eprimo ist ein Stromdiscounter, der in Foren (z.B. forum.energienetz.de) und auf de.reclabox.com kritisiert wurde. Die meisten Beschwerden auf de.reclabox.com beinhalteten Probleme mit der Kündigung des Vertrags, sodass Verbraucher ungewollt länger Kunde bei eprimo blieben. Mit den folgenden Hinweisen schließen Sie eine ungewollte Vertragsverlängerung aus.

eprimo kündigen: frühzeitig und am besten selber kündigen

Ihr neuer Stromanbieter kann für Sie die Kündigung übernehmen. Weil allerdings in der Vergangenheit einige Verbraucher Probleme mit der Kündigung und dem Vertragswechsel hatten, empfehle ich Ihnen, die Kündigung selber in die Hand zu nehmen. Schließlich kennen Sie alle Ihre Vertragsdetails und Sie können selber sicherstellen, dass die Kündigungsfristen eingehalten werden. Insbesondere bei zeitnahen Kündigungsfristen und wenn Sie Ihr Sonderkündigungsrecht (z.B. aufgrund einer Preiserhöhung) wahrnehmen wollen, sollten Sie selber eprimo kündigen.

Kündigen Sie mindestens 4 Wochen vor Kündigungsfrist. Wenn eprimo Ihre Kündigung per E-Mail oder Fax nicht anerkennen sollte, haben Sie noch ausreichend Zeit, postalisch zu kündigen. Zunächst empfehle ich Ihnen Ihre Kündigung per E-Mail (kundenservice@eprimo.de) oder Fax (069 / 69 76 70-111) vorzunehmen.

eprimo Kündigungsvorlage

[Vor- & Nachname] │ [Straße & Hausnummer] │ [PLZ & Wohnort]

eprimo GmbH
Flughafenstraße 20
63263 Neu-Isenburg

Kundennummer: [Ihre Nummer]
Zählernummer: [Ihre Zählernummer]

Kündigung meines Stromvertrags

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich meinen oben genannten Stromvertrag mit eprimo fristgerecht zum xx.xx.20xx.
Bitte senden Sie mir eine schriftliche Bestätigung der Kündigung innerhalb von 14 Tagen zu und nennen Sie mir das Vertragsende.
Ich weise darauf hin, dass Sie seit dem 01.10.2016 eine Kündigung per E-Mail oder Fax akzeptieren müssen (§309 Nr. 13 BGB).

Viele Grüße
[Ihr Name]

Nur im Notfall sollten Sie anstatt des genauen Datums „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ schreiben, weil einige dubiose Versorger diese Ungenauigkeit bereits ausgenutzt haben, um den Vertrag vorher zu beenden und den Bonus zu verweigern. Dies wurde anscheinend auch schon von Gerichten abgesegnet, weil von einer einvernehmlichen vorzeigen Kündigung ausgegangen wurde.

Wenn die Kündigungsbestätigung ausbleibt

Wenn eprimo Ihre Kündigung nicht innerhalb von 14 Tagen bestätigt, dann sollten Sie vorsichtshalber zusätzlich postalisch eprimo kündigen. Hierbei empfehle ich die Kündigung per Einschreiben/Einwurf.

Der Verbraucher hat die Pflicht nachzuweisen, dass der Stromanbieter die Kündigung erhalten hat. Mir drängt sich der Verdacht auf, dass einige Stromanbieter diese Beweispflicht ausnutzen und teilweise behaupten, sie hätten nie eine Kündigung erhalten. Damit Sie Ihrer Beweispflicht nachkommen können, empfehle ich Ihnen für ca. 2 € die Kündigung postalisch per Einschreiben/Einwurf (Quelle: Deutsche Post). Diese Variante ist der Kündigung per Einschreiben/Rückschein vorzuziehen, denn bei einer Kündigung per Einschreiben/Einwurf kann der Stromanbieter den Empfang der Kündigung noch verzögern.

Wechseln Sie zu einem seriösen Stromanbieter

Wenn Sie mit eprimo unzufrieden sind, sollten Sie zukünftig mehr Wert auf Qualität legen und einen seriösen Stromanbieter wählen, der auf Foren und auf Reclabox nicht oder kaum auffällig wurde. Viele seriöse Stromanbieter können preislich mit eprimo mithalten. Eine Liste mit seriösen und unseriösen Stromanbietern habe auf Basis einer Beschwerdestatistik, einer ausführliche AGB-Analyse und vier Stromanbieter-Tests zu Service-Qualität für Sie zusammengefasst.

eprimo kündigen

Hintergrundinformationen zu eprimo

Die eprimo GmbH ist ein Tochterunternehmen der innogy SE und des RWE-Konzerns mit Sitz in Neu-Isenburg. Eprimo bietet seit 2007 seinen mehr als 1,2 Mio. Kunden (Stand Sommer 2015) Strom- und Gastarife an.

Quelle: Energieanbieterinformation.de, de.reclabox.com, Wikipedia, Unternehmensseite

Haftungsausschluss: Trotz aller Sorgfalt kann diese Seite Fehler und Ungenauigkeiten enthalten. Zudem ist diese Internetseite nicht als Beratungsleistung zu verstehen – jeder Verbraucher sollte seinen spezifischen Sachverhalt selbstkritisch prüfen. Bei den genannten Verbraucherbeschwerden stützt sich der Autor auf die Seite de.reclabox.com.

5 Gedanken zu „eprimo kündigen

  • 10. Mai 2019 um 18:23
    Permalink

    Hallo, leider habe ich auch schon Unstimmigkeiten mit eprimo gehabt. Nach einem Umzug keine detaillierte Abrechnung bekommen, nach zwei mal anschreiben, eine bekommen mit falschen Daten. Jetzt hatte ich letzten Monat leider Probleme mit der Bank, der Abschlag über 78€ wurde zurück gebucht. Leider habe ich das erst letztes Wochenende gesehen. Heute Post bekommen, Inkasso Goldbach, 110,16 € das ist schon sehr unverschämt! Überwiesen habe ich den Betrag jetzt, aber auch gerade die Kündigung abgeschickt! Bin gespannt was es noch für Probleme gibt, mit eprimo…

    Antworten
  • 22. Januar 2019 um 22:18
    Permalink

    ich habe/hatte die gleichen Probleme: eprimo hat mir im August 2018 eine Stromvertrag angeboten,
    ich habe bei meinem vorhergehenden Versorger gekündigt welcher mir die Kündigung zum 31.12.18 bestätigte. Da ich von eprimo bis dahin nichts gehört habe und mir auf meine emails nicht geantwortet wurde bin ich davon ausgegangen das eprimo mich nicht beliefern kann/wird. Am 02.01.19 teilte mir mein örtlicher Stromversorger mit das ich seit dem 01. 01.2019 mit Ersatzstrom beliefert werde. Da mir das zu teuer erschien schloss ich dann mit der Mainova einen Liefervertrag ab, der mir einen günstigen Tarif garantierte. Am 25.01,2019 erhielt ich dann eine Mitteilung von eprimo, das ich ab dem 01.02.2019 von ihnen mit Strom beliefert werde. Ich habe bis heute weder einen Vertrag noch sonstige unterlagen von eprimo erhalten.Kundenfreundlichkeit 0! Ich kann nur warnen, keinen Vertrag
    mit denen abschliessen, unmögliches Verhalten seitens eprimo, Kontaktaufname nicht möglich , Hotline nicht erreichbar

    Antworten
    • 9. Februar 2019 um 19:45
      Permalink

      Da ich ähnliche Probleme mit eprimo habe, würde es mich interessieren wie die Geschichte weiter ging.
      Sie hatten ja dann 2 Verträge an der Backe?

      Antworten
  • 29. November 2018 um 18:24
    Permalink

    Seit Mitte Oktober 2018 habe ich über verivox versucht, von meinem alten Stromanbieter zu eprimo zu wechseln.

    Mein alter Stromanbieter hat – weil vorzeitig und fristgemäß, die Kündigung anstandslos akzeptiert und auch längst bestätigt.

    4 Wochen lang meldete sich eprimo überhaupt nicht. Dann behauptete eprimo, der Netzbetreiber hätte den Wechsel nicht akzeptiert, der Vertrag sei (deshalb) nicht zustande gekommen. eprimo verlangte nun erneut persönliche und andere Daten zum Vertragsabschluss per email, die allesamt bereits über verivox vermittelt worden waren. Alle diesbezüglichen 6 Fragen von eprimo wurden aufwändig und gewissenhaft beantwortet.

    Und seitdem: keine Rück – email, kein Anruf von eprimo. Kontaktaufnahme per Telefon: über die hotline unmöglich, da bereits nach 5 Minuten seitens eprimo aufgelegt wird. Keine meiner nunmehr zahlreichen emails z.B. zum Vertrag wurden bisher von eprimo beantwortet.

    Ein Rückruf von eprimo ? Seit Vorgestern angeblich erst ab dem 03.12.2018 möglich (aber nach meinen Recherchen nicht sehr wahrscheinlich).

    Das von eprimo gesendete Passwort zur Einsichtnahme in den angeblich von eprimo für mich eingerichteten account funktioniert nicht.

    Auch über verivox wird bezüglich einer Antwort von eprimo auf Anfang Dezember 2018 vertröstet und mit einer Telefonaufzeichnung erneuter Telefeonate mit verivox gewinkt.

    Dies riecht nicht nach Kundenfreundlichkeit, sondern danach, Kunden ggf. für einen Stromanbieter über den Tisch zu ziehen, über den sich über ReclaBox und forum.ernergienetz.de bereits unzählige Kunden über zahlreiche Unregelmäßigkeiten beschwert haben. z.B. über Nicht Anerkenntnis rechtzeitiger Kündigungen, allzu säumige Bearbeitung von Neuzugängen, Nicht Zahlung von Bonus und von Neukunden, unverschämt hohe Abschlagszahlungen mit anschließender Korrespondenzverweigerung, unberechtigte Nachzahlungsforderungen nach rechtmäßig verlaufener Kündigung von eprimo und – last not least – schließlich unberechtigte Forderungen durch Rechtsanwälte und Inkassounternehmen mit anschließender Anerkenntnis durch den eprimo – Kundendienst, das diese o.a. Forderungen seitens eprimo falsch waren. Nichtsdestotrotz geht selbst dann der Ärger mit eprimo – nach den Kundenaussagen von ReclaBox und forum.energienetz.de – einfach weiter.

    Bei so vielen Unregelmäßigkeiten von eprimo und über einen so langen Zeitraum von mindestens 1 Jahr und mehr kann dieser Stromanbieter leider nicht empfohlen werden. Es ist daher völlig unverständlich, warum verivox diesen Anbieter immer noch ganz oben in der Liste hat und somit dem ahnungslosen Verbraucher als Top Adresse für Stromlieferanten empfielt. Schade!

    Antworten
  • 29. November 2018 um 18:22
    Permalink

    Seit Mitte Oktober 2018 habe ich über verivox versucht, von meinem alten Stromanbieter zu eprimo zu wechseln.

    Mein alter Stromanbieter hat – weil vorzeitig und fristgemäß, die Kündigung anstandslos akzeptiert und auch längst bestätigt.

    4 Wochen lang meldete sich eprimo überhaupt nicht. Dann behauptete eprimo, der Netzbetreiber hätte den Wechsel nicht akzeptiert, der Vertrag sei (deshalb) nicht zustande gekommen. eprimo verlangte nun erneut persönliche und andere Daten zum Vertragsabschluss per email, die allesamt bereits über verivox vermittelt worden waren. Alle diesbezüglichen 6 Fragen von eprimo wurden aufwändig und gewissenhaft beantwortet.

    Und seitdem: keine Rück – email, kein Anruf von eprimo. Kontaktaufnahme per Telefon: über die hotline unmöglich, da bereits nach 5 Minuten seitens eprimo aufgelegt wird. Keine meiner nunmehr zahlreichen emails z.B. zum Vertrag wurden bisher von eprimo beantwortet.

    Ein Rückruf von eprimo ? Seit Vorgestern angeblich erst ab dem 03.12.2018 möglich (aber nach meinen Recherchen nicht sehr wahrscheinlich).

    Das von eprimo gesendete Passwort zur Einsichtnahme in den angeblich von eprimo für mich eingerichteten account funktioniert nicht.

    Auch über verivox wird bezüglich einer Antwort von eprimo auf Anfang Dezember 2018 vertröstet und mit einer Telefonaufzeichnung erneuter Telefeonate mit verivox gewinkt.

    Dies riecht nicht nach Kundenfreundlichkeit, sondern danach, Kunden ggf. für einen Stromanbieter über den Tisch zu ziehen, über den sich über ReclaBox und forum.ernergienetz.de bereits unzählige Kunden über zahlreiche Unregelmäßigkeiten beschwert haben. z.B. über Nicht Anerkenntnis rechtzeitiger Kündigungen, allzu säumige Bearbeitung von Neuzugängen, Nicht Zahlung von Bonus und von Neukunden, unverschämt hohe Abschlagszahlungen mit anschließender Korrespondenzverweigerung, unberechtigte Nachzahlungsforderungen nach rechtmäßig verlaufener Kündigung von eprimo und – last not least – schließlich unberechtigte Forderungen durch Rechtsanwälte und Inkassounternehmen mit anschließender Anerkenntnis durch den eprimo – Kundendienst, das diese o.a. Forderungen seitens eprimo falsch waren. Nichtsdestotrotz geht selbst dann der Ärger mit eprimo – nach den Kundenaussagen von ReclaBox und forum.energienetz.de – einfach weiter.

    Bei so vielen Unregelmäßigkeiten von eprimo und über einen so langen Zeitraum von mindestens 1 Jahr und mehr kann dieser Stromanbieter leider nicht empfohlen werden. Es ist daher völlig unverständlich, warum verivox diesen Anbieter immer noch ganz oben in der Liste hat und somit dem ahnungslosen Verbraucher als Top Adresse für Stromlieferanten empfielt. Schade!

    Antworten

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