Besonderheiten, wenn Sie Primastrom kündigen

Primastrom gehört zu den Stromanbietern mit den häufigsten Verbraucherbeschwerden. Besonders oft beschweren sich Verbraucher, dass ihre Kündigung oder ihr Widerspruch nicht anerkannt wurde. Mit dieser Vorgehensweise vermeiden Sie eine unfreiwillige Vertragsverlängerung.

Frühzeitig und selber Primastrom kündigen

Ihr neuer Stromanbieter kann für Sie Primastrom kündigen. Weil Sie jedoch die Vertragsdetails kennen und weil es in der Vergangenheit Problem mit Primastrom gab, sollten Sie den Vertrag selber kündigen. Dies gilt insbesondere, wenn Sie das zweiwöchige Sonderkündigungsrecht aufgrund einer Preiserhöhung wahren wollen.

Ich empfehle am besten fünf Wochen vor Kündigungsfrist Primastrom zu kündigen. Die Kündigungsfrist können Sie aus Ihren Vertragsunterlagen entnehmen. In den aktuellen AGBs (Stand 11.08.2017) steht, dass „drei Monate vor Ende der

Mindestvertragslaufzeit“ die Kündigung erfolgen muss. Zunächst sollten Sie versuchen, per E-Mail (info@primastrom.de) oder Fax zu kündigen. Dies spart Ihnen Geld und Zeit. Folgende Vorlage können Sie hierzu verwenden:

 

Primastrom kündigen: Kündigungsvorlage

 

primastrom GmbH

Zimmerstr. 78

10117 Berlin

Postfach 110172

10831 Berlin

 

Kundennummer: [Ihre Nummer]

Zählernummer: [Ihre Zählernummer]

 

Kündigung meines Stromvertrags

Seit dem 01.10.2016 muss der Stromanbieter eine Kündigung per E-Mail oder Fax akzeptieren (§309 Nr. 13 BGB).

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich meinen oben genannten Stromvertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen.

Bitte senden Sie mir eine schriftliche Kündigungsbestätigung innerhalb von 14 Tagen zu. Nennen Sie mir bitte auch das Vertragsende.

Mit freundlichen Grüße

[Ihr Name]

Primastrom kündigen: Keine Kündigungsbestätigung erhalten?

Wenn Primastrom Ihrer Bitte nicht innerhalb von 14 Tagen nachkommt, dann sollten Sie rechtzeitig vor Kündigungsfrist per Einschreiben/Einwurf postalisch kündigen.

Verbraucher beschweren sich auf Foren, dass einige Stromanbieter bestreiten, die Kündigung erhalten zu haben. Sie als Kunden sind in der Pflicht nachzuweisen, dass der Versorger Ihre Kündigung erhalten hat. Um dieser Pflicht nachzukommen, empfehle ich in diesem Fall eine Kündigung postalisch per Einschreiben/Einwurf. Die Kosten i.H.v. ca. 5 € sind leider notwendig. Andernfalls riskieren Sie eine ungewollte Vertragsverlängerung. Insbesondere bei zeitkritischen Kündigungen ist die Kündigung per Einschreiben/Einwurf die erste Wahl, um nachweisen zu können, wann der Brief beim Stromanbieter eingeworfen wurde. Bei der Alternative „per Einschreiben/Rückschein“ könnte der Stromanbieter den Empfang der Kündigung herauszögern, sodass die Kündigungsfrist nicht eingehalten wurde.

Als Vorlage können Sie den gleichen Text verwenden. Lassen Sie jedoch den Satz „Seit dem 1.1.2010 …“ weg und unterschreiben Sie den Brief händisch.

Suchen Sie sich einen seriösen Stromanbieter!

Die negativen Primastrom Erfahrungen anderer Verbraucher sollten Sie nicht teilen müssen. Es ist leicht, einen sowohl günstigen als auch seriösen Stromanbieter zu finden. Ich zeige Ihnen wie.

 

Haftungsausschluss: Ich habe Ihnen nach bestem Wissen und Gewissen und aus meiner eigener Erfahrung heraus diese Informationen zusammengestellt. Trotzdem handelt es sich nicht um eine Beratungsleistung und Sie als Verbraucher sollten selbstkritisch Ihren spezifischen Sachverhalt prüfen. Bei den genannten Verbraucherbeschwerden beziehe ich mich auf die Seite de.reclabox.com.