Ist Maingau pleite? Was ist mit Maingau los?

Maingau erhöht die Preise drastisch

Im vorliegenden Fall hat Maingau den Arbeitspreis von 24,62 Cent auf 47,78 Cent/kWh erhöht. Weitere Preiserhöhungen wurden mir zugetragen.

Derartige Preiserhöhungen sind in der Tat überraschend und werfen Fragen auf. Dabei gibt es einige Anbieter, die sehr günstige Tarife anbieten können.

In den 15 größten Städten Deutschlands ist eprimo 13 Mal der günstigste Stromanbieter (Stand: 10.08.2022).
Der Tarif eprimoStrom PrimaKlima ist ab 28 Cent pro Kilowattstunde verfügbar. Energiemakler bieten die günstigen Preise an. Auf der Seite von eprimo erhalten Sie den Strom-Tarif für ca. 40 Cent.

StadtAnbieterArbeitspreis (Cent/kWh)Grundpreis (€/Monat)
Berlineprimo30,309,59
Hamburgeprimo32,6013,05
Müncheneprimo29,1412,62
Kölneprimo27,9418,72
Frankfurteprimo31,238,89
Stuttgarteprimo32,516,53
Düsseldorfeprimo29,657,84
Leipzigeprimo29,3312,69
Dortmundeprimo29,4715,86
EssenVattenfall37,5712,40
Bremeneprimo28,8711,83
Dresdeneprimo31,868,83
Hannovereprimo30,299,52
Nürnbergeprimo28,8711,78
Duisburgeprimo29,3214,38
Preise (inkl. aller Steuern und Abgaben) bei einem Verbrauch i.H.v. 3.000 kWh; Preise variieren nach PLZ und Verbrauch; Stand: 10.08.2022; Vergleich auf Verivox, Check24, ENNUX und Stromschalten.

Trotzdem: Maingau ist sehr solvent

1. Hinweis: Maingau ist profitabel

Ist Maingau pleite

Über die Jahre konnte Maingau den Gewinn stetig steigern (Quelle: Northdata). Zudem sei angemerkt, dass Maingau auch vor der Energiekrise die Preise im 2. Jahr stark erhöht hat.

2. Hinweis: Maingau ist in kommunaler Hand

Die Städte Obertshausen und Heusenheim halten z.B. Anteile i.H.v. 27,5%. Weitere Städte, Stadtwerke und privatwirtschaftliche Unternehmen halten Anteile. Diese Gesellschafter haben einen großes Interesse daran, Maingau nicht pleite gehen zu lassen, da dies für die Region fatal wäre. Im Notfall gehe ich davon aus, dass die Gesellschafter das Unternehmen finanziell stützen würden.

3. Hinweis: Maingau hat Eigentum an regulierter Netzinfrastruktur

Maingau hat direktes Eigentum an regulierter Netzinfrastruktur (insb. Strom und Gas). Aufgrund der Anreizregulierung (AregV) erhält es eine garantierte Verzinsung i.H.v. ca. 4% auf dieses Vermögen. Diese Einnahmen dienen als Puffer für mögliche Verluste aus dem Vertriebsgeschäft. Es ist somit sehr unwahrscheinlich, dass in vielen Jahren die Verluste aus dem Vertriebsgeschäft die Einnahmen aus dem Netzgeschäft übersteigen und das Eigenkapital aufzehren. 


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