• Zielsetzung: Die Schlichtungsstelle Energie hat seit ihrer Gründung ca. 64.000 Schlichtungsanträge von Verbrauchern erhalten. Der Großteil der Beschwerden wurden einvernehmlich gelöst, sodass Verbraucher kostenintensive Gerichtsverfahren vermeiden konnten.
  • Vier Wochen nach erstmaliger Beschwerde dürfen Sie die Schlichtungsstelle einschalten.
  • Ihr Arbeitsaufwand beträgt ca. 1 Stunde.
  • Die Schlichtungsstelle ist für Sie kostenlos – für Ihren Energieversorger hingegen kostenpflichtig.

Ziele der Schlichtungsstelle Energie und Voraussetzungen

Die Schlichtungsstelle Energie hat das Ziel, eine außergerichtliche und einvernehmliche Beilegung bei Streitigkeiten zwischen Verbrauchern sowie Energieversorgungsunternehmen herbeizuführen. Wenn Energieversorgungsunternehmen eine Beschwerde durch einen Verbraucher ablehnend beantworten, müssen diese dem Verbraucher auf die Schlichtungsstelle hinweisen. Voraussetzung für die Einschaltung der Schlichtungsstelle ist, dass der Verbraucher sich zuvor erfolglos an das Unternehmen gewandet hat, wobei das Unternehmen vier Wochen lang Zeit hat der Beschwerde nachzugehen. Die Schlichtungsempfehlungen sind rechtlich unverbindlich und der Verbraucher sowie das Energieversorgungsunternehmen haben die Möglichkeit, den Schlichtungsprozess durch die Einschaltung von ordentlichen Gerichten zu beenden. Für die Unternehmen fällt eine Fallpauschale an. Einige Unternehmen versuchen diese Kosten zu umgehen, indem sie eine Feststellungsklage gegen den Verbraucher vor Gericht einreichen. Für die Verbraucher ist das Schlichtungsverfahren kostenlos. Nur bei offensichtlichem Missbrauch und nach vorherigem Hinweis fallen auch für Verbraucher Entgelte an.

Meine Erfahrungen mit der Schlichtungsstelle Energie

Mein Stromanbieter erhöhte meine Stromrechnung um 50%. Die Preiserhöhung war unzulässig. Daher entschied ich mich gegen das Unternehmen zu wehren. Nachdem meine schriftliche Beschwerde scheinbar nicht ernst genommen wurde und nach einiger Zeit mir lediglich ein Kompromiss mit inhaltlichen Fehlern angeboten wurde, drohte ich mit der Schlichtungsstelle.

Kurz danach erhielt ich eine standardisierte Nachricht, dass mein Stromanbieter die ordentliche Gerichtsbarkeit beanspruchen möchte. Ich habe die E-Mail zunächst nicht verstanden, denn warum sollte der Stromanbieter mich verklagen? Ich habe doch alle Zahlungen geleistet und bin meiner Verpflichtung als Verbraucher vollständig nachgekommen. Da das Unternehmen die Kommunikation mit mir abbrach, entschied ich mich die Schlichtungsstelle einzuschalten. Wenige Tage später sendete ich alle notwendigen Dokumente an die Schlichtungsstelle und hoffte so, mein Problem lösen zu können. Das Einschalten der Schlichtungsstelle ist aus meiner Sicht sehr gut organisiert! Sie werden aufgefordert wesentliche Dokumente (Vertragsunterlagen, AGBs, Ihr Beschwerdeschreiben und die Antwort des Energieversorgers, Ihr Anliegen etc.) und Hinweise einzureichen. Sind die Kriterien für das Einschalten der Schlichtungsstelle Energie nicht erfüllt, werden Sie darauf hingewiesen.

Nach einigen Tagen erhielt ich Post vom Amtsgericht. Der Stromanbieter hat eine Feststellungsklage eingereicht. Mit dieser Klage möchte das Unternehmen gerichtlich feststellen lassen, dass die Preiserhöhung zulässig war. Weil der Stromanbieter Klage einreichte, durfte die Schlichtungsstelle nicht mehr vermitteln. Dadurch umgeht das Unternehmen die Kosten der Schlichtungsstelle.

Auch wenn ich keinen Erfolg mit der Einschaltung der Schlichtungsstelle Energie hatte, kann ich allen Verbraucher nur empfehlen, diese Institution zu nutzen. Sie können die Schlichtungsstelle grundsätzlich bei jedem der auf dieser Internetseite aufgeführten Beschwerden einschalten. Bevor Sie die Schlichtungsstelle Energie einschalten, sollten Sie die Gefahr einer Feststellungsklage gegen Sie berücksichtigen. Sie sollten sich auch überlegen, ob es nicht einfachere und schnellere Lösungen gibt. Beispiele hierzu sind in den einzelnen Fällen unter der Überschrift „Ratschläge für das weitere Vorgehen“ angeführt. Zudem sollten Sie sicherstellen, dass Sie Ihrem Stromanbieter vier Wochen Zeit gegeben haben und schlagkräftige Argumente angeführt haben.

Meinen vollständigen Erfahrungsbericht mit einem unseriösen Stromanbieter habe ich einen eigenen Beitrag gewidmet.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Schlichtungsstelle gemacht? Hinterlassen Sie einen Kommentar, um anderen Betroffenen zu helfen!

Es werden Fakten und die Meinung des Autors wiedergegeben. Es wird jedoch keine Haftung übernommen und keine Rechtsberatung geleistet, weil rechtliche Sachverhalte lediglich allgemein dargestellt werden (RDG §2 III, Satz 5) ⇒ weiterführende Hinweise.

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  • 30. Mai 2020 um 05:57
    Permalink

    Habe auch Probleme mit der Schlichtungsstelle. Mein Gegner ist die stromuo GmbH. Stromio ist wohl auch selber in der Schlichtungsstelle. Die Schlichtungsstelle antwortet nicht auf meine Anfragen. Ich habe eine Schlussabrechnung von stromio erhalten, die mich nicht wie richtig zum 31.1.20 aus dem Vertrag lassen sondern erst zum 15.4.20. Stromio hat sehr hohe Grundpreise. Die Verbraucherzentrale ist jetzt eingeschaltet. Der Schriftverkehr meinerseits ist schon sehr umfangreich geworden . Die Schlichtungsstelle forderte von mir immer zeitnahe Reaktionen. Dem bin ich immer unverzüglich nachgekommen.

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  • 12. März 2020 um 15:38
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    Hab hier u.a. in den Kommentaren gelesen das die Schlichtungen eher so dem Recht Energieversorger entsprechen. Muss ich zustimmen, auch meine Meinung schliesst sich dem an eigentlich kann man sich den Weg schenken. Man sollte bei den 61% Einigung schon etwas differenzieren um welchen Aspekt des Streit es geht. Abrechnung oder Wechsel oder hat der Stromanbieter einen techn Defekt verursacht und drückt sich um die Regresskosten?

    Antworten
  • 8. Januar 2020 um 12:24
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    Ich hab Anfang Dezember von Immergrün meine Gasabrechung bekommen. Die kam innerhalb der 6 Wochen Frist. 401 Euro Guthaben, welches man mir laut dem Schreiben demnächst erstatten wird. Bis heute 8.1. ist nix passiert. Vor einigen Tagen habe ich den Betrag per Mail angemahnt. Weiterhin fehlte auf der Abrechnung der Neukundenbonus, obwohl ich 2018 über Verivox dort Kunde wurde. Ich weiß nicht, ob der Anruf eines Schlichters etwas bringt? Ich dachte eher an einen gerichtlichen Mahnbescheid, den ich dehnen ins Haus schicken lasse.

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  • 18. Oktober 2019 um 19:14
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    Yello Strom GmbH, Kunde seit Februar 2015, Leipzig, bislang ohne Probleme.
    Ich bin Anfang des Jahres 2019 von einer verbrauchsintensiven unsanierten Altbauwohnung in eine kleinere Neubauwohnung gezogen. Details zum erwartbaren erheblich niedrigeren Verbrauch teilte ich yello mit, ebenso meine Bitte um Anpassung des Abschlages. Abschlag wurde meinem Wunsch entsprechend angepasst, von 68€ auf 34€. Diese Änderung dauerte fünf Wochen, unmittelbar danach erfolgte eine Jahresabrechnung für die alte Wohnung mit gleichzeitiger Neufestsetzung des Abschlages für die neue Wohnung, geschätzt anhand der Werte der alten Wohnung. Widerspruch meinerseits, mit Verweis auf diesen Fehler und § 13 StromGVV. Ich überwies weiterhin den Abschlag i. H. v. 34 €, yello bestand auf den festgesetzten i. H. v. 68 €. Sechs Monate bekam ich regelmäßig Mahnungen mit der Drohung, dass yello vom „Sonderkündigungsrecht“ Gebrauch machen würde, ich widersprach regelmäßig und ebenso regelmäßig bekam ich auf meine Mails sinnfreie Antworten von Menschen, deren Inhalt an der Intelligenz der Verfasser zweifeln ließen. Zwischenzeitlich wurde der Zähler gewechselt und der Stand dem Netzbetreiber mitgeteilt. Korrekturrechnung von yello, ab September 14 € Abschlag, aber nicht rückwirkend, weiterhin bestand man auf den erhöhten Abschlag der Monate zuvvor. Mit einer Vorlaufzeit von drei Wochen kündigte ich gem. § 314 BGB (mein „Sonderkündigungsrecht“, Mail und Einschreiben), als Antwort erhielt ich auf die Mail die Ablehnung der Kündigung, auf das Anschreiben die Bestätigung zum regulären Vertragsende. Ich entschloss mich, die ganze Sache der Schlichtungsstelle Energie vorzutragen. Sieben Tage später erhielt ich eine Korrekturrechnung von yello, rückwirkend wurde mein vorgeschlagener Abschlag anerkannt, ein Guthaben i. H. v. knapp 240€ ausgewiesen.
    Ich würde also, wenn Leute ungerecht behandelt werden, stets zur Anrufung der Schlichtungsstelle raten. Scheinbar kommen beim Anbieter dann die jeweiligen Fälle erst zu den Problemlösern. Vorher landet man wohl in Callcentern, deren Aufgabe das Verwalten und Hinhalten zu sein scheint. …

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  • 27. April 2019 um 13:33
    Permalink

    Hallo zusammen,
    ich möchte einmal meine Geschichte teilen.

    1) Zuerst einmal vielen Dank für die Seite, denn sie mich animiert, überhaupt erst tätig zu werden! Weiter so!

    2) Ich hatte auch einen Stromliefervertrag von bei immregrün (365 AG) via check24.de mit 20% auf die erste Jahresrechnung abgeschlossen.
    Durch Umzug wollte ich vorzeitig (6 Wochen vor Ablauf der 12 Monate) via Mail kündigen. Dies wurde mir innerhalb eines Tages problemlos bestätigt, ohne Angaben zu irgendwelchen Zusatzkosten.
    Einen Tag später wollte ich die Kündigung rückgängig machen, doch das wurde abgelehnt, da ja alles schon automatisch in die Wege geleitet wurde.
    Nach ein paar Woche erhielt ich meine Abschlussrechnung mit natürlich dem Zusatzaufwand des Nichterfüllungsschadens und bitte um Auszahlung meines Guthabens.
    Ich habe daraufhin eine Mail, mit den hier aufgeführten Argumenten geschrieben und schon nach kurzer Zeit eine Antwort mit der Begründung von entgangenem Gewinn usw. vor.
    Daraufhin habe ich sie hingewiesen, dass es für die Firma ein zusätzlicher Gewinn war, dass ich vorzeitig gekündigt hätte, denn hätten ich nur 6 Wochen weiter Grundgebühr gezahlt, ohne auch nur eine kWh mehr zu verbrauchen , sie mir den 3-fachen Betrag als Rabatt auf die Rechnung anrechnen müssen und somit von Schaden für die Firma ja keine Rede sein kann, sondern mehr Gewinn.

    2 Wochen später erhielt ich eine Nachtragsrechnung, in der mir der Nichterfüllungsschaden wortlos erstattet wurde!

    Dranbleiben und auch mehrmals nachhaken, lohnt also fast immer.

    MfG

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  • 8. Februar 2019 um 14:00
    Permalink

    Ich bin in genau derselben Position mit der BEV. Mein Sofortbonus wurde nicht ausgezahlt und mein Neukundenbonus habe ich auch nicht erhalten. Die BEV hat von mir Geld für Februar genommen ohne mich weiter zu beliefern und eine Abrechnung habe ich auch nicht obwohl mir eine Rückerstattung zusteht.

    Antworten
  • 28. Januar 2019 um 20:37
    Permalink

    Ich kann mich den gesamten Vorrednern nur anschließen. Meine Problematik mit der BEV stellt sich genauso dar, wie zum Teil das Problem meiner Vorredner…Ich habe den den Vertrag, Gott sei Dank, auf der aktuellen Preiserhöhung außerodentlich kündigen können. Der Bonus wurde nicht ausbezahlt, obwohl in der Abrechnung ausgewiesen und die die Abrechnung des letzten Jahres wurden ein sattes Guthaben festgestellt, aber nicht zurück bezahlt.
    nun hoffe in der Tat, dass die Schlichtungsstelle aktiv wird und dafür sorgt, dass mein Guthaben ausgezahlt wird. Die Kommentare lassen nichts Gutes hoffen. Erstaunlich ist, dass sich ein solches Unternehmen noch am Markt befindet.
    Anrufe oder Emails sind völlig zwecklos und haben mir nicht weiter geholfen. Leider wohne ich zu weit weg um mal in dem Unternehmen vorbei zu schauen und direkt zu kommunizieren..-)

    Antworten
  • 24. Januar 2019 um 10:56
    Permalink

    Hallo leider habe ich genau das gleiche Problem mit der BEV seit dem 02.01.2019 warte ich nun auf das Guthaben und den Neukundenbonus.
    Telefonisch wird man nur vertröstet das das weitergegeben wird an die Buchhaltung aber es kommt einfach nix auch auf E-Mails wir gar nicht reagiert das ist bei denen leider glaube ich schon Standard die Mitarbeiter am Telefon erlauben sich gefühlt schon ein spaß damit sehr traurig diese Situation das das schon seit 1 Jahr laut berichten der Normalfall der BEV
    und keiner da was unternimmt

    Antworten
  • 24. Dezember 2018 um 17:21
    Permalink

    Gibt es eventuell schon einen Rechtsanwalt der sich dieser Sache annimmt?

    Antworten
  • 7. November 2018 um 21:31
    Permalink

    Wenn vertraglich zugesicherte Vereinbarungen nicht eingehalten werden, so ist das doch Betrug?
    Kann man das denn nicht anzeigen? Wie andere Betrüger auch???

    Ich armer Trottel habe auch einen Vertrag mit der BEV, man hat mir sogar schriftlich einen „Sofortbonus“ zugesagt, warte seid zwei Monaten drauf, bereits 4x angerufen, wer kommt denn darauf, daß man von einem Stromanbieter bei check 24 betrogen wird???

    Antworten
    • 8. November 2018 um 10:26
      Permalink

      Exakt das gleiche Problem habe ich auch!!!

      Antworten
      • 8. November 2018 um 21:51
        Permalink

        Haben Sie schon etwas unternnommen? Wenn viele das gleiche Problem haben – wie ist das mit „Sammelklagen“???

        Antworten
  • 23. August 2018 um 02:13
    Permalink

    Ich warte ebenfalls seit April auf die Abrechnung des Vorjahreszeitraumes. Mehrere telefonische und schriftliche Aufforderungen, die ordnungsgemäße Rechnung zu senden bis jetzt ergebnislos.
    Habe nun die laufende Abschlagszahlung erstmalig zurück geholt und das Lastschriftverfahren deaktiviert. Vorher wurde mit Fristsetzung genaue Vorgehensweise angekündigt, als nächstes erfolgt die Einschaltung der Schlichtungsstelle. Ich habe vor dieser Firma, deren Betrugsmasche offensichtlich ist, keine Angst und wehre mich. Bis zur Zusendung der ordentlichen Rechnung erhalten sie kein Geld von mir mehr, sondern eine Anzeige wegen Betrug bei der Polizei gegen die GF und die Kündigung. Ich werde alles tun, damit diese Firma vom Markt verschwindet. Braucht niemand.
    Ich bin seit 2015 Kunde und habe tatsächlich seit diesem Jahr die Probleme. Bonus und Guthaben wurde bisher immer zeitnah nach schneller Rechnungsstellung ausgezahlt. Die Beschwerden über die BEV habe ich erst jetzt gelesen und bin wirklich über diese systematische kundenfeindliche und Betrüger Vorgehensweise entsetzt. Doch agiere ich angstfrei und wehre mich, informiere ebenfalls öffentlich. Die Verbraucherschutzberatung wird ebenfalls eingeschaltet.

    Antworten
  • 6. August 2018 um 14:18
    Permalink

    Strogon ist nicht in der Lage mein Guthaben auszuzahlen. Bei meinen täglichen Anrufen werde ich jedes mal freundlich und sehr dreist belogen….von wegen die Auszahlung erfolgt nun direkt.
    TÄGLICH rufe ich da jetzt an.
    Für mich ist das schon Betrug liebe Strogon Vrrantwortliche!

    Antworten
    • 6. August 2018 um 23:33
      Permalink

      Sie erkennen selber, dass anrufen wenig bringt.
      Ich empfehle Ihnen, dem Unternehmen schriftlich (!) eine Frist zu setzen und mit der Schlichtungsstelle zu drohen.

      Antworten
  • 12. Mai 2018 um 15:50
    Permalink

    Schlichtungsstelle für Stromanbieter!!
    Habe noch kein einziges Mal gehört, dass die Schlichtungsstelle Energie sich im Sinne der Verbraucher entscheidet.

    Antworten
    • 17. Mai 2018 um 16:21
      Permalink

      Ihre Einschätzung verwundert mich und ich kann diese nicht nachvollziehen: Die Schlichtungsstelle Energie schreibt im Tätigkeitsbericht 2016, dass 61% aller Anträge einvernehmlich zwischen Stromanbieter und Versorger gelöst werden konnten. 17% der Anträge waren unzulässig und wurden nicht weiter bearbeitet. Lediglich in 30% der Anträge führte der Verfahrensprozess dazu, dass die Schlichtungsstelle einen Schlichtungsvorschlag unterbreiten musste. Der Tätigkeitsbericht zeichnet somit ein anderes Bild. Ich selber höre sehr viel Positives über die Schlichtungsstelle.

      Antworten
      • 16. August 2018 um 17:00
        Permalink

        Hallo,

        leider muss ich Ihrer Meinung widersprechen und kann nur sagen, die Schlichtungsstelle energie ist nicht in der Lage – Energieprobleme zu lösen.
        Es wurden „Vorschläge“ gemacht, die den Verbraucher enorm benachteiligen und die jeweiligen Unternehmen in allen Sachen recht gibt. Fazit: Nie wieder Schlichtungsstelle-Energie !!!!!!!!!

        Antworten
        • 16. August 2018 um 22:02
          Permalink

          Es tut mir leid, dass Sie mit der Schlichtung unzufrieden sind!
          Wäre es möglich, dass Sie Ihren Sachverhalt schildern. Ich würde gerne mir ein Bild davon machen.

          Antworten
        • 21. August 2018 um 23:02
          Permalink

          Sie haben RECHT!! Ich bin auch ein Opfer!

          Vor kurzem erhielt ich ein Schlußschreiben von der Schlichtungsstelle (Empfehlung), das mit Wörtern zum Vorteil des Energieversorgungsunternehmen gefertigt ist. es lautet in Etwa..

          “ …das Energieversorgungsunternehmen ist schon nachgekommen und will „NUR“ noch so und so viel Betrag haben…“ Die Schlichtungsstelle ist meiner Meinung nach keine demokratisches Unternehmen!! Das kann ich ich hier mit gutem Gewissen betonen!

          Liebe Grüße aus Stuttgart

          Antworten
    • 13. April 2019 um 10:36
      Permalink

      Guten Tag, das war auch unsere Erfahrung. Nachdem der Stromzähler konzernintern als „i.O:“ befunden wurde, und wir als Verbraucher auch noch diese Kosten zu zahlen hatten, war der Vorschlag der Schlichtungsstelle, daß man den 100%ig höheren Stromverbrauch und die Kosten vorbehaltslos anerkennen solle. Wo bite liegt hier noch eine Unterstützung für den Verbraucher? Einzig und allein für den Stromanbieter, der dieses Anerkenntnis damit schwarz auf weiß bekommen soll. Wir sind maßlos enttäuscht.

      Antworten
    • 8. Juni 2019 um 15:40
      Permalink

      Ich habe 2 Mal die Schichtungsstelle gegen Fuxx eingeschaltet und 2 Mal hat sie in meinem Sinne entschieden.

      Antworten
  • 15. April 2018 um 11:44
    Permalink

    Wir haben unseren Stromliefervertrag zum 31.12.2017 gekündigt. Dies wurde uns von der BEV Energie, München auch bestätigt. Der Strom-Zählerstand wurde ordnungsgemäß am 31.12.17 an die BEV und auch an den Netzbetreiber, Westnetz GmbH, mitgeteilt. Da die Schlussrechnung bis heute, 15.04.2018, noch nicht erstellt ist und wir einen hohen Guthabenbetrag erwarten, haben wir zwischenzeitlich dreimal mit der BEV telefoniert. Tenor der Aussagen laut BEV waren, dass es bei derBEV Schwierigkeiten geben soll, die Rechnungen zu erstellen. Was immer das auch heißen mag. Dazu haben wir mehrere e-mails geschickt mit Fristsetzungen zur Erledigung der Rechnungserstellung, sowie Auszahlung des Guthabens. Bisher absolut keine Reaktion seitens der BEV. Heute haben wir noch mal eine e-mail mit einer allerletzten Fristsetzung an die BEV geschickt.

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    • 30. April 2018 um 10:36
      Permalink

      Hallo, uns geht es genauso. Habe zwar den Vertrag nicht gekündigt, aber auch wir warten bis heute (30.04.18) auf eine Abrechnung. Ich habe gerade eben das vierte Mal angerufen und genau die gleichen ausreden. Heute geht die Fristsetzung per Einschreiben mit Rückschein raus. Außerdem lasse ich die letze(n) Abschlagszahlung(en) zurückgehen. Bin mir sicher, dann melden die sich.

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      • 30. April 2018 um 14:53
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        Ich finde gut, dass Sie schriftlich eine Frist setzen. Ansonsten passiert recht wenig. Die letzten Abschlagszahlungen zurückzubuchen sehe ich kritisch, weil unseriöse Stromanbieter ein teures und nervenaufreibendes Mahnverfahren in Gang setzen könnten.

        Antworten
    • 8. Juni 2019 um 15:50
      Permalink

      Da die Schlussrechnung seit ca 6 Monaten noch nicht erstellt ist und wir einen hohen Guthabenbetrag erwarten, habe ich mich per Email an Kundenservice gewendet.
      Wenn der Stromversorger darauf nicht reagiert hat es keinen Sinn zu telefonieren oder weitere Emails, die voraussichtlich ohne Anwort bleiben. Nur Zeitverlust.
      Grundsätzlich ist der SV verpflichtet 6 Wochen nach Vertragsschluss die Schlussrechnung auszustellen.
      Nach einer Email (schon ohne sie sollte es erledigt werden) ohne weiteres Reden an die Schlichtungsstelle.

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