Lieber Besucher,

auf dieser Seite informiere ich über aktuelle Probleme von Strom- & Gas-Kunden:

  • immergrün, Wunderwerk und weitere Unternehmen: Vertragskündigungen, Preis- & Abschlagserhöhungen, Bonus-Verweigerung etc.
  • Insolvenzen: Otima Energie AG, Smiling Green Energy, Lition, Fulminant Energie

Zudem biete ich Hilfe für betroffene Kunden in Form von Empfehlungen, Musterschreiben und Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

aktualisiert am 30.11.2021 um 08:40 Uhr 

INHALTSVERZEICHNIS

  1. Überblick
    a) aktuelle Probleme
    b) Hilfe für betroffene Kunden
  2. Aktuelle Ereignisse:
  3. Kündigungen durch Energieanbieter
    a) außerplanmäßige (unzulässige?) Kündigungen

    b) Kündigungen zum Vertragsende
  4. Preiserhöhungen:
    zur Höhe | zur Rechtmäßigkeit
  5. Drastische Abschlagserhöhungen:
    Die E-Mails | Zur Rechtmäßigkeit
  6. Das Insolvenzrisiko steigt
  7. Kommentare von betroffenen Kunden

I. Überblick

a) aktuelle Probleme von Strom- & Gaskunden

⇒ Fehlt ein Unternehmen? Info bitte an moeschler@verbraucherhilfe-stromanbieter.de. Danke!

Ausgewählte Zeitungsartikel:

  • E&M (3.11.): immergrüns vorgezogene Kündigungen; Staatsanwaltschaft ermittelt
  • WiWo (29.10.): Nächste Insolvenz
  • Zfk (25.10.): immergrün erhöht Abschlagszahlungen drastisch
  • BILD (14.10.): Weitere Strom- und Gasversorger kündigen Verträge (Bezahlinhalt)
  • E&M (11.10.): „Außerordentlich“ Geschäftspraktiken am Strommarkt
  • WeserKurier (11.10.): Stromanbieter kündigen 700 Bremer Kunden
  • energate (8.10.): immergrün & Meisterstrom stoppen Stromlieferungen

 

b) Hilfe für betroffene Kunden:

Dies scheint der typische Ablauf bei immergrün & Co. zu sein:

Dies sind die dazugehörigen Schreiben von immergrün:

Welches Schreiben haben Sie erhalten?


Empfehlungen, Musterschreiben, Schritt-für-Schritt-Anleitungen

Meine empfohlenen Strom- & Gasanbieter & Spar-Tipps

Besucher meiner Seite berichten mir, dass Sie unsicher sind bei der Wahl des Anbieters – gerade weil sie in der Vergangenheit die falschen Anbieter gewählt haben.

Ich empfehle diese verbraucherfreundlichen Anbieter:

  • Service: mindestens GUT (3/5 Sternen)
  • AGB: sauber, keine versteckten Zusatzkosten
    (⇒ immergrün schränkt Boni ein & hat Zusatzkosten)
  • geringes Insolvenzrisiko: Eigentum an Netzinfrastruktur
    (⇒ immergrün hat kein Eigentum an Netzinfrastruktur)

Strom & GAS: Wechsel-Empfehlung für den 1.12.

Oft kann ich günstigere Tarife vermitteln, als über Verivox/Check24 angeboten. Wenn Sie bei der Wahl des Anbieters unsicher sind oder Interesse an günstigere Tarife haben, dann schreiben Sie mich gerne unverbindlich an (moeschler@verbraucherhilfe-stromanbieter.de).

  • Auf der rechten Seitenleiste (Desktop-Ansicht) und auf dieser Seite sehen Sie, welche meiner empfohlenen Anbieter aktuell am günstigsten sind.
  • Am 1.12. sind Vattenfall und diese Stadtwerke am günstigsten auf Verivox*: 123 energie, RheinPower, SW Flensburg

 

II. Neuste Ereignisse

30.11.

Beim Insolvenzverfahren zu Fulminant Energie wurde für die betroffenen Kunden eine Internetseite eingerichtet. Die betroffenen Kunden werden zeitnah über die Ersatzversorgung mit Energie beliefert.

23. und 24 .11.

Mit Fulminant Energie ist der 4. Anbieter insolvent. In Großbritannien sind die Ausmaße deutlich größer. ca. 4. Mio. Britten haben in den letzten Monaten die Insolvenz ihres Anbieters erleben müssen.

19.11.

ZfK berichtet über Vertragsänderungen und vorgezogene Abschlagserhöhungen bei jura Strom. Kunden erhielten eine Ankündigung, dass sie nun zu Börsenpreisen Energie erhalten. Dies sehe ich kritisch. Das Schreiben und meine Einschätzung finden Sie hier.

immergrün versendet  Kompromissangebote an Kunden, die einen Schadensersatz fordern und sich dabei an die Schlichtungsstelle wenden. So ein Schlichtungsangebot werde ich mir zeitnah anschauen und meine Einschätzung abgeben.

18.11.

ZfK berichtet, dass es die ersten Stadtwerke für die Ersatzversorgung höhere Preise als für die Grundversorgung vorsehen. Dies ist insb. dann problematisch, wenn ein Anbieter Insolvenz anmeldet und der Kunde in die Grundversorgung rutsch. Bei den Stadtwerken Witten zahlen Bestandskunden 7,60 Cent/kWh, während Neukunden (z.B. eines insolventen Anbieters) 17,99 Cent/kWh zahlen sollen.  

 

Alle Ereignisse im Zeitverlauf seit dem 7.10.2021 finden Sie hier.

 

III. Kündigungen durch Energieversorger

Folgende Anbieter haben – zumindest einem Teil ihrer Kunden – eine Kündigung zugesendet.

a) Außerplanmäßige (unzulässige?) Kündigungen

Die E-Mails der Anbieter

Betroffene Kunden finden hier Empfehlungen, Musterschreiben etc.

Per Klick vergrößern Sie die Bilder.

Mit Ausnahme von „Energie für uns“ verwendet keiner der Energieversorger das Wort „Kündigung“, sondern, dass die Versorgung eingestellt wird. Oft heißt es auch, dass die Versorgung „vorübergehend“ eingestellt wird. Dies ist irreführend. Auch an einer Begründung fehlt es. „Angesichts von solchen Schreiben ist es auch nicht abwegig von möglichen Insolvenzen zu sprechen“, schlussfolgert der Rechtsexperte Schneidewindt der Verbraucherzentrale NRW (energate-Messenger vom 11.10.2021).

„Energie für uns“ bietet den betroffenen Kunden an, sie bei der Suche nach einem alternativen Energievertrag zu unterstützen.

Grundsätzlich gilt, dass immergrün & Co. am Vertrag festhalten muss.

  • Laut immergrüns eigenen AGBs (3 (2)) müssen Vertragsänderungen mindestens 6 Wochen vorab mitgeteilt werden. Somit verstößt immergrün gegen seine eigenen AGBs. Ähnliche Klauseln finden sich bei den anderen Stromanbietern.
  • immergrün & Co. darf den Vertrag mit seinen Kunden nur dann beenden, wenn ein Sonderkündigungsrecht vorliegt (z.B. Zahlungsverzug oder Stromdiebstahl) oder wenn der Vertrag nach der Mindestlaufzeit ausläuft.
  • Ein weiterer Grund könnte vorliegen, wenn immergrün & Co. (z.B. aufgrund einer Insolvenz o.Ä.) Sie nicht weiter beliefern kann.

Die Deutsche Energiepool hat bereits am 24.9. Kunden gekündigt. Das Unternehmen hingegen spricht von einer Kündigung. Auf seiner Internetseite veröffentlichte das Unternehmen eine entsprechende Erklärung, mit der es eine Sonderkündigung begründet.

 

Welche und wie viele Kunden sind betroffen?

  • Die 202 Rückmeldungen vom 8. bis zum 13.10.2021 auf dieser Seite zeigen, dass Kunden aus ganz Deutschland betroffen sind.
  • Der Bremer Energieversorger SWB und der Netzbetreiber Wesernetz (Einzugsgebiet: Bremen und nähere Umgebung) gaben gegenüber dem Weser Kurier an, dass mindestens 700 Kunden betroffen sind. Vergleicht man dies mit den Rückmeldungen betroffener Kunden auf dieser Seite, so muss von einer 4-stelligen oder 5-stelligen Anzahl an betroffenen Kunden in ganz Deutschland ausgegangen werden. 

immergruen-fuxx-sparenergie-strogon Enstroga Wichtige Mitteilung Beendigung Ihrer Belieferung

  • Diese Auswertung legt nahe, dass nur ein Teil der Kunden von immergrün & Co. gekündigt wurden. Rückmeldungen von Kunden gegenüber Verbraucherhilfe-Stromanbieter bestätigen dies.

Wer steckt hinter immergrün, idealenergie, meisterstrom und Almado energy?

  • Hinter der immergrün-Energie GmbH steckt die Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH (ehemals 365 AG und almado AG) mit Sitz in Köln. 
  • Zum Unternehmen gehören auch idealenergie, Meisterstrom und Almado energy
  • Der Kundenservice und weitere Prozesse werden von GfM betreut
  • Mahnungen werden von EWD-Inkasso bearbeitet
  • Rechtliche Auseinandersetzungen führen die SMB Rechtsanwälte

b) Kündigungen zum Vertragsende

Bei diesen Kündigungen zum Vertragsende haben die Energieanbieter nicht gegen den Vertrag verstoßen. Genauso wie die Kunden, haben die Energieanbieter das Recht, die Verträge zum Ende der Laufzeit zu kündigen. Dies war bisher unüblich. Als Gründe werden die steigenden Energiepreise genannt. 

Die Betroffenen Kunden werden nun einen teureren Energievertrag erhalten.

Die E-Mails der Anbieter

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IV. Preiserhöhungen

a) Wie hoch fallen die Preiserhöhungen aus?

Die stärksten Preiserhöhungen, die mir vorliegen, stammen von Wunderwerk AG (Gas: +352 % auf Arbeitspreis), Enstroga (Gas: +261 auf Arbeitspreis), REW (Strom: Grundpreis: 2,68€⇒36,09€/Monat  & +67% auf Arbeitspreis), immergrün (Gas/Strom: +219% / +127% auf Arbeitspreis)

Haben Sie eine Preiserhöhung, die ich hier mit aufnehmen soll? Dann senden Sie mir gerne eine E-Mail an moeschler@verbraucherhilfe-stromanbieter.de

 

b) Sind diese Preiserhöhungen zulässig?

Nach meiner Einschätzung sind die meisten Preiserhöhungen von immergrün & Co. mit hohen Erfolgsaussichten anfechtbar.

Zuletzt wurde immergrün am 18.10.2021 von der Verbraucherzentrale aufgrund von Preiserhöhungen abgemahnt.

Betroffenen Kunden biete ich hier kostenlose Musterschreiben an, die auf diesen Argumenten aufsetzen. Anbieterübergreifend bestätigen mir Verbraucher, dass sie mit meiner Vorlage ihr Geld zurückholen konnten. Rezensionen auf Google sowie gelöste Beschwerden auf de.reclabox.com (siehe z.B. Quellen 123) bestätigen die Wirksamkeit meiner Vorlagen.

Intransparent mitgeteilte Preiserhöhungen sind unzulässig.

Preiserhöhungen müssen zugesendet werden und dürfen nicht einfach ins Kundenportal eingestellt werden. Drastische und versteckte Preiserhöhungen sind nicht zulässig. Vor Wirksamwerden haben Kunden ein Sonderkündigungsrecht. Wenn die Preiserhöhung schon wirksam ist, können die betroffenen Kunden aber die Preiserhöhung noch 3 Jahre lang anfechten.

Am 18.10. hat die Verbraucherzentrale immergrün wegen intransparenten Preiserhöhungen abgemahnt: Im Betreff wurden die Preiserhöhungen nicht angekündigt. Das LG Hamburg (Az: 312 O 453/18) urteilte, dass der E-Mail-Betreff eindeutig auf die Preiserhöhung hinweisen muss, um dem §41 (3) EnWG zu genügen. Auch die Absenderadresse kontakt[at]kundenservice-energie.de lässt nicht erkennen, dass die E-Mail von immergrün stammt. Ferner mussten Kunden von immergrün sich erst im Kundenportal einloggen, um die Preiserhöhungen einsehen zu können.

Neben diesen Argumenten sehe ich weitere Argumente, weshalb ich die Preiserhöhungen von immergrün & Co als unzulässig erachte: Das versendete Schreiben genügt nicht dem §41 (3) EnWG. Es ist nicht transparent, weil nicht klar ist, wie die Preiserhöhung sich zusammensetzt (es fehlt an einer Berechnungsgrundlage) und weil der alte Preis nicht genannt oder transparent ins Verhältnis gesetzt wird. Genau dies verlangt aber der BGH (VIII ZR 247/17) und das OLG Köln (6U 303/19) in seinen Urteilen. Allein deshalb ist die Preiserhöhung bereits unzulässig. Das OLG Köln fordert ferner, dass zur Transparenz auch gehört, auf welche Preisbestandteile (Steuern, Abgaben, Umlagen etc.) die Preiserhöhung beruht.

Der Energieversorger darf seinen Gewinnanteil nicht steigern.

Daher dürfen die Preise nur im Rahmen der tatsächlichen Gesamtkostenentwicklung angepasst werden. Der Energieversorger darf somit den Umfang der Preiserhöhung nicht wahllos festlegen, sondern er muss diese auf eine Berechnungsgrundlage stützen. Damit soll verhindert werden, dass der Energieversorger seine Gestaltungsmacht zu Lasten der Kunden ausnutzt. Dem Verbraucher muss bei Vertragsabschluss möglich sein zu erkennen, in welchem Umfang spätere Preiserhöhungen auf mich zukommen können. Diesen Grundsatz haben die Unternehmen immergrün & Co. auch in Ihren AGBs verankert: „Der Energieversorger ist berechtigt und verpflichtet, eine Anpassung des Preises im Wege der einseitigen Leistungsbestimmung in Ausübung billigen Ermessens (§ 315 BGB) nach Maßgabe der Entwicklung der für die Preisbildung maßgeblichen Faktoren vorzunehmen.“ Zudem sichern die Anbieter ferner zu, dass sie Kostensenkungen von Kostensteigerungen abziehen. Diesen Grundsatz können die Anbieter nur erfüllen, wenn Sie eine nachvollziehbare Berechnungsgrundlage aufstellen, die Sie ja ohnehin Ihrem Kunden mitteilen müssen (siehe BGH (VIII ZR 247/17)) und wenn sie nicht willkürlich Ihre Preise erhöhen.

Bei den Schreiben von immergrün & Co. sehe ich dies nicht als erfüllt an. Aus meiner Sicht könnte eine nachvollziehbare Berechnungsgrundlage so aussehen, dass z.B. alle variablen und fixen Kostensteigerungen (z.B. Steuern und Energiebeschaffungspreise; in Summe 2 Cent / kWh) und alle fixen Kostensteigerungen (z.B. Anstieg Kundenverwaltungskosten pro Kunde um 1 €) aufgelistet und im gleichen Verhältnis den Arbeitspreis (also auch um 2 Cent / kWh) und den Grundpreis (also um 1 €) erhöhen.

Strom- und Gasanbieter sollten eine nachvollziehbare Berechnungsgrundlage auch in Sonderverträgen bereitstellen (hier das Beispiel von LEW, bei der die Preiserhöhung vollständig erklärt wird):

Musterschreiben zur Abwehr dieser Preiserhöhungen fordern Sie hier an.

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V. Drastische Abschlagserhöhungen

a) die versendeten E-Mails
b) Wie viele Kunden sind betroffen?
c) Wann sind Erhöhungen erlaubt?
d) Sind die Abschlagserhöhungen berechtigt?
e) Vertragsbeendigung ohne Sonderkündigung

Betroffene Kunden finden hier Empfehlungen, Musterschreiben und Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

a) Die versendeten E-Mails

Die Schreiben wurden alle am 22.10. abends bis nachts versendet und ähneln sich z.B. hinsichtlich:

  • der Argumente, weshalb eine Abschlagserhöhung gefordert wird (im Interesse der Verbraucher: um Nachzahlungen zu vermeiden),
  • dass auf keine Preiserhöhung oder einen nachweislich höheren Verbrauch verwiesen wird,
  • dem Aufbau der Schreiben und
  • dem optimistischen Ausblick, den die Unternehmen zum Schluss trotz allem ziehen.

b) Wie viele Kunden sind betroffen?

Eine 5-stellige Zahl ist wahrscheinlich. Ich befürchte eine 6-stellige Zahl. Dies begründe ich folgendermaßen:

  • Die Kundenanzahl von immergrün schätze ich Mitte 2021 auf ca. 500.000 Kunden (hier fließen Expertenmeinungen, Aussagen eines ehemaligen Mitarbeiters sowie die Präsenz auf den Vergleichsportalen ein).
  • Die Umfrage zeigt, dass die Hälfte der betroffenen Kunden sich über die anderen Firmen beschweren: Wunderwerk, Elektrizitätswerke Düsseldorf, Strogon, Enstroga und Fuxx Sparenergie.
  • Die 4 Mal so hohen Besucherzahlen auf meiner Internetseite gegenüber der Vorwoche signalisieren mir, dass deutlich mehr Kunden von den Abschlagserhöhungen betroffen sind als von den vorzeitigen Vertragsaufkündigungen, die seit Anfang Oktober versendet wurden.
  • Nur am Tag der BEV-Insolvenz (Januar 2019) verzeichnete ich ca. doppelt so viele Besucher als am 23.10.2021. Damals waren ca. 300.000 Kunden von der BEV-Insolvenz betroffen. (Inzwischen ist meine Internetseite über Google jedoch leichter aufzufinden.)

c) Wann und wie stark dürfen Abschläge erhöht werden?

Das EnWG, StromGVV und GasGVV sehen vor, dass Abschläge nur erhöht werden dürfen, wenn 

  • die Preise erhöht wurden oder
  • der Verbrauch im Vergleich zur Vorperiode anstieg (ein Guthaben in der letzten Abrechnung ist dann jedoch anzurechnen).

Die Abschlagserhöhungen müssen zudem proportional erfolgen.

Beispiel zu Preiserhöhung: Wenn die Preise um 10% steigen, dann darf der Abschlag auch nur um 10% erhöht werden.

Beispiel zu Verbrauchserhöhung: Wenn im Jahr 2020 der Verbrauch 1.000 kWh betrug und in der 2021er Abrechnung der Verbrauch auf 1.500 kWh anstieg (+50%), dann darf der Abschlag um 50% erhöht werden. Wenn jedoch ein Guthaben i.H.v. 200 € in der 2021er Abrechnung vorlag bei Stromkosten i.H.v. 400 € (50%), dann darf der Abschlag nicht erhöht werden, da bei diesem Guthaben die Abschläge reduziert werden müssen und die beiden Effekte sich aufheben.

Meine Schlussfolgerung untermauere anhand von AGBs, dem Urteil des LG Düsseldorf (12 O 474/12) und dem StromGVV.

In den AGBs der Anbieter finde ich keinen Hinweis darauf, dass Abschläge abhängig vom aktuellen Marktpreis angepasst werden dürfen. Selbst wenn dies darin stünde, so würden diese Klauseln mit höchster Wahrscheinlichkeit gegen das EnWG und die Strom GVV / Gas GVV verstoßen.

Im Urteil des LG Düsseldorf wurde geurteilt, dass ExtraEnergie bei der Abschlagsberechnung für die künftige Abrechnungsperiode keinen höheren Verbrauch zugrunde legen darf, als er sich aus der Jahresrechnung für die vorausgegangene Abrechnungsperiode ergibt.

Im §13 Strom GVV steht: 

(1) Wird der Verbrauch für mehrere Monate abgerechnet, so kann der Grundversorger für die nach der letzten Abrechnung verbrauchte Elektrizität eine Abschlagszahlung verlangen. Diese ist anteilig für den Zeitraum der Abschlagszahlung entsprechend dem Verbrauch im zuletzt abgerechneten Zeitraum zu berechnen. (…).
(2) Ändern sich die Allgemeinen Preise, so können die nach der Preisänderung anfallenden Abschlagszahlungen mit dem Vomhundertsatz der Preisänderung entsprechend angepasst werden.
(3) Ergibt sich bei der Abrechnung, dass zu hohe Abschlagszahlungen verlangt wurden, so ist der übersteigende Betrag unverzüglich zu erstatten, spätestens aber mit der nächsten Abschlagsforderung zu verrechnen. Nach Beendigung des Versorgungsverhältnisses sind zu viel gezahlte Abschläge unverzüglich zu erstatten.
Weiterführende Informationen, Erläuterungen und Musterschreiben zum Thema Abschlag finden Sie hier.
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d) Liegen berechtigte Gründe für die Abschlagserhöhungen vor?

Bei den vorliegenden Schreiben: m.E. NEIN!

Grundsätzlich haben sich beide Vertragspartner (der Energieanbieter und der Kunde) an den geschlossenen Vertrag zu halten. Nur unter den zuvor genannten Gründen können Abschlagserhöhungen vorgenommen werden. In den Schreiben wird weder eine Preiserhöhung ausgesprochen, noch auf eine frühere Preiserhöhung verwiesen. Es wird auch nicht auf eine Abrechnung verwiesen, aus der ein höherer Verbrauch hervorgeht.

Die Anbieter schreiben, dass aufgrund des Preisanstiegs die Abschläge erhöht werden müssen, um den „benötigten Energieeinkauf sicherzustellen“ (immergrün). Es ist die Aufgabe des Anbieters, die Energie am Markt einzukaufen und vorausschauend zu planen. immergrün & Co. geben an, entsprechende Controlling- und Risikomanagement-Instrumente einzusetzen. Anscheinend haben die kritisierten Unternehmen sich entschieden, die Energie überwiegend am Spot-Markt zu beziehen. Das ist deren unternehmerisches Risiko. Früher, als die Preise am Spot-Markt niedrig waren, sind die Anbieter auch nicht auf den Kunden zugegangen und haben denen eine Abschlagsminderung angeboten. 

Betroffene Kunden finden hier Handlungsempfehlungenund hierMusterschreiben, wie Sie die Erhöhung der Abschläge verhindern können.

e) Vertragsbeendigung ohne Sonderkündigung

Bei Vertragsänderungen hat der Kunde ein Sonderkündigungsrecht – nicht der Anbieter selber. In den AGB 3 (2) von immergrün heißt es:

Änderungen der Vertragsbedingungen wird der Energieversorger dem Kunden mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Wirksamwerden durch Übersendung in Briefform mitteilen. (…) Im Falle einer Vertragsänderung ist der Kunde berechtigt, den Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen zu kündigen oder den Änderungen zu widersprechen.

Anscheinend hält sich immergrün nicht an die eigenen AGBs . Die Abschlagserhöhung wurde ca. 2 Wochen vorab mitgeteilt. Nun erhalten Kunden die Kündigung. Betroffene Kunden können anhand ihrer E-Mail nachweisen, dass immergrün hier nicht richtig gehandelt hat. In meinen Empfehlungen an die Kunden gehe ich hierauf ein.

 

VI. Insolvenzen

a) 4 bisherige Insolvenzen
b) Hilfe für betroffene Kunden

c) Warum steigt das Insolvenz-Risiko bei Strom-/Gas-Discountern?
d) Was geschah vor dieser „neuen Eskalationsstufe“?

a) 4 bisherige Insolvenzen 

1. Insolvenz: Otima Energie AG (12.10.2021)

In England sind bereits Ende September neun Stromanbieter zusammengebrochen. Darunter befindet sich auch die Enstroga UK (Quelle).

Am 12.10.2021 hat der erste deutsche Strom- und Gasanbieter Otima Energie AG die Versorgung eingestellt und Insolvenz angemeldet. Als Gründe werden u.A. die massiv gestiegene Großhandelspreise und der damit einhergehende massive Anstieg an Vorauskasse- und Sicherheitsleistungen gegenüber seinen Marktpartnern genannt.

 2. Insolvenz: Smiling Green Energy

Unter der Marke „Natürlich-grün-Strom“ versorgt das Hamburger Unternehmen 1.500 Kunden mit Energie aus regenerativer Erzeugung. 

3. Lition (28.10.)

Ca. 20.000 private Kunden und 40 Mitarbeiter sind betroffen. Der Insolvenzverwalter prüft, ob der Geschäftsbetrieb fortgeführt werden kann (Quelle). In diesem Fall haben Kunden kein Sonderkündigungsrecht. 

4. Fulminant Energie (16.11.)

Ca. 10.000 Kunden aus Deutschland und Österreich sind betroffen. Das Unternehmen wurde erst 2018 gegründet.

Beim Insolvenzverfahren zu Fulminant Energie wurde für die betroffenen Kunden eine Internetseite eingerichtet. Die betroffenen Kunden werden zeitnah über die Ersatzversorgung mit Energie beliefert.

b) Hilfe für betroffene Kunden

In diesem Abschnitt informiere Sie ich darüber, was Sie zur Insolvenz wissen sollten, um Ihren Schaden zu begrenzen. Dabei thematisiere ich u.A.

  • dass Sie weiter mit Strom & Gas versorgt werden,
  • ob Sie Abschläge zurückbuchen lassen sollten,
  • wie Sie Ihren Neukundenbonus und ausstehende Guthaben einfordern können und
  • wie Sie vergangene Preiserhöhungen anfechten können.

Zudem: Das sollten Sie sofort tun

  • Stoppen Sie alle Überweisungen und kündigen Sie die Daueraufträge,
  • lesen Sie den Zählerstand ab,
  • suchen Sie sich einen neuen, verbraucherfreundlichen Anbieter mit einem geringen Insolvenzrisiko.

Auf dieser Seite beschreibe ich ferner,

  • was mit Ihrem Guthaben passiert und
  • wie Sie  sich in die Insolvenztabelle eintragen.

Zusammen machen wir das Beste aus dieser unerfreulichen Situation.

Ihr
Dr. Matthias Moeschler

 

Inhaltsverzeichnis

i) Das sollten Sie wissen
ii) Das sollten Sie sofort tun
iii) Buchen Sie Überweisungen nicht voreilig zurück
iv) Wechseln Sie zukünftig zu verbraucherfreundlichen Anbietern mit geringem Insolvenzrisiko
v) Das sollten Sie ab Erhalt der Abrechnung tun
vi) Neuigkeiten zu den Insolvenzen

 

i) Das sollten Sie wissen

Ihre weitere Versorgung mit Strom und Gas ist gesichert

Trotz der Insolvenz werden Sie weiterhin mit Strom und Gas beliefert. Wahrscheinlich wird Ihr lokaler Versorger Sie hierzu anschreiben. Ihre unterbrechungsfreie Versorgung mit Strom und Gas ist somit gesetzlich sichergestellt.

Diese Ersatzversorgung ist allerdings deutlich teurer. Daher sollten Sie sich zeitnah einen neuen Versorger suchen. Sie haben die Möglichkeit, bis zu 6 Wochen rückwirkend die Versorgung des Grundversorgers durch Beauftragung eines anderen Versorgers abzulösen. Wie dies geht und wie Sie verhindern, erneut zu einem problematischen oder insolvenzgefährdeten Anbieter zu geraten, erfahren Sie auf den weiter unten aufgeführten Hinweisen.

Ihr Guthaben ist weg

Bei einer Insolvenz gilt eine komplette Ausgabensperre. Daher werden keine Auszahlungen (z.B. aus Guthaben, Boni oder zu viel geleisteten Abschlagszahlungen) mehr an Sie getätigt. Ihr Guthaben können Sie jedoch zu einem späteren Termin in die Insolvenztabelle eintragen lassen, nachdem der Insolvenzverwalter diese eröffnet hat. Da diese noch nicht eröffnet ist, können Sie aktuell hierzu nichts unternehmen.

Zur Orientierung: Bei der Insolvenz von BEV erhielten die Gläubiger nur ca. 3% ihres Guthabens zurück. Es ist somit anzunehmen, dass bei der Insolvenz Ihres Anbieters Ihr Guthaben so gut wie verloren ist.

Zeitverzug bei Abrechnungen

Der Insolvenzverwalter wird sich zunächst einen Überblick verschaffen müssen. Zudem wird ähnlich wie bei der Insolvenz von BEV ein großer Berg an Kündigungsschreiben, Widersprüchen, Abrechnungen etc. abzuarbeiten sein. Daher können die gesetzlichen Fristen für die Erstellung der Abrechnungen nicht eingehalten werden.

Im Falle eines Guthabens wird dieses wahrscheinlich verloren sein (siehe oben). Im Falle einer Nachzahlung beachten Sie bitte, dass unstrittige Nachzahlungen zu leisten sind. Sofern in den letzten 3 Jahren unzulässige Preiserhöhungen  vorgenommen wurden oder Abrechnungen fehlerhaft waren, sollten Sie die Hinweise in Abschnitt 2.4 beachten.

ii) Das sollten Sie sofort tun

1) Finden Sie heraus, ob Ihr insolventer Anbieter oder die Ersatzversorger Sie zukünftig mit Energie beliefert.

Der Insolvenzverwalter entscheidet, ob der insolvente Anbieter die Belieferung fortsetzt oder ob die Ersatzversorgung einspringt. Ein Sonderkündigungsrecht besteht nur dann, wenn der insolvente Anbieter keine Energie mehr liefern kann.

Aufgrund der aktuell stark steigenden Preise halte ich es für wahrscheinlicher, dass der Ersatzversorger einspringt. In diesem Fall werden Sie von Ihrem Ersatzversorger informiert. Auch auf dieser Seite werde ich dies bekannt geben.

2) Widerrufen Sie die Einzugsermächtigung bzw. kündigen Sie den Dauerauftrag bei Ihrer Bank

Wenn der insolvente Anbieter Sie weiterhin mit Energie beliefert, dann müssen Sie die Abschläge an ein neues Konto überweisen, dass der Insolvenzverwalter noch bekannt gibt. Zahlen Sie die Abschläge so lange, bis der Vertrag planmäßig ausläuft. Diesen Vertrag können Sie nur regulär zum Vertragsende kündigen.

Wenn der Ersatzversorger einspringt, dann wird dieser Sie informieren und die neue Bankverbindung mitteilen.

Die Einzugsermächtigung bzw. den Dauerauftrag für den insolventen Anbieter müssen Sie unbedingt kündigen. Andernfalls geht dieses Geld in die Insolvenzmasse ein. Den Dauerauftrag kündigen Sie über die Bank, die Einzugsermächtigung kündigen Sie gegenüber dem (vorläufigen) Insolvenzverwalter. Nutzen Sie das Musterschreiben ii.

3) Lesen Sie den Zählerstand ab

Und teilen Sie diesen dem Netzbetreiber und ihrem aktuellen Anbieter (Ersatzversorger oder insolventen Anbieter) mit.

Machen Sie vorsichtshalber ein Foto. Es reicht, wenn Sie dem Netzbetreiber den Zählerstand in einer kurzen E-Mail mitteilen.

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe den Zählerstand am xx.xx.202x abgelesen. Dieser beträgt x.xxx.
Zähler-Nummer: [finden Sie auf dem Zähler]
Anschrift: [Ihre Anschrift]
Viele Grüße,

4) Wenn der Ersatzversorger einspringt:

Kündigen Sie vorsichtshalber den Vertrag mit dem insolventen Lieferanten.

Nutzen Sie das Musterschreiben i.

iii) Buchen Sie Überweisungen NICHT voreilig zurück!

Sollten Sie Ihre Überweisungen zurückbuchen lassen?

Zahlreiche Verbraucher möchten Ihre Verluste aufgrund der Insolvenz reduzieren und spielen mit dem Gedanken, Abbuchungen von Ihrem Konto zurückbuchen zu lassen. Aufgrund meiner Erfahrungen aus früheren Insolvenzen rate ich hiervon grundsätzlich ab. In den allermeisten Fällen handelt es ich um einen sehr schädlichen Aktionismus, der sich für Sie finanziell und emotional rechen wird. Lediglich unrechtmäßige Abbuchungen würde ich zurückbuchen.

Möchten Sie dennoch die Überweisung zurück buchen?

Dann würde ich Ihnen Folgendes empfehlen:

  • Kündigen Sie Ihrem Anbieter die Rückbuchung per E-Mail vorab an. 
  • Begründen Sie die Rückbuchung (z.B. Guthabenaufrechnung (wenn Sie vorab bereits gemahnt haben) oder zu hohe Abschläge wurden eingezogen, daher werden Sie den letzten anteiligen Monat zurückbuchen). 
  • Eine Aufrechnung mit dem erwarteten Guthaben bzw. mit dem Neukundenbonus sehe ich als riskant an. Dies könnte nur zulässig sein, wenn Sie bereits im Vorfeld die Guthabenauszahlung angemahnt haben und die gesetzte Frist ereignislos verstrichen ist.

Risiken: Erfahrungen mit BEV (2019)

Bereits bei der Insolvenz von BEV wurde diskutiert, ob Verbraucher nicht das Risiko eingehen und Rückbuchungen dennoch vornehmen sollten. Der Insolvenzverwalter von BEV hat jedoch versucht, die zurück gebuchten Verträge nachträglich einzufordern. Es entstanden Mehrkosten für die betroffenen Kunden.

Risiken in Form von Mahnungen

Letztendlich muss jeder selber entscheiden, ob er das Risiko eingehen möchte. Um eine entsprechende Entscheidung treffen zu können, sollten Sie jedoch wissen, welche Kosten auf Sie zukommen können: Die Rücklastschrift beträgt üblicherweise 10€ oder weniger, Mahnung dürfen i.d.R. nur maximal 2,5€ kosten, Inkasso wird deutlich teurer (bei ein paar Hundert Euro Gegenstandswert vielleicht 70€). Stellen Sie vor diesem Hintergrund sicher, dass Sie nicht in Zahlungsverzug geraten und holen Sie sich vorsichtshalber rechtlichen Rat ein.

iv) Wechseln Sie zukünftig nur noch zu verbraucherfreundlichen Anbietern mit geringem Insolvenzrisiko

a) Meine Empfehlungen (Stand: 26.11.2021)

Aktuell sind Vattenfall, Stadtwerke München & Rhein Power auf Verivox die günstigsten meiner empfohlenen Anbietern.

Diese Anbieter haben ein geringes Insolvenzrisiko, verbraucherfreundliche AGBs & einen guten Kundenservice (Nachweis).

Legen Sie bitte zukünftig mehr Wert auf Qualität. So vermeiden Sie sich viel Ärger.

b) Meine empfohlenen Anbieter haben ein geringes Insolvenzrisiko

Ein geringes Insolvenzrisiko liegt vor, wenn der Anbieter direktes Eigentum an regulierter Netzinfrastruktur (insb. Strom und Gas) hat. Aufgrund der Anreizregulierung (AregV) erhalten die Unternehmen eine garantierte Verzinsung i.H.v. ca. 4% auf das Vermögen der Netzinfrastruktur. Diese Einnahmen können als Puffer für mögliche Verluste aus dem Vertriebsgeschäft dienen. Es ist somit sehr unwahrscheinlich, dass in vielen Jahren die Verluste aus dem Vertriebsgeschäft die Einnahmen aus dem Netzgeschäft übersteigen und das Eigenkapital aufzehren.

c) Warum sind Stromdiscounter oft riskanter?

Millionen von deutschen Verbrauchern wissen aus eigener Erfahrung, wie riskant die Geschäftsmodelle einiger Stromdiscounter tatsächlich sind: In den Jahren 2011, 2013, 2017 und 2019 haben die Stromdiscounter Teldafax, Flexstrom, Care-Energy und BEV Insolvenz angemeldet. 

Kurz zusammengefasst (ausführlich siehe hier): 

  • Stromdiscounter sichern sich seltener ab und kaufen Strom häufiger kurzfristig ein
  • Im ersten Jahr werden aufgrund von Kampfpreisen und Provisionen Verluste eingefahren. Diese müssen kompensiert werden, z.B. durch Preiserhöhung. Wenn sich die Kunden jedoch in den Fällen wehren, kann es passieren, dass das Geschäftsmodell nicht aufgeht.
  • Stromdiscounter haben i.d.R. keinen finanziellen Puffer aus Netzeigentum.

v) Das sollten Sie ab Erhalt der Abrechnung tun

Kontrollieren Sie Ihre Abrechnung & Guthabenauszahlungen

Grundsätzlich muss Ihnen die Abrechnung 6 Wochen nach Vertragsende zugesendet werden. Erfahrungsgemäß werden Sie die Abrechnung bei einer Insolvenz jedoch später erhalten. Eine berechtigte Nachzahlung ist zu leisten. Ein Guthaben wird nicht an Sie ausgezahlt, Sie können es jedoch in die Insolvenzmasse eintragen.

Insbesondere wenn Sie zu einer Nachzahlung aufgefordert werden, ist es wichtig zu prüfen, ob die Abrechnungen der letzten 3 Jahre korrekt waren und ob alle Guthaben- und Bonus-Auszahlungen getätigt wurden. Wenn Sie einen Fehler feststellen, können Sie die Nachzahlung reduzieren. 

Bei der Abrechnung werden öfters Fehler gemacht. Schauen Sie daher genau nach. Am häufigsten liegen falsche Zählerstande vor, der Boni wurde nicht berücksichtigt oder nicht alle geleisteten Abschläge erfasst. Die Abrechnung ist relativ leicht zu kontrollieren. Das habe ich im folgenden Bild veranschaulicht. Zudem finden Sie hier Musterschreiben, wenn ein Fehler vorliegt. Weiterführende Details, Musterschreiben und ein Berechnungs-Tool (Excel), mit der Sie die Rechnung kontrollieren können, finden Sie hier  und hier.

Wenn Ihnen der Neukundenbonus verweigert wird

Dann sollten Sie sich wehren.

  • Wenn Sie mindestens 12 Monate Kunde waren, dürften Ihnen die Boni zustehen. Leider haben einige Anbieter, wie z.B. immergrün, in seinen AGBs einige Einschränkungen zur Gewährung der Boni. Aus meiner Sicht sind diese allesamt unzulässig und mit meiner Hilfe haben viele der betroffenen Verbraucher den Boni doch noch ausgezahlt bekommen. Weiterführende Hinweise finden Sie hier und hier.
  • Wenn Sie noch keine 12 Monate Kunde waren, dürften Sie hohe Chancen haben, den Bonus einzufordern, da die Schuld an dem vorzeitigem Belieferungsende nicht bei Ihnen liegt. Damit Sie den Bonus einfordern können, nutzen Sie einfach mein Musterschreiben iii.

Tragen Sie ausstehende Guthaben in die Insolvenztabelle ein

Wie Sie das Guthaben in die Insolvenztabelle eintragen, erfahren Sie an dieser Stelle, wenn es soweit ist.

vi) Insolvenz: Neuigkeiten

  • 12.10.2021: Otima Energie AG hat Insolvenz angemeldet
  • 19.10.2021: Smiling Green Energy hat Insolvenz angemeldet
  • 28.10.2021: Lition hat Insolvenz angemeldet

 

c) Das Insolvenzrisiko im Endkundengeschäft steigt

Seit September 2021 steigen die Großhandelspreise für Strom und Gas stark an. Dies setzt insbesondere jene Stromanbieter unter Druck, die ihre Energie kurzfristig an den Spotmärkten beschaffen.

Experteneinschätzungen zum Insolvenz-Risiko

 „Angesichts von solchen Schreiben ist es auch nicht abwegig von möglichen Insolvenzen zu sprechen.“

Holger Schneidewindt (Rechtsexperte bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen) erwartet für die kommenden Wochen und Monaten, dass weitere Stromanbieter in Probleme geraten und in die Insolvenz rutschen (zitiert im energate-messenger vom 11.10.2021).

„Besonders gefährdet sind kleine Versorger“

Zu dieser Aussage kommen Analysten von Euler Hermes und Allianz Research in einer gemeinsamen Studie. Ferner gehen sie davon aus, dass sich die Energiemärkte erst im zweiten Quartal 2022 beruhigen werden. (Quelle: energate-messenger vom 14.10.2021)

„Auftakt zu weiteren Insolvenzen im Markt“

Insolvenzverwalter Tobias Brinkmann von Smiling Green Energy (Quelle: WirtschaftsWoche)

Wie kam es dazu, dass immergrün einseitig Verträge kündigt?

Die Geschäftsmodelle der Stromdiscounter, wozu auch immergrün und Fuxx Sparenergie gehören, sind oft riskant. Hinzu kommt, dass in den vergangenen Wochen die Strom- und Gaspreise an den Börsen stark gestiegen sind. Holger Schneidewindt (Rechtsexperte bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen) erwartet, dass in den kommenden Wochen und Monaten weitere Stromanbieter in die Knie gehen und in die Insolvenz rutschen (Quellen 1, 2).

Ursache 1: Starker Anstieg der Strom- & Gaspreise an den Börsen

Energy-charts.info
Energy-charts.info

Der Großhandelspreis je Megawattstunden Strom betrug im September bereits teilweise mehr 200 €. Dies war der höchste Wert seit zehn Jahren. In diesem Zeitraum hat immergrün bereits Preiserhöhungen von mehr als 50% versendet. Am 7.10.2021, dem Tag an dem immergrün die Versorgung tausender Kunden aufkündigte, stieg der Wert auf 442,90 Euro (siehe Abbildung, Quelle: entso-e). 

Die Preisexplosion ist dramatisch und in Großbritannien sind bereits die ersten Energieversorger pleite gegangen (Quelle).

 

Ursache 2: Die Geschäftsmodelle von Stromdiscountern sind oft riskant

Millionen von deutschen Verbrauchern wissen aus eigener Erfahrung, wie riskant die Geschäftsmodelle einiger Stromdiscounter tatsächlich sind: In den Jahren 2011, 2013, 2017 und 2019 haben die Stromdiscounter Teldafax, Flexstrom, Care-Energy und BEV Insolvenz angemeldet. 

1. Stromdiscounter kaufen Strom häufiger kurzfristig ein

Stromanbieter können entweder konservativ den Strom am Terminmarkt einkaufen – oder spekulativ zu oft günstigeren Konditionen am Spotmarkt. Stromdiscounter kaufen häufiger Ihren Strom und Gas kurzfristig über die Börse ein (Quelle). Daher sind diese tendenziell stärker von den aktuellen Preisschwankungen betroffen. Es ist zu vermuten, dass immergrün & Co. sich auch für die spekulative Strategie entschieden.

2. Verluste aufgrund von Kampfpreisen und Provisionen müssen kompensiert werden

Die Studie von A.T. Kearney aus dem Jahr 2012 zeigt sehr deutlich, warum die Geschäftsmodelle einiger Stromdiscounter riskant sind: Viele Stromdiscounter realisieren im ersten Vertragsjahr Verluste aufgrund geringer Margen, Provisionen an Vermittler und Boni für Neukunden realisieren. Das Geschäftsmodell der Stromdiscounter könne nur dann langfristig profitabel sein, wenn diese Verluste mit Hilfe von schnellen und drastischen Preiserhöhungen und dem Einbehalten von Neukundenboni kompensiert werden. Laut A.T. Kearney ist dieses Geschäftsmodell riskant und geht zu Lasten der Kundenzufriedenheit. An diesem grundsätzlichen wirtschaftlichen Prinzip hat sich seitdem nichts geändert. In der Literatur ist sogar die Rede, dass der Preiswettbewerb zugenommen hat.

Die Studie von Tobias Hirt mit Daten aus den Jahren 2016 bis 2018 bestätigen die Aussagen von A. T. Kearney. 

„Für den Wettbewerb der Energieversorger zeigten die Berechnungen, dass knapp ein Viertel aller dominierenden Tarife (TOP10) defizitär sind und damit dem Versorger keinen wirtschaftlichen Nutzen bringt. Erschreckend ist zudem, dass die dominierenden Tarife für Privatkunden eine Amortisationszeit der Investition der Neukundenakquise durchschnittlich bis zu neun Jahre und bei Gewerbetarifen bis zu 10 Jahre betragen kann.“

3. Wenn sich Kunden wehren, wird es teuer

Dieses Geschäftsmodell geht somit nur dann auf, wenn die Verbraucher dem Unternehmen langfristig treu bleiben. Denn erst wenn die Verbraucher mehrere Jahre Kunde bleiben, können die Verluste des ersten Jahres in den Folgejahren ausgeglichen werden. Wenn der Anbieter es jedoch übertreibt, z.B. mit drastischen Preiserhöhungen um steigende Bezugspreise für Strom und Gas auszugleichen, dann geht die Rechnung nicht auf.

Es können sogar noch weitere Kosten entstehen, z.B., wenn der Energieversorger nicht nachgibt und Kunde die Schlichtungsstelle einschaltet. Diese ist für den Energieversorger kostenpflichtig. Gegen die Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH (Nachfolgegesellschaft der 365 AG) liefen im Jahre 2013 insgesamt 447 Verfahren der Schlichtungsstelle Energie (9% aller behandelten Fälle).

4. Kein finanzieller Puffer aus Netzeigentum

Ein geringes Insolvenzrisiko liegt vor, wenn der Strom- und Gasanbieter ein direktes Eigentum an regulierter Netzinfrastruktur (insb. Strom und Gas) hat. Aufgrund der Anreizregulierung (AregV) erhalten die Unternehmen eine garantierte Verzinsung i.H.v. ca. 4% auf das Vermögen der Netzinfrastruktur. Diese Einnahmen können als Puffer für mögliche Verluste aus dem Vertriebsgeschäft, z.B. aufgrund steigernder Bezugspreise für Strom und Gas, dienen.

Stromdiscounter wie immergrün und FuxxSparenergie haben jedoch häufig kein Eigentum an Netzinfrastruktur. Daher fehlt ihnen der finanzielle Puffer aus dem netzgeschäft. Auch die Stromdiscounter Teldafax, Flexstrom, Care-Energy und BEV, die zuvor insolvent gegangen sind, hatten kein Eigentum an Netzinfrastruktur.

Die 365 AG (Vorgängergesellschaft der Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft) hatte Ende 2018 ein Eigenkapital i.H.v. 4,755 Mio. € bei einem Umsatz i.H.v. 311,356 Mio. €.

 

d) Was geschah vor dieser „neuen Eskalationsstufe“?

Hr. Schneidewindt bezeichnet die Kündigung der Stromverträge als „neue Eskalationsstufe“. Im Vorfeld haben sich Kunden über folgende Maßnahmen von immergrün (z.B. auf reclabox) beschwert:

  • Versteckte und starke Preiserhöhungen (>20%), die zum Teil laut betroffener Kunden nicht mitgeteilt wurden
  • Abrechnungen wurden erst verspätet erstellt und/ oder waren fehlerhaft (z.B. wurde ein zu hoch geschätzter Zählerstand bemängelt)
  • Guthaben wurde nicht ausgezahlt
  • Zu hohe Abschlagszahlungen
  • Bonus wurde verweigert (z.B. wenn Strom nicht ausschließlich privat genutzt wird)
  • Versteckte Zusatzkosten (insb. Nichterfüllungsschäden aufgrund Kündigung nach Umzug)

Eine genaue Analyse der kunden-un-freundlichen AGBs, auf dessen Basis immergrün Boni verweigert und versteckte Zusatzkosten begründet, finden Sie hier.

In den letzten Monaten hat immergrün hohe Preiserhöhungen versendet. Einem Kunden wurde die Erhöhung des Arbeitspreises um ganze +86% angekündigt. Ein weiterer betroffener teilte mir mit, dass er am 1.10. eine Preiserhöhung von 25,54 auf 39,70 Cent/kWh erhielt. Begründet wurden die Preiserhöhungen „aufgrund außergewöhnlich stark ansteigender Großhandelspreise an den Energiemärkten“.

Preiserhoehung-immergruen-Belieferung

Derartige Preiserhöhungen sind meiner festen Überzeugung nach unzulässig, selbst wenn diese transparent mitgeteilt werden (siehe Argumentation).

Zuvor fielen insb. => immergrün => Fuxx Sparenergie und => Wunderwerk AG negativ auf (z.B. aufgrund verweigerter Neukundenboni, versteckten Preiserhöhungen, Nichterfüllungsschäden).

Hinter der immergrün-Energie GmbH steckt die Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH (ehemals 365 AG und almado AG) mit Sitz in Köln. Zum Unternehmen gehören auch idealenergie, Meisterstrom und Almado energy.

 

 

VI. Kommentare von betroffenen Kunden

Ich finde es toll, dass Sie sich in den den Kommentaren so umfangreich austauschen und anderen Betroffenen helfen!

Es werden Fakten und die Meinung des Autors wiedergegeben. Trotz aller Sorgfalt wird jedoch keine Haftung übernommen. Es wird auch keine Rechtsberatung geleistet, weil rechtliche Sachverhalte lediglich allgemein dargestellt werden (RDG §2 III, Satz 5) ⇒ weiterführende Hinweise.

Ärger mit immergrün & Co: Abschlag & Preis erhöht, Vertrag gekündigt

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556 Kommentare zu „Ärger mit immergrün & Co: Abschlag & Preis erhöht, Vertrag gekündigt

  • 4. November 2021 um 22:20
    Permalink

    Liebe Community: Können Sie bestätigen, dass es für Immergrün insgesamt drei! Kundenportale:
    a) https://kundenportal.immergruen-energie.de/
    b) https://immergruen-energie.de/kundenportal/
    c) http://kundenservice-energie.de/immergruen/

    Ein aufmerksamer Kunden berichtet Folgendes:
    „Die Adresse war aber in der jüngeren Vergangenheit oftmals, und auch heute wieder, unerreichbar („connection timeout“).
    Interessant ist aber: Wenn man Sich auf c) mit KdNr und VertragsNr „einloggt“, wird man, mit bestimmten Zusatzparametern, als „Cross-Login“ an a) „durchgereicht“, und dann geht a) auch plötzlich wieder…“

    Antworten
  • 4. November 2021 um 21:09
    Permalink

    Ich wollte mich gerade auf dem Kundenportal der Elektrizitätswerke Düsseldorf einloggen um zu sehen ob es dort Neuigkeiten gibt……aber das Portal ist weg…

    Wenn ich versuche es über die Website und Kundenportal aufzurufen aber da gibts ne Fehlermeldung.

    Gehts noch jemandem so?

    Antworten
  • 4. November 2021 um 11:51
    Permalink

    Abschlussrechnung immergrün:
    Ich habe dort mal angerufen und mich nach dem aktuellen Stand erkundigt (Warteschlange ist lang). Dort versicherte mir man, dass die Rechnung noch heute Abend via Mail zugestellt wird. Dann fragte ich nach dem Neukundenbonus. Dieser wird nicht ausgezahlt, weil im System steht ich habe eine PV-Anlage….. Ich sagte daraufhin „nein ich habe keine Anlage“, die nette Dame sagte mir dann, dass die Rechnung nun neu erstellt wird, weil das wohl ein „Fehler“ ist und ich erhalte mein 15% Bonus. Daraufhin sagte ich ich habe aber 25% :), ok wird auch korrigiert.

    Na mal schauen was da nun kommt.

    Antworten
    • 4. November 2021 um 12:31
      Permalink

      Ich habe mehrere Musterschreiben, um den Bonus einzufordern. Sprechen Sie mich bei Bedarf gerne an. Mögliche Gründe für Verweigerung sind: keine 12-monatige Versorgung, Doppeltarifzähler, PV-Anlage, private Nutzung.

      Antworten
  • 4. November 2021 um 01:36
    Permalink

    Ich hatte Ihr folgendes Musterschreiben zur Rücknahme der Preiserhöhung von Enstroga, die zum 27.11.2021 wirksam werden sollte, genutzt:
    https://verbraucherhilfe-stromanbieter.de/wp-content/uploads/2021/10/Widerspruch-zur-Preiserhoehung-KEINE-Sonderkuendigung-2.pdf
    Die Mail ging am selben Tag raus, an dem auch deren Preiserhöhungsmail kam (28.10.2021). Das Faxgerät haben sie wohl abgeschaltet, weshalb ich noch ein Einschreiben schickte, welches am 01.11.2021 zugestellt wurde. Die Frist zur Reaktion hatte ich auf den 12.11.2021 gesetzt. Nun kam vorhin (03.11.2021 22 Uhr) folgende E-Mail:
    ————————————–
    Betreff: Ihre Kündigungsbestätigung zum nächsten Termin [Energie #xxxxxx]
    „Sehr geehrter Herr …

    vielen Dank für Ihre Nachricht.

    Ihr Vertrag mit o.a. Vertragsnummer endet kündigungsbedingt zum frühestmöglichen Zeitpunkt am 15.11.2021.

    Wir werden die Netzabmeldung zum 15.11.2021 für Sie in Auftrag geben.

    Für den Zeitraum der Belieferung wird Ihnen eine Schlussrechnung erstellt auf Basis der Preise in Ihrem aktuellen Tarif. Mögliche Bonusansprüche werden dabei gutgeschrieben.

    Es ist für den Monat November kein mtl. Zahlbetrag mehr zu leisten. Im Falle eines Lastschrifteinzugsverfahrens per SEPA wird der Zahlbetrag für November nicht von Ihrem Konto eingezogen.

    Bitte lesen Sie für eine einwandfreie Rechnungserstellung am 15.11.2021 den Schlusszählerstand ab. Teilen Sie Ihrem Zählerbetreiber diesen bitte mit. Die dafür notwendigen Kontaktdaten finden Sie recht einfach auf der Webseite Ihres Netzbetreibers.
    Übermitteln Sie uns den Zählerstand mühelos über das Kundenportal: https://kundenportal.enstroga.de

    In Ihrer Schlussrechnung erhalten Sie die Information, ob Ihr Kundenkonto eine Nachzahlung oder ein Guthaben aufweist. Haben Sie die etwaige Nachzahlung beglichen oder haben wir Ihnen Ihr Guthaben zukommen lassen, so erlischt automatisch das SEPA-Lastschriftmandat.“
    ————————————–
    Ich habe per Mail kurz darauf geantwortet, aber das wird nichts nützen. Mit der Verbraucherzentrale hatte ich hier vor Jahren sehr schlechte Erfahrungen.
    ————————————–
    Als Einschreiben sende ich noch einen Widerspruch. Aber welche Frist setze ich da jetzt? 11.11.2021?
    https://verbraucherhilfe-stromanbieter.de/wp-content/uploads/2021/10/Widerspruch-fortfuehrung-des-Vertrags.pdf
    Die haben ja am 03. (praktisch 04.) bis zum 15. gekündigt. Das Schlichtungsverfahren bei der Bundesnetzagentur könnte ich jetzt sicher sofort einleiten, aber die geben den Energieversorgern ja 4 Wochen Zeit. Wenn Enstroga nicht innerhalb der kurzen Frist reagiert, ist der Vertragsbruch durch Enstroga nicht zu verhindern. Die Strafe von 15000 € in den Niederlanden ist ja lächerlich und das Risiko gehen die hier auch bedenkenlos ein.

    Antworten
    • 5. November 2021 um 03:17
      Permalink

      Die Anwälte wimmeln einem alle ab. Der von der Rechschutzversicherung vorgeschlagene, sagte mir am Telefon, dass ich per Mail eine Frist bis 06.11.2021 setzen soll und wenn sie nicht reagieren, kann ich ihm übers Wochenende den Schriftverkehr und den Vertrag mit AGB als Mailanhänge schicken. Er will es nur per Mail machen, wegen Corona. Aber er weiß nicht, ob er in der Kürze der Zeit noch eine einstweilige Verfügung erwirken kann. Über anschließenden Schadenersatz hatte ich gar nicht gesprochen. Wenn es aber nur per Mail läuft, kann ich auch eine der von Ihnen gelisteten Kanzleien nehmen. Aber eine Klanzlei Hollweck gibt es in Frankurt nicht. Und der Anwalt den die Rechtsschutzversicherung nannte, Ist fachanwalt für Arbeitsrecht und hat auf seiner Homepage noch Verkehrs- und Versicerungsrecht stehen. Das sieht alles gar nicht gut aus. 🙁

      Antworten
  • 3. November 2021 um 16:51
    Permalink

    Zur Historie:
    Ich habe von Wunderwerk eine Information bzgl. der massiven Erhöhung der Abschlagszahlung erhalten. Dieser habe ich mit dem hiesigen Musterschreiben widersprochen und das SEPA-Mandat entzogen. (Vielen Dank dafür). Für November wurde auch nichts abgebucht.
    Im Kundenportal steht nun eine Kündigung zum 10.11.2021, obwohl ich nicht gekündigt habe. Ich habe auch kein Kündigungsschreiben/Info oder ähnliches erhalten und ich selber habe keine Kündigung ausgesprochen.
    Für November wurde auch kein Beitrag eingezogen. Ich werde den Monat dann anteilig überweisen, auch wenn es schmerzt.
    Mir wurden 25% Rabatt nach 12 Monaten Belieferung versprochen; hat jemand dazu Erfahrung bei Wunderwerk, ob man diesen bekommen wird? Ich fürchte ich sehe diesen nicht (wenn das Guthaben der Schlussrechnung überhaupt überwiesen wird) fürchte aber ein zusammenfallendes Kartenhaus. Daher halte ich den Widerspruch zur Sonderkündigung und ein verbleiben beim Anbieter auch nicht für zielführend, da nach meiner Meinung die Insolvenz unausweichlich ist (und gefühlt die Post auch gar nicht richtig bearbeitet wird).

    Antworten
    • 3. November 2021 um 20:09
      Permalink

      Ich habe vorhin das Musterschreiben D eingestellt, mit dem Sie den Bonus einfordern können, sofern dieser in der Abrechnung nicht berücksichtigt wurde. Sie deuten an, dass Sie keine Sonderkündigung ausgesprochen haben. Für diesen Fall empfinde ich mein Musterschreiben als überzeugend. Was denken Sie?

      Antworten
    • 4. November 2021 um 22:28
      Permalink

      Bei mir das gleiche bei Wunderwerk:
      Abschlagserhöhung – Widerspruch an Wunderwerk, keine Reaktion
      Preiserhöhung – Widerspruch, bislang keine Reaktion

      Jetzt im Kundencenter
      „Der aktuelle Vertrag wurde zum: 16.11.2021 gekündigt. Bis zu diesem Zeitpunkt erfolgt auch weiterhin die Belieferung durch Wunderwerk.“

      Abschlag wurde nicht abgebucht, hatte im Kundencenter aber auch auf Überweisung umgestellt.
      Lustigerweise ist die „tolle 30% Aktion“ aber berücksichtigt, obwohl ich da nicht drauf reagiert habe (Abschlag von 106 auf 230, dann mit 30% auf 193 Euro).

      Bleibt spannend.

      Wäre sowas eigentlich ein Fall für eine Musterfeststellungsklage? Es sind ja vermutlich 1000e Betroffene?

      Antworten
  • 3. November 2021 um 13:02
    Permalink

    Ich habe nach einer Mail von immergrün!, mit der Info, dass sich meine Abschlagzahlungen auf 350,00 EUR/mon. (+66%!!) erhöhen sollten von meinem Sonderkündigungsrecht gebrauch gemacht, welches auch sofort und zum 05.11.2021 bestätigt wurde.
    Soweit so gut….

    Jedoch hatte ich aus einer Endabrechnung vom 01.06.2021 noch fast 400EUR Guthaben, welches bislang weder verrechnet noch ausgezahlt wurde.
    Nachdem ich dies angemahnt hatte und keinerlei Reaktion seitens immergrün! folgte, habe ich einfach die letzten zwei Abschlagszahlungen storniert und immergrün! die Differenz daraus überwiesen, so dass mein Konten dort jetzt ausgeglichen sein sollte.
    Zug-um-Zug quasi…., da seitens immergrün! ja nicht erkennbar ist, ob und wann das geschuldete Guthaben erstattet wird und ich ungern ein Mahnverfahren eröffnen möchte, nur um nachher feststellen zu müssen, dass dieses Unternehmen insolvent ist und meine Ansprüche in der Luft verpuffen.
    Ferner habe ich immergrün! das Sepa-Mandat entzogen.

    Nun trudelten per Mail zwei Mahnungen ein, dass ich doch bitte die Summe dieser zwei Abschlagszahlungen überweisen soll. Pffffff….als ob!
    Guthaben seit Monaten nicht auszahlen, aber jetzt laut Hallo schreien -.-

    Ich warte nun auf die Endabrechnung und überweise den offenen Betrag nach gründlicher Prüfung.
    Alle weiteren Fragen wird ein Anwalt klären müssen.

    Anders kann man mit solchen Firmen nicht umgehen.

    Antworten
    • 12. November 2021 um 16:08
      Permalink

      > Ich habe nach einer Mail von immergrün!, mit der Info, dass sich
      > meine Abschlagzahlungen auf 350,00 EUR/mon. (+66%!!) erhöhen
      > sollten, von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht, welches
      > auch sofort und zum 05.11.2021 bestätigt wurde.
      > Soweit so gut….

      > Jedoch hatte ich aus einer Endabrechnung vom 01.06.2021 noch
      > fast 400EUR Guthaben, welches bislang weder verrechnet
      > noch ausgezahlt wurde.

      🙂 Woher kenne ich das nur?

      Vermutlich will Immergrün die Abschläge vom Konto einziehen, das Guthaben aber per Verrechnungsscheck erstatten, der dann irgendwann Monate später eintrudelt.

      > Nachdem ich dies angemahnt hatte und keinerlei Reaktion
      > seitens immergrün! folgte, habe ich einfach die letzten
      > zwei Abschlagszahlungen storniert und immergrün! die Differenz
      > daraus überwiesen, so dass mein Konten dort jetzt ausgeglichen
      > sein sollte.

      🙂

      > Zug-um-Zug quasi…., da seitens immergrün! ja nicht erkennbar ist,
      > ob und wann das geschuldete Guthaben erstattet wird und ich
      > ungern ein Mahnverfahren eröffnen möchte, nur um nachher
      > feststellen zu müssen, dass dieses Unternehmen insolvent ist
      > und meine Ansprüche in der Luft verpuffen.

      > Ferner habe ich immergrün! das Sepa-Mandat entzogen.

      Alles gut.

      > Nun trudelten per Mail zwei Mahnungen ein, dass ich doch bitte
      > die Summe dieser zwei Abschlagszahlungen überweisen soll.
      > Pffffff….als ob!

      > Guthaben seit Monaten nicht auszahlen, aber jetzt laut Hallo
      > schreien -.-

      🙂 So haben sie das mit mir auch gemacht.

      > Ich warte nun auf die Endabrechnung und überweise den
      > offenen Betrag nach gründlicher Prüfung.

      Rechne damit, daß in kurzer Zeit ein Inkasso eintrudelt. So haben sie das mit mir damals gemacht.

      > Alle weiteren Fragen wird ein Anwalt klären müssen.

      Lieber nicht, wenn Du nicht einen wirklich willigen Anwalt bei der Hand hast.

      > Anders kann man mit solchen Firmen nicht umgehen.

      Ich habe das damals so gemacht wie Du; mein Vertrag ist allerdings ordentlich zu Ende gegangen, nicht außerordentlich wie bei Dir.

      Nachdem die Rechnung nicht rechtzeitig gekommen ist (muß nach 6 Wochen vorliegen), habe ich die fälligen Abschläge mit der noch nicht erfolgten Erstattung verrechnet. Immergrün: Sofort Mahnung, sofort Inkasso.

      Die ganze Geschichte steht HIER

      https://verbraucherhilfe-stromanbieter.de/erfahrungen-mit-unserioesen-stromanbietern/comment-page-1/#comment-50259

      Antworten
  • 3. November 2021 um 11:55
    Permalink

    Ich hatte die letzten beiden Lastschriften bei Immergrün zurückgebucht. Die Endabrechnung wurde korrekt mit 25% Neukundenbonus erstellt. Nach Berücksichtigung meiner Rückbuchungen gab es immer noch ein Guthaben von knapp 100 Euro. Immergrün hat das Guthaben gestern überwiesen.

    Antworten
  • 2. November 2021 um 16:30
    Permalink

    Hallo Herr Moeschler,

    ich gehöre auch zu den Immergrün Kunden bei denen der Vertrag zum 19.10.2021 beendet wurde. Mir wurde am 21.10.2021 die Endabrechnung zugesandt. Der Energieverbrauch wurde korrekt berechnet. Aber die 25 % Neukundenbonus wurden nicht berücksichtigt. Diesen Fehler habe ich per Mail bereits bei Immergrün mit einer Verbraucherbeschwerde reklamiert. Bis heute habe ich keine Nachricht erhalten. Wenn ich die Telefonauskunft von Immergrün anrufe erhalte ich die Aussage: Die Beschwerdestelle meldet sich gleich per E-Mail bei mir. Was soll ich sagen. Es meldet sich niemand. Da sowohl aus der Stromabrechnung ein Guthaben vorhanden ist und am 04.11.2021 die 14 Tagesfrist zur Überweisung des Guthabens verstrichen ist und auch noch über 200 € Bonuszahlungen unkommentiert verweigert werden stellt sich die Frage ob ich mit einer Rücklastschrift meiner monatlichen Abbuchungen einen Teil der Forderungen kompensieren kann. Wie ist Ihre Meinung dazu?

    Antworten
    • 3. November 2021 um 07:47
      Permalink

      Ich hänge zeitlich leider hinterher. Ich habe vor ein Musterschreiben hiereinzustellen, sodass Sie den verweigerten Bonus einfordern können. Mit einer so schnellen Rechnungsstellung von immergrün habe ich nicht gerechnet (was sehr positiv ist).
      Vermutlich schaffe ich es über das Wochenende. Es tut mir leid, dass Sie sich noch ein wenig gedulden müssen.

      Antworten
  • 2. November 2021 um 13:41
    Permalink

    Nach einem Telefonat mit Check24 habe ich folgende Infos erhalten.
    Immergrün hat Check24 zugesichert, das alle kunden die eine Sofortkündigung tätigen den Neukundenbonus anteilig erhalten. wenn nicht soll man bei check24 anrufen.

    Antworten
    • 3. November 2021 um 07:55
      Permalink

      Das ist ein guter Hinweis. Danke!
      In meinem noch zu erstellenden Musterschreiben werde ich auch darauf eingehen. Von Verivox weiß ich, dass die eine Bonus-Garantie aussprechen / ausgesprochen haben. Darauf sollte man sich berufen. Das Widerrufsschreiben erstelle ich wohl am Wochenende.

      Antworten
      • 4. November 2021 um 12:56
        Permalink

        Gibt es einen Screenshot oder eine Quellenangabe für die Bonusgarantie von Verivox?

        Antworten
  • 2. November 2021 um 13:16
    Permalink

    Moin Herr Moeschler,

    wirklich gute Seite. Gottseidank habe ich die Probleme aktuell nicht. Ein Hinweis: Der Text „Die 365 AG (Vorgängergesellschaft der Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft) hatte Ende 2018 ein Eigenkapital i.H.v. 4,755 Mio. €. Bei einem Umsatz i.H.v. 311,356 Mio. € beträgt die Eigenkapitalrendite 1,53%.“ ist so sachlich falsch. Eigenkapitalrendite ist Gewinn (Vor/Nach-Steuern) / Eigenkapital. Umsatzrendite ist Gewinn (Vor/Nach-Steuern) / Umsatz. Eine Kennziffer, die das Eigenkapital in das Verhältnis zum Umsatz setzt wir eigentlich nicht verwendet!
    Gruß

    Antworten
    • 2. November 2021 um 14:05
      Permalink

      Erst mal den Geschäftsführer wechseln:

      https://www.handelsregister-online.de/handelsregisterauszug/Hamburg/Hamburg/Fuxx-Die-Sparenergie-GmbH

      Handelsregister Veränderungen vom 14.05.2021
      Fuxx – Die Sparenergie GmbH, Hamburg, Poststraße 14-16, 20354 Hamburg. Bestellt Geschäftsführer: xxxxxxxxxx xxxxxxxxx *xx.xx.xxxx, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Ausgeschieden Geschäftsführer: xxxxxxxxxx xxxxxxxxx *xx.xx.xxxx.

      Der Chef bleibt so in seiner Villa mit 4-fach Garage.

      Antworten
  • 2. November 2021 um 12:31
    Permalink

    Diese Mail kam gerade an, nachdem ich allem Vorausgegangenen Mails per Mail bzw Einschreiben widersprochen habe.
    Ich werde die Vertragserfüllung nun mit Anwaltshilfe durchsetzen, da ich natürlich super Konditionen habe, der Vertrag läuft seit 1 Monat, „Arbeitspreis 21,13 Cent pro Kilowattstunde“. Da wechsel ich nicht freiwillig…. Es bleibt spannend. Rechtsschutz sei Dank!

    Sehr geehrter Herr xxxxxxxxxxxxxx,

    vielen Dank für Ihre Nachricht.

    Hiermit bestätigen wir Ihnen die Sonderkündigung Ihres Energieliefervertrags zum frühestmöglichen Zeitpunkt am 11.11.2021.

    Wir werden die Netzabmeldung zum 11.11.2021 für Sie in Auftrag geben.

    Selbstverständlich erhalten Sie nach Ihrem Lieferende von uns eine Schlussabrechnung unter Berücksichtigung etwaiger Bonusansprüche. Bis zum Vertragsende gilt Ihr aktuell gültiger Preis. Für November ist kein monatlicher Zahlbetrag mehr fällig. Haben Sie den Lastschrifteinzug gewählt, wird zum 01.11.2021 kein Betrag abgebucht.
    Sofern möglich möchten wir Sie bitten, zum 11.11.2021 eine Ablesung Ihres Stromzählers vorzunehmen, um eine reibungslose Abrechnung zu ermöglichen. Teilen Sie Ihren Zählerstand bitte Ihrem Messstellenbetreiber (Stromzähler) / Netzbetreiber (Gaszähler) und uns formlos über den Kundenbereich auf unserer Internetseite https://kundenportal.immergruen-energie.de mit.

    Sollte sich aus Ihrer Schlussrechnung ein Nachzahlungsbetrag ergeben, so müssen Sie sich um nichts kümmern. Nach Ausgleich einer etwaigen Forderung, bzw. nach Überweisung eines möglichen Guthabens erlischt das erteilte SEPA-Lastschriftmandat automatisch.

    Freundliche Grüße
    Ihr immergrün! Team

    Antworten
  • 2. November 2021 um 11:21
    Permalink

    Der Vertrag mit Laufzeit ab 1.11.2021 für 12 Monate wurde bereits am 2.11.2021 mit der Begründung aufgelöst, daß angeblich eine Sonderkündigung durch den Kunden erfolgte.
    DIES IST EINE LÜGE!!! Dieser “ Verein“ hat eine Sonderkündigung bestätigt obwohl es nachweislich keine Sonderkündigung von mir gab. Absolute Unverschämtheit was sich diese Leute leisten.
    LASSE MIR DAS NICHT GEFALLEN UND HABE BEREITS DIESEN VEREIN IMMERGRÜN MITGETEILT, die dadurch entstehenden Mehrkosten geltend zu machen. Werde diese Mehrkosten wenn notwendig, auch gerichtlich geltend machen. Es ist eine 12-monatige Preisgarantie vertraglich vertraglich vereinbart. Weiter werde ich die Staatsanwaltschaft einschalten und Anzeige erstatten.

    Antworten
  • 2. November 2021 um 10:48
    Permalink

    Elektrizitätswerke Düsseldorf
    habe am 29.10.2021 dem Lastschrifteinzug widersprochen inkl. Änderung auf Überweisung.
    Leider habe ich keine Bestätigung erhalten und da es ja idR 3 Bankarbeitstage dauert, habe ich damit gerechnet, dass mir gestern der erhöhte Abschlag eingezogen wird.

    Trotz fehlender Bestätigung wurde mir kein Betrag eingezogen (weder mein alter Abschlag, noch der neue…)

    Bin ich ein Einzelfall? Habe jetzt noch nicht selbst überwiesen.. würde das natürlich sofort erledigen…

    Antworten
    • 4. November 2021 um 06:50
      Permalink

      Nein, bei uns genau das Gleiche. Hatte nur der Erhöhung widersprochen, aber nicht auf Überweisung umgestellt.
      Steht auch immer noch auf Überweisung im Kunden enter.
      Abgebucht wurde aber trotzdem nix, weder erhöht noch normal.
      Und bislang keine Info, Mahnung etc…

      Auch zu meiner Sonderkündigung, die ich dann letztes Wochenende geschickt habe gab es bisher noch keine Bestätigung.

      Gruß
      Thorsten

      Antworten
      • 4. November 2021 um 06:54
        Permalink

        Sorry, ich meinte es steht immer noch Bankeinzug im Kundencenter.
        Mein Fehler.
        Gruß Thorsten

        Antworten
    • 5. November 2021 um 18:24
      Permalink

      Kurzes Update.
      Heute, am 5.11., hat Wunderwerk bei uns dann, etwas verspätet, tatsächlich den korrekten Abschlag (111,-) abgebucht.
      Der Widerruf zur Erhöhung scheint da also funktioniert zu haben.

      Warte trotzdem noch auf die Bestätigung der Sonderkündigung.

      Gruß
      Thorsten

      Antworten
  • 1. November 2021 um 23:37
    Permalink

    Lieferbeginn: Lieferende: 01.10.2020 08.11.2021 00:00:00
    So steht es bei mir im Kundenbereich bereits seit meinem 2. Widerspruch wegen meiner angeblichen Sonderkündigung (die ich ja nie getätigt habe) drin.
    Die 3 Tage Frist bzgl. des eingeräumten Rabattes ist nun auch verstrichen (kam für mich nicht in Frage).
    Also muss ich davon ausgehen, dass Immergrün mich zum 08.11.2021 abmeldet.
    Vertrag mit eingeschränkter Preisgarantie wäre noch bis 30.09.2022 gegangen.

    Antworten
  • 1. November 2021 um 17:03
    Permalink

    Hallo, zum 1.11.21 sollten wir mtl. 90,- Eur mehr im Voraus Abschlagszahlung bei immergün zahlen ohne mehr Strom verbraucht zu haben. Wir waren seit 2014 dort ohne Probleme. Habe eine Sonderkündigung gemäss Ihrem Muster ab gesandt, welche sofort von immergün bestätigt wurde. Habe jetzt über Ihre Seite einen anderen Anbieter gefunden. Danke für diese ausführlichen Tipps und Informationen. Freundliche Grüße Iris F.

    Antworten
  • 1. November 2021 um 16:24
    Permalink

    Hallo,
    ich hatte hier bereits von meinem Strom-Lieferstopp durch Immergrün ab 19.10.21 berichtet. Vor einer Woche habe ich eine korrigierte Endabrechnung erhalten und heute nun eine Rückzahlung inkl. Neukundenbonus von insgesamt 365 Euro.

    Antworten
  • 31. Oktober 2021 um 14:02
    Permalink

    Laut Kundencenter der Elektrizitätswerke Düsseldorf, ist mein Vertrag zum 11.11. gekündigt.
    Kann ich ohne Bedenken auch nur den 11/30tel des vertraglich geregelten Abschlags am Montag überweisen? Oder gibt das Probleme?

    Antworten
    • 31. Oktober 2021 um 14:25
      Permalink

      Meine Meinung: Wenn Du immer per Überweisung gezahlt hast ist das kein Problem. Wenn die Zahlung per Lastschrift erfolgte ist das komplizierter und ist nicht mehr mit Logik und gesundem Menschenverstand zu beantworten, sondern ist eine Frage die letztendlich die Gerichte (unter vorheriger Beschäftigung von Anwälten) beantworten müssen…

      Antworten
  • 31. Oktober 2021 um 11:12
    Permalink

    Ein „Einhalten der Verträge“ wird wohl nicht gehen ohne Selbstmord zu begehen. Das Problem was wir hier haben wird in mannigfaltiger Weise auch in anderen Bereichen auf uns zukommen: zum Beispiel in Sachen „Klimawandel“. Dort stellt die Natur ihre Forderungen die nicht verhandelbar sind. Dort können wir auch nicht sagen „wir haben ein Grundrecht darauf“. Bei den Energielieferungen kam das Problem durch die extrem gestiegenen Einkaufspreise, gekoppelt mit höheren Abgaben. Jeder muss sich die Frage selbst beantworten ob der die Sache „rein rechtlich“ angeht oder weiter, gesellschaftlicher denkt. Es ist definitiv sehr ärgerlich dass die Preise so stark gestiegen sind. Aber das ist ein nicht änderbarer Fakt. Wie kann man diese Situation bestmöglich auflösen – das ist hier die Aufgabenstellung… Mein „Beitrag“ war dass ich die Kündigung akzeptiert habe. Sie wurde garantiert nicht ausgesprochen um jemanden zu ärgern. Es wurde in den Beiträgen schon öfter erwähnt: Unser System, das die „Jagd auf den günstigsten Preis“ ganz nach oben gestellt hat hat auch über die „Kundenforderungen“ mit zu dieser Situation geführt… Deswegen gilt es generell zu überdenken, wie ein „Schaden“ einzuschätzen ist, der dadurch entsteht, dass man einen zugesagten Vorteil in der Zukunft der nun nicht mehr eintritt. Von der rechtlichen Seite mal losgelöst. Wir werden (auch/gerade) im Energiesektor immer öfter auf Probleme treffen die mit Rechtsmitteln nicht zu lösen sind.

    Antworten
    • 31. Oktober 2021 um 16:07
      Permalink

      Vorher natürlich noch mal richtig abkassieren und dann in die Insolvenz.

      MfG
      clavis

      Antworten
  • 30. Oktober 2021 um 17:39
    Permalink

    30.10.2021, 21:38
    Auf die Bitte von immergrün habe ich den hier ursprünglich stehenden Kommentar gelöscht. Hierzu möchte ich Stellung nehmen.

    Zuvor möchte ich allen, die hier kommentieren, DANKE! sagen. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es eine sehr schwierige Situation für Sie sein muss: Viele von Ihnen haben z.B. keine 100€ oder 200€ pro Monat übrig, die Sie mal eben mehr pro Monat für Strom oder Gas ausgeben können. Zudem haben Sie nun viel Arbeit und machen sich Sorgen, wie es weiter geht.
    Vor diesem Hintergrund bin ich umso dankbarer, dass Sie sich in den >400 Kommentaren freundlich und sachlich gegenseitig unterstützt haben. Das ist wirklich nicht selbstverständlich. Vielen Dank!
    Ich bitte Sie alle, auch in Zukunft freundlich und sachlich zu kommentieren. Unhöflichkeiten dulde ich nicht, weil ich nicht möchte, dass wir uns die Situation hier noch schwerer machen.
    Aufforderungen zum Betrug – auch wenn nur sehr indirekt – dulde ich ebenfalls nicht. Nicht nur, weil dies falsch ist, sondern weil diese „Tipps“ zu noch größeren Problemen führen können. Aus diesem Grund habe ich den ursprünglichen Kommentar gelöscht und durch diesen Text ersetzt. Ich bitte um Verständnis, dass ich auch in Zukunft so handeln werde.

    Liebe immergrün-Mitarbeitenden,
    wenn Ihnen in Zukunft erneut eine (indirekte) Aufforderung zum Betrug o.Ä. auffallen sollte, dann schreiben Sie mir gerne direkt eine E-Mail (moeschler@verbraucherhilfe-stromanbieter.de) und geben Sie mir bitte auch den Permalink dazu an. So sind die Chancen größer, dass ich schnell reagieren kann. Auch wenn Ihnen auffallen sollte, dass ich etwas nicht korrekt dargestellt habe, bitte ich Sie, mich zu kontaktieren.
    Auch wenn die Inhalte meiner Internetseite an Ihre Kunden gerichtet sind, so kann ich auch Ihre Situation nachempfinden: Sicherlich machen Sie sich auch Sorgen (wenn auch andere) und Sie führen bestimmt viele Gespräche mit unzufriedenen Kunden – aufgrund von Entscheidungen, die Sie nicht getroffen haben, sondern lediglich ausführen.
    Bitte haben Sie Verständnis für die Besucher meiner Seite. Sofern Sie sich entscheiden, auch in Zukunft hier einen Kommentar zu schreiben, dann tragen Sie bitte dazu bei, dass wir freundlich und wertschätzend miteinander kommunizieren.

    Vielen Dank und ein schönes Wochenende,
    Matthias Moeschler

    Antworten
    • 30. Oktober 2021 um 18:42
      Permalink

      VORSICHT:

      1.) Ist Ihr „Tipp“ trotz der darin versteckten Ironie eine Anleitung zum Betrug, welche selbstverständlich strafbar ist.
      2.) Sind inzwischen (viele) digitale Zähler fernablesbar.
      3.) Bei einem plötzlich erhöhten Stromverbrauch ist es durchaus möglich und in der jetzigen Zeit sogar wahrscheinlich, dass ein vom Grundversorger beauftragter Ableser*in vorbeikommt, um den Zählerstand zu überprüfen.

      Wir bitten doch, zukünftig solche Anleitungen zum Betrug zu unterlassen und denken, dass der Betreiber dieser Seiten Ihren Beitrag schnellstmöglich löschen wird.

      mfg
      immergrün Kundenservice

      Antworten
      • 30. Oktober 2021 um 19:27
        Permalink

        Und ich bitte den „immergrün Kundenservice“ die Verträge einzuhalten!

        Antworten
      • 31. Oktober 2021 um 10:43
        Permalink

        Hallo immergrün Kundenservice,

        wie begründet Ihr die Einstellung der Belieferung, bzw. Anpassung der Abschlagszahlungen, obwohl eine Vertragsbindung mit Preisgarantie besteht?
        Aus meiner Sicht ist das vertragsbrüchig von eurer Seite.

        MfG
        clavis

        Antworten
  • 30. Oktober 2021 um 16:48
    Permalink

    Hallo Kenner,

    von Fuxx werde ich nicht mehr beliefert, jetzt beginnt bis zum Vertragsende die Phase in der die meine Nachteile von der Fuxx Sparenergie GmbH ausgeglichen werden. Gekündigt habe ich nicht, die Fuxx Sparenergie GmbH hat auch nicht gekündigt, sondern nur die Lieferung eingestellt.
    Der Schlussabrechnung habe ich widersprochen, mit dem Hinweis, dass dies eine Zwischenabrechnung ist und wir einen Vertrag bis zum Datum xxxxxx haben.
    Habe ich ein Anrecht auf eine monatlichen Zahlung von der der Fuxx Sparenergie GmbH?
    Jetzt jeden Monat die Fuxx Sparenergie GmbH zur Ausgleichszahlung auffordern?

    An wen wendet man sich, wenn man eine Insolvenzverschleppung vermutet?

    MfG
    clavis

    Antworten
  • 30. Oktober 2021 um 09:06
    Permalink

    Habe heute meine Schlussrechung von immergrün! erhalten.

    Wenigstens wurde der vereinbarte Neukunden-Bonus von 15 Prozent korrekt verrechnet.

    Nun bin ich gespannt, wie lange die Auszahlung des Guthabens dauert…

    Grüße aus Bayern

    Holger K.

    Antworten
  • 29. Oktober 2021 um 22:51
    Permalink

    Heute morgen habe ich bei immergrün angerufen und nach meiner Endabrechnung gefragt und unglaublich heute Abend bekam ich sie per Email- alles stimmt auf Cent genau. Dann hoffe ich, dass die Auszahlung auf sich nicht warten lassen wird.

    Antworten
  • 29. Oktober 2021 um 22:23
    Permalink

    Nachdem im ersten Schreiben Abschlag + 120% und im 2. Schreiben Arbeitspreis um + 110% nun im 3. Schreiben ein Rabatt 🙈

    vielen Dank für Ihre Nachricht.

    Ihr Anliegen nehmen wir ernst und es ist uns wichtig, mit Ihnen gemeinsam einen Weg zu beschreiten, der die Notwendigkeiten eines sehr angespannten Energiemarkts mit Ihren berechtigten Interessen versöhnt. Wir schlagen Ihnen deshalb vor, die zuletzt kommunizierte Höhe der monatlichen Zahlbeträge, noch einmal um 30% abzusenken.

    Daraus ergibt sich ein neuer – in diesem Fall zustimmungspflichtiger – monatlicher Zahlbetrag von 180,00 Euro.

    Um diesem monatlichen Zahlbetrag zuzustimmen, antworten Sie einfach auf diese E-Mail mit „Zustimmung“. Das Angebot ist zeitlich begrenzt (3 Tage ab Erhalt dieser E-Mail).

    Wir hoffen sehr, dass dieses Angebot Ihnen hilft und wir Sie weiterhin als zufriedenen Kunden mit Energie versorgen dürfen.

    Ihre Vertragsnummer: xx

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Fuxx Service-Team

    Antworten
  • 29. Oktober 2021 um 17:26
    Permalink

    Mir hat immergrün gekündigt zum 05.11.2021. Einfach so, kurzfristig. Jetzt steht ich vor einem Problem. Schließlich möchte ich nicht in der Grundversorgung landen. Ich muss mir fast einen anderen Anbieter suchen und dann? Immergrün verklagen auf die höheren Kosten die mir beim neuen Anbieter entstehen?
    Darauf wird hier nicht eingegangen.

    Antworten
    • 30. Oktober 2021 um 07:28
      Permalink

      Sie Seite ich in der Tat sehr lang, da sind Hinweise nicht leicht zu finden.
      Es gibt das Musterschreiben „Schadensersatz“. Damit können Sie die Mehrkosten einfordern. Immergrün & Co haben erklärt, einen Teil der Mehrkosten auch zu erstatten.

      Antworten
  • 29. Oktober 2021 um 16:30
    Permalink

    Gibt es eigentlich irgendeinen Weg, den Neukundenbonus (anteilig) zu bekommen, obwohl man selbst sonderkündigt?

    Antworten
    • 29. Oktober 2021 um 18:36
      Permalink

      Nein, da vorzeitige Kündigung durch den Kunden (siehe unsere AGB).

      Antworten
      • 29. Oktober 2021 um 18:46
        Permalink

        Sie meinen die AGB, die Preiserhöhung von nicht hoheitlichen Umlagen ausschließen und eine 6-wöchige Ankündigungsfrist beschreiben?
        Ich dachte, auf die hätten Sie bereits gespuckt!?

        Antworten
        • 29. Oktober 2021 um 20:03
          Permalink

          Sehr geehrter Chris,

          wir möchten uns hier nicht auf Ihr Niveau begeben.

          Wir versuchen in der jetzigen Situation das Beste für beide Seiten, sowohl Versorger als auch Abnehmer, heraus zu holen!

          mfg
          immergrün Kundenservice

          Antworten
          • 29. Oktober 2021 um 20:21
            Permalink

            Das Beste ist zunächst einmal Legalität und Vertragstreue.
            Die sehe ich verletzt.
            Unter Ihren Kunden sind auch ältere Menschen, denen Sie mit Ihren Schreiben seelisch Sorgen bereiten. Schon mal daran gedacht? Mit einer normalen Insolvenz könnten einige Kunden besser leben.
            Kann es sein, dass Sie vor allem das Beste für sich wollen?

            Und mein Niveau geht Sie im Übrigen nichts an.

      • 31. Oktober 2021 um 19:56
        Permalink

        @Immergrün…welch Ironie, das Sie bei Pflichten des Kunden auf Ihre hochgeschätzten AGB verweisen, aber sich selbst in keiner Weise an diese halten. Da werden Widersprüche gegen Abschlagserhöhungen als Sonderkündigung ausgelegt, gerade so wie es Ihnen passt, am Telefon wird man erpresst, entweder man stimmt der Abschlagserhöhung zu und nur dann ziehen Sie die niemals erteilte Kündigung zurück, oder man wird aus dem Vertrag in einer Zeitspanne von 2 Wochen geworfen. Diese Arroganz, die sie selbst auf dieser Seite an den Tag legen ist schlichtweg traurig. Noch nie hatte ich und ich denke auch eine Reihe anderer Kunden so einen Ärger mit einem Stromanbieter und ich hoffe sehr, das sie für solche Vorgehensweise Ihre gerechte Strafe bekommen.

        Antworten
  • 29. Oktober 2021 um 12:49
    Permalink

    Heute morgen Mail von Wunderwerk bekommen.
    Arbeitspreis (Gas) wird am 27.11. von 4,39 Cent auf 17,10 Cent angehoben.
    Mit Hinweis auf Sonderkündigungsrecht. Das werden wir dann wohl in Anspruch nehmen.

    Gruß
    Thorsten

    Antworten
    • 29. Oktober 2021 um 14:16
      Permalink

      Genau gleiche Erhöhung bei uns…, gleiches Datum. Nur Benennung der Arbeitspreiserhöhung. Kein Hinweis Höhe Grundbetrag. Keine detaillierte Aufschlüsselung der Preiserhöhung im Dokumentenordner Kundenportal… Gesamtkosten der Erhöhung somit unklar !!!!!

      Antworten
      • 29. Oktober 2021 um 15:47
        Permalink

        Was ist da aufzuschlüsseln? Ab einem best. Tag steigt der Arbeitspreis von x auf y. Der Grundpreis scheint konstant zu bleiben.
        Die Gesamtkosten ergeben sich dann ja erst zus. mit dem Verbrauch.

        Antworten
  • 29. Oktober 2021 um 12:16
    Permalink

    Unter Punkt II „Neueste Ereignisse“ mit Datum vom 29.10. ist auf dem veröffentlichten Schreiben die Vertragsnummer nicht geschwärzt – sollte schnellstmöglich geändert werden!

    Antworten
  • 29. Oktober 2021 um 09:32
    Permalink

    Habe jetzt auch das Kulanzangebot mit den 30 Prozent Rabatt (Milchmädchenrechnung!) bekommen. Einerseits bin ich froh wenn ich aus dem Laden raus bin, andererseits bedeutet ein neuer Vertrag bei einem anderen Anbieter in meinem Fall eine saftige Preiserhöhung von knapp 25 %! Die Belieferung mit immergrün startete erst Anfang September, d. h. für die nächsten 10 Monate muss ich 25% mehr zahlen als vereinbart.
    Mehrkosten werde ich natürlich einfordern. Eine Aussicht auf Erfolg wird dies wohl nicht haben, in 10 Monaten wird es immergrün schon lange nicht mehr geben…..

    Antworten
  • 28. Oktober 2021 um 23:27
    Permalink

    E-Mail von Wunderwerk AG (28.10.2021 19:15)

    Sehr geehrter Herr XXX,

    an der Tankstelle ist es deutlich spürbar und in den Medien ist es fast schon das Top-Thema: Deutschland erlebt eine Energiepreiskrise. Die Preise an den einschlägigen Börsen, an denen Energie gehandelt wird, kennen nämlich nur noch eine Richtung: nach oben. Wir möchten deshalb unsere Kunden vollumfänglich über die aktuellen Geschehnisse informieren, damit sie die Auswirkungen, die diese Situation mit sich bringt, nachvollziehen können.

    Die Corona-Pandemie hat die globale Wirtschaft in eine Art Dornröschen-Schlaf versetzt, aus dem sie nun wieder aufgewacht ist. Entsprechend groß ist plötzlich wieder die Nachfrage nach Kohle, Öl und Gas. Das alleine treibt schon die Preise hoch. Dazu kommen geopolitische Machtspielchen um Pipelines und Lieferverträge sowie nationale Engpässe durch leere Speicher und fehlende Alternativen in Form erneuerbarer Energie.

    Besserung ist kurz vor dem Winter auch nicht in Sicht, aber trotz der extrem gestiegenen Preisprognosen für die anstehenden Monate mit den höchsten Energieverbräuchen werden wir als Ihr Energieversorger für Ihre sichere Weiterbelieferung zuverlässig sorgen.

    Tarifpreise und die Sicherstellung des Energieeinkaufs müssen zueinander passen. Dies ist die Grundlage für jede sichere Versorgung. An Ihrer Abnahmestelle ist dies aktuell nicht mehr gewährleistet. Eine Anpassung ist deshalb erforderlich.

    Ab dem 27.11.2021 ändert sich Ihr Arbeitspreis von 21,31 Cent pro Kilowattstunde auf 50,60 Cent pro Kilowattstunde.

    Es gilt selbstverständlich für Sie das Sonderkündigungsrecht für Ihren Energieliefervertrag, von dem Sie bis zum Inkrafttreten obiger Änderungen Gebrauch machen können.

    Um Ihnen diese Maßnahme so anschaulich und transparent wie möglich zu begründen, sehen Sie im Schaubild, wie sich die Preisentwicklung an der European Energy Exchange (EEX) darstellt. Zur Erzielung marktgerechter Preise legen wir objektive Maßstäbe an und haben die Einkaufspreisentwicklung an mehreren Börsen immer für Sie im Blick:

    Einkaufspreise Futures für Strom / Gas in Euro / MWh

    Antworten
  • 28. Oktober 2021 um 22:23
    Permalink

    wir danken Ihnen für Ihre Rückmeldung und freuen uns, dass Sie in diesen Zeiten mit uns den Dialog gesucht haben. Wie Sie sicher festgestellt haben, sind gegenwärtig einige Entscheidungen zu treffen, die uns nicht leicht gefallen sind, da sie grundsätzliche Auswirkungen auf unsere Beziehung zu Ihnen als Energieverbraucher haben.
    In den letzten Tagen haben Sie von uns ein Sonderkündigungsschreiben erhalten, da wir aufgrund Ihrer Reaktion auf unsere Preismaßnahmen bzw. Abschlagsanpassungen zunächst davon ausgehen mussten, dass wir Sie zukünftig nicht weiterhin unbeeinträchtigt versorgen können.
    Wir können verstehen, dass Sie sich ebenfalls Gedanken über Ihr Versorgungsverhältnis machen. Uns ist es nun umso wichtiger, Ihnen ein Entgegenkommen im Rahmen des Möglichen anzubieten. Die Politik hat bereits signalisiert, dass sie die EEG-Umlage ab dem 1.1.2022 senken wird und so für Entlastung sorgen will. Daher möchten auch wir versuchen, die Belastungen aus den gestiegenen Beschaffungskosten für Sie kurzfristig zu verringern.
    Wir hoffen, dass es uns gelingt mit Ihnen gemeinsam in der kommenden Winterperiode eine sichere, zuverlässige und wirtschaftlich akzeptable Versorgungsbasis zu erhalten. Gerne würden wir mit Ihnen den Versorgungsvertrag fortsetzen. Dies ist nun wieder möglich!
    Nach erneuter Prüfung der Sachlage können wir Ihnen exklusiv anbieten, einen Reduktionsrabatt von 30% auf die sich zuletzt in Ihrem Tarif ergebenden Änderung Ihres monatlichen Zahlbetrags einzuräumen. Dieser beliefe sich dann auf 445,00 €.
    Wenn Sie einverstanden sind, würden wir Ihre Versorgung zu den bekannten Bedingungen wieder aufnehmen. Das Angebot ist begrenzt gültig für 72 Stunden ab Erhalt dieser Nachricht. Um es anzunehmen, antworten Sie einfach direkt auf diese Email mit dem Kennwort: „Rabatt30″.
    Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch zukünftig von uns überzeugen können und garantieren Ihnen eine sichere Versorgung, auch in den kommenden Monaten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr immergrün! Team

    Antworten
  • 28. Oktober 2021 um 22:04
    Permalink

    Diese Mail habe ich soeben von immergruen erhalten!

    Sehr geehrte Frau Rudolf,
    wir sorgen auch nach der Versorgungseinstellung dafür, dass für Sie keine Nachteile entstehen.
    Wir empfehlen Ihnen, sofort einen anderen günstigen Versorger zu beauftragen.
    Haben Sie schon einen neuen Versorger gewählt, informieren Sie diesen schnellstmöglich über das neue Lieferende 08.11.2021, um den Lieferbeginn anzupassen.
    Sollten dennoch finanzielle Mehrbelastungen durch eine kurzzeitige Belieferung in der Grundversorgung entstehen, werden diese von uns ausgeglichen, sofern Sie die entsprechenden Belege vorlegen. Bitte reichen Sie in diesem Fall die Schlussrechnung des Grundversorgers über die zwischenzeitliche Belieferung ein.
    Bonuskunden erhalten ihren Neukundenbonus anteilig.
    Für etwaige Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr immergrün! Team

    Antworten
    • 29. Oktober 2021 um 09:01
      Permalink

      Diese Email haben wir auch erhalten….
      Warum bietet immergrün die kostenübernahme der Mehrbelastung durch die Grundversorgung an ?
      Müssen die das ?
      Kennt jemand den Hintegrund dieser Vorgehensweise ?

      Antworten
  • 28. Oktober 2021 um 21:30
    Permalink

    Auch wir haben am 26.10.21 per mail, wie auch per Einschreiben gegen die Abschlagerhöhung widersprochen und die Einzugsermächtigung entzogen. Heut, am 28.10.21 die Antwort per mail von Immergrün, dass sie uns vom neuen Abschlag (125,-€) 30% Nachlass anbieten, somit nur 109,-€ Abschlag zahlen würden. Wir sollten doch binnen 48h auf dieser Mail zusagen, sofern wir damit einverstanden sind. Was, wenn wir dies nicht möchten, steht nicht geschrieben und auch kein Daraufeingehen auf den Entzug der Einzugsermächtigung.
    Da unser ursprünglicher Abschlag 72,-€ betrug, werden wir diesen auch nur bezahlen. Denn der Stromverbrauch ist nicht gestiegen.

    Antworten
  • 28. Oktober 2021 um 20:09
    Permalink

    Mich beschleicht auch der Verdacht dass die Schlussabrechnungen bei Leuten die hohe Rückerstattungen haben absichtlich langsamer bearbeitet werden als bei niedrigen Rückerstattungen. Ich habe den Zählerstand sofort gemeldet – noch keine Schlussabrechnung (immergrün). Ich erwarte fast 700 Euro zurück. Gibt es schon jemanden bei dem mehr als 400 Euro zurückerstattet wurden seit Meldung 19.10.? Wie hoch sind die Rückerstattungen bisher maximal? Vermutlich kann man dagegen nichts machen wenn es tatsächlich so ist. Aber es würde mich schon interessieren…

    Antworten
    • 29. Oktober 2021 um 08:52
      Permalink

      Ich habe bislang auch noch nichts bekommen.

      Antworten
      • 29. Oktober 2021 um 09:23
        Permalink

        Hallo,

        bekomme auch 340€ zurück was auch auf der Schlussrechnung stand. Dies ist aber nun schon zwei Wochen her und ich haben noch kein Geld erhalten. Ich bin mal gespannt.

        Antworten
    • 4. November 2021 um 13:25
      Permalink

      Evtl können Sie noch die Lastschriften der letzten 8 Wochen zurückgeben.
      Haben Sie das schon in Erwägung gezogen?
      Je länger sie damit warten, umso mehr verringert sich Ihre Möglichkeit den eigenen Schaden zu begrenzen.

      Antworten
  • 28. Oktober 2021 um 17:39
    Permalink

    Ich hatte bis 19.10. Strom und Gasvertrag bei Immergrün.

    Für den Stromvertrag war nach VIER Tagen bereits die Schlussrechnumg da.
    Es wurde tatsächlich der Neukundenbonus von 25% berücksichtigt (nach meiner Rechnung sogar ca. 28%).
    Es wird eine Nachzahlung meinerseits fällig.

    Beim Gasvertrag erwarte ich hingegen eine hohe Erstattung. Ist es ein Zufall, dass die Schlussrechnumg für den Gasvertrag auf sich warten lässt…?

    Aus meiner Sicht (das bestätigen auch die drastischen Abschlagserhöhungen) geht es nur noch darum, kurzfristig möglichst viel Geld einzusammeln, wahrscheinlich um Verbindlichkeiten bedienen zu können…

    Antworten
  • 28. Oktober 2021 um 14:22
    Permalink

    Guten Tag,

    immergrün hat extreme Preiserhöhungen angekündigt und mitgeteilt, dass daraus zum 26.11.2021 ein Sonderkündigungsrecht für mich besteht.

    Soll ich die Sonderkündigung machen oder soll ich auf die Einhaltung des Vertrages bestehen und mir dadurch etliche Mühen aufhalsen?

    MfG
    G. R.

    Antworten
  • 28. Oktober 2021 um 11:03
    Permalink

    Es wird nicht mehr lange dauern bis zur Insolvenzanmeldung. Wer da auf die Vertragserfüllung und den Bonus spekuliert und dafür noch den erhöhten Abschlag zahlt, wird die daraus entstehende hohe Gutschrift möglicherweise in der Insolvenztbelle anmelden müssen. Das Risiko ist schwer kalkulierbar. Es könnte schlauer sein die Vertragsbeendigung, sei sie auch nicht rechtmäßig, zu akzeptieren.

    Antworten
    • 28. Oktober 2021 um 12:30
      Permalink

      Wissen Sie da mehr? Einfach ins Blaue raten, wann jemand Insolvenz anmeldet, hilft nicht soooo viel.

      Antworten
  • 28. Oktober 2021 um 09:01
    Permalink

    Hinweis für Kunden der Wunderwerk AG:
    Im Kundenportal kann das SEPA Lastschriftsmandat deaktiviert und auf Überweisung umgestellt werden. Vorlauf sind drei Tage, so dass heute der letzte Tag ist, falls die erhöhte Abschlagszahlung ab 01.11.2021 gilt.
    Ich habe dem um 116% gestiegenen Abschlag widersprochen, jedoch ist dieser im Kundenportal schon hinterlegt. Eine Anpassung durch den Kunden ist nicht möglich.
    Also schnell handeln und nicht vergessen rechtzeitig den korrekten Abschlag zu überweisen, da wir uns ja im Gegensatz zu Wunderwerk vertragskonform verhalten wollen.

    Antworten
    • 28. Oktober 2021 um 21:41
      Permalink

      Habe ich schon vor ein paar Tagen ebenfalls gemacht und wurde mir auch per Mail bestätigt. Leider ist das Wunderwerk Kundenportal nun offenbar „weg“, und ich finde auch auf der noch existierenden Website keine Bankverbindung zwecks Überweisung (+ ggf. nötige Angaben / Verwendungszweck).
      Können Sie hier aushelfen? Danke!

      Antworten
      • 30. Oktober 2021 um 17:11
        Permalink

        Wir haben ebenfalls am
        22.10.2021 die Mail
        mit einer Abschlagserhöhung von Immergrün erhalten. Wir haben darauf hin widersprochen und unser Sonderkündigungsrecht in Anspruch genommen ohne die Einzugsermächtigung zu entziehen. Das alles per Mail und per Einschreiben. Bisher ohne Rückmeldung. Im Kundenportal von immergrün ist lediglich keine Fälligkeit für den erhöhten Abschlag (oder generell ein Abschlag) ersichtlich. Die Kündigung wurde zum 31.10.2021 ausgesprochen. Mal sehen, ob sie abbuchen. Ich will nur raus aus dem Vertag…

        Antworten
  • 28. Oktober 2021 um 06:42
    Permalink

    Beträgt der Rabatt von immergrün tatsächlich 30%? JA oder NEIN?
    Wenn in der E-Mail das neue Angebot 70€ lautet und der erhöhte Abschlag vom 22.10. 100€ beträgt, dann hat immergrün richtig gerechnet.
    Formel:
    > ’neues Angebot‘ / 0,7 = ‚erhöhter Abschlag vom 22.10.‘
    > 70€ / 0,7 = 100€

    Antworten
    • 28. Oktober 2021 um 08:06
      Permalink

      Kurze Antwort:
      Die angegebenen 30% sind rechnerisch falsch bzw. nicht nachvollziehbar.

      Begründung:
      Mein ursprünglicher Abschlag lautete auf monatlich 64 €. Dieser wurde mit email-Ankündigung vom 22.10.2021 auf 111 € angehoben. Nach meinem Widerspruch zur Erhöhung der Abschläge erklärte immergrün mit email vom 26.10.2021 die Bestätigung der Sonderkündigung zum 08.11.2021. Dieser Bestätigung habe ich ebenfalls widersprochen, da ich keine Sonderkündigung erklärt habe. Daraufhin bot mir immergrün mit email vom 27.10.2021 einen exklusiven Reduktionsrabatt von 30% an. Mein monatlicher Abschlag betrage daher 97 €. Dieses Angebot sei 72 Stunden gültig. Nähere Informationen zur Ermittlung des Betrages waren nicht enthalten. Rein rechnerisch handelt es sich offensichtlich nicht um 30%! Völlig unklar bleibt auch, ob im Übrigen die Konditionen im Rahmen der Preisgarantie eingehalten werden und es hier „nur“ um eine Erhöhung der monatlichen Abschläge (zur Erhöhung der Liquidität des Unternehmens?) geht. Ein so unprofessionelles Verhalten habe ich bislang bei noch keinem Anbieter erlebt.

      Ich werde immergrün nochmals auffordern, den Vertrag unter Berücksichtigung der vereinbarten Konditionen (Preisgarantie) bis zum Ende der Mindestvertragslaufzeit durchzuführen. Viel Hoffnung mache ich mir dabei aber nicht.

      Antworten
        • 28. Oktober 2021 um 09:24
          Permalink

          Hallo,
          kann das ebenso bestätigen. Der vertraglich vereinbarte Abschlag bei meinem Vertrag beträgt 81,–€. Der von Immergrün dann neu einseitig festgelegte „Wildwest- Abschlag“ wurde mit 141,–€ angesetzt. Jetzt mit den angegeben Preisnachlaß von 30% wurden 123,–€ von diesem „Verein“ ermittelt. Diese Leute können oder „wollen“ nicht richtig rechnen, jedenfalls aber sind sie mit absoluter Vorsicht zu genießen, denn was hier in letzter Zeit abläuft ist der absolute Wahnsinn. Diese praktizierten Machenschaften sind kriminell und ein Fall für den Staatsanwalt. Verträge sind dafür da, diese einzuhalten und nicht mit irgendwelchen fadenscheinigen Argumenten versuchen kurz vor „Torschluß“ noch Kasse auf Kosten der Verbraucher zu machen.

          Antworten
          • 28. Oktober 2021 um 12:21
            Permalink

            Also 30% von der 60€ Erhöhung sind 18€. 141€ minus 18€ sind…..
            Genau!

        • 28. Oktober 2021 um 11:02
          Permalink

          Hallo,
          ich habe in der letzten Nacht noch an anderer Stelle hierzu einen Kommentar geschrieben. Als ich nach der Ankündigung der Abschlagszahlung (von 148 € auf 392 € monatlich) diesen Betrag im Kundenportal wieder herabsetzen wollte ist neben dem Feld für den Betrag eine rote Schrift aufgetaucht, nach der der neue Betrag mindestens 215 € betragen müsse. Da mein Vertrag ohnehin nur noch 3 Monate läuft habe ich das akzeptiert und in einem Begleiten-Email hierfür verlangt, das dies nur gilt, wenn Immergrün die bis heute bestätigt. Stattdessen habe ich gestern einen freundlich klingendes Email wieder von Immergrün bekommen, das aber im Wortlaut bis auf die Zahlen vollständig identisch ist, mit dem, das ich gestern von einem anderen Betroffenen auf dieser Plattform gelesen habe. Man verspricht mir als besonderen Kunden, die künftigen Abschlagszahlungen um 30% von 392 € auf 319 € zu reduzieren. DAS SIND ABER KEINE 30%, SONDERN NUR 18,6%! Hierfür verlangt man eine Zustimmung innerhalb von 72 Stunden. Auf das Angebot den Abschlag auf 215€ abzusenken, der im Kundenportal erschien, wird nicht eingegangen.

          Offensichtlich ist das bis auf das letzte Wort ein automatischer Rundschreibentext, bei dem noch nicht einmal die Zahlen richtig ausgerechnet werden, oder man hofft, das die Empfänger genauso schlecht im Rechnen sind.

          Vermutlich taumelt Immergrün hilf- und führungslos – oder mit erheblicher Gesetzlosigkeit – auf den Konkurs zu. Es entsteht eher der Eindruck der Konkursverschleppung.

          Ich habe jetzt im Kundenportal das Einzugsverfahren gekündigt. Eine erneute Anpassung der monatlichen Zahlungsbeträge ist im Kundenportal nicht mehr möglich.

          Hat jemand Rat für das weitere Vorgehen?

          HR

          Antworten
      • 28. Oktober 2021 um 12:25
        Permalink

        Das Komplizierte an Prozentrechnung ist, dass oft weggelassen wird, auf welchen Betrag sich das Prozent bezieht. Hier scheinen sich die 30% Offenschichtlicht auf die Erhöhung zu beziehen.

        Antworten
      • 28. Oktober 2021 um 13:45
        Permalink

        Unter Berücksichtigung der anderen Kommentare erschließt sich mir mittlerweile, auf was sich die 30% beziehen:
        ursprünglicher Abschlag 64 €,
        angekündigte Erhöhung auf 111 €,
        Erhöhungsbetrag = 47 €, davon 30% ~ 14 € „Rabatt“

        Damit ist der von immergrün vorgeschlagene Abschlag von 97 € (111 € – 14 €) zwar rechnerisch ermittelbar, aber trotzdem nicht nachvollziehbar bzw. entbehrt jedweder Grundlage!

        Antworten
      • 28. Oktober 2021 um 14:25
        Permalink

        Die 30% werden nur von der Erhöhung (also neuer Abschlag minus alter Abschlag) abgezogen, nicht(!) vom neuen Abschlagsbetrag! Mehr können wir unseren Kunden leider nicht entgegenkommen.

        Antworten
        • 28. Oktober 2021 um 14:36
          Permalink

          Kommen Sie doch bitte zunächst sich selbst entgegen und agieren nur gemäß Ihren AGB.

          Antworten
        • 28. Oktober 2021 um 15:19
          Permalink

          @ immergrün: Vielen Dank für die Erklärung.

          Ein Reduktionsrabatt von 30% bedeutet, dass die Erhöhung des Abschlags um 30% reduziert wird.

          Dies habe ich anhand von 2 echten Fällen nachgeprüft und es ist korrekt:
          Fall 1: Der Abschlag wurde von 129 € auf 171 € erhöht. Die Differenz beträgt 42€, wovon 30% abgezogen werden (= 12,6 €). 171€ – 12,6€ = 158,4 €. Diese 158€ wurden auch im Schreiben kommuniziert.

          Fazit: Die Kalkulation ist korrekt. Vielen Dank für die Richtigstellung.
          Ich habe den Reduktionsrabatt anders interpretiert und daher anders gerechnet. Ich habe den Rabatt auf den zuletzt kommunizierten Abschlag bezogen.
          Im Beispiel: 171€ x 0,7 = 119,7.

          Antworten
    • 28. Oktober 2021 um 12:02
      Permalink

      Ich habe den Nachweis für einen Strom- und einen Gas-Vertrag. Das 30%-Rabatt-Angebot beträgt 158€ und 327€ – die Abschläge wurden auf 171€ und 403€ erhöht. Der Rabatt beträgt somit 8% und 19%.

      Antworten
    • 28. Oktober 2021 um 12:42
      Permalink

      Sehe ich anders. In der Formel fehlt die Höhe des alten Abschlags.
      (Oder ich habe gerade ein Riesenbrett vorm Kopf. Kann auch sein.)

      Antworten
  • 27. Oktober 2021 um 22:12
    Permalink

    Die von Immergrün werden immer dreister.
    Nach meinem erneuten Widerspruch gegen die Sonderkündigung (die ich nicht ausgesprochen habe), kam nun diese Antwort.
    Vorweg noch, ich habe den Widerspruch nach dem hier hinterlegten Muster – herzlichen Dank an dieser Stelle mal – geschrieben. Da ich am Vertrag der noch bis 30.09. 2022 mit eingeschränkter Preisgarantie läuft festhalten wollte. Grund, mein letztes Jahr abgeschlossener 24 Monat/Vertrag mit sehr günstigen 0,24 €.

    Sehr geehrte Frau Heer,
    wir danken Ihnen für Ihre Rückmeldung und freuen uns, dass Sie in diesen Zeiten mit uns den Dialog gesucht haben. Wie Sie sicher festgestellt haben, sind gegenwärtig einige Entscheidungen zu treffen, die uns nicht leicht gefallen sind, da sie grundsätzliche Auswirkungen auf unsere Beziehung zu Ihnen als Energieverbraucher haben.
    In den letzten Tagen haben Sie von uns ein Sonderkündigungsschreiben erhalten, da wir aufgrund Ihrer Reaktion auf unsere Preismaßnahmen bzw. Abschlagsanpassungen zunächst davon ausgehen mussten, dass wir Sie zukünftig nicht weiterhin unbeeinträchtigt versorgen können.
    Wir können verstehen, dass Sie sich ebenfalls Gedanken über Ihr Versorgungsverhältnis machen. Uns ist es nun umso wichtiger, Ihnen ein Entgegenkommen im Rahmen des Möglichen anzubieten. Die Politik hat bereits signalisiert, dass sie die EEG-Umlage ab dem 1.1.2022 senken wird und so für Entlastung sorgen will. Daher möchten auch wir versuchen, die Belastungen aus den gestiegenen Beschaffungskosten für Sie kurzfristig zu verringern.
    Wir hoffen, dass es uns gelingt mit Ihnen gemeinsam in der kommenden Winterperiode eine sichere, zuverlässige und wirtschaftlich akzeptable Versorgungsbasis zu erhalten. Gerne würden wir mit Ihnen den Versorgungsvertrag fortsetzen. Dies ist nun wieder möglich!
    Nach erneuter Prüfung der Sachlage können wir Ihnen exklusiv anbieten, einen Reduktionsrabatt von 30% auf die sich zuletzt in Ihrem Tarif ergebenden Änderung Ihres monatlichen Zahlbetrags einzuräumen. Dieser beliefe sich dann auf 196,00 €.
    Wenn Sie einverstanden sind, würden wir Ihre Versorgung zu den bekannten Bedingungen wieder aufnehmen. Das Angebot ist begrenzt gültig für 72 Stunden ab Erhalt dieser Nachricht. Um es anzunehmen, antworten Sie einfach direkt auf diese Email mit dem Kennwort: „Rabatt30″.
    Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch zukünftig von uns überzeugen können und garantieren Ihnen eine sichere Versorgung, auch in den kommenden Monaten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr immergrün! Team

    Was soll das? Jetzt soll ich den angeblich reduzierten Betrag akzeptieren.
    Von 113 € erhöht auf 232 € und nun gnädigerweise auf 196 € reduziert.

    So langsam habe ich keine Lust mehr.

    __________________________________

    Antworten
  • 27. Oktober 2021 um 22:01
    Permalink

    – Mein Vertrag mit Immergrün! hat noch eine Mindestlaufzeit bis einschließlich 31.08.2022.
    – Bis zum 31.08.2022 ist eine eingeschränkte Preisgarantie vertraglich vereinbart.
    – Am 26.10. erhielt ich die Ankündigung eines um 60% erhöhten Abschlags.
    – Ich habe der Erhöhung mit Verweis auf die Preisgarantie, der nicht erfolgten (und auch nicht zulässigen) Preiserhöhung widersprochen.
    – Eine Antwort von immergrün! gab es nicht.
    – Stattdessen kann ich seit gestern dem Kundenportal entnehmen, dass der Vertrag ab dem 05.11. 00:00:00 Uhr gekündigt ist. Mit anderen Worten Immergrün! will im November vier Tage liefern und dafür einen vollen Abschlag bekommen.
    – Die Einzugsermächtigung ist natürlich inzwischen gekündigt.
    – Ich habe keine Sonderkündigung ausgesprochen und von Immergrün! auch keine Kündigungsbestätigung bekommen.

    …kein Kommentar…

    Antworten
  • 27. Oktober 2021 um 20:52
    Permalink

    Bei Wunderwerk AG können seit gestern keine neuen Verträge abgeschlossen werden.
    Ich vermute mal, dass dort in den kommenden Tagen die Lichter ausgeschaltet werden.

    Antworten
  • 27. Oktober 2021 um 19:41
    Permalink

    Ich habe nun nachdem auch unser Vertrag per Sonderkündigungsbestätigung zum 8.11.21 beendet wurde, den Widerspruch zur Vertragsauflösung abgeschickt, damit man später auf die 25% Neukundenrabatt pochen kann. Ich glaube aber nicht an ein Einlenken von Immergrün. Deshalb werde ich auch den Abschlag für November nur Anteilig überweisen und falls es zu einer Abbuchung kommt diese dann zurückbuchen.
    Die Frage ist eigentlich… Wie man reagieren muss falls die Vertragsauflösung durchgezogen wird und auf der Schlussabrechnung der Bonus nicht erwähnt wird?

    Antworten
    • 27. Oktober 2021 um 20:09
      Permalink

      Energiewirtschaftsgesetz (EnWG): Spätestens sechs Wochen nach Ende des Belieferungszeitraums muss die entsprechende Rechnung gestellt sein.

      Ob dein Anbieter dann noch da ist? *grübel

      Es wird gerade massiv schlussabkassiert.

      Antworten
    • 27. Oktober 2021 um 22:03
      Permalink

      Wenn du schlau bist und die einzugsermächtigung gekündigt hast, ist es einfach

      die Schlußrrchbubg prüft du genau, rechnest aus, was nach arbeitspreis, Grundpreis und Preisgarantie tatsächlich raus kommen sollte, ziehst deine vertraglich gsrsbtiettrn Boni ab und und widersprichst. it dieser Begründung der gestellten Rechnung in ihrer Höhe. Gleichzeitig kündigt du die Bezahlung deines errechneten Beitrages an und überweist den, die Differenz wird einbehalten. Sinn und Zweck ist es, dass der Anbieter nun im Zugzwang ist, er will sein Geld.

      passieren kann folgendes:
      Mahnung (widersprechen)
      Inkasso (widersprechen mit Verweis auf bisherige Korrespondenz und bitte um klageerhebung)
      Inkasso weißt den Fall in der Regel zurück, dann bleibt dem Anbieter nur der Klageweg.
      spätestens hier passiert in der Regel nichts mehr.
      ixh werde genau so vorgehen und hatte damit schon Unrechtmäßige Forderungen von unitymedia und Internetplattformen abgewehrt

      Antworten
    • 27. Oktober 2021 um 22:17
      Permalink

      Schau mal weiter oben, was die mir jetzt auf meinen erneuten Widerspruch gegen die Sonderkündigung (die ich auch nicht getätigt habe) geantwortet haben.
      Das ist doch völlige Verarsche…sorry

      Antworten
  • 27. Oktober 2021 um 14:08
    Permalink

    Immergrün hat uns gestern eine Preiserhöhungsmitteilung aufgrund gestigener Großhandelspreise zugeschickt. Mal ein kleiner Sprung von 26,41 cent/kwh auf 50,6 cent/kwh 😉

    …Wir haben mal schnell das sinkende Schiff mit Sonderkündigung per Einschreiben verlassen 😉 … Sind gespannt wie es weitergeht mit z.B. der daraus folgenden Endabrechnung.

    Auch wenn dies vermutlich das gewünschte Ziel von Immergrün (aus welcher Motivation heraus auch immer 😉 ist…..

    Lebenszeit ist uns in diesem Fall wertvoller, als der verlorene Preisvorteil.

    Antworten
  • 27. Oktober 2021 um 13:09
    Permalink

    Hallo, zur Zeit wird von den Lieferanten (abschluss)-kassiert.
    Wie kann man eine mögliche Insolvenzverschleppung feststellen?
    Wer wäre der rechtliche Ansprechpartner?

    „Matthias Bodo Sprungk“ hat die Geschäftsführung abgegeben.
    Eine Suchmaschine hilft weiter.

    MfG
    clavis

    Antworten
    • 27. Oktober 2021 um 13:24
      Permalink

      Es bleibt doch nur zu hoffen, dass sich eine Staatsanwaltschaft dieser Leute annimmt. Es ist doch aus der Historie belegt, dass weder das Gesetz noch den eigenen AGBs folgt.

      Antworten
      • 27. Oktober 2021 um 13:31
        Permalink

        Fuxx-Die Sparenergie GmbH

        „Matthias Bodo Sprungk“ hat die Geschäftsführung abgegeben.

        Neuer Geschäftsführer ist „Robin Momsen“.

        Ich frage mich gerade wer der / die Gesellschafter von der

        „Fuxx-Die Sparenergie GmbH“ sind.

        Antworten
        • 27. Oktober 2021 um 22:06
          Permalink

          Das riecht verdächtig nach dem Versuch durch die Abschlagserhöhung das liquide Kapital zu erhöhen.

          ich vermutet das die Insolvenz zeitnah erfolgt wenn hierauf alle Kunden aus den Verträgen aussteigen

          Antworten
  • 27. Oktober 2021 um 11:28
    Permalink

    Ich bin auch mit einem Gasliefervertrag betroffen, der am 01.11.21 beginnen sollte. Eingeschränkte Preisgarantie über 12 Monate liegt vor. Am 22.11 Ankündigung widerrechtliche Erhöhung der Abschläge um über 100%. Widerspruch der Erhöhung, gestern Bestätigung der Kündigung zum 05.11.

    Die Machenschaften dieser Firma scheinen die letzten Atemzüge zu sein. Möglichst noch einmal viel einsammeln und dann….

    Antworten
  • 27. Oktober 2021 um 10:40
    Permalink

    Ich habe auch das Musterschreiben ohne Kündigung an immergruen versendet und habe gestern eine EMAIL bekommen, dass der Vertrag zum 08.11.2021 gekündigt wird.
    Ich habe mit Immergruen telefoniert, die Dame meinte zu mir, dass die Kündigung ausgesprochen wurde, da ich der Abschlagserhöhung widersprochen habe. Der Neukundenbonus wäre somit dann auch weg. Auf meine Einwände wurde nicht eingegangen. Es hieß nur, dass sie alles am das Beschwerdemanagement weiterleiten wird. Die Rückmeldung kann bis zu zwei Wochen dauern meinte sie. Mein Vertragsende wäre regulär am 31.12.2021. Ich werde mich jetzt mit dem neuen Anbieter in Verbindung setzen, ob ein Wechsel auch schon früher möglich wäre. Ich gehe nicht davon aus, dass wir den Bonus (15% Neukundenbonus auf Gesamtkosten nach 12 Monaten) von immergruen nach dem Vertragsende bei der aktuellen Lage erhalten würden. Aus diesem Grund nehme ich jetzt Kontakt mit dem neuen Anbieter auf.

    Antworten
    • 27. Oktober 2021 um 12:13
      Permalink

      Mein kündigundatum war auch ein anderes (1 Tag vor Inkrafttreten der Preiserhöhung) dann kam die Mail auch zum 8 11. Ich gehe davon aus das die lichter bald ausgehen werden. Mein neuer Anbieter hat es auch verfolgt das ganze. Er bejate es ebenfalls aus interner Quelle.

      Antworten
    • 27. Oktober 2021 um 16:39
      Permalink

      Ich werde ein Musterschreiben bereitstellen, sollte der Bonus Ihnen nicht gewährt werden. Bisher waren meine Musterschreiben sehr erfolgreich bei diesem Unternehmen.

      Antworten
      • 28. Oktober 2021 um 02:54
        Permalink

        Hallo mir würde auch von immergrün zum 08.11.21 gekündigt (Sonderkündigung) zuvor hatte ich im Portal auf Überweisung umgestellt. Meine monatliche Abschlag ist immer am 01.ten des Monats 103 Euro. Was soll ich nun überweisen und wann oder soll ich von den erst die abschlussrechnung abwarten. Was ratet ihr mir. Mfg

        Antworten
        • 28. Oktober 2021 um 06:22
          Permalink

          Guten Morgen,
          wurden Sie gekündigt, nur weil Sie die Überweisung umgestellt haben – oder haben Sie auch der Abschlagserhöhung widersprochen? [das wäre neu für mich]
          Die Inhalte auf dieser Seite kurz zusammengefasst:
          Musterschreiben versenden, dass Sie den neuen Abschlägen widersprechen und ankündigen, selber die alten, niedrigeren Abschläge zu überweisen. Die Abschläge fristgerecht überweisen. Da Sie zum 8.11. gekündigt wurden, können Sie nun abwägen, ob Sie vorsichtshalber den ganzen Monat November überweisen wollen (was sicherer ist) oder ob Sie 8/30stel überweisen wollen (Sie könnten gemahnt werden).

          Antworten
          • 28. Oktober 2021 um 22:02
            Permalink

            Hallo,

            Wir haben im Sommer einen immergrün Vertrag abgeschlossen. Der Lieferbeginn ist der 01.01.22. Der vereinbarte Abschlag sollte nach Vertragsbestätigung 45 eur betragen. Heute habe ich im Online Portal von immergrün einen neuen Abschlag von 92 eur stehen. Eine Mitteilung dazu habe ich bisher nicht. Eine Preiserhöhung habe ich auch nicht bekommen. Ich habe auf Überweisung umgestellt und die 45 Eur im Online Portal versucht wieder einzugeben. Die 92 Eur bleiben aber weiterhin bestehen. Noch läuft keine Belieferung von immergrün. Auf meine Email habe ich bisher noch keine Rückmeldung erhalten. Wie soll ich weiter vorgehen?

  • 27. Oktober 2021 um 10:28
    Permalink

    Empfänger: immergrün!
    Kreditinstitut: Raiffeisenbank Kehrig
    IBAN: DE79576612530000519005
    BIC: GENODED1KEH

    Am 22.10. Erhöhung des Monatlichen Abschlags von 68 auf 221 EUR, ein Plus von 225 %!
    Hatte schon zum Jahresende gekündigt.

    MfG

    Antworten
  • 27. Oktober 2021 um 09:53
    Permalink

    Hallo,
    mein Guthaben (Immergrün) wurde gestern ausgezahlt.
    Die 25% Neukundenbonus wurden berücksichtigt.
    Eventuell werde ich die Mehrkosten, die durch die paar Tage Grundversorgung und den neuen Vertrag für den Rest des Jahres entstehen einfordern…
    Mal schauen… Spätestens ab dem 01.01.2022 wäre eh alles teurer geworden…

    Aktuell bin ich froh, dass immergrün nicht in die Insolvenz gerutscht und mein Guthaben futsch ist…

    Grüße

    Antworten
    • 27. Oktober 2021 um 19:15
      Permalink

      Man kann es auch übertreiben mit den Forderungen. Lassen Sie es doch jetzt einfach gut sein, wenn Sie schon das Glück hatten, auch den Bonus ausgezahlt zu bekommen.

      Antworten
      • 28. Oktober 2021 um 13:37
        Permalink

        Hallo Andrea, bitte richtig lesen!

        Da steht „Eventuell“!

        Wahrscheinlich ist mir meine Zeit zu schade um das weiter zu verfolgen.
        (Genau wie solche sinnlosen Antworten zu beantworten)
        😉

        Aber für den ein oder anderen geht es hier mit Sicherheit um richtig Geld.

        Grundsätzlich ist es eine Sauerei wie mit den Kunden umgegangen wird und es ist sicherlich nicht falsch das zu verfolgen.

        Man sollte aber abwägen, wenn der Anbieter Insolvenz anmeldet, verlieren viele ihr Geld.

        Beste Grüße

        Antworten
  • 27. Oktober 2021 um 09:42
    Permalink

    Mein Wechsel zum neuen (Strom)-Anbieter war zwar kompliziert aber hat geklappt. Vielleicht hilft es jemand anderem:

    Ich hatte Strom von Immergrün und diesen Vertrag bereits gekündigt – zum 31.12.2021. Mein neuer Anbieter (Yello) war über check24 gefunden und der Vertrag auch dort geschlossen und ich stand schon im Portal des neuen Anbieters mit „Ihr Lieferbeginn ist am 01.01.2022“. Dann wurde mir für mich völlig überraschend von Immergrün am 07.10.2021 zum 19.10.2021 gekündigt. Mein Bauchgefühl hat mir geraten der Kündigung nicht zu widersprechen sondern den neuen Anbieter dazu zu bringen, meinen Vertragsbeginn vorzuziehen. Der Kundendienst dort hat ausgezeichnet reagiert: schnell und informativ. Ich wurde zurückgerufen und mir wurde gesagt dass ein Vorziehen nicht geht weil ich den Vertrag nicht mit Yello direkt sondern über check24 geschlossen habe. Ich müsste den Vertrag dort vorziehen lassen. Das ging aber nicht weil Yello nicht mehr bei check24 geführt wurde. Also wurde mir geraten, einen neuen Vertrag direkt über Yello abzuschließen und den Beginn auf den 20.10.2021 (das war in der Zwischenzeit „rückwirkend“) abzuschließen. Die Bedingungen waren marginal schlechter – aber voll im grünen Bereich. Also habe ich das gemacht. 14 Tage existierten in meinem Kundenportal dann beide Verträge. Der alte mit Beginn 01.01.2022 (aktiv) und der neue mit „wir klären den Vertrag mit dem Netzbetreiber ab – bitte haben Sie Geduld“. Eben gerade erhielt ich zwei Mails:
    1) Ihr Wechsel zu Yello hat geklappt (mit der Vertragsnummer des Vertrages ab dem 20.10.2021)
    und
    2) Ihr Wechsel zu Yello hat leider nicht geklappt (mit der Vertragsnummer des Vertrages ab dem 01.01.2022)
    Zwei Minuten später war das dann auch im Webportal so zu sehen. Und der Vertragsbeginn ist tatsächlich der 20.10.2021. Also ist zumindest keine Grundversorgung angefallen.

    Antworten
  • 27. Oktober 2021 um 09:36
    Permalink

    Hallo zusammen,
    ich bin ebenfalls von der erhöhten Abschlagszahlung bei immergrün betroffen, obwohl ich eine eingeschränkte Preisgarantie mit einer Vertragslaufzeit bis zum 31.07.2022 habe. Nach Widerruf der erhöhten Abschlagszahlug wurde mir eine Sonderkündigung (hatte ich nie ausgesprochen!) zum 08.11.2021 bestätigt.

    Nach 15 minütiger Wartezeit bin ich bei immergrün tatsächlich zu einem Kundenberater durchgestellt worden und konnte folgendes herausfinden:

    1) Bei der Erhöhung des Zahlbetrages handelte es sich in meinem Fall nicht um eine Erhöhung des Arbeitspreises und des Grundpreises (bleibt laut dessen Aussage beides konstant), sondern lediglich um eine Erhöhung des monatlichen Abschlages.

    2) Die in der ursprünglichen Mail vom 22.10.2021 genannte erhöhte Abschlagszahlung (knapp 90% mehr) wird auf Basis des neuen Verbrauches (dieser Wert wird anscheinend vom Netzbetreiber gemeldet) berechnet. Wieso der Abschlag bei neuem Verbrauch (unrealistischer Wert!) und konstanten Preisparametern monatlich dennoch über 100 EUR mehr sein soll, blieb unbeantwortet.

    3) Mein Fall wird nun intern weitergeleitet und ich bekomme bis spätestens morgen telefonisch eine Rückmeldung (hoffentlich) über die Bestätigung der alten Abschlagszahlung, konstanter Preise und eine Korrektur der von immergrün bestätigten Sonderkündgung. Zusätzlich habe ich darauf bestanden, die Ergebnisse mir auch schriftlich mitzuteilen.

    Antworten
  • 27. Oktober 2021 um 09:06
    Permalink

    Wir haben unser Sonerkündigungsrecht in Anspruch genommen. Wir haben zum 06.11.2021 gekündigt (das war der genannte Termin von immergrün) und erhielten eine Kündigungs-Bestätigung zum 08.11.2021.
    Das ist ja das erste positive Zeichen seit Tagen 🙂
    Aber nun die Frage: Ist das so i.O., oder müsste immergrün nicht den 06.11.2021 auch bestätigen wegen den 6 Wochen Sonderkündigungsrecht nach Preiserhöhung ?
    Der 08.11.2021 ist ja drüber…

    Weiß das irgendjemand ?

    Antworten
  • 27. Oktober 2021 um 08:41
    Permalink

    Hallo Gekündigte,

    wie werden die „Sonderkündigung Ihres Energieliefervertrags“-en begründet?
    Was wird als Begründung angegeben?

    VG
    clavis

    Antworten