ACHTUNG: Wunderwerk AG hat einen Teil seiner Kunden in E-Mails angekündigt, Preise & Abschläge massiv zu erhöhen und die Versorgung einzustellen. 

  • Auf dieser Seite finden Sie Hintergrundinformationen, Empfehlungen, Erfahrungen anderer Betroffener und ein Widerrufschreiben (aktualisiert 6.12.2021).
  • Bei Problemen mit Preiserhöhung, Guthaben, Rechnung etc. finden Sie auf dieser und der zuvor verlinken Seite Hilfe, Musterschreiben & Anleitungen.

Wunderwerk AG Erfahrungen

Wunderwerk gehört zu Elektrizitätswerke Düsseldorf. Verbraucher berichten über negative Erfahrungen u.a. aufgrund verweigerter Boni, Nichterfüllungsschäden & Guthabenauszahlung. Die AGBs enthalten branchen-un-übliche Bonus-Einschränkungen und Zusatzkosten. 

wunderwerk ag erfahrungen

  

Strom-Preis-Studie vom 26.11.2021:

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Probleme mit Wunderwerk AG?

Kunden beschweren sich u.A. über:

Guthabennicht ausgezahlt
Abrechnungenverspätet, fehlerhaft
Bonusverweigert (z.B. wegen PV)
Nichterfüllungs-schadenNach Umzug gefordert

Auf dieser Seite finden Sie bei diesen und weiteren Problemen praxiserprobte Anleitungen und Musterschreiben. So sparen Sie Zeit und wissen genau, wie Sie vorgehen sollten.

Autor: Matthias Moeschler; aktualisiert am 17.01.2021

Inhaltsverzeichnis

I. Beschweren gegenüber Wunderwerk
II. Wunderwerk AGBs: kritische, kundenunfreundliche Klauseln
III. Weitere Gründe, weshalb ich Wunderwerk nicht empfehle

a) Der Vorstand ist ein bekannter Unternehmenslenker der 365 AG und der ExtraEnergie GmbH
b) Der Mehrwert ist unklar
c) Ich sehe kaum Mehrwert beim Steuerspar-Tarif

IV. Empfehlungen, wenn Sie bereits Kunde von Wunderwerk AG sind
V. Weiterführende Hinweise zu Wunderwerk AG

 

I. Beschwerden gegenüber Wunderwerk

Die größten Probleme treten anscheinend nach dem 1. Vertragsjahr ein. Auf reclabox beschweren sich Verbraucher über fehlende Abrechnungen und Guthabenauszahlungen, verweigerte Neukundenboni (z.B. wegen Photovoltaik-Anlage, Gewerbe etc.) und dass Wunderwerk einen Nichterfüllungsschaden fordert.

Um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, welche Probleme Verbraucher mit Wunderwerk AG haben, können Sie sich diese Beschwerden auf de.reclabox.com anschauen (abgerufen am 13.05.2021):

Anhand der Links im Abschnitt III zeige ich betroffenen Verbrauchern Schritt für Schritt, wie sie sich wehren können.

II. Wunderwerk AGBs: kritische, kundenunfreundliche Klauseln

Die AGBs des Unternehmens enthalten verbraucherunfreundliche Bestimmungen (siehe AGB-Studie; da die AGBs sich laufend ändern können, kann der folgende Inhalt veraltet sein.). Diese schränken den Bonus ein und es drohen unerwartete Zusatzkosten. Zudem schließt das Unternehmen z.B. Kunden aus, die einen Mehrtarifzähler oder eine Photovoltaikanlage haben.

Das Problem an den folgenden AGB-Klauseln ist, dass diese dem Verbraucher meiner Erfahrung nach nicht transparent mitgeteilt werden. Verbraucher erfahren die Besonderheiten beim Vertragsabschluss m.E. nur, wenn Sie sich die AGBs anschauen. Zudem haben vergleichbare Bonuseinschränkungen bei z.B. immergrün und Fuxx Sparenergie in der Vergangenheit bereits zu zahlreichen Verbraucherbeschwerden geführt. Für mich sind diese AGBs nicht vertrauensfördernd und empfehle Verbrauchern vorsichtig zu sein.

a) Vertragseinschränkungen

  • Eine Belieferung von Entnahmestellen mit z.B. Photovoltaikanlagen und Mehrtarifzählern wird nur mit ausdrücklicher Zustimmung von Wunderwerk gestattet (§1 (3); Abruf: 28.01.2021) . Diese Einschränkung dürfte für Verbraucher überraschend sein, weil Verbraucher hierüber nur unzureichend informiert werden. Oder haben Sie etwa auf Verivox oder auf der Seite von Wunderwerk erfahren, dass diese Entnahmestellen nicht beliefert werden? Das Recht, den Stromvertrag aufgrund einer nicht zulässigen Entnahmestelle „mit sofortiger Wirkung“ zu kündigen, sehen sogar die AGBs (§1 (5); Abruf: 28.01.2021) explizit vor. Wenn der Verbraucher keine 12 Monate mit Strom beliefert wurde, kann das Unternehmen den Bonus verweigern. Diese AGB-Klausel dürfte jedoch unzulässig sein, weil der Endverbraucher nicht mit einer derartigen Einschränkung rechnen kann und es die Aufgabe des Versorgers ist, den Verbraucher aufzuklären, ob er für einen bestimmten Tarif von Wunderwerk AG in Betracht kommt.
  • Wunderwerk AG beliefert nur Stromkunden, die einen Verbrauch zwischen 1.000 und 30.000 kWh aufweisen (Ziffer 1 (3); Abruf: 28.01.2021). Die Tarifrechner berücksichtigen diese Einschränkungen. Daher dürfte diese AGB-Klausel zunächst kein Problem darstellen. Probleme können allerdings dann auftreten, wenn z.B. ein Familienmitglied auszieht und der Verbraucher deshalb weniger als 1.000 kWh verbraucht. In diesem Fall hält sich Wunderwerk AG das Recht vor, den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen (Ziffer 1 (5); Abruf: 28.01.2021). Mir ist kein Fall hierzu bekannt. Dennoch bin ich vorsichtig.

b) Bonuseinschränkungen

  • In früheren AGB-Versionen wurde der Bonus gemäß Ziffer 6(3) nur dann gewährt, wenn der Verbraucher den Strom ausschließlich privat nutzt. Zum Abruf am 28.01.2021 ist diese Einschränkung entfallen. Einschränkungen dieser Art waren bereits Gegenstand zahlreicher Verbraucherbeschwerden und GerichtsurteileEs ist zu bezweifeln, ob diese Einschränkung rechtlich zulässig ist. Diese Bonus-Einschränkung kenne ich bereits von der 365 AG (immergrün) und Fuxx Sparenergie (Grüner Funke). 
  • Der Bonus kann auch dann verweigert werden, wenn der Stromanbieter den Vertrag vorzeitig kündigt (Ziffer 6(4); Abruf: 28.01.2021). Dies ist z.B. dann möglich, wenn der Verbraucher gegen die Vertragseinschränkungen verstoßen hat.
  • Ferner gesteht das Unternehmen dem Verbraucher den Neukundenbonus nur dann zu, wenn er nicht innerhalb der letzten 6 Monate einen Vertrag widerrufen hat (Ziffer 6.2; Abruf: 28.01.2021). Diese Einschränkung ist m.E. branchenunüblich und für mich überraschend.

c) Unerwartete Zusatzkosten

  • Wenn sich die Abnahmestelle ändert (z.B. bei Umzug) wurden laut AGB eine Pauschale von 60€ in Rechnung gestellt. Diese Klausel ist in den AGBs vom 28.01.2021 nicht mehr zu finden. Auch diese Zusatzkosten sind mir lediglich von der 365 AG und der Fuxx Sparenergie bekannt. Ich gehe davon aus, dass diese Umzugspauschale unzulässig ist. Schließlich ist die Kündigung und der Lieferantenwechsel für Haushaltskunden kostenfrei gemäß § 20 StromGVV und GasGVV.
  • Bei Pakettarifen kauft der Kunde ein Strompaket, das er unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch abnehmen muss. Wenn der Vertrag allerdings vorzeitig beendet wird, wäre eine nur anteilig Verrechnung des Pakets fair. Dies ist aber nicht bei Wunderwerk AG der Fall (Ziffer 2(3); Abruf: 28.01.2021): „Wird bei Pakettarifen der Vertrag vor Ablauf des jeweilig maßgeblichen Belieferungszeitraums aus vom Kunden zu vertretenden Gründen beendet, ist Wunderwerk berechtigt, das gesamte Paketvolumen abzurechnen.“
  • Gemäß Ziffer 10 (6) kann vom Kunden eine Vertragsstrafe verlangt werden, „wenn dieser vorsätzlich oder grob fahrlässig die Verpflichtung verletzt, die zur Preisbildung erforderlichen Angaben zu machen.“ (Abruf: 28.01.2021) Es dürfte unbestimmt sein, um welche Verpflichtungen es sich dabei handelt. Denkbar wäre es z.B., wenn der Kunde dem Stromanbieter nicht mitteilt, dass er den Strom nicht ausschließlich privat nutzt oder dass er einen Mehrtarifzähler hat. Insofern besteht die Gefahr von Zusatzkosten in Form von Vertragsstrafen.

agb stromanbieter-gasanbieter

Nur wenige Stromanbieter bedienen sich derartige verbraucherunfreundliche AGBs (siehe AGB-Studie). Diese Unternehmen kann ich nicht empfehlen, weil sich Verbraucher bereits deshalb über derartige Vertragseinschränkungen beschwert haben. Die große Mehrheit der Stromanbieter verzichtet auf derartige verbraucherunfreundliche AGBs.

III. Weitere Gründe, weshalb ich Wunderwerk kritisch sehe

a) Der Vorstand ist ein bekannter Unternehmenslenker der ehemaligen 365 AG und der ExtraEnergie GmbH

In der Vergangenheit haben derartige AGBs zu zahlreichen Verbraucherbeschwerden geführt – z.B. bei Kunden der ehemaligen 365 AG (immergrün). Weil der Vorstand von Wunderwerk AG, Herr Samuel Schmidt, mehrere Jahre in der Geschäftsführung der 365 AG und der ExtraEnergie GmbH tätig war, könnte er ähnliche Geschäftspraktiken verfolgen. Ich sage nicht, dass er dies tut. Jedoch verwendet er sehr ähnliche kundenunfreundliche AGBs und die Beschwerden auf reclabox ähneln denen gegenüber immergrün. Operativ wird das Unternehmen vom Dienstleister GFM unterstützt, das viele Prozesse übernimmt (z.B. Lieferantenrahmenverträge) und bereits mit Herrn Schmidt zu Zeiten der 365 AG zusammengearbeitet hat (Quelle: energate Messenger vom 17.04.2018). Vor diesem Hintergrund bin ich sehr vorsichtig und möchte diesen Anbieter nicht empfehlen.

b) Der Mehrwert ist unklar

Das Besondere am Geschäftsmodell sei, dass der Verbraucher jährlich sparen könne und dass andererseits gemeinnützige Kinder- und Jugendprojekten in Deutschland systematisch gefördert werden.

Der Vorstandsvorsitzende Samuel Schmidt sprach das Ziel aus, in den ersten drei Jahren in Summe eine Million Euro zu spenden. Bald sind die 3 Jahre rum. Wenn jemand Hinweise hat, wie viel Geld gespendet wurde, freue ich mich über eine Nachricht von Ihnen! Was das Unternehmen verspricht ist, dass es je Vertragsabschluss einmalig 20€ spendet.

Wunderwerk AG Bonuswunder

In der auf openPR im Presseportal Düsseldorf am 22.02.2018 veröffentlichte Mitteilung von Wunderwerk verspricht das Unternehmen, dass mit dem „Sparwunder“-Tarif dem Unternehmen gelungen sei, den Wechsel-Stress für Verbraucher zu beenden. Dank des revolutionären Tarifs sei es für die Verbraucher erstmalig möglich jährlich zu sparen, auch ohne den Stromanbieter zu wechseln. 

Auch wie diese Spar-Wunder von Wunderwerk zustande kommen, bleibt für mich ein Rätsel. Für mich ist nicht nachvollziehbar, was das revolutionäre am Tarif sein soll. Auf der Internetseite von Wunderwerk konnte ich leidglich Versprechungen, aber keine Antworten auf diese Frage finden. Wenn man mit einem cleveren Konstrukt viel Geld sparen kann, dann würden andere Stromanbieter diese Idee aufgreifen. Dies ist mir aber nicht bekannt.

> Meinungen anderer Verbraucher

Neben den AGBs und dem Vorstand des Unternehmens wurde im Forum des Bundes der Energieverbraucher zudem das Geschäftsmodell der Wunderwerk AG kritisch hinterfragt. Ein Forenmitglied fühlt sich als Verbraucher auf die Schippe genommen, weil sich das Unternehmen mit vielen sozialen Projekten rühme und anscheinend nicht viel dahinter sei:

„Ich habe gerade mal eine Handvoll kleinster sozialer Organisationen gesehen, an die Wunderwerk angeblich gespendet haben will: Wie viel, wird nicht bekannt gegeben. 2000 Euro oder vielleicht 4000 Euro oder vielleicht doch 10.000 Euro? Doch so oder so dürften es bei „Diakonische Stiftung Wittekindshof“ oder „Kinderstiftung Lesen bildet“ sich nicht um exorbitant hohe Fördergelder handeln. Ganz abgesehen davon: Soziales Engagement so zu Markte zu tragen ist geradezu schäbig. Dass es im Vergleich zu wirklichen Wohltätern zudem geradezu vernachlässigbar erscheint, an eine Handvoll Mini-Organisationen als Energieversorger etwas Geld zu geben sei hier nicht weiter diskutiert.“

c) Ich sehe kaum Mehrwert beim Steuerspar-Tarif

Eine andere Besonderheit ist, dass Verbraucher beim Steuerspartarif den monatlichen Freibetrag i.H.v. 44 € unter gewissen Bedingungen steuerlich geltend machen können. Ich bin kein Steuerberater, daher war diese Möglichkeit Steuern zu sparen für mich neu. Nach einer kurzen Google-Recherche habe ich gelesen, dass Stromkosten in privaten Haushalten private Ausgaben darstellen und deshalb keinerlei steuerliche Berücksichtigung finden dürfen. Es sei denn, man würde gewerblich oder freiberuflich tätig sein. Dann könnte man die Stromkosten anteilig für ein Arbeitszimmer ansetzen. Da aber Verbraucher der Wunderwerk AG den Strom gemäß AGB nur ausschließlich privat nutzen dürfen (diese Einschränkung ist in den AGBs um 2020 entfallen (Abruf vom 28.01.2021), kommt diese Möglichkeit nicht in Frage. Erst der Hinweis von Anonymous in den Kommentaren half mir weiter. Verbraucher können dann Stromkosten sparen, wenn der Arbeitgeber einen Stromkostenzuschuss als steuerfreien Sachbezug leistet. Dieser Sachbezug darf maximal zu 44 € pro Monat steuer- und sozialversicherungsfrei bleiben (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG; § 3 Abs. 1 Satz 4 SvEV). Diese Steuerersparnis funktioniert aber m.E. nur unter gewissen Voraussetzungen:

  1. Der Arbeitgeber schöpft die Freigrenze noch nicht aus mit z.B. Tank- und Geschenkgutscheine.
  2. Die Verbraucher müssten den Arbeitgeber überreden, den Stromkosteneinschuss einzuführen. Bei meinem Unternehmen müsste m.E. der Betriebsrat eingeschaltet werden, sodass eine Lösung für das gesamte Unternehmen gefunden wird. Bis so eine Betriebsvereinbarung verabschiedet wird, vergehen viele Monate und die Geschäftsführung dürfte aufgrund des Arbeitsaufwands kein Interesse haben.
  3. Der Stromtarif muss bei der Personalabteilung eingereicht werden.

Herr Schmidt fasst im energate Messenger vom 17.04.2018 die Idee folgendermaßen zusammen: Der Kunde schließt einen Stromliefervertrag mit Wunderwerk ab. Neben der Vertragsbestätigung erhält der Verbraucher noch drei zusätzliche Seiten, von denen er zwei an seinen Arbeitgeber abgibt. Der Arbeitgeber muss dann den Strombezug seines Arbeitnehmers auf der Lohnsteuerkarte eintragen. Das zu versteuernde Einkommen sinkt dagegen, woraus die Steuerersparnis resultiert und wovon auch der Arbeitgeber wegen niedrigerer Sozialversicherungsabgaben profitieren kann.

Diese Vorgehensweise wird vom zuvor zitierten Forenmitglied ebenfalls sehr kritisch gesehen:

„Richtig unseriös wird aber dann irgendein dubioses Versprechen, man solle bei Wunderwerk einen Stromtarif abschließen und das dann der Personalabteilung einreichen und das könne dann irgendwie mit dem Nettogehalt verrechnet werden“, führt das zuvor zitierte Forenmitglied weiter aus. „Ich habe die Buchhaltung gefragt ob sowas geht und sie meinte, das sei nicht seriös und total lächerlich, damit zu glauben, Kunden werben zu können.“

Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, können Verbraucher bis zu 321€ Steuern sparen. Dies rechnet das Unternehmen auf seiner Internetseite vor. Nach meinem Verständnis handelt es sich bei der Steuerersparnis nicht um eine Besonderheit der Wunderwerk AG, sondern Verbraucher können diese mögliche Steuerersparnis mit jedem Strom- und Gasanbieter realisieren. Voraussetzung ist nur, dass der Arbeitgeber einen Stromkostenzuschuss einführt und dies mit dem Nettogehalt verrechnet. Falls es sich um eine revolutionäre Idee handeln sollte, könnten andere Stromanbieter schnell nachziehen. Warum tun die großen Anbieter wie Eon, EnBW, Vattenfall und Co. dies dann nicht?

> Einstweilige Verfügung gegen Wunderwerk AG

Auch das Hamburger Amtsgericht glaubt nicht an Wunder und hat der Wunderwerk AG die irreführende Werbung untersagt.
Das Landgericht Hamburg hat bei Wunderwerk AG festgestellt, dass es sich beim „Sparwunder“-Tarif um ein altbekanntes Steuersparmodell handelt und somit alles andere als ein Wunder darstellt. Schließlich ist diese Steuerersparnis bei jedem Energieanbieter oder sonstigen Unternehmen theoretisch umsetzbar.

Weil Wunderwerk mit dem steuerlich subventionierten Sparwunder-Tarif Kunden von Bonus-Verträgen weglotsen will, kann man hier durchaus der Meinung sein, dass der eigentliche Gewinner oder „Sparer“ Wunderwerk AG selber ist und weniger der Kunde oder sein Arbeitgeber. Schließlich schließt das Unternehmen aus, eine Garantie für dieses Wunder übernehmen zu wollen: „In keinem Fall übernimmt die Wunderwerk AG Gewähr oder Haftung dafür, dass eine Steuerersparnis in Ihrem Fall realisiert werden kann“, führt Wunderwerk für seinen Wunderwerk Strom aus.

Das Landgericht Hamburg stellte in einer einstweiligen Verfügung fest, dass große Teile der Werbung des Unternehmens irreführend seien.

Das Werbeversprechen des Wunderwerk AG suggeriere allen Verbrauchern einen nutzbaren besonders günstigen Tarif. Dies sei aber nicht der Fall, weil die versprochene Ersparnis aus Steuervorteilen resultiere, die nur Angestellte mit Unterstützung des Arbeitgebers erzielen können. Der Richter stellte fest, dass diese notwendige Aufklärung nicht ausreichend in der Werbung vermittelt wurde.

In Wirklichkeit sei das aber nicht so, da die versprochene Ersparnis tatsächlich aus Steuervorteilen resultiere, welche nur abhängig Beschäftigte bei Mitwirkung Ihres Arbeitgebers erzielen könnten. Die diesbezüglich aufklärenden Hinweise des Unternehmens Wunderwerk seien aber nicht in der notwendigen Form mit der streitigen Werbung verknüpft gewesen, stellte der Richter in seinem Beschluss fest.

Die Wunderwerk AG hat diese einstweilige Verfügung akzeptiert und verwendet seitdem den Begriff „Sparwunder“-Tarif nicht mehr. Allerdings bietet das Unternehmen nach wie vor den Tarif weiter an.

(Quelle: anwalt.de)

> Fazit

Ich glaube nicht an Wunder. Und ich glaube nicht an Wunderwerk AG. Das Unternehmen verwendet verbraucherunfreundliche AGBs. Warum sollte ein Unternehmen dies tun? Ich hoffe, dass das junge Unternehmen von Herrn Schmidt nicht ähnlich viele Verbraucherbeschwerden auf de.reclabox.com sammelt, wie immergrün und ExtraEnergie. 

Aufgrund meiner Erfahrungen mit der 365 AG werde ich als Verbraucher nicht zu Wunderwerk AG wechseln.

Diese Anbieter empfehle ich

Ich selber wechsle jährlich meinen Stromanbieter. Ich wähle nur Unternehmen, die ein geringes Insolvenzrisiko haben (aufgrund Eigentum an Netzinfrastruktur), verbraucherfreundliche AGB-Klauseln haben sowie in Stromanbieter-Tests zu Service-Qualität insgesamt gut abschneiden. Seitdem hatte ich nie wieder ein Problem.

In dieser Liste habe ich Ihnen zusammengestellt, welche Strom- und Gasanbieter ich empfehle

IV. Empfehlungen, wenn Sie bereits Kunde von Wunderwerk AG sind

Wenn Sie die Vertragsunterlagen vor weniger als vor zwei Wochen per Telefon, Post oder über das Internet erhalten haben, können Sie von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen. Bitte beachten Sie einige Hinweise, wie Sie Ihren Stromanbieter Wunderwerk AG richtig widerrufen und kündigen. Unter Anderem empfehle ich eine Kündigung postalisch per Einschreiben/Einwurf vorzunehmen.

Weil Wunderwerk AG noch ein junges Unternehmen ist, kann ich noch nicht abschätzen, welche Probleme bei diesem Anbieter besonders häufig auftreten. Vorsichtshalber sollten Sie diese Hinweise berücksichtigen:

  1. Wunderwerk AG richtig kündigen: Bei einigen Stromdiscountern hatten Verbraucher Schwierigkeiten bei der Anerkennung ihrer Kündigungen. Folgen Sie meinen Hinweisen, damit Sie eine unfreiwillige Vertragsverlängerung verhindern. Die Kündigungsfrist beträgt 6 Wochen laut Verivox.de. Schauen Sie aber vorsichtshalber in Ihren Vertragsunterlagen nach.
  2. Versteckte Preiserhöhung: Preiserhöhungen können Sie teuer zu stehen kommen. Leider passiert es viel zu häufig, dass Preiserhöhungen versteckt oder beiläufig den Verbrauchern mitgeteilt werden. Aus diesem Grund empfehle ich sorgfältig alle Dokumente Ihres Stromanbieters und auch das Kleingedruckte sorgfältig zu lesen.
  3. Guthabenauszahlung und fehlerhafte Stromabrechnungen: Bei einigen Stromanbietern werden das Guthaben aus der Stromrechnung sowie die versprochenen Neukundenboni zu spät ausgezahlt. Notieren Sie sich daher am besten, wann Wunderwerk AG Ihnen Geld überweisen muss, um schnell mahnen zu können. Manchmal verzögert sich auch die Erstellung der Stromrechnung. Sie sollten zudem die Stromrechnung auf Fehler überprüfen. Ich bin immer wieder überrascht, in wie vielen Stromrechnungen der Bonus nicht mit berücksichtigt wurde, falsche Preise verwendet wurden oder schlichtweg fehlerhafte Berechnungen vorliegen.
  4. Nichterfüllungsschäden: Nutzen Sie meinen kostenloses Musterschreiben.

Wenn Sie Probleme mit Wunderwerk AG bekommen sollten, so können Sie auf meiner Internetseite recherchieren, wie Sie sich beschweren sollten. Ich stelle kostenlose Anleitungen und Musterschreiben bereit. Sie können auch gerne einen Kommentar mit einer kurzen Beschreibung des Sachverhalts auf dieser Seite hinterlassen. Ich werde Ihre Frage gerne beantworten.

 

V. Weiterführende Hinweise zu Wunderwerk AG

Die Tarife der Wunderwerk AG

Das Unternehmen Wunderwerk AG ist seit Februar 2018 als Stromanbieter in Deutschland aktiv und bietet 3 Stromtarife an:

  • Bonuswunder: 12 Monate Laufzeit bei einer 6-wöchigen Kündigungsfrist
  • Familienwunder: 24 Monate Laufzeit bei einer 6-wöchigen Kündigungsfrist.
  • Sparwunder: 1 monatige Laufzeit bei einer 4-wöchigen Kündigungsfrist

Auf Verivox ist der Tarif Bonuswunder erhältlich.

Wer steckt hinter Wunderwerk AG?

Die Wunderwerk AG ist eine Marke der Elektrizitätswerke Düsseldorf AG. Der Anbieter ist erst seit 2018 tätig. Die Namen der beiden Unternehmen sind verwirrend, denn es handelt sich um einen Stromdiscounter und nicht um das Stadtwerk Düsseldorf.

Alleiniges Mitglied des Vorstands ist Herr Samuel Schmidt. Das Kapital der Aktiengesellschaft beträgt 100.000 € (Stand: 2018). Die Anschrift lautet: Wunderwerk AG – Burgunderstr. 29 – 40549 Düsseldorf

Dieser Text bezieht sich ausschließlich auf die Wunderwerk AG. Allerdings dürften diese Inhalte auch für Kunden der Elektrizitätswerke Düsseldorf von Relevanz sein, da die Bewertungen zu Wunderwerk AG auf Verivox auch bei den Elektrizitätswerken Düsseldorf ausgewiesen werden und auch branchenunübliche Einschränkungen bei den AGBs vorliegen. Zudem sei angemerkt, dass es sich bei den Elektrizitätswerken Düsseldorf um kein Stadtwerk handelt.

Wunderwerk AG Zählerstand mitteilen

Für die jährliche Meldung Ihres Zählerstandes empfehle ich diesen Ihren Stadtwerken mitzuteilen. Die Stadtwerke werden den Zählerstand an Wunderwerk AG übermitteln.

Wenn Sie Wunderwerk Ihren Zählerstand dennoch mitteilen wollen, dann müssen Sie Ihren Zählerstand per E-Mail an info@wunderwerk.ag mitteilen. Wunderwerk AG verfügt über kein Online-Portal. Alternativ besteht auch die Möglichkeit das Kontaktformular zu verwenden. Ich präferiere aber die E-Mail-Adresse zu verwenden, damit Sie nachweisen können, wann Sie welchen Zählerstand übermittelt haben.

Der Versorger bietet zwei Zahlmethoden an: Sie haben die Wahl zwischen dem SEPA-Lastschriftverfahren und der Überweisung.

Wie ist Ihre Meinung zum neuen Stromanbieter Wunderwerk AG? Haben Sie Anmerkungen zum Text? Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

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83 Kommentare zu „Wunderwerk AG: Abschlags- & Preiserhöhung > Hilfe

  • 3. Dezember 2021 um 13:21
    Permalink

    Hallo, kann mir jemand sagen was man machen kann wenn man diese“ tolle“ Firma nicht erreicht? Telefonisch und per Mail nicht möglich.
    Ich habe am 09.11. einen Brief bekommen das sie mein Guthaben von fast 600 Euro auf mein Konto überweisen. Es ist immer noch nichts drauf! Ich erreiche niemanden. Zudem die Vorgeschichte ist, das wir 2 Haushalte sind. Und einen Brief bekommen haben am 14.10 das unser Vertrag wegen Gebietswechsel zum 20.10.! Aufgehoben wird und man zu einen anderen Stromanbieter wechseln soll. Dies taten wir. Nur für den einen Haushalt lässt Wunderwerk die Kündigung nicht zu, obwohl wir einen Brief mit der „Gebietskündigung“ haben ohne Angaben welches Stromzählers. Also ja wohl für beide Haushalte!? Wir haben nun zwecks Preiserhöhung das Sonderkündigungsrecht in Anspruch genommen. Doch auf dieses Einschreiben auch noch keine Antwort bekommen! Es nervt einfach nur noch!! Schlichtungsstelle Energie geht anscheinend nur wenn man zuvor versucht hat mit dem Kundenservice alles zu klären… Ja aber wie denn wenn man niemanden erreicht..

    Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Ich bin verzweifelt.

    Antworten
    • 4. Dezember 2021 um 11:11
      Permalink

      Dein Netzbetreiber kann dir nach Nennung deiner Zählernummer sofort Auskunft darüber geben, wer deine Zähler beliefert, und auch ggfs. ob und wann die Belieferung endet (und die Grundversorgung übernimmt)
      2x Abmahnen, dann freut sich dein Anwalt und kann gleich klagen 😉 oder Verbraucherzentrale einschalten, die arbeiten bestimmt schon mit Hochtouren daran. Auch ein Wirtschaftsverband (Link siehe 1-2 Kommentare weiter unten) ist klagebefugt und vertritt neben deiner Sicht auch viele andere Grundversorger, die die Situation völlig kurzfristig ausbaden müssen.

      Antworten
  • 3. Dezember 2021 um 09:37
    Permalink

    Bei mir folgender Sachverhalt:
    16.12.2020: Vertragsabschluss Bonuswunder mit Lieferbeginn 01.03.2021 mit eingschr. Preisgarantie 12 Monate, Höhe Abschlagszahlung: 68,- EUR
    22.10.21: Schreiben Wunderwerk, dass der Abschlag ab 01.11.21 120,- EUR sein wird.
    23.10.21: Widerspruch der Erhöhung des Preisabschlags und der Änderung der vertraglich vereinbarten Konditionen – Androhung einer Kündigung durch mich.
    27.10.21: Bestätigung meiner Kündigung durch Wunderwerk, obwohl ich die Kündigung lediglich angedroht hatte. Kündigung frühestmöglich zum 09.11.21.
    28.10.21: Widerspruch der Kündigungsbestätigung von Wunderwerk und Mitteilung, dass ich auf Erfüllung des existierenden Vertrags bestehe. Sofern Wunderwerk die Kündigung aufrecht erhalten möchte, bestehe ich auf Berücksichtigung des Neukundenbonus in Höhe von 15% in der Schlussabrechnung. Entzug des Lastschriftmandats und Rücklastschrift der letzten Abschlagszahlung.
    Zwischendurch: Mahnungen durch Wunderwerk wg. der Rücklastschrift
    29.11.21: Anschreiben EWD Inkasso GmbH wg. der Rücklastschrift. Nun sollen mit Inkassogebühren etc. 101,82 EUR überwiesen werden.
    29.11.21: Widerspruch des Inkassoauftrags durch mich.
    03.11.21: Schlussabrechnung durch Wunderwerk. Neukundenbonus wurde nicht gewährt. Rechnungssumme ohne Neukundenbonus: 506,51 EUR.
    Rechnungssumme mit Neukundenbonus: 430,53 EUR.
    Geleistete Abschlagszahlungen: 476,- EUR.
    Forderung Wunderwerk wg. Inkasso: 64,33 EUR.
    Entgegenstehende Forderung meinerseits: 45,47 EUR.

    Wie kann man sich nun weiter rechtlich wehren? Direkt zum Anwalt? Gibt es eine Art Streitschlichtungsstelle?

    Antworten
    • 3. Dezember 2021 um 17:49
      Permalink

      Theoretisch kannst du bei Wunderwerk einen Antrag mit Betreff „Verbraucherbeschwerde nach §111a EnWG“ stellen. Dieser MUSS innerhalb von 4 Wochen beantwortet werden. Danach kannst du dich an die Schlichtungsstelle die Wunderwerk nennt. Aber da die nicht antworten werden…
      Wenn du dir sicher bist, im Recht zu sein, 2x mahnen, mit einer Frist von 7-14 Tagen. Dann spart sich dein Anwalt die Schreiben.
      Wenn du mich fragst, gibt es den Laden seit einem Jahr nur noch unter dem Namen Elektrizitätswerke Düsseldorf AG.
      Bist du egoistisch: geh zu einem Anwalt oder einer Verbraucherzentrale. Wenn du gleichzeitig noch anderen helfen willst: Beschwere dich bei der Bundesnetzagentur (die wird immerhin noch auf der Website von Wunderwerk geführt) und bei einem Wirtschaftsverband (die vertreten auch Verbraucher)
      z.B. https://www.wettbewerbsallianz.de/

      https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/Energie/Preiserhoehungen/start.html

      Antworten
  • 28. November 2021 um 12:15
    Permalink

    Hallo,
    mir wurde eine Preiserhöhung per mail angekündigt, dieser habe ich widersprochen, da die Preisbindung noch 6 Wochen lief. Auf mehrere mails und Schreiben per Post an H Schmnidt keine Reaktion.
    Von einem Vertragsabschluss mit Wunderwerk rate ich ab!

    Antworten
  • 26. November 2021 um 16:08
    Permalink

    Hallo,

    hat jemand seit dem 19.11.2021 in irgendeiner Form eine Antwort auf eine Anfrage/ Widerspruch von Wunderwerk oder Elektrizitätswerke Düsseldorf erhalten? Konnte jemand Wunderwerk oder Elektrizitätswerke Düsseldorf telefonisch erreichen? (Wunderwerk mit einer Wartezeit unter 40 Minuten!?)

    Zudem würde mich interessieren, ob es wirklich eine halbwegs zugeschnittene Antwort war, oder lediglich eine Mahnung.

    Danke für die Rückmeldung.

    Antworten
  • 24. November 2021 um 15:21
    Permalink

    Moin.
    Habe am 22.10 die erste E-mail von Wunderwerk bekommen das mein monatlicher Zahlbetrag sich von 89 auf 144 € erhöht,
    Dann kam noch mal am 28.10 ne Mail das sich der Arbeitspreis ab 27.11.2021 von 27,09ct auf 54,20ct ändere.
    Am 5.11.wurde dann auch schon direkt 128 € abgebucht.
    Da ich nicht jeden Tag auf mein Konto gucke ist mir das erst 2 Wochen später aufgefallen.
    habe dann eine Mail an Wunderwerk geschickt, das ich der Preiserhöung wiederspreche ebenso hab ich die Einzugsermächtigung wiederrufen und auch direkt angekündigt die 128 zurück ziehen zu lassen.
    Habe anschließend die vereinbarten 89 € überwiesen.
    Dann kam gestern ne Mail dasich doch den Betrag von 173,23 überweisen soll,
    wie die auf die Summe kommen habe ich erfragt und warte noch auf ne antwort. Warscheinlich vergebens.
    Ach ja und gekündigt hab ich natürlich auch sofort aber natürlich zum 31.12 denn ich will ja nicht den Bonus flöten lassen. 😀 😀 😀
    Ich bin gespannt wie es weiter geht 😀

    Antworten
  • 9. November 2021 um 12:49
    Permalink

    Wunderwerk hat meinen Abschlag um 29,-Euro erhöht und abgezogen ohne mich vorher zu informieren. Auf meine Mails bekomme ich keine Antwort. Habe nun die Kündigung gestern per Mail fertig gemacht und abgeschickt, aber es tut sich nichts.
    Kann ich den überhöhten Abschlag zurück holen?

    Antworten
  • 6. November 2021 um 09:16
    Permalink

    „kürzlich haben Sie einige Schreiben mit Informationen zur aktuellen Lage am Energiemarkt durch uns erhalten. Dabei haben wir Ihnen mitgeteilt, dass eine Weiterführung Ihres Vertrags ohne Anpassung Ihres Zahlbetrags und der Preise an den aktuellen Energiemarkt, nicht weiter möglich ist.

    Da bis heute keine Zustimmung zur angekündigten Änderung bei uns einging und wir ohne diese Anpassungen Ihre Lieferstelle zukünftig nicht mehr mit Gas beliefern können bestätigen wir Ihnen hiermit die Kündigung Ihres Energieliefervertrags frühestmöglich zum 16.11.2021.“

    „Die Kündigung“. Schön, also weder meine Kündigung noch kündigen sie mir, einfach nur“die Kündigung“.

    🙄

    Antworten
    • 7. November 2021 um 19:13
      Permalink

      Bin seit März 2021 Gas- und Stromkunde und ähnlicher Fall wie die 4 Kollegen weiter unten: Nachdem ich eine Verdreifachung des Gaspreises zum 16.11. während der Phase der gültigen einjährigen Preisgarantie nicht akzeptiert habe, wurde mir jetzt die Kündigung festgestellt und mir wurde die zeitnahe „Abschiebung“ zum Grundversorger angekündigt. Ich halte das für illegal und habe (per Email) widersprochen. (Keine Reaktion bisher) Was soll ich weiter tun? Gibt es Aussichten auf Belieferung zu bestehen oder Schadenersatz zu verlangen? (Der Nachteil dürfte rund 500-700 EUR betragen bis Ende Februar)

      Antworten
  • 5. November 2021 um 16:10
    Permalink

    Guten Tag
    Nun geht die Auseinandersetzung mit Wunderwerk AG wohl in die letzte Runde.

    Bis jetzt habe ich:
    1. der Anhebung der Vorauszahlung widersprochen
    2. der Anhebung des Arbeitspreises widersprochen
    3. dem Rabatt Angebot ,,Rabatt30,, widersprochen
    Und alles Schriftlich, zusätzlich als Einschreiben per Post

    Gestern am 04.11.21 bekomme ich eine Mail von Wunderwerk, in der sie meiner Kündigung stattgeben und mein Vertrag zum 12.11.21 enden lassen.
    Was sind das doch für Lügner und Betrüger.
    4. gestern die Schlichtungsstelle Energie eingeschaltet, heute die Bestätigung bekommen

    Heute bekam ich von meinem Netzbetreiber, der Überlandwerke Mittelbaden, die Aufforderung zum Ablesen des Stromzählers, da mein Energieversorger, Wunderwerk AG, mich zum 12.11.21 abgemeldet hat. Was für eine Frechheit und ich kann nix dagegen tun, da mein Netzbetreiber die Abmeldung annimmt und mich an mein Stromlieferant verweist. So schafft Wunderwerk Tatsachen, gegen die es am Ende für uns Endverbraucher keine Mittel zum Widerspruch geben wird.

    Mit freundlichen Grüßen

    Antworten
    • 6. November 2021 um 00:10
      Permalink

      Hallo,
      also genau wie bei mir.
      Ich habe auch eine Mail bekommen in der sie meine (nie gesendete) Kündigung zum 12.11.2021 bestätigen. Hatte meinen Grundversorger angeschrieben und den Sachverhalt geschildert und um Rückweisung des Versuchs mich in die Ersatzversorgung zu schicken gebeten. Antwort kam gestern: „Laut den uns aktuell vorliegenden elektronischen Meldungen, hat Ihr Versorger, die EW Düsseldorf, die Netznutzung für Ihre Lieferstelle, bereits am 02.11.2021 zum 12.11.2021 beendet.
      Fragen zu Ihrem Vertragsverhältnis bzw. zur Beendigung der Belieferung kann Ihnen nur Ihr Versorger beantworten.
      Ab dem 13.11.2021 wird Ihre Lieferstelle der Ersatzversorgung zugeordnet.“
      Eine riesengroße Sauerei ist das. Der Grundversorger könnte ja auch mal beim Kunden anfragen, ob die Beendigung berechtigt ist, bevor sie die annehmen.
      Aber so einfach kommen die mir nicht davon. Das gibt eine Schadensersatzklage. Werde nächste Woche den Anwalt kontaktieren.

      Antworten
      • 6. November 2021 um 02:26
        Permalink

        Ok. Ich versuche doch auch erstmal die Schlichtungsstelle. Mal sehen, was die sagen.

        Antworten
  • 3. November 2021 um 16:08
    Permalink

    Verbraucherzentrale NRW fordert Einschreiten der Bundesnetzagentur
    Energieversorger erhöhen unzulässig Strom- und Gasabschläge

    Unrechtmäßige Abschlagserhöhungen von über 100 Prozent
    Fehlende Kundenschreiben zu Preiserhöhungen
    Aufsichtsbehörden reagieren bislang zurückhaltend
    Energieversorger wie ‚immergrün‘ oder ‚Wunderwerk‘ teilen aktuell ihren Kund:innen eine drastische Erhöhung der Abschlagszahlungen von teilweise über 100 Prozent bereits zum nächsten Monatsanfang mit. Den Kölner Strom- und Gasanbieter „immergrün“, eine Marke der Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH, hat die Verbraucherzentrale NRW erst vor Kurzem wegen unzulässiger Preiserhöhungen abgemahnt.

    „Uns liegen zahlreiche Beschwerden vor, bei denen einseitig erklärte, drastische Erhöhungen der Abschläge aus unserer Sicht jeglicher Grundlage entbehren und juristisch unzulässig sind“, unterstreicht Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW. „Wir empfehlen den Betroffenen daher Ruhe zu bewahren, den unrechtmäßigen Forderungen zu widersprechen und den erhöhten Abschlag nicht zu bezahlen.“

    https://www.verbraucherzentrale.nrw/pressemeldungen/presse-nrw/energieversorger-erhoehen-unzulaessig-strom-und-gasabschlaege-66537

    Antworten
  • 2. November 2021 um 21:43
    Permalink

    Hallo A. Mink,
    bei mir ist es ähnlich.
    Mein Vertag sollte 12 Monate mit einer eingeschenkten Preisgarantie bis 24.02.2022 laufen. Nachdem ich der Abschlagserhöhung von 127.-€ auf 276.-€ und in einer andern Mail einer Anpassung des Arbeitspreis von 4,95 ct/kWh auf sage und schreibe 17,7 ct/kWh widersprochen habe, habe ich heute im Portal von Wunderwerk festgestellt, dass mir der Vertrag zum 12.11.2021 gekündigt wurde!!! Eine Mail zur Kündigung gab es nicht!
    Am 1. November wurde nicht abgebucht, auch heute nicht. Aber, wenn die die Abschläge seit März 2021 addiere und meinen Verbrauch bisher anschaue, dann weiß ich, dass Wunderwerk von mir noch Geld hat – schießlich habe ich im Sommer weniger Gas verbraucht als ich im Winter hätte. Ich frage mich nur, wann ich jemals von dem … Laden das zu viel bezahlte Geld zurück bekomme.
    So wie es aussieht werde ich wohl meine Rechtschutzversicherung bemühen müssen.
    Zumal ich auf eine Vertragserfüllung (wegen der Preisgarantie) bestehe. Denn den Preis wie bei Wunderwerk gibt es im Moment nirgends.
    Ich verstehe auch nicht warum die Leute freiwillig kündigen. Wenn ich Verivox oder Check24 besuche, kommen Angebote von um die 270.-€ für mich raus – das was Wunderwerk gerne von mir hätte!

    Antworten
    • 3. November 2021 um 07:41
      Permalink

      Ich vermute, dass viele Kunden das Thema schnell und nervenschonend abhaken wollen.
      Aktuell gibt es Angebote von ca. 11 Cent/kWh auf c24 & Verivox. Es gibt aber auch welche für 6,x Cent. Sprechen Sie mich gerne an.

      Antworten
  • 30. Oktober 2021 um 15:31
    Permalink

    Hallo,

    ich bin seit 3 Jahren bei Wunderwerk und, bis auf eine falsche Abrechnung, die korrigiert wurde, habe ich keine Probleme. Ich habe jedes Jahr plus und das Geld wurde prompt überwiesen. Ich habe auch noch keine Kündigung oder Preiserhöhung erhalten.
    MfG
    Andrea

    Antworten
  • 30. Oktober 2021 um 04:47
    Permalink

    Vorweg, beim Wechsel zu Wunderwerk gab es bei mir keinerlei Probleme und ich bin auch ein Dauerwechsler. War vorher bei Vattenfall und es handelt sich um Strom.
    Aber nun habe auch ich eine völlig an den Haaren herbeigezogene Erhöhung per Email bekommen.
    Es würden ab Nov.21 statt 93€ nun 185€ fällig werden, damit mir eine überraschende Nachzahlung erspart bliebe. Ich habe hin und her gerechnet, kann aber beim besten Willen die Erhöhung nicht komplett nachvollziehen. Einen Teil kann ich verstehen, denn ich habe ursprünglich für einen Verbrauch von 3800kWh für zwei Wohnungen abgeschlossen (alte Verbräuche genommen), kann diese aber nicht ganz halten und werde bei ca. 4300kWh landen, was die auch richtig prognostiziert haben. Habe denen meine Berechnung (bei gleichem Preis und 12 Monatsraten wären ab sofort 107€ und bei nur 11 Raten 160€ fällig) und meinen Widerspruch per Mail geschickt. Über eine Woche keine Reaktion. Habe dann die Mail nochmals gesendet, mit nochmaligem Hinweis, daß ich jede höhere Abbuchung als 93€ zurück buchen werde.
    Nun kamen gestern zwei Mails (die erste 21:52 und die zweite 22:00 Uhr!, laut Emailheader aber bereits 15:04 und 20:40 Uhr abgesendet, wo waren die so lange?).
    Die Erste mit einer genannten Arbeitspreiserhöhung von 22,95C auf 50,50C pro kWh und dem Hinweis auf mein Sonderkündigungsrecht zum 27.11.2021 und die Zweite mit einem Angebot von 30% Rabatt auf die Änderungen der letzten Preiskommunikation. Wenn ich davon ausgehe, daß die die 50,50C meinen, wären das dann „nur“ noch 35,35C pro kWh, aber immer noch viel zu hoch. Sie wollten dann nur noch 158€/Monat abbuchen, ich müßte dem aber bis spätestens 01.11.2021 (2 Tage Bedenkzeit, wow) zustimmen, indem ich auf die Mail mit „Rabatt30“ antworte.
    Ich habe dem ganzen Unsinn nun widersprochen, eine exakte Aufschlüsselung des neuen Preises gefordert und sie ebenfalls dazu aufgefordert mir den längst überfälligen Sofortbonus zu überweisen. Durch diesen ganzen Coronawahnsinn ist mir das völlig durch die Lappen gegangen. Und warum sollte ich vorzeitig kündigen? Damit spiele ich denen doch in die Hände, denn dann müssen sie mir nicht den vertraglich festgelegten Bonus von 15% auszahlen bzw. verrechnen.
    Mal schauen, was nun als Antwort kommt.

    Antworten
  • 29. Oktober 2021 um 22:31
    Permalink

    Vor ca 10 Minuten kam die zweite E-Mail zur Änderung des Arbeitspreises. Hab einfach mal im Kundenportal nachgeschaut was drinsteht, Zack Kündigung wurde zum 11.11.21 gekündigt. Raus sind wir dann schonmal. Neuen Anbieter suchen wir morgen raus, es wird wahrscheinlich EWE.

    Jetzt noch die Frage, da wir dem Lastschriften Einzug ja auch widersprochen haben, wird ja denke ich nichts abgebucht. Sollten wir für November den vollen Betrag oder nur anteilig bis zum 11.11.21 zahlen?

    Antworten
  • 29. Oktober 2021 um 11:35
    Permalink

    Mit Hilfe der Vorlagen von Dr. Moeschler hat Wunderwerk meines Sonderkündigung zum 10.11.2021 akzeptiert. Sie haben auch mitgeteilt, dass für November kein Abschlag fällig wird bzw. keine Zahlung zu leisten wäre. In einer Mail zuvor hatte Wunderwerk die Bankverbindung mitgeteilt. Falls jemand Bedarf haben sollte schreiben ich sie in den Kommentar.

    Vermutlich geht jetzt der Neukundenbonus flöten, aber ich einfach froh und dankbar, so aus dem Vertrag herausgekommen zu sein. Ich kann nur nochmals ein dickes DANKE für die fundierten Infos und hilfreichen Vordrucke auf diesen Seiten richten!!!

    Wunderwerk Bankverbindung (mitgeteilt am 28.10.):

    Kontoinhaber: Wunderwerk
    Institut: Aareal Bank AG
    IBAN: DE 92 5501 0400 0702 1502 96
    BIC: AARBDE5WDOM

    Antworten
    • 29. Oktober 2021 um 22:34
      Permalink

      Sie haben dir geschrieben das du für November nichts zahlen musst??? Kannst du die E-Mail evtl hochladen hier?

      Antworten
  • 29. Oktober 2021 um 11:25
    Permalink

    Vielen Dank für die Informationen!!
    Bin auch auf Wunderwerk hereingefallen.
    Ich habe einen Gas-Liefervertrag bis 31.03.2022 mit Preisgarantie. Zuerst wurde die Abschlagszahlung von 71€ auf 176 € erhöht, mein Widerspruch aber scheinbar angenommen. Über seine Anmeldung Webseite kann man die Abschlagszahlung selbst „zurückdrehen“.
    Jetzt kam die Kündigung. Für mich Vertragsbruch, aber soll man dafür in einen Streit gehen…?

    Antworten
  • 29. Oktober 2021 um 09:18
    Permalink

    Hallo liebe Leidensgenoss:innen 🙂

    Ich habe auch die Abschlagserhöhung bekommen (106 auf 230 Euro) und widersprochen, bislang keine Reaktion, dafür heute eine Preiserhöhung von 5,55 auf 17,50 c/kWh zum 27.11.2021 – mit Verweis auf Sonderkündigungsrecht. Nebenbei, das ist doch viel zu knapp, oder? Müsste es nicht min. 6 Wochen vorher angekündigt werden?

    Ich denke, ich werde das Sonderkündigungsrecht wahrnehmen und Versuchen, Schadensersatz (Preisgarantie bis 29.03.22) einzufordern – oder gibt es eine bessere Idee?

    An dieser Stelle auch vielen Dank an Herrn Moeschler!

    Antworten
    • 29. Oktober 2021 um 09:52
      Permalink

      Ergänzung: Ich dachte an so etwas in die Richtung:

      ###
      Sehr geehrte Damen und Herren,

      mit Email vom 28.10.2021 kündigen Sie mir eine Erhöhung der Gaspreise zum 27.11.2021 an. Der Preiserhöhung widerspreche ich.

      Ihr Vorgehen widerspricht dem geschlossenen Vertrag vom 19.02.2021 (Lieferbeginn 29.03.2021) in dem eine eingeschränkte Preisgarantie von 12 Monaten vereinbart wurde. (In Ihren AGB §5 Abs 1). Weiterhin widerspricht dies ihren AGB §4 Abs 1 – Preisänderungen müssen mindestens sechs Wochen vor Inkrafttreten mitgeteilt werden.

      Ich werte die Ankündigung Ihrer Preiserhöhung daher als Angebot, den geschlossenen Vertrag aufzuheben. Ich kann diesem Angebot zustimmen unter der Maßgabe, dass
      a) die vereinbarten Boni im vollem Umfang ausgezahlt werden
      b) Sie die entstehenden Mehrkosten durch die vorzeitigen Beendigung des Vertrags und einen Anbieterwechsel in vollem Umfang übernehmen.

      Bitte teilen Sie mir umgehend, spätestens aber bis (FRIST?) mit, ob Sie den Vertrag zu den genannten Bedingungen aufheben möchten oder ob Sie den Vertrag zu den geschlossenen Bedingungen und Preisen fortführen möchten.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Kunde

      #######

      Ungefähr so? Bin halt kein Jurist 🙂

      Antworten
    • 31. Oktober 2021 um 09:56
      Permalink

      Laut AGB von Wunderwerk hat man nur einen Monat, keine 6 Wochen.

      4 Änderungen des Preises
      (1) Alle Änderungen der Preise werden erst nach brieflicher Mitteilung an den Kunden bzw., sofern der Kunde
      seine Zustimmung zur Teilnahme an der elektronischen Kommunikation nach
      § 13 erteilt hat, nach Mitteilung der Preisänderung per E-Mail oder der vertragsgemäßen Bereitstellung
      dieser Information im Kundenbereich des Internetportals des Energieversorgers wirksam, die mindestens
      einen Monat vor der beabsichtigten Änderung erfolgen muss. Ändert der Energieversorger die Preise, hat
      der Kunde das Recht, den Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zum Zeitpunkt des
      Wirksamwerdens der Änderung zu kündigen. Hierauf wird der Energieversorger den Kunden in der Mitteilung
      der Änderung hinweisen. Die Kündigung bedarf der Textform. Die Möglichkeit einer schriftlichen Kündigung
      ist dadurch nicht ausgeschlossen. Der Energieversorger soll die Kündigung unverzüglich nach Eingang in
      Textform bestätigen. Das Recht zur ordentlichen Kündigung und zur Kündigung aus wichtigem Grund (vgl.
      § 14 Abs. 2) bleibt unberührt

      Antworten
      • 31. Oktober 2021 um 15:57
        Permalink

        Diese AGB-Klausel ist neu. Entscheidend ist, was in Ihrer AGB steht. Zum Stand 02/2021 sind gemäß Klausel 3 (2) Änderungen 46 Wochen vorab mitzuteilen. Ich hoffe ich übersehe hier nichts. Ihr Zitat habe ich nicht finden können in der Version 02/2021.

        Antworten
        • 1. November 2021 um 14:49
          Permalink

          Die AGB zu Zeit des Vertragsschlusses:

          § 4 Änderungen des Preises
          (1) Alle Änderungen des Preises teilt Wunderwerk dem Kunden mindestens sechs Wochen vor
          dem geplanten Inkrafttreten mit. Preisänderungen können dem Kunden in Briefform oder in
          elektronischer Form (z.B. E-Mail, E-Mail-Postfach, Mitteilung im Kundenportal, Fax, SMS)
          mitgeteilt werden, soweit der Kunde einen Tarif mit elektronischer Kommunikation als
          wesentlichem Vertragsbestandteil gewählt hat (Online-Tarif), der Kunde in die elektronische
          Kommunikation eingewilligt hat oder sich die Parteien in anderer Art und Weise auf die
          elektronische Kommunikation verständigt haben. Der Kunde hat im Falle von Preisänderungen
          das Recht, den Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zum Zeitpunkt des
          Wirksamwerdens der Änderung zu kündigen. In Änderungsmitteilungen wird Wunderwerk den
          Kunden auf sein Kündigungsrecht hinweisen.

          Antworten
        • 2. November 2021 um 14:52
          Permalink

          Vom Finanztip.de: In Sonderverträgen gilt eine Frist von einem Monat

          Will Dein Energieversorger den Preis erhöhen, muss er sich an bestimmte Vorschriften halten. Regel Nummer 1 ist: Er muss Dich vorab über eine Änderung der Preise informieren. In Sonderverträgen gilt eine Frist von einem Monat (§ 41 Abs. 5 EnWG); in der Grundversorgung von sechs Wochen (§ 5 Abs. 2 StromGVV). Regel Nummer 2 lautet: Er muss Dich im selben Schreiben auf Dein Son­der­kün­di­gungs­recht hinweisen. Dieses erlaubt Dir, Deinen Liefervertrag fristlos zu kündigen – zu dem Tag, bevor die neuen Preise gelten. Was bei einer Kündigung genau zu beachten ist und wo sich Fallstricke verbergen, erklären wir in diesem Ratgeber.

          https://www.finanztip.de/stromanbieter-wechseln/sonderkuendigungsrecht-strom-gas/

          https://www.gesetze-im-internet.de/enwg_2005/__41.html

          Was unklar für mich ist, ob das Son­der­kün­di­gungs­recht für Strom und Gas hier nur 14 Tage ist, trotz Wortlaut vom „Ändert der Energieversorger die Preise, hat der Kunde das Recht, den Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung zu kündigen.“

          „Ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist“ bezieht sich auf die ursprüngliche Vertragsfrist, nicht auf das Son­der­kün­di­gungs­recht, das selber nach Bekanntgabe der Preiserhöhung, wieder auf 14 Tage befristet ist?

          Ich glaube, man laufe Gefahr in einen neuen Vertrag ungewollt zu rutschen.

          Antworten
  • 27. Oktober 2021 um 23:00
    Permalink

    Habe am 23.10.21 die Erhöhung per Mail bekommen. Abschlag vorher 148€ für 22454 kW und neu 156€ für vorraussichtlich 10000 kW. Sonderkündigung usw ging per E-Mail raus. Wie schnell reagiert Wunderwerk darauf? Hat jemand schon Info bekommen? Oder soll ich lieber das ganze nochmal per Einschreiben rausschicken?

    Antworten
  • 27. Oktober 2021 um 11:48
    Permalink

    Habe in einer mail meinen neuen Gasabschlag von 175,00 auf 435,00 bekommen.
    Habe sofort die Einzugsermächtigung widerrufen.Es ist nie eine Erhöhung der Beträge mitgeteilt worden.Kann ich jetzt kündigen zu sofort oder?

    Antworten
  • 25. Oktober 2021 um 00:34
    Permalink

    Auch mir wurde die monatliche Rate von 69,00€ auf 119,00€ erhöht.Kein spezieller Grund.Meine Frage kann ich das Sonderkündigungsrecht in Gebrauch nehmen. Mein Vertrag läuft bis 22.4.22 Wie soll dann die Formulierung sein.

    Antworten
  • 24. Oktober 2021 um 09:23
    Permalink

    Habe im Mai einen 1jahres Vertrag mit Wunderwerk geschlossen bekam nun eine versteckte Mail das der manatsbeitrag von 81 Euro auf 127 Euro erhöht wird Mail erhalten am 21 .10 Erhöhung ab 1.11 kann ich mein Sonderkündigungsrecht anwenden habe nie den Vertrag bekommen

    Antworten
    • 24. Oktober 2021 um 22:05
      Permalink

      den Vertrag habe ich per Email bekommen damals.
      bei mir das geleiche.. Email als Information, ich soll von 76,00 auf 117,00 Euros Monatlich. Email am 22.10.21 bekommen. Preisänderung ab 01.11.21

      1 Jahres Vertrag, läuft noch bis 04.22,,, What the Fu..k machen die ??
      habe eben für Vertrag und Eizugsermächtigung , Kündigungen zum 30.10.21geschrieben und gleich per Email und Fax gesendet.

      Mal sehen was die Antworten.. ich lase es nicht so einfach stehen.
      wen die mir Geld abbuchen werde es zurückbuchen….

      Antworten
    • 24. Oktober 2021 um 22:25
      Permalink

      an deine Email steht dein Vertragsnummer.
      schreib wiederuf für Eizugsermächtigung und Sonderkündigung zum Vertrag zum 30.11.21. verwede der Vertragsnummer von Email, es stimmt so..
      !!! Sende beide Schreiben sofort los..

      in Ruhe such ein andere Anbieter und melde bei der neue als Wechselterminn der 01.11.21..

      alles wird Gut..

      Antworten
  • 23. Oktober 2021 um 16:00
    Permalink

    Ich habe heute von meinem Stromanbieter Wunderwek AG mitgeteilt bekommen dass sich mein monatlicher Abschlag von € 83.00 kurzfristig auf 124.00€ erhöht wegen der momentanen Energie Kriese !
    Muss ich das billigen ?

    Antworten
  • 24. Juni 2021 um 20:18
    Permalink

    Betrüger Verein! Vertrag beinhaltete 4250KWh jährlich mit 114€ mtl Abschlagzahlungen, ich habe einen Verbrauch von 3395KWh (mtl. Zahlungen aufgerundet 120€) und angeblich hätte ich eine Nachzahlung von 66€. Werde wohl einen Anwalt einschalten müssen um mein ZUVIEL bezahltes Geld zurück zu bekommen.

    Antworten
  • 7. Dezember 2020 um 10:18
    Permalink

    Vorsicht bei Privaten Blogs und Wunderwerk AG!

    Diese versuchen einen Privaten Blog / Newsseite als Gewerblich (da ein Impressum ja Pflicht ist …) abzustempeln. Bonus Zahlungen wurden erst nach Einschalten des Rechtsanwalts verrechnet.

    Kündigung war die schlimmste die ich je erlebt hatte. Auch hier musste der Rechtsanwalt tätig werden da eine Fristgerechte Kündigung via Einschreibe nicht akzeptiert wurde.

    Antworten
  • 22. Oktober 2020 um 10:25
    Permalink

    wunderwerk muss an bonus erinnert werden und will sich nun drum kümmern.was soll das?

    Antworten
  • 5. Oktober 2020 um 22:47
    Permalink

    Hallo Wunderwerk hat zum 01/03 mein kWh preis, von 22,84 auf 31,70 erhöht.
    Habe am 24/07 von meinem sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht.
    Da diese den Vertrag um ein drittes Jahr verlängert hätten.
    Und ich auf keinen Fall dort weiter Kunde sein wollte. Die kündigung wurde erst zum 01/09/20 vollzogen. Da ich Wunderwerk ,,angeblich “ einen falschen Zähler mitteilte.
    Bekam jetzt die schlussrechnung.
    105×12 gezahlt. Und muss 85€ zurück zahlen.hatte vor einem.Jahr noch knapp 400€ zurück bekommen. Habe mich an die Schlichtungsstelle gewandt.
    Wunderwerk ag antwortete prombt.
    Sie wollen den kWh preis ab Erhöhung. Am 01/03 rückwirkend auf 27,70 reduzieren.
    Spare ich mir die 85€?

    Antworten
  • 11. September 2020 um 12:10
    Permalink

    Guten Tag, ich möchte mich bei Ihnen erst einmal bedanken. Durch Ihre Empfehlungen habe ich mich gerade erfolgreich gegen die „Geschäftspraktiken“ von Wunderwerk wehren können. Völlig überhöhte Abschlagszahlungen wurden gerade von Wunderwerk gesenkt. Ebenso habe ich mich gegen eine fehlende Auszahlung von Guthaben gewehrt, indem ich Ihre Vordrucke benutzt habe.
    Wir sind leider auch- aus Unwissenheit- einen 2- Jahres-Vertrag mit diesem Unternehmen eingegangen. Ich kann jedem Interessenten nur abraten! Wie beschrieben- Boni werden teilweise nur nach hartnäckigem Nachfragen ausgezahlt bzw. nicht nachvollziehbar verrechnet. Die Jahresabrechnung gleicht ebenfalls einem „Wunderwerk“. Allerdings habe ich da auch bei empfohlenen Anbietern schon Überraschungen erlebt. Jetzt bin ich gespannt, wie mit unserer Kündigung verfahren wird. Ich tippe mal: wir werden unser „blaues Wunder“ erleben….=))

    Antworten
  • 17. Juli 2020 um 23:31
    Permalink

    Hi ich Habe eine Frage. Habe versäumt zu kündigen. Bin bis zum 31.09 gebunden. Neukundenbonus habe ich nach mehrmaligen nachfragen so in 4 wochen erhalten.
    Ab dem 01.03.2020 hat sich der Kilowatt preis erhöht.
    Vorher 22,85Kwh
    Ab März 31,26 pro kWh
    Habe von meinem sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht.
    Ohne Erfolg.
    Zahle immernoch den selben Abschlag wie vor einem Jahr. 105 pro monat 12 Monate.
    Beim zweiten Jahr gebunden sein.
    Habe ich garkeine vertragsunterlagen erhalten.
    Alles über E-Mail. Außer Vertrag für das 2te Jahr.
    Habe über switch gewechselt, da ich raus fand das verivox check 24.
    Kein background wissen über die Firmen haben.
    Bin gespannt wie ein flitzebogen wie die endrechnung aussieht.

    Antworten
    • 23. Juli 2020 um 13:47
      Permalink

      Oh je, Switchup hat Ihnen diesen Vertrag empfohlen? Das wundert mich doch sehr. Allein in den AGBs stehen viele zusatzkosten und Bonuseinschränkungen drin. Der Anbieter ist m.E. definitiv nicht empfehlenswert!

      Haben Sie ein Preiserhöhugnsschreiben erhalten? ich bin sehr optimistisch, dass Sie mit meiner Hilfe die Preiserhöhung abwehren können. Das klappt eigentlich immer in solchen Fällen. Füllen Sie hierzu einfach dieses Formular aus. Sie erhalten Dann Ihr Beschwerde-Schreiben.
      VG
      Matthias Moeschler

      Antworten
  • 20. März 2020 um 11:01
    Permalink

    Habe folgendes gerade auf trustpilot.com geschrieben:

    Für mich sind das Betrüger!

    Für mich sind das Betrüger!
    Hatten einen Sofortbonus 60 Tage nach Lieferung versprochen. 130 Tage später war er immer noch nicht da!
    Nach Reklamation von mir, wurde er 3 Tage später überwiesen.
    Da mir das zu unseriös war, habe ich zum nächstmöglichen Termin gekündigt.
    Weil sie zu hohe Ratenbeträge angesetz hatte, kam ein Guthaben von 442 Euro zusammen.
    Laut Abschlußrechnung vom 9.12.2019 würde mir das überwiesen werden.
    Bis heut, 20.03.2020, ist nichts angekommen!
    Ich glaube die machen das immer oder oft so, also Finger weg!

    Antworten
  • 26. September 2019 um 10:11
    Permalink

    Liebe Wunderwerk Kunden,

    auch mir wird bislang mein Neukundenbonus nicht ausgezahlt.

    Hier hilft nur:
    * Bundesnetzagentur informieren
    * Grundversoger informieren
    * seinen Energievermittler wie z.B. Verivox, Check24 etc. informieren, falls man über diesen vermittelt wurde

    Darüber hinaus solltet ihr mit euren Anwalt besprechen, ob er den Betrag einklagt (Kosten trägt komplett Wunderwerk) sowie Insolvenzverschleppung vorliegt oder bereits Insolvenz aufgrund von Zahlungsunfähigkeit beantragt werden kann. Wunderwerk mit Samuel Schmidt muss vom Markt entfernt werden.

    Antworten
    • 30. September 2019 um 21:49
      Permalink

      Wenn Sie einen Rechtsanwalt einschalten wollen, dann stellen Sie bitte sicher, dass dieser sich auskennt und genügend Zeit für Ihren Fall aufwendet. In meinem Fall war ein Rechtsanwalt schädlich, weil dieser lediglich 200€ verdient hat und bestimmt keine halbe Stunde sich inhaltlich eingearbeitet hat.
      Aus meiner Sicht können Sie mit den Hinweisen auf meiner Seite Preiserhöhungen und Bonusverweigerungen abwehren. Gerne unterstütze ich Sie dabei auch persönlich!

      Antworten
  • 12. September 2019 um 09:27
    Permalink

    Ich bin seit 1 Jahr bei der Wunderwerk AG.
    Am 01.07 wurde der Abschlag fällig. Da sich keiner gerührt hat, habe ich mich anfang August selbst gemeldet. Zählerstand telefonisch und sogar schriftlich mitgeteilt.
    Bis heute 12.09 warte ich auf meine Guthaben von knapp 500 Euro. Seit 2 Wochen heißt es, das Geld wird überwiesen.
    Gestern kam eine Email mit der Bitte ein Foto des Zählerstandes mitzuteilen. Ich habe diese verschickt und heute morgen wieder angerufen. Jetzt heißt es, wir müssen alles neu berechnen.
    Jetzt bin ich noch ein weiteres Jahr an diese unmögliche Firma gebunden!
    Ich kann die Wunderwerk AG NICHT empfehlen.

    Antworten
  • 11. September 2019 um 21:16
    Permalink

    die wunderwerk ag ist eindeutig eine unseröse firma.
    ich kann jedem nur empfehlen die funger von diesem unternehmen zu lassen.
    diese vögel halten meinen sofortbonus seit über 10 monaten zurück.
    sie sind auch nicht bereit den bonus mit abschlägen zu werrechnen.
    also finger weg.
    völlig inakzeptabel.

    Antworten
  • 5. Juli 2019 um 23:43
    Permalink

    Ich habe zum 01.04.19 einen einjährigen Stromvertrag bei Wunderwerk abgeschlossen. Nun habe ich den Vertrag (ich ziehe zu meinem Freund, Stromvertrag bereits vorhanden) zum 30.09.19 gekündigt. Heute kam die Bestätigung und die Bitte die neue Adresse mitzuteilen um dort weiterhin mit Strom durch Wunderwerk versorgt zu werden. Habe ich irgendeine Möglichkeit aus dem Vertrag rauszukommen? Denn wie gesagt hat mein Freund dort ja bereits einen Stromlieferanten.

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    • 6. Dezember 2019 um 10:38
      Permalink

      Hallo Anna,
      konnte dein Problem mittlerweile gelöst werden?

      In den AGBs der Wunderwerk AG steht folgendes:
      § 12 Änderungen der Abnahmestelle (1) Bei einem Umzug des Kunden wird der Energielieferungsvertrag an der neuen Abnahmestelle des Kunden fortgesetzt, soweit die Fortsetzung rechtlich und tatsächlich möglich ist. Ein Umzug des Kunden berechtigt diesen nicht zur Kündigung.

      Da die Fortsetzung tatsächlich nicht möglich ist, da in der neuen Wohnung bereits ein Stromlieferungsvertrag unter anderem Namen vorhanden ist, kannst du aus dem Vertrag austreten. So verstehe ich das und sicherlich auch jeder andere Verbraucher!

      Wie ging es bei dir weiter?

      Gruß

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  • 23. Dezember 2018 um 02:03
    Permalink

    Ich kann den Tenor der meisten Kommentare bestätigen!
    Seit dem 16.08. werde ich von Wunderwerk mit Ihrem Stromtarif „Bonuswunder“ beliefert.
    Den nach 60 Tagen fälligen Sofortbonus habe ich bis heute nicht erhalten.
    Am 15.11. habe ich die Bonuszahlung telefonisch angemahnt.
    Es wurde mir im Telefongespräch zugesichert, dass es sich lediglich um ein Versäumnis handele und die Überweisung noch während des Gespräches beauftragt wurde.
    Am 19.12. habe ich ein weiteres Mal telefonisch die Bonuszahlung angemahnt. In diesem Gespräch wurde mir mitgeteilt, dass meine Bankverbindung trotz monatlicher Überweisung des Abschlages bei Wunderwerk nicht bekannt sei.
    Auf meinen Einwand warum diese nicht angefordert werden, wurde mir mitgeteilt, dies sei nicht üblich bei Wunderwerk.
    Außerdem sei mein Vertragskonto nicht ausgeglichen und daher könnte ich die Bonuszahlung nicht erhalten.
    Ich habe den Dezemberabschlag nicht bezahlt, da mir die Begründung der Nichtzahlung des Sofortbonus nach mehr als vier Monaten und zweimaliger Erinnerung (Telefon) schon sehr dubios vorkam.
    Ich habe die Aufrechnung meiner Abschlagszahlungen mit dem vertraglich vereinbarten Sofortbonus erklärt und dies auch in schriftlicher Form mitgeteilt.
    Als Antwort habe ich heute 22.12. lediglich eine Mahnung des Dezemberabschlages zuzüglich Mahngebühr 2,50€ per E-Mail erhalten.
    Hierauf habe ich ein weiteres Mal den seit dem 16.10. bestehenden Zahlungsverzug seitens Wunderwerk und die Aufrechnung erklärt.
    Wie wird es weiter gehen?????????

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    • 30. Dezember 2018 um 11:47
      Permalink

      Hallo, Ihnen wird gekündigt… wegen Rückstand der Abschläge oder mehrmaliger verspäteter Abschlagszahlung!
      So geschehen bei mir… Dasselbe Prozedere wie bei Ihnen. Versprochene boni von 145 Euro erfolgte nicht, im Juni vertragsbeginn, mir wurde noch nicht mal auf meine postalischen erinnerungen geantwortet. Am 27.12 erhielt ich eine Mail mit der Kündigung des Vertrages weil ich Dezemberabschlag noch nicht gezahlt habe.
      Grüße Jo

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      • 28. August 2019 um 11:08
        Permalink

        Wärend der Laufzeit des Vertrags lief alles glatt, auf die Auszahlung eines Guthabens aus der Schlussrechnung warte ich jetzt sei 7 Wochen.
        Auf eine Email kam keine Antwort.

        Anruf Versuch bei Wunderwerk hat geklappt, die Dame am Tel. meldete sich aber unter „Immergrün“.
        Jetzt warte ich weiter auf mein Geld.

        Antworten
  • 4. Dezember 2018 um 10:05
    Permalink

    Katastrophe bei Auszahlung Sofortbonus, der mittels Verneblungstaktiken nicht bezahlt wird. Wunderwerk erklärt abwechselnd, dieser sei angewiesen oder man habe die Bankverbindung nicht. Auch nachdem die Bankverbindung mehrmals per mail, Fax und Einwurfeinschreiben übermittelt wurde und nach Empfangsbestätigungen auch eingegangen ist. Nachdem ich nach § 387 BGB Aufrechnung mit den Abschlägen erklärt habe, wurde ich gemahnt und ein Inkassounternehmen eingeschaltet. Die Klausel in der AGB, dass der Kunde keine Aufrechung der Boni machen könne, ist nicht richtig und unwirksam. Denn es gilt § 309 BGB III, wonach ein Aurechnungsverbot unwirksam ist. Wer diesen Anbieter nimmt: Durchsetzungskraft ist gefordert. Wahrscheinlich ist es beim Neukundenbonus und Kündigung dasselbe Spiel. Also gilt nicht nur mailen, sondern auch immer Fax und Einwurfeinschreiben mit Sendenachweisen. Denn im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung muss man nachweisen, dass eingegangen ist. Ist nur was für Leute, die Stromhopping betreiben und alle Fristen und Rechtsmittel kennen.

    Antworten
  • 20. November 2018 um 23:26
    Permalink

    Warum bin ich über diese nützliche Seite nicht eher gestolpert..

    Seit dem 01.09 sollte ich von der Fa. Wunderwerk mit Strom beliefert werden, jedoch hat der eigentliche Netzversorger (EGT) bis heute keine Meldung über einen Wechsel erhalten. Die Telefonhotline ist locker 5 Sekunden verzögert und macht einen normalen Gesprächsaustausch unmöglich! Und dass, wenn man es überhaupt in eine freie Leitung schafft. Heute Abend hab ich 60 Minuten versucht durchzukommen, keine Chance..

    Ich bin völlig ratlos wie ich mich jetzt verhalten soll..

    LG Philipp

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  • 28. September 2018 um 09:50
    Permalink

    Auch ich gehöre zu den Dauerwechsler -wechsle also jedes Jahr um die ganzen Boni einzufahren und als Neukunde von den günstigen Preisen im ersten Jahr zu profitieren. Ich kündige immer selbst, denn dann habe ich auch direkt die Bestätigung. Die Kündigung schreibe ich immer sofort nach Erhalt des Neukundenbonus denn dann bleibt noch genügend Zeit sich um die Kündigung zu kümmern. Den Neukundenbonus habe ich von Wunderwerk erst auf Nachfrage erhalten. Zuerst bekam ich eine Mitteilung das dieser schon überwiesen wurde – hat nicht gestimmt. Dann habe ich ein Mail erhalten das der Fall einem Inkassounternehmen übergeben wurde — komisch da ja Wunderwerk mir Geld „geschuldet“ hat und nicht umgekehrt. Darauf nochmalige Nachfrage was das soll und als Antwort kam das ein falsches Formular angeklickt wurde und der Bonus bald überwiesen wird. 3 Tage später war der Bonus da. Generell : Lieber selbst darum kümmern dann läuft es. denn es wird auch mal „vergessen“ einen Bonus zu überweisen. Mit der Kündigung habe ich nun noch 10 1/2 Monate Zeit das es klappt.

    Antworten
  • 6. September 2018 um 20:34
    Permalink

    Habe anfangs Juli versucht, zum 1.9.18 zu „Wunderwerk“ zu wechseln. Mitteilung von diesen, dass trotz mehrmaliger Versuche eine Abstimmung mit dem zuständigen Netzbetreiber, der Bayernwerk Netz GmbH, nicht zustande kam.

    Habe dann versucht, zu BEV zu wechseln. Auch dieser Wechsel wurde mit der Begründung abgelehnt, es würden technische Probleme entgegenstehen. Auf tel. Anfrage hin erklärte man mir, dass die BEV im Einzugsbereich der Postleitzahl „9“ von Bayernwerk nicht beliefert wird.

    Eine schriftliche Anfrage von mir an Bayernwerk ergab, dass weder „Wunderwerk“ noch die „BEV“ an den Netzbetreiber eine Belieferungsanfrage gestellt hätten.

    Ich werde Verivox über diese Gebaren informieren. Die Bundesnetzagentur in Köln vermutete eh schon auf meine Anfrage hin, dass die beiden Anbieter überhaupt keine Anfrage an den Netzbetreiber gerichtet hätten. Ein Netzbetreiber muss diskrimminierungsfrei sein und allen Lieferanten sein Netz zur Verfügung stellen, soweit das betreffende Netzentgelt entrichtet wird.

    Antworten
    • 7. September 2018 um 09:23
      Permalink

      Vielen Dank für Ihren informativen Kommentar! bitte halten Sie mich auf dem Laufenden.

      Ich habe schon die Vermutung geäußert, dass gewisse Stromanbieter „wechselfreudige“ Kunden einfach nicht beliefern wollen.

      Antworten
  • 3. August 2018 um 09:56
    Permalink

    Ich habe einen Vertrag bei Wunderwerk, diese möchte ich kündigen, da ich mit meinen Freund zusammenziehe. In seiner WOhnung gibt es einen bstehenden Stromanbieter und die Laufzeit meines Vertrags beträgt 1 Jahr.

    Bei Wunderwerk gilt Umzug nicht als Kündigungsgrund. Was kann ich tun, damit ich dennoch kündigen kann und nicht weiteren 9 Monate Strom bezahlen muss.

    Hat jemand bereits Erfahrung?

    Antworten
  • 26. Juni 2018 um 13:31
    Permalink

    Ich habe genau das selbe Problem. Habe jetzt schon 2 mal eine Ablehnung für die Strombelieferung bekommen und bin BEV Kunde 😀 und habe selbst gekündigt. Mit meinem Netzbetreiber Schleswig-Holstein Netz AG habe ich telefoniert das Vertragsende ist von der BEV schon hinterlegt und ich kann wechseln. Bekomme auch nur die fadenscheinlichen E-mails von Wunderwerk. Komischerweise hat mein Gas Wechsel von E wie einfach zu Wunderwerk geklappt. Den habe ich jetzt übrigens widerrufen, da ich gern Strom- und Gas aus einer Hand habe. Ist mir zu blöd das es bei Gas geht aber bei Strom scheitert! Naja wer nicht will der hat schon wa? Da werden wir doch mal eine schlechte Bewertung bei Google und trusted Shops lassen! Übrigens cool das es diesen Blog hier gibt!

    Ich muss auch sagen das ich ein Dauerwechsler bin, spart ungemein und war vor der BEV bei immergrün 365 AG; bei mir hat wirklich alles geklappt. Neukundenonus auf der Rechnung war verrechnet, Sofort Bonus wurde rechtzeitig ausgezahlt und die Endabrechnung kam auch pünktlich das Guthaben wurde innerhalb von 14 Tagen ausgezahlt. Trotz negativer Bewertungen und böser Vorahnung hat alles wirklich super geklappt.

    Also ich mache gern selbst Erfahrungen bin aber auhc über andere Erfahrungen dankbar. Aber ich habe auch viel rechtliches Hintergrund wissen und plärre die gleich mit § im Schreiben voll, vllt liegt es auch daran.

    Antworten
  • 18. Juni 2018 um 12:11
    Permalink

    Hallo Leute,

    habe auch versucht zu Wunderwerk zu wechseln nachdem ich von Immergrün/365 AG abgelehnt wurde. Ich gehöre zu Intensivwechslern, sprich jährlich. Vor einigen Jahren gab es im Antragsformular bei 365 AG eine Frage: „Wie lange lief Ihr Liefervertrag mit dem aktuellen Stromlieferanten?“ Mit dieser Frage wollten die bestimmt „jährliche Wechsler“ ermitteln und wahrscheinlich keine Verträge abschließen.
    Da das Wunderwerk seine „Wurzeln“ aufgrund der oben genannten früheren Tätigkeiten der GF in der 365 AG hat, und von der gleichen Service-Gesellschaft GFM bedient wird, vermute ich eine Datenbank, in welcher Oftwechselnde aufgenommen wurden und keine Verträge bekommen.

    Antworten
    • 18. Juni 2018 um 23:21
      Permalink

      Vielen Dank für Ihren interessanten Kommentar! Die Vermutung, dass Oftwechsler gegenseitig abgelehnt werden, hat ein anderer Verbraucher am 16.06.2018 hier ebenfalls vermutet.
      Sehr interessant fand ich am Kommentar die Idee eine Auskunft über die gespeicherten Daten „im allgemeinen und speziell die Vertragsablehnung betreffend“ einzufordern.
      Dies werde ich auch gleich mal tun.

      Antworten
  • 15. Juni 2018 um 01:18
    Permalink

    Wir hatten per Verivox nach einem neuen Stromanbieter gesucht. Da wir und auch unser Umfeld damit immer gut gefahren sind, dachten wir uns: wird schon passen.
    Durch den günstigen Preis von angeblichen 58€ bei 3200 kwH dachten wir uns: das nehmen wir! Und es gibt auch noch einen Bonus. Als Azubis ( sind eine WG ) freut man sich immer.
    Dann wurden dem Vertragsinhaber, meinem Mitbewohner, allerdings 95€ abgebucht. Wir konnten den Vertrag ein Glück noch gerade so widerrufen. Wunderwerk schlüsselt ihre Kosten nicht klar verständlich auf. Telefonisch wurde uns erklärt, dass die 58€ passen, wenn man die Boni über das Jahr runterechnet. Man muss also erst in Vorkasse gehen. Für uns nicht machbar.
    Der Vertrag wurde widerrufen; die 95€ trotz Widerruf des SEPA-Mandates trotzdem abgebucht und sollen angeblich gut geschrieben werden, wenn wir den Zählerstand mitteilen. Ich glaube das Geld ist weg.
    Leider kommen wir erst am 21.06 aus dem Tarif raus, wohl wegen technischer Gründe seitens Wunderwerk. Und das, obwohl es beim widerruf am 11.6 hieß, wir sollen ab 12.6 einen neuen Stromlieferer suchen.
    Wir sind nun bei den Stadtwerken, da zahlen wir wirklich 58€ und konnten den Vertrag locker ohne Umschweife auf den 21.6 abändern. Und es gibt einen persönlichen Ansprechpartner.

    Antworten
  • 26. Mai 2018 um 15:58
    Permalink

    Auf Grund Ihres Berichtes werde ich bei Wunderwerk keinen Abschluß tätigen !!
    Ich werde einem unseriösen Unternehmen durch den Wechsel von BEV zu Wunderwerk – den ich
    beabsichtigte , keine Unterstützung zuteil werden Lassen !!
    Vielen Dank für Ihren Bericht .

    Antworten
  • 24. Mai 2018 um 10:14
    Permalink

    Ich habe auch zwei Mal versucht, zu Wunderwerk zu wechseln. In beiden Fällen habe ich innerhalb kürzester Zeit die von anderen Forumsmitgliedern bereits zitierte Email bekommen. Meine Nachfrage bei Verivox blieb erfolglos; man antwortete zwar prompt und sagte mir zu, bei Wunderwerk noch einmal nachzuhaken, aber danach kam von Wunderwerk eine Email: Der Prüfungs- und Ablehnungsprozess sei ein automatisches Verfahren, in das man keine Einsicht habe oder Einfluss nehmen könne. Hallo? Erst schreiben sie einem, dass Kundenzufriedenheit an erster Stelle steht und es Abstimmungsprobleme gebe; dann schreiben sie, dass das Verfahren automatisch und außerhalb ihres Einflusses sei?!? Und das, obwohl ich alle Daten des bisherigen Anbieters (BEV) übermittelt und auch bereits selbst gekündigt habe.

    Das Wunderwerk-Angebot ist immer noch bei Verivox erhältlich. Zum gleichen Preis. Und erheblich günstiger als der nächst-teurer Anbieter (Vattenfall). Ich versuche es einfach noch mal.

    Aber ein gutes Gefühl habe ich jetzt schon nicht (mehr).

    Antworten
    • 24. Mai 2018 um 23:49
      Permalink

      Es fällt mir auf, dass häufig diese „Abstimmungsprobleme“ zwischen BEV und Wunderwerk AG auftreten. Sehr interessant…
      Schade, dass ich Sie nicht überzeugen konnte, sich einen verbraucherfreundlichen Stromanbieter zu suchen. Wahrscheinlich haben Sie noch nicht die negativen Erfahrungen gesammelt, über die ich und andere Verbraucher auf dieser Seite berichten. Ich empfehle Ihnen die Hinweise zur Kündigung zu befolgen, Ihre Stromrechnung und die Auszahlung von Guthaben und Boni genau zu kontrollieren. Viel Erfolg mit Wunderwerk AG!

      Antworten
  • 4. Mai 2018 um 11:29
    Permalink

    Achtung!
    Wunderwerk erscheint mir unseriös.
    2x Mal abgelehnt mit den obigen fadenscheinigen Gründen.
    Warum reagiert Verivox nicht und schmeisst die Firma einfach raus?

    Antworten
    • 5. Mai 2018 um 11:14
      Permalink

      Vielen Dank für Ihren Kommentar.
      Bei welchem Stromanbieter sind Sie aktuell? Ich versuche Parallelen zu andern Fällen aufzustellen.

      Antworten
  • 23. April 2018 um 13:36
    Permalink

    Wunderwerk scheint in Schwierigkeiten zu stecken. Ich habe meinen Wechsel dahin beantragt un dparallel und unabhängig voneinander meine Freundin auch. Beide haben wir unanhängig voneinander heute eine email von Wunderwerk mit folgendem Inhalt erhalten:
    Zitat
    Sehr geehrter Herr …,

    vielen Dank für Ihren Antrag auf eine Energiebelieferung.

    Ihre Zufriedenheit ist für uns das Wichtigste.

    Für das Zustandekommen einer Energiebelieferung ist die Abstimmung zwischen dem Betreiber des Zählers sowie dem bisherigen und dem neuen Anbieter erforderlich.

    Trotz mehrfachem Versuchs ist diese Abstimmung bislang nicht erfolgreich gewesen. Aus unserer Sicht scheint ein reibungsloser Übergang in ein neues Belieferungsverhältnis somit sehr unsicher zu sein. Da wir selbstverständlich verhindern wollen, dass Sie zu dem geplanten Termin keinen neuen Energieversorger haben, müssen wir nun rechtzeitig handeln.

    Auch wenn wir Sie gerne als Neukunden begrüßt hätten und die fehlende Abstimmung teilweise nicht in unserer Hand liegt, möchten wir Ihnen ermöglichen, einen neuen Antrag auf einer Energiebelieferung zu stellen, damit Sie eventuell doch noch zum geplanten Termin durch einen neuen Versorger beliefert werden. Somit werden wir Ihren Auftrag bei uns nicht mehr weiterbearbeiten und leider beenden.

    Es tut uns leid, dass wir keine besseren Nachrichten für Sie haben und bitten um Ihr Verständnis.

    Zitat Ende

    Da wir Beide einige Kilometer voneinander weg wohnen, kann es keine spezifische Sache in einem einzigen Fall sein. Für mich hört sich das nach einem vorgeschobenen Grund an.

    Antworten
    • 23. April 2018 um 22:55
      Permalink

      Ich stimme Ihnen zu, dass die Erklärung seltsam ist. Der Austausch mit dem Netzbetreiber ist ein Standard-Prozess, den jeder Stromanbieter beherrschen muss. Im Fall von Wunderwerk gehe ich davon aus, dass die Service-Gesellschaft GFM den Wechselprozess und weitere Prozesse übernimmt. Probleme bei der Abstimmung mit dem Netzbetreiber kann ich mir daher nicht erklären. Ich würde auf einen anderen Grund tippen. Darf ich fragen, bei welchem Stromanbieter Sie und Ihre Freundin zuvor waren?

      Antworten
      • 8. Mai 2018 um 12:01
        Permalink

        Hallo, ich habe ach einen Vertrag bei Wunderwerk schließen wollen und es hat auch nicht geklappt. Die Begründung war die gleiche.
        Im Grunde genommen finde ich die doch recht schnelle Information aber gut, besonders wenn man den Wechsel fast auf den letzten Drucker vollziehen will/muss. Man kann sich dann noch umorientieren und rutscht nicht in die Versorgung der Stadtwerke.

        Antworten
        • 17. Mai 2018 um 17:07
          Permalink

          Eine schnelle Rückmeldung finde ich auch gut. Mich wundert es nur, dass innerhalb weniger Stunden mehrere Kontaktversuche gescheitert sein sollen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass E-Mail/Fax/Telefon etc. ausgefallen sein soll und dass sich dadurch die Versorger nicht austauschen konnten.

          Antworten
    • 25. April 2018 um 22:23
      Permalink

      Ich habe eine Bewertung auf Verivox vom 24.04.2018 gesehen, dass ein anderer Verbraucher das gleiche Problem hatte. Interessant ist, dass Wunderwerk AG den Vertrag aufgrund mehrfacher misslungener Abstimmungsversuche mit dem bisherigen Anbieter bereits nach ca. 24 Stunden abgewiesen haben soll.

      „Abweisung mit fadenscheiniger Begründung
      Wie üblich bei Verivox den Wechselauftrag gestellt und alle Daten des bisherigen Anbieters korrekt angegeben. Soweit wieder TOP. Doch dann das Erwachen: Wunderwerk meint nach nur ~24h bereits, dass „Trotz mehrfachem Versuchs ist diese Abstimmung bislang nicht erfolgreich gewesen und somit den Auftrag nicht mehr weiterbearbeiten und leider beenden … und siehe da, nur kurz drauf ist das günstige Angebot auch nicht mehr verfügbar. Für mich kein seriöses Vorgehen.“
      (24.04.2018 – 07:4/24/2018 7:24:09 AM Uhr Wechsel beauftragt im April 2018)

      Antworten
  • 14. April 2018 um 16:58
    Permalink

    Also ich habe bei Wunderwerk über Verivox abgeschlossen und kann mich nicht dagegen verwehren, dass hier Fake Angebote unterbreitet werden. Das Angebot war vom 10.April 2018. Neukundenbonus 201. – Euro. Am 12. April bekam ich folgende Nachricht

    vielen Dank für Ihren Antrag auf eine Energiebelieferung.
    Ihre Zufriedenheit ist für uns das Wichtigste.
    Für das Zustandekommen einer Energiebelieferung ist die Abstimmung zwischen dem Betreiber des Zählers sowie dem bisherigen und dem neuen Anbieter erforderlich.
    Trotz mehrfachem Versuchs ist diese Abstimmung bislang nicht erfolgreich gewesen. Aus unserer Sicht scheint ein reibungsloser Übergang in ein neues Belieferungsverhältnis somit sehr unsicher zu sein. Da wir selbstverständlich verhindern wollen, dass Sie zu dem geplanten Termin keinen neuen Energieversorger haben, müssen wir nun rechtzeitig handeln.
    Auch wenn wir Sie gerne als Neukunden begrüßt hätten und die fehlende Abstimmung teilweise nicht in unserer Hand liegt, möchten wir Ihnen ermöglichen, einen neuen Antrag auf einer Energiebelieferung zu stellen, damit Sie eventuell doch noch zum geplanten Termin durch einen neuen Versorger beliefert werden. Somit werden wir Ihren Auftrag bei uns nicht mehr weiterbearbeiten und leider beenden.
    Auf Nachfrage bei meinem jetzigen Liferanten und beim Grundversorger ist keine Anfrage eingegangen.
    Am 14. April würde das Angebot auf Verivox angepasst und ist jetzt 40.- Euro schlechter. Der Name des Unternehmens ist Programm und den Wunderbonus habe ich schon vor Lieferung bekommen.
    Der Telefonsupport besteht nur aus Textansagen. Ich jedenfalls könnte niemanden erreichen. Ich habe Beschwerde eingelegt und Verivox sollte etwas besser prüfen. Somit kann ich diesen Anbieter nicht empfehlen und schließe mich der Meinung des Autors an.

    Antworten
  • 20. März 2018 um 14:25
    Permalink

    Kann man mit Wunderwerk Steuern sparen?
    Wahrscheinlich schon. Bei einer kurzen Google-Recherche habe ich gelesen, dass der Arbeitgeber auch einen Stromkostenzuschuss als steuerfreien Sachbezug leisten kann. Steuersparen kann also funktionieren – sicherlich auch mit jedem anderen Stromversorger. Unseriös und lächerlich finde ich das nicht.

    Antworten
    • 21. März 2018 um 08:36
      Permalink

      Vielen Dank für diesen Hinweis. Ich habe auf Ihren Kommentar hin recherchiert und gesehen, dass monatliche Sachbezüge von maximal 44 € steuer- und sozialversicherungsfrei bleiben (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG; § 3 Abs. 1 Satz 4 SvEV). Neben dem Klassiker Tankgutschein und Geschenkgutscheinen, kann der Arbeitgeber z.B. auch Stromkosten von 44 € verschenken.
      Was ist schade finde ist, dass zwar mit der Steuerersparnis geworben wird, aber nicht erklärt wird, wie dies funktioniert. Denn wenn Verbraucher schon Tankgutscheine etc. im Wert von 44€ monatlich von ihren Arbeitgebern erhalten, dann ist die Freigrenze bereits erreicht und mit dem Wunderwerk-Tarif können keine Steuern gespart werden. Zudem muss der Arbeitgeber (so verstehe ich es zumindest) den Verbrauchern die 44 € schenken. Nicht jeder Arbeitgeber wird dazu bereit sein.
      Ich stimme Ihnen zu, dass Steuersparen über die Stromrechnung durchaus seriös ist – allerdings würde ich mir wünschen, dass auch gut erklärt wird, unter welchen Bedingungen dies möglich ist. Vielleicht passt Wunderwerk AG seine Internetseite dahingehend an. Ich würde mich freuen.

      Antworten
      • 21. März 2018 um 12:02
        Permalink

        Auf der Internetseite der Wunderwerk AG werden Ersparnis und Voraussetzungen (z. B. noch nicht ausgeschöpfte Freigrenze) an einem Beispiel erläutert. Insgesamt eine relativ komplexe Rechnung. Verschenken muss der Arbeitgeber nichts. Durch die Verringerung des Bruttogehaltes und dadurch gesparte AG-Anteile an den SV-Beiträgen sinkt in dem Beispiel sogar die Belastung für den Arbeitgeber.
        Wer die individuelle Berechnung seiner Ersparnis nicht scheut (was man vorab machen sollte) und kein Problem mit ggf. geringeren RV-Beiträgen und den Konsequenzen daraus hat (wenn Lohn/Gehalt unter der Beitragsbemessungsgrenze liegen), kann mit diesem Modell vermutlich insgesamt einige Euro sparen. Als Anlass für ein (Gehalts-)Gespräch mit dem Vorgesetzten ist es in jedem Fall geeignet, sofern die Freigrenze bisher nicht ausgeschöpft wird und vielleicht sogar Aussicht auf zusätzliches steuerfreies Einkommen neben dem normalen Brutto besteht. Hier kann man Wunderwerk dankbar sein, dass sie dieses Thema in die Öffentlichkeit tragen – es kann schließlich jeder Stromkunde unabhängig vom Stromanbieter profitieren, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.

        Antworten
        • 21. März 2018 um 13:33
          Permalink

          Vielen Dank für Ihre Ergänzung!
          Ich stimme Ihnen zu, dass – sofern die Freigrenze nicht ausgeschöpft ist – der Verbraucher „einige Euro“ sparen kann. Ich komme zu einem anderen Fazit als Sie: Wegen diesen paar Euros würde ich nicht die Lohnbuchhaltung in meinem Unternehmen wild machen. In meinem Unternehmen gibt es klare Regelungen mit dem Betriebsrat. Insofern wird bestimmt keine Sonderlösung für mich gestrickt. Es müsste eine Lösung für alle Mitarbeiter gefunden werden. Diesen Aufwand würde ich mir ersparen wollen. Im Gespräch mit meinem Chef würde ich lieber die Zeit für Gehaltserhöhungen nutzen, als das Modell von Wunderwerk zu erklären.
          Ob man Wunderwerk für diesen Steuertipp danken soll, mag jeder Leser selbst beurteilen. Ich sehe die Gefahr, dass mit Versprechen gelockt werden, die im Nachhinein für den Verbraucher nicht umsetzbar sind.

          Ich finde es klasse, dass zum Thema „Steuersparen mit Hilfe des Stromanbieters“ eine kleine Diskussion mit unterschiedlichen Ansichten entstanden ist! Ich würde mich sehr über weitere Verbrauchermeinungen freuen. Vielleicht gibt es ja auch schon die ersten Verbraucher, die über Erfahrungen mit der Steuerersparnis berichten können.

          Antworten