EVR Erfahrungen: Energieversorger Rheinland | Rheinland Flex

Der Energieversorger Rheinland (EVR) hat im Oktober Verträge mit Kunden einseitig gekündigt, Preise erhöht sowie Abschläge ohne Vorankündigung erhöht.
Ich empfehle Ihnen stattdessen Stromanbieter mit geringem Insolvenzrisiko, kundenfreundlichen AGBs und einem guten Service.

Auf dieser Seite finden Sie Hintergrundinformationen, Empfehlungen, Erfahrungen anderer Betroffener sowie kostenlose Hilfe.

Das Unternehmen teilt dem Kunden in einem anonymen Schreiben, dass eine Netzabmeldung erfolgen wird. Das Unternehmen suggeriert, dass es dafür nichts könne. 

„wir haben für Ihre Lieferstelle eine Netzabmeldung zum 31.10.2021 erhalten, welche wir hiermit bedauerlicherweise bestätigen möchten. Bitte berücksichtigen Sie, dass eine Netzabmeldung von zahlreichen Faktoren abhängig ist. Leider haben wir auch auf diese regelmäßig keinen Einfluss.“

Aufgrund dieser negativen Erfahrungen mit Energieversorger Rheinland sind viele Kunden sauer. Dies zeigt sich auch in den Bewertungen auf Trustpilot:

Energieversorger Rheinland GmbH Kündigung Netzabmeldung

Am 16.01. kann Ihnen Strom-Tarife für ca. 30 Cent/kWh vermitteln.
⇒ Bei Interesse erstelle ich Ihnen gerne eine
unverbindliche Tarifempfehlung.

Grundsätzlich gilt, dass Energieversorger Rheinland GmbH am Vertrag festhalten muss.

  • Laut eigenen AGBs müssen Vertragsänderungen mindestens 6 Wochen vorab mitgeteilt werden. Somit verstößt das Unternehmen gegen seine eigenen AGBs. 
  • Energieversorger Rheinland GmbH darf den Vertrag mit seinen Kunden nur dann beenden, wenn ein Sonderkündigungsrecht vorliegt (z.B. Zahlungsverzug oder Stromdiebstahl) oder wenn der Vertrag nach der Mindestlaufzeit ausläuft.
  • Ein weiterer Grund könnte vorliegen, wenn das Unternehmen (z.B. aufgrund einer Insolvenz o.Ä.) Sie nicht weiter beliefern kann. Problematisch ist jedoch, dass der Anbieter nach dem Versenden des Schreibens weiterhin Verträge auf seiner Seite anbietet.

Konsequenzen:

  • Sie werden durch den Grundversorger weiter mit Strom beliefert werden. Dieser ist aber deutlich teurer.
  • Sie können einen möglichen Bonus verlieren.

Wie Sie sich wehren können und wie Sie einen Schadensersatz geltend machen, erfahren Sie auf dieser Seite.

Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Rechnung 6 Wochen nach erstmaliger Beschwerde erhalten und dass Ihr Guthaben schnell ausgezahlt wird. Musterschreiben finden Sie hier.

EVR: Energieversorger Rheinland Erfahrungen > Hilfe

Schreibe einen Kommentar zu M.Weigel Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Ich stimme der Datenschutzerklärung zu.

5 Kommentare zu „EVR: Energieversorger Rheinland Erfahrungen > Hilfe

  • 6. Januar 2022 um 06:53
    Permalink

    Hallo, auch mein Vertrag wurde zum 06.01.2022 gekündigt.
    Die EVR hat zuvor meine Abschlagzahlung von 55€ auf 99€ erhöht. Die Begründung von EVR ,, Der Netzbetreiber hat uns eine Jahresverbrauchsprognose zu kommen lassen womit wir den Abschlag erhöhen müssen.“ Nach Rücksprache mit meinem Netzbetreiber kam heraus das es keine Jahresverbrauchsprognose gibt sondern EVR angab das ich einen höheren Verbrauch angab bei einer zwischen Ablesung. Der Netzbetreiber beauftragte die EVR den Abschlag zum 01.12.2021 auf 60 € zu senken. Die EVR kam dem nicht nach. Daraufhin kündigte ich meinen Vertrag fristgerecht zum Vertragsende. Im Onlineportal wurden auch die Vertragsunterlagen mit den AGB’s gelöscht. Zum Glück habe ich diese abfotografiert da man kein Dokument herunterladen kann. Am 24.12.2021 kam dann das Schreiben das die Belieferung zum 06.01.2022 eingestellt wird.
    Ich reif wieder bei meinem Netzbetreiber an. Der Netzbetreiber sagte zu mir: ,, Die EVR hat uns mitgeteilt das Sie einen sofortigen Lieferantenwechsel wünschen.“ Es wurde mal wieder gelogen. zum Stand 06.01.2022 kann man auf der Internetseite keine neuen Verträge abschließen. Ich gehe davon aus das, dass Unternehmen Pleite ist und mir so vorkommt das dort eine Insolvenz Verschleppung im Gange ist.

    Antworten
  • 30. Dezember 2021 um 10:28
    Permalink

    Die EVR hat ohne Ankündigung die mtl. Abschlagszahlungen um 10€ erhöht und abgebucht. Am 29.12. Habe ich vom Stromnetzbetreiber eine Aufforderung erhalten, dass ich bis zum 6.1.22 den Zählerstand ablesen und mitteilen muss. Das hatte mich gewundert. Auf der Internetseite der EVR habe ich dann ein Schreiben in den Dokumenten vom 24.12. Entdeckt. Dort wird mitgeteilt, daß der Vertrag von Seiten der EVR zum 06.1.22 gekündigt und kein Strom mehr geliefert wird. Inhalt des Schreibens ist der selbe wie hier schon erwähnt. Die EVR hält sich nicht an die eigenen Vorgaben und Gesetze. Ich wurde offiziell nicht über die außergewöhnliche Kündigung informiert. Ausserdem kann man die Dokumente nicht herunterladen oder ausdrucken. Das hatte ich schon bei Vertragsabschluss im Juli 2021 bemängelt. Dieser Stromanbieter EVR ist nicht empfehlenswert und es wundert mich nicht, dass dieser in die Insolvenz geht. Keine Informationen und ohne Zustimmung einen höheren Betrag abbuchen, geht gar nicht. Ich hatte das SEPA Verfahren sofort im Oktober widerrufen. Auf die Abrechnung bin ich gespannt.

    Antworten
  • 13. Dezember 2021 um 18:45
    Permalink

    ich bekomme seit juli zu ungunsten des tatsächlichten lieferanten stromkosten abgebucht, obwohl nachweislich kein vertrag mit dem evr besteht. die unzulässigen abbuchungen sind seit ende november bekannt, die rücküberweisung zugesichtert, aber seit wochen warte ich auf mein geld. hände weg von diesem anbieter – unseriös.

    Antworten
  • 17. November 2021 um 09:50
    Permalink

    Habe von Energieversorger Rheinland keinerlei Mitteilung bekommen. Jedoch wurde meine Abschlagszahlung im November einfach um € 10,00 erhöht.

    Antworten
  • 29. Oktober 2021 um 20:55
    Permalink

    Nachtrag zum Fall:
    1. Sie haben mir keinerlei Vertragskündigung zugesendet, weder per Brief noch per Email!
    2. Sie haben, was ich erst heute durch den Netzbetreiber mitbekommen habe, intern den Vertag selber gekündigt!
    Auf ihrem Kundenportal teilen Sie aber fälschlicherweise mit, dass ein Kündigung von anderer Seite erfolgte!
    3. Sie halten ihre eigenen und gesetzlich vorgeschrieben Kündigungsbedingungen nicht ein, dies stellt eine strafbare Handlung dar.
    4. Zusätzlich haben Sie die Vertragsbedingungen und AGBs von ihrem Kundenportal/Dokumente gelöscht!!!!
    mit freundlichen Grüßen M.Weigel

    Antworten