Eon kündigt Verträge auf: das ist zu tun

Eon kündigt Verträge zum Vertragsende auf. Neue Tarife sind deutlich teurer.

Im September kündigte Eon erstmalig Verträge mit Bestandskunden auf. Das Unternehmen fordert seine Kunden auf, neue Verträge abzuschließen. Das Problem besteht darin, dass die neuen Verträge deutlich teurer sind.

Autor: Matthias Moeschler; aktualisiert: 12.09.2022

Eon begründet die Vertragsauflösungen mit den steigenden Energiekosten:
„aktuell sind alle Anbieter mit einer historisch einzigartigen Situation auf den Energiemärkten konfrontiert. Dies führt dazu, dass wir fortlaufend unsere Tarife überarbeiten und in Einzelfällen leider zum Laufzeitende beenden müssen. Ihren aktuellen Vertrag E.ON Power pack kündigen wir deswegen zum 28.02.2023.“

Als Lösung schlägt eon einen neuen Vertrag vor. Dieser ist jedoch um ein Vielfaches teurer als der bisherige Vertrag.

Ich bin sehr überrascht, dass eon Verträge aufkündigt anstatt die Preise zu erhöhen. Eon ist bisher hinsichtlich Preiserhöhungen und Vertragskündigungen nicht auffällig gewesen. Im Gegenteil: eon hat zuvor verbraucherfreundlich gehandelt, indem es seine Preise im Vergleich zu anderen Unternehmen nur moderat erhöht hat.

Auch wenn Kündigungen zum Vertragsende rechtlich zulässig sind, so stellt dies die Kunden vor finanzielle Probleme. Schließlich sind aktuell Neukundenverträge für den privaten Verbrauch mit ca. 40 bis 45 Cent deutlich teurer.

Handlungsoption für betroffene Kunden

Zum Zeitpunkt der Preiserhöhung sind die auf den Vergleichsportale aufgeführten Anbieter deutlich teurer. Zudem sehe ich es kritisch, dass dort die genauen Preise (z.B. der Arbeitspreis) m.E. nicht transparent dargelegt werden.  

Es gibt allerdings günstigere Stromtarife, mit denen betroffene Kunden sparen können.

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25 Anbieter haben bereits Verträge aufgekündigt

Neben Eon haben zuvor haben bereits die Anbieter Hamburg Energie, Relaxgas, Montana und Schwarzwald Energy Verträge zum Vertragsende aufgekündigt (siehe Nachweise). Diese Vertragsbeendigung ist zulässig, da die Kunden und der Anbieter das Recht haben, zum Vertragsende die Verträge zu beenden

20 Unternehmen haben jedoch Verträge mit Kunden vorzeitig beendet (siehe Nachweise). Hierunter gehören Anbieter wie immergrün, Elektrizitätswerke Düsseldorf und Voxenergie. Es ist mehr als zweifelhaft, ob derartige Vertragsauflösungen zulässig sind. Meines Wissens nach wurden bisher in allen Fällen den Kunden Recht gegeben.

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