In den allermeisten Fällen klappt die Versorgung durch den Strom- und Gasanbieter problemlos. Gegenüber einigen Anbietern beschweren sich die Verbraucher jedoch auffällig häufig. Viele Verbraucher haben den Eindruck, dass der Stromanbieter sich auf Ihre Kosten bereichert. Bei Beschwerden dieser Art möchte ich Ihnen zu Ihrem Recht verhelfen!

Insbesondere bei diesen Beschwerden kann ich Ihnen mit meinen Hinweisen zum Erfolg verhelfen!

Auf dieser Seite werden Fakten und die Meinung des Autors wiedergegeben. Zudem handelt es sich um praxiserprobte Empfehlungen aus Foren, von der Verbraucherzentrale oder anderen Institutionen. Trotz aller Sorgfalt kann jedoch keine Haftung übernommen werden. Zudem stellt dieses Informationsangebot keine Rechtsberatung dar, weil rechtliche Sachverhalte lediglich allgemein dargestellt werden und es zu keiner Betrachtung von Einzelfällen betroffener Verbraucher kommt (RDG §2 III, Satz 5) ⇒ weiterführende Hinweise.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Guthaben nicht ausgezahlt / Stromrechnung wird nicht erstellt
  2. Preiserhöhung: versteckt und/oder überhöht
  3. Fehlerhafte Stromrechnung
  4. Zu hohe Abschläge
  5. Mahnungen und Inkasso
  6. Neukundenbonus nicht anerkannt
  7. Kündigung ignoriert/nicht anerkannt
  8. Umstellung Lastschriftmandat auf Überweisung
  9. Nichterfüllungsschaden wird gefordert
  10. Unzulässige Vertragsabschlüsse über Telefon
  11. Anbieterwechsel abgelehnt

 

1. Guthaben nicht ausgezahlt / Stromrechnung wird nicht erstellt

  • Einige Stromanbieter scheinen ihren Kunden ihr Guthaben später als zulässig auszuzahlen. Auf Kosten der Kunden können Unternehmen sich so günstiger finanzieren. Sehr häufig wird der Sofortbonus und die Guthaben aus der Stromrechnung verspätet ausgezahlt.
  • Nach spätestens sechs Wochen muss der Stromanbieter die Stromrechnung erstellen. Im Falle eines Guthabens muss dieses umgehend, spätestens jedoch mit der nächsten Abschlagszahlung erstattet werden. Der Sofortbonus muss wie vereinbart ausgezahlt werden. Dies ist häufig nach 60 oder 90 Tagen der Fall.
  • Setzen Sie Ihrem Stromanbieter frühzeitig eine Frist.

2. Versteckte oder überhöhe Preiserhöhung

  • Preiserhöhungen müssen transparent mitgeteilt werden. Preiserhöhungen, die versteckt in langen Texten oder als Werbe-flyer getarnt sind, sind nicht zulässig. Versteckte Preiserhöhungen werden grundsätzlich allen Top-10-Stromanbietern mit den meisten Verbraucherbeschwerden vorgeworfen.
  • Die Preisanpassungsklauseln in den AGBs müssen rechtlichen Anforderungen genügen, was in der Vergangenheit häufig nicht der Fall war.
  • Der Stromanbieter darf nur die gestiegenen Kosten (z.B. Energiebeschaffung, Vertrieb) an den Verbraucher weiterreichen. Preiserhöhungen dürfen nicht dazu dienen, den anfänglichen Gewinnanteil des Stromanbieters zu steigern. Bei hohen Preiserhöhungen kann somit angezweifelt werden, dass der Stromanbieter mehr als nur seine gestiegenen Kosten an den Verbraucher weiterreicht.
  • Viele Preiserhöhungen dürften unzulässig sein – sei es aufgrund mangelnder Transparenz, aufgrund der Preisanpassungsklauseln oder weil die Preiserhöhung zu hoch ausfällt. Wehren Sie sich.
  • Mit meinen Vorlagen wehren Sie unzulässige Preiserhöhungen erfolgreich ab. Folgen Sie hierzu bitte diesen Hinweisen.

3. Fehlerhafte Stromrechnung

  • Bei einigen Stromanbietern sollten die Verbraucher die Stromrechnung besonders genau kontrollieren.
  • Am häufigsten treten Fehler bei der Anerkennung vom Neukundenonus und beim berechneten Verbrauch auf. Wenn bei Ihnen ein falscher Verbrauch berechnet wurde, folgen Sie diesen Hinweisen.
  • Kontrollieren Sie Ihre Strom- und Gasrechnung mit Hilfe dieses Excel-Tools und fordern Sie eine Korrektur ein.
  • Folgen Sie den Hinweisen auf dieser Seite.

4. Zu hohe Abschläge

  • Strom- und Gasabschläge müssen sich am Vorjahresverbrauch orientieren. Ist dies nicht möglich, darf der Stromanbieter die Abschlagszahlungen nach dem Durchschnittsverbrauch vergleichbarer Kunden heranziehen.
  • Kunden brauchen nicht in Vorleistung zu gehen. Somit sollten die Abschläge 1/12 der voraussichtlichen Stromkosten für ein Jahr betragen.
  • Fordern Sie niedrigere Abschlagszahlungen ein.
  • Mit Hilfe dieses Excel-Tools können Sie die zulässige höhe Ihrer Abschlagszahlung bequem selber berechnen. Wenn Sie zu hohe Abschläge zahlen, sollten Sie diese heruntersetzen lassen.

5. Mahnungen und Inkasso

  • Insbesondere der Stromanbieter 365 AG (immergrün) schalten sehr schnell und häufig auf unberechtigt Inkassounternehmen ein.
  • Wenn Sie z.B. einer Rechnung oder einer Preiserhöhung begründet widersprochen haben, dann müssen Sie nur den unstrittigen Betrag leisten. Wenn z.B. nur aufgrund einer Preiserhöhung eine Rückzahlung entsteht, dann müssen Sie diese bis zur Klärung des Sachverhalts nicht leisten. In diesem Fall ist es nicht zulässig, dass der Strom- und Gasanbieter Ihnen dennoch Mahn- und Inkassokosten auferlegt.
  • Mit diesen Hinweisen können Sie die zulässige Höhe der Mahn- und Inkassokosten überprüfen. Zudem teile ich mit Ihnen meine Erfahrungen, wie Sie mit unberechtigten Forderungen umgehen sollten.

6. Neukundenbonus nicht anerkannt

7. Kündigung ignoriert/nicht anerkannt

  • Insbesondere bei den Stromanbietern xxx beschweren sich Verbraucher, das Kündigungen ignoriert oder nicht anerkannt werden. Dadurch besteht die Gefahr, dass sich der Vertrag unfreiwillig verlängert.
  • Der Verbraucher muss seine Kündigung belegen können, z.B. per Einschreiben. Ein Telefonat oder ein einfacher Brief reicht nicht aus, um die Kündigung beweisen zu können.
  • Seit Oktober 2016 muss der Stromanbieter Kündigungen per E-Mail oder Fax akzeptieren.
  • Wehren Sie sich und beachten Sie, wie Sie zukünftig Ihren Stromanbieter richtig kündigen.

8. Umstellung Lastschriftmandat auf Überweisung

  • Fuxx Sparenergie und 365 AG kündigen teilweise das Lastschriftmandat auf, nachdem der Kunde seinen Stromvertrag beenden möchte.
  • Dies ist unzulässig und Folgekosten müssen nicht von Ihnen bezahlt werden.

9. Nichterfüllungsschaden wird gefordert

  • Wenn Kunden vorzeitig den Vertrag mit der 365 AG oder mit Fuxx Sparenergie beenden möchten, können Schadensersatzforderungen aufgrund vorzeitiger Vertragsbeendigung drohen.
  • Verbraucher berichten, dass sie aufgrund eines Umzugs vorzeitig den Vertrag beenden wollten. Der Stromversorger stimmte zu und forderte nach dem Anbieterwechsel überraschend einen sogenannten Nichterfüllungsschaden aufgrund entgangener Gewinne.
  • Sie haben gute Chancen, den geforderten Nichterfüllungsschaden abzuwehren.

10. Unzulässige Vertragsabschlüsse über Telefon

Die meisten Verbraucher beschweren sich über Voxenergie, lekker Energie und Primastrom, dass Verträge ohne Einwilligung telefonisch abgeschlossen wurden. Folgen Sie am besten diesen Empfehlungen, die ich speziell für Voxenergie-Kunden geschrieben habe.

11. Anbieterwechsel abgelehnt

Viele Verbraucher beschweren sich über fehlgeschlagene Anbieterwechsel.  Am häufigsten werden Wechsel aufgrund negativer Schufa-Auskunft oder bei Dauer-Wechslern abgelehnt. Im obigen Link erfahren Sie, wie Sie zu Ihrem Vertrag kommen sowie ungewollte Vertragsverlängerungen vermeiden.

 

Mit meiner Hilfe werden Sie derartigen Ärger nie wieder haben!

Diese Probleme dieser Art bleiben Ihnen bei einem seriösen Stromanbieter erspart. Wechseln Sie daher zukünftig nur noch zu seriösen Strom- und Gasanbietern und meiden Sie unseriöse Anbieter. Rufen Sie daher vor jedem Wechsel meine Liste mit den seriösen Strom- und Gasanbietern auf.

seriöse Stromanbieter

Ich habe die Beschwerden auf den Internetseiten de.reclabox.com und forum.energienetz.de ausführlich recherchiert. Anhand dieser Erkenntnisse habe ich die häufigsten Beschwerden gegenüber Stromanbietern, bei denen der Verbraucher den Eindruck hat, der Stromanbieter bereichere sich auf seine Kosten, zusammengestellt (siehe auch hier). Selbstverständlich ist diese Liste nicht abschließend.

Haben Sie Anmerkungen oder Ergänzungen? Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

15 Kommentare zu „Unseriöse-Stromanbieter: die häufigsten Beschwerden

  • 10. November 2019 um 10:18
    Permalink

    Hallo Herr Moeschler,
    mir wurde am 13.09.2019 von Energieversorger EnviaM mein Ein-Jahr-Vertrag per Postbox
    Auftragsbestätigung bestätigt Konditionen lauteten auf.Verbrauchspreis: 25,94 Cent/kWh / 4,76 Euro/Monat (57,12 Euro/Jahr)Am 02.10.20.19 erfolgte per Postbox eine Vertragsbestätigung zu den og.Konditionen.Lieferbiginn 01.11.2019
    Am 07.11.2019 also 7 Tage nach Lieferbeginn erhielt ich per Postbox im Betreff“ Kopie zur Preisinformation“ enthalten eine Preiserhöhung zum 01.01.2020
    Verbrauchspreis: 25,94 Cent/kWh (alt) Neupreis Ab 01.01.2020 + 3,12 Cent/kWh.
    4,76 Euro/Monat (57,12 Euro/Jahr) (alt)Neupreis ab 01.01.202 +0,76 Euro/Monat. (66,24 Euro/Jahr)
    Ich finde es ja eine ziemliche Frechheit mir 7 Tage nach Vertragbeginn eine Preiserhöhung mitteilen.
    Erst kurze Zeit davor eine Werbung über ein Preisportal zu machen um Kunden zu bekommen.Da frage ich mich natürlich was gelten noch Verträge?
    Lohnt sich hier eine Ziviklage,da der Anbieter ja nicht von 09.2019 bis 07.11.2019 eine Preiskaltulation erstellt.Oder grundsätzlich sich die Frage stellt ob diese Stromkundenwerbung über ein Preisportal überhaupt dann noch zulässig ist.Im Endeffekt egal was ich als Anbieter anbiete,erhöhe ich einfach die Preise!Bedanke mich für eine Antwort.
    Angelika.M.

    Antworten
    • 14. November 2019 um 23:29
      Permalink

      Guten Tag,

      ja, das AG Delmenhorst hat diese Praktik bei immergrün als sittenwidrig eingestuft.

      SIe haben ein Sonderkündigungsrecht bis zum Wirksamwerden. Dieses können Sie nutzen. Achten Sie darauf, dass der Anbieter Ihnen Ihre Kündigung bestätigt.

      Viele Grüße
      Moeschler

      Antworten
  • 12. Juli 2019 um 19:34
    Permalink

    T. A. 12.07.2019
    str

    A.

    Schlichtungsstelle Energie e. V.
    Friedrichstraße 133
    10117 Berlin

    Schlichtung wegen :

    Widerruf /Widerspruch bzw . ersatzweise sofortige Kündigung gegen lekker Gmbh
    Zählernummer
    Str.
    A

    Nummer: Vorgangsnummer: bei lekker Gmbh

    Kontaktdaten von Vertriebspartner/Dienstleister Herrn S.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe irrtümlicherweise Weise telefonisch einen Vertrag mit lekker Gmbh bei Herrn S dem Vertriebspartner/Dienstleister von lekker Gmbh unterzeichnet, da ich der Meinung war mein bisheriger Stromversorger Stadtwerke xxxx sei am Telefon und er sagten er wollte nur Daten abgleichen.

    – Siehe Anlage 1 im beil. Worddokument –

    Vom Beschwerdemangament von lekker erhielt ich die Nachricht, dass das Bestätigungschreibens des Widerrufes bereit unterwegs sei und ich habe es erhalten.

    – Siehe Anlage 2 im beil. Worddokument –

    Aber nun schrieb Frau J. vom Beschwerdemanagement, von lekker dass die Daten von dem Vertriebspartner Herrn Stein noch bei lekker eintreffen könnten und dass wir dann ggf. auf ein Vertragschreiben von lekker reagieren sollen.

    – Siehe Anlage 3 im beil. Worddokument –

    Im Zusammenhang mit unserer Beschwerde hätte ich aber gerne noch die Kontaktdaten von ihrem Dienstleister /Vertriebspartner
    Herrn S.
    Ich will unbedingt vermeiden, dass ihr Vertriebspartner Herr S ihnen die Auftragsdaten mit irrtümlicherweise von mir herausgebenen sensiblen Daten fälschlicherweise an Fa. Lekker Gmbh übermittelt und deshalb sofort direkt Kontakt zu ihm aufnehmen.

    Es geht u.a. auch um meine Kontodaten.

    Das habe ich auch per Email an Fa lekker heute übermittelt.

    – Siehe Anlage 4 im beil. Worddokument –

    Leider habe ich nichts von der Firma lekker Gmbh seitdem mehr gehört.

    Können Sie als Schlichtungsstelle die Firma Lekker bitten uns die Kontakdaten von Herrn S. zu nennen?

    Wir wollen Ihn außerdem zu seinem Geschäftsgebaren in geeigneter Weise zur Rede stellen.

    Mit freundlichen Grüßen
    T

    Antworten
  • 9. April 2019 um 14:19
    Permalink

    Per Posteingang 18.03.19 erhielt ich von voxenergie GmbH ein Schreiben über eine Preiserhöhung.
    Daraufhin machte ich von meinem Sonderkündigungsrecht gebrauch. Eine Woche später erhielt ich
    eine Bestätigung meines Schreibens. Gleichzeitig wurde mir mitgeteilt, um mein Anliegen bearbeiten
    zu können, würden noch einige Informationen benötigt. Wozu?? Leider konnte ich bis heute telefonisch niemanden erreichen, da wegen des hohen Gesprächaufkommens alle Mitarbeiter im Ge-
    spräch wären. Trotz des Angebots Rückruf wär möglich – warte ich noch immer darauf. Stattdessen
    erhielt ich von einer anderen Tel-Nr. eine neues Tarifangebot von voxenergie GmbH.
    Bis heute habe ich noch keine Kündigungsbestätigung.
    Ich werde mit bezüglich dieses Geschäftsgebarens weitere Schritte vorbehalten.

    Antworten
  • 21. Februar 2019 um 13:14
    Permalink

    Ich bin auch auf diese Betrüger reingefallen !!!
    Ich habe meine Zustimmung per Telefon gegeben zum Wechsel , 2 Jahre Preisgarantie nach einigen Tagen
    wurde ich schon wieder angerufen Verlängern auf 3 Jahre ,habe erst zugestimmt .
    Nach einigen Stunden dachte ich ,das ist doch kein seriöses Unternehmen .
    Habe dann der Verlängerung widersprochen und festgestellt das mein bestehender Vertrag bei ESWE
    vorzeitig gekündigt wurde. Habe gleichzeitig meinen abgeschlossenen Vertrag gekündigt erst per mail
    das haben sie nicht anerkannt ohne Unterschrift, habe sie dann angeschrieben .
    Das ich mich wundere wie man Verträge ohne Unterschrift abschließen kann ,aber kündigen nicht.

    Antworten
  • 30. Oktober 2018 um 09:51
    Permalink

    BEV benimmt sich schon merkwürdig. Abrechnung 12 Wochen !!! nach Perioden-Ende (30.06.2018). Überzahlung bis heute (30.10.2018) nicht erstattet (17 Wochen !!!), trotz E-Mail und (14 Tage später) Anruf bei der Firma. Ich habe am 25.10.2018 per Einschreiben den Vertrag fristgerecht gekündigt und nochmals die Erstattung der Überzahlung verlangt. Auch die Zahlung des Neukunden-Bonus steht aus.
    So etwas habe ich bei einem Energieversorger noch nie erlebt.

    Antworten
    • 5. November 2018 um 06:49
      Permalink

      Wichtig ist, dass Sie stets schriftlich kommunizieren. Wenn Ihr Anliegen nach 4 Wochen nicht gelöst wurde, können Sie sich an die Schlichtungsstelle Energie wenden.

      Antworten
  • 1. Oktober 2018 um 09:28
    Permalink

    Ich hatte ebenfalls die BEV zum Ablauf des ersten Vertragsjahres gekündigt.

    Die Endabrechnung kam nach ca. 8(!) Wochen und man muß schon aufpassen die Rechnung zu verstehen.
    Einmal sind die Netto- und ein anderes mal die Bruttopreise aufgeführt, also eine Mixtur die man ersteinmal verstehen muß, da alles ineinander verschwurbelt ist.

    Wie kommt man an sein Geld:
    1. Der Abschlag (bei mir noch 25% auf die Stromrechnung i.H.v. 550€) wurde erst nach Anruf bei der Hotline ausgezahlt -> Ausrede: „Upps, das hing hier noch im System“
    2. Der Sofortbonus (bei mir insgesamt 12*10€=120€) wurde auch erst nach Anruf bei der Hotline ausgezahlt -> Ausrede: „Upps, das hing hier noch im System“

    ERGO:
    Bei BEV „hängen alle Boni noch im System“ solange man sich dort nicht meldet und die Auszahlung verlangt!

    AUFPASSEN:
    In der Jahresabrechnung (welche bei mir vom Abrechnungsbetrag OK war) wird auch aufgeführt, das Kundenboni ‚demnächst‘ ausgezahlt werden. Viele legen diese Rechnung dann ad acta und vertrauen auf Ehrlichkeit. Fehlanzeige.

    Antworten
  • 15. Mai 2018 um 09:14
    Permalink

    Ich habe mir-entgegen Ihrer Empfehlung- die umständliche Dokumentationsprozedur mit der Schlichtungsstelle Energie-Berlin erspart. Zudem ist für eine Erledigung durch die Schlichtungsstelle wochenlange Geduld angesagt.
    Meine beschriebene, effektive Methode gegenüber BEV hat sich inzwischen zu meiner vollsten Zufriedenheit bewährt und war erfolgreich.
    In Eigeninitiative und mit entsprechenden Argumenten/Methoden kann sich prinzipiell jeder Verbraucher kurz und bündig gegenüber BEV wehren.

    Antworten
    • 17. Mai 2018 um 15:44
      Permalink

      Ihrer Einschätzung stimme ich grundsätzlich zu. Mit genügend Geduld braucht man die Schlichtungsstelle nicht einzuschalten. Es ist aber sehr vorteilhaft, wenn Verbraucher mit der Schlichtungsstelle drohen.
      Wenn man den Prozess mit dem Stromanbieter beschleunigen möchte, dann kann man die Schlichtungsstelle einschalten. Mir hat das damals ca. 1 Stunde Zeit gekostet.

      Antworten
  • 5. April 2018 um 15:41
    Permalink

    In meiner Verbrauchsabrechnung vom Febr. 2018 wies BEV statt der zwölf geleisteten, monatlichen Zahlungen nur elf aus, d. h. eine geleistete Monatszahlung wurde komplett unterschlagen.
    Zudem kalkulierte BEV für die neue Lieferperiode einen höheren, unbilligen mtl. Zahlungsbetrag, indem der Rechnungsbetrag (Orientierungsbetrag) der vergangenen Lieferperiode wiederum nur auf elf mtl. Zahlungen kalkuliert wurde, obwohl zwölf Abbuchungen erfolgen.
    Arbeitspreis und Grundpreis blieben bei alter und neuer Lieferperiode unverändert.

    BEV betreibt zweifelsfrei ein sehr raffiniertes, überhöhtes Vorauszahlungs-Spielchen zu Lasten des Verbrauchers und verstößt damit gegen das Billigkeitsprinzip gemäß §315 BGB.
    Schriftliche Beschwerden sind gegenüber BEV erfahrungsgemäß nutzlos, insofern grundsätzlich nur mittels Standard-Schreiben und Slogan „in Bearbeitung etc.“ reagiert wird und wochenlang überhaupt nichts passiert.

    Bei derart unanständigen Geschäftspraktiken ist es ratsam, dass erteilte SEPA-Lastschriftmandat zu kündigen (Einschreiben mit Rückmeldung) und weitere Zahlungen nur per Überweisung (Dauerauftrag) vorzunehmen.
    Sinnvoll ist es zudem, eine eigene, detaillierte Berechnung zum realen, billigen Abschlagsbetrag beizufügen.
    Bei der Zahlungsart „Überweisung“ ist es auch möglich, dass bisher nicht erstattete Guthaben auf Basis §812 BGB (Herausgabeanspruch) zu verrechnen.

    Antworten
    • 6. April 2018 um 07:23
      Permalink

      Vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht und Ihre wertvollen Ratschläge! Verbraucher berichten auf dieser Seite über ähnliche Schwierigkeiten. Obwohl schriftliche Beschwerden in der Regel nur mit einem Standardschreiben beantwortet werden, so halte ich diese dennoch für sinnvoll, denn der Stromanbieter wird zur Nachbesserung aufgefordert. Bleibt diese aus, kann sich der Verbraucher nach vier Wochen an die Schlichtungsstelle wenden. Die Schlichtungsstelle ist der größte Trumpf aus meiner Sicht, den wir Verbraucher haben.

      Antworten
      • 23. März 2020 um 22:51
        Permalink

        Das erzählen sie man der Ewe
        Die in der jetzigen Situation mit dem Virus sich weigert, bestehende Energie sperren zu unterbrechen

        Antworten
  • 26. März 2018 um 09:53
    Permalink

    Ich habe12 Monate bei der BEV Strom bezogen.Nach 4 Wochen bekam ich die Rechnung.Man muss sich telefonisch beim Kundenservice melden um den Neukundenbonus zu erhalten.Nach mehrmaligen Anrufsversuchen bekam ich dann den Bonus.Aber das Guthaben aus der Rechnung fehlte.Wieder mehrmals angerufen und jetzt warte ich auf die Gutschrift.Diese Taktik ist ein Betrug am Kunden.Wer nicht anruft bekommt kein Geld zurück.Nie wieder BEV.

    Antworten
    • 26. März 2018 um 13:50
      Permalink

      Selbstverständlich ist es nicht zulässig, dass der Kunde seinen Bonus anfordern muss. Damit verstößt das Unternehmen nicht nur gegen das EnWG, sondern auch gegen die eigenen AGBs. Dort heißt es (Stand: 26.03.2018):

      „Ergibt sich bei der Abrechnung, dass zu hohe Abschlagszahlungen verlangt wurden, so wird der übersteigende Betrag unverzüglich erstattet, spätestens aber mit der nächsten Abschlagsforderung verrechnet. Nach Beendigung des Versorgungsverhältnisses sind zu viel gezahlte Abschläge unverzüglich zu erstatten“ (8.3). Mit anderen Worten: Das Guthaben (inkl. der Boni) ist spätestens mit der nächsten Abschlagsforderung zu verrechnen.

      Antworten

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