Lichtblick Preiserhöhung anfechten

So fechten Sie die Preiserhöhung von Lichtblick an

Lichtblick erhöht zum 1.1.2023 die Preise drastisch und bietet einen neuen Tarif mit Preisgarantie an. Da das Unternehmen die Preiserhöhung transparent aufzeigt, sehe ich keine Chancen, die Preiserhöhung anzufechten. Es gibt aber günstigere Tarife, weshalb es vorteilhaft ist, den Vertrag wegen der Preiserhöhung zu kündigen.

Autor: Matthias Moeschler; aktualisiert: 13.11.2022

Handlungsoptionen

Sie können mit einem Anbieterwechsel Geld sparen. Bitte prüfen Sie bevor Sie sonderkündigen, ob andere Anbieter Ihnen günstigere Konditionen bieten können.

Sind Sie unsicher bei der Wahl des Anbieters? Dann stellen Sie mir gerne eine unverbindliche Tarif-Anfrage.

Sonderkündigung: Musterschreiben

Bei einer Preiserhöhung sollten Sie als erstes prüfen, ob es günstigere Anbieter gibt. Stellen Sie mir hierzu gerne eine unverbindliche und kostenlose Tarifanfrage. Diese beantworte ich Ihnen sehr zeitnah.

Nachdem Sie eine günstigere Alternative von einem seriösen Anbieter gefunden haben, sollten Sie sonderkündigen. Das Sonderkündigungsrecht gilt bis zum Wirksamwerden der Preiserhöhung (bei einer Preiserhöhung ab 1.9. muss die Kündigung bis zum 30.8. übermittelt sein). Es ist wichtig, dass Sie selber kündigen. Sie dürfen Ihren neuen Anbieter damit nicht beauftragen.

Um zu kündigen, schreiben Sie bitte diese E-Mail an Lichtblick: [email protected] oder nutzen Sie die Internetseite von Lichtblick.

Betreff: Sonderkündigung aufgrund Ihrer Preiserhöhung (§41 (5) EnWG)
Kunden-Nr.:
Vertrags-Nr.:
Sehr geehrte Damen und Herren, aufgrund Ihrer Preiserhöhung ab xx.xx.202x kündige ich fristgerecht einen Tag vor Wirksamwerden der Preiserhöhung meinen Strom-Liefervertrag bei Ihrem Unternehmen.
Bitte bestätigen Sie mir die Sonderkündigung und das Kündigungsdatum schriftlich innerhalb von 14 Tagen.
Viele Grüße,

Q Cells kündigen Preiserhöhung

Um rechtssicher zu kündigen, empfehle ich Ihnen zusätzlich per Einschreiben/ Einwurf (Brief) oder per Fax (040636020) zu kündigen. Verwenden Sie hierzu diese PDF-Vorlage. Weiterführende Hinweise zur Kündigung finden Sie hier.
Anschrift: LichtBlick SE – Zirkusweg 6 – 20359 Hamburg

Wenn Sie deshalb die Kündigungsfrist verpasst haben, können Sie den Vertrag vorzeitig beenden. Aus meiner Sicht ist die Preiserhöhung unzulässig und kann angefochten werden. Entsprechende Musterschreiben finden Sie HIER.

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12 Kommentare

  1. Ja ich schtreibe einen Kommentar. Ich bin seid ewigen Zeiten bei Lichtblick versichert. Meine Kundennr. 9178718,
    Ilona Köhler Weißbachstraße 12 in 98660 Themar. Ich bin enttäuscht über Ihr Gebaren . Von einem Betrag von mtl . 66.7 Euro um das Doppelte zu erhöhen ist in meinen Augen schon eine Frechheit. Ab Januar sind es 128 Euro. Ich erwarte von Ihnen eine umgehende Jahresabrechnung und Korrektur!
    Auch Lichtblick als „Klimafreundlicher Anbieter“ will schnell reich werden. Ich kann die Verfahrensweise nicht verstehen.
    Sollten Sie mir ein anderes Angebot machen können, lassen Sie es mich wissen. Ansonsten umgehende Bearbeitung bitte!!!!! Ilona Köhler

  2. Frage:
    Auf der allgemeinen Seite zu (unzulässigen) Preiserhöhungen shcrieben Sie bzgl Unzulässigkeit:
    „Zudem berichten mir betroffene Kunden, dass deren Preiserhöhungen lediglich in das Kundenportal eingestellt wurden. In all diesen Fällen hatte der Kunde nicht genügend Zeit, auf die Preiserhöhung zu reagieren.

    In all diesen Fällen erfolgte die Ankündigung der Preiserhöhung nicht fristgerecht. Daher sind derartige Preiserhöhungen unwirksam.“

    Tja, Sie und Veneko wissen das offenbar nicht, aber bei Lichtscam hier gibts keine Briefe.
    Da kommen immer nur, falls überhaupt, Emails mit dem Text „Es liegt ein neues Dokument für Sie bereit“.
    Und lediglich im Backoffice, das 80+% der Zeit nicht richtig funktioniert, kann man dann die eigentliche Preiserhöhung lesen.

    Ist da die Preiserhöhung dann nicht unwirksam gemäß ihrer Angaben?

    Wäre nett wenn Sie antworten würden.
    Als wir über ihre Seite heir das Lichtblick Erhöhungsschreiben einreichten zur Prüfung durhc die veneko, kam ja keine konkrete Antwort von veneko dazu sondern nur der Verweis auf das 0815 Schreiben heir auf der Webseite, also gar keine individuelle Prüfung des Schreibens.

    Da hätte ich zuwenigstens gerne mal ihren Standpunkt zu obigem Stichpunkt gehört bzgl. „Preiserhöhung nur im Backoffice“.
    Gerne hier als Antwort auf meinen Kommentar 🙂

  3. Bei uns auch:
    Lichtblick Stromvertrag bisher 25 Cent/kwh, ab 1.2. Erhöhung auf 64 Cent/kwh.

    Will mir hier ernsthaft einer sagen dass das kein Beschiss sondergleichen ist?
    Da können die Venekos noch so behaupten, die hätten ihren Quatsch transparent aufgelistet.
    Wobei ich sowas wie „Vertrieb und Beschaffungskosten 10 auf 45 cent“ nicht transparent nennen würde.

    Wo ist das denn transparent?

    Wenn die da hinschreiben, ihre Beschaffungsksoten wären nun 2 Milliarden teurer, müssten wirs auch schlucken oder wie?

    Bei aller Liebe, aber Veneko scheint wohl auch nicht richtig hinzugucken.

    Oder wo sehe ich wie wann wo Lichtblick zu welchem Preis was gekauft hat?
    Denn nur DAMIT könnte man nachrechnen ob deren „Beschaffungskosten“ wirklich 4 mal so hoch sind wie zuvor.

    Und nicht einfach was behauptet und fertig.

    Sind auch nicht besser wie die Bullshit Ausreden anderer Anbieter, bei denen heißt es in Fließtext, der Strompreis habe sich verfünffacht binnen 1 Jahr.
    Hier bei Lichtbnlick wirds eben in ner Tabelle dargestellt als Veränderung des „Vertrieb und Beschaffungsksoten“.

    Und Vertrieb, warum zum Teufel sollen denn deren MArketingsachen teurer geworden sein?
    Musste die mehr Flyerspamming machen weil keiner dorthin wollte oder wie?
    Sollen sies sein lassen und gut, zack bleiben die Vertriebkosten gleich.

    Sorry, völlig unbelegt und unbegründet finde ich das, eine tabellarische Auflistung rein behaupteter aber unbelegter „Kosten“.

    Könnten die auch gleich noch „Personalkosten“ dazu schreiben, soll angeblich von 10 auf 200 cent hochgegangen sein. rein erfunden, muss nicht stimmen, nachprüfen kanns mangels Unterlagen eh keiner.
    Und veneko und co shcluckts. Ist schließlich „transparent“.

    Weil die erlogenen Behauptungen nicht als Fließtext sondern als hübsche Tabelle da stehen, dann ists scheinbar transparent und daher legal -.-

  4. Guten Tag Herr Dr. Meschler,
    ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen für Ihre sehr informativen, gut nachvollziehbar und umfassenden Ausführingen und Services bedanken. Habe gerade mein Kündigungsschreiben an Lichtblick auf Grundlage Ihrer Vorlage, Sonderkündigung, fertig gestellt. Nochmals vielen Dank und unbedingt weiter am Ball bleiben.
    Herzliche Grüße
    Heide Bardy

  5. Sehr geehrter Herr Moeschler,
    warum ist bei der Neuberechnung meiner Abschlagszahlungen von meinem Stromanbieter Lichtblick nicht die zugesagte Unterstützung durch die Bundesregierung – sog. Strompreisbremse – miteingerechnet? Kann ich das verlangen?
    mit freundlichem Gruß
    Petra Rogge

  6. Guten Tag Herr Dr. Moeschler,
    ich bin durch Zufall beim „googeln“ auf Ihre Seite geraten. Bisher dachte ich, es sei bei mir noch alles in Butter, da ich noch keinen Brief mit einer Erhöhung erhalten habe. Als ich mich nach dem Lesen Ihres Artikels dann im Onlineportal eingeloggt habe, konnte ich unter den dort hinterlegten Nachrichten tatsächlich ein Schreiben mit einer Ankündigung der Strompreisanpassung finden, welche auf dem 15.11.2022 datiert war. Wie gesagt, habe ich noch kein Schreiben als „echten“ Brief erhalten. Jetzt meine Frage an Sie: Ist die Erhöhung dann überhaupt rechtlich wirksam? Im Sommer diesen Jahres hatte ich ja auch rechtzeitig vor dem Wegfall der EEG ja auch einen Brief bekommen, in der eine Erhöhung zum 01.06. angekündigt wurde. Reicht es aus, dass ich der Preiserhöhung widerspreche und nur unter Vorbehalt der anstehenden gesetzlichen Regelungen zunächst den doppelten Abschlag zahle?
    Ich bedanke mich für Ihre Antwort im Voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen,
    Sascha L.

  7. Guten Tag Herr Dr. Moeschler,
    mir gegts ebendso mit Lichtstrom und der Verdopplung der Tarife. Heize ein kleines Haus nur mit Nachtstrom. EON ist Grundversorger und die Tariefe sind bedeutend günstiger.
    Mache ich einen Fehler wenn ich in die Grundversorgung wechsel. Ich weiß das ich keine Preisbindung habe.
    Ort: 17309 Krugsdorf
    Vielen Dank, Michael..

  8. Sehr geehrter Herr Dr. Matthias Moeschler,
    meine Strom und Gas und Strompreise bei Lichtblick schnellen so in die Höhe, es ist jetzt mehr als eine Verdopplung. Ich kann das nicht mehr bezahlen. Es ist so hoch, dass ich es nicht glauben kann. Können Sie mir einen Anbieter nennen, der auch für Neukunden noch bezahlbare Preise hat?
    Vielen Dank Friederike

  9. Guten Tag, wir beziehen für unsere Ferienwohnung in Fehmarn Strom von der Fa Lichblick (Hamburg) und sollen ab 2023 im HT Tarif statt 36,74 ct/kwh jetzt 58,07 ct/kwh zahlen und im NT -Tarif statt 25,94 ct/kwh jetzt 47,3 kwh. Der Grundpreis erhöht sich um 75,67 EUR auf jetzt 288,19 /Jahr.
    Gibt es günstigere Alternativen (auch ohne Öko-Strom)
    Vielen Dank

  10. Guten Abend Herr Dr. Moeschler,

    wir haben heute die Preiserhöhungen von Lichtblick erhalten. Wir haben zwei Verträge bei Lichtblick. Einmal LB-Strom für Nachtspeicherheizung mit Eintarifzähler und Lichtblick Ökostrom.
    Die Preise verdoppeln sich fast zum 1.1.23.
    können Sie uns weiterhelfen und eventuell einen anderen/günstigeren Stromanbieter nennen.
    Vielen Dank