Preiserhöhung immergrün: So wehren Sie Ihre Preiserhöhung ab

  • Immergrün erhöht seine Preise versteckt und drastisch (>15%). Dies ist nicht zulässig.
  • Nutzen Sie bis zum Wirksamwerden Ihr Sonderkündigungsrecht. Kündigen Sie per Einschreiben/Einwurf mit meiner Vorlage.
  • Ist die Preiserhöhung bereits wirksam? Mit meinen Vorlagen wehren Verbraucher in den allermeisten Fällen diese Preiserhöhungen vollständig ab und holen sich durchschnittlich ca. 300€ zurück. 
  • Achten Sie zukünftig darauf, dass Sie unseriöse Anbieter meiden und nur noch zu seriösen Anbietern wechseln. Auf diese Weise ersparen Sie sich viel Ärger.

Stand: 10.03.2020
Es werden Fakten und die Meinung des Autors wiedergegeben. Es wird jedoch keine Haftung übernommen und
keine Rechtsberatung geleistet, weil rechtliche Sachverhalte lediglich allgemein dargestellt werden (RDG §2 III, Satz 5) ⇒ weiterführende Hinweise.

INHALTSVERZEICHNIS

I. Preiserhöhungen immergrün 2018, 2019
II. So wehren Sie die Preiserhöhung ab
III. Meine Motivation, Ihnen zu helfen
IV. Seriöse Anbieter finden
V. Meine Einschätzung zur Rechtmäßigkeit der Preiserhöhungen

I. Preiserhöhungen immergrün 2018, 2019

Immergrün bzw. 365 AG hat in 2018 und 2019 auf unterschiedliche Weise Preiserhöhungen den Verbrauchern mitgeteilt. Mir liegen vier Varianten vor, die ich allesamt als nicht wirksam erachte.

Bereits zuvor habe ich über Preiserhöhungen in der Stromabrechnung informiert (Variante 1). Des Weiteren wurde über die Preiserhöhung des Grundpreises auf 20€ per E-Mail (Variante 2) sowie eine Erhöhung des Arbeitspreises um ca. 30% unter der Überschrift „Auswirkungen auf Kostenstrukturen“ (Variante 3) informiert. Auch das Preiserhöhungsschreiben, bei dem zunächst auf ein neues Vertragsangebot hingewiesen wird (Variante 4) erachte ich als unzulässig.

a) Preiserhöhung 2018 in E-Mail versteckt

Mitte 2018 hat immergrün eine Erhöhung des Grundpreises auf 20€ angekündigt. Diese Preiserhöhung von immergrün halte ich für intransparent und überhöht, weshalb ich die Preiserhöhung für unzulässig erachte. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie sich wehren können.

Von: kontakt@kundenservice-energie.de
Betreff: Anpassung unserer Allgemeinen Geschäftskunden (für Gewerbekunden und Verbraucher) und Ihrer Preise

„Sehr geehrter Herr/Frau xx,
zum 01.08.2019 ändern sich unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (ABG) für Gewerbekunden und Verbraucher. Zeitlich zusammengelegt werden die Anpassungen mit der Erhöhung des für Sie geltenden Grundpreises von 20 Euro ab diesem Zeitpunkt. Ein ursächlicher Zusammenhang mit den AGB-Änderungen besteht nicht. Diese werden lediglich an aktuelle Entwicklungen in Rechtsprechung und Datenschutz angepasst. (…) Sie haben bis zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen das Recht, Ihren Energieliefervertrag außerordentlich zu kündigen. (…)“

b) Erhöhung des Arbeitspreises um ca. 30%

Betreff:
Neues Messstellenbetriebsgesetz (msbG/Stichwort „Digitalisierung der Energiewende“)
Erhöhung der Preise in Ihrem Tarif
Änderung Allgemeine Geschäftsbedingungen

Text:
(…)
Auswirkungen auf Kostenstrukturen

Als Energieversorger gehen wir im Gleichschritt mit dieser Entwicklung. (…) Wegen der unmittelbaren Auswirkungen auf interne Kostenstrukturen, ist es erforderlich, dass auch Ihre Preise erhöht werden, um die Innovationskraft und Modernität Ihres energieversorgenden Unternehmens betriebswirtschaftlich zu sichern. Ab dem 01.11.2019 beträgt der Arbeitspreis x,x Cent pro Kilowattstunde. Dafür gilt, wie auch im Fall der AGB-Anpassung, dass bis zum Wirksamwerden der Anpassung ein Sonderkündigungsrecht gewährt wird. (…)

c) Erhöhung des Grundpreises versteckt in einem Vertragsangebot („Werbeflyer“)

In dieser Variante wurde die Preiserhöhung in einem Werbeflyer versteckt, bei dem auf der ersten Seite unter dem Betreff „Jetzt unseren neuen Frühlingstarif bei immergrün entdecken – Das Tarifangebot für Bestandskunden“ ein neues Vertragsangebot unterbreitet wurde.

Erst auf Seite 2 wird versteckt und ohne das Wort Preiserhöhung zu verwenden nur indirekte und ohne Hervorhebung diese unter der grün hervorgehobenen Unterschrift mit einem Haken „Jetzt auf dem neuesten Stand zu Ihrem Tarif bleiben“ in zweiten Absatz versteckt mitgeteilt: „Die gute Nachricht: Ihren verbrauchsabhängigen Preis können wir weiterhin unverändert stabil halten. In Ihrem Tarif gilt ab dem … ein monatlicher Grundpreis von x €“.

II. So wehren Sie die Preiserhöhung ab

Eine unzulässige Preiserhöhung abzuwehren ist sehr zeitaufwendig und es bedarf juristischen Sachverstand. Hohe Beratungskosten von der Verbraucherzentrale (1,75€/Min) oder durch einen Rechtsanwalt (ab 200€) schrecken viele Verbraucher ab. Aus diesem Grund scheitern die meisten Verbraucher und sie müssen höhere Preise bezahlen, obwohl die Preiserhöhungen nicht zulässig sind!

Fordern Sie meine Widerspruchs-Vorlage hierüber an. Diese Vorlage müssen Sie nur noch geringfügig an Ihren spezifischen Fall anpassen. Dies darf ich leider für Sie nicht übernehmen, da ich kein Rechtsanwalt bin. Nachdem Sie der Preiserhöhung widersprochen haben, holen Sie sich mit Hilfe meiner praxiserprobten Anleitung Schritt für Schritt Ihr Geld zurück. Diese Anleitung ist zwar allgemein gehalten. Weil aber immergrün und andere Anbieter sehr ähnlich auf diese Beschwerden einigen, ist die Anleitung sehr wertvoll für Sie. Zudem: Auf diese Weise vermeiden Sie unnötige Fehler, die Ihnen Geld kosten.

  • Stefan G.
    20/07/2020 - Google

    Ein ganz ganz toller und in diesem Fall sogar kostenloser Service, der hier angeboten wird. In meinem Fall habe ich satt... [mehr]

    Ivan Tokic
    20/07/2020 - Google

    Hallo,Nachdem Stromanbieter Anruf und AGB zustimmung habe ich eine untergeschobenes "Vertrag untergeschrieben". Per Post... [mehr]

    Siegfried Strauß
    17/07/2020 - Google

    Nachdem mir mein Strom-und Gasanbieter ohne Mitteilung ab Novembert 2019 die Grundpreise um fast 400 % erhöht hat, bat i... [mehr]

  • Mark Niemeyer
    26/06/2020 - Google

    Hallo,super schnelle Antwort (Sonntag) nach Erstkontakt mit dem beigefügten Musterschreiben. Bereits nach der ersten emp... [mehr]

    Sebastian Brand
    26/06/2020 - Google

    Vielen Dank für Ihre Hilfe. Es ist nicht selbstverständlich das man kostenlos anderen bei Problemen mit Stromanbietern h... [mehr]

    A. A.
    24/06/2020 - Google

    Sehr kompetent und antwortet zeitnah. Vielen Dank!

  • Jens Heinze
    04/06/2020 - Facebook

    Herr Moeschler hat mir in einer Situation geholfen, in der ich mir allein nicht zu helfen wusste. Ich war wütend darüber... [mehr]

    Alexander Graham
    24/05/2020 - Google

    Das Musterschreiben war wirklich eine große Hilfe. Danke!

    Jens Heinze
    24/05/2020 - Google

    Die 5 Sterne sind mehr als verdient. Herr Moeschler hat mir in einer Situation geholfen wo ich mir allein nicht weiter h... [mehr]

  • Jürgen Schmitt
    24/05/2020 - Google

    Sehr schnelle Unterstützung, gut vorbereitetes, umfassendes und einfach anzupassendes Musteranschreiben. Kümmert sich au... [mehr]

    Jörg Krista
    07/05/2020 - Facebook

    Schnelle Rückmeldung bei Problemen mit
    dem Stromanbieter 👍

    Franky Boy
    24/04/2020 - Google

    Vielen Dank für die Tips. Es hat zwar gedauert bis der unseriöse Energieanbieter einknickte, aber es hat sich gelohnt. T... [mehr]

  • Ralph B. Vogel
    24/04/2020 - Google

    Herr Moeschler hat auch mir geholfen, nachdem mir mein Stromanbieter eine versteckte Strompreiserhöhung (Grundpreis soll... [mehr]

    Leu Ahoi
    24/03/2020 - Google

    Mein Stromanbieter hat versteckt Kosten erhöht. Mit Matthias Moeschler Hilfe in Form von Textbausteinen und einer Vorgeh... [mehr]

    Renate
    24/02/2020 - Google

    Der Herr Moeschler hat mir geholfen aus der versteckten Preiserhöhung meines Stromanbieters zu kommen. Hat wunderbar gek... [mehr]

  • Elena
    24/02/2020 - Google

    Mit der Hilfe von Herrn Moeschler konnte ich mich gegen die versteckte und überzogene Preiserhöhung des Gasanbieters dur... [mehr]

    Georg
    24/02/2020 - Google

    Herr Moeschler hat mir geholfen die hinterhältige und übertriebene Preiserhöhung meines Stromanbieters erfolgreich abzuw... [mehr]

    moniwa7
    24/02/2020 - Google

    Herr Moeschler hat mir kostenlos dazu verholfen, dass ich die versteckte Preiserhöhung mit einem kompetenten Schreiben a... [mehr]

  • Elena Tsvetkova
    29/01/2020 - Facebook

    Uns wurde geholfen die unzulässige und überzogene Preiserhöhung des Stromanbieters abzuwehren. Schnell, Kostenlos und zu... [mehr]

III. Meine Motivation, Ihnen zu helfen

Ich war selbst Opfer einer versteckten Preiserhöhung und weiß daher nur zu gut, wie zeitaufwendig und belastend es ist, sich gegen immergrün / 365 AG zu wehren. Zudem habe ich selber bei meiner Beschwerde viele Fehler gemacht, die ich Ihnen ersparen möchte. Darüber hinaus empfinde ich es als eine Zumutung, dass die Geschäftspraktiken von immergrün / 365 AG in Deutschland möglich sind. Aus diesen Gründen habe ich diese Internetseite aufgebaut und sehr gerne unterstütze ich auch Sie individuell bei Ihrem Problem mit immergrün / 365 AG!

IV. Seriöse Anbieter finden

Für mein Projekt fallen Kosten an. Dennoch möchte ich auch in Zukunft meine Verbraucherhilfe kostenlos anbieten, damit sich möglichst viele Verbraucher gegen unzulässige Preiserhöhungen, falsche Rechnungen, verweigerte Boni etc. wehren können. Womöglich würden Sie meine Hilfe nicht in Anspruch genommen, wenn ich eine Gebühr verlangt hätte. Die steuerfinanzierte Verbraucherzentrale verlangt 1,75€/Minute für ihre Beratungsleistung und Anwälte mehr als 200€.

Bitte schließen Sie zukünftig Ihre Strom- und Gasverträge stets über diese Seite ab, auf der ich vor unseriösen Stromanbietern warne und seriöse Strom- und Gasanbietern empfehle. Für das Weiterleiten erhalte ich eine kleine Provision, mit denen ich die Kosten meines Projekts decke und Ihnen die kostenlose Hilfe finanziere.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Dr. Matthias Moeschler

seriöse Stromanbieter

V. Meine Einschätzung zur Rechtmäßigkeit der Preiserhöhungen

a) Die Preiserhöhungen sind intransparent und daher unzulässig

Die Preiserhöhung ist aus meiner Sicht aufgrund folgender Eigenschaften intransparent und daher unzulässig gemäß §41 (3) EnWG:

  • Die E-Mail wurde von „kontakt@kundenservice-energie.de“ versendet und nicht von immergrün. Verbraucher könnten denken, dass diese E-Mail nicht für sie bestimmt ist.
  • Der Betreff und der Text enthalten in beiden Varianten lediglich Hinweise auf eine Preiserhöhung und diese zentrale Information kommt für den Verbraucher nur sehr knapp daher. Im langen Betreff steht die Preiserhöhung hinten an und im Text wird lediglich ein Satz hierfür gewidmet.
  • Der aktuell gültige Grundpreis bzw. Arbeitspreis wird nicht genannt. Der Verbraucher kann somit nicht erkennen, wie stark die Preiserhöhung ausfällt.
  • Es ist nicht transparent, weil nicht klar ist, wie die Preiserhöhung sich zusammensetzt. Genau dies verlangt aber der BGH (VIII ZR 247/17)  in seinem Urteil.
  • Auf das Sonderkündigungsrecht wird nicht direkt hingewiesen. Stattdessen wird erneut über die AGB-Änderungen aufgeklärt, bevor der Verbraucher auf das Sonderkündigungsrecht im Allgemeinen hingewiesen wird.

b) Die Preiserhöhungen sind überhöht und daher unzulässig

Der Stromanbieter darf seinen anfänglichen Gewinnanteil (mit Ausnahme des Neukundenbonus) nicht erhöhen – die Preise dürfen nur im Rahmen der tatsächlichen Gesamtkostenentwicklung angepasst werden. Der Stromanbieter darf somit den Umfang der Preiserhöhung nicht wahllos festlegen, sondern er muss diese auf eine Berechnungsgrundlage stützen. Damit soll verhindert werden, dass der Stromanbieter seine Gestaltungsmacht zu Lasten der Kunden ausnutzt. An dieser Stelle sei auf die ständige Rechtsprechung des BGH verwiesen:

„…berechtigen ihre Anpassungsrechte die Versorger zu Preiserhöhungen nur, soweit sie damit unvermeidbare Kostensteigerungen OHNE ERZIELUNG EINES ZUSÄTZLICHEN GEWINNS an die Kunden weitergeben und dabei Kostensenkungen auch zeitlich ebenso und nach den gleichen Maßstäben berücksichtigen wie Kostensteigerungen. Halten sich einseitige Preiserhöhungen nicht innerhalb dieser Grenzen, sind sie vom Anpassungsrecht des Versorgers nicht gedeckt und damit unwirksam.“

In vielen Fällen beträgt die Preiserhöhung 10% und mehr. Auch wenn die Betriebskosten von immergrün bzw. 365 AG nicht öffentlich zugänglich sind, so kann bezweifelt werden, dass deren Gesamtkosten in diesem Umfang gestiegen sind. Es ist somit davon auszugehen, dass der Stromanbieter seinen Gewinnanteil steigert, weshalb die Preiserhöhung unzulässig ist.

c) Fazit

Insgesamt schätze ich die Preiserhöhung als unzulässig an. Ich rate daher Verbrauchern grundsätzlich in vergleichbaren Fällen, sich gegen die Preiserhöhung zu wehren. Betroffene Verbraucher können sich gerne an mich wenden. Ich werde auf Wunsch die Preiserhöhung bewerten und ein kostenloses Antwortschreiben anfertigen.

Immergrün | 365 AG: Preiserhöhungen sind unzulässig

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  • 20. Juli 2020 um 14:14
    Permalink

    Guten Tag, ich habe es seit 2017 jetzt erst gemerkt da.ich anstatt 76 eur 108 eur monatlich berechnet bekomme…nun wollt.och wechseln und es hiess ich sei zu spät dran damit…Pech gehabt….1 Jahr Laufzeit zum teuren Preis ODER 2 Jahre ohne Grundpreis…..immernoch teurer als 2017 aber nach den Infos hier kündigr ich besser zu 8/2021 und bemühe mal meine Rechtsschutz Versicherung glaube ich ?
    Danke und Gruss
    B.P

    Antworten
  • 15. März 2020 um 18:31
    Permalink

    Guten Tag,
    leider habe ich Probleme mit ein Inkasso Büro EWD Köln. Mein Stromanbieter Immergrün 365 AG verlangte von mir eine Schlussrechnung die nicht den Vertragsbedingungen entspricht. Auf meinen Widerspruch wurde nicht oder falsch reagiert. Das ging so immer hin und her und ich habe der falschen Rechnung immer widersprochen. Dann kam ein Schreiben wo mir dargelegt wurde das man die Verbrauchseinheiten zu einen bestimmten Datum 12.11.2018 und die Grundgebühr an einen anderen Datum 08.08.2018 erhöht hat und mir dieses mitgeteilt hat. Die Einheit um ca. 25 Prozent und die Grundgebühr um ca. 600 Prozent ! Ich versichere das ich nie Schreiben mit Preiserhöhungen bekommen habe. Sonst hätte ich garantiert gekündigt. Das ich 2 Schreiben übersehen haben soll !? Laut Info aus dem Netz ist die Immergrün 365 AG für solche Machenschaften bekannt. Ich habe die 365 AG Immergrün aufgefordert mir den Beweis zu erbringen das ich die Schreiben erhalten habe. Ab da wurde auf meine Anfragen, Widersprüchen etc. nicht mehr reagiert und immer wieder Zahlungsaufforderungen und Mahnungen geschickt. Diese habe ich immer Widersprochen und um eine richtige Rechnung laut meines Vertrages vom 01.10.2017 gebeten. Ich erklärte das ich bereit bin, meinen Verbrauch zu zahlen aber nur nach richtiger Rechnungsstellung. Dann kam Post von dem Inkassobüro EWD aus Köln. Ich habe das Schreiben ordnungsgerecht beantwortet. Ich habe dem Inkassobüro alles schriftlich dargelegt und um Klärung mit der 365 AG Immergrün gebeten. Ich habe die Forderungen widersprochen. Der Widerspruch bezog sich auf die Hauptforderung, den Inkassogebühren, Verzugskosten etc. Ich habe darauf hingewiesen das ich bereits der Hauptforderung widersprochen habe und da ich bisher keine ordnungsgerechte Abrechnung habe kann ich mich auch nicht im Verzug befinden. Da es sich um eine bestrittene Rechnung handelt, ist laut Grundsatz auch kein Inkassobüro dafür einzuschalten. Ich habe darauf aufmerksam gemacht das eine widersprochene Forderung nicht an die Schufa oder eine andere Auskunftei gemeldet werden darf. Ebenso habe ich auf die Einrede der Verjährung geltend gemacht. Ich habe darauf aufmerksam gemacht, dass die Erteilung eines Mahnbescheides von mir vollständig widersprochen wird.
    Die Antwort vom Inkassobüro war das man auf die Forderung weiterhin bestand. Ich habe erneut Widerspruch eingelegt und um die Richtigstellung der Rechnung gebeten. Ich habe darauf hingewiesen das ich nicht zahlungsunwillig bin und nach erfolgten ordnungsgerechten Rechnung die Zahlung vornehmen werde. Ich habe darauf hingewiesen das sich im Schreiben Widersprüche zwischen den Aussagen der Mandantin und der EWD besteht. Welche habe ich nicht erwähnt. ( Inkasso sagt Preiserhöhungen sind per Mail gekommen, da die 365 AG ein reiner Online Anbieter ist. Aber bei der 365 AG ist eindeutig zu sehen das diese als Brief deklariert sind. Die Schlussrechnung soll korrekt sein und wenn ich behaupte der Zählerstand sei falsch, soll ich den Netzbetreiber befragen. Es hat nichts mit dem Zählerstand zu tun. Dieser wurde von der 365 AG einfach ohne Anfrage selber viel zu hoch geschätzt und von mir widersprochen und zum Vertragsende an die Netzgesellschaft und an die 365 AG gemeldet. Danach war dieses das einzige richtige an der Rechnung, aber nur weil ich diesen gemeldet habe. Des weiteren soll ich des mehrfach von der 365 AG aufgeklärt worden sein und man habe da nichts mehr dazu zu fügen. Was die Aufklärung sein soll ?? ) Das deutet eindeutig darauf hin das die EWD sich nicht mit Ihrer Mandantin zusammen gesetzt hat und nur mit weiteren Drohungen ihr Geld haben will.
    Nach erneuten Widerspruch auf diese Forderung habe ich jetzt ein Schreiben vorzuliegen wo mit dem gerichtlichen Mahnbescheid gedroht wird. Es wird eine auf eine Regelung des §4 Absatz 5 Einführungsgesetzes hingewiesen, dass Inkassokosten normiert sind. Urteile vom Gericht wonach Inkassokosten als weiterer Verzugsschaden erstattungsfähig sind.
    Nun meine Frage wie soll ich jetzt reagieren ?
    Einfach noch mal einen Widerspruch machen und auf mein 1. Schreiben verweisen oder einfach abwarten ?
    Sollte ein gerichtlicher Mahnbescheid kommen wie soll ich diesen widersprechen ?
    Soll ich komplett widersprechen oder nur einen Teil ?
    Ich müsste ja und bin auch willig und habe diese auch bekundet gegenüber der 365 AG und dem Inkassobüro die Endrechnung soweit sie mal ordnungsgerecht vorliegt, begleichen.
    Sollte ein gerichtlicher Mahnbescheid kommen dürfen dann die Kosten des Inkassobüros mit auf der Forderung sein ?
    Ich habe nämlich gelesen das Inkassogebühren nicht auf der Forderung sein dürfen.
    Oder kann es sein das die Inkassofirma dieses an einen RA weiterleitet, weil der Gebühren einfordern können ?
    Ich glaube nicht das noch eine friedliche Lösung zu finden ist.

    L.G.

    Antworten
    • 27. März 2020 um 15:05
      Permalink

      Bei mir ist der Verlauf mit immergrün / EWD vergleichbar.
      Meine Argumentationslinie ist von Anfang an sauber gewesen und der Zugang meines eigentlich ersten Widerspruchs mit Begründung ist dokumentiert (Einwurfeinschreiben).

      Ich warte jetzt ab, ob die tatsächlich ins Risiko gehen, einen gerichtlichen Mahnbescheid zu erwirken (dem ich widersprechen werde) und mich vor Gericht zitieren. Denn die stehen m.E. auf extrem dünnem Eis, wenn es ernst wird. Deshalb lasse ich es darauf ankommen!

      Also nur nicht die Nerven verlieren, denn genau darauf hin wird spekuliert …..

      L.G.

      Antworten
      • 26. April 2020 um 13:36
        Permalink

        Wir haben aktuell das selbe Problem und schon einen Brief vom EWD Inkassounternehmen erhalten mit der selben Androhung der gerichtlichen Maßnahmen. Mich würde nun interessieren wie der Fall bei Ihnen ausgegangen ist.
        Hat sie immergrün bis vor das Gericht gebracht?

        Mit freundlichen Grüßen

        Antworten
  • 10. September 2019 um 14:53
    Permalink

    Immergrün hat bei der Gasversorgung den Arbeitspreis um 38% erhöht, den Grundpreis um 537%. Angeblich hätte ich letztes Jahr eine Info dazu postalisch bekommen.

    Das stimmt nicht, es gab nie ein Schreiben dazu. Dies wurde mir nun per E-Mail nachgereicht. Daraus geht auch nur die Erhöhung des Arbeitspreises hervor, nicht des Grundpreises.

    Insgesamt wirkt das alles sehr unseriös.

    Die Sonderkündigung wird mir verweigert. Ich kann vor Immergrün, 365 AG oder wer auch imemr dahinter steckt, nur warnen.

    Antworten
    • 6. Dezember 2019 um 16:49
      Permalink

      Auch ich wurde Opfer von Variante 3.
      Dazu muss man vielleicht noch ergänzen, dass das Schreiben extrem „link“ gemacht ist, weil die Hervorhebungen in der Formatierung darauf hindeuten, dass es sich um eine reine Information im Zusammenhang mit allgemeinen Änderungen im Messstellenbetriebgsgesetz, was sicherlich die allermeisten Menschen bei der Lektüre ihrer Tagespost nicht interessiert.
      Das Problem habe ich einige Wochen nach der Abrechnung nach einem Anbieterwechsel erst erkannt. Da über die Schlussabrechnung fast 90 % der unzulässigen Erhöhung eingezogen wurden und seither weniger als 8 Wochen vergangen sind, habe ich rückbelastet und den relativ kleinen Differenzbetrag eingefordert.

      Insofern danke für den Verfasser dieser Seite!!

      Antworten
    • 26. April 2020 um 13:34
      Permalink

      Wir haben aktuell das selbe Problem und schon einen Brief vom EWD Inkassounternehmen erhalten mit der selben Androhung der gerichtlichen Maßnahmen. Mich würde nun interessieren wie der Fall bei Ihnen ausgegangen ist.
      Hat sie immergrün bis vor das Gericht gebracht?

      Mit freundlichen Grüßen

      Antworten
  • 2. September 2019 um 16:58
    Permalink

    Hallo Matthias,

    vielen Dank für deine schnelle Antwort. Meinst du den Teil der Jahresabrechnung (in dem Fall das Kleingedruckte) in dem die neuen Tarifkonditionen stehen? Ein gesondertes Schreiben habe ich ja nicht erhalten.

    Viele Grüße
    Katta

    Antworten
  • 30. August 2019 um 23:36
    Permalink

    Hallo Matthias,

    ich habe heute beim genaueren Studieren meiner Verbrauchsabrechnung so nebenbei im Kleingedruckten erfahren, dass sich mein monatlicher Grundpreis zum 01.07.2019von 6,01€ auf 36,-€ erhöht hat. Immergrün behauptet jetzt, dass sie mir dies im April per Post mitgeteilt haben. Diesen Brief habe ich aber nie erhalten, sonst hätte ich direkt gekündigt. Immergrün sagt, der Brief wurde ganz normal verschickt, aber sie könnten beweisen, dass sie ihn verschickt haben und die Erhöhung damit gültig wäre. Das hört sich für mich etwas komisch an, denn selbst wenn sie ihn verschickt hätte, kann es ja immer sein, dass ein Brief nicht ankommt. Weißt du, wer hier in der Beweispflicht ist?
    Meine erste Reaktion gegenüber Immergrün war, dass ich sofort bzw. sogar rückwirkend zum 01.07.2019 aus dem Vertrag raus möchte. Aber dann habe ich auch Nachteile, weil ich dann in die teure Grundversorgung fallen würden. Wie ich nämlich nach dem Gespräch erfahren habe, kann ich rückwirkend keinen neuen Vertrag abschließen, auch wenn ich der Vertrag mit Immergrün rückwirkend aufgehoben wird, da der Abschluss mit einem neuen Anbieter nur in die Zukunft möglich ist und dann auch meistens um die 4-6 Wochen dauert.
    Kannst du mir einen Rat geben, wie ich am besten vorgehe?

    Viele Grüße
    Katta

    Antworten
    • 31. August 2019 um 10:23
      Permalink

      Hallo Katta,
      mit deinem Sachverhalt bin ich sehr gut vertraut. Ich habe Verbrauchern in ähnlichen Fällen geholfen, dass die Preiserhöhung zurückgenommen wird. Gerne sende ich auch dir ein (kostenloses) Antwortschreiben zu. Hierzu wäre es jedoch notwendig, dass du mir dein Preiserhöhungsschreiben zusendest.
      VG
      Matthias

      Antworten
      • 2. September 2019 um 16:57
        Permalink

        Hallo Matthias,

        vielen Dank für deine schnelle Antwort. Meinst du den Teil der Jahresabrechnung (in dem Fall das Kleingedruckte) in dem die neuen Tarifkonditionen stehen? Ein gesondertes Schreiben habe ich ja nicht erhalten.

        Viele Grüße
        Katta

        Antworten
        • 18. Oktober 2019 um 12:47
          Permalink

          Hallo Katta,

          bei mir ist es genau gleich. Bis jetzt haben Sie mir eine Reduzierung auf 17,45 angeboten. Wie schaut es bei dir aus ?

          mfG

          haviko

          Antworten
  • 5. Juli 2019 um 15:01
    Permalink

    Hallo,

    ich habe meinen Vertrag ebenfalls über Verivox mit einem Grundpreis von 3,36 € abgeschlossen und dieser wurde nun auf 35 € monatlich erhöht.

    Ich habe bereits bei der Kundenhotline angerufen und mich beschwert und nach dem Chef verlangt, dieser jedoch ununterbrochen in Terminen zu sein scheint. Mir wurde versichert, dass die Beschwerde aufgenommen wurde und ich eine Rückmeldung erhalte.
    Bei Verivox habe ich ebenfalls eine Beschwerde eingereicht. Ich fürchte jedoch, dass das alles nichts bringt.

    Antworten
  • 29. Mai 2019 um 10:49
    Permalink

    Ich habe vor drei Tage auch meine Abrechnung von immergrün erhalten. Verwundert über die Nachzahlungsforderung in Höhe von 120,00 € (da mein Verbrauch in etwa gleich geblieben ist) sah ich die Erhöhung des Nettogrundpreises von 68 € netto auf 207 € netto.

    Ich hatte schon im Januar gekündigt, weil ich das Wechseln von Strom- und Gasanbietern leid bin und zum Grundversorger gewechselt bin.

    Lohnt es sich noch, gegen den erhöhten Grundpreis vorzugehen?
    Gruß

    Antworten
    • 31. Mai 2019 um 13:08
      Permalink

      Aus Erfahrung weiß ich, dass es sich lohnt. Wenn Sie möchten, dann unterstütze ich Sie. Schicken Sie mir einfach den alten und neuen Grund- und Arbeitspreis zu sowie das Preiserhöhungsschreiben. Ich sende Ihnen eine anpassbare Antwort-Vorlage zu.
      VG!
      Matthias Moeschler

      Antworten
  • 24. April 2019 um 19:57
    Permalink

    Betrifft: Gas-Vertrag mit Idealenergie bzw. Immergrün.
    Die Firma „Immergrün“ schrieb mir am 20.07.2017 folgendes:
    „In Ihrem Tarif, sofern die Belieferung vor dem 01.05.2017 begonnen hat“ (das war der Fall), „bleibt Ihr Arbeitspreis stabil, und es erfolgt eine ab dem 01.01.2018 gültige Anhebung Ihres monatlichen Grundpreises auf € 21,00. Ansonsten behalten Sie Ihren gewohnt günstigen Arbeitspreis, sowie Ihren bisherigen monatlichen Grundpreis von € 8,81“.
    Statt des „gewohnt günstigen Arbeitspreises“ von bisher € 0,039076 je Einheit berechnete man mir € 0,05378151 ab 01.02.2018 bis 31.12.2018.
    Statt des bisherigen monatlichen Grundpreises von € 8,81 erhöhte man auf € 21,00.
    Das ist eine Erhöhung von 37,63 % beim Arbeitspreis und 238,36 % beim Grundpreis.
    Ich habe schon mehrfach dagegen Einspruch eingelegt, aber diese Firma antwortet nicht.
    Vor zwei Wochen habe ich ihnen eine Frist gesetzt zum 24.04.19 und heute nochmals angemahnt.
    Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hatte ich ebenfalls angeschrieben, die mir geraten haben, Einspruch zu erheben, was ich getan habe.
    Ich hoffe auf eine positive Nachricht. Danke.

    Antworten
  • 11. März 2019 um 22:37
    Permalink

    Hallo,

    auch bei mir hat sich der Grundpreis bei immergrün im letzten Jahr von 7,02€ auf 27€ Jahr erhöht. Leider war dies für mich in der Verbrauchsabrechnung des letzten Jahres, die ich per Email erhalten habe nicht direkt zu ersehen. Ich habe die Erhöhung leider erst jetzt nach detaillierter Prüfung bemerkt, da in der aktuellen Verbrauchsabrechnung, welche ich heute erhalten habe statt der erwarteten Rückzahlung eine Nachzahlung von mir gefordert wird

    Ich hätte nun gerne gewusst, ob es sich noch lohnt dagegen anzugehen, oder ob es bereits zu spät ist?

    Vielen Dank im Voraus.

    Grüße, Sebastian

    Antworten
    • 12. März 2019 um 06:40
      Permalink

      In den meisten Fällen lohnt es sich. Vorausgesetzt, man geht richtig vor und begründet mit den richtigen Argumenten. Gerne unterstütze ich dabei mit einer ANtwort-Vorlage / Musterschreiben! Schreibe mir einfach eine Mail an mrmoeschler (at) gmail.com.

      Antworten
  • 27. Januar 2019 um 09:23
    Permalink

    Preiserhöhung Immergrün 27.01.19

    Hallo
    ich bin auch betroffen von der Grundpreiserhöhung von Immergrün. Ich habe leider den Termin versäumt zu kündigen am 31 .7 18 weil die Rechnung für mich undurchsichtig war. Erst jetzt ist mir das aufgefallen. Mein Vertrag läuft noch bis 31.5.19. Immergrün hat den Grundbetrag von 8,04 auf 29 € im Monat erhöht. Eine Erhöhung um das 3,6 fache.

    Mfg. Gnad

    Antworten
    • 28. Januar 2019 um 06:37
      Permalink

      Sehr geehrter Herr Gnad,
      wenn Sie möchten, dann unterstütze ich Sie. Ich biete Ihnen ein kostenloses Musterschreiben an, dass Sie an Ihren Fall anpassen können. Dazu bräuchte ich allerdings das Schreiben von immergrün.
      Kontakt: mrmoeschler(at)gmail.com
      VG
      Moeschler

      Antworten
  • 6. November 2018 um 18:15
    Permalink

    Hallo
    ich habe meinen Immergrün Vertrag über Verivox,aus 2017,und nun Grundpreis von 8,98€ auf28,57 € , obwohl auf Seite 4 von 6,Verbraucherschutzinformationen
    Geltende Tarife:Es gilt die eingeschränkte Preisgarantie. Diese umfasst alle Preisbestandteile, die nicht hoheitlich festgelegt sind. immergrün!-Energie ist somit jederzeit berechtigt – sofern nicht vertraglich ausgeschlossen – Änderungen von gesetzlichen Abgaben, Steuern und Umlagen (insb. EEG, KWKG, Konzessionsabgabe, Umlage nach § 19 Abs. 2 StromNEV und § 17 f EnWG) weiterzugeben. Ihr aktueller Bruttoarbeitspreis: 0,2588 €/kWh, Ihr aktueller Bruttomonatsgrundpreis: 8,98 €. Weitere Tarifinformationen zu Steuern, Umlagen und Abgaben erhalten Sie auf Seite 4 dieses Schreibens..
    Ich weiß nicht mehr weiter,mit ehrenwerten Kaufleuten,hat das nichts mehr zu tun

    Auf nachfragen habe ich meine Jahresabrechnung bekommen,denn obwohl man ein Kundenkonto bei Immergrün hat,bekommt man dort keinerlei Nachricht sonder unter einer für mich nicht bestellte Adresse,auf einen E-Mail Konto.Ich wusste nicht mal das ich sowas habe,das Kundenportal einlocken war ja auch nicht mal eben!

    Gruß

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