Ist Ihre Preiserhöhungen unzulässig?

Die Legal-Tech-Firma VENEKO prüft, ob die zahlreichen Preiserhöhungen bei Strom und Gas zulässig sind. Auf dieser Seite finden Sie alle Prüfergebnisse der VENEKO zusammengefasst, sowie Tipps und Informationen, wie Sie sich gegen unzulässige Preiserhöhungen wehren können.“

Preiserhöhungen sind zulässig, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind:

  • rechtzeitig angekündigt (mindestens 4 Wochen vorab)
  • Preisgarantie ist eingehalten
  • transparent mitgeteilt
  • Kostensteigerung ist begründet (kein Wucher)

Ergänzt am 21.12.2022: Musterschreiben für Widerspruch sowie ergänzende Erläuterungen zu den Prüfkriterien & Beispiele für unzulässige Preiserhöhungen.
Ergänzt am 28.12.2022: Lassen Sie HIER Ihr Preiserhöhungsschreiben kostenlos prüfen.

VENEKO sieht bei ca. 90 Anbietern Hinweise auf formale Fehler. VENEKO hat pro Anbieter mindestens ein Preiserhöhungsschreiben seit Ende 2021 geprüft.

Fehlt Ihr Anbieter in der Liste und möchten Sie erfahren, ob Ihr Anbieter auch formelle Fehler gemacht hat? Ob die Preiserhöhung anfechtbar ist? Dann tragen Sie sich auf dieser Seite ein, um informiert zu werden.

Bei folgenden Unternehmen wurden formale Fehler identifiziert:

  • BELKAW
  • E wie einfach
  • E.Vita
  • eins energie in Sachsen
  • Elektrizität Berlin
  • Elektrizitätswerke Düsseldorf
  • entega
  • Energieversorger Rheinland
  • Enstroga
  • ESWE
  • EVO
  • EWE
  • EWV Energie und Wasserversorgung
  • Fuxx Sparenergie (Grüner Funke)
  • Gas und Wasserversorgung Höxter
  • Hanwha QCells
  • Hitenergie
  • immergrün
  • JES AG
  • Klickenergie
  • Knauber
  • Maingau
  • Mainova
  • Mark E
  • Mitgas
  • Naturenergie (Energiedienst AG)
  • NaturStrom
  • nowenergy
  • N-ERGIE
  • Maxximo
  • mivolta
  • Paketsparer
  • Primastrom
  • Prioenergie
  • RheinEnergie
  • RheinPower
  • Schweizstrom
  • Shell
  • Stadtwerke Ahrensburg
  • Stadtwerke Buchholz
  • Stadtwerke Dessau
  • Stadtwerke Düsseldorf
  • Stadtwerke Kaltenkirchen
  • Stadtwerke München
  • Stadtwerke Schwerin
  • Strogon
  • Susi Energie
  • SWK
  • teag
  • team Energie
  • Thüga
  • Vattenfall
  • Voltera
  • WEP (Wärme-, energie- und prozesstechnik gmbh)
  • Wunderwerk AG

Die Liste wird laufend aktualisiert.
Quellen: Bild (12.12.22); Bild (15.9.2022); Bild (14.12.2022), Bild (29.12.2022); Veneko GmbH.

Bei folgenden Anbietern wurde die formalen Kriterien (bei den geprüften Schreiben) eingehalten: EnBW Ostwürttemberg DonauRies AG; envia Mitteldeutsche Energie AG; Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG; Energieversorgung Mittelrhein AG; EnergieVersorgung Elbtalaue GmbH; Energieversorgung Rudolstadt GmbH; Green Planet Energy eG; Gasag; Harz Energie GmbH & Co. KG; KEW Kommunale Energie & Wasserversorgung AG; Leipziger Stadtwerke GmbH; LichtBlick SE; LogoEnergie GmbH; MVV Energie AG; Pfalzwerke Aktiengesellschaft; Stadtwerke Augsburg Holding GmbH; Stadtwerke Velbert GmbH; Stadtwerke Grimma GmbH; Stadtwerke Uelzen GmbH; Süwag Vertrieb AG & Co. KG

Die VENEKO GmbH ist eingetragener Rechtsdienstleiter und Experte in Sachen Energie und Verwaltung.

rechtzeitig angekündigt

Preiserhöhungen müssen mindestens 4 Wochen vorab mitgeteilt werden. Einige Anbieter verpflichten sich in Ihren AGBs, Preiserhöhungen 6 Wochen vorab anzukündigen. Preiserhöhungen vom Grundversorger müssen ebenfalls mindestens 6 Wochen vorab mitgeteilt werden.

Bei Sonderverträgen (also Verträge außerhalb der Grundversorgung) reicht es nicht, wenn die Preiserhöhung lediglich ins Kundenportal eingestellt wird. Die Preiserhöhung muss daher per E-Mail oder per Brief mitgeteilt werden.

Preisgarantie ist eingehalten

Bei Sonderverträgen schließen Sie in der Regel einen Vertrag mit Preisgarantie. Wenn diese z.B. 12 Monate beträgt, dann darf der Anbieter die Preiserhöhung nicht vor Ablauf der Preisgarantie anheben. Häufig haben die Kunden keine volle Preisgarantie, sondern eine eingeschränkte Preisgarantie oder eine Energiepreisgarantie. In diesen Fällen darf der Anbieter die Preise um die nicht abgesicherten Preisbestandteile erhöhen. Bei einer Energiepreisgarantie darf der Anbieter innerhalb der Preisgarantie z.B. Kostensteigerungen bei Umlagen erhöhen, nicht jedoch Kostensteigerungen für die Energiebeschaffung.

transparent mitgeteilt

Preiserhöhungen müssen transparent mitgeteilt werden. Denn wenn der Anbieter die Preise versteckt mitteilt, dann besteht die Gefahr, dass der Kunde die Preiserhöhung nicht erkennt und dadurch sein Sonderkündigungsrecht nicht wahrnimmt.

Aus dem EnWG und aus zahlreichen Gerichtsurteilen ergeben sich Kriterien, die erfüllt sein müssen. Beispielsweise muss die Preiserhöhung im Betreff klar erkenntlich sein. Der Titel „Wichtige Informationen zu Ihrem Vertrag“ wird als nicht ausreichend gewertet. Zudem müssen die alten und neuen Preise transparent gegenübergestellt werden, damit der Kunde das Ausmaß der Preiserhöhung erkennt.

Kostenerhöhung ist begründet

Der Anbieter darf nur Kostensteigerungen weitergeben. Die Preiserhöhung muss somit auf einer Kalkulationsgrundlage beruhen, die gewissen Anforderungen genügen muss. Maßgeblich sind hier die Entscheidung des Oberlandesgericht Köln vom 26.06.2020, 6 U 304/19 und vom Bundesgerichtshof 06.06.2018, VII ZR 247/17.

„Zur Transparenz gehört auch, dass der Kunde weiß, auf der Erhöhung welches Bestandteils des Entgelts die Preiserhöhung beruht. Der Preis für Strom und Gas setzt sich aus zahlreichen Elementen zusammen, so etwa auch aus Steuern, Abgaben und weiteren hoheitlichen Bestandteilen, die sich ändern können. Insoweit ist es für die Entscheidung des Kunden von erheblicher Bedeutung, ob einer der vorgenannten Bestandteile erhöht wurde oder der Preis aus anderen Gründen steigt.“ (6 U 304/19)

Weitere Anforderungen

Es gibt weitere Anforderungen an eine Preiserhöhung.

Bei den zuvor aufgeführten Prüfkriterien liegen die meisten Verstöße vor. Nur in sehr wenigen Fällen dürfte das Recht auf Sonderkündigung nicht (transparent) mitgeteilt worden sein, eine belastbare Preisanpassungsklausel in den AGBs fehlen etc.

NICHT rechtzeitig angekündigt

Paketsparer hat seine Preiserhöhung am 28.12.2021 angekündigt mit Wirksamkeit zum 1.1.2022. Damit ist die 4-wöchige Frist nicht eingehalten worden. Es gibt weitere Anbieter, die die Frist nicht eingehalten haben. Zudem berichten mir betroffene Kunden, dass deren Preiserhöhungen lediglich in das Kundenportal eingestellt wurden. In all diesen Fällen hatte der Kunde nicht genügend Zeit, auf die Preiserhöhung zu reagieren.

In all diesen Fällen erfolgte die Ankündigung der Preiserhöhung nicht fristgerecht. Daher sind derartige Preiserhöhungen unwirksam.

NICHT transparent mitgeteilt

Teilweise werden Preiserhöhungen geradezu versteckt. Zwischen 2015 und 2018 gab es einen Trend, dass Preiserhöhungen in Werbeflyern versteckt wurden. Heute werden Preiserhöhungen umschrieben oder nicht klar genug kommuniziert. Beispielsweise ist der Betreff unklar oder der Umfang der Preiserhöhung wird verschleiert.

Im folgenden Beispiel kommuniziert Voxenergie die Preiserhöhung lediglich in einer langen Tabelle. Hätten Sie ohne meine Hilfe erkannt, wie hoch der neue Preis sein soll?

Preisgarantie NICHT eingehalten

In einigen Fällen umgehen Anbieter die Preisgarantie, indem sie einfach die Preise trotz Preisgarantie erhöhen. ExtraEnergie und weitere Anbietern haben dies mit dem §313 BGB begründet. Weshalb Juristen dies unzulässig ansehen, habe ich auf dieser Seite beschrieben. Ende 2021 haben auch andere Anbieter die Preise trotz Preisgarantie erhöht.

Kostenerhöhung ist nicht begründet

Gemäß OLG Köln (6 U 304/19) müssen die Preissteigerungen für alle Preiskomponenten dargelegt werden. Im Sinne dieses Urteils zulässige Kalkulationsgrundlage beinhalten z.B. nach erster Prüfung die Schreiben von Lichtblick und eprimo. Daher sind diese beiden Unternehmen NICHT in der obigen Liste aufgeführt.

Gibt es weitere Anbieter, deren Preiserhöhungen unzulässig sind?
Ja. Die Liste wird laufend aktualisiert. Auf dieser Seite finden Sie stets den aktuellen Stand. Gegenwärtig liegen mir Preiserhöhungen von ca. 100 verschiedenen Anbietern vor.

Wann liegen die finalen Prüfergebnisse vor?
VENEKO arbeitet mit Hochdruck an der Prüfung. Ich gehe davon aus, dass die erste Liste mit den finalen Prüfergebnissen ab dem 23.12. vorliegt. Womöglich früher. Die Liste wird laufend aktualisiert.

Was passiert mit meinem Abschlag, wenn ich die Preiserhöhung anfechte?
Wenn Sie die Preiserhöhung anfechten, dann fechten Sie damit gleichzeitig auch die Abschlagserhöhung an. Solange die Preiserhöhung strittig ist, brauchen Sie keine höheren Abschläge zu zahlen. Was genau zu tun ist, erfahren Sie in meinem Musterschreiben und auf dieser Seite.

Soll ich unter Vorbehalt den neuen Abschlag leisten oder nur den alten Abschlag zahlen?
Wichtig ist, dass Sie in jedem Fall schriftlich widersprechen. Nutzen Sie meine Musterschreiben.
Meine Erfahrung ist, dass der Anbieter nicht auf Ihre Beschwerde wirklich eingeht, wenn Sie die neuen Abschläge unter Vorbehalt zahlen. Wenn Sie nur den alten Abschlag leisten, dann ist der Anbieter in Zugzwang. Hier besteht dann das Risiko, dass der Anbieter sie kündigt (sofern Sie einen Sondervertrag haben) oder die Forderung gerichtlich geltend macht. Letzteres ist sehr unwahrscheinlich.

So wehren Sie sich gegen unzulässige Preiserhöhungen!

Überprüfen Sie bitte, dass Ihre Preiserhöhung tatsächlich unzulässig war.

Wenn die Preiserhöhung zulässig war und Sie Ihren Sondervertrag nicht sonderkündigen, dann müssen Sie bis zum nächstmöglichen Termin die höheren Preise zahlen. Der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter wäre dann besser gewesen.

Wenn die Preiserhöhung UN-zulässig war aber Sie sonderkündigen oder den Anbieter wechseln, dann können Sie die Preiserhöhung nicht mehr anfechten. Denn Sie sind ja nicht mehr Kunde beim Anbieter. Höchstwahrscheinlich verlieren Sie so einen sehr günstigen Tarif.

Entscheidend ist,

  • ob Sie in der Grundversorgung sind &
  • ob die Preiserhöhung bereits wirksam ist.

Sie sind in der Grundversorgung, wenn Sie keinen besonderen Strom- oder Gastarif vereinbart haben. Haben Sie einen anderen Tarif abgeschlossen (z.B. über ein Vergleichsportal), dann haben Sie einen Sondervertrag. Während Sie in der Grundversorgung nie eine Preisgarantie haben, weisen Sonderverträge fast immer Preisgarantien auf.
Die Preiserhöhung ist bereits wirksam, wenn die Preiserhöhung z.B. zum 1.1.2022 ausgesprochen wurde und heute der 12.12.2022 ist.

Wählen Sie Ihren Fall aus.

Option A: sonderkündigen und Anbieter wechseln

Wenn Sie sonderkündigen, dann können Sie unzulässige Preiserhöhungen nicht mehr nachträglich anfechten. Sie verhindern die Preiserhöhung, aber Sie werden dann die derzeit günstigen Konditionen verlieren.

Bevor Sie die Sonderkündigung aussprechen, sollten Sie prüfen, ob es günstigere Anbieter gibt. Nur dann macht ein Wechsel Sinn. Wechseln Sie bitte nur zu verbraucherfreundlichen Anbieter. Wenn Sie unsicher sind, dann erstelle ich Ihnen gerne eine Tarifempfehlung.

Sonderkündigen können Sie theoretisch bis einen Tag vor Wirksamwerden der Preiserhöhung. Wenn die Preise zum 1.1.2023 steigen sollen, dann muss die Kündigung zum 31.12.2022 an den Anbieter übermittelt worden sein.

Option B: selber Preiserhöhung anfechten

Nutzen Sie gerne meine kostenlosen Musterschreiben. Für die Wirksamkeit der Preiserhöhungsschreiben kann ich natürlich keine Gewährleistung übernehmen. Beachten Sie bitte die Hinweise auf dieser Seite und auf der Seite der Musterschreiben.

Wenn Sie Kunde der folgenden Anbieter sind, empfehle ich Ihnen dieses Musterschreiben:
Energieversorger Rheinland; Enstroga; Fuxx Sparenergie & Grüner Funke; Hitenergie; Immergrün; nowenergy; maxximo; mivolta; paketsparer; Primastrom; Prioenergie; Hanwha QCells; Strogon; Voltera; Voxenergie; Wunderwerk

Für alle anderen Anbieter aus der obigen Liste nutzen Sie bitte dieses Musterschreiben.

Selber Preiserhöhung anfechten

Nutzen Sie gerne meine kostenlosen Musterschreiben. Für die Wirksamkeit der Preiserhöhungsschreiben kann ich natürlich keine Gewährleistung übernehmen. Beachten Sie bitte die Hinweise auf dieser Seite und auf der Seite der Musterschreiben.

Wenn Sie Kunde der folgenden Anbieter sind, empfehle ich Ihnen dieses Musterschreiben:
Energieversorger Rheinland; Enstroga; Fuxx Sparenergie & Grüner Funke; Hitenergie; Immergrün; nowenergy; maxximo; mivolta; paketsparer; Primastrom; Prioenergie; Hanwha QCells; Strogon; Voltera; Wunderwerk

Für alle anderen Anbieter aus der obigen Liste nutzen Sie bitte dieses Musterschreiben.

Preiserhöhungen müssen transparent mitgeteilt werden, dürfen nicht überzogen sein und müssen auf einer Kalkulationsgrundlage beruhen. Zudem soll ein neues Gesetz der Bundesregierung zur Strom- und Gaspreisbremse überzogene Preiserhöhungen erschweren.

Vor diesem Hintergrund erwarte ich, dass viele Preiserhöhungen anfechtbar sein dürften.

VENEKO überprüft die Preiserhöhungsschreiben der oben genannten Anbieter auf formale Fehler.

Gerne teile Ihnen in 1-2 Wochen mit, ob und inwiefern die geprüften Schreiben Ihres Anbieters gegen formale Vorgaben laut VENEKO verstoßen. Zudem erhalten Sie eine Anleitung inklusive Musterschreiben, wie Sie Ihre Preiserhöhung anfechten können. Tragen Sie sich hierzu in das Formular ein.

Klicke oder ziehe Dateien in diesen Bereich zum Hochladen. Du kannst bis zu 5 Dateien hochladen.

Gerne stelle ich Ihnen ein passendes Musterschreiben zur Verfügung, mit der Sie die Preiserhöhung anfechten können. Ziel ist, dass Sie zu viel gezahltes Geld zurück erhalten.

Die Preiserhöhung als normaler Verbraucher anzufechten ist sehr zeitaufwendig. Häufig müssen Sie den gesamten Lösungsweg durchlaufen. Dies dauert meist länger als 8 Wochen.

Hier fordern Sie Ihr kostenloses Musterschreiben an.

Klicke oder ziehe Dateien in diesen Bereich zum Hochladen. Du kannst bis zu 5 Dateien hochladen.

Option B: Preiserhöhung anfechten lassen

Sie können risikolos VENEKO beauftragen, die alte Preiserhöhung anzufechten. Wenn VENEKO die Preiserhöhung erfolgreich anfechtet und Ihnen z.B. 300 € Rückerstattung zusteht, dann behält VENEKO 100 €. Wenn VENEKO die Preiserhöhung nicht angefochten bekommt, dann zahlen Sie nichts. Sie haben daher kein Risiko.

VENEKO bietet diese Dienstleistung für die folgenden Unternehmen an: immergrün, Fuxx Sparenergie, Wunderwerk, Elektrizitätswerke Düsseldorf, Strogon, Enstroga, Voxenergie und Primastrom.

Sie können unter Vorbehalt die Zahlungen leisten. Das geplante Gesetz der Bundesregierung hat zur Folge, dass die Beweispflicht beim Anbieter liegt, dass die Preiskalkulation korrekt ist.

Es ist sehr schwer und meist aussichtslos, gegen den Grundversorger vorzugehen. Sollte der Grundversorger eine unzulässige Preiserhöhung vorgenommen haben, so werden Sie dies aus der lokalen Presse erfahren.

Vor diesem Hintergrund empfehle ich Ihnen, einen Tarifvergleich durchzuführen.

Prüfen Sie, ob es für Sie einen günstigeren Anbieter mit Preisgarantie gibt.
Sind Sie unsicher bei der Wahl des Anbieters? Dann stellen Sie mir gerne eine unverbindliche Tarif-Anfrage.


Auf dieser Seite werden die Prüfergebnisse von VENEKO aus den zuvor genannten Quellen widergegeben.

Werden Sie sich gegen Ihre Preiserhöhung wehren? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
(Bitte nennen Sie den Namen Ihres Anbieters)

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282 Kommentare

  1. Hallöchen an alle Strom-abgezockten,
    kann mir eigentlich irgend jemand ein Gesetz nenne, wo explizieht steht, daß Stromversorger verpflichtet sind, bei Preiserhöhungen den Arbeitspreis in seine Bestandteile aufzudröseln und diese dem Vorjahr gegenüberstellen zu müssen ?
    Komischerweise kann ich weder bei der Bundesnetzagentur noch sonst irgendwo einen verpflichtenden Hinweis finden und das an anderer Stelle auf dieser sehr informativen Seite aufgeführte Gerichtsurteil betrifft nur Grundversorger und Grundversorgungstarife, meines Erachtens aber nicht Tarifkunden und wenn doch, wo steht das.
    Meine Stadtwerke hier in Dessau sind leider sehr „hartleibig“ und der Kundenservice nicht besonders von Kompetenz beglückt ….
    Gruß Ronald

  2. Hab bei E-ON einen alten Stromvertrag im 2. Jahr, also in der Verlängerung um 12 Monate ohne Preisgarantie. E-On erhöht nun die Preise zum 1.3.23.
    In dem Erhöhungsschreiben steht: „Wenn Sie mit den neuen Preisen nicht einverstanden sind, haben Sie neben Ihren sonstigen vertraglichen Regelungen zur Kündigung das Recht, Ihren Vertrag ohne Kündigungsfrist bis einschließlich 28. Februar 2023 zu kündigen.“ Hab ich erfolgreich gemacht.
    Hat man jetzt neuerdings also bei Preiserhöhungen immer ein Kündigungsrecht unabhängig von den vertraglichen Regelungen? Könnte man aus der Formulierung ableiten.

  3. Wir haben ab 01.01.20 einen Vertrag bei den Stadtwerken Osnabrück abgeschlossen, Strom fix online mit Preisgarantie bis 31.12.21.
    Dieser Vertrag hat sich immer um ein weiteres Jahr verlängert, es gab keine Preisänderung und der Vertrag heisst immer noch Strom fix online.
    Nun sollen die Preise ab 01.02.23 mit Hinweis auf die Billigkeit rapide angehoben werden.
    Wir haben daraufhin im Dezember widersprochen, die Billigkeit angezweifelt und um detaillierte Aufstellung der einzelnen Preiskomponenten gebeten.
    Bis wann müssen die Stadtwerke antworten? Zu welchen Konditionen läuft der Vertrag ab 01.02.23, wenn bis dahin keine Antwort gekommen ist? Der neue Preis wäre so hoch, dass ich dann definitiv dort keinen weiteren Strom beziehen möchte.

    1. Solange Sie die Preiserhöhung anfechten, würde ich nur den alten Abschlag leisten. Dazu habe ich etwas auf dieser Seite geschrieben.
      Der Anbieter wird vermutlich die Position einnehmen, dass der neue Abschlag gilt. Genau das ist ja strittig.

  4. Sehr geehrter Herr Moeschler,

    Sie nannten Lichtblick explizit als transparent, ist das richtig? Ich habe gehört, dass die Strompreise permanent an der Börse sinken. Dieser Tatbestand wäre dann nicht aufgelistet. Außerdem hat Lichtblick die Verbraucher nicht an ihren Gewinnen beteiligt. Nun gibt es Verluste und der Verbraucher soll sie zu tragen haben. Das ist auch eine Frage des Gewissens. Gerade bei einem grünen Anbieter.

    Die Kalkulationsgrundlage ist aus Ihrer Sicht gegeben, wenn ich es richtig verstanden habe… wäre es sinnvoll, dass ich die Beträge ab dem 1.1.23 ‚unter Vorbehalt der Rechtsmäßigkeit‘ (unter Verwendungszweck) überweise?

    Was hat es mit §§ 30 ff AVBGasV auf sich, wo es darum geht, dass die Versorgung mit Gas nicht eingestellt werden darf… auch wenn man die ERhöhrung nicht zahlt… Vielen Dank!

    1. Die Thematik ist sehr kompliziert, da die Unternehmen vertikal entflechtet sind. Das bedeutet, dass die Vertriebsgesellschaft von Lichtblick die Energie über die Börse einkauft. Wenn Lichtblick in der Produktion Gewinne macht, dann sind diese nicht der Vertriebsgesellschaft zuzurechnen.
      Lichtblick und die anderen Anbieter kaufen laufend Energie ein. So entsteht ein durchschnittlicher Beschaffungspreis für die Unternehmen. Nur weil kurzfristig die Strompreise sinken (und teilweise für einige Stunden negativ sind), bedeutet dies nicht, dass diese niedrigen Preise nun an die Kunden weitergegeben werden müssen. Entscheidend sind die durchschnittlichen Beschaffungskosten. Und diese werden von Lichtblick transparent ausgewiesen.

      Ja, leisten Sie gerne unter Vorbehalt.
      Wenn Sie den unstrittigen Betrag leisten (z.B. den alten Abschlag), so darf man Ihnen nicht einfach den Strom und das Gas abdrehen. Aber: Wenn die Preiserhöhung jedoch zulässig ist, dann müssen Sie nachzahlen. Vor diesem Hintergrund würde ich bei Lichtblick den neuen Abschlag unter Vorbehalt zahlen. SOllte diese Preiserhöhung sich als unzulässig herausstellen (z.B. weil die Kalkulationsgrundlage falsch ist), können Sie sich nachträglich das Geld zurück holen.

  5. Bei Belkaw ist ein Link hinterlegt zum Preiserhöhungsschreiben.
    VENEKO hat einen formalen Fehler identifiziert. Welchen genau, kann ich nicht sagen.
    Wie Sie sich wehren, erfahren Sie auf dieser Seite. Bitte schauen Sie sich die Seite noch mal an und klicken Sie auf die „+“.

    1. Danke Herr Moeschler,
      Habe die Seite gelesen von Belkaw, und genau so ist mein Schreiben auch gekommen mit den Begründungen
      Ich habe gelesen das sie die Preiserhöhung auch prüfen und das dauert 1 bis 2 Wochen, dies würde ich gerne tun
      Also
      Email Adresse
      Stromanbierter
      Und ich kann 5 Dateien hoch laden brauchen sie meine Rechnung mit der Erhöhung, fotografieren hochladen und dann an sie senden?
      Gruß Mertikat

  6. Guten Tag Herr Moeschler,
    Wir hatten schon geschrieben über die Belkaw wegen Preiserhöhung.
    Nun sehe ich gerade das Belkaw Lila gefärbt ist.
    Hat mann was gefunden bei der Belkaw?
    Wenn ja was?
    Wenn was gefunden wurde wie kann ich mich wehren und wie.
    Mertikat

  7. Hallo Sascha komme aus dem Kreis Limburg Weilburg und habe die Süwag ebenfalls angeschrieben wegen dem überzogenen Strompreis bei Nachtstrom von 46,06 Cent. Auch bei mir Stillscheigen trotz telefonischer Nachfrage ,es ist in Arbeit.
    Gruß Ingo G.

  8. Kann ich eine zu Unrecht erhobene Preiserhöhung auch nach einem halben Jahr anfechten, so das ich rückwirkend mein zuviel bezahltes Geld wiedererhalten kann?

  9. Sehr geehrter

    Wir bezahlen Primastrom/Berlin monatlich mehr als 300€ und jetzt bieten Sie uns monatlich 296 €!!

    Ich kann nicht jemanden beim Primastrom erreichen und Ihre Web Seite funktioniert nicht. Man kann keine Reklamation machen.

    Wie können Sie mir mit diesem Thema helfen?

    Freundliche Grüße
    Ibrahim Hasbay

  10. Ich habe wegen Preiserhöhung vom sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht
    Per Einschreiben .
    Doch ich erhalte von maxxomo Energie seit Wochen keine Kündigungsbestätigung und der von mir ausgewählte neue Energieanbieter kann mir deswegen keinen Strom liefern weil mein alter Stromanbieter die Kündigung nicht bestätigt

    MfG W.Flegel

  11. Die Süwag Vertriebs GmbH hat ab Januar 2023 eine Preiserhöhung von ca 90% auf den kwh Preis angekündigt.

    Auf schriftlicher Nachfrage wie sich die Preiserhöhung zusammensetzt , kam nur stillschweigen.

    Ich bitte daher drum, dieses Unternehmen zu prüfen ob da nicht auch ein Anfangsverdacht auf unzulässige Preiserhöhung besteht

  12. Ich bin mit Strom bei Vattenfall Tarif natur12strom. Start 01.03.2021 stillschweigend verlängert 01.03.2022
    Aktuell 21,03 C/KWh. Preiserhöhung zum 01.02.2023 auf 36,27 C/KWh.

    Bei Vattenfall scheint es so zu laufen:
    Die in den Vertragsdaten angegebene Preisgarantie gilt nur für den Ursprungsvertrag (2021). Bei stillschweigender
    Verlängerung nach 12 Monaten ist diese Preisgarantie erloschen. Die Darstellung suggeriert allerdings Preisgarantie.
    Irreführend, u.U. auch unzulässig.
    Eine Frage die ich mir auch stelle:
    Ich habe einen Ökostrom-Tarif. Die Stromerzeugung mit regenerativen Energien liegt derzeit kostengünstig bei ca. 8 C/KWh.
    Ist damit eine Verbrauchspreiserhöhung auf 36,27 C/KWh angemessen nach BGB?

    1. Zur Preisgarantie: Ja, so ist es
      Zur Stromerzeugung regenerative Energien: Es gibt eine vertikale Entflechtung der Wertschöpfungsstufen. Die Vattenfall-Gesellschaft, die die Strom-Verträge anbietet muss die Energie an der Börse kaufen. Daher sind die Erzeugerpreise nicht relevant.

  13. Wieso steht die mainova in der Liste?
    Formfehler oder mangelhafte Begründung?

    Wie hoch sehen sie die Chance auf Erfolg bei Einspruch?

    Gruß Jens

    1. Lieber Jens,
      da VENEKO die Prüfung vornimmt und diese noch nicht abgeschlossen ist, kann ich Ihnen die Begründung nicht nennen. Schauen Sie sich bitte die Erklärungen zu den Prüfkriterien an. Häufig fehlt es an einer Kalkulationsgrundlage.
      VG
      Moeschler

      1. Sorry Herr Moeschler,
        wenn die Prüfung für einige Unternehmen noch nicht abgeschlossen ist, sollte man sie auch nicht in der Liste führen!

        Dies weckt einerseits falsche Hoffnungen bei den Verbrauchern und grenzt andererseits an Verleumdung!

        Gruß Jens Ulbricht

  14. Liebe Verbraucherhilfe,
    bis wann ist mit einer Rückmeldung bei eingereichtem Formular zu rechnen? Eingereicht haben wir es vor ca. 2 Wochen.
    Gerne würden wir Mainova widersprechen; dies aber nur unter sinnvollen Rahmenbedingungen.
    Danke für Ihre Rückmeldung und noch mehr für Ihre Unterstützung.

  15. E.Vita hat mit einem
    1-Seiter eine Preiserhöhung auf über 1 Euro/kWh angekündigt. Mit aus meiner Sicht diversen Formfehlern. Der erste: das Schreiben kam am 5.10. an, damit schon nicht rechtzeitig für eine Erhöhung zum 1.11.. Darüber hinaus ist der Betreff zu vage ( „Ihr Strompreis“), es findet sich keine Auflistung der Bestandteile des Preises zur nachvollziehbarkeit und das Sonderkündigungsrecht wird verschleiert ( Verweis auf AGB bzgl. Der Rechte, keine explizite Nennung). Laut AGB sollen die Preise auch auf der Homepage veröffentlicht werden. Ebenfalls nicht geschehen. Insofern habe ich Widerspruch eingelegt, der Anbieter geht nicht drauf ein. Ich sitze das jetzt aus und hab alle Unterlagen an eine Verbraucherzentrale gegeben , die eine Musterklage machen will. Das wird vor keinem Gericht der Welt stand halten, mit so einem Schreiben Preise zu erhöhen.

  16. Hallo, Ich bin ab 01.01.2023 bei der Süwag AG
    Kreis Limburg Weilburg im Grundversorgertarif für Heizstrom also Nachtspeicherwärme die normalerweise viel billiger ist als ein Tagstromtarif.
    Leider gibt es nicht viele Anbieter um einen Wechsel zu vollziehen.Hatte bei Envia M einen Preis Brutto von 18,30 Cent dann abzüglich der EEG Umlage von 4,43 Cent macht bis zum 31.12.2022 13,87 Cent. Habe rechtzeitig gekündigt da der Preis an ein weiteren Jahresvetrag gekoppelt ist mit 28,84 Cent.
    Da wusste ich aber nicht dass die Preise für Nachtspeicherwärme so explodieren und teilweise teurer sind als bei anderen Grundversorgern die Tagstrom Tarife.
    Bei Eon Grundversorger Tarif Tagstrom ab 01.01.2023 gleich 33,37Cent.
    Mein Nachtspeicherwärmetarif bei der Süwag AG 46,06 Cent.
    Habe auch am 12.12.2022 an die Süwag geschrieben und wollte wissen ,Wann und Wo für welche Konditionen der Strom eingekauft wurde.
    An der Börse Oktober 21 kostete die Megawattstd 139Euro im August 22 Megawatt Std. 465 Euro und im Oktober 22 ,153 Euro also geringfügig mehr als im Oktober 21.
    Ich wollte wissen was der Nachtstrom kostet nach in Kraft treten der Strompreisbremse.
    Wenn 80% vom Vorjahresverbrauch angenommen wird und 20% gar nicht berücksichtigt werden, machen sich viele Versorger durch die Erhöhungen mal richtig die Taschen voll.
    Hat man bei den Gas Öl und Pelletheizungen die Bürger mit Nachtspeicherheizung völlig vergessen?
    Die Strompreisbremse sagt nicht mehr als 40Cent pro kWh somit können die Versorger den Nachtspeicherwärmestrom so teuer verkaufen wie den Tagstrom Tarif ,wobei der Naschtstrom verglichen mit dem Tagstrom anderen Anbietern viel zu teuer ist.
    Wie kann das sein??

  17. Hallo,
    bin schon länger MAINGAU Energie Kunde. Bisher sehr zufrieden, es wurden zB die ganzen Senkungen aus der EEG Umlage durchgereicht, sodass unser kWh-Preis in den letzten Monaten sogar gesunken ist. Liegen momentan bei einem Arbeitsspreis von 0,26 ct , da kann man nicht meckern.

    Nun der Hammer, ab 1.1.23 wird auf 60,77 Cent, also ein Plus von 39,81 Cent, erhöht.

    Das Erstaunliche ist, die Preise für den „ einfach Laden Tarif“, also das E-Auto an öffentlichen Säulen, bleiben bei 39 bzw 49 ct/kWh.
    Da lade ich in Zukunft das Auto an öffentlichen Säulen und da unser Stromer eine 220V Steckdose hat, nehm ich dann den Strom für zu Hause🤦🏻
    Das kommt viel günstiger. Was soll man dazu noch sagen😬

  18. Es ist anzumerken, dass es sich um Heizstrom (Nachtspeicher) handelt
    Auch mit der staatliche „Strompreisbremse“ von 40ct/kwh ist es immer noch mehr als eine Verdoppelung des Preises.
    Auch die wiederholte AGB-Anpassung, halte ich für rechtswidrig.

  19. Hallo,

    ich habe von Vattenfall nun auch die Mitteilung zu einer Strompreiserhöhung (Erhöhung des Arbeitspreises um knapp 70 %, Erhöhung des Grundpreises um knapp 5 %) zum 01.02.2023 in meinem Spam-Ordner gefunden. Vertragsbeginn war der 15.05.2021 (mit 12monatiger Preisgarantie); der Vertrag wurde mit dem 15.05.2022 zu unveränderten Konditionen stillschweigend um 12 Monate verlängert. Im Online-Portal werden zu dem bestehenden Tarif folgende Konditionen angezeigt:

    – Preisgarantie: 12 Monate
    – Mindestvertragslaufzeit: 12 Monate
    – Kündigungsfrist: 6 Wochen
    – Vertragsverlängerung: 12 Monate
    – nächstmöglicher Kündigungstermin: 14.05.2023

    Insofern bin ich zunächst davon ausgegangen, dass die Preise für den Zeitraum der Vertragsverlängerung fix bleiben.

    Macht es – auch vor dem Hintergrund des Gesetzes zur Einführung einer Strompreisbremse – Sinn, der Preiserhöhung zu widersprechen? Kündigen möchte ich den Vertrag trotz allem zunächst eigentlich nicht, da die Neukundenpreise andernorts zurzeit noch über dem bei Vattenfall ab 01.02.2023 gültigen Arbeitspreis liegen. Oder sollte ich die bittere Pille einfach erstmal schlucken?

    Die weitere Frage ist allerdings die der sonstigen Konditionen ab dem 01.02.2023, die aus der Preiserhöhungsmitteilung so nicht hervorgehen, sondern im Online-Portal nur unter den gesondert anklickbaren Tarifdetails angezeigt werden.

    Zur Belieferung ab dem 01.02.2023 wird dort angezeigt:

    – Preisgarantie: 12 Monate
    – Mindestvertragslaufzeit: 12 Monate
    – Kündigungsfrist: 6 Wochen
    – Vertragsverlängerung: 12 Monate

    Bedeutet das, dass sich der seit 15.05.2021 bestehende Vertrag ohne mein Zutun zu den neuen Preisen tatsächlich um 12 Monate verlängert oder ist es nicht vielmehr so, dass sich im Falle einer automatischen Vertragsverlängerung der Vertrag (nur) auf unbestimmte Zeit verlängert und somit auch nach dem 01.02.2023 jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden könnte?

    1. Ergänzung meines Posts vom 18.12.2022 / 00:55 Uhr:

      Soeben habe ich mit meinem Nachbarn gesprochen, der ebenfalls Strom-Kunde bei Vattenfall ist; die Vertragskonditionen sind dieselben, Vertragsbeginn war lediglich zwei Wochen später am 01.06.2021 – der Vertrag wurde 2022 gleichermaßen stillschweigend verlängert … mit dem Unterschied, dass er (mein Nachbar) im Gegensatz zu mir (bislang) keine Preiserhöhungsmitteilung erhalten hat. Er hat sogar extra nachgeschaut – im Online-Portal finden sich ebenfalls keinerlei Hinweise auf eine Preiserhöhung zum 01.02.2023.

  20. Hallo.
    Mein Gasabieter hat mir heute, 17.12.2022 für den 01.01.2023 den Gasvertrag gekündigt. Stellen den Betrieb deutschlandweit ein und haben auch geschrieben, hätten seit Monaten keine Neuverträge mehr gemacht. Somit wissen sie es doch nicht erst jetzt und hätten mir eher die Kündigung aussprechen können. So hab ich nur 14 Tage Zeit einen neuen Anbieter zu finden. Echt tolle Aktion. Ich freu mich!

  21. Hallo
    Vertrag wurde seitens Vattenfall als laufender Vertrag mit gleichen Bedingungen um ein Jahr stillschweigend Verlängert
    31.10.2022 bis 31.10.2033 – ein Jahr Preisbindung lt. AGB
    heute am 17.12.2022 wurde mir mit Begründung der Einkaufspreise der Strompreis verdoppelt, obwohl eine Preisbindung lt.
    Vertrag besteht. Wenn ich kündige und zum nächsten Anbieter wechsle, wird mir dort das wieder passieren…
    Es macht also Sinn, da zu widersprechen?
    Wo finde ich ggf. ein entsprechendes Musterformular?
    MfG Stefan

      1. Das mit der Preisgarantie ab Belieferungsbeginn ist sicher so eine Sache, die in beide Richtungen ausgelegt werden kann, zumal Vattenfall bei einer (stillschweigenden) Vertragsverlängerung die Preisgarantie weiterhin als Vertragsbestandteil (mit Sternchen) ausweist – man könnte somit argumentieren, dass die Belieferung mit der neuen , ein weiteres Jahr festgelegten vertraglichen Bindung neu beginnt.

        Was ich nicht so recht verstehe, dass Sie hier einerseits empfehlen, der Preiserhöhung zu widersprechen, zugleich jedoch an exponierterer Stelle die Preiserhöhung von Vattenfall „für schwer anfechtbar“ halten – und das, obwohl in den Vattenfall-Mitteilungen gerade nicht die Vorgaben des OLG Köln eingehalten werden, wonach einzelne Preisbestandteile dezidiert und einem transparenten Vergleich zugänglich ausgewiesen werden müssen.

        Das machen andere Anbieter wesentlich besser – bei Vattenfall hingegen heißt es, das ist der alte Preis, das der neue, wie jedoch der sich zusammensetzt, darüber lässt Vattenfall den Verbraucher völlig im Umklaren.

  22. Guten Tag,
    wie sind nach der Kündigungswelle von Grünwelt zum Ende Dezember 2021 bei den Stadtwerken Stuttgart im Tarif Ökostrom untergekommen.
    Diese kündigen jetzt nach Auslaufen der einjährigen Preisgarantie eine Preisanpassung im Versorgeranteil um 135% an.
    Bei der formalen Transparenz ist im Anschreiben kein Fehler erkennbar. Der Preisanstieg ist jedoch nicht mittels erforderlicher Transparenz plausibel nachvollziehbar, es wird lediglich mit Hinweis auf die stark gestiegenen Preise im vergangenen Jahr argumentiert und trotz „langfristiger Beschaffungsstrategie“ müssten die Preise angepasst werden (interessant: Preis neu: 39,5ct/kWh und damit unter dem Radar der Überprüfungsmöglichkeit des Kartellamtes). Auf unsere Nachfragen erhielten weder vom Kundenservice noch von der Geschäftsführung eine Rückmeldung (sehr schwach!!).
    M.E. können wir die Preisanpassung ablehnen, da die notwendige Transparenz nicht hergestellt wird (und wahrscheinlich auch gar keine Grundlage besteht).
    Würden Sie empfehlen gegen die Preisanpassung vorzugehen und welches ist das schlagende Argument? Sollte die Schlichtungsstelle für Energie hinzugezogen werden, oder erst später? Besten Dank für eine erste Einschätzung.
    Mit freundlichem Gruß aus Stuttgart

    1. Ich möchte Ihnen zunächst einmal den Ratschlag geben Schadensersatz gegen Stromio einzufordern. Bei den gestiegenden Strom- und Gaspreisen lohnt es sich, den Schadensersatz einzufordern. Das geht ganz einfach. Weitere Hinweise finden Sie hier: https://verbraucherhilfe-stromanbieter.de/schadensersatz-stromio-gruenwelt-energie-gasde/

      Die Preiserhöhung der Stadtwerke Stuttgart werden derzeit geprüft. Die Ergebnisse dürften vor dem 23.12.2022 hier veröffentlicht werden. Dann können Sie entscheiden, ob Sie mein kostenloses Musterschreiben nutzen möchten.

      1. Sehr geehrter Herr Moeschler,
        besten Dank für die Rückinformation.
        Wir haben heute die Preisanpassung angefochten wegen nicht nach vollziehbarer Berechnungsgrundlage und bezahlen die neuen Abschläge nur unter Vorbehalt.
        Es geht primär nicht um den absoluten Betrag des neu (kalkuliert???) -en Versorgeranteiles sondern um die Art und Weise des Umgangs mit dem Kunden und den Versuch unsere Rechte mit „lapidarem Geschwurbel“ auszuhebeln und auf Rückfragen nicht zu antworten. Das mögen wir gar nicht!
        Zur Unterstützung unserer Anfechtung haben wir auf die Transparenzpflicht gem. EnWG und die Urteile BGH / OLG Köln verwiesen und sind auch gerne bereit den Aufsichtsrat, die Verbraucherzentrale und die Schiedsstelle Energie einzubinden.
        Jetzt sind wir mal gespannt, wie die Reaktion ausfällt.
        Mit freundlichem Gruß
        Andreas Bakonyi

  23. Hallo und guten Tag.
    Ich habe einen Gasvertrag bei Vattenfall mit einer Laufzeit von 12 Monaten und einer Preisgarantie. Die Laufzeit beginnt am 31.08. eines jeden Jahres.
    Am 20.08. hat mir Vattenfall eine Preiserhöhung angekündigt, die erst ab 06.10. wirksam sein soll.
    Das heisst, der neu laufende Vertrag hatte am am 31.08. immer noch den alten Preis.
    Meiner Meinung wäre die Preiserhöhung rechtens, wenn (mal unabhängig, wann sie angekündigt wird) sie schon am 31.08. und nicht erst am 06.10. wirksam gewesen wäre.
    Oder kann eine angekündigte Preiserhöhung in die Zukunft die Preisgarantie aushebeln?
    Hab schon Widerspruch eingelegt. Vattenfall meint dagegen, dass meine Preisgarantie abgelaufen sei.
    schon mal vielen Dank
    VG Volker Scholtes

    1. Bitte prüfen Sie, ob die Preiserhöhung bei Ihnen abgelaufen ist:
      Die Preisgarantie läuft ab, nach der Preisgarantie.
      Wenn Sie also zum 1.1.2020 einen Vertrag mit 12-monatiger Preisgarantie abgeschlossen haben, dann darf der Anbieter ab dem 1.1.2022 die Preise erhöhen.

      1. Danke für die Rückmeldung. Der Vertrag beinhaltet nach der jeweiligen Verlängerung weiterhin eine Preisgarantie.
        Bei dem aktuellen Vertrag mit Laufzeit 31.08.2022 bis 30.08.2023 ist die Preisgarantie auch immer noch vermerkt.
        Deswegen ja auch meine Frage, ob eine angekündigte Preiserhöhung in die Zukunft diese Preisgarantie aushebeln kann.

        1. Mal genau nachschauen, hinter Preisgarantie ist ein Sternchen bzw Ziffer 3. Dort steht, dass die Preisgarantie nur die 12 Monate ab Lieferbehinn gilt, sprich ab dem Zeitpunkt als sie zu dem Anbieter bzw in den Vertrag tewechselt sind. Nur weil sich der Vertrag verlängert gilt das nicht für die Preisgarantie. Leider.

          1. Hallo Peter,
            danke für die Rückmeldung. Es ist richtig, was Sie sagen. Aber warum wird mir im aktuellen Vertrag immer noch eine Preisgarantie angezeigt?
            Ich beziehe seit 2015 Gas von Vattenfall. Wenn die Preisgarantie sich nicht mit verlängern würde, dürfte doch ab 2016 diese nicht mehr im Vertrag angezeigt werden. Das ist das, was mich irritiert.

  24. Primastrom hat erhöht und 2 Wochen darauf gleich wieder .Das sind die größten Verbrecher die ich kenne .
    Ich habe bereits gekündigt habe .Hab aber eine Kündigungsfrist .

    1. Bei Primastrom sollten Sie sonderkündigen und gleichzeitig auch alle vorherigen Preiserhöhungen anfechten.
      Wie zuvor argumentiert ist die Preiserhöhung sehr versteckt nach meiner Einschätzung. Es lohnt sich, sich zu wehren.

  25. Was heißt: „der Anbieter darf nur Kostensteigerungen weitergeben. Preiserhöhungen müssen auf einer Kalkulationsgrundlage
    beruhen“. Mein Anbieter hat die Erhöhung mit „höheren Kosten, gestiegen: Beschaffung, Vertrieb und Netzentgelte“.
    Das kann ich doch überhaupt nicht überprüfen! Oder reicht dieser lapidare Hinweis zur Begründung aus?

  26. Q-Cells hat „brav“ mit Ablauf der Preisgarantie den Preis pro kWh von 28 ct auf 71 ct erhöht und den Grundpreis von knapp 10 Euro auf 13 Euro. Mein Abschlag erhöht sich damit von 78 Euro auf 185 Euro.
    Dummerweise scheint die Preiserhöhung formal korrekt gewesen zu sein – ich bin gespannt, was die Prüfung des Schreibend ergibt, und habe etwas Hoffnung. (Weil wir seit einiger Zeit ein Baby im Haushalt haben, gehen mir manche Sachen einfach durch die Lappen, sodass ich die entsprechende E-Mail übersehen habe. Pech gehabt – dennoch, die Preiserhöhung finde ich unverschämt. )

    1. Nein, bei QCells sieht VENEKO starke Hinweise auf formelle Fehler. Insofern haben Sie gute Chancen sich zu wehren. Ich erstelle noch das Musterschreiben. Meine Empfehlung ist, dass Sie sich gegen die Preiserhöhung von QCells wehren.

  27. Stadtwerke Düsseldorf AG haben mir den Strompreis zum 01.04.2022 erhöht. Die Vertragslaufzeit beträgt 12 Monate. Anfang Dezember 2022 kommt ein Schreiben zur Preiserhöhung zum 01.02.2023 – Grund Beschaffungskosten haben sich erhöht. Somit erhöht sich der Arbeitspreis von 19,03 auf 35,05 Ct. (+84%). Zudem erhöht sich der Grundpreis von 250 auf 267 Euro/Jahr.
    Preiserhöhung mitten in der Vertragslaufzeit!?

    1. Bei den Stadtwerken Düsseldorf hat VENEKO Hinweise auf formale Fehler. Die Prüfung ist noch nicht abgeschlossen.
      Solange die Preisgarantie abgelaufen ist, dürfen Preiserhöhungen auch während der Vertragslaufzeit erfolgen. Die Preisgarantie läuft ab, nach der Preisgarantie.
      Wenn Sie also zum 1.1.2020 einen Vertrag mit 12-monatiger Preisgarantie abgeschlossen haben, dann darf der Anbieter ab dem 1.1.2022 die Preise erhöhen.

  28. Wir sind bei LichtBlick. Haben bis jetzt 85 Euro gezahlt. Ab Januar sollen wir 163 Euro zahlen. Haben jetzt in einen anderen Tarif gewechselt und zahlen dann 123 Euro.

  29. Ich bin bei Vattenfall (Strom und Gas) und habe ab 1. Dezember eine Erhöhung für Gas. Hatte bis zum 30.11.2022, Verbrauchspreis, 7,89 Cent/KWh und Grundpreis 15,90 Euro/Monat, ab 01.12.2022, Verbrauchspreis 31,87 Cent/KWh = eine Erhöhung von 23,98 Cent/KWh. Der Grundpris ist bei 15,90 Euro/Monat geblieben. Diese Erhöhung ist doch schon enorm, oder?!

    1. Ja, das sind sehr starke Preiserhöhungen. Die Preiserhöhung an sich spiegelt an für sich die gestiegenden Energiebeschaffungskosten wieder. Aber: VENEKO hat Hinweise, dass die Preiserhöhung formale Anforderungen verletzt. Die Prüfung wird bald abgeschlossen und dann finden Sie oben auf der Seite den Hinweis, ob SIe die Preiserhöhung anfechten können.

  30. Die Lechwerke AG erhöht die Preise für LEW Wärmestrom um 100 %. Von 15,32/kWh jetzt ab 01.01.2023 auf 30,59 kWh.
    Ich kann als Laie nicht nachvollziehen ob eine 100 %ige Preiserhöhung nachvollziehbar und gerechtfertigt ist.

  31. Der Stromanbieter Natursrom will den Arbeitspreis per 01.01.2023 vonn 24,9 ct. brutto auf 51,9 ct. brutto ebenso erhöhen wie den Grundpreis von € 9,70/Monat auf € € 11,90/Monat brutto. Eine nachvollziehbare Begruündung liefert Naturstrom nicht.
    Einerseits ist die Rede davon dass der Preis an der EEX innerhalb eines Jahres von € 85,– auf € 400,– gestiegen sei, andererseits ist in dem Scheiben die Rede davon, dass Naturstrom seinen Strom nicht an der Leipziger Strombörse einkauft.
    Hinzu kommt, dass das Preiserhöhungsschreiben aus November 2022 datiert ist. Ich habe das Scheiben allerdings erst am 14.12.2022 erhalten. Somit wurde die FRist der Vorankündigung einer Preiserhöhung von mindestens 4 Wochen nicht gewahrt.

  32. Danke für Ihre Info.
    Was ich noch vergessen habe ist in dem Brief von der Belkaw steht noch das von der Bundesregierung aufgelegte dritte Entlastungspaket wird derzeit noch in den Details ausgearbeitet und ist noch nicht berücksichtigt von der Belkaw.
    Muss mir die Belkaw da rüber informieren wie der Preis letzt endlich ist mit dem Paket?

  33. Ich werde ab 28.10.2022 beliefert mit Strom von der primastrom und habe als einzige Person im Haushalt monatlich einen Stromabschlag von 232 Euro hatte mir das Geld vom Konto zurück gebucht und am 18. 11.2022 eine Kündigung meines Stromvertrages geschrieben. Habe von primastrom keine Antwort über meine Kündigung bekommen und sie haben diesen Monat das Geld wieder abgebucht das waren 637€. Meine Frage darf primastrom so viel Abschlag oder ist es Abzocke? Ich als Rentner kann mir das nicht leisten.

    1. Vermutlich liegt eine Preiserhöhung von Primastrom vor. VENEKO stuft diese als unzulässig an und heute hat die Bild-Zeitung die Preiserhöhung von Primastrom als eine der 7 frechsten Preiserhöhungen gekürt.
      https://www.bild.de/bild-plus/ratgeber/sparfochs/sparfochs/ist-ihr-anbieter-auch-dabei-bild-enthuellt-die-7-frechsten-strompreis-erhoehunge-82242142.bild.html
      Sie sollten schauen, ob eine Preiserhöhung vorliegt und dann sich dagegen wehren.

  34. Hallo Herr Moeschler
    Ich bin in einem fixstromtarif den ich im September dorthin gewechselt hab. Für mich ist jetzt dieses Schreiben eher unübersichtlich da ich nicht sehen kann ob die Kilowattstunde noch bei 29 Cent kostet.
    Mfg Esch-Weyer
    Danke

  35. Hallo

    ich bekam vor kurzem einen Brief von meinem Versorger.
    Ich hatte einen Tarif mit 25 Cent/kwh und nun wurde mir mitgeteilt, dass der neue Preis für 1 kwh 52 Cent betragen würde. Absolute Frechheit. Eine Erhöhung um das Doppelte!
    Da ist die Grundversorgung mit 48 Cent noch billiger. Aber wenn diese BunteRegierung 40 Cent deckeln will, war doch klar , was passiert. Der Arbeitspreis je kwh wird weit über den 40 Cent liegen.
    Danke liebe Grünen.

    mfg Tilo Klöthe

  36. Am 12.10. bekam ich von den Stadtwerken Flensburg den Hinweis, dass ich bis zum 16.10. (4 Tage!) Zeit hätte, den neuen Preis von 57ct statt bisher 26ct pro kwh zu akzeptieren, ansonsten könnte der Preis noch weiter steigen.
    Ist so ein Zeitdruck zulässig? Zumal der 15. und 16.10. bereits auf ein Wochenende fielen.

    1. Wenn ich Ihre Situation richtig einstufe, dann hat Stadtwerke Flensburg Ihnen für 4 Tage ein neues ANgebot unterbreitet. Hier gelten keine Fristen.
      Danach hat das Stadtwerk die Preise angehoben. Darüber informiert das Unternehmen frühzeitig. Ob die Preiserhöhung auch zulässig war, prüft derzeit VENEKO.