(Stand: 31.12.2018) Verbraucher beschweren sich in Foren und auf de.reclabox.com über Voxenergie insbesondere aufgrund von Verträgen, die ohne deren Wissen zustande kamen. Verbraucher berichten über angebliche Vertragsabschlüsse am Telefon und vor der Haustür, obwohl die Vertreter von Voxenergie ihnen lediglich einen kostenlosen Tarifvergleich anboten. Diesen unzulässigen Vertragsabschlüssen können Sie widersprechen. Die nachfolgende Abbildung zeigt, dass Voxenergie zu den Stromanbietern mit den meisten Verbraucherbeschwerden gehört (die ausführliche Studie finden Sie hier).

Voxenerige Erfahrungen

Negative Erfahrungen wie die mit Voxenergie können Sie vermeiden. Wechseln Sie zu einen seriösen Stromanbieter, der sehr wenige Verbraucherbeschwerden vorweist sowie kundenfreundliche AGBs und einen guten Kundenservice unterhält. Anhand dieser Kriterien habe ich eine Liste mit seriösen und unseriösen Stromanbietern bereits für Sie erstellt. Weitere Tipps, worauf Sie beim Stromanbieterwechsel achten sollten, finden Sie dort ebenfalls.

seriöse Stromanbieter

Empfehlungen, wenn Sie unfreiwillig Kunde von Voxenergie geworden sind

Wenn Sie den Vertrag vor weniger als vor zwei Wochen an der Haustür oder per Telefon, Post oder über das Internet abgeschlossen haben, können Sie noch von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen. Bitte beachten Sie diese Hinweise, wie Sie Voxenergie richtig widerrufen bzw. kündigen. Unter Anderem empfehle ich eine Kündigung postalisch per Einschreiben/Einwurf vorzunehmen. Dies ist wichtig, weil anscheinend Voxenergie das Widerrufsrecht der Verbraucher nicht immer anerkennt bzw. bearbeitet. Eine Kündigung per E-Mail können Sie nicht nachweisen. Daher laufen Sie bei einer Kündigung per E-Mail Gefahr, Kunde bei Voxenergie bleiben zu müssen.

Auch wenn die Widerrufsfrist abgelaufen ist, können Sie sich immer noch wehren. Ich empfehle hierzu, dass Sie Ihre Beschwerde auf de.reclabox.com veröffentlichen. Die meisten Beschwerden gegenüber Voxenergie sind dort als gelöst markiert. Schildern Sie auf dieser Seite Ihren Fall. Hierzu können Sie sich einfach an der folgenden Beschwerde vom 07.01.2018 orientieren:

Vertragsabschluss ohne Einwilligung des Kunden

Ich bekam Anfang 2017 einen Telefonanruf von einer mir unbekannten Dame und Rufnummer, augenscheinlich im Auftrag der Voxenergie GmbH, welche mir Preisvergleiche von Strom- und Gastarifen vorstellen wollte. Der Zusendung eines Strom- und Gaspreisvergleiches stimmte ich telefonisch zu. Anstelle von Informationmaterial erhielt ich von meinem bisherigen Versorger, hier die ENBW, zwei Schreiben in welchen mir mitgeteilt wurde, dass die Belieferung von Strom und Gas zum 01.09.2017 und 01.10.2017 auf die Voxenergie übergehen würde.

Nahezu parallel bekam ich zwei Schreiben von Voxenergie in welchem ich aufgefordert wurde Mittels Stammdatenblatt eine Beauftragung und Wechselvollmacht für Strom und Gas der Voxenergie mit Datum und Unterschrift zu übersenden. Dieser Aufforderung kam ich bis Dato und auch nach mehrmaliger Aufforderung nie nach und es liegt Ihnen somit keine von mir unterzeichnete Beauftragung oder Wechselvollmacht vor.

Ein Telefonanruf bei meinem bisherigen Versorger mit dem Hinweis keine Wechselvollmacht erteilt zu haben, war leider wenig hilfreich. Lediglich der Hinweis auf dieses bekannte und unlautere Geschäftsgebahren seitens der Voxenergie wurde geäußert. Die bisherigen monatlichen Abschlagszahlungen beliefen sich bei meinem alten Versorger auf jeweils 66. – € und 34. – € inklusive Rückerstattung zum Jahresende. Mittlerweile werden von meinem Konto jeweils 71. – € und 41. – € von der Voxenergie abgebucht, obwohl ich nie eine SEPA-Einzugsermächtigung erteilt habe. Es erschließt sich mir leider nicht, wie die Voxenergie an diese Daten auf legale Weise gekommen ist, zeigt jedoch die hohe krimminelle Energie ganz deutlich auf.

Meinen abschließenden Forderungen voran gestellt, verbiete ich hiermit ausdrücklich das rechtswidrige Abbuchen von meinem Konto zum 31.12.2017. Sollte im Januar 2018 weiterhin von meinem Konto abgebucht werden, ergeht sofortige Strafanzeige direkt bei der Staatsanwaltschaft. Zukünftige Abschlußrechnungen sind schriftlich an mich zu übermitteln und werden dann gegebenenfalls und nach eingehender Prüfung von mir beglichen.

[…]

Meine Forderung an voxenergie GmbH: Unverzüglicher und uneingeschränkter Wechsel zur GASAG AG n. Eingang d. Wechselvollmacht

 

Voxenergie wurde bereits von der Verbraucherzentrale abgemahnt!

Leider sind diese Beschwerden nichts Neues und dennoch beschweren sich Verbraucher über die fragwürdige Kundenakquise:

„Um neue Kunden zu gewinnen, gehen einige Energieversorger zweifelhafte Wege. Gegen vier Anbieter gehen Verbraucherschützer aktuell rechtlich vor. Von ihnen wurden Verbraucher nach eigener Schilderung ohne ihre vorherige Einwilligung angerufen und es wurden ihnen Verträge untergeschoben. Teilweise wurde ihr Vertrag beim aktuellen Energieversorger einfach gekündigt, obwohl es keine Vollmacht dafür gab.

Von ratsuchenden Verbrauchern wollte die Verbraucherzentrale NRW wissen, mit welchen Methoden sie in ungewollten Verträgen gelandet sind. Rund 1.500 Fälle, die eine Vielzahl von Unternehmen betreffen, wurden ausgewertet. Zwei gängige Methoden des Direktvertriebs:

Unerlaubte Werbeanrufe

In der Beratung berichteten Verbraucher, unaufgefordert von Unternehmen angerufen worden zu sein. Die Anrufer gaben zum Beispiel an, dass eine Strom- oder Gaspreiserhöhung anstehe. Durch einen Wechsel des Anbieters lasse sich viel Geld sparen.

Wenn die Verbraucher bei einem solchen Telefonanruf zugestimmt hatten, Informationsmaterial zu bekommen, erhielten sie Vertragsbestätigungen nebst Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und Widerrufsbelehrung. Damit wurde der Eindruck erweckt, dass bereits ein Vertrag zustande gekommen war. Aus unserer Sicht ist das eine unzumutbare Belästigung, weil Betroffene aktiv werden müssen, um sich gegen den angeblichen Vertragsabschluss zu wehren.

Ohne ausdrückliche vorherige Einwilligung dürfen Unternehmen keine Verbraucher zu Werbezwecken anrufen. Laut Aussage der Betroffenen behaupteten die Anbieter, dass die Verbraucher ihr Einverständnis bei Teilnahmen an Gewinnspielen erklärt hätten. Daran konnten sich die Verbraucher allerdings entweder nicht erinnern oder haben dies bestritten.

Klingeln an der Haustür

Sie wollen über neue Preise informieren, eine Energieberatung durchführen oder Vertragsdaten abgleichen: Mit verschiedenen Behauptungen stehen Direktvertriebler auch gerne vor Haustüren. Einige gehen so weit, dass sie den Bewohnern vorlügen, ein Mitarbeiter der örtlichen Stadtwerke oder anderer bekannter Unternehmen zu sein.

Betroffene Verbraucher berichteten, dadurch Vertrauen gefasst zu haben. Mal wurde der Anbieterwechsel als unvermeidlich hingestellt, weil es bald nur noch Ökostrom gebe. Mal wurden fehlende Sprachkenntnisse ausgenutzt, um vermeintlich günstige Strompreise vorzugaukeln, die sich beim Vergleich dann jedoch als viel zu hoch herausstellten. Unter den Werbern an Haustür und Telefon waren sowohl Newcomer der Energiebranche, die im Markt Fuß fassen wollten, als auch etablierte Versorger.“

Die Verbraucherzentrale hat Voxenergie abgemahnt wegen Telefonwerbung und untergeschobener Verträge. „Darüber hinaus wurde beanstandet, dass sie laufende Stromverträge der neu geworbenen Kunden gekündigt hatten, ohne dass der Verbraucher die hierzu erforderliche Vollmacht in Textform erteilt hatte. Dies war bei telefonisch abgeschlossenen Verträgen ja schon praktisch gar nicht möglich.“ (Quelle)

Hintergrundinformationen zu Voxenergie

Im Geschäftsjahr 2015/16 hat die Gesellschaft 3,2 Mio. € Umsatz erwirtschaftet und es waren, neben dem Geschäftsführer, keine Mitarbeiter angestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Es handelt sich somit um einen sehr kleinen Stromanbieter.

Die Voxenergie GmbH hat ihren Sitz in 10117 Berlin, Zimmerstraße 78 und ist im Handelsregister B unter der Nummer 154997 B beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eingetragen.

Quelle: Bundesanzeiger, Geschäftsbericht 2015/2016

In diesem Text hat der Autor seine Meinung wiedergegeben. Hierzu hat er sorgfältig recherchiert. Bei den genannten Verbraucherbeschwerden stützt sich der Autor auf die Seite de.reclabox.com. Trotz dieser Sorgfalt sind Fehler oder Ungenauigkeiten nicht auszuschließen und dieser Text stellt keine (Rechts-)Beratung dar.

Konnten Sie sich erfolgreich gegen Voxstrom wehren? Hinterlassen Sie einen Kommentar, um andere Verbraucher zu unterstützen!

21 Gedanken zu „Voxenergie Erfahrungen: unzulässige Vertragsabschlüsse abwehren

  • 6. Februar 2019 um 08:46
    Permalink

    Alle beschriebenen Probleme habe ich auch mit voxenergie. Habe mein Sonderkündigungsrecht in Anspruch genommen. Trotzdem habe ich eine Bestätigung für Kündigung April 2020 erhalten. Das sind eindeutig Trickbetrüger. Ich habe ihnen meine SEPA-Lastschrift entzogen, dies hat wenigstens geklappt. Habe aber gestern eine SMS erhalten, ich möchte doch bitte meine Rechnung bezahlen, obwohl ich dies für Februar 2019 fünf Tage vorher erledigt habe. Mehr Geld bekommen Sie jetzt nicht von mir. Ich warte auf die Schlussrechnung, sie haben meinen Zählerstand am 31.01.2019 erhalten. Werde die Sache aussitzen und noch zu meinem regionalen Stromversorger gehen, um die Sache abzuschließen.

    Antworten
  • 28. Januar 2019 um 09:51
    Permalink

    Im Dezember 2017 habe ich meinen Vertrag online fristgerecht über das Kundenportal gekündigt. Seitdem komme ich auch nicht mehr auf das Kundenportal. Zu Ende März bin ich aus der Wohnung, in der ich Strom über voxenergie bezogen habe, ausgezogen, und beziehe in der neuen Wohnung über einen anderen Stromanbieter Strom.
    voxenergie hat dennoch jeden Monat weiterhin abgebucht. Jeden Monat habe ich dann telefonisch Kontakt aufgenommen, allerdings nie eine wirkliche Antwort bekommen. Komischerweise kam immer kurz nach den Telefonaten eine E-Mail mit der Aufforderung eine Bestätigung oder ähnliches zu senden. Mal fehlte eine Unterschrift, mal fehlte ein Haken, mal fehlte etwas Anderes.

    Am 4.01.2019 (also 9 Monate nach Auszug) wurde mir dann bestätigt, dass der Umzug am 27.12.2018 eingeleitet worden wäre. Leider ist aber weiterhin nichts passiert. Nun habe ich heute, am 17.01.2019 nochmals bei der voxenergie angerufen. Dort kam dann die Aussage, dass am 29.12.2019 der Zählerstand abgelesen worden wäre, und ich ja angekreuzt hätte, auch in der neuen Wohnung Strom über voxenergie zu beziehen.
    Mein Nachmieter kommt aber in keinen Stromvertrag, da dort über voxenergie beliefert wird.
    Auf telefonische Nachfrage, wurde ich in die Warteschleife gesetzt und dann wurde einfach aufgelegt. Daraufhin habe ich nochmals angerufen und der neue Gesprächspartner teilte mir mit, die Abschlussprüfung sei in Bearbeitung und ich bekäme Sie Anfang Februar. Ich verlangte darüber eine schriftliche Bestätigung per Mail. Leider ist diese bisher nicht eingetroffen (10 Tage nach dem Telefonat). Ich bin gespannt, wie es weitergeht!

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  • 22. Januar 2019 um 15:04
    Permalink

    Hallo

    ich habe telefonisch ein Angebot bekommen über Voxenergie für 1500 K W/Jahr ein monatlichen
    Abschlag von 25 Euro. War ich einverstanden, aber nur wenn ich schriftlich das alles im Vertrag steht. Beim ersten Brief bekomme ich nur den Grund Preis und Arbeitspreis. Wenn ich beide Preise rechne im vergleich mein letzten Verbrauch bezahle ich mehr als 25 Euro mit den neuen Vertrag .Habe ich mehrere male mit denen Telefoniert und haben mir bestätigt das der Abschlag bleibt für 25 Euro und bekomme ich noch mehr zurück, da ich weniger verbrauche. Ich habe den Vertrag per Email am 10. okt.2018 abgeschickt und gewartet auf den Bestätigung für die 25 Euro. Statt dessen machen Sie noch telefonisch ein Angebot diesen Vertrag für 2 Jahre fest. Habe ich akzeptiert unter die Bedingung diesen Angebot schriftlich deutlich steht 25 euro der Abschlag und 1500 KW/Jahr drin. Trotzdem bekomme ich das gleiche Brief von vorher. Nach mehrere telefonische kontakte hat eine Mitarbeiterin mir mitgeteilt, dass dieser Abschlag von 25 Euro nur für 750 KW verbrauch und werde ich keine Betätigung für diesen Abschlag. Ich habe direkt per Email am 15 Nov.2018 die Kündigung abgeschickt und ich habe mein Konto gesperrt. Ich bekomme von denen ein Brief das mein Strom wird von
    09 .01.2019 bis 28.02.2019 von Voxenergie beliefern. Habe ich direkt eine Email am 23.11.2018 abgeschickt und den Vertrag angefechtet .

    Anfang des Jahres bucht der Stromanbieter Voxenergie 37 Euro von meinem Konto. Habe ich direkt sofort zurückgeholt. Dan nach erhalte ich einen Brief von Voxenergie das ich mein Kontodaten prüfen muss . Sollte ich falsche Kontoverbindung geschickt habe , werde ich eine anzeige bekommen. So heute haben die schon wieder versucht das Geld abzubuchen, aber war ich schneller und habe ich das Geld nochmal zurück geholt.

    Antworten
  • 17. Januar 2019 um 18:21
    Permalink

    Hallo,haben ein Problem ,sollten ab 01.02.19 bei der EON sein,aber da hatte sich die Voxenergie für zwei Monate dazwischen geschaltet,also alles in allem bekamen wir am 15.12.18 von der voxenergie ein Schreiben ,das sich zum 01.02,19 die Preise erhöhen und räumten uns ein Sonderkündigungrecht ein,welche wir auch am 17.12.18 in Anspruch nahmen ,mit Einschreiben und Übergabe.Dann meldeten sie sich schriftlich ,das sie unser Schreiben erhalten haben und wir sie bis zum 04.01.19 anrufen sollten ,da sie noch Informationen bräuchten.Alles in allem verschickten wir schon mehrere Briefe und E-Mail ,das wir unsere Kündigung aufrecht erhalten ,aber sie reagieren überhaupt nicht um unsere Kündigung zu bestätigen .Haben schon eine Beschwerde bei der Reclabox gemacht und auch eine Verbraucherbeschwerde hingeschickt.Meine Frage ist, müssen wir trotz Kündigung am 31.01.19 denen den Zählerstand geben und die geforderte Höhe von 104 Euro als ersten Abschlag bezahlen oder können wir dies verweigern.

    Antworten
  • 10. Januar 2019 um 20:00
    Permalink

    Hallo 🙂

    Ich hätte da mal eine Frage.

    Ich bin im Mai 2018 in meine Wohnung eingezogen, nun wurde mir Ende August mein Stromvertrag(immergruen) gekündigt mit der Aussage das meine Vormieterin wieder eingezogen wäre. Daraufhin habe ich mehrmals dort angerufen um klar zu stellen, dass dies ein Fehler ist und ich weiterhin in dieser Wohnung wohne. Dann habe ich bei Voxenergie angerufen, die seit Ende August dann der Stromlieferant sind und denen mitgeteilt das Ich in der Wohnung wohne und nicht die sogenannte Vormieterin und ich kein Strom von denen haben möchte. Jetzt habe ich das Problem das ich keinen eigenen Strom anmelden kann da der alte Vetrag bei Voxenergie auf die Vormieterin läuft und ich diesen nicht kündigen kann. Mit der Vormieterin habe ich dann Kontakt aufgenommen und die hat mir mitgeteilt, dass sie schon mehrmals dort gekündigt hat aber nie eine Rückmeldung erhalten hat. Sie ist seit kurzem damit auch bei einem Anwalt aber irgendwie tut sich da trotzdem nix. Ich war bereits bei der Polizei, leider erfolglos, da diese mir mitgeteilt haben, dass der Vertrag zwar auf meine Wohnung läuft allerdings nicht auf meinen Namen, deswegen kann ich auch keine Anzeige machen.

    Nun jetzt wollte ich einfach mal Fragen ob irgendjemand einen Rat hat was ich jetzt noch machen könnte, damit Voxenergie endlich mit der Stromversorgung in meiner Wohnung aufhört und ich endlich mir einen eigenen Stromanbieter suchen kann.

    Vielen Dank schon mal für eure Antworten.

    Antworten
    • 11. Januar 2019 um 07:00
      Permalink

      Ich würde eine Online-Beschwerde bei de.reclabox.com schalten. 4 Wochen nach erstmaliger schriftlicher Beschwerde bei Voxenergie würde ich umgehend die Schlichtungsstelle Energie einschalten.

      Antworten
  • 20. Dezember 2018 um 19:43
    Permalink

    Wie kommt man aus solchen unseriösen Verträgen wieder raus

    Antworten
    • 20. Dezember 2018 um 20:55
      Permalink

      Bei Strom und Gasverträgen ist es doch eigentlich recht einfach:
      https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Energie/Verbraucher/Rechte/Vorlage_Beschwerde.pdf;jsessionid=3F30D0BE1D35CB8AA7A82C7B8873F5E0?__blob=publicationFile&v=5
      ausfüllen an Voxenergie senden und maximal 4 Wochen warten. Telefonisch klären würde ich nie was und alles schriftlich (oder zumindest in Textform) machen. Bei Voxpark glaube ich nicht, dass die die vollen 450 Euro für einen kompletten Schlichtungsspruch ausreizen wird. Wenn doch, kann man mit dem rechtlich durchaus gut ausgearbeiteten Schriftstück zum Anwalt gehen. Bei den Sachverhalt würde ich mich wie immer an 03 Jul 2017
      Empfehlung zum Vertragsabschluss am Telefon_Kündigung ohne Vorlage einer Vollmacht orientieren. Wenn man länger Kunde ist vlt. an die Schlichtung von 25.06.2018 oder 01.02.2018.

      Sich Onlinebeschweren: Voxenergie/Primastrom geht den Forderungen der Kunden da doch meist nach, wenn man sich laut genug beschwert. So habe ich es bisher gesehen.

      Was ich machen würde:
      Wirksamen Vertrag bestreiten.
      die Ausgabe der Tonbandansage verlangen (–> BDSG)
      -Die Antwort, dass leider die Ausgabe nur vor Gericht möglich ist im übrigen nicht im Sinne des Datenschutzes
      Die Verwertbarkeit vor Gericht bestreiten (–> keine Wirksame Einwilligung für einen solchen Zweck da vorher nicht darüber aufgeklärt wurde, dass die Aufzeichnung dafür da ist)
      oder eben Widerspruch des Vertrages innerhalb von 14 Tagen.

      bei Telefonverträgen vermutlich Sonderkündigungsrecht einfordern wenn die Leistung nicht den Versprechungen entspricht.

      Offline ist es bei vielen Callcentern eben schwer, da wer z.B. helfen wollte, meist Ärger vom Teamchef bekommt.
      (vgl. heise.de/video/artikel/Vorsicht-Kunde)
      Zudem ist die Bezahlung der Mitarbeiter auch nicht so hoch und man hat zahlreiche Beschwerden als Sachbearbeiter zu bearbeiten. Diese werden dann meist auch nur mit Textbausteinen zur Kosteneinsparung beantwortet.

      Antworten
  • 20. Dezember 2018 um 19:41
    Permalink

    Ich habe das Problem das ich über Telefon den Vertrag mit voxenergie abgeschlossen schicken mir ein datrnübermittlungsblatt zu was ich aber nicht abgeschickt habe da mir de Preis zu hoch hoch war sollte für 2 Personen Haushalt auf einmal 149,00 € bezahlen .bei meinen alten Vorgänger habe ich 79,00€ bezahlt. Habe mit voxenergie telefoniert haben gesagt müsste Fotos vom Zähler machen dann würden sie nach 3 Monaten mir einen neuen Abschlag geben.vor einiger Zeit bekam ich Post von voxenergie sollte auf einmal 171,00 € bezahlen das ist in meinen Augen verarsche

    Antworten
  • 10. Dezember 2018 um 01:53
    Permalink

    Ich habe auch bei voxenergie den Vertrag wiederrufen, trotzdem wollen die wahrscheinlich übermorgen den Betrag von meinem Konto abbuchen, wie kann ich das verhindern und ich habe auch irgendwie Angst das mir der Strom abgestellt wird, habe für den Dezember noch bei meinem alten Anbieter den Strom bezahlt. Ich hoffe mir kann jemand Tipps geben bzw helfen.

    Antworten
    • 10. Dezember 2018 um 21:41
      Permalink

      Widerruft Du einen Energieliefervertrag vor Lieferbeginn, hat sich der Vertrag dadurch für Dich vollständig erledigt. Hast du bis zum Widerruf bereits Strom bzw. Gas erhalten haben wirst die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen Wertersatz leisten müssen, sofern du deinem Stromversorger gebeten hast schon innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist mit der Strombelieferung beginnen soll und Du auch über Das Widerrufsrecht und diese Rechtsfolgen informiert wurdest. (vgl. verbraucherzentrale.de/wissen/energie/vertraege-und-anbieterwechsel/strom-und-gas-vertrag-widerrufen-11665)

      Zu dem Sachverhalt von Voxenergie und Stromabstellen gab es auch schon ne Anfrage an einen Onlineanwalt:

      justanswer.de/verbraucherrecht/a5q4y-habe-probleme-mit-voxenergie-gmbh-berlin-habe-wegen.html

      Solltest du Probleme haben, würde ich persönlich tatsächlich nicht zuerst den Rechtsanwalt beantragen sondern mich online beschweren und/oder die Schlichtungsstelle-Energie kontaktieren. Mit der Schlichtungsempfehlung kann man dann ruhig zum Anwalt gehen, denn hat man ja bereits eine kompetente rechtliche Ersteinschätzung. Die Einschaltung der Schlichtungstelle-Energie ist für Verbraucher kostenlos und man muss sich lediglich im Form einer Verbraucherbeschwerde beschweren und z.B. eine ablehnende Antwort erhalten. Wie bei Almado scheint Voxenergie (bzw. eigentlich kann ich es nur zur Primastrom sagen, aber vermute es ähnlich) allen Forderungen entgegenzukommen.

      Zum Widerrruf….
      Für Schlichtungsstelle reicht sicher eine einfache E-Mail aus. Vor Gericht würde ich vielleicht meinen Widerruf vielleicht so abgeben, dass ich es auch an jemand anderen sende, indem Ich Ihn in CC-Setze. (vgl. LG-Hamburg Az.: 312 O 142/09 ). Allerdings ist das nur eine Einzelfallentscheidung und man kann lediglich vermuten, dass es andere Gerichte ähnlich entscheiden würden.

      Der Widerruf ist an keiner bestimmten Form gebunden.

      Die Sorge, dass man ohne Strom dasteht, wage ich zu bezweifeln, da man dann in die Grundversorgung fällt. Sollte es Voxenergie dennoch (widerrechtlich) tun würde ich Schadensersatz verlangen.

      Antworten
  • 23. November 2018 um 19:12
    Permalink

    Guten abend.mich hat auch ne Dame angerufen und mich überredet meine Daten ihr zu nennen.was ein Fehler war.ich hatte gekündigt bei voxenergie und gleichzeitig den Router mit geschickt.eigentlich habe ich auch ein Schreiben von voxenergie vom Anfang ein Kündigungsdatum.ich bin bei meinem alten Anbieter geblieben undemokratisch jetzt für keine Leistung bezahlen.sie haben mir heute die 3.mahnung geschickt.ich werde am Montag zum Anwalt gehen.mein Freund hat für mich einmal recla Box die Beschwerde geschrieben und ich zweimal und die hatten die zweimal gelöscht.das ist so ein Betrüger verein

    Antworten
    • 23. November 2018 um 22:27
      Permalink

      Hallo Eva, ich hatte ähnliche Probleme mit der Reclabox und hatte es auch etliche male Probieren müssen bis meine Beschwerde online war. Aber Voxenergie ist auch bei Google+ erreichbar und ich konnte zumindest meine Kündigung mit einer Tochterfirma problemlos über Google Rezensionen klären.

      Wurdest Du z.B. nicht über das Widerrufsrecht informiert, so erlischt das Widerrufsrecht spätestens nach 12 Monaten und 14 Tagen. (vgl. verbraucherzentrale.de) Weitere Infos und einen guten Musterbrief findet man auch auf der Seite der Verbraucherzentrale.

      In meiner Rezension würde ich einem solchen Fall darlegen, dass ich den Vertrag so nicht zugestimmt habe und mich auf einem Irrtum berufen würde (vgl. Undercover-Einsatz: Wie deutsche Callcenter Schweizer anlügen / Kassensturz)

      Antworten
  • 9. November 2018 um 19:58
    Permalink

    was tue ich wenn jemand bereits Kontodaten usw abgegeben hat und auch auf die Mail mit Ja geantwortet hatt ?
    Wie können wir uns jetzt wehren bzw weise wiedersprechen ?
    Was aufällig ist bei der Auftragsbetsätigung finden wir keine Kundennummer für den Auftrag .

    Bitte helfen sie uns beim weiteren vorgang

    Antworten
    • 11. November 2018 um 23:15
      Permalink

      Wie Sie sicher wissen, haben Sie ja ein 14 tägiges Wiederrufsrecht. Den könnte man z.B. an info@voxenergie.de und onlinekontakt@ senden. Wenn Sie für den Werbeanruf keine Einwilligung gegeben haben würde ich mich eine Google+ Rezension darüber schreiben.

      Da Kontodaten weitergegeben wurden und dieses nochmal bestätigt wurde lässt sich einen Vertragsabschluss ausgehen.

      Wenn Sie als Verbraucher nicht angemessen über Ihr Wiederrufsrecht informiert wurden haben Sie ein längeres Wiederrufsrecht.

      Antworten
  • 27. Juni 2018 um 15:01
    Permalink

    Ich habe bei einem Milka Gewinnspiel teilgenommen und bekomme nun eine kostenfreie Energieberatung. :-)… perfekt… darauf habe ich gewartet.
    Die Firma Analyse Deutschland GmbH die diese Anrufe durchführt, firmiert unter der gleichen Adresse wie die voxengergie GmbH….hervorragend. (Zimmerstraße 78, 10117 Berlin) Zum Glück habe ich keine sonstigen persönlichen Daten wie z.B meine Zählernummer angegeben….. die sind so penetrant und rufen seit Tagen an…..

    Antworten
  • 24. Juni 2018 um 14:46
    Permalink

    Bei meiner Telefonakquise am 18.06.2018 wurde auf die Teilnahme an einem Preisausschreiben Bezug genommen. Mein Akquisiteur gab sich als Mitarbeiter eine Firma Analyse Marktforschung aus. Das Telefonat sollte aufgezeichnet werden.

    Das Angebot bestand darin, dass ich einer Reservierung eines für mich günstigeren Tarifs zustimmen sollte, die ich jederzeit stornieren könnte. Das konkrete Vertragsangebot sollte mir dann noch per Post zugeschickt werden. Dieses Vertragsangebot sollte beinhalten, dass meine Abschlagszahlung von 65,00 € auf 53,00 € pro Monat sinkt. Zudem sollte ich noch einen einmalige Gutschrift in Höhe von 50,00 € erhalten. Dazu wurden dann im Detail (Arbeitspreis, Grundpreis, Stromzähler-Nummer usw.) noch einmal wiederholt, wohl auch separat aufgezeichnet und von mir bezüglich der ausgewählten Fragen mit den Antwortmöglichkeiten ja bzw. nein bestätigt.

    Statt eines Vertragsangebotes erhielt ich am 20.06.2018 von voxenergie eine Bestätigung der Auftragserteilung zum Wechsel des Stromanbieters. Im Vergleich der Tarife stellte sich sogar heraus, dass der neue Tarif um einiges teurer war und die in Aussicht gestellte wesentlich niedrigere Abschlagszahlung eine hohe Nachzahlung zur Folge gehabt hätte.

    Ich habe dieser Auftragserteilung sofort per Einschreiben widersprochen und gleichzeitig meinen aktuellen Stromanbieter mit separatem Schreiben in Kopie beteiligt.

    Antworten
  • 10. Mai 2018 um 20:33
    Permalink

    Grundsätzlich gilt:
    Solltest Du Kontodaten herausgegeben haben spricht es dafür, dass ein Vertrag abgeschlossen wurde.
    Auch bei einer Willenserklärung per SMS kommt es zu einem verbindlichen Abschluss eines Vertrages.
    Sobald Du eine Kundennummer oder Zählernummer deines bisherigen Versorgers mitgeteilt hast kann es bereits zu einem (un)erwünschten Anbieterwechsel kommen.

    Sobald ein Unternehmen persönliche Daten wie Name, Kunden- oder Zählernummer kennt, besteht die Gefahr, dass es Sie ohne Ihre Zustimmung beim bisherigen Versorger abmeldet. Damit ist zwar noch kein neuer Vertrag zustande gekommen, aber die Abmeldung beim alten Anbieter kann Ihnen bereits viel Ärger und Umstände bereiten. In der Vergangenheit hat es solche Fälle bereits gegeben.
    (vgl. https://www.marktwaechter-energie.de/aerger-mit-energieversorgern/haustuergeschaefte/)

    Zum Widerruf und Telefonwerbung findest auch hier weitere Informationen:
    https://www.marktwaechter-energie.de/aerger-mit-energieversorgern/telefonwerbung/

    Und hier z.B. ein Muster eines Widerrufs
    https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/sites/default/files/medien/166/dokumente/E2_Widerruf_des_Vertrages.pdfAls Verbraucher kannst Du Dich zudem an Verbraucherservice der Bundesnetzagentur wenden um Informationen zu erhalten.

    Zu Voxenergie GmbH:
    Ich persönlich kann Dir für die Voxenergie GmbH keine Empfehlung aussprechen und würde keine Verträge über Telefon abschließen wollen.

    Damit es aber zu keinem Vertrag kommt, bitte ich Dich auch um folgendes:
    Vermeide unbedingt „Ja“ und lege auf bei folgenden anrufen. Solltest Du weitere Anrufe von Voxenergie GmbH erhalten, lässt sich erkennen, dass bei Reclabox oder Goolge+ das Unternehmen darauf reagiert und künftig Dich nicht mehr anruft.

    Du kannst auch bei Deinem derzeitigen Versorger nachfragen, ob dieser eine Kündigung von der Voxenergie GmbH vorgenommen hat. Du könntest deinen derzeitigen Versorger sicherlich auch bitten Dich zu kontaktieren, falls es zu einer Kündigung kommt.
    Dazu erhaltst Du meist auch ohnehin eine Kündigungsbestätigung von Deinem bisherigen Versorger.

    Antworten
  • 9. Mai 2018 um 18:54
    Permalink

    Hallo,ich habe heute auch einen Anruf bekommen.Mir wure vorgeschlagen nach Voxenergie zu wechseln.Ich habe der Dame gesagt,das ich es mir überlege.Was soll ich jetzt machen.Gruss S.Pawellek

    Antworten
    • 17. Mai 2018 um 17:04
      Permalink

      Ich kann Ihnen nur empfehlen, Ihren Stromanbieter nicht telefonisch zu wechseln. Erledigen Sie dies online. Denn online können Sie die Preise vergleichen und es kann nicht zu Verwechslungen oder Missverständnissen kommen. Es gibt leider einige schwarze Schafe, die Verbraucher per Telefon in teure Verträge locken wollen.

      Antworten

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