Sind Sie auf der Suche nach einem seriösen Strom- oder Gasanbieter, der Ihnen keine Probleme bereitet (z.B. Preiserhöhung, Neukundenbonus, Insolvenz etc.)? Dann sind Sie hier genau richtig!

Mit meiner Hilfe meiden Sie unseriöse Anbieter, die auf Vergleichsportalen oben aufgelistet werden. Die Liste der seriösen und un-seriösen Anbieter ist links neben der Verivox-Tarifsuche dargestellt. Diese Liste leite ich aus meinen Studien zu  Verbraucherbeschwerden (Stand: 31.12.2018) und zu kritischen AGBs (Stand: 17.08.2018) sowie anhand von 4 Studien zum Kundenservice ab.

Hinweis für betroffene BEV-Kunden:

  • Ihr aktueller Versorger ist Ihr Grundversorger. Ihren aktuellen Grundversorger finden Sie über den Verivox-Vergleichsrechner heraus. Bei der Tarifaufstellung steht Sie links oben "Ihr aktueller Strom/Gasanbieter"
  • Alle Variationen mit "Neueinzug" oder weglassen der Zeile des Vorversorgers klappen nicht online.
  • Geben Sie als Wechseltermin "schnellstmöglich" an.

So finden Sie einen seriösen Strom- und Gasanbieter:

1. Befüllen Sie den nachfolgenden Tarifrechner von Verivox

2. Wählen Sie den günstigsten unter den empfehlenswerten Stromanbietern aus (siehe grüner Kasten).

3. Optional: noch mehr sparen:

seriöse Stromanbieter




Weiterführende Hinweise

Verbrauchern, die Opfer eines unseriösen Stromanbieters geworden sind, biete ich meine kostenlose Hilfe via mrmoeschler(at)gmail.com an. Auch Sie dürfen sich gerne an mich wenden! Diesen Service finanziere ich mit dem eingebundenen Tarifrechner und den mit "*" gekennzeichneten Links. Für das Weiterleiten Ihrer Suchanfragen an Verivox und Check24 erhalte ich eine kleine Provision. Auf Kosten von Verivox und Check24 können Sie somit Ihren Beitrag für den Verbraucherschutz leisten.

I. Noch mehr sparen: 15€ Cash-Back mit shoop

Indem Sie sich auf www.shoop.de registrieren und dort Ihren Stromanbieter wechseln, erhalten Sie einen 15€-Cash-Back-Bonus. Bei einem Zeitaufwand von 10 Minuten bedeutet dies einen Stundenlohn von 90€ netto!

II. Vorauswahl mit Hilfe des Tarifrechners

Der Preis ist ein wichtiges Kriterium. Aus diesem Grund rate ich Ihnen den oben angeführten Tarifrechner zu verwenden. Achten Sie dabei auf folgende Eingaben:

  • Verbrauchsangabe: Geben Sie Ihren Vorjahres-Stromverbrauch ein. Nach meiner Einschätzung fallen die Verbrauchsvorschläge der Tarifrechner häufig zu hoch aus, woraus unnötigerweise zu hohe Abschlagszahlungen resultieren können.
  • Einmaligen Bonus sind einberechnet: Ich empfehle alle Boni einzuberechnen, wenn Sie beabsichtigen Ihren Stromanbieter jedes Jahr zu wechseln. Wenn Sie allerdings sich langfristig an einen Stromanbieter binden möchten, dann sollten Sie einen Tarif finden, der nicht nur im ersten Jahr, sondern dauerhaft günstig ist. In diesem Fall empfehle ich Ihnen unter "Weitere Einstellungen" den entsprechenden Haken zu entfernen.
  • Preisgarantien, Vertragslaufzeiten: Die Preisgarantie sollte die Vertragslaufzeit abdecken, damit der Stromanbieter die Preise nicht kurz nach dem Anbieterwechsel erhöhen kann. Zu empfehlen ist eine Vertragslaufzeit von bis zu 12 Monaten. Dies habe ich im Tarifrechner für Sie voreingestellt. Voreingestellt ist auch, dass die Verträge sich um bis zu 12 weitere Monate verlängern können. Wenn Sie eine monatliche Kündbarkeit wünschen, können Sie dies unter „optionale Einstellungen“ vornehmen. Mit dieser Einschränkung werden die Tarife allerdings häufig teurer.
  • Paket-Tarife, Kaution, Vorauskasse habe ich Ihnen im obigen Tarifrechner deaktiviert. Ich empfehle diese und weitere Einstellungen nicht zu ändern. Paket-Preise sind kritisch zu sehen: Wenn Sie weniger verbrauchen, dann gibt es i.d.R. kein Geld zurück. Wenn Sie mehr verbrauchen, steigen die Stromkosten stark an. Zudem beschweren sich Verbraucher regelmäßig, dass Stromanbieter bei Umzug die gesamte anstatt einer anteiligen Strom-Menge in Rechnung stellen. Paket-Preise sollten nur Kunden wählen, die Ihren Verbrauch sehr genau einschätzen können und keinen Umzug planen. In den aller seltensten Fällen dürften Verbraucher mit Hilfe von Paketpreisen ihre Stromkosten senken können, daher rate ich von Paket-Tarifen grundsätzlich ab. Vorauszahlungen und Kaution sind kritisch, weil im Falle einer Insolvenz des Anbieters das Geld verloren gehen kann. Dies war z.B. bei Teldafax und Flexstrom der Fall.

Nachdem Sie den Tarifrechner befüllt haben, werden Ihnen die günstigsten Stromanbieter angezeigt. Weil der Preis nicht das einzige Kriterium bei der Auswahl Ihres Stromanbieters sein sollte, müssen mit Hilfe weiterer Kriterien die un-seriösen Stromanbieter aus dieser Liste entfernt werden.

III. Seriöse Stromanbieter wählen Sie mit Hilfe dieser Kriterien aus

  • Kundenbewertungen: Kundenbewertungen sind leider kaum aussagekräftig und seriöse Stromanbieter können Sie mit Hilfe dieser Information nicht finden. Das liegt daran, weil die Kundenempfehlungen häufig wenige Monate nach dem Wechsel geschrieben werden und daher häufig nur die Wechselgeschichte widerspiegeln. Ob ein Stromanbieter unlautere Tricks, wie z.B. versteckte Preiserhöhungen oder eine verspätete Auszahlung von Guthaben angewendet hat, wird daher nur sehr selten in diesen Kundenrezessionen bemängelt. Aussagekräftiger sind daher – wie zuvor beschrieben – Statistiken über Kundenbeschwerden.
  • Statistiken über Kundenbeschwerden: Meiden Sie Stromanbieter, die in Foren und auf auf Reclabox auffällig geworden sind. Schließen Sie diese un-seriösen Stromanbieter aus Ihrer Auswahl aus. Sie sehen, dass insbesondere die Unternehmen, die häufig für Unmut bei Verbrauchern sorgen, ganz oben auf der Ergebnisliste stehen. Die Top 10 Stromanbieter mit den meisten Verbraucherbeschwerden habe ich Ihnen bereits oben dargestellt.

IV. Seriöse Stromanbieter: Stromanbieter weiter einschränken

Als „gebranntes Kind“ verstehe ich nur zu gut, dass viele Verbraucher beim Wechsel des Stromanbieters verunsichert sind und gerne auf Nummer Sicher gehen wollen. Eine 100%ige Sicherheit werden Sie jedoch nie haben können. Dies liegt daran, dass bisher nicht auffällige Stromanbieter plötzlich kundenunfreundliche Praktiken anwenden könnten oder weil noch nicht genügend Erfahrungen über die jungen oder kleinen Stromanbieter vorliegen. Wenn Sie allerdings meine Hinweise befolgen, werden Sie sehr sehr wahrscheinlich einen seriösen Stromanbieter wählen. Wenn Sie wünschen, helfe ich Ihnen aber gerne bei der Überprüfung Ihres vorausgewählten Stromanbieters. Senden Sie mir hierzu einfach Ihre Postleitzahl, Ihren jährlichen Stromverbrauch und ob Sie Ihren Stromanbieter jährlich wechseln wollen an mrmoeschler(at)gmail.com zu. Ich werde Ihnen dann meine Einschätzung hinsichtlich folgender Kriterien geben, was einen seriösen Stromanbieter ausmacht:

  • Alter des Stromanbieters: Ich empfehle Ihnen einen Stromanbieter zu wählen, der schon mehrere Jahre am Markt tätig ist. Neue Anbieter wachsen gewöhnlich in den ersten Jahren sehr stark, worunter der Kundenservice leiden kann. Zudem liegen über neue Stromanbieter keine zuverlässigen Beschwerdestatistiken vor. Ein neuer Stromanbieter, der auf Verivox häufig weit oben angezeigt wird, ist z.B. die Wunderwerk AG. Bei diesem jungen Unternehmen wäre ich vorsichtig.
  • Ich meide Stromanbieter mit vielen Verbraucherbeschwerden. Dazu setze ich die Anzahl der Beschwerden zur Größe des Unternehmens ins Verhältnis. Darüber hinaus schaue ich mir auch die Inhalte der Beschwerden an.
  • Ich überprüfe auch die AGBs. Seriöse Stromanbieter schränken z.B. den Neukundenbonus nur dahingehend ein, dass dieser lediglich – wie der Name schon sagt – nur Neukunden zusteht.
  • Darüber hinaus gibt es auch Bewertungen zum Kundenservice, die ebenfalls mit in die Entscheidung einfließen können.

V. Besonderheiten (z.B. Photovoltaikanlagen, Zweitarifzähler, Wärmepumpen)

Häufig werden in den AGBs eine Belieferung von Photovoltaikanlagen, Elektrospeicherheizungen, Wärmepumpen, Chipkartenzählern, Münzzählern, Doppel- oder Mehrtarifzählern etc. ausgeschlossen. Sofern bei Ihnen eine dieser Besonderheiten vorliegen, könnte der Stromanbieter die Belieferung aufgrund dieser Besonderheit ablehnen. Bei un-seriösen Stromanbietern besteht zudem die Gefahr, dass Ihnen Vertragsbruch vorgeworfen wird, wenn bei Ihnen diese Besonderheiten vorliegen und der Vertrag dennoch zustande kam. Dieser Vorwurf ist rechtlich allerdings nicht haltbar und mögliche Boni dürfen Ihnen deshalb nicht verweigert werden. Welche Unternehmen Mehrtarifzähler und Photovoltaikanlagen ausschließen, entnehmen Sie dem Bild "kritische AGBs".

VI. So geht es weiter

Nachdem Sie Ihren seriösen Stromanbieter nach den Kriterien Preis und Qualität ausgewählt haben, sollten Sie im Rahmen der Vertragsanbahnung und beim laufenden Vertragsverhältnis folgendes festhalten:

  1. Vertragsanbahnung: Machen Sie als erstes einen Screenshot vom Angebot, dass Sie im Internet sehen. Nachdem Sie die Vertragsunterlagen erhalten haben, vergleichen Sie die Vertragsbestätigung mit Ihrem Screenshot.
  2. Dokumentieren Sie die wichtigsten Vertragsbestandteile: Drucken Sie sich auch die mitgelieferten AGBs aus. Die zum Vertragszeitpunkt gültigen AGBs sind relevant im Falle von Beschwerden. Ferner empfehle ich Ihnen den Screenshot vom Angebot, die Vertragsbestätigung sowie den Vertragsbeginn und die Vertragslaufzeit abzuheften.
  3. Laufendes Vertragsverhältnis: Teilen Sie Ihren Zählerstand zum Ende eines jeden Vertragsjahres Ihrem Stromanbieter und Netzbetreiber mit. Auf diese Weise wirken Sie Verbrauchsschätzungen und fehlerhafter Zählerstände entgegen. Jede E-Mail und jeden Brief des Anbieters sollten Sie auf versteckte Preis- und Vertragsänderungen überprüfen. Rechnen Sie zudem alle Stromrechnungen selbst nach:

Stromkosten = Grundpreis x Anzahl Monate + Arbeitspreis x Verbrauch – Bonus

 

 

Dieser Text stellt keine Beratungsleistung dar und wurde nach besten Wissen und Gewissen erstellt. Hier werden Fakten und die Meinung des Autors wiedergegeben. Obwohl mit großer Sorgfalt recherchiert wurde, sind Unvollständigkeiten oder Fehler nicht auszuschließen. Die Auswahl des Stromanbieters liegt letztendlich beim Verbraucher selbst. Zudem kann nie ausgeschlossen werden, dass selbst die seriösesten Stromanbieter Fehler oder kundenunfreundliche Entscheidungen treffen.

Haftungsausschluss: Trotz aller Sorgfalt kann dieser Text und Inhalte auf der Internetseite Fehler enthalten. Es handelt sich ferner nicht um eine Beratungsleistung, sondern um die Meinung des Autors.

Worauf achten Sie bei der Suche nach einem neuen Stromanbieter? Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

 

 

41 Gedanken zu „Sparen Sie mit seriösen Strom- und Gasanbietern

  • 22. März 2019 um 11:01
    Permalink

    Ich habe gestern (21.03.2019) per Telefon und email einen Stromvertrag bei primastom abgeschlossen, werde diesen aber widerrufen, da ich erst jetzt gelesen habe, dass diese Firma sehr unseriös ist und verbraucherunfreundlich. (14-tägige Widerrufsfrist)

    Werde das per Einwurf-einschreiben und parallel per email machen, Faxanschluss habe ich nicht.

    Einwurf-Einschreiben kostet 2,15 € zuzgl. Briefporto.

    Mein Vertrag bei Stadtwerke Osnabrück läuft zum 31.12.2019 aus, und ggf. haben die dort schon gekündigt. ich werde mit der Stadtwerke Kontakt aufnehmen, damit diese den Vertrag über den 31.12. verlängern, sonst stehe ich nachher ohne Strom da. So viel teurer sind die auch nicht.

    Antworten
    • 25. April 2019 um 12:38
      Permalink

      Bitte keine Angst haben. Es wird nicht passieren, dass du ohne Strom da stehst. Ich arbeite seit 2006 in diesem Markt und habe auch sehr viel erlebt, gerade auch mnit diesem Versorger um den es bei dir geht. Ich helfe gerade vielen Bürgern in solchen Fällen.
      Sei herzlichst gegrüßt Ingolf Raupach 0172-3692212

      Antworten
  • 19. März 2019 um 09:48
    Permalink

    Hallo,
    die Tipps auf der Seite finde hilfreich und gut, da auch sehr konkret.
    Ich wechsele bisher regelmäßig bei den Stromanbietern, da häufig die Konditionen nach dem ersten Vertragsjahr sich deutlich verschlechtern. * Den Wettbewerb will ich auch antreiben. Bisher keine Negativerfahrung bei CHECK24.
    Diesmal fehlt mir jedoch jeglicher Schriftwechsel von dem neuen Anbieter 365 AG (oder auch „immergrün“).
    Dass der Wechsel dorthin stattfindet, habe ich nun bei dem Netzbetreiber herausgefunden, der zwecks Wechsel den Zählerstand benötigte.
    In Kombi mit den Negativerfahrungen anderer auf dieser Seite mit diesem Anbieter bin ich nun in Alarmbereitschaft.
    Viele Grüße aus dem Kreis Recklinghausen
    Regina

    *langsam kommen die Anbieter dahin, für zB 2 Jahre gute Konditionen anzubieten, gesehen bei eprimo.

    Antworten
  • 2. März 2019 um 19:44
    Permalink

    Auch von mir ein Herzliches Dank an Herrn Möschler für diese sehr tolle Seite.

    Wir haben mitte Januar bei BEV gekündigt per Einschreiben Einwurf. Dies hat aber NICHT funktioniert. Folgendes habe ich von der Post bekommen:
    ——————————————————————————
    Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

    am 16.01.2019 haben Sie uns beauftragt, Sie per E-Mail über den abschließenden Sendungsstatus Ihres Einschreibens mit der Sendungsnummer RHXXXXXXXXDE zu informieren.

    Leider liegt uns bisher lediglich folgende Information zu Ihrer Sendung vor:

    Die Sendung wurde am 07.01.2019 eingeliefert und befindet sich in der Zustellung.

    Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass Ihre Sendungen den Empfänger nicht erreicht hat. Vermutlich wurde nur versäumt, die Zustellung zu dokumentieren. Wir bitten Sie, dies zu entschuldigen.

    Ihr Auftrag zur Überwachung des Sendungsstatus endet mit dieser E-Mail. Wenn Sie hierzu noch Fragen haben, klicken Sie einfach hier: https://www.deutschepost.de/hilfe-zur-sendungsverfolgung

    Mit freundlichen Grüßen


    Ihr Kundenservice
    ——————————————————————————–

    Trotzdem wurde der Brief anscheinend zugestellt, da die BEV die Sonderkündigung bestätigt hat.

    Leider schuldet mit die BEV auch über 500€ (nie ausbezahltes Neukundenbonus), die ich nie wieder sehen werde aber immerhin bin ich froh, dass ich von denen weg bin. Bin zu Emma Energie gewechselt.

    Liebe Grüße,
    Philip

    Antworten
  • 14. Februar 2019 um 17:39
    Permalink

    Hallo Herr Moeschler,
    ich möchte mich auch noch einmal auf diesem Weg, bei Ihnen für die Unterstüzung bedanken, der Preiserhöhung von „Grüner Funke“ entgegenzuwirken.
    Wirklich ein toller Service.
    Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.
    Viele Grüße
    Martin K.

    Antworten
  • 9. Februar 2019 um 11:13
    Permalink

    Ich habe Mitte Januar 2019 die Strom und Gas-Verbrauchsabrechnung für 2018 per E-Mail von Grüner Funke „Fuxx- die Sparenergie GmbH“ erhalten. In der Abrechnung wurde die Grundgebühr ab dem 01.04.2018 angehoben um 423%.

    Ich habe Herrn Möschler kontaktiert und schnell eine Antwort und ein Musterschreiben bekommen. Dieses habe ich dem Energieversorger zugeschickt.

    Daraufhin kam ein Angebot vom Anbieter mit dem ich nicht zufrieden war.

    Ich habe das Angebot abgelehnt und erneut ein schreiben aufgesetzt (zu 95% Inhalt von Herrn Möschler).

    Der Anbieter hat mir daraufhin ein Sonderkündigungsrecht und die volle Rückgabe der Grundpreiserhöhung für beide Verträge eingeräumt.

    Ohne Herrn Möschler hätte ich die Angelegenheit nie so schnell lösen können.

    Mache Sie weiter so!!!!

    Hochachtungsvoll

    Friedrich Fell

    Antworten
  • 31. Januar 2019 um 20:10
    Permalink

    Hallo,

    ich bin Kunde der BEV, die zum 29.01.2019 Insolvenz angemeldet hat. Dass ich meinen Lastschrifteinzug widerrufe ist klar, aber macht es Sinn bzw. ist es RECHTENS die Abschlagszahlung/Lastschrift für Januar 2019 zurükzuholen, dies ist ja über die Bank rückwirkend 6 Wochen möglich, allerdings war die BEV zu dieser Zeit noch nicht insolvent. Mit diesem Widerruf könnte ich mein Guthaben, dass ich sonst nie wieder sehen würde, um eine Abschlagszahlung reduzieren?? Was sagt der Insolvenzverwalter dazu ??

    Für eine Rückantwort bedanke ich mich im voraus,

    VG
    Britta

    Antworten
    • 1. Februar 2019 um 11:46
      Permalink

      Wenn deine Forderung bei der BEV höher als die Abschlagszahlung vom Januar liegt, dann ja. Du kannst dir die Lastschrift von Januar 2019 aufgrund einer Forderungsminderung im Sinne der Schadensbegrenzung zurückholen. Um auf der sicheren Seite zu sein, solltest du allerdings auch schriftlich (am besten per Mail, da Einschreiben hier wohl kaum noch zugestellt oder gelesen werden) kommunizieren, dass du diese Abschlagszahlung aufgrund der noch offenen Verbindlichkeiten (Stichwort „Aufrechnungsanspruch“) widerrufst.

      Ich war bis gestern auch bei der BEV und die schulden mir immer noch mehr als 4,5 Abschlagszahlungen aufgrund von Minderverbrauch. Dieses werde ich nun mit großer Wahrscheinlichkeit nicht wiedersehen, von daher habe ich meine letzte Abschlagszahlung für Januar auch widerrufen und das per Mail dem Kundenservice bekanntgegeben. Selbst wenn es dort keiner liest, bist du auf der sicheren Seite. Dann hast du wenigstens einen kleinen Teil wieder.

      Antworten
      • 1. Februar 2019 um 17:48
        Permalink

        Hallo Georg,

        da mein Vertrag noch bis zum 30.06.2019 gelaufen wäre, habe ich noch keine Schlussrechnung. Ich habe für mich hochgerechnet und es wird ein Guthaben herauskommen. Aber ich glaub nicht, dass ich mir das vermeintliche Guthaben über die Lastschriftrückgabe holen kann. Ich denke, ich muss jegliches Guthaben beim Insolvenzverwalter geltend machen und es mir nicht einfach „zurückholen“.

        Antworten
  • 31. Januar 2019 um 09:38
    Permalink

    Hallo Herr Dr. Moeschler,
    seriöse Anbieter beim Strom

    Hier fehlt Erdgas Schwaben
    denn hier sind die Stadtwerke Augsburg mit 35 % beteiligt,

    Antworten
  • 28. Januar 2019 um 10:37
    Permalink

    Vielen Dank Herr Moeschler für die Tipps. Habe mich für die 2. Variante entschieden.

    Antworten
  • 27. Januar 2019 um 00:32
    Permalink

    Hallo Herr Moeschler
    Vielen Dank für Ihre vielfältigen Tipps. Die BEV hat mir einen: Widerruf Einzugsermächtigung zugesandt, obwohl ich diese garnicht widerrufen habe. (BEV schreibt u.a.: Sehr geehrter Herr…… Wir bestätigen Ihnen hiermit die Umstellung Ihrer Zahlweise per Überweisung zum 1.2.2019…… Bitte richten Sie einen Dauerauftrag ab 1.2.2019 ein und überweisen Sie den Betrag auf unser Konto ……… Ihre nächste monatliche Stromzahlung wird nicht mehr automatisch per SEPA-Lastschriftmandat eingezogen.) Mein Vertrag läuft bis zum 30.4.2019. Der Preisanhebung hatte ich widersprochen und mich auf die 1jährige Preisbindung berufen. Daraufhin hatte die BEV das Schreiben mit der Preiserhöhung als gegenstandslos erklärt und mir die im Vertrag abgesprochenen Preise bestätigt. Auch den Sofortbonus habe ich von der BEV erhalten. Könnte hinter der Umstellung auf einen Dauerauftrag, die von der BEV initiiert wird ein Nachteil für mich entstehen? Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Viele Grüsse
    Erich

    Antworten
    • 28. Januar 2019 um 06:42
      Permalink

      Hallo Erich,
      ja, Nachteile können entstehen. Nämlich dann, wenn Zahlungen bei BEV nicht eingehen. Daher schlage ich folgendes vor: Antworten Sie auf diese E-Mail und stellen Sie klar, dass Sie das Sepa-Mandat nicht gekündigt haben.
      Eine vermeintlich bessere Variante wäre aber, wenn Sie Ihre Zahlungen zukünftig selber überweisen würden. So sind doppelte Abbuchungen etc. von BEV ausgeschlossen. Zudem bezweifel ich, dass BEV Ihre E-Mail bearbeitet und daher besteht die Gefahr, dass BEV Sie wegen fehlenden Zahlungen mahnt.

      Antworten
      • 25. Februar 2019 um 13:41
        Permalink

        Das war System; die Insolvenz war vermutlich doch längst beschlossen. Man hatte es auf die Februar-Gelder per Überweisung abgesehen. Darum kam die „Empfehlung“, nur ja nicht zu vergessen pünktlich am 1. Februar überweisen. Wer sich nicht auf Überweisung oder neuen Dauerauftrag eingelassen hatte, hatte nämlich Glück, weil am 1. Februar keine Lastschrift mehr ausgeführt wurde. Wer überwiesen hatte, erfuhr von der Insolvenz zu spät und die Überweisung war „im Sack“ der BEV. Denn eine Überweisung, die konnte man nicht mehr zurückbuchen. Und eine Rückerstattung unmöglich wegen der vom Insolvenzverwalter eingefrorenen Konten. „Rücküberweisung findet nicht statt.“ Steht unter den bev-inso Punkten.

        Antworten
  • 24. Januar 2019 um 17:06
    Permalink

    Bisher bezog ich Gas und Strom bei diversen Anbietern, vermittelt über verivox, und ich hatte nie Probleme. Aber jetzt geriet ich an BEV, offenbar Spitzenreiter auf Ihrer Negativliste. Mein Gasvertrag (über verivox) lief/ läuft 12 Monate ab dem 1.4.2018. Ein neuer Vertrag soll sich anschließen; erstmal vermittelt von remind.me Und jetzt das Problem: BEV bestätigt mir eine Kündigung per 31.1.2019, wohl in der Hoffnung, dann den 15 % – Bonus auf den „Jahresumsatz“ nicht zahlen zu müssen. Meine Reklamationen per mail und Einwurf-Einschreibbrief werden nicht beantwortet. Auch remind.me meldet sich nicht. Und der neue Anbieter weiß nicht, ab wann er anfangen soll. Verivox muss doch wissen, was mit BEV los ist. Warum nehmen sie eine solche Firma nicht aus dem Angebot? Mit verivox werde ich NICHTS mehr machen, ist mir zu riskant. Gibt es überhaupt seriöse Wechsel-Anbieter, oder sind die NUR an Provisionen interessiert? Was soll ich tun?

    Antworten
  • 12. Januar 2019 um 15:10
    Permalink

    Sehr geehrter Herr Dr. Moeschler,

    vielen Dank für die auf Ihrer Seite erläuterten Hinweise. Das hat mir mit immgrün Energie GmbH sehr geholfen. Immergrün hatte mir keine Information über ein Preiserhöhung zugesendet. Nach einem Brief (Einschreiben Einwurf) wurde mir das Sonderkündigungsrecht zugestanden. Per Mail (mit gleichem Wortlaut) habe ich noch eine Ablehnung erhalte.

    Viele Grüße.
    Ray Winkler

    Antworten
  • 10. Januar 2019 um 11:15
    Permalink

    Das System fast aller Anbieter, mit Neukundenbonus Kunden zu locken, um anschließend darauf zu hoffen, dass die Kunden die Kündigung vergessen und ohne diesen Bonus
    überhöhte Preise im Folgejahr akzeptieren, funktioniert. Die Bequemlichkeit vieler Kunden ist dafür verantwortlich.
    Ich wechsele seit über 10 Jahren für 2 Verbrauchsstellen daher jährlich den Anbieter. Kein aktueller Lieferant ist auf meinen Vorschlag eingegangen, ein gleichwertiges Angebot für das 2. Vertragsjahr abzugeben.

    Die Erfahrungen mit Großanbietern (E.ON, EnBW, Süwag) waren immer sehr gut. Auch mit Grünwelt hatte ich bei 4 Lieferungen keine Probleme mit der Abrechnung,
    lediglich die Abschlagszahlungen waren wegen der Nichtberücksichtigung der Bonis beim Abschlag sehr hoch. Das muss man aushalten können.
    Aber mit der pünktlich eingegangenen Schlussabrechnung hat sich das reibungslos erledigt.

    Bei BEV war bei letzter Belieferung alles, was in den Portalen aufgeführt wird, auch bei mir vorhanden: Starke Erhöhung der Abschlagszahlung, angeblich wegen neuer Meldung des Verbrauchs durch Stromlieferant – natürlich nicht korrekt!, Einschaltung des Inkassoanwalts aus Offenburg, da ich die Abbuchungen des überhöhten Betrags zurückgehen ließ, Endabrechnung trotz mehrmaliger Anmahnung 2 Monate verspätet, Bonis nicht verrechnet oder ausbezahlt. Kontakt über Tel. und Mail wird nicht beantwortet.
    Enormer Aufwand, bis ich mein Geld korrekt zurück erhielt.
    [Der Betreiber der Internetseite hat Vermutungen über das Geschäftsmodell der BEV gelöscht]

    Antworten
  • 21. Dezember 2018 um 17:07
    Permalink

    Habe im Vertrag von BEV übersehen das es nur eine eingeschränkte Preisgarantie gibt.
    Preiserhöhung zum 01.02.2019: Arbeitspreis um 15%, sind 3,63 Cent/kWh
    Grundpreis um 304,10 % !!!, sind 45,84 EUR/Mon
    Vertrag läuft „Gott sei Dank“ nur bis zum 31.März 2019
    Habe um eine verständliche und nachvollziehbare Erklärung für die Preiserhöhung gebeten.
    Freue mich schon auf die Antwort!
    Lastschriftmandat habe ich vorsorglich entzogen!

    Antworten
  • 15. Dezember 2018 um 17:03
    Permalink

    Hallo,
    eprimo behandelt seine Kunden einfach nur schlecht. Erreichbarkeit – Grenzwertig. Chat – schnell vergessen!!!! Maschine am anderen Ende. – totale verarsche !
    Problem: Preiserhöhung zum 1.1.2019 erhalten. Sonderkündigungsrecht- gekündigt zum 31.12.2018 und jetzt kommts : Bestätigung meiner Kündigung zum 31.12.2019 !???? Entweder System oder Unfähigkeit !!!!!!!
    Nie wieder eprimo !

    Antworten
    • 18. Januar 2019 um 14:24
      Permalink

      Neue Tarife sind ab 01.FEB. 2019 gültig . Mitteilung am 30.11.2018 von Eprimo erhalten .Also Sonderkündigungsrecht bis Feb. 2019. Vergleich zu anderen Anbietern kaum oder kein Unterschied . Immer noch günstig.

      Antworten
  • 31. Oktober 2018 um 19:21
    Permalink

    Also der schlechteste Stromanbieter den ich je erlebt habe ist mit Abstand zu Anderen ganz klar ‚Eprimo‘ !!! Ist alles verlogen und immenser Betrug, ja sogar verbrecherischen, was die tun! Auch eigentlich der teuerste, der damals als mit Abstand der günstigste angeboten wurde. Einfach nur furchtbar, wie die mit Anderen umgehen!!!

    Antworten
    • 13. Januar 2019 um 20:28
      Permalink

      Bei Dr Moeschler wird „eprimo“ unter „Seriöse A.“ gelistet

      Antworten
  • 26. September 2018 um 09:02
    Permalink

    Ich bleibe bei mein Lokalanbieter, mittlerweile haben die Preise angepasst. NIE WIEDER Verivox, Primastrom und Telefonvertrag

    Antworten
  • 30. August 2018 um 15:45
    Permalink

    Ich habe mich bei Check24 gemeldet, weil ich festellen musste, dass mann die Kundenbewertung nicht aktualisieren kann. Da habe ich dort angerufen und denen mein Problem mit Fuxx (nicht Ausstellung einer Jahresrechnung und der verspäteten Auszahlung – erst mit Druck) geschildert. Die haben sich das notiert, aber ob das etwas gebracht hat, weiss ich nicht. Ich habe auch Check24 gesagt, dass deren System nicht sehr effektiv sei.

    Ich werde Ihre Seite speichern, Herr Moeschler, und immer wieder reinschauen, was aktuell mit Stromanbietern los ist.

    Ihre Idee mit aussagefähigen und zeitnahen Kundenbewertungen finde ich sehr gut. Weiter so!

    Antworten
  • 26. August 2018 um 16:38
    Permalink

    Auch ich wurde BEV-Opfer. Sofortbonus seit 01.02.2018 noch nicht bekommen. Besteht denn nicht die Möglichkeit über eine Sammelklage unser Recht zu bekommen ?

    Antworten
    • 26. August 2018 um 17:05
      Permalink

      Es besteht die Möglichkeit, dass die Verbraucherzentralen eine Musterfeststellungsklage einreichen. Als Privatperson geht es leider nicht.

      Antworten
    • 23. September 2018 um 23:56
      Permalink

      Die Möglichkeit einer „Sammelklage“ (wie in den USA) gibt es in Deutschland nicht. Meine Empfehlung: 1.) Online eine Sachverhalts-Info an die ‚Marktwächter Energie‘ der Verbraucherzentralen https://www.marktwaechter.de/energie . Die VZen gehen mit Abmahnungen und nötigenfalls Unterlassungsklagen gegen rechtswidrige Praktiken von Strom- und Gasversorgern vor. 2.) Zwecks Lösung ihres individuellen Einzelfalls können Verbraucher sich an die kostenfreie gemäß §§ 111a und 111b EnWG vorgesehene ‚Schlichtungsstelle Energie e.V.‘ https://www.schlichtungsstelle-energie.de/ wenden.

      Antworten
  • 1. August 2018 um 21:38
    Permalink

    Liebe Leser,
    Anbieterwechsel ist mein Hobby. Meine – mit Abstand (!) – Nr. 1 ist E.ON! Mein Vertrag endete am 31.5. Am 1.6. habe ich an E.ON und den Netzbetreiber den Zählerstand gemeldet und am 7.6. (in Worten : JUNI) war die Guthaben-Erstattung auf dem Konto! Wer bietet mehr?
    Gottes Segen für alle Leser!

    Antworten
    • 2. August 2018 um 23:06
      Permalink

      Ich kenne diese schnelle Guthaben-Erstattung auch von yello.
      Die seriösen Stromanbieter erstellen sogar innerhalb von wenigen Minuten eine Abrechnung. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich!

      Antworten
  • 29. Juli 2018 um 09:40
    Permalink

    Strompreis und Probleme ? Immer wieder lese ich von Wechselangeboten der Stromanbieter. Bonus hier ,Sonderzahlungen da usw. Mir ist das ganze zu verwirrend und zu kompliziert zu durchschauen. ich bin seit einigen Jahren bei ein und demselben Anbieter (Strom³) und vollends zufrieden. Preis bleibt stabil ,Grundgebühr ist fair,alles ist gut durchschaubar. Rechnungen stimmen immer. Onlineservice ist sehr gut. Verbrauchsdaten der vergangenen Jahre einsehbar und grafisch dargestellt. Wen ich die Horrorgeschichten über Anbieterwechsel lese verliere ich die wechsel Lust . Warum auch? Oft mit Stress und Ärger verbunden. Am Ende wird es sogar teurer als geplant. Wen man die ganzen Anbieter durchleuchtet ,wie es hier ja getan wird,erfährt man oft das manche günstigen Anbieter an einem großen Konzern hängen. Da stellt sich mir die Frage,warum macht man sich selbst Konkurrenz ?
    Mfg Gerd-Peter

    Antworten
  • 5. April 2018 um 14:31
    Permalink

    Habe Fuxx Energie und BEV schon durch. Abrechnungen waren nicht korrekt, Bonis werden nicht gewährt.
    Dem Anschein nach nur Lockangebote. Besonders bei der BEV Energie wurden Gebühren doppelt aufgeführt um die Abrechnung zu frisieren. Der Boni war ebenso nicht auf der Abrechnung ersichtlich. Nach langem Druck, Schreiben, Faxe etc. drohen mit Strafanzeige wegen Abrechnungsbetrug hat es dann besser funktioniert. Bei der BEV macht tel. Kontakt keinen Sinn da Bearbeiter am Telefon waren, welche der deutschen Sprache nicht mächtig waren. Die Buchhaltung ist anscheinend der Aussage nach ausgelagert. Vielleicht erklärt das Vieles. Mit der Hilfe der Reclabox hat es dann geklappt. Die Gebühr und der Boni wurde erstattet. Die Rechnung wurdetrotzdem nicht korrekt geändert. Das hat wohl seinen Grund, somit würde man dies nur bestätigen.
    Dokumente sind auf Reclabox eingestellt als Nachweis.
    Momentan sind wir bei Emmaenergie die Firma ist sehr seriös und arbeitet ordentlich. Bonis werden sofort erstattet Abrechnungen sind korrekt, kein Unmus.

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  • 27. Februar 2018 um 19:19
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    Ich kann nur das bestätigen, was schon in vielen Kommentaren über Enervatis, eine Marke der BEV, gesagt wurde. Diese Fa. kennt keinen Kundendienst, Schreiben werden kaum oder gar nicht beantwortet.
    Meine Schlussabrechnung, zum 31.Juli 2017 (Verbrauchsabrechnung) war höher als vereinbart. Ich hatte mit der Firma ein Strompaket für einen bestimmten Preis vereinbart. Wie schon in den Kommentaren immer wieder gesagt wird, man sollte kein Strompaket kaufen. Ich hatte auch ca. 300 kWh nicht verbraucht. Ich habe mir neue effektivere Verbrauchsgeräte angeschafft und dadurch weniger Strom benötigt. Obwohl ich eine Vertragsänderung beantragt habe, wurde darauf nicht eingegangen.
    Trotz der nicht benötigten kWh, war die Verbrauchsabrechnung, zum Ende des Vertragsjahres, aber bedeutend höher. Dieser Abrechnung habe ich widersprochen. Auf meinen Widerspruch hin ist bis zum heutigen Zeitpunkt keiner eingegangen, bisher habe ich also noch keine Antwort erhalten. Allerdings muss ich noch sagen, dass ihre „Inkassokanzlei“, den Namen möchte ich noch nicht nennen, mir gedroht hat.
    Von Enervatis wurde mir, für ihre Rechtfertigung, nur ein Schreiben geschickt das eine Aufstellung, mit den Änderungen der staatlich regulierten Steuern, Abgaben und Umlagen zum Inhalt hatte. Keine weitere Erklärung.
    Im Vertragsjahr wurden mir über diese Erhöhungen keine Angaben gemacht. Ich war daher auch nicht in der Lage zu reagieren.
    In meinem Fall ist die Sache noch nicht abgeschlossen.
    Ich möchte, da ich auch schon einige Erfahrungen mit Stromanbietern gemacht habe, auf all die Dinge, die in der „Verbrauchshilfe“ angeführt wurden, nochmals aufmerksam machen und hinweisen.
    Es sollte sich die Zeit, die auch benötigt wird, genommen werden, damit unseriösen Anbieter keine Chance haben.

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    • 27. Februar 2018 um 22:35
      Permalink

      Vielen Dank für die Schilderung Ihres Sacherhalts. Dieser verdeutlicht, dass Verbraucher die Stromanbieter mit den vielen Verbraucherbeschwerden meiden sollten.

      Wenn Sie Interesse haben, kann ich mir gerne mal Ihren Sachverhalt anschauen und Sie auf Wunsch unterstützen! Fakt ist, dass bei begründeten Widersprüchen kein Unternehmen eine Mahnung verschicken und erst recht keine Inkassokanzlei einschalten würde. Auch diesem Thema habe ich einen eigenen Beitrag gewidmet, damit sich Verbraucher besser schützen können.

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  • 26. Februar 2018 um 14:18
    Permalink

    Schon vor Jahren war ich bei Stromio. Dort erging es mir ähnlich. die Schlussabrechung stimmte nicht.
    Es wurden ca 200 € zuviel berechnet. Nach Reklamierung wurde mir der Betrag zurück erstattet.
    Meine Kündigung zum 31.12.2017 lief reibungslos und die Rückzahlung wurde im Februar überwiesen.

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  • 23. Februar 2018 um 19:30
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    Hallo,
    war eigentlich mit Stromio was Service und Preis angeht zufrieden. Jedoch ist die Schlussabrechnung eine wahnsinnige Katastrophe. Wurde jetzt fast 4 Wochen hingehalten daß der Netzbetreiber den Zählerstand noch nicht bestätigt hat. Habe dann beim Netzbetreiber nachgehackt und diese haben am 31. des Abrechnungsjahres den Zählerstand an Stromio übermittelt. Jetzt haben sie den Zählerstand bestätigt, können aber die Schlussabrechnung nicht machen weil sie auf ein Update für ihr System warten müssen. Das kann laut Stromio noch Wochen dauern bis ihr System die Schlussabrechnung mahcen kann. Bekomme ca. 300 € Rückzahlung von dem Verein und diese werden jetzt taktisch zurückgehalten. Finger weg, alles Zigeuner!!!!!

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    • 23. Februar 2018 um 20:16
      Permalink

      Der Austausch zwischen Netzbetreiber und Stromanbieter sollte doch systemseitig seit der Liberalisierung des Strommarktes gut eingespielt sein. Mich überzeugen die Begründungen für die Verspätung bei der Stromrechnung nicht! Gibt es Stromio-Kunden, die in diesem Zeitraum ihre Stromrechnung bekommen haben? Wenn ja, bitte melden. Dies würde ja bedeuten, dass das Argument mit dem Update so nicht stimmen kann.

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    • 26. Februar 2018 um 14:14
      Permalink

      Hallo,
      mir ging es anders. Ich habe nach der Schlussabrechnung meine Rückzahlung Mitte Februar erhalten.

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  • 12. Februar 2017 um 21:21
    Permalink

    Vielen Dank für Ihre Frage!
    Auf dieser Internetseite geht es mir darum, dass Verbraucher wichtige Kriterien an die Hand bekommen, an denen sie einen seriösen Stromanbieter auswählen können.
    Ich möchte hingegen nicht, dass sich auf dieser Seite Kommentare mit Empfehlungen für einzelne Stromanbieter häufen. Eine offene Diskussion über Stromanbieter sehe ich genauso wie Sie als sehr wichtig an. Diese Diskussion müsste allerdings in einem anderen Rahmen stattfinden. Am besten wäre es daher, wenn ich eine separate Internetseite erstelle, auf der die Erfahrungen zu einzelnen Stromanbietern diskutiert werden können. Ich denke, auf diese Weise kann ich Ihrem Wunsch am besten nachkommen.

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    • 23. Mai 2018 um 20:31
      Permalink

      Ich war mal bei den Lechwerken. Kann ich nur empfehlen! Die haben zwischendurch mal meine Zählerstand abgefragt und mir 160€ erstattet. Dazu wurde mein Abschlag reduziert. Die haben das ganz von sich aus gemacht. Leider habe ich dann zu BEV gewechselt und warte jetzt ewig auf meine Endabrechnung sowie Bonus. Jetzt bin ich bei den Stadtwerken Bochum gelandet. Danach schau ich mal ob die Lechwerke wieder ein Angebot haben. Die haben mir bis jetzt am besten gefallen.

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  • 9. Februar 2017 um 00:56
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    Warum wurde der Name des Anbieters entfernt?
    Im Forum des Bundes der Energieverbraucher und anderswo wird offen über die Energieanbieter diskutiert.

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  • 24. November 2016 um 05:24
    Permalink

    Hallo!
    Das sind sehr sehr gute Ratschläge. Wenn ich das vor einem halben Jahr auch schon gewusst hätte wäre mir einiges an Ärger erspart geblieben. Da mir nämlich mein bisheriger Anbieter zu teuer wurde musste ich mich auf die Suche nach einem günstigeren Anbieter machen. Bevor ich nach langwierigen Vergleichen endlich zu [Name eines Stromanbieters wurde entfernt] gefunden hatte musste ich mich erst einmal durch einen Haufen unseriöser Anbieter durchkämpfen.

    liebe Grüße Michael

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