Fordern Sie Schadensersatz gegen Stromio, gas.de, Grünwelt Energie, immergrün, Phoenix Strom, LEU & Co. Es ist ganz leicht.

Den Schadensersatz können Sie selber oder mit Hilfe eines Anwalts einfordern. Ich kooperiere mit der Legal-Tech-Firma VENEKO, die eine Dienstleistung anbietet, mit der Sie Ihren Schadensersatz erhalten (siehe auch Handelsblatt vom 31.1.). Diese Option ist in der Regel am besten.

Autor: Matthias Moeschler; aktualisiert am 17.02.2022

INHALTSVERZEICHNIS

I. Wie Schadensersatz einfordern?
II. Wann Schadensersatz einfordern?

III. Selber Schadensersatz einfordern: Schritt-für-Schritt-Anleitung
IV. Ihre Schadensminderungspflicht & günstige Anbieter
V. Häufig gestellte Fragen
VI. Neuigkeiten: Erfahrungen anderer Kunden, Gerichtsurteile etc.
V. Kommentare & Fragen

 

II. Wie Schadensersatz einfordern?

Herausforderungen beim Einfordern eines Schadensersatzes.

Herausforderung 1: Schadensersatzansprüche müssen von Ihnen konkret beziffert und belegt werden, da Sie die Beweislast tragen. Tuen Sie dies nicht, wird Ihre Beschwerde vor Gericht oder im Schlichtungsverfahren abgelehnt (siehe Beispiel). Konkret heißt dies, dass Sie tagesgenau die Mehrkosten zwischen den Vertragskonditionen von Ihren/m neuen Anbieter/n und den Vertragskonditionen mit Ihrem alten Anbieter berechnen müssen.

Herausforderung 2: Ferner haben Sie eine Pflicht zur Schadensminimierung. Sie dürften also keinen unnötig teuren Vertrag als Ersatz für den gekündigten Vertrag abschließen. Zudem müssen Sie sich auch zügig um einen neuen und günstigen Anbieter kündigen. Verzug beim Anbieterwechsel (z.B. weil der Ersatzversorger Sie erst spät informiert hat und weil neue Anbieter keinen rückwirkenden Belieferungsstart zulassen), sind zu erklären. Prüfen Sie bitte, wie teuer Ihr Grundversorger ist. Zahlreiche Grundversorger verlangen Arbeitspreise zwischen 40 und 70 Cent/kWh. In diesem Fall sollten Sie Anbietern wie Vattenfall wechseln, die gegenwärtig Tarife ab 30 Cent/kWh anbieten (⇒ siehe Abschnitt IV).

Herausforderung 3: Häufig wurden Preiserhöhungen vorab versendet. Wenn dies auch bei Ihnen zutrifft, dann sollten Sie die Preiserhöhung anfechten. Andernfalls würde der Schadensersatz entsprechend niedriger ausfallen.

Herausforderung 4: Kompromissangebote fallen häufig unzufriedenstellend aus. Die Strom- und Gasanbieter bieten den Kunden gewöhnlich ein Kompromissangebot an. Dieses ist – wie die Umfrage unten auf der Seite zeigt – meist enttäuschend. Wenn Sie mehr rausholen wollen, dann müssen Sie erfahrungsgemäß vor Gericht gehen.

All dies zeigt, dass es für Privat- und Gewerbekunden anspruchsvoll ist, einen Schadensersatz erfolgreich einzufordern. 

Option A: Dienstleistung der Legal-Tech-Firma VENEKO nutzen

VENEKOVENEKO ist ein auf die Energiebranche spezialisierte Legal-Tech-Firma. Die Firma bietet eine Dienstleistung an, um für Sie den Schadensersatz gegen Stromio, gas.de, Grünwelt Energie & Co. durchzusetzen. VENEKO ist mit den Herausforderungen vertraut, um einen Schadensersatz erfolgreich geltend machten zu können.

Bei dieser Option würden Sie eine Erfolgsprämie i.H.v. 33% zahlen, gehen dafür aber keine finanziellen Risiken ein und Ihr Abreitsaufwand ist minimal. 

Die Vorteile sind:

  • Minimaler Arbeitsaufwand und kein Risiko
  • Genaue Berechnung der tatsächlichen bzw. maximalen Schadenshöhe
  • Durchführung/Begleitung bei der Schadenseintreibung
  • Bessere Verhandlungsposition bei einem außergerichtlichen Vergleich aufgrund hoher Fallzahl.

Option B:  Rechtsanwalt einschalten

Nur in diesen Fällen empfehle ich Ihnen einen Rechtsanwalt einzuschalten:

  • Sie möchten möglichst frühzeitig Schadensersatz einfordern und es gibt noch wenig Sicherheit darüber, ob Sie gute Erfolgsaussichten haben UND
  • Sehr hohe Schadensersatzforderung. (Bei Streitsummen unter 10.000€ dürfte es schwer sein, einen engagierten Anwalt zu finden, der alle Fallstricke meistert und sich tief in dieses Thema einarbeitet).

Zudem sollten Sie sich dem Risiko einer Niederlage vor Gericht und den damit verbundenen Kosten bewusst sein. Achten Sie auch darauf, dass der Rechtsanwalt alle genannten Herausforderungen kennt und entsprechend löst. 

Option C: Selber Schadensersatz einfordern

Wenn Sie selber den Schadensersatz einfordern möchten, dann empfehle ich Ihnen mein kostenloses Musterschreiben und mein Berechnungstool zu nutzen. So sparen Sie Zeit. Zudem sollten Sie die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung befolgen. 

Wenn Sie nicht zeitnah einen neuen und günstigen Vertrag abschließen konnten, dann müssen Sie den Zeitverzug und die hohen Kosten rechtfertigen, da Sie Pflicht zur Schadensminderung haben. Sie können nachweisen, dass es zu der Zeit keine günstigeren Angebote gab, dass Sie erst spät vom Ersatzlieferanten informiert wurden und dass der neue Anbieter einen rückwirkenden Versorgungsstart nicht zugesagt hat. 

Erste Rückmeldungen der Kunden von immergrün, gas.de und Stromio zeigen, dass Ihnen keine oder schlechte Kompromisse angeboten werden. Wenn Sie selber Schadensersatz einfordern möchten, dann empfehle ich Ihnen tendenziell den gesamten Schaden geltend zu machen und Kompromissangebote abzulehnen. Hier ist Durchhaltevermögen und Nervenstärke gefragt. Notfalls müssen Sie Ihre Forderung rechtlich durchsetzen.

Insb. wenn Sie sehr früh Schadensersatz einfordern wollen, besteht das Risiko, dass gas.de den Schlichterspruch nicht akzeptiert und eine gerichtliche Auseinandersetzung sucht, um keine Präzedenzfälle zuzulassen. Bitte bedenken Sie auch: Sobald Sie ein Kompromissangebot von Stromio / gas.de annehmen, können Sie die Dienstleistung von VENEKO nicht mehr nutzen. Denn das Kompromissangebot sieht vor, dass Sie auf sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche aus der Beendigung des Vertragsverhältnis verzichten.

II. Wann sollte ich Schadensersatz einfordern?

Heute können Sie erst einen kleinen Teil des Schadensersatzes einfordern (s.u.). 

Sie können Stromio und Gas.de / Grünwelt Energie natürlich mitteilen, dass Sie Schadensersatzansprüche aufgrund der Einstellung der Belieferung prüfen. Einen echten Mehrwert sehe ich hier jedoch nicht, da Ihr Recht auf Schadensersatz erst nach 3 Jahren verjährt.

Zum anderen haben Sie es leichter, wenn Sie auf andere Gerichtsurteile /Schlichtungssprüche verweisen können. Wenn Sie der erste sind, der Schadensersatz einfordern, dann könnte es besonders schwer werden, diesen durchzusetzen. Zudem könnte Ihre Auseinandersetzung auch vor Gericht enden. Sicherer wäre es dann, die Dienstleitung von VENEKO zu nutzen.

Den maximalen Schadensersatz können Sie selber erst zum vereinbarten Vertragsende einfordern.

Wenn Sie den maximalen Schadensersatz selber (Option C) einfordern möchten, dann müssen Sie bis zum Tag des ursprünglichen, vertraglich vereinbarten Vertragsende warten. Der Grund liegt darin, dass Sie erst dann Ihren Zählerstand kennen, um den Schadensersatz für die höheren Verbrauchskosten berechnen zu können.

Wenn Sie jedoch früher Schadensersatz einfordern möchten, dann könnten Sie z.B. nur den Schadensersatz für die höhere Grundgebühr verlangen. Gleichzeitig würden Sie jedoch auf einen Teil des Schadensersatzes verzichten. Da die Grundgebühr nur einen Bruchteil des Gesamtschadens ausmacht, halte ich dies für nicht sinnvoll.

Eine weitere – theoretische – Möglichkeit wäre, den Schadensersatz für zwei Zeiträume einzufordern. Sie könnten z.B. zum 31.12.2021 den Zählerstand ablesen und für den Zeitraum 3.12.2021 bis 31.12.2021 den ersten Teil des Schadensersatzes einfordern. Zum vereinbarten Vertragsende stellen Sie den zweiten Teil des Schadensersatzes. In der Regel fordern die Energieanbieter jedoch, dass Sie bei einem Kompromiss alle anderen Forderungen abtreten. Somit kann es dann nicht mehr zu einen zweiten Teil ihrer Schadensersatzforderung kommen.

III. Zu Option C: Schadensersatz selber einfordern – Schritt-fürSchritt-Anleitung

1. Schadensersatz berechnen mit Berechnungs-Tool

Den Schadensersatz gegen Stromio, gas.de und Grünwelt Energie berechnen Sie, indem Sie die Mehrkosten aufgrund der Vertragskündigung berechnen. Sie vergleichen also die Energiekosten für den neuen Vertrag mit dem bestehenden Vertrag. 

Um Ihnen Arbeit abzunehmen, habe ich ein Berechnungs-Tool in Excel entwickelt. Sie müssen lediglich einige Angaben tätigen. Das Tool berechnet die Mehrkosten und bereitet die Berechnung anschaulich auf.

gas.de Schadensersatz berechnen

2. Schadensersatz einfordern mittels Musterschreiben

Die Ergebnisse des Berechnungs-Tools kopieren Sie in die E-Mail-Vorlage. Auf der zuvor verlinkten Seite finden Sie weitere Hinweise für das Fertigstellen der Musterschreiben (z.B. zur Fristsetzung). Für das Einschreiben/Einwurf (ca. 3€) nutzen Sie die PDF Vorlage. Dieses Dokument ergänzen Sie um die Berechnungs-Ergebnisse.

Zum Musterschreiben fügen Sie die Nachweise zu den von Ihnen getätigten Angaben bei. Somit muss jede Angabe, die Sie in die gelben Felder der Excel-Tabelle eingetragen haben, nachprüfbar sein. Andernfalls dürfte Ihr Antrag abgelehnt werden.

Wichtig ist, dass Sie die Nachweise über die Tarifkonditionen 

  • Ihres alten Anbieters (z.B. gas.de),
  • Ihres Ersatzversorgers und
  • Ihres neuen Anbieters

sowie einen Nachweis über die Zählerstände dem Schreiben beifügen:

  • für Beginn und Ende der Ersatzbelieferung sowie
  • Ende des ursprünglichen Vertragsendes Ihres Vertrags (also z.B. mit immergrün).

Im Wesentlichen sind dies die Verträge mit Ihrem alten Anbieter, dem Grundversorger und dem neuen Anbieter sowie Nachweise zu den Zählerständen (also Ihre Meldungen an den Netzbetreiber).

3. Bei Widerstand: Schadensersatz selber durchsetzen

Schadensersatz selber durchsetzen

Es ist zu vermuten, dass die Unternehmen nicht bereitwillig den von Ihnen ermittelten Schadensersatz an Sie auszuzahlen. Daher reicht ein einziges Schreiben nicht. Sie müssen dann den Schadensersatz durchsetzen, indem Sie mahnen und danach die Schlichtungsstelle einschalten.

Mahnen: nach 14 Tagen

Wenn nach 14 Tagen keine oder nur eine unzufriedenstellende Antwort auf Ihre Schadensersatzforderung erhalten, dann sollten Sie noch eine weitere Mahnung per E-Mail versenden. Setzen Sie eine 14-tägige Frist. Diese E-Mail könnte z.B. so formuliert sein:

Kunden-Nr.: (sofern vorhanden)
Vertrags-Nr.: (sofern vorhanden)
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich verweise auf mein Schreiben vom xx.xx.202x bezüglich meiner Forderung auf Schadensersatz. Sie sind meiner Aufforderung bisher noch nicht nachgekommen. Bitte holen Sie dies nach. Hierzu setze ich Ihnen eine Frist bis zum xx.xx.202x.
Viele Grüße,

Schlichtungsstelle einschalten: nach 14 Tagen oder nach 4 Wochen

4 Wochen nach erstmaliger Beschwerde können Sie die Schlichtungsstelle Energie einschalten.

Wenn Sie einer Preis- oder Abschlagserhöhung widersprochen haben und daraufhin gekündigt wurden, dann können Sie schon nach 14 Tagen die Schlichtungsstelle einschalten. Der Grund liegt darin, dass eine Kündigung durch den Anbieter eine deutliche Ablehnung Ihres Widerspruchs darstellt.

Was Sie beim Einschalten der Schlichtungsstelle beachten sollten und Sie Ihren Anspruch gegenüber der Schlichtungsstelle formulieren können, finden Sie hier.

Sollte Stromio, gas.de oder Grünwelt Energie den Schlichterspruch nicht akzeptiert, könnte es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen. Insbesondere bei den ersten Schlichtungssprüchen sehe ich diese Gefahr.

4. Kompromissangebot annehmen?

Wenn Sie ein Recht auf Schadensersatz haben, dann werden Stromio, gas.de und Grünwelt Energie vermutlich versuchen, Ihnen ein Kompromissangebot zu unterbreiten. Dies zeigen die Erfahrungen mit immergrün. Wenn Sie dieses annehmen, könnten sämtliche andere Forderungen abgegolten sein und Sie könnten auf mögliche Nachforderungen verzichten. Passen Sie bitte auf, dass z.B. Forderungen aufgrund von z.B. Fehlern in der Abrechnung damit nicht ausgeschlossen sind.

Wägen Sie ab, ob Sie das Angebot annehmen wollen.

IV. Schadensminderungspflicht & günstige Anbieter

Es ist Ihre Pflicht, den Schaden zu mindern. Andernfalls bleiben Sie auf einen Teil des Schadens sitzen.

Alle betroffenen Ex-Stromio-Kunden fallen in die Ersatzversorgung. Für einen Teil der Betroffenen ist die Ersatzversorgung sehr teuer, weil für die Neukunden neue Tarife mit sehr hohen Arbeitspreisen bis 107 Cent/kWh eingeführt wurden. Prüfen Sie daher, wie viel Sie in der Ersatz-/Grundversorger zahlen müssen.

Aktuell sind die Tarife auf den Vergleichsportalen sehr teuer. Zudem werden Anbieter gelistet, die bereits in der Vergangenheit Probleme bereitet haben. Über Energiemakler wie mich sind hingegen noch günstige Tarife verfügbar. 

Am 18.05. kann ich Ihnen folgende Tarife vermitteln:

V. Häufig gestellte Fragen

Darf ich eine Nachzahlung mit dem Schadensersatz verrechnen?

Nein, das würde ich nicht tun. Sehr wahrscheinlich werden Sie zeitnah gemahnt, wenn Sie es tun.
Die Abrechnung erstellt das Unternehmen. Diese ist nachprüfbar. Wenn die Abrechnung fehlerfrei ist (korrekter Verbrauch / Preise, Bonus berücksichtigt), dann haben Sie eine Nachzahlung zu leisten.
Ein Schadensersatz müssen Sie genau nachweisen und dem kann das Unternehmen widersprechen. Um Ihren Schadensersatz geltend zu machen, müssen Sie entweder einen Kompromiss mit dem Unternehmen schließen, oder diesen gerichtlich durchsetzen (lassen).

Wie viel kostete es mich, mich an der Sammelklage zu beteiligen?

VENEKO nimmt Ihnen gerne das Risiko und die Arbeit ab, einen Schadensersatz durchzusetzen. Für die Dienstleistung fällt eine Erfolgsprämie i.H.v. 33% vor. So gehen Sie keine Risiken ein.

VI. Neuigkeiten: Erfahrungen anderer Kunden, Gerichtsurteile etc.

An dieser Stelle werde ich alle wesentlichen Informationen zusammentragen, die Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen werden.

Mir haben die ersten Kunden berichtet, dass sie gegen gas.de / Grünwelt Energie klagen wollen. Für sinnvoller erachte ich in den meisten Fällen, die Dienstleistung von VENEKO zu nutzen.

  • In den ersten Rückmeldungen von gas.de und Stromio wird die Sonderkündigung aus wichtigem Grund gem. § 314 BGB mit dem Wegfall der Geschäftsgrundlage nach § 313 Abs. 3 BGB begründet. 
  • Mir liegen erste Rückmeldungen von betroffenen Kunden vor, die über schlechte Kompromisse oder gar keine Rückmeldung berichten. Sobald Sie das Kompromissangebot annehmen, können Sie sich nicht mehr die Dienstleistung von VENEKO in Anspruch nehmen.

 

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? 
Welche Fragen zum Schadensersatz sind noch unbeantwortet?

Haben Sie für Ihre Schadensersatzforderung ein Angebot innerhalb von 2 Wochen erhalten?

Ergebnisse anzeigen

Loading ... Loading ...

Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

So bekommen Sie Schadensersatz: gas.de, Stromio & Co

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Ich stimme der Datenschutzerklärung zu.

87 Kommentare zu „So bekommen Sie Schadensersatz: gas.de, Stromio & Co

  • 29. April 2022 um 10:43
    Permalink

    Ein kleiner Verlaufsbericht:
    Schadensersatz am 18.04. geltend gemacht. Bisher im 2 Stunden Takt drei Angebote von gas.de erhalten: 80€, 110€ und nun 140€. Alle abgelehnt und darauf hingewiesen, dass wir nun eine genaue Berechnung (nun auf Basis dieses Tools, vielen Dank!) einreichen werden.
    tbc …

    Antworten
  • 29. April 2022 um 09:10
    Permalink

    Hallo zusammen,

    ich bin verzweifelt auf der Suche nach Z-Zahl und Brennwert. Diese gehen aus meinen Rechnungen nicht hervor. Könnte mir jemand weiterhelfen?

    Vielen Dank.

    Antworten
  • 22. April 2022 um 18:08
    Permalink

    Habe selber Schadenersatz von immergrün! und Co. gefordert und innerhalb von 14 Tagen in voller Höhe erhalten. Musterbrief, Berechnung und Vorgehensweise wie oben beschrieben.
    Herzlichen Dank dafür Herr Dr. Moeschler.
    Mit freundlichen Grüßen

    Antworten
  • 15. April 2022 um 13:31
    Permalink

    Nach Erhalt der Abrechnung des Grundversorgers habe ich bei gas.de mit Hilfe des Musterbriefes und des Excel-Tools einen Schaden von 1.395,— € geltend gemacht und eine Erstattung von 1.386,— € erhalten.

    Insofern empfehle ich allen Geschädigten ihren Anspruch direkt geltend zu machen.

    Vielen Dank Herr Moeschler für Ihr Engagement und die Bereitstellung der Vorlagen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Jakobi

    Antworten
  • 14. April 2022 um 16:36
    Permalink

    Ich war in drei Fällen betroffen (2xGas bei Gruenwelt, 1x Strom bei Grünwelt)
    1. Gasvertrag reguläres Vertragsende 31.12.2021 – Schaden durch vorzeitige Kündigung und dadurch erforderliche Ersatzbelieferung errechnet 275,08€ – Angebot seitens Grünwelt 250€ – akzeptiert.
    2. Gasvertrage reguläres Vertragsende 09.02.2022 – Schaden durch vorzeitige Kündigung und dadurch erforderliche Ersatzlieferung errechnet 475,03€ – Angebot seitens Grünwelt 475€ – akzeptiert.
    3. Stromvertrag sollte eigentlich vom 26.02.2022 bis 25.02.2023 laufen. Durch mich prognostizierter Schaden anhand historischer Verbrauchswerte 301,81 – Angebot seitens Grünwelt 250€ + 20 € Sofortbonus – akzeptiert.
    Abgeschickt hatte ich die durch Hr. Moeschler bereitgestellten Musterschreiben am Samstag 2.4.22, die Angebote kamen Dienstag 5.4.22 und Mittwoch 6.4.22.
    Vielen Dank für diesen tollen Service. Hätte Grünwelt abgelehnt, dann hätte ich den Klageweg beschritten und bin mir sicher, dass ich da erfolgreich gewesen wäre. Inwieweit Grünwelt dann noch zahlungsfähig gewesen wäre, bleibt natürlich unbeantwortet. Insofern ist diese Sache für mich zufriedenstellend ausgegangen, zumal ich über Hr. Moeschler noch zusätzlich einen vergleichsweise günstigen Stromvertrag als Ersatz für den Ausfall Grünwelt abschließen konnte.

    Antworten
  • 11. April 2022 um 10:56
    Permalink

    Guten Tag zusammen,

    hat hier jemand die Dienstleistung von VENEKO in Anspruch genommen?
    Wie zufrieden war der Service und wie lange hat VENEKO tatsächlich benötigt um dem Kunden den voraussichtlichen Schadensersatz mitzuteilen?

    Über Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.

    Antworten
  • 30. März 2022 um 13:13
    Permalink

    Frage: Wie errechnet sich die Schadenersatzsumme? Mein Vertragsbeginn war der 16.12.2021 und endete am 21.12.2021. Er bestand ja nur 6Tage von einem Jahr und dann zum Grundversorger. Vielen Dank für ihre Antwort Wolfgang Burkhart-Diederichs

    Antworten
    • 30. März 2022 um 15:59
      Permalink

      Stromio hat die Belieferung zum 23.12. eingestellt. Da in den Verträgen eine Kündigungsfrist vereinbart wurde, dürfte Stromio diese nicht eingehalten haben. Der Vertrag hätte somit ein Jahr weiterlaufen müssen. Insofern dürfte es sich bei Ihnen lohnen, Schadensersatz einzufordern.
      VG
      MM

      Antworten
  • 26. März 2022 um 15:30
    Permalink

    ich hatte mich schon mal bei ihnen angemeldet und eine mail bekommen ,das sie sich melden.bisher habe ich von ihnen noch nichts gehört.
    mfg
    dieter holzhammer

    Antworten
      • 12. April 2022 um 17:19
        Permalink

        Lieber Herr Moeschler,
        meine Mutter wurde auch rückwirkend von Gas.de gekündigt, allerdings hatte ich schon aufgrund er angekündigten Preiserhöhung zum 31.12.2021 vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht. So landete sie für 1 Monat in der unfassbar teuren Grundversorgung, von über 1000 Euro mehr. Über diese Mehrkosten hat sie nun eine Entschädigung angeboten bekommen, bis auf eine Differenz von ca. 100 Euro. Die höheren Kosten des neuen Sondervertrages will Gas.de nicht tragen, aber da können wir mit leben, da wir ja selber gekündigt hatten. Vermutlich war der Zweck der Preiserhöhung ja auch, dass viele mit alten Verträgen kündigen. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Vielen Dank für diese tolle hilfreiche Seite, ich glaube ohne diese Informationen hätte ich gar nichts unternommen, weil mir die Rechtslage gar nicht klar war.
        Mfg

        Antworten
  • 26. März 2022 um 14:46
    Permalink

    Hallo Herr Moeschler,

    Sie empfehlen die Dienstleistung von VENEKO um ohne großen Aufwand durch eine Sammelklage 2/3 des Schadens ersetzt zu bekommen (1/3 Provision geht an VENEKO).

    Unabhängig davon, dass mir persönlich die Höhe der Provision sehr hoch vorkommt, vermisse ich eine wichtige Informationen zu dem Angebot von VENEKO.

    Die AGB auf der verlinkten Seite von VENEKO passen nicht zu dem Auftrag für die Schadensersatz-Prüfung. Zudem würde ich gerne wissen, was passiert wenn ich mich bei VENEKO anmelde, später aber die Dienstleistung nicht mehr in Anspruch nehmen möchte, weil z.B. ein annehmbares Angebot von gas.de vorliegt oder ich mich doch entscheide selbst Klage zu erheben.

    Kann ich also den erteilten Auftrag an VENEKO jederzeit kostenlos stornieren?

    Ich glaube dies wird einige mögliche Kunden interessieren.

    Ich empfehle daher, dass Sie mit einfachen Worten die wichtigsten Vertragsbedingungen, die nach einer Beauftragung von VENEKO vereinbart sind, transparent auf Ihrer Homepage veröffentlichen.

    Besten Gruß

    Antworten
    • 3. April 2022 um 12:48
      Permalink

      Hallo Herr Moeschler,

      Vor einer Woche habe ich eine wichtige Frage gestellt, die sicherlich für alle Geschädigten wichtig ist, die das Angebot von Veneko annehmen wollen.

      Ist Ihnen meine Anmerkung keine Antwort wert?

      Antworten
      • 3. April 2022 um 22:01
        Permalink

        Lieber Hr. Jakobi,
        selbstverständlich ist mir Ihre ANmerkung eine ANtwort wert. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich Ihnen auch schon eine persönliche E-Mail geschrieben.
        ich habe Ihren Kommentar erst am Freitag gesehen, da ich die Kommentare nicht täglich beantworten kann. Ich habe Ihre Frage an Veneko weitergegeben. Die wollen Morgen Ihre Frage umfangreich beantworten.
        VG
        MOeschler

        Antworten
    • 6. April 2022 um 13:29
      Permalink

      Lieber Hr. Jakobi,
      bitte entschuldigen Sie den zeitlichen Verzug. Dies ist die Antwort von VENEKO zu Ihrer Frage. Ich sende diese Ihnen auch noch per E-Mail zu.
      Ihre Fragen zur Dienstleistung können Sie gerne auch an info@veneko.de richten.

      ===
      Hallo Chris,

      erstmal vielen Dank, dass du die Leistung von VENEKO in Betracht ziehst. Die VENEKO ist darauf spezialisiert, Gas- und Stromrechnungen auf Fehler und Gesetzesverstöße zu prüfen und für ihre Kunden durchzusetzen. Wir sind zurzeit die einzigen am Markt, die eine solche Expertise seit einigen Jahren aufweisen können. So haben wir besonders in den Fällen von Stromio und Co. die nötige Fachexpertise, diese schneller und präziser für dich und andere Kunden erfolgreich durchzusetzen.

      Unsere genauen Konditionen findest du in den Auftragsbedingungen unter: https://mein.veneko.de/Auftragsbedingungen_Schadensersatz_Pruefung.pdf

      Diese findest du auch nochmal im letzten Schritt der Beauftragung, denen jeder Kunde zustimmen muss. Sie sind extra nicht in unsere allgemeinen AGB eingebettet, damit unsere Kunden ein besseren Überblick über den konkreten Leistungsumfang bei diesem besonderen Unterstützungsangebot erhalten. Daneben bieten wir ja noch allgemeine Leistungen rund um die Energielieferung an, wie z.B. unsere Expertenprüfung. Wir wollten diese verschiedenen Angebote aber nicht alle in den selben AGB regeln, weil das dann zu unübersichtlich werden könnte.

      Nun zu deiner Frage: Gemäß den Auftragsbedingungen, kann man jederzeit unsere Leistung stornieren bzw. kündigen. Dabei entstehen auch keine direkten Kosten, jedoch bleibt unsere Erfolgsbeteiligung unberührt. Auch im Falle eines Vergleichs oder wenn der Kunde vom Versorger ausbezahlt wird, erhalten wir für unsere Prüfungsleistung 1/3 der Gesamtforderung. Jedoch können wir je nach Fall auch aus Kulanz von unserer Erfolgsbeteiligung zurücktreten.

      Unser Produkt ist so aufgebaut, dass für den Kunden kein Risiko besteht, da wir für die Prüfung und die Durchsetzung zum einen in Vorleistung gehen und die Anwalts- bzw. Gerichtskosten selbst tragen. Zudem ist durch unsere Energiemarkt-Expertise die durchsetzbare Forderung meistens deutlich höher als bei anderen Legal-Tech-Firmen. Im Falle, dass sich Kunden selbst der Schadensforderung annehmen wollen, haben wir durch unsere gebündelten Streitwertmengen wahrscheinlich einen größeren Hebel um mehr Geld auch durchzusetzen.

      Für weitere Fragen, kannst du dich auch direkt an die VENEKO per E-Mail: info@veneko.de wenden.

      Antworten
      • 15. April 2022 um 13:22
        Permalink

        Hallo Herr Moeschler,

        vielen Dank für die Antwort.

        Mit freundlichen Grüßen
        Andreas Jakobi

        Antworten
        • 15. April 2022 um 13:29
          Permalink

          Nach Erhalt der Abrechnung des Grundversorgers habe ich bei gas.de mit Hilfe des Musterbriefes und des Excel-Tools einen Schaden von 1.395,— € geltend gemacht und eine Erstattung von 1.386,— € erhalten.

          Insofern empfehle ich allen Geschädigten ihren Anspruch direkt geltend zu machen.

          Antworten
  • 12. März 2022 um 19:44
    Permalink

    Ich finde es traurig, dass sich jetzt offenbar Herr Moschler und Veneko ihre Stücke der Schadenskuchen anderer Verbraucher gönnen wollen. Pfui.
    Nicht alles, was legal ist, ist auch richtig.

    Antworten
    • 14. März 2022 um 17:37
      Permalink

      Lieber Chris,
      auf meiner Seite zeige ich, wie betroffene Kunden sich mit meinen kostenlosen Musterschreiben und mit meinem Excel-Berechnungstool Schadensersatz selber einfordern können.
      Meine Umfrage ergab, dass viele Kunden keine oder wenn nur sehr schlechte Kompromissangebote geboten bekommen. Aus diesem Grund finde ich die Dienstleistung von VENEKO sehr hilfreich und deshalb empfehle ich die Dienstleistung.
      Wenn Sie die Dienstleistung nicht hilfreich finden, dann empfehle ich Ihnen, dass Sie den Schadensersatz versuchen selber einzuholen.

      Fazit: Die Dienstleistung von VENEKO ist eine weitere Möglichkeit, den Schadensersatz durchzusetzen. Ich erkenne nicht was daran schlimm sein soll, den betroffenen Kunden eine zusätzliche Option anzubieten. Zudem bekomme ich und VENEKO viel positives Feedback hierzu.
      Ginge es mir ums Geldverdienen, so dürfte ich keine kostenlose Hilfe anbieten. Ich bin aber der Einzige, der so umfangreich kostenlos hilft.

      Gerne verbessere ich mit Ihrer Hilfe meinen kostenlosen Service. Über konstruktives Feedback freue ich mich daher sehr.

      Antworten
  • 6. März 2022 um 10:28
    Permalink

    Hallo,

    ich habe Stromio per Einwurfeinschreiben an die Postfach-Adresse sowie per E-Mail aufgefordert, Schadenersatz zu leisten (Schreiben s.u.).

    Daraufhin habe ich ein erstes Kulanzangebot erhalten, das deutlich niedriger als mein geforderter Schaden war!

    Das habe ich per E-Mail mit folgendem Schreiben abgelehnt und dann ein weiteres Kulanzangebot erhalten in Höhe meiner Schadenersatzforderung (m.E. sollten Sie deshalb überlegen, ob Sie sich mit einer geringeren Kulanzleistung als Ihrem Schaden zufrieden geben):

    Sehr geehrte Frau XXX,

    vielen Dank für Ihre Nachricht!

    Sofern Sie mir aus Kulanz zu den u.g. Bedingungen einen Betrag von € XXX,- überweisen, bin ich damit einverstanden.

    Andernfalls bleibe ich bei meiner Ihnen bereits mitgeteilten Schadensersatzforderung zzgl. Verzugszinsen sowie sämtlicher mir aufgrund Ihrer Vertragsverletzung entstandenen Kosten. Sofern erforderlich, werde ich diese wie bereits genannt auf dem Rechtsweg Ihnen gegenüber geltend machen, z.B. durch Anschluss an die in Vorbereitung befindliche Musterfeststellungsklage der Verbraucherzentrale Hessen. Die Zeit dafür bringe ich gern auf.

    Bitte teilen Sie mir kurzfristig mit, ob Sie mir einen Betrag von € XXX,- zu u.g. Bedingungen überweisen und sich weitere Kosten und Mühen ersparen möchten.

    Freundliche Grüße
    XXXX

    Hier noch einmal das erste Schreiben zur Schadensersatzforderung (beigefügt hatte ich eine für mich günstige Kalkulation des voraussichtlich entstehenden Schadens bis zum ordentlichen Vertragsende zur Jahresmitte 2022):

    Betreff: Ihre Kündigungserklärung und Belieferungseinstellung zum 22.12.2021

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in Ihrer Email vom 29.12.2021 teilten Sie mir mit, dass Sie meinen Stromliefervertrag mit Ihnen (Vertragskontonummer XXXXXXXXX) einseitig zum 21.12.2021 außerordentlich kündigen möchten.

    Wie bereits mitgeteilt, bin ich damit ausdrücklich nicht einverstanden. Aus Ihrer Begründung leitet sich für Sie kein außerordentliches Kündigungsrecht i.S.d. § 314 BGB ab. Als Stromanbieter tragen Sie das unternehmerische Risiko für die Beschaffungskosten der zur ordnungsgemäßen Erfüllung Ihrer Vertragsverpflichtungen erforderlichen Energie.

    Durch Ihre Belieferungseinstellung verletzen Sie somit Ihre Leistungspflichten aus unserem Vertragsverhältnis.

    Aufgrund dessen mache ich hiermit Schadensersatzansprüche gegen Sie geltend.

    Der Schaden besteht aus der Differenz zwischen dem ursprünglich mit Ihnen vereinbarten Preis und einem neuen (höheren) Preis der Belieferung durch andere Stromanbieter (Ersatzversorgung sowie neuer Stromanbieter) während der Vertragsdauer bis zur ordentlichen Kündigung zum XX.XX. 2022. Für diese Differenz müssen Sie aufkommen. Diesen Schaden beziffere ich mit € XXX,XX Euro. Die Berechnungsgrundlage dafür finden Sie in der Anlage.

    Ich fordere Sie auf, den mir entstandenen Schaden i.H.v. € XXX,XX unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt dieses Schreibens, durch Überweisung auf mein Ihnen bekanntes Bankkonto zu ersetzen.

    Nach fruchtlosem Ablauf der Frist behalte ich mir vor, meine Ansprüche Ihnen gegenüber auf dem Rechtsweg durchsetzen und sämtliche daraus entstehen zusätzlichen Kosten von Ihnen ersetzt zu verlangen.

    Freundliche Grüße
    XXXX

    Antworten
  • 3. März 2022 um 23:14
    Permalink

    Sehr geehrter Herr Moeschler,
    Ich habe mich am 01.02.22 auf Ihrer Seite angemeldet, bzw bei Veneko. Zeitgleich habe ich als langjährige Kundin ein Einschreiben an Gas.de mit der Forderung auf einen Schadensersatz und einer Fristsetzung bis zum 28.02.22. geschickt. An Hand meines neuen Vertrages konnte ich den mir entstehenden Schaden mit 1538,30 Euro beziffern. Am 28.02. erhielt ich ein Kulanzangebot über 1415,00 Euro mit Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten. Dieses Angebot nehme ich an und werde die Dienstleistung von VENEKO nicht in Anspruch nehmen.
    Mit freundlichen Grüßen

    Antworten
  • 23. Februar 2022 um 18:59
    Permalink

    Wir haben ebenfalls Interesse an Ihrer Dienstleistung. Bei uns war es allerdings der Anbieter Phönixstrom der seinen Vertrag nicht eingehalten hat. Wir bekamen nicht einmal eine Kündigung sondern wurden zum 31.12.2021 beim Grundversorger abgemeldet und bekamen von diesem eine Rechnung über den Grundversorgungstarif ab 01.01.2022. Wir haben dann direkt zum 01.01.2022 diesen Tarif wieder gekündigt und einen anderen, wenn auch teurrren Versorger abgeschlossen.

    Wir bitten hier um Kontaktaufnahme.

    Mit freundlichen Grüßen

    Antworten
    • 8. März 2022 um 07:02
      Permalink

      Guten Tag,
      auch Kunden von Phönixstrom können die Dienstleistung von VENEKO nutzen. Dazu gehen Sie auf die Seite der Legal-Tech-Firma.

      Antworten
  • 23. Februar 2022 um 15:21
    Permalink

    Hallo,
    nachdem ich am 11.01.2022 meinen Schadenersatz bei Stromio geltend gemacht habe, bekam ich gestern! eine Antwort. Mein Vertrag wäre dort noch bis zum 16.12.2022 gegangen. Meine Schadenersatzforderung belief sich auf 372 €, man bot mir tatsächlich 45 € brutto an. Wie muss ich mich denn jetzt verhalten? Was kann ich Stromio jetzt antworten? Beharre ich auf meiner Forderung oder mache ich ein Gegenangebot, z. Bsp. 250 €?
    Viele Grüße

    Antworten
  • 14. Februar 2022 um 19:29
    Permalink

    Habe eine E-Mail von gas.de am 08.12.2021 erhalten, das mein Gasliefervertrag zum 02.12.2021 gekündigt wurde.Als Begründung wurde eine nie dagewesene Preisexplosion an den Beschaffungsmärkten deklariert.Am 17.01.2022 habe ich der Kündigung widersprochen und gas.de aufgefordert mich zu den vertraglich vereinbarten Konditionen weiter zu beliefern.Desweiteren habe ich gas.degas.de mitgeteilt das ich mir eine Geldentmachung weiterer Schadensansprüche vorbehalte.Am 22.01.2022 erhielt ich von gas.de eine weitere E-Mail mit einer Entschuldigung und einem Kulanzangebot,das aus meiner Sicht aber nicht annehmbar war.Am 30.01.2022 übermittelte ich gas.de eine E-Mail mit einem Gegenangebot und einer detalierten Berechnung der zu erwarten-den Kosten Vertrag gas.de und jetziger Belieferung.Eine Antwort seitens gas.de blieb danach aus.

    Antworten
  • 14. Februar 2022 um 17:01
    Permalink

    Ich hatte Glück im Unglück, nachdem ich nach der Kündigung durch Gas.de am 3.1. bei den ortsansässigen Stadtwerken Bamberg sofort einen relativ günstigen Onlinetarif buchen konnte. Die Mehrkosten für die restlichen 11 Monate belaufen sich auf ca. 700€.
    Das erste Angebot nach meiner Schadensersatzforderung betrug 620€, welches nach Beanstandung nochmals auf 670€ aufgestockt wurde.
    Nach meinem Einverständnis vor ca. 2 Wochen würde der Betrag heute überwiesen.
    Viele Grüße,
    Hoser

    Antworten
  • 14. Februar 2022 um 12:55
    Permalink

    Sehr geehrter Herr Dr. Moeschler (Tech-Firma VENEKO) !

    Am 06.02.2022 habe ich mich in Ihr Formular „Schadensersatz einfordern“ eingetragen, da ich u.a. die Dienstleistung „…..Schadensersatz erhalten“ der Tech-Firma VENEKO in Anspruch nehmen möchte. Leider habe ich bisher keine Rückmeldung erhalten.

    Hier erste Details zu meinen Fall:

    – Mit Schreiben vom 07.12.2021 hat mir gas.de (Grünwelt Energie) den Gasliefervertrag beginnend ab dem 02.10.2021 (Vertragslaufzeit 12 Monate) mit Ablauf des 02.12.2021 gekündigt.

    – Mit Schreiben vom 06.01.2021 habe ich dieser Kündigung widersprochen.

    – Am 25.01.2021 erhielt ich die Schlußrechnung.

    Da ich nicht weiß, ob Sie meine Daten vom 06.02.2022 erhalten haben, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Ihnen und VENEKO in Sachen „Schadensersatzforderung gegen gas.de“ entsprechend weiterleiten würden.

    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir eine E-Mail über den Erhalt dieser Nachricht zuschicken würden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bernd Reimann

    Antworten
  • 14. Februar 2022 um 12:25
    Permalink

    Gas.de hat ein Vergleichsangebot von knapp über 1000 Euro angeboten als Schadenersatz. Dieses Angebot habe ich nicht angenommen. Meine überschläglicher Schaden liegt m.E. bei ca. 4000 Euro, wenn ich den Preis des Grundversorgers bis zum Ende der Garantiezeit zu zahlen hätte.

    Antworten
  • 13. Februar 2022 um 12:41
    Permalink

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe einen Vertrag per 01.07.2021 mit Grünwelt Energie über eine Laufzeit von einem Jahr abgeschlossen. Der Vertrag wurde mir Rückwirkend am 08.12.2021 zum 02.12.2021 gekündigt. Ich wurde damit Kunde der DREWAG-Stadtwerke Dresden (Grundversorger).
    Auf Grund Ihrer Empfehlung , erhob ich per Fax und Mail Einspruch gegen die Kündigung.
    Mit Schreiben vom 10.01.2022 erhielt ich die Schlußrechnung von Grünwelt Energie mit einer Forderung über 98,27 EUR, bezahlbar bis zum 26.01.2022.
    Mit Ihrem Formula stellte ich am 23.01.2022 Schadenersatzanspruch über 3.558,42 EUR. In diesem Betrag wurde die Forderung von 98,27 EUR breits berücksichtigt. Das Schreiben ging per Fax und Mail an Gas.de Versorgungsgesellschaft mbH.
    Mit Schreiben vom 08.02.2022 von Grünwelt Energie erhielt ich eine Mahnung jetzt über 99,23 EUR zur Schlußrechnung, zahlbar bis 18.02.2022.
    Wie komme ich ich weiter? Können Sie mir Helfen.
    Über eine Info von Ihrer Seite zum Eingang meines Problems wäre ich Ihnen sehr verbunden.
    In dieser Erwartung

    mit freundlichen Grüßen
    Stephanie Gommlich

    Antworten
    • 13. Februar 2022 um 13:14
      Permalink

      Liebe Fr. Gommlich,
      ich kann sehr gut nachempfinden, dass Sie die Forderung mit Ihrer Schadensersatzforderung verrechnen möchten.
      Auf dieser und anderen Seiten wurde ich gefragt, ob man eine Nachzahlung mit dem Schadensersatz verrechnen kann. Unter häufige Fragen habe ich empfohlen, dies nicht aufzurechnen, weil ich die Gefahr einer Mahnung sehe.
      In Ihrem Fall beträgt die Nachzahlung 98,27 €. Ich würde es nicht riskieren, dass in einigen Wochen ein Inkassounternehmen eingeschaltet wird. Denn dann drohen Ihnen schnell höhere Kosten.

      In Ihrem Fall ist der Schadensersatz sehr hoch. Daher werde ich eine „Sonderlösung“ für Sie prüfen und zeitnah Kontakt mit Ihnen aufnehmen.
      VG
      MM

      Antworten
      • 14. Februar 2022 um 16:35
        Permalink

        Ich hätte Interesse an einer Schadensersatz Klage da ich zum1.12.21 von gas.de gekündigt wurde und deshalb in die Grundvetsorgung zu eins Energie vermittelt wurde als Neukunde .Bis zum 31.0122 für 2 Monate habe ich die 3fachen Raten zu zahlen.

        Antworten
        • 15. Februar 2022 um 09:00
          Permalink

          Liebe Fr. Baldauf,
          diese Woche werden Sie sich voraussichtlich diese Dienstleistung beantragen können. Sie können sich entweder in das Formular auf dieser Seite eintragen. Dann erhalten Sie eine Info-Mail. Oder die Tage hier noch mal vorbeischauen.

          Antworten
  • 6. Februar 2022 um 17:51
    Permalink

    Hallo,
    wie ich aus mehreren Kommentaren ableite sind auf die Meldungen bei Ihnen noch keine
    Rückmeldungen oder Bestätigungen eingegangen, so auch bei mir.
    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns als Sammelklageninteressierten unsere Meldung
    bestätigten und mitteilten, wie Sie vorhaben, den Stand der Dinge zukünftig zu kommunizieren
    Mit freundlichen Grüßen
    W.Truöl

    Antworten
    • 11. Februar 2022 um 14:41
      Permalink

      Guten Tag,

      Auch uns wurde noch nichts bestätigt und wir haben uns schon Anfang diesen Monats eingetragen.
      Wir wären auch sehr dankbar eine Nachricht zu erhalten ob der Eintrag eingegangen ist.

      Antworten
    • 12. Februar 2022 um 15:49
      Permalink

      Bitte entschuldigen Sie, dass ich keine Eingangsbestätigung per E-Mail versendet habe.
      Meine Annahme war, dass die Rückmeldung auf dieser Seite in Form eines grünen Bestätigungs-Kastens ausreichend wäre.
      Ich habe die Anregung von Ihnen und weiteren betroffenen Kunden angenommen und versende seit Anfang Februar nun Bestätigungs-E-Mails.
      Meine Erfahrung bisher ist, dass das Formular fehlerfrei funktioniert und die Anfragenden auch eingetragen waren. Sie habe ich auch in der Liste vorgefunden.
      Die Info-Mail wird zeitnah versendet.

      Antworten
  • 6. Februar 2022 um 13:14
    Permalink

    Guten Tag,

    sie schreiben, dass man die Nachzahlung nicht mit der Schadensersatzforderung nicht verrechnen soll.
    Aus meiner Sicht ist die Kündigung seitens Stromio rechtsunwirksam und somit die einseitig gesetzte Fälligkeit der Nachzahlung ebenfalls.
    Beides würde eine Wirksamkeit nach Vertragsablauf 31.03. erreichen.

    Kann man eine Nachzahlung gemäß gesetzter Frist nicht als Anerkennung der vorzeitigen Kündigung sehen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Norbert Saynisch

    Antworten
    • 12. Februar 2022 um 15:50
      Permalink

      Ich sehe hier Risiken.
      Die Gefahr ist, dass Sie gemahnt werden. Die 1. Mahnung verursacht keine hohen Zusatzkosten. Aber die Kosten steigen, insb. nachdem ein Inkassobüro eingeschaltet wird. Dies sollten Sie sich bewusst sein.

      Antworten
  • 4. Februar 2022 um 22:01
    Permalink

    Hallo Herr Dr. Moeschler,

    bereits vor mehreren Tagen habe ich mich auf Ihrer Seite eingetragen, um mich an einer Sammelklage zu beteiligen. Leider habe ich bis zum heutigen Tag keinerlei Reaktion erhalten. Könnten Sie mir bitte mitteilen, wie die weitere Vorgehensweise ist? Ist mein Eintrag überhaupt bei Ihnen eingegangen? Bitte auch direkt an meine Mailadresse antworten. Vielen Dank
    Heiko Hensel

    Antworten
    • 5. Februar 2022 um 11:42
      Permalink

      Bei uns hat sich bis jetzt auch keiner gemeldet. Vielleicht sind es auch einfach zu Viele, welche sich melden.

      Antworten
      • 12. Februar 2022 um 15:53
        Permalink

        Es sind in der Tat sehr viele, die sich gemeldet haben. Das ist aber nicht der Grund, weshalb Sie keine Bestätigungs-E-Mail erhalten haben. Auf Anregung von Ihrem und weiteren Kommentaren habe ich nun eine Bestätigungs-E-Mail eingerichtet.
        Sie sind eingetragen. Das habe ich überprüft.

        Antworten
  • 1. Februar 2022 um 19:46
    Permalink

    Der Anbieter Enstroga AG hat das selbe Problem, hat aber einen anderen Weg gewählt.

    Enstroga AG hat erst einseitig den Abschlag erhöht ohne dass der Verbrauch oder der Tarif sich geändert hat.
    Dann würde vertragswidrig, trotz eingeschränkter Preisgarantie der Preis um rund 100% erhöht. Diese Erhöhung hat man vergessen mit zuteilen.

    Wer nun es gemerkt hat kann gehen. Fragen zu Abschlag, Preisanpassung, Schadensersatz werden nicht beantwortet.

    Bitte hier ebenfalls Kunden sammeln und ein Angebot vorschlagen.
    Danke

    Antworten
  • 1. Februar 2022 um 17:08
    Permalink

    Hallo Herr Moeschler,

    auch ich war Kunde bei Stromio und Grünwelt . Bin jetz bei E On für den Strom und bei meinem Grundversorger NGW für Gas. Für beide musste ich bereits Abschläge bezahlen. NGW als Abschlag Gas 1003 € ( 300 % ) und Strom 120€ ( 50% )

    Was mache ich jetzt um mich anzuschluießen?

    Antworten
  • 1. Februar 2022 um 16:28
    Permalink

    Sehr geehrter Hr. Moeschler,
    die Abrechnung von GRÜNWELT zum 02.12.2021 hat einen noch fälligen Betrag von 441,19 €. Dieser soll von GRÜNWELT zum 10.02.2022 über das bekannte Konto eingezogen werden. Ich hatte bereits im November den Vertrag gekündigt, was auch bestätigt wurde und zum 01.01.2022 einen neuen Anbieter beauftragt. Die Ersatzversorgung vom 03.12. bis 31.12 2021 kostet mich 665,61 €. Das sind ca. 435,00 € Mehrkosten, als wenn GRÜNWELT mich bis 31.12.2021 weiter beliefert hätte.
    Nun meine Frage, ob es sinnvoll ist:
    Ein Schreiben an GRÜNWELT mit der genauen Mehrkosten, Schadenersatz fordern, Einzugsermächtigung entziehen und nur den offenen Betrag überweisen ?
    Mit freundlichen Grüßen
    J. Wagner

    Antworten
  • 1. Februar 2022 um 15:42
    Permalink

    Sehr geehrter Hr. Moeschler,
    ich habe mich vor ca. 2 Wochen zur Sammelklage angemeldet, allerdings noch nichts von Ihnen gehört. Grünwelt hat mir zum 3.12.21 gekündigt. Der Vertrag wäre noch bis 31.12.21 gelaufen.
    Seit 3.12.21 werde ich von Erdgas Schwaben beliefert. Die Rechnung vom 3.12.21 – 31.12.21 betrug für 5955 KWh 499,05 Euro. Kann ich Schadenersatz von Erdgas Schwaben oder Grünwelt verlangen? Die Rechnung ist ja unglaublich.
    Seit 1.1.22 bin ich bei ESB.
    Mit freundlichen Grüßen
    Angela Nagl

    Antworten
    • 11. Februar 2022 um 14:41
      Permalink

      Ich bin in Fulda auf die Rhönergie in der Grundversorgung „gefallen“ und hab für 4400kw/h 935€ zu zahlen!!! Das ist unfassbar…..

      Antworten
  • 1. Februar 2022 um 12:27
    Permalink

    Hallo ,
    ich war auch bei Stromio .Am 14.12.2021 habe ich eine E-Mail mit der Preiserhöhung (der neue monatliche Abschlag auf 139 Euro statt 109Euro).Um so überraschend war für mich leider die E -Mail von 29.12.2021 mit der Kündigung der bestehenden Stromlieferung Vertrag mit Ablauf des 21.12.2021 .
    Ich finde es unverschämt dass man erst eine Woche später von der Kündigung erfährt und dass man vom Ersatzversorger informiert wird. Was macht man mit den höheren Kosten, die einem entstehen.
    Aus dem Grund habe ich mich auch dazu entschlossen und würde gerne einer Sammelklage anschließen?
    Entstehen mir dadurch irgendwelche Kosten? Lg Gali

    Antworten
  • 31. Januar 2022 um 20:25
    Permalink

    Hallo,
    auch uns hat Stromio zum 21.12.21 den Stromvertrag gekündigt. Die haben wir jedoch erst am 04.01.22 per E-Mail erfahren. Auf meine Schadensersatzfirderung hat Stromio folgendes geschrieben:
    „Es tut uns sehr leid, wenn es dadurch zu einem wirtschaftlichen Nachteil für Sie gekommen ist.

    Nach den uns vorliegenden Informationen sind die Preise der Grund- bzw. Ersatzversorgung in Ihrer Postleitzahl derzeit für Sie vorteilhafter als die zuletzt mit uns vereinbarten Konditionen.

    Da Ihnen kein wirtschaftlicher Nachteil entstanden ist, scheidet eine Leistung eines Schadenersatzes aus.“
    Das ist eine Frechheit!
    Wie kann ich weiter vorgehen ? Eibe Schlussrechnung habe ich auch nicht erhalten.
    Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

    Antworten
  • 31. Januar 2022 um 16:37
    Permalink

    LEU Energie stellt ebenfalls Stromlieferung ein, trotz Preisgarantie. Besteht vielleicht Interesse einer Sammelklage auch gegen LEU Energie?

    Antworten
  • 31. Januar 2022 um 13:43
    Permalink

    Hallo zusammen,

    wir (junge Familie mit 2 kleinen Kindern) sind auch von gas.de und stromio betroffen. Beim gas hatten wir bei gas.de einen Abschlag von 73€ und dann zum Grundversorger gewechselt worden und hier ist der Monatlich Abschlag mit 511€ 2 Monate schon durch. Ich habe zwischenzeitlich auch zu einem anderen Anbieter gewechselt (241€/Monat).

    Habe mich hier bei der sammelklage angemeldet aber noch keine Rückmeldung bekommen. Laut Homepage wollte sich Herr Moeschler melden (wahrscheinlich viel zu tun).

    Meine Frage wäre jetzt, muss ich jetzt noch weitere Schritte einleiten bzw. beachten oder läuft das jetzt alles von alleine nachdem ich mich hier registriert habe.

    Besten Dank und Gruß

    Carlo O.

    Antworten
  • 31. Januar 2022 um 10:11
    Permalink

    Hallo zusammen,
    ich war bei Stromio – Preis-Erhöhung KW/h von 26 c auf 53 c bei Stadtwerke Bielefeld, Vorauszahlung von 76 € auf 132 €. Scheiße! Allerdings bin ich nicht am Gas, und der Ölpreis hat sich zwischen Anfang 2020 und Ende 2021 auch fast verdoppelt. Und dagegen kann ich als Käufer auch nichts tun.

    Ich frage mich nun, ob diese Entwicklung tatsächlich ein unternehmerisches und daraus folgendes juristisches Problem sein kann. Oder ob es nicht ein politisches, also selbsterzeugtes Problem ist. Bei Öl und Gas wollen die Anbieterstaaten höhere Preise, beim Strom will die deutsche Politik höhere Preise. Höhere Preise sollen den Verbrauch reduzieren. Es ist also erwartbar, dass bald auch die günstigen Tarife auslaufen und erhöht werden. Wir sind als „nur“ die ersten, die unter der neuen, letztlich selbstgewählten Realität zu leiden haben.

    Die Verarmung ist schließlich in fast allen parteipolitischen Programmen angekündigt. Und jetzt wird sie halt umgesetzt. Also: Don’t worry, be happy!

    Antworten
  • 27. Januar 2022 um 18:18
    Permalink

    Lieber Herr Moeschler,

    herzlichen Dank für das günstige Angebot für den neuen Stromliefervertrag.
    Alles hat vorzüglich geklappt.
    In der jetzigen Zeit sind sonst keine so günstigen Stromliefervertäge zu bekommen.

    Jetzt bleibt uns nur noch die Schlichtung mit unserem Ersatzversorger. Schlichtung bei der Schlichtungsstelle haben wir eingereicht: https://www.schlichtungsstelle-energie.de/home.html
    Hilfreich war es auch, meine offene Fragen unter https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/Energie/start.html E-Mail: verbraucherservice-energie@bnetza.de anzufragen. Diese hat mir die rechtlichen Grundlagen und eine sehr gute Handlungsempfehlung gegeben.

    Herzliche Grüße

    Antworten
  • 23. Januar 2022 um 11:57
    Permalink

    Was bedeutet Erfolgsprämie, kann diese in der Höhe genauer beziffert werden? Erfolgsprämie wird auch nur gezahlt, wenn der Schadenersatz erfolgreich gewesen ist?

    MfG

    Antworten
  • 21. Januar 2022 um 11:38
    Permalink

    Hallo! Danke sehr für die Hilfe. Ich verstehe ein paar Sachen nicht… Wie kann ich das Feld „Zählerstand Vertragsende“ bei „Vertragsdaten neuer Sondervertrag“ eingeben? Mein Sonder vertrag wird noch manche Monaten laufen…

    Vielen Dank!

    Juli Sala

    Antworten
  • 21. Januar 2022 um 09:06
    Permalink

    Ich habe von gas.de die Jahresabschlussrechnung bis 02.12.21 erhalten die Abrechnung ist korrekt . Meine Forderung an gas.de für die Ersatzversorgung 03.12. Bis 31.12.21 beläuft sich nachweisbar auf ca. 120 Euro habe diese Forderung gas.de bereits schriftlich mitgeteilt aber keine antwort erhalten deshalb möchte ich diesen Betrag von der offenen Rechnung abziehen ist das möglich ?
    von stromio liegt mir noch keine Abschlussrechnjng vor . nach eigenen Berechnunge steht mir eine GU in ca 280 Euro zu was muss ich machen um a) die Abschlussrechnung zu erhalten und b) mein Guthaben ausgezahlt zu bekommen ?
    Vielen Dank

    Antworten
  • 20. Januar 2022 um 01:13
    Permalink

    Stromio/Grünwelt hat mich nur per E-Mail informiert, dass ich nicht mit ihr Kunde bin.

    Antworten
  • 19. Januar 2022 um 14:44
    Permalink

    Wie kann man Schadensersatz gegen new Sales GmbH geltend machen?

    Antworten
  • 19. Januar 2022 um 11:27
    Permalink

    Also ich habe jetzt auf meine Schadensersatzforderung ein Angebot bekommen: ich erhalte 25 Euro und damit ist das Vertragsverhältnis abgewickelt. Wenn die das tatsächlich in 7 Werktagen zahlen, dann soll es gut sein – zumal ein Gerichtsverfahren ja erstmal einen Gerichtskostenvorschuss erfordert…
    Das deutsche Zivilrecht ist da meiner Ansicht nach sehr verbraucherunfreundlich.

    Antworten
  • 18. Januar 2022 um 13:42
    Permalink

    Hallo,
    ich habe heute eine Antwort vom Grünwelt Kundenservice, bezüglich meines Widerspruchs zur Vertragskündigung erhalten. Eine Abrechnung meines gekündigten Gas-Vertrages habe ich schon vor ca. einer Woche erhalten und geprüft. Die Berechnung war korrekt, der Neukundenbonus von 15% wurde berechnet. Der Sofortbonus i.H.v 249€ wurde nicht in der Rechnung berücksichtigt und auch nicht ausgezahlt. Bezüglich des Sofortbonus wäre hier ein Widerspruch wahrscheinlich rechtens, da die Voraussetzung für den Bonus durch mich nicht gestört wurde.
    In der heutigen Email wurde mir aus „Kulanz“ eine Pauschalsumme als Schadensersatz angeboten, natürlich mit der Voraussetzung, dass mit der Annahme dieses Angebots sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Ansprüche aus der Beendigung des Vertragsverhältnis ausgeglichen und erledigt sind.
    Nach einer Gegenüberstellung des Grünwelt- Vertrags mit meinem neuen Vertrag, zuzüglich der Kosten der Ersatzversorgung, bewerte ich das Angebot seitens Grünwelt positiv.
    Der mir entstandene Schaden inkl. des nicht angerechneten Sofortbonus werden mehr als gedeckt.
    Für die Gegenüberstellung der Verträge habe ich meinen Durchschnittsverbrauch von 18000kWh/Jahr zu Grunde gelegt. Selbst bei einer Abweichung von +2000kWh wäre der Schaden noch gedeckt.
    Ich werde das Angebot sehr wahrscheinlich annehmen.
    mfg

    Antworten
    • 19. Januar 2022 um 09:36
      Permalink

      Dann haben Sie mit Ihrem Vergleichsangebot Glück. Mir sind schlechte Kompromiss-Angebote zu Ohren gekommen.

      Antworten
      • 25. Januar 2022 um 21:18
        Permalink

        Hallo Matthias. Vielen Dank für Ihre ausführlichen und hilfreichen Informationen.
        Wir wurden auch von Stromio „sitzen gelassen“ und sind froh über Ihre Website, die uns hilfreiche Tipps liefert. VG Jenny

        Antworten
  • 17. Januar 2022 um 21:36
    Permalink

    Hallo Herr Möschler,
    bin gerade zufällig auf Ihre Seite gestoßen, als ich nach Erfahrungsberichten über Elektrizitätswerke Düsseldorf suchte. Leider habe ich vor Vertragsabschluss nicht genau nach Bewertungen dieser Firma recherchiert und bin dann zum 1.4.21 dahin gewechselt (Strom).
    Ich möchte kurz meinen Stand beschreiben:
    Habe dann wie viele andere auch die AZ-Erhöhung bekommen und gleich widersprochen.
    Die Fa. war dann nicht mehr erreichbar. Irgendwann kam dann die Kündigung, dann Nachricht Vertragsende, Ummeldung Grundversorgung + Meldung Stromverbrauch, Schlussrechnung.
    Gegen alle Schreiben habe ich Einspruch eingelegt. Habe dann Verzugsschaden geltend gemacht und geschrieben, dass ich den Schaden mit der SR. (knapp 40 €) aufrechne.
    Auf der SR. hat der Boni gefehlt und der Sofortbonus wurde erst garnicht bezahlt.
    Es ist ja nie eine Rückantwort gekommen. Irgendwann ist dann die 1. Mahnung gekommen.
    Diese habe ich dann zu meiner Entlastung wie zurückgeschickt. Nach ein paar Tagen ist dann
    eine Mail von EWD Inkasso gekommen. Jetzt weiß ich nicht mehr weiter, wenn ich weiter warte, kommen immer mehr Kosten auf mich zu. Oder gehen die nicht mehr weiter und ist nur eine Drohung. Ich möchte, dass sie für diesen Vertragbruch gerade stehen.
    Können Sie mir dabei helfen – besten Dank.

    Antworten
    • 19. Januar 2022 um 09:33
      Permalink

      Schalten Sie so schnell wie möglich die Schlichtungsstelle ein.
      Es ist wichtig, dass Sie stets Preiserhöhungen widersprechen und Ihren Widerspruch begründen. Zahlen Sie immer den unstrittigen Betrag. Wenn zu viel abgebucht wird, dann können Sie den Abschlag zurückbuchen lassen und den unstrittigen Betrag selber überweisen. Wichtig ist hier, dass Sie dies ankündigen und nie in Zahlungsverzug geraten.

      Antworten
  • 12. Januar 2022 um 16:56
    Permalink

    Gas.de: Muss man grundsätzlich Widerspruch gegen die Kündigung einlegen, damit man Anspruch auf Schadenersatz hat? Finde hierzu keine eindeutige Antwort. Bislang habe ich auch noch keine Abrechnung von Gas.de erhalten, bin mal gespannt ob diese bis morgen eintrudelt, da dann ja die Frist abläuft… Einfach Irrsinn was die einfach so mit dem Otto-Normaverbraucher anstellen dürfen.

    Antworten
    • 14. Januar 2022 um 10:10
      Permalink

      Ich werwalte einige Häuser. In Fällen, in denen Gas.de Nachzahlungen berechnet hat, kamen Abrechnungen schon Anfang Januar. In Fällen, wo Rückzahlungen fällig sind, kam noch nichts. Die 6-wöchige Frist ist jetzt verstrichen und ich habe gemahnt.

      Zu den Abrechnungen, bei denen Nachzahlungen berechnet wurden, ist zu sagen, dass natürlich der 15% Neukunden-Bonus „vergessen“ wurde. Also Rechnungen genau checken und ggf. reklamieren. Mittlerweile habe ich eine korrigierte Rechnung erhalten. Rückzahlug wird dann natürlich auf 2 Wochen ab Datum der korrigierten Rechnung avisiert.

      Bin gespannt, ob die Erstattungen jemals kommen oder sich Gas.de vorher in die Insolvenz verabschiedet. Das ganze Gebaren ist ja sehr fragwürdig, angefangen mit dem Belieferungsstop am Tag nach Fälligkeit der Vorauszahlung für Dezember.

      Antworten
  • 11. Januar 2022 um 07:08
    Permalink

    Gas.de…hat mir gekündigt, da Abschlag für 1 Monate 172 Euro…
    Jetzt soll ich bei der New für 4 Wochen 915 Euro zahlen.
    Mein jahresverbrauch liegt ca bei 2200 Euro.
    Wie verhalte ich mich jetzt?
    Ps. : Strom kommt auch noch auf mich zu!!!

    Antworten
  • 9. Januar 2022 um 19:46
    Permalink

    Mitterweile ist die Abrechnungen für GAS.DE eingetroffen.

    Fazit: auch hier habe ich den Eindruck, dass nicht mit sauberen Karten gespielt wird.

    Fakten:
    Dort wurde mein gemeldeter Zählerstand im Portal korrigiert. Die um 90m³ geringer abgerechneter Verbrauch, bringt zwar eine höhere Erstattung, aber die 90m³ zahle ich beim Grundversorger natürlich teuerer. Nach meiner Kalkulation kostet mich das im Dezember ca. 30€ mehr (ohne Berücksichtigung der Liefereinstellung zum vereinbarten Preis, da ich beim Grundversorger 7,5 ct/kWh statt 4,6 ct/kWh zahle).
    Zwar würde ich bei einer Rechnungskorrektur WENIGER von Grünwelt zurückbekommen, aber in der Gesamtbetrachtung hätte ich natürlich 30€ gespart.
    Macht es Sinn, wegen den 30 € eine Rechnungskorrektur zu verlangen und wenn JA wie gehe ich das an?

    Vielen Dank.

    Antworten
  • 9. Januar 2022 um 14:19
    Permalink

    Ich habe mich auch dazu entschlossen und würde mich gerne einer Sammelklage anschliessen. Entstehen mir dadurch irgendwelche Kosten?

    Ich finde es auch „frech“, dass man von der Kündigung nicht zuerst von Grünwelt, sondern vom Ersatzversorger erfahren hat. Das halte ich schon eigentlich für fragwürdig und sieht nach einer sehr sehr kurzfristigen Aktion aus.

    Und was macht man nun mit den höheren Kosten, die einem entstehen? Solange es gut lief, durfte man zahlen und nun ist man als kleiner Endverbraucher nicht mehr gut genug.

    Antworten
  • 8. Januar 2022 um 18:37
    Permalink

    Guten Abend Herr Möschler,

    das was hier Kunden von Grünwelt.de/Stromio GmbH beschreiben kann ich so nur bestätigen. Ich habe Mitte November eine Preiserhöhung angekündigt bekommen. Hier hatte ich mein Recht auf Sonderkündigung zum 31.12.21 genutzt. Nur leider hat Stromio sowie auf Grünwelt rückwirkend gekündigt, sodass wir bei beiden in die Grundversorgung gerutscht sind, obwohl wir bereits zum 1.1.22 bei neuen Anbietern angeschlossen hatten.
    Bei unserer Gasversorgung war ESB so nett und hat uns bis zum 31.12.21 beliefert und den Wechsel möglich gemacht. Allerdings haben wir nun für einen Monat eine Rechnung von 450€ erhalten. Hier wurde ein geschätzter Endverbrauch bei Grünwelt zum 3.12.21 herangezogen. Wie kann ich mich gegen diese erhöhten Abrechnung und die Mehrkosten in Differenz zu Grünwelt wehren? Ich habe auch bis heute noch keine Endabrechung von Grünwelt erhalten.
    Selbiges bei Stromio hier wurde ich Ende Dezember über EON informiert, dass ich nun bis November 2022 in Ihrer Ersatzversorgung sei. Obwohl ich einen Vertrag mit Vattenfall bereits durch Nutzung Sonderkündigungsrecht abgeschlossen hatte zum 1.1.22. Ein Anruf bei beiden Anbietern, gab mir nur die Auskunft das es nicht mehr zu ändern wäre und Vattenfall mich dann erst ab November 2022 beliefern kann. Das wäre ein standardisiertes Verfahren. Was mich daran beruhigt ist, dass die Ersatzversorgung von EON im Preis der von Vattenfall entspricht, sodass ich hier keine Nachteil habe. Trotzdem kostet das sich drum kümmern Zeit, Geld und Nerven.
    Auch hier habe ich noch keine Abrechnung von Stromio erhalten.
    Sollte ich nachträglich noch auf Unwirksamkeit der Kündigung von Stromio und Grünwelt hinweisen oder macht das nun kein Sinn mehr?

    Mich ärgert ein solches Vorgehen. Ich kann auch nicht einfach zu meinem Chef gehen und sagen ich stelle das Arbeiten jetzt ein weil ich 400% teurer geworden bin. Als Verbraucher hast du oft nur das Nachsehen und dir wird fleißig in die Tasche gegriffen. Ich bin nicht gewillt, diese überhöhte Rechnung zu zahlen. Aber wie kann ich mich nun wehren ?

    Ich freue mich auf Tipps & Tricks.

    Antworten
  • 6. Januar 2022 um 19:34
    Permalink

    Hallo,
    vielen Dank für die Infos! Ich habe mich für die Möglichkeit zur Sammelklage eingetragen.
    Muss ich selber jetzt auch ein Schreiben senden und der Kündigung zunächst mal widersprechen?
    Danke und liebe Grüße

    Antworten
  • 6. Januar 2022 um 06:48
    Permalink

    Guten Morgen,
    ich wurde von Grünwelt und Stromio gekündigt, in beiden bin ich in die Ersatzversorgung gerutscht. Eine rückwirkende Belieferung bei einem Neuanbieter war nicht möglich. Somit muss ich ca. 1000 Euro für die Ersatzversorgung zahlen. Welche Möglichkeiten habe ich?
    Das hier eingestellte Formular für die Sammelklage funktioniert leider nicht.
    Über eine Antwort freue ich mich.
    Liebe Grüße

    Antworten
  • 5. Januar 2022 um 21:13
    Permalink

    Hi,
    stromio hat meinen Eltern heute (05.01.2022) eine E-Mail geschrieben, um sie darüber zu informieren, dass sei dem 21.12.2021 die Belieferung eingestellt wurde. Wie geht das denn, dass nachträglich über den Belieferungsstopp informiert wird. Hat das zusätzliche auswirkungen auf die Unzulässigkeit der Kündigung?
    Ich find’s mindestens frech zwei Wochen nach dem Belieferungsstopp darüber zu informieren.
    Vielen Dank für die Infos und besten Gruß!

    Antworten
  • 5. Januar 2022 um 16:00
    Permalink

    gas.de/Immergrün hat zum 02.12.21 die Lieferung eingestellt und ich bin in der Grundversorgung gelandet. Da ich bereits zum 01.03.22 einen Anbieterwechsel bestätigt habe, komme ich aus der Grundversorgung nicht hinaus. Für die drei heizintensiven Monate zahle ich nun den dreifachen Preis. Die Mehrkosten von etwa 2000,— € habe ich anhand der Preisdifferenzen von Grund- und Arbeitspreis sowie des hochgerechneten Verbrauchs mit einem Musterschreiben der Verbraucherzentrale als Schadenersatz geltend gemacht. Da der Verbrauch nur geschätzt ist, werde ich nach Erhalt der Schlussrechnung des Grundversorgers den Schaden genau beziffern können und etwa Mitte März an meine Schadenersatzforderung erinnern. Bis dahin gibt es sicherlich weitere Erkenntnisse über die Erfolgsaussichten einer Klage.

    gas.de/Immergrün hat mir gestern die Schlussrechnung zugestellt. Darin war der Grund- und Arbeitspreis höher angesetzt als in der Lieferbestätigung. Ausserdem war der Neukundenbonus nicht berücksichtigt. Die Rechnung habe ich korrigiert und dabei auch den Neukundenbonus einbezogen. Da ich den Vertrag nicht gekündigt habe und mir die Möglichkeit genommen wurde die Laufzeit von 12 Monaten einzuhalten, habe ich den Anspruch auf den vollen Neukundenbonus erhoben. Aus der Korrektur hat sich für mich durch die Berücksichtigung des Neukundenbonus ein Gutschrift ergeben.

    Wie gehe ich damit um, wenn keine Rechnungskorrektur hinsichtlich des Neukundenbonus erfolgt und daher Mahnungen über offene Forderungen eingehen?

    Antworten
  • 5. Januar 2022 um 09:33
    Permalink

    Hallo und guten Morgen,

    Meine Frage: was kostet mich die Beteiligung an der Sammelklage

    Für eine zeitnahe Info bedanke ich mich im Voraus.

    Mit freundl. Gruß

    Peter Rochner

    Antworten
  • 5. Januar 2022 um 09:07
    Permalink

    Hallo Herr Moeschler,

    zunächst vielen Dank für die sehr informativen Beiträge zu Grünwelt Energie. Ich war Kunde bei gas.de, bin aber noch halbwegs gut davongekommen, da ich zum 31.12.21 gekündigt habe und mein Anschlussvertrag über den lokalen Gasversorger läuft, der mich daher kulanter Weise ab 2.12. bereits zu den Konditionen des Anschlussvertrages und nicht der Grundversorgung aufgenommen hat (an dieser Stelle mal ein Dank an die Stadtwerke Karlsruhe!).

    In der Schlussrechnung fordert gas.de noch 12,50 € von mir, meine Forderung auf Schadensersatz für 03.12.-31.12. beträgt 25 €. Was raten Sie mir da?

    Ich tendiere dazu, die Schlussrechnung zu begleichen und den Schadensersatz separat über ein Schlichtungsverfahren oder über die Sammelklage geltend zu machen. Lohnt sich das überhaupt? Kostet die Sammelklage etwas?

    Antworten
    • 16. Januar 2022 um 02:47
      Permalink

      Auch meine Frage wäre: muss ich die Schlussrechnung von gas.de zahlen (23€), wenn gas.de mir als Schadenersatz über 100€ schuldet? Ich habe erst mal nicht überwiesen und per Mail den Ausgleich der Mehrkosten gefordert. Was tun, wenn ich eine Mahnung bekomme von gas.de?

      Antworten
    • 1. Februar 2022 um 12:19
      Permalink

      Ich habe genau das gleiche Problem. Anfang Januar bekam ich die Mail von Stromio.
      Habe mich jetzt der sammelklage angeschlossen.

      Antworten
  • 4. Januar 2022 um 13:00
    Permalink

    Da mir die BEV noch eine Menge schuldet, der Gasversorger pleite gegangen ist, jetzt wieder Stromversorger seinen Vertrag nicht weiterführen will, bin ich zur Klage entschlossen. Das ist in meinen Augen eine Geschäftspolitik geworden, Kunden zu binden, jedoch bei „Bedarf“ zu entsorgen.
    Grünwelt/Stromio sollte mich bis zum Juli 2022 beliefern, jetzt stecke ich in der Ersatzversorgung ohne Kündigung von Grünwelt und finde keinen preisgünstigen neuen Anbieter.
    Warum mache ich Jahresverträge mit Preisbindung? Damit ich mich auf diesen Preis verlassen kann für das nächste Jahr. Aber wenn das jetzt heißt, daß nur ich gebunden bin, der Verkäufer aber nicht, ist es nur ein einseitiger Vertrag und dann hätte ich das gern auch vorher gewußt. Nachträglich Spielregeln ändern geht nicht mal bei Monopoli!

    Antworten
  • 4. Januar 2022 um 12:50
    Permalink

    Grünwelt/Gas.de hat zum 2.12.2021 die Lieferung eingestellt, der Vertrag läuft jedoch bis zum 01.02.2022. Mehrpreis beim Ersatzlieferanten ca. 1.100.-€/Jahr

    Grünwelt/Stromio GmbH hat zum 21.12.2021 an die Stadt Bamberg als Ersatzversorgung übergeben, obwohl der Vertrag bis 02.02.2023 läuft. Mehrpreis beim
    Ersatzlieferanten ca. 400-€/Jahr

    Habe ich hier Chancen bei einer Sammelklage auf die Mehrkosten ?

    Antworten
    • 5. Januar 2022 um 06:58
      Permalink

      Es werden Gerichte entscheiden müssen. Aber die Verbraucherzentrale und auch ich sehen grundsätzlich gute Chancen.

      Antworten
  • 29. Dezember 2021 um 22:34
    Permalink

    Stromio GmbH müsste mich bis inklusive 30.4.2022 mit Strom beliefern. Eine Kündigung oder eine Information von Stromio habe ich bis heute 29.12.21 nicht erhalten, sondern lediglich ein Schreiben meines Ersatzversorgers „SWM Infrastruktur“, der mir mitteilt, dass Stromio GmbH die Belieferung meiner Entnahmestelle zum 21.12.2021 beendet hätte und ich nun in die Ersatzversorgung übergeführt worden wäre.

    Antworten
  • 29. Dezember 2021 um 20:58
    Permalink

    In meinem Kündigungsschreiben von Gas.de vom 02.12.2021 wird auf eine Sonderkündigung aus wichtigem Grund gem. § 314 BGB mit dem Wegfall der Geschäftsgrundlage nach § 313 Abs. 3 BGB nicht eingegangen.
    Als Grund für die Kündigung wird nur die fortlaufende Preisentwicklung auf den Märkten angegeben.

    Antworten