immergrün ist unseriös:

  • viele Verbraucherbeschwerden
  • verbraucherfeindliche AGBs
  • Warnungen von Organisationen
  • geringes Eigenkapital

Verbraucherbeschwerden:

immergrün strom

  • Sind Sie Kunde? Dann haben Sie bereits Probleme oder Ihnen droht Ärger. Hier erfahren Sie, wie Sie sich erfolgreich wehren können.

  • Sie sind noch nicht Kunde? Viele Verbraucher haben es bereits bereut, Kunde dieses Anbieters zu sein. Suchen Sie sich lieber einen seriösen Anbieter! Diese sind (wenn überhaupt) nur geringfügig teurer.

Stand: 01.04.2020
Es werden Fakten und die Meinung des Autors wiedergegeben. Es wird jedoch keine Haftung übernommen und
keine Rechtsberatung geleistet, weil rechtliche Sachverhalte lediglich allgemein dargestellt werden (RDG §2 III, Satz 5) ⇒ weiterführende Hinweise.

 

Inhaltsverzeichnis:
I.  immergrün Bewertungen
(Verbraucher-Erfahrungen | Warnungen | kundenunfreundliche AGBs)
II. Hilfe für Kunden
(immergrün kündigen | Kündigung abgelehnt | Preiserhöhung | Abrechnung falsch | Abschlag zu hoch | Guthaben/Rechnung fehlt | Zusatzkosten (z.B. Umzug) | Bonus verweigert)
III. Seriöse Strom/Gasanbieter finden
IV. Hintergrundinformationen
(Kontakt | das Unternehmen | Kündigungsfristen | Mahnungen/Inkassoetc.)

 

I. immergrün Bewertungen

Im folgenden Erfahren Sie, welche Probleme die Kunden von immergrün haben und warum Sie lieber zu einem seriösen Strom- und Gasanbieter wechseln sollten. Ersparen Sie sich diesen Ärger!

a) immergrün Erfahrungen anderer Verbraucher

Die immergrün-Energie GmbH ist eine Vertriebsmarke der 365 AG. In 2019 haben sich die meisten Verbraucher über dieses Unternehmen beschwert. Es vereint mehr Verbraucherbeschwerden auf Reclabox als z.B. der Konzern E.On, obwohl die 365 AG deutlich kleiner ist.

Die meisten Kunden beschweren sich über versteckte Preiserhöhungen sowie über verspätete oder fehlerhafte Stromrechnungen. Darüber hinaus hatten einige Verbraucher Probleme die immergrün-Energie GmbH zu kündigen. Insgesamt sind die Verbraucher sehr unzufrieden mit immergrün. Dies zeigt sich auch anhand der vielen negativen Kommentare unten auf dieser Seite.

immergrün Erfahrungen - 365 AG Erfahrungen

Befremdlich ist, wie viele Verbraucher sich in kurzer Zeit über das Unternehmen beschweren. Um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, habe ich Ihnen nachfolgende Beschwerden innerhalb eines Monats zusammengestellt:

 

Ich warne schon seit Jahren von immergrün Strom und Gas zu beziehen! Den betroffenen Verbrauchern hätte ich somit diesen Ärger ersparen können. Um Ihnen diesen Ärger zu ersparen, sollten Sie Ihre Energieversorger vor jedem Wechsel auf dieser Seite überprüfen.

Wenn Sie sich bei der Wahl Ihres Anbieters unsicher sind, unterstütze ich Sie gerne auch persönlich (moeschler@verbraucherhilfe-stromanbieter.de). 

Im Gegensatz dazu erscheinen die Weiterempfehlungsquoten bei Verivox (75% für die Vertiebsmarke immergrün Energie) und auf Check24 (64%; Stand: 01/2020) überraschend gut. Diese Kundenbewertungen sind mit Vorsicht zu genießen. Bei Hotels sind solche Empfehlungsraten leicht überdurchschnittlich. Bei Stromanbietern sind solche Quoten hingegen ziemlich schlecht. Die meisten Stromanbieter verzeichnen deutlich bessere Bewertungen.

Ich persönlich lege wenig Wert auf Kundenbewertungen, weil Verbraucher ihre Stromanbieter häufig innerhalb der ersten Wochen nach Vertragsschluss bewerteten. Dadurch spiegeln die Bewertungen meist nur den Wechselprozess wider. Die Probleme, die mit dem Stromanbieter jedoch auftreten können, ereignen sich häufig deutlich später. Die gemessene Zufriedenheit der Verbraucher hängt somit davon ab, wer und wann den Verbraucher nach seiner Zufriedenheit bewertet. Dies wird in der folgenden Abbildung deutlich. Die Aussagekraft von Kundenbewertungen ist beschränkt. 

immergrün energie bewertungen

Vor diesem Hintergrund empfehle ich Verbrauchern bei der Auswahl des Stromanbieters insbesondere auf die Beschwerdestatistik zu achten und die Stromanbieter mit den Top 10 Verbraucherbeschwerden zu meiden.

Über welche Konsequenzen berichten Verbraucher der Unternehmen mit den meisten Verbraucherbeschwerden?

  • Finanzielle Schäden (z.B. aufgrund von Preiserhöhungen >30% und verweigerten Boni)
  • Unnötige Arbeit und Stress

Am besten Sie lesen hierzu meinen Erfahrungsbericht. Kurz zusammengefasst: Ich habe auch von immergrün Strom bezogen. Ich habe mich gegen eine versteckte 50%-Preiserhöhung wehren wollen, woraufhin der Stromanbieter mich verklagt hat!

Obwohl ich im Recht war, habe ich aufgrund meiner Unerfahrenheit kein Recht bekommen. Dadurch sind bei mir, neben der Preiserhöhung, noch ca. 250€ an Rechtsanwalts- und Gerichtskosten angefallen. Schlimmer als der finanzielle Schaden war jedoch der hohe Arbeitsaufwand und meine schlaflosen Nächte, weil ich die Dreistigkeit des Unternehmens nicht glauben konnte und zum ersten Mal vor Gericht geladen war.

b) Warnungen von Stiftung Warentest & Co.

Die Stiftung Warentest warnt in der Ausgabe test 2/2014 vor drastischen Preiserhöhungen, falschen Abrechnungen, falschen Bonusversprechen und zu hohen Abschlagszahlungen. Insgesamt wird das Unternehmen 365 AG mit der Vertriebsmarken immergrün-Energie GmbH, idealenergie und Meisterstrom als „nicht empfehlenswert“ eingestuft: „Die Marken der 365 AG bieten auf ihren Websites keine fairen Tarife an. Der Bonus ist zum Teil an seltsame Klauseln geknüpft.“

Der Bund der Energieverbraucher verlieh dem Unternehmen im März 2016 die „trübe Funzel“ für besonders verbraucherunfreundliches Verhalten.

Gegen die 365 AG liefen im Jahre 2013 insgesamt 447 Verfahren der Schlichtungsstelle Energie (9% aller behandelten Fälle). Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass die Bundesnetzagentur aufgrund zahlreicher Beschwerden ein Verfahren gegen die 365 AG eröffnet hat und dass die Verbraucherzentralen regelmäßig gegen 365 AG klagen.

Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien bewertete im Jahr 2017 immergrün Energie in der Kategorie Service mit 54%. Damit schneidet das Unternehmen hinsichtlich Service-Qualität unterdurchschnittlich schlecht ab.

c) Kundenunfreundliche AGBs

Die AGBs des Unternehmens beinhalten zahlreiche Fallstricke für Verbraucher (siehe AGB-Studie; Stand 09/2019). Es drohen Bonusverweigerungen und Zusatzkosten (z.B. im Falle eines Umzugs droht eine 60€-Pauschale). Seit 2019 genehmigt das Unternehmen dem Verbraucher nur noch Bonuszahlungen, wenn dieser den Vertrag mindestens zwei Jahre laufen lässt.

Auf Vergleichsportalen wirbt das Unternehmen mit hohen Neukundenboni. Diese sind allerdings laut AGB daran geknüpft, dass „das Vertragsverhältnis bei Ende der vertraglich vereinbarten Erstvertragslaufzeit ungekündigt fortbesteht.“ Es besteht somit die Gefahr, dass das Unternehmen den Neukundenbonus verweigert, wenn der Verbraucher bereits nach der Vertragslaufzeit von 12 Monaten zu einem neuen Anbieter wechselt. Gerichte haben in diesen Fällen häufig dem Verbraucher Recht gegeben. Zudem ist auf den Vergleichsportalen die Rede von „Neukundenbonus“, wodurch nicht ersichtlich ist, dass der Bonus erst gewährt wird, wenn der Vertrag ein weiteres Jahr läuft. Zudem ist diese Art der Bonusgewährung branchenunüblich, weil nur die wenigsten Anbieter den Bonus derart einschränken (siehe AGB-Studie). Wenn der Bonus „Treuebonus“ heißen würde, könnte der Verbraucher womöglich einen Unterschied erkennen. Dies wird dem Verbraucher allerdings erst in den AGBs (die unter „Vertragskonditionen“ abrufbar sind) kommuniziert. Insgesamt ist somit diese Bonuseinschränkung nach meiner Einschätzung versteckt und branchenunüblich. Vor diesem Hintergrund kann der Verbraucher mit dieser Einschränkung nicht rechnen. Gerichte, die zu auch zu dieser Einschätzung gekommen sind, haben die Bonuseinschränkung als unzulässig angesehen. 

immergrün AGB Bonus verweigert

Kunden mit Mehrtarifzählern und Photovoltaikanlagen werden laut Vertrag nicht beliefert. Wenn Verbraucher dennoch über einen Mehrtarifzähler oder einer Photovoltaikanlage verfügt und einen Vertrag abschließt, kann dies zu einer Verweigerung des Neukundenbonus führen. Bei den Energieversorgern immergrün Energie (365 AG) und Fuxx Sparenergie (Grüner Funke) wurden aufgrund dieser Einschränkungen bereits Boni verweigert. Dies ist selbst Verbrauchern passiert, die von immergrün Gas und keinen Strom beziehen! Dass diese Einschränkungen als unzulässig anzusehen sind und dass es sich lohnt als Verbraucher zu wehren, belegt dieser Erfahrungsbericht eines Verbrauchers. Das Gericht hat dem Verbraucher Recht gegeben.

Überraschend für Verbraucher und damit unzulässig dürfte die Beschränkung des Bonus auf Verbraucher sein, die ihren Verbrauch ausschließlich privat nutzen. „Ausschließlich privat genutzt wird die Abnahmestelle, wenn sie weder gewerblich, landwirtschaftlich noch freiberuflich genutzt wird. Eine gewerbliche Nutzung der Abnahmestelle liegt dann vor, wenn an dieser eine Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht ausgeübt oder verwaltet wird.“ (AGB 9.2) Wenn Verbraucher z.B. einen ebay-Handel nebengewerblich führen, dann gewährt das Unternehmen keinen Bonus.

Darüber hinaus wird der Bonus ausgeschlossen, wenn Kunden in den letzten 6 Monaten ihren Vertrag mit immergrün Energie einer anderen Vertriebsmarke von der 365 AG widersprochen haben. Der Bonus ist auf ein Vertragsverhältnis begrenzt. Kunden haben somit nicht die Möglichkeit, für mehrere Verträge mit immergrün bzw. der 365 AG den Neukundenbonus zu erhalten.

Überraschend dürfte ferner sein, dass der prozentuale Bonus auf die Höhe der Verbrauchsprognose bei Vertragsabschluss beschränkt wird. Wenn Sie also einen höheren Verbrauch realisierten als im Tarifrechner eingegeben, wird Ihr Bonus gekürzt.

Überraschungen drohen Kunden von immergrün Energie bzw. anderen Marken der 365 AG auch dann, wenn sie umziehen. Bei einem Umzug wechselt der Kunde die Abnahmestelle und der Energielieferungsvertrag wird an der neuen Abnahmestelle fortgesetzt. Obwohl der Vertrag fortgesetzt wird, wird der Bonus voraussichtlich verweigert werden, denn die AGBs der 365 AG schreiben vor, dass der Bonus nur dann gewährt wird, wenn „der Kunde an derselben Abnahmestelle zwölf Monate berechtigt und ununterbrochen durch den Energieversorger im selben Tarif mit Energie beliefert worden ist“. Der Zusatz „an derselben Abnahmestelle“ ist branchenuntypisch und wird lediglich von der 365 AG (Idealenergie), immergrün Energie, Fuxx Sparenergie (Grüner Funke) und Strogon verwendet. Eine weitere Überraschung droht den Kunden von immergrün Energie und der 365 AG, weil im Falle eines Umzugs eine Pauschale i.H.v. 60€ vorgesehen wird (AGB 13.4). Diese Zusatzkosten dürften unzulässig sein, weil diese für Verbraucher überraschend und deutlich zu hoch bemessen sein dürften.

Neben der Umzugspauschale drohen Verbraucher von immergrün Energie (allerdings nicht den Verbraucher der anderen Vertriebsmarken der 365 AG) im Falle eines Wasserschadens unerwartete Zusatzkosten: „Der Energieversorger ist berechtigt, einen beim Kunden durch einen Wasserschaden oder ein vergleichbares außerplanmäßiges Ereignis entstehenden Verbrauch mit 45 Cent/kWh brutto abzurechnen“ (AGB 7.4) Zusätzlich besteht die Gefahr, dass eine Zwischenabrechnung in Rechnung gestellt wird. Auch diese Zusatzkosten dürften überraschend und unzulässig sein. Eine derartige Klausel ist mir nur noch von Enstroga bekannt.

Zuletzt sehen die AGBs der immergrün Energie vor, dass unter gewissen Umständen das Unternehmen im Falle eines Pakettarifs das gesamte Paket bei vorzeitiger Kündigung abrechnen darf (7.3).

Kunden der 365 AG / immergrün Energie, denen der Bonus verweigert oder Zusatzkosten in Rechnung gestellt wurden, können sich mit Hilfe dieser Internetseite dagegen wehren.

II. Hilfe für Kunden

immergrün (365 AG) bereitet seinen Kunden zahlreiche Probleme. Am häufigsten beschweren sich Verbraucher über:

Preiserhöhungen versteckt mitgeteilt, überzogen (>15%)
Abrechnungen verspätet erstellt und mit zahlreichen Fehlern (z.B. falsche Zählerstände, Boni fehlen)
Guthaben zu spät oder gar nicht ausgezahlt
Abschlagszahlungen zu hoch; werden bei Guthaben nicht reduziert
Zusatzkosten Umzugspauschalen, Nichterfüllungsschäden

Ich habe diese Erkenntnisse aus Empfehlungen der Verbraucherzentrale, aus Foren, vom Bund der Energieverbraucher und aus persönlichen Erfahrungen von Verbrauchern zusammengetragen. Die Erfahrungen zeigen, dass sich Verbraucher mit meinen Hinweisen erfolgreich wehren und mit einem nur geringen Zeitaufwand wehren. Ich möchte Ihnen nicht nur helfen, Ihr Problem zu lösen, sondern ich möchte auch sicherstellen, dass Sie nie wieder in derartige Probleme kommen. Folgen Sie meinen Hinweisen und wechseln Sie nur zu seriösen Anbietern. Ich warne schon seit Jahren vor immergrün und hätte Ihnen diesen Ärger ersparen können!

a) immergrün kündigen | 14-tägiges Widerrufsrecht nutzen
b) Probleme mit Kündigung
c) versteckte Preiserhöhungen
d) fehlerhafte Abrechnungen
e) zu hohe Abschlagszahlungen 
f) Verzug bei Guthabenauszahlung
g) Vorsicht bei Umzug
h) Bonus verweigert

a) immergrün kündigen | 14-tätiges Widerrufsrecht nutzen

Die meisten Stromverträge werden online geschlossen. In diesem Fall steht den Verbrauchern ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. In diesem Zeitraum können Sie vom Vertrag zurücktreten. Verwenden Sie diese Vorlage für Ihren Widerruf. Da viele Verbraucher Probleme mit dem Widerruf und der Kündigung des Vertrags hatten, sollten Sie meinen Beitrag lesen, wie Sie immergrün richtig kündigen. In der Vergangenheit haben einige Stromanbieter die Kündigungen ignoriert oder schlichtweg behauptet, die Kündigung nie erhalten zu haben. Daher ist es wichtig nachweisen zu können, dass der Stromanbieter die Kündigung tatsächlich erhalten hat.

b) Probleme mit der Kündigung

Kündigung ignoriert / nicht anerkannt

Überraschend viele Verbraucher beschweren sich, dass ihre Kündigung nicht anerkannt wurde oder gar ignoriert wurde. Entscheidend für Ihren Erfolg ist, ob die Kündigungsfrist bereits abgelaufen ist und ob Sie die Kündigung nachweisen können.

Kündigungsfrist noch nicht abgelaufen: Sie haben noch Zeit die Kündigung erneut auszusprechen. Folgen Sie den Hinweisen aus Abschnitt 2b).

Kündigungsfrist abgelaufen: Entscheidend ist nun, ob Sie die fristgerechte Kündigung notfalls vor Gericht nachweisen können. Rechtssicher ist letztendlich nur eine postalische Kündigung per Einschreiben. Viele Gerichte haben aber auch schon Kündigungen per E-Mail akzeptiert.  In diesen Fällen lohnt es sich, zunächst per E-Mail sein Recht einzufordern.  (Wenn Sie die Kündigung nicht per Einschreiben, Fax oder E-Mail versendet haben, könnten Sie eine Online-Beschwerde auf Reclabox in Erwägung ziehen (s.u.).)

Senden Sie die angepasste E-Mail-Vorlage an kontakt@kundenservice-energie.de und setzen Sie eine 7-tägige Frist.

Kündigung nicht bearbeitet – bitte um Kündigungsbestätigung
Kundennummer:
Sehr geehrte Damen und Herren,
am xx.xx.202x habe ich fristgerecht per E-Mail / Einschreiben gekündigt. Ich kann somit meine Kündigung nachweisen. Leider haben Sie meine Kündigung nicht bestätigt. Ich fordere Sie daher auf, meine Kündigung zu bearbeiten und mir die Kündigungsbestätigung schnellstmöglich zuzusenden. Ich setze Ihnen hierfür eine Frist bis zum xx.xx.202x.
Viele Grüße
Vorname Nachname

Erkennt das Unternehmen Ihre Kündigung noch immer nicht an, haben Sie die Möglichkeit, eine Online-Beschwerde auf Reclabox einzustellen. Hierbei erhöhen Sie den öffentlichen Druck auf das Unternehmen. In 99% der Fälle konnten die Beschwerden so gelöst werden (Stand: 04/2020). Tragen Sie u.A. diese Angaben ein:

  • Firma: Immergrün Energie (Deutschland) 
  • Ort: Köln
  • Überschrift: Kündigung nicht anerkannt
  • Beschwerdetext: s.o.
  • Ihre Forderung: Anerkennung meiner Kündigung

Probleme mit Vertragsende:

immergrün Erfahrungen Kündigungimmergrün behauptet, dass der Kunde hätte früher kündigen müssen, weil die 12-monatige Vertragslaufzeit bereits mit Vertragsabschluss und nicht erst mit Versorgungsbeginn startet. Diesem Problem habe ich eine extra Seite gewidmet. Details, wie Sie sich wehren können, entnehmen Sie dieser Seite. Ich möchte Ihnen aber schon an dieser Stelle Mut machen. In fast allen Fällen gibt immergrün nach, wie diese Reclabox-Beschwerde bestätigt. 

Probleme nach der Kündigung

Nach der Kündigung eines laufenden Vertrags können weitere Probleme auf Sie zukommen. Viele Verbraucher beschweren sich, dass die 365 AG nach der Kündigung das SEPA-Lastschriftmandat kündigt. Die Verbraucher müssen dann die Abschläge manuell überweisen. Nicht alle Verbraucher bekommen dies mit, wodurch sie in Zahlungsrückstand geraten. Dies hat die 365 AG anscheinend zum Anlass genommen, um Boni zu verweigern oder Inkasso-Unternehmen zu beauftragen. Dies ist natürlich nicht zulässig, wie ich in diesem Beitrag begründet habe.

c) versteckte Preiserhöhungen

Als Kunde von immergrün / 365 AG empfehle ich Ihnen, alle Dokumente vom Versorger genau zu lesen. Ich habe z.B. eine versteckte Preiserhöhung im Kleingedruckten übersehen. Andere Verbraucher haben Preiserhöhungsschreiben ignoriert, weil die Schreiben als Werbeflyer getarnt waren. Zudem sind die Preiserhöhungen auch überhöht, was ebenfalls nicht zulässig ist. Wenn Ihre Strom- und Gaspreise um mehr als 10% gestiegen sind, dann biete ich Ihnen kostenlose Antwortvorlagen an, mit denen Sie die Preiserhöhung abzuwehren können (folgen Sie bitte diesen Hinweisen). 

Bei Preiserhöhungen von 10% und mehr verstößt immergrün Energie anscheinend gegen geltendes Recht (BGH (VIII ZR 247/17)) und auch gegen seine eigenen AGBs, weil das Unternehmen sich selbst in seinen AGBs verpflichtet, lediglich Kostensteigerungen weiterzugeben. Es darf nicht nachträglich seinen Gewinn steigern. Da die Beschaffungs- und Betriebskosten des Anbieters nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten ausmachen, müssten die Betriebskosten geradezu explodiert sein, um die die Erhöhung der Strom- und Gaspreise zu rechtfertigen! Daher schlussfolgere ich, dass das Unternehmen gegen Recht und eigene AGBs verstößt.

d) Schlussrechnungen falsch

Prüfen Sie zudem jede einzelne Strom-/Gasrechnungen (auch jene aus den vergangenen drei Jahren) akribisch auf Fehler: Wurden Ihnen Boni verweigert? Stimmen die Verbrauchsangaben und die Preisbestandteile? In meiner Stromrechnung von immergrün / 365 AG habe ich drei Fehler feststellen können. Es lohnt sich bei diesem Unternehmen genau nachzurechnen. Verwenden Sie hierzu dieses Tool, das ich dafür extra entwickelt habe. Dort stelle ich Ihnen auch Vorlagen bereit, mit denen Sie sich ganz bequem wehren können.

e) zu hohe Abschlagszahlungen

Viele Verbraucher beschweren sich, weil immergrün zu hohe Abschläge fordert. immergrün berechnet z.B. die Abschläge, indem es die voraussichtlichen Jahreskosten durch 11 und nicht durch 12 teilt. Dies ist nicht zulässig, weil Verbraucher nicht in Vorleistung gehen müssen und weil die Abschläge sich lediglich am Vorjahresverbrauch oder anhand der Prognose zu richten haben. Aufschläge wie diese sind nicht im Gesetz vorgesehen (§13 StromGVV; §41 II EnWG). 
Wenn Ihre letzte Abrechnung ein Guthaben ausweist, dann können Sie in vielen Fällen Ihre Abschlagszahlungen reduzieren. Verwenden Sie hierzu einfach das zuvor erwähnte Tool. Mit meiner Hilfe berechnen Sie in wenigen Minuten die zulässige Abschlagshöhe. Wenn Sie Ihre Abschläge reduzieren wollen, dann folgen Sie diesen praxiserprobten Hinweisen.

f) Verzug bei Guthabenauszahlung / Schlussrechnung

Wenn eine Abrechnung oder die Guthabenauszahlung sich verspäten sollte, empfehle ich Ihnen zügig zu mahnen. Für die Erstellung der Stromrechnung hat immergrün Energie 6 Wochen Zeit. Danach muss der Stromanbieter Ihr Guthaben umgehend rückerstatten – spätestens jedoch mit der nächsten Abschlagszahlung ausgleichen. Folgen Sie diesen Hinweisen. Dort finden Sie auch eine Antwortvorlage, die Sie ganz bequem per E-Mail an kontakt@kundenservice-energie.de versenden können.

Am besten wäre es jedoch, wenn Sie eine verspätete Guthabenauszahlung bereits im Voraus ausschließen, indem Sie per E-Mail bei der Mitteilung des Zählerstandes bereits die Konsequenzen androhen, sofern die Stromrechnung nicht innerhalb von 6 Wochen und die Auszahlung nicht innerhalb von 2 Wochen nach Rechnungsstellung erfolgt:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
stellen Sie bitte sicher, dass mir Ihre korrekt erstellte Schlussrechnung gemäß § 40 (4) EnWG bis spätestens sechs Wochen nach Beendigung des Lieferverhältnisses zugeht.
Zudem erwarte ich von Ihnen, dass Sie mir das sich aus der Abrechnung resultierende Guthaben inkl. des Neukundenbonus fristgerecht innerhalb von 14 Tagen nach ergangener Schlussrechnung auf mein Ihnen bekanntes Bankkonto überweisen.
Bitte beachten Sie, dass Guthaben aus Energierechnungen unverzüglich zu erstatten sind (s. Urteil des OLG Düsseldorf v. 16. 12.2014, Az: I-20 U 136/14) und ansonsten eine Geldschuld während des Verzugs zu verzinsen ist (s. § 288 (1) BGB).
Sollten Sie meinen berechtigten Forderungen nicht innerhalb der o. a. Fristen nachkommen oder gemäß § 111a EnWG die Gründe für Abweichungen davon nicht darlegen, werde ich wegen Ihres Verzugs (siehe § 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB) umgehend bei der Schlichtungsstelle Energie die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens veranlassen sowie die Marktwächter Energie der Verbraucherzentralen informieren.
Viele Grüße“

Wenn Sie dies schreiben, müsste Sie aus meiner Sicht die 4-wöchige Frist umgangen haben, die der Stromanbieter hat, um die Kundenbeschwerde zu lösen. Der Vorteil ist somit, dass Sie sofort die Schlichtungsstelle einschalten können. Zudem signalisieren Sie dem Stromanbieter, dass Sie ein aufgeklärter Verbraucher sind und Ihre Rechte kennen. Hoffentlich wird dies dazu beitragen, dass der Stromanbieter bei Ihnen keine Verzögerungen zulässt.

g) Zusatzkosten (z.B. bei Umzug / Nichterfüllungsschaden)

Zukünftig rechne ich mit noch mehr Beschwerden, die in Zusammenhang mit einem Umzug stehen. Bereits heute wehren sich Verbraucher erfolgreich gegen unzulässige Nichterfüllungsschäden. Aber auch die Umzugspauschale i.H.v. 60 €, die seit Mitte 2017 in den AGBs aufgenommen wurden, können Gegenstand von zukünftigen Beschwerden sein. Meiner Einschätzung nach ist so eine Pauschale unzulässig.

Folgen Sie den obigen Links und verwenden Sie die dort hinterlegten Textvorlagen. Senden Sie dann Ihre Beschwerde an kontakt@kundenservice-energie.de. Viele Verbraucher teilen mir mit, dass immergrün nicht darauf eingeht. Im nächsten Schritt sollten Sie daher eine Online-Beschwerde auf Reclabox einstellen. In fast allen Fällen wird die Beschwerde dann gelöst. Tipps hierzu finden Sie im Abschnitt IIb.

h) Bonus verweigert

Bereits in den AGBs schränkt immergrün die Gewährung des Neukundenbonus ein (siehe Abschnitt Ic). Für jeden einzelnen Anlass, Ihnen Ihren Neukundenbonus zu verweigern, habe ich eine separate Seite und praxiserprobten Hinweisen zusammengestellt. Einen Überblick finden Sie hier und wählen Sie den Grund aus, den immergrün anführt. Senden Sie dann Ihre Beschwerde an kontakt@kundenservice-energie.de. Wenn immergrün nicht nachgibt, lohnt sich eine Beschwerde auf Reclabox. Tipps hierzu finden Sie auch auf dieser Seite im Abschnitt IIb.

III. Seriöse Strom-/Gasanbieter finden

Ich hoffe, ich konnte Sie überzeugen, von immergrün kein Strom oder Gas zu beziehen und Anbieter mit vielen Verbraucherbeschwerden zu meiden. Aus meiner Sicht ist es wichtig, auf Qualität zu achten und in den Preisvergleichen die richtigen Eingaben vorzunehmen. Eine Liste mit seriösen und unseriösen Stromanbietern habe ich Ihnen in diesem separaten Beitrag für Sie zusammengestellt. Hierzu habe ich die Beschwerdestatistik, eine ausführliche AGB-Analyse und vier Stromanbieter-Tests zu Service-Qualität für Sie zusammengefasst.

Wenn Sie sich bei der Wahl Ihres Anbieters unsicher sind, unterstütze ich Sie gerne auch persönlich (moeschler@verbraucherhilfe-stromanbieter.de).

seriöse Stromanbieter finden

IV. Hintergrundinformationen zu immergrün-Energie GmbH

Kontakt zu immergrün

E-Mail: kontakt@kundenservice-energie.de
Tel.: 0221 / 985 99 985*
Kunden-Portal*
Anschrift: c/o immergrün-Energie GmbH – Postfach: 21 07 69 – 50532 Köln

* = Nicht empfehlenswert! – Ich empfehle ggü. immergrün stets schriftlich zu kommunizieren!

Wer steckt hinter immergrün Energie? Das Unternehmen 365 AG!

Die 365 AG (ehemals Almado) mit Sitz in Köln vertreibt seit 2011 bundesweit Strom mit den Vertriebsnamen Meisterstrom und IdealEnergie. Das Unternehmen ist eines der größten Stromdiscounter in Deutschland und in 2014 erzielte das Unternehmen ein Betriebsergebnis i.H.v. 373T€. Die Stiftung Warentest (test 2/2014) stuft das Unternehmen als „nicht empfehlenswert“ ein. Auch der Bund der Energieverbraucher e.V. sieht die 365 AG kritisch. Der Verein verlieh dem Unternehmen die „Trübe Funzel“ aufgrund verbraucherunfreundlichen Praktiken. Die 365 AG ist nicht mit den vier großen Energieanbietern verflochten und besitzt kein eigenes Strom- oder Gasnetz.

immergrün Kündigungsfristen

Der Tarif Spar Klassik Premium 12 sieht eine Kündigungsfrist von 6 Wochen vor. Nach Ablauf der Kündigungsfrist verlängert sich der Vertrag um weitere bei 12 Monate. Beim Tarif  Urlaubsenergie (Strom) liegt eine Kündigungsfrist von 12 Wochen vor. Danach verlängert sich der Vertrag um 24 Monate (Stand Februar 2018). Schauen Sie vorsichtshalber in Ihren Vertragsunterlagen nach, wie lang Ihre Kündigungsrist beträgt.

immergrün Mahnungen, Mahnbescheide, EWD-Inkasso und SMB Rechtsanwälte

Die 365 AG setzt ihre Mahnungen mit dem Unternehmen EWD-Inkasso durch. Überprüfen Sie, ob die Mahnbescheide nicht überteuert sind. Diesem Thema habe ich einen separaten Beitrag gewidmet. Im Falle von Rechtsstreitigkeiten wird das Unternehmen SMB Rechtsanwälte eingeschaltet.

immergrün Zählerstand übermitteln

Immergrün Energie unterhält ein Online-Portal. Leider gab es in der Vergangenheit zahlreiche Beschwerden wegen falschen Zählerständen. Ich empfehle daher, dass Sie Ihren Zählerstand per E-Mail über kontakt@kundenservice-energie.de übermitteln. Auf diese Weise können Sie nachweisen, dass Sie den richtigen Zählerstand übermittelt haben.

immergrün Umzug Sonderkündigungsrecht

Laut immergrün AGB (Stand: 18.02.2018) steht dem Kunden kein Sonderkündigungsrecht bei einem Umzug zu. „Bei einem Umzug des Kunden wird der Energielieferungsvertrag an der neuen Abnahmestelle des Kunden fortgesetzt, soweit die Fortsetzung rechtlich und tatsächlich möglich ist. Ein Umzug des Kunden berechtigt diesen nicht zur Kündigung.“

Beim Umzug drohen dem Kunden von immergrün Energie (365 AG) mehrere Fallstricke.

  • Der Stromanbieter sieht in seinen AGB vor, dass der Kunden dem Unternehmen ier Wochen vor dem Abzugstermin die neue Abnahmestelle sowie das Einzugsdatum und die dazugehörige Zählernummer mitteilt.
  • Das Unternehmen sieht in den AGBs ferner eine Umzugspauschale i.H.v. 60€ vor, die unzulässig sein dürften (siehe hier) . In diesem Fall sollten Sie einen Nachweis über die Kosten des Umzugs verlangen. Dies steht dem Verbraucher laut AGB der Immergrün zu.
  • Wenn der Vertrag wegen dem Umzug nicht fortgeführt werden kann, steht dem Unternehmen laut AGB ferner zu, einen Nichterfüllungsschaden einzufordern. Auch dieser dürfte in den meisten Fällen nicht zulässig sein.

immergrün Verrechnungs-Scheck

immergrün (365 AG) erstattet das Guthaben aus der Stromrechnung häufig, indem es einen Verrechnungsscheck ausstellt anstatt zu überweisen. Dies müssen Sie nicht hinnehmen, da für das gesamte Vertragsverhältnis die Bezahlung per Überweisung vereinbart wurde. Das Ausstellen eines Verrechnungs-Schecks benachteiligt den Verbraucher, weil dieser später an sein Geld kommt und zur Bank gehen muss, um diesen einzulösen.

 

Quelle: Energieanbieterinformation.de, de.reclabox.com, Unternehmensseite, www.forum.energienetz.de

Schlagwörter: Bewertung immergrün-Energie GmbH; immergrün Gas Erfahrungen; immergrün test; Meisterstrom Erfahrunge; IdealEnergie Erfahrungen; 365 AG Erfahrungen

V. Ist bald immergrün insolvent?

a) Die Befürchtungen der Verbraucher
b) Wie riskant ist das Geschäftsmodell von immergrün Energie?
c) Wie ist es um die finanzielle Situation von immergrün Energie bestellt?

a) Die Befürchtungen der Verbraucher

Kurz vor der Insolvenz von BEV im Januar 2019 häuften sich auf meiner Seite und auf de.reclabox.com die Befürchtungen zur Zahlungsunfähigkeit des Anbieters. Der Anbieter hat im Dezember Preiserhöhungen von mehr als 30% angekündigt und zahlte das Guthaben nur widerwillig aus.

Ähnliche Beschwerden werden auch auf de.reclabox.com von enttäuschten Verbrauchern geäußert. Am häufigsten beschweren sich Verbraucher über immergrün Energie, dass Rechnungen nur verspätet erstellt und Guthaben häufig erst nach vielen Mahnungen auszahlen werden. Daher verwundert es nicht, dass Kunden Zweifel an der Zahlungsfähigkeit von immergrün Energie haben und die nächste große Insolvenz befürchten. Derartige Befürchtungen gibt es schon seit Jahren. Z.B. äußerte ein Verbraucher am 19.03.2014 (Reclabox-Beschwerde Nr. 75268) die Beschwerde ein mit dem Titel: „Droht Immergrün Energie die Insolvenz?“

Über zwei Million Verbraucher waren von den Insolvenzen der Stromdiscounter Teldafax, Flexstrom (2013), CareEnergy (2017), Enversum (2018), e:veen (2018) und BEV (2019) betroffen. Die Insolvenzen haben den Verbrauchern viel Geld gekostet und teilweise musste sich die Verbraucher noch über Jahre mit den Insolvenzverwaltern herumschlagen, weil z.B. die Rechtmäßigkeit von Boni und die Richtigkeit von Abrechnungen strittig waren. Vor diesem Hintergrund ist es nachvollziehbar, dass Verbraucher vorsichtig sind und Anbieter, dessen Solvenz unklar sind, meiden wollen.

Ich möchte die Frage um die Solvenz von immergrün (bzw. des Unternehmens 365 AG) soweit es geht im Folgenden beantworten und versachlichen.

Wie wahrscheinlich ist eine immergrün Energie Insolvenz?

b) Wie riskant ist das Geschäftsmodell von immergrün Energie?

Die zuvor genannten Strom- und Gasdiscounter haben eines gemeinsam: Mit aggressiven Preisen haben sie versucht auf den Vergleichsportalen Verivox und Check24 schnell zu wachsen. Dies ist jedoch sehr teuer. Zum einen, weil die Versorger für die Vermittlung der Verträge Provisionen an die Vergleichsportale zahlen müssen. Zum anderen, weil die angebotenen Preise sehr niedrig und im ersten Jahr nicht kostendeckend sind. Wenn der Verbraucher bereits nach12-monatigen Vertragslaufzeit kündigt, war der Vertrag für den Anbieter ein schlechtes Geschäft: Laut einer Studie aus dem Jahr 2012 von A.T. Kearney realisieren Stromdiscounter im ersten Vertragsjahr Verluste zwischen 175€ bis 145€. Laut dieser Studie sei dieses Geschäftsmodell sehr riskant und es rechne sich nur, wenn Verluste in Form von schnellen und drastischen Preiserhöhungen und Einbehalten von Neukundenboni in den Folgejahren kompensiert werden würden. Wenn jedoch zu viele Verbraucher nach dem ersten Vertragsjahr kündigen, geht die Rechnung nicht auf.

immergrün riskantes Geschäftsmodell

Beurteilen Sie am besten selber, inwiefern immergrün Energie (365 AG) Ähnlichkeiten zu den insolventen Anbietern aufweist und damit, wie riskant das Geschäftsmodell ist. Ich denke, ein Blick auf die oben aufgeführte Beschwerdestatistik sowie meine zuvor erwähnte AGB-Analyse dürfte reichen.

c) Wie ist es um die finanzielle Situation von immergrün Energie bestellt?

Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Verbraucher die Parallelen zu den früheren Stromanbieter-Insolvenzen erkennen. Dennoch fehlt es mir bei der Diskussion an Fakten oder belastbaren Hinweisen. Belastbare Hinweise könnten die testierten Jahresabschlüsse von der 365 AG liefern. Aus diesem Grund habe ich mir diese mal genauer angeschaut (Quelle: Bundesanzeiger.de). Da ich kein Wirtschaftsprüfer bin, werde ich nur mit Vorsicht die Jahresabschlüsse kommentieren. So viel lässt sich jedoch festhalten: Die Fristen zur Veröffentlichung der Geschäftsberichte werden nach meiner Einschätzung nach nicht immer eingehalten. Die letzten Finanzzahlen wurden am 10.12.2019 im Bundesanzeiger eingestellt (Stand: 22.01.2020) und beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2017. Die Finanzdaten sind somit 2 Jahre veraltet.

Finanzielle Kennzahlen:

Ein nüchterner Blick auf die Finanzkennzahlen zeigt, dass die 365 AG (wozu immergrün Energie gehört), im Jahr 2017 einen Gewinn von 2,4 Mio. € gemacht hat, nach einem Verlust von 0,6 Mio. € in 2016. Gemessen am Umsatz i.H.v. 200 Mio. € in 2017 ist das Eigenkapital jedoch nicht allzu hoch.

immergrün insolvent Finanzkennzahlen

Im Jahresabschluss wird ferner von einem positiven Geschäftsverlauf gesprochen und es heißt „Bestandsgefährdende Risiken sind uns nicht bekannt.“ Zudem bestätigt der Wirtschaftsprüfer die Richtigkeit der Angaben.

Fuxx Sparenergie insolvent Strategie immergrün insolvent Strategie immergrün insolvent Geschäftsverlauf

Geben die finanziellen Daten somit Entwarnung?

Ich bin da sehr vorsichtig. Zum einen hat der Wirtschaftsprüfer die zukunftsbezogenen, positiven Schlussfolgerungen der 365 AG nicht geprüft.

immergrün insolvent Bestätigungsvermerk2

Zum anderen lehrt mich der Fall BEV, vorsichtig zu sein. Dreizehn Monate, nachdem die Geschäftsführung von BEV in ihrem Jahresabschluss 2017 „ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2017“ und „eine ausgezeichnete Kostenbasis“ konstatierte, von „überdurchschnittlich vielen und positiven Kundenbewertungen“ sprach und sich sicher war, den Wachstumskurs weiter erfolgreich fortsetzen zu können“, ging das Unternehmen pleite.

Ich kann nur mutmaßen, warum sich innerhalb von 13 Monaten die wirtschaftliche Situation von BEV sich derart verschlechtert hat. Ich gehe davon aus, dass zum einen der Geschäftsbericht von BEV geschönt war und zum anderen das Geschäftsmodell sehr riskant war. Die Geschäftsführung hat sich schlichtweg verkalkuliert.

Ob immergrün Energie eines Tages das gleiche Schicksal teilen kann, ist äußerst schwer abzuschätzen. Anhand der veralteten Jahresabschlüsse hingegen ist dies m.E. nicht möglich.

 

immergrün wirbt auf seiner Seite mit „immergrün und immerfair“ sowie „freundliche Kundenbetreuung“.

Wie sind Ihre Erfahrungen? Können Sie dies bestätigen?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

 

94 Kommentare zu „immergrün Erfahrungen bei Strom & Gas

  • 30. April 2020 um 10:59
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    STOPP nicht wechseln zu den abzocke, inkasso ist wohl den ihre staerke, alles richitg gemacht, erst nach dem ich polizei eingeschaltet habe nach weisbar, liessen die vom in kasso ab, schluss rechnung kam dann verzugskosten 115 euro das heisst, stromanbieter wechsel nehmen die geld fuer, echt tolllllll darum kämpfe ich gerade noch, wou und keiner macht was , der buerger wird abgezockt ohne ende und alle schauen zu, heee bin rentner mit mini rente, aber lasse mir das jetzt nicht gefallen gehe bis vors gericht ohne wenn und aber,danke

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  • 23. April 2020 um 11:26
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    Hallo,
    wer kann mir einen Anwalt nennen der sich mit der Firma Immergrün auskennt und auch schon gearbeitet hat.
    Danke

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  • 22. April 2020 um 12:43
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    Der Gasvertrag wurde mir angeblich durch einen Oster – Werbe – Fleyer voriges Jahr im April 2019 mittgeteilt. Satte 40 % auf den Grundpreis. (kam bei mir nie an)

    Bemerkt habe ich dass erst, als dieses Jahr eine Mail ankam. Darin wurde der Arbeitspreis um ca. 2 Cent/kw erhöht.
    Ich habe dann den Weg des Herrn Moeschler eingeschlagen. Ein nerviges hin und her begann mit dem Anbieter. Stufenweise gingen die dann im Grundpreis herunter.
    Nachdem ich dann Reclabox eingeschaltet habe, kam kommentarlos die korrekte Rechnung.
    Ca. 250 € wollte man von mir zuviel haben.

    Mit meinem Stromvertrag damals hatte ich schon ärger. 7 Monate auf den viel zuviel gezahlten Betrag gewartet.
    Unseriöser geht es aus meiner Sicht nicht mehr!

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  • 19. März 2020 um 20:55
    Permalink

    Hallo,

    Auch ich habe derzeit Probleme mit 365ag und ewd inkasso. Mal abgesehen davon, dass die Abschlussrechnung plötzlich mit 70,- ext.Dienstl. Kosten versehen war , will man mir anstatt tatsächlich verbrauchter 105kWh von Nov 19-Jan20 nun ca. 700kWh mit einer fetten Nachzahlung abrechnen und bezieht sich hierbei auf das Standardlastprofil, dass mir den Verbrauch ja sogesehen “ unterstellt“.
    Aus privaten Gründen war ich in diesem Zeitraum doch mehr in einer Zweitwhg. , sodass ich dementsprechend nicht so viel Strom verbraucht wie bei Abschluss des 2200kWh-Paketpreisvertrages angenommen, der ja eigentlich von Nov -Nov gelaufen wäre.

    Ist das rechtens? Theoretisch hätte ich doch generell auch antizyklisch verbrauchen können, oder nicht? Ich muss mir doch von 365ag nicht vorschreiben lassen, wann ich meine 2200kWh übers Jahr gesehen verbrauche?

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    • 19. März 2020 um 21:09
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      Zum besseren Verständnis:
      Die o.g. Abschlussrechnung wurde mir aufgrund einer vorzeitigen Vertragskündigung wg. Umzugs erstellt. Lt. Hotline hätte ich die Zahlung des letzten Abschlags für Januar 2020 bis zur Abschlussrechnung abwarten dürfen,, da dieser dann automatisch mit berücksichtigt wird. Als die Abschlussrechnung am 13.Feb 2020 kam, stand schon die Inkassogebühr iHv 70,- dafür mit drauf. Man hätte mich ja schriftlich daran erinnert…

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  • 4. März 2020 um 14:01
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    Habe schon ganz viel Stress mit der Bande gehabt aber heute war es die Höhe. Nachdem ich unangenehme Fragen gestellt habe am Telefon wurde ich einfach rausgekickt. Danach habe ich noch mal angerufen mich beschwert. Von dem zweiten Bearbeiter habe ich eine respektlose Ansage bekommen dass er mir etwas mitteilt und er wird sich nicht wiederholen. So ist es auch passiert und dann hat er einfach aufgelegt. Von wegen der Kunde ist König! Die sind respektlosen Umgang mit dem Kunden müsste man zu Anzeige bringen nur weiß ich nicht wo ich es am besten tun kann

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  • 4. Februar 2020 um 19:12
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    Meine Erfahrungen mit Immergrün! sind leider alles andere als gut:
    Im Zeitraum 2018 – 2019 hatte ich insgesamt 3 Energielieferverträge mit Immergrün! (2x Strombelieferung, 1x Gasbelieferung). In allen 3 Fällen gab es Beanstandungen, die erst nach wiederholten Mahnschreiben abgestellt wurden.

    Stromvertrag 1:
    – zunächst keine Zahlung des zugesagten Erstwechselbonus
    – zunächst keine Schlußrechnung
    – Schlußrechnung ohne 15%-Inklusivbonus

    Stromvertrag 2:
    – zunächst keine Überweisung der zugesagten Boni (Sofortbonus und Erstwechselbonus)
    – zunächst keine Schlußrechnung

    Gasvertrag:
    – überwiesener Sofortbonus war zu niedrig
    – Schlußrechnung zunächst ohne Überweisung des Guthabens

    Fazit:
    Aufgrund der geschilderten Erfahrungen werde ich mit Immergrün! Definitiv keine weiteren Verträge abschließen. Vorsicht vor diesem Lieferanten!

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    • 7. Februar 2020 um 10:45
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      Vielen Dank für Ihre detaillierte Beschreibung.
      Grundsätzlich rate ich Verbrauchern (wie auch auf dieser Seite), dass Verbraucher die Berücksichtigung des Bonus sicherstellen sollen. Am besten ist es, wenn Verbraucher dem Unternehmen eine Abrechnung erstellen, wie viel Geld Sie Ihrer Meinung nach erhalten müssten. Dazu können die Verbraucher ganz bequem mein Berechnungstool auf dieser Seite verwenden.

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  • 15. Januar 2020 um 13:44
    Permalink

    Guten Tag,

    ich habe leider auch schlechte Erfahrung gemacht. Auf meine E-Mails reagiert man gar nicht und ich habe bis heute knapp 8 Monate nach Ende des Gasvertrages noch keine Schlussabrechnung und auch noch immer nicht meinen Neukundenbonus. Ich werde nun schauen wie ich dort weiter vorgehe. Vielleicht gibt es ja hier Empfehlungen für ein Vorgehen.

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  • 14. November 2019 um 15:14
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    hallo,

    Ich habe letztes Jahr (von 01.11.2018) zum Immer Grün gewechselt.
    Gestern habe ich eine Email bekommen wegen geänderte Monatliches Abschlag.

    Wenn ich weiter gefragt habe, bekomme ich eine Antwort mit Preiserhöhung information in email.
    Der Dokument in email hat das Datum 08.08.2019 – aber Ich habe keine Email erhalten.

    Die Monatliche Grundpreis ist erhöht von 10,15 Euro zu 31,00 Euro – und Ich kann den Vertrag bis 11/2021 nicht kündigen!!!
    Das ist ja eine Betrug. Die habe wirklich kein email geschickt (und keine Brief).

    Ich habe die Preiserhöhung information nie bekommen.

    Was kann ich machen?

    Mfg,

    Antworten
  • 31. Oktober 2019 um 12:33
    Permalink

    Hallo,

    ich kann das auf dieser Seite beschriebene Vorgehen nur bestätigen. Der Wechel zu Immergruen! klappt super und reibungslos … der Rest ist aber aus meiner Sicht der pure Versuch von Dummfang am Kunden! Ich würde einen Wechsel nicht empfehlen! Auch wenn die Servicemitarbeiter freundlich sind, den Ärger und die verlorene Zeit ist es nicht wert

    Hier mal ein kurzer Verlauf meiner Erfahrung:
    – Vertrag von 10/2018 bis 10/2019

    – Im August 2019 kam (wie üblich bei jedem Anbieter) eine Preiserehöhung im Kleingedrucken

    – Darauf Wechsel zu anderem Anbieter –> das hat aber nicht geklappt, weil Immergruen die Kündigung durch den anderen Anbieter nicht aktzepiert hat. In den letzten Jahren hat dies aber bei anderen Anbietern immer ganz problemlos funktioniert.

    – Anruf bei Hotline und Nachfrage was das soll: Aussage lt AGB müsse man persönlich kündigen, da es sich um eine Sonderkündigung wegen Preiserhöhung handelt. Die automatische Kündigung ginge wohl nur bei einer ordentlichen Kündigung (also erst für 2020, bei 1 Jahr Mindestvertragslaufzeit) … selten so einen Schwachsinn gehört

    – Kündigung per Mail (inkl Entzug des Lastschriftmandats zum 1.11.19), nach 1 Woche kam die Bestätigung und der Wechsel zum neuen Stromanbieter hat funktioniert

    – die nächste „Überraschung“, am Tag des Vertragsendes kam eine „Verbrauchabrechnung“, mit dem Hinweis am 14.11 würden 160 € als Nachzahlung von meinem Konto abgebucht. Als Stromverbrauch wurde eine irrsinnig hoher Wert angegeben, der >1000 kWh über dem Wert lag, den ich bei Vertragsschluss angeben hatte. Nach Ablesung des Stromzählers hatte ich ein Guthaben von 130 € ausgerechnet. Nachfrage bei der Hotline, was das soll: Aussage, lt. AGB sei der Kunde verpflichtet einmal im Jahr ohne Aufforderung eine Zwischenablesung durchzuführen, ansonsten erfolgt eine Schätzung … aus meiner Sicht ist das eine rechtswiedrige AGB, da für den Kunden völlig überraschend. Ich habe den Servicemitarbeiter daruf hingeweisen, dass ich das Lastschriftmandant entzogen und jede Abbuchung von meinem Konto zurückgebucht wird, dann meinte er dass ich die 160 € trotzdem per Überweisung zu zahlen hätte, das würde dann mit den 130 € Guthaben verrechnet (hatte er dann bereist selbst ausgerechnet), ich bekäme dann 290 € zurück, angeblich bekäme das die Buchhaltung sonst nicht hin. Diese Zahlungsaufforderung habe ich verneint, darauf hin meinte er, dass eine Mahnung kommen würde … ich habe mit Rechtsschutzversicherung, Anwalt und Bundesnetzagentur gedroht, das Gespräch wurde freundlich beendet. 10 Minuten später hat er mich zurückgerufen und mir gesagt, dass die Buchhaltung die Rechnung storniert hat und ich in den nächsten Tagen das Guthaben erhalte … na dann bin ich mal gespannt

    – ich bin jetzt wieder zurück gewechselt zu meinen lokalen Stadtwerken, die sind aktuell billger und machen keine Probleme … ist zwar kein Ökostrom mehr, das ist mir aber nun auch egal

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  • 22. Oktober 2019 um 10:52
    Permalink

    Die 365 AG immergrün hat mich an so ziemlich allem zweifeln lassen, was ich bisher von unserem Rechtsstaat gehalten habe. Der unfähigste, chaotischste Haufen eines Unternehmens, das dreist all seine Versäumnisse (Buchungsfehler, Fristversäumnisse etc.) dem kleinen Kunden in die Schuhe schiebt und nicht mit Inkasso-Schreiben etc. spart. Dass ich einmal in diese Situation kommen würde, hätte ich mir nicht erträumen lassen! Ich kann nur jedem raten: Haltet euch von der 365 AG fern! Niemals einen Vertrag mit ihnen abschließen!!!

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  • 3. Oktober 2019 um 21:43
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    Danke für diese hilfreiche Seite. Hatte auch das Vergnügen mit immergrün aka 365 AG. Bei einer routinemäßigen Kontrolle meiner Unterlagen ist mir dann aufgefallen, dass seit 2018 keine Gutschriften mehr erstatten werden (überzahlte Abschlagszahlungen und Boni), die aber immerhin in der Rechnung auftauchten. Bei mir im höherem 3-stelligen Bereich. Naja, werde dann wohl eine Zahlungsaufforderung schreiben (welche ja bei solchen Firmen üblicherweise direkt den Weg in „Ablage rund“ finden) und dann einen Mahnbescheid beantragen; geht ja heutzutage bequem online. Aufrechnung geht bei mir leider nicht, da ich schon Mitte des Jahres den Anbieter gewechselt habe.

    Falls sich jemand auskennt: Sind die eigentlich nach 6 Wochen automatisch in Verzug? Dann könnte ich mir nämlich den nervigen unnützen Schriftverkehr sparen und gleich den Mahnbescheid beantragen.

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  • 3. Oktober 2019 um 01:36
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    Es ist merkwürdig, dass Verivox so einen unseriösen Anbieter wie immergrün überhaupt listet und nicht vor ihm warnt. Es ist offensichtlich schon lange bekannt, dass immergrün versucht, seine Kunden zu linken. Die Masche bei uns: Als Vertragsbeginn wird der Tag der Antragstellung bzw. der Antragsbestätigung genommen. Somit ist eine Laufzeit über 12 Monate faktisch gar nicht möglich. Und natürlich kommt man als Kunde beim Kündigungstermin durcheinander. Üble Masche. Ich habe es ohne Anwalt gelöst bekommen, nach nervigen Telefonaten mit klar formulierten E-Mails. Also Finger weg von immergrün. P. S. Jetzt bin ich beim neuen Anbieter und warte auf die Schlussabrechnung. Habe festgestellt, dass der Sonderbonus gar nicht ausgezahlt wurde. Habe ich gerade per Mail angemahnt.

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  • 30. September 2019 um 10:20
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    Puuhh, dem ganzen kann ich mich nur anschließen. habe auch um Ostern rum diese Preiserhöhung bekommen. Habe direkt am 26.4.19 eine Mail hingeschickt, habe immergrün in dieser Mail meine seit Januar gültige neue Mail Adresse mitgeteilt. Und das ich die Preiserhöhungen nicht akzeptiere. habe daraufhin nichts mehr gehört ? Hatte schon einen neuen Stromanbieter ausgesucht, der mir im Mai mitteilte, das Immergrün die Kündigung nicht akzeptiert ?? Hä ?? Habe daraufhin an Immergrün wieder eine Mail geschickt und von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht. Wieder nichts gehört?? Dann habe ich dort angerufen. Die Mitarbeiterin war sehr freundlich, hat gesagt, sie hätten mir was gemailt (AN MEINE ALTE MAILADRESSE!). Daraufhin habe ich abermals klar gestellt, dass ich seit Januar eine NEUE MAILADRESSE habe. Die Dame hat alles „geändert“ und mir ein Angebot über einen neuen geringeren Abschlag unterbreitet, welches ich tel. auch annahm. Im August bekomme ich per Post eine Mahnung über den Abschlag Juli und August 2019 ??? Hä was ist denn hier los dachte ich. Die haben doch die letzten 12 Monate abgebucht, was soll das jetzt? Wieder dort angerufen, den Sachverhalt versucht zu klären. Der Mitarbeiter meinte, die Kollegin hätte wohl in meiner Emailadresse das „t“ für t-online.de vergessen…(obwohl 2 Mails von mir vorlagen, mit richtiger Mailadresse)…er würde mir nun die „neuen“Vertragsunterlagen und den neuen Lastschrifteneinzug an meine richtige Adresse mailen. Was soll ich sagen: es kam der Lastschrifteneinzug, keine Abrechung, kein Vertrag. Okay dachte ich, füllte den Lastschrifteneinzug am gleichen Tag! aus und dachte die ziehen die fälligen Abschläge dann auch ein. Ich schickte ihn per Post hin, so verlangt es immergrün. Und ihr werdet es nicht glauben: 1 Woche später bekomme ich per Post die Kündigung, mit dem Hinweis, es wäre ja auch an meine ….. Mailadresse (die alte) gegangen, ohne Reaktion meinerseits. Ach? Ich wieder dort angerufen, natürlich sehr ungehalten, warum es kein Mitarbeiter auf die Reihe bekommt meine SEIT JANUAR GÜLTIGE Mailadresse zu ändern. man würde es ändern etc. So, dann habe ich am gleichen Tag die 2 Abschläge überwiesen. Bekomme 1 Tag später Post von EWD. Dort angerufen, die gleiche Thematik wieder aufgesagt. Ich habe so was von keine Lust mehr. Neuen Stromanbieter gesucht, „Sauber Energie“. Hat auch alles geklappt, hoffentlich sind das nicht so Pappnasen wie bei immergrün. Immergrün reagiert auf gar nichts. Habe nun die Schlussrechnung für Juli + August bekommen. Dort haben die doch tatsächlich die Inkassogebühren in Höhe von 70,64 und einen Betrag in Höhe von EUR 149,25 für „Nichterfüllungsschaden“ in Rechnung gestellt. Haben die sie noch alle. Jetzt wird ein Anwalt eingeschaltet. Außerdem habe ich 1 x vom Büro aus was gemailt, woraufhin ich abends die Mitteilung bekomme, das immergrün meine Mailadresse (die vom Büro) geändert hat. Das widerspricht ganz klar den Datenschutzbestimmungen. Ich habe immergrün niemals die Erlaubnis dazu gegeben. Ich bin mit den Nerven am Ende. Jetzt reicht es. Die bekommen von mir keinen Cent!!!! Wer kann mir jetzt helfen?

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  • 15. September 2019 um 19:03
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    Ich werde mich wohl den Leidensgenossen hier anschließen müssen, weil ich Depp die Kündigungsfrist verstreichen lassen habe. Den ganzen Tag muss ich mich schon darüber ärgern und das wohl noch 12 Monate lang.

    Vertragsdaten… Idealenergie:
    Arbeitspreis: 20,90 Cent/kWh
    heim Grundpreis: 7,98 €/Monat
    Eingeschränkte Preisgarantie: bis 31.08.2019
    Vertragslaufzeit: 12 Monate..
    Kündigungsfrist: 4 Wochen zum Vertragsende
    Vertragsverlängerung: 12 Monate

    Vertragsbeginn war der 02.10.2018

    So wie es aussieht habe ich wohl schlechte Karten. Ein Anschreiben zu Ostern dieses Jahr habe ich irgendwie übersehen, oder als Werbung deklariert. in diesem stand das ich ab dem 01.09.2019 anstatt eines Arbeitspreises von 20,90 ct/kWh nun 31,50 ct/kWh bezahlen soll, super das macht schon mal 360 € bei 3600 kWh im Jahr mehr. In dem Schreiben steht aber nicht, ob sich auch etwas an der Grundgebühr verändern wird. Bei Vertragsabschluss betrug die Grundgebühr wie oben zu sehen 7,98 €. Heute habe ich schriftlich per E-Mail angefragt was ich denn für die nächsten 12 Monate zu bezahlen habe und bin dann mal gespannt was ich dazu für eine Antwort bekommen werde.

    Angenommen die senden mir in den nächsten Tagen das ich 20 € Grundgebühr zu zahlen hätte, wäre das dann eine versteckte Preiserhöhung gegen die ich zwecks Sonderkündigungsrecht angehen könnte, weil im Anschreiben von Osten nichts zur Grundgebühr stand? Das Schreiben besitze ich übrigens noch.

    Wie gehe ich jetzt am besten vor? Sollte ich die 12 Monate durchstehen müssen, wovon ich zur Zeit ausgehe, worauf sollte ich besonders achten damit ich hoffentlich nur mit einem blauen Auge davon komme?

    Ich musste heute feststellen, dass über dieses Unternehmen Idealenergie nur schlechtes geschrieben wird, leider zu spät für mich. Traurig finde ich nur wieso solche Unternehmen in Deutschland immer so weiter machen können. Wirklich schade…

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    • 17. September 2019 um 22:39
      Permalink

      Sehr geehrter Herr Berg,

      ich teile Ihr Unverständnis, dass solche Unternehmen derartige Geschäftspraktiken betreiben können und kaum ein Verbraucher sich erfolgreich wehren kann. Deshalb habe ich diese Seite erstellt und deshalb biete ich Ihnen gerne auch an ein Antwortschreiben Ihnen bereitzustellen. Senden Sie mir einfach das Preiserhöhungsschreiben sowie wie den alten und neuen Arbeits- und Grundpreis an moeschler@verbraucherhilfe-stromanbieter.de zu. Ich bin sehr optimistisch, dass Sie die Preiserhöhung abwehren können.
      Beste Grüße
      Matthias Moeschler

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  • 8. September 2019 um 20:01
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    Ich habe am 08.08.19 die Schlussrechnung per 30.06.19 erhalten. Guthaben ca. € 350,00. Bis heute 08.09.19 nicht erhalten.
    Die Abrechnung enthielt aber den Neukundenbonus on 15% nicht, daher habe ich der Abrechnung widersprochen und zur Korrektur bis 19.08.19 aufgefordert. Keine Reaktion.
    Auf telefonische Nachfrage am 22.08.19 erhielt ich die Info, dass die Angelegenheit in der Fachabteilung bearbeitet würde. Keine Reaktion.
    Auf meine weitere telefonische Nachfrage am 28.08.19 erhielt ich die Antwort, dass mein Netzbetreiber meinen Anschluß als Gewerbe und mit Photovoltaik-Anlage gemeldet hätte. Meine Rücksprache mit Stromnetz Hamburg ergab, dass ein Privatanschluss an immergrün gemeldet wurde. Also eine glatte Lüge von immergrün. Habe am gleichen Tag dieses immergrün per Mail mitgeteilt und aufgefordert, Abrechnung bis 30.08.19 zu korrigieren und bis 02.09.19 zu überweisen, sonst Anwalt.
    Am 06.09.19 habe ich Mail von Beschwerdemanagement immergrün erhalten, mit der Mitteilung, dass mir der Bonus nicht zusteht, da unter meiner Adresse ein Gewerbe angemeldet seit, mit einem Link zu Branchenbuch.meinestadt. Gewerbe ist seit Ende 2014 abgemeldet.
    Ich werde die Sache jetzt meinem Anwalt übergeben.

    Habe habe den Eindruck gewonnen, dass hier vielleicht eine neue Insolvenz wie bei Teldafax im anrollen ist.

    b
    Nachdem ich 2

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  • 29. August 2019 um 14:31
    Permalink

    Ich bekomme/bekam sowohl Strom als auch Gas von diesem Lieferanten. Die Sofortboni bekam ich in beiden Fällen nur nach Anruf, insgesamt bis zu 3 Monate später.
    Beide Verträge hatte ich schon Monate vor Deadline gekündigt, dies lief problemlos.
    Die Schlussrechnung bekam ich im Bereich Strom Mitte August ( Vertragsende Ende Juli),. In der Schlussrechnung fehlte der Neukundenbonus. Nach mehrmaligen Anschreiben bekam ich die Mitteilung, das der Bonus verweigert wird, da ich Gewerblich sein sollte. Als vermeintlichen Beweis schickten sie mir ein Link zu http://www.northdata.de.
    Tatsächlich hatte ich einmal ein Gewerbe. Auf der Seite stand aber auch fett drinne, Löschung Juli 2014, eigentliche Löschung war Juli 2013.
    Also habe ich die Ablehnung beantwortet, in dem ich das amtliche Löschdokument als Scan zugesandt habe, mit der Aufforderung, die Schlussrechnung entsprechend zu korrigieren binnen 6 Wochen ab Vertragsende. Bis jetzt ist da nichts passiert, allerdings haben sie j a auch noch 2 Wochen Zeit.
    Ärgernis ist, dass sie mir insgesamt 12 Abschläge abgebucht haben, obwohl 11 Abschläge vertraglich vereinbart sind. Mit 11 Abschlägen waren sowohl beim Gas als auch beim Strom der Gesamtbruttobetrag ohne Boni bezahlt.
    Telefonisch als auch schriftlich stößt man auf taube Ohren. Sie ignorieren alles, was du sagst und meinen dann, dass du laut AGB dazu verpflichtet bist. Blick in die AGBs lässt keine Anzahl der Monatsabschläge/Jahr erkennen. Auch das ignorieren sie, wenn du es nennst. Sie drohen dir sofort mit Inkasso.
    Diese Seite hier hilft wahnsinnig und ich bin guter Dinge, wenn ich den Zeitfaktor aussen vor lasse, dass ich mit einem blauen Auge davon komme.

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  • 8. August 2019 um 19:31
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    Vom Mai 2018 bis April 2018 war ich Kunde bei der immergrün – Energie GmbH. Die Kündigung verlief ordnungsgemäss, lediglich die Rückzahlung des Rechnungsguthaben zog sich über Wochen hin. Erst nach zwei Emails und einem ausführlichen Schreiben , auf der Grundlage ihres Musterbriefes wurde das Rechnungsguthaben überwiesen, nach 3 Monaten !
    Die Lehren daraus , vor weiteren Verträgen mit diversen Anbietern ob nun Strom oder Gas erst einmal im Internet ausführlich zu recherchieren, bzw. auch bei Verivox die Angebote mit kritischem Auge betrachten.

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  • 9. Juli 2019 um 18:52
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    Meine erfahrungen mit immergrün-Gas. Vertrag über check24 (18.04.2018) abgeschlossen. Vertragsbestätigung am 20.04.2018 bekommen zu folgenden Konditionen: Arbeitspreis: 4,05 Cent/kWh_Grundpreis: 9,22 €/Monat_Eingeschränkte Preisgarantie: 12 Monate_Vertragslaufzeit: 12 Monate_Kündigungsfrist: 6 Wochen zum Vertragsende_Vertragsverlängerung: 12 Monate

    Soweit so gut. Gestern habe ich die Verbrauchsabrechnung Rechnungs-Nr.: RES01573503 bekommen und ich bekomme 95,26 € zurück. Aber mein Abschlag wurde von 84 € auf 97 € erhöht ohne einen ersichtlichen grund. Mein Anruf wurde dreimal weitergeleitet und dann habe ich erfahren das sich mein Grundpreis von 9,22 €/Monat auf 38 €/ Monat erhöht hat. Meine Frage wann ich von der Preiserhöhung erfahren haben soll? Antwort: mir wurde zu Ostern eine Brief gesendet (der Umschlag war ein osterlich Bunt) in dem die Preiserhöhung mitgeteilt wurde. Entweder habe ich diesen Brief nicht bekommen oder er ist in den Papiermüll gelandet weil ich dachte das ist Osterwerbung. Heute kann ich nicht mehr kündigen weil mein Sonderkündigungsrecht vorbei ist. Mir wurde dann heute ein anderer Tarif vorgeschlagen. 24 Monate ein Grundpreis 15,69 €/Monat und Arbeitspreis 5,51 cent/kWh.
    Für mich ein Klarer Fall von Verarsche, Betrug. Ziel von immergrün erreicht. Schön die Preiserhöhung per Post als Werbung getrant senden. Somit verpasst der Kunde sein Sonderkündigungsrecht und macht einen teueren 24 Monatsvertrag per Telefon.

    Ich habe die Schlichtungsstelle darüber informiert und warte auf Antwort.
    Der Anbieter ist nicht zu empfehlen. Schade ist das solche unseriösen Anbieter über Check24 vermittelt werden. Ich werde wohl check 24 auch noch mal anschreiben!!!

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    • 16. Oktober 2019 um 20:45
      Permalink

      Hallo Herr Rhode oder auch gerne an andere Betroffene,

      wie ist denn das Thema mit der getranten Erhöhung im OsterFlyer von immergrün ausgegangen?
      Letzte Woche wurde ich erst über die Festzsetzung eines höheren Abschlags in der Jahresendrechnung auf die dort erwähnte Erhöhgung über Rückwärtsrescherche aufmerksam. Und nun stehe vor der gleichen Herausforderung mir zu überlegen, wie ich am besten weiter verfahre.

      Antworten
  • 29. Juni 2019 um 14:26
    Permalink

    Nach Auslauf der Lockangebots-Frist kam — wie immer Freitag abend, wenn man für so etwas am wenigsten Nerv hat — ein verschwurbeltes Schreiben mit einer im Endeffekt unfassbar hohen Tariferhöhung. Mit Bezug auf das so entstandene Sonderkündigungsrecht haben wir den Vertrag gekündigt — und zwar selbst, weil bei Sonderkündigungen die Kündigung durch den Nachfolgelieferanten bzw. ein Vergleichsportal („Wir übernehmen das für Sie“) grundsätzlich nicht akzeptiert werden. Vertragsauslauf zum 31.03. Weil der monatliche Abschlag üb er dem aufgrund des Verbrauchs errechneten lag, war eine dreistellige Rückzahlung fällig. Diese wurde uns „schon am 28.06., also knapp 3 Mon. nach Vertragsende angekündigt – noch nicht gezahlt. Neben der Teaser-Masche bedient man sich auch noch bei den Kunden als zinslose Kreditlieferanten. Dieses Spiel wird von den gängigen „Vergleichsportalen“ nicht durchkreuzt, etwa durch entsprechende Warnhinweise. Auch hier das Gesetz des wilden, freien Marktes: Bereicherung stinkt nicht, wer dumm ist, darf beschissen werden.

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    • 29. August 2019 um 16:30
      Permalink

      Brief für die Preiserhöhung zum 30.06 nie bekommen. Nach Anrufen wäre der Brief angeblich im April rausgegangen. Habe lediglich eine email bekommen am 08.08 mit der Info das der neue Betrag am 30.08 abgebucht wird. Sodass ich sofort gekündigt habe. Aber die Kündigung abgelehnt wurde. Was kann man machen?

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  • 23. Juni 2019 um 19:21
    Permalink

    immergrün mahnt und spielt „toter Mann“ – das Leben „nach dem Vertrag“…

    Als Gaskunde bei immergrün bekam ich auch im April 2019 die Mail mit der „Grundpreisanpassung“ (von 5,98 auf 27.- pro Monat) und habe daher von der in der Mail explizit erwähnten Kündigungsmöglichkeit zum 31.05.2019 Gebrauch gemacht.
    Natürlich per E-Mail – schließlich weist immergrün in seinen Schreiben selber auf die große Bedeutung der Online-Kommunikation hin: ein „wesentlicher Bestandteil der Belieferungsbedingungen“.

    Dass diese Kündigung offenbar schlichtweg nicht bearbeitet wurde, erfuhr ich allerdings erst dadurch, dass mein neu gewählter Anbieter die Belieferung ablehnte, da der bisherige Lieferant (immergrün) das Ende des Vertrags nicht bestätigt hatte.
    Immerhin – ein Anruf bei immergrün führte dann dazu, dass mein Vertrag zum 11.06.2019 beendet wurde und ich dies sogar per Mail bestätigt bekam. Durch das Begrüßungsschreiben des örtlichen Grundversorgers war zu ersehen, dass der Abmeldetermin von immergrün wie versprochen eingehalten wurde – und mittlerweile habe ich auch einen (hoffentlich seriösen) Nachfolger für die Gasbelieferung. Der wird hier im Moeschler-Portal (das ich leider erst heute kennengelernt habe) wenigstens nicht auf der Negativ-Liste geführt…

    ABER…seit dem Ende des immergrün-Vertrages bekomme ich nun regelmäßig von denen etwa alle 10 Tage eine Mail mit Zahlungserinnerung bzw. jetzt schon erster Mahnung über die nicht eingegangene Abschlagszahlung für Juni 2019 (bis einschl. Mai hatte ich noch überwiesen). Meine erste Antwort per Mail, dass dies ja wohl nur ein Irrtum sein kann und ich doch auf die Schlussrechnung warte, blieb – wer hätte es gedacht – unbeantwortet.

    Seit ich heute die verbraucherhilfe-stromanbieter.de – Seiten kennengelernt und vieles gelesen habe, fürchte ich, dass es bei immergrün nicht einfach um Schludrigkeit geht – die würden es vermutlich bis zum Inkassoverfahren kommen lassen? Ich bin etwas unsicher, wie ich mich dagegen schützen kann, nachteilige Folgen durch eine unberechtigte Forderung in Kauf nehmen zu müssen – ignorieren soll man Mahnungen (auch unberechtigte) ja besser nicht…aber was hilft bei einem Anbieter, der den Kommunikationsweg „E-Mail“ wohl immer nur dann ernst nimmt, wenn er der Absender ist?

    Trotzdem nochmal einen Mahnstopp per Mail einfordern – und gleichzeitig das Schreiben per Einschreiben/Einwurf zustellen?

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    • 25. Juni 2019 um 13:11
      Permalink

      Update 25.06.2019: Reaktion von immergrün

      Der Fairness halber will ich hier noch schildern, wie es weiterging: ich habe am 23.06. ein Schreiben aufgesetzt, in dem ich auf die von immergrün verzögerte Kündigung hingewiesen und die Einstellung von Zahlungserinnerungen/Mahnungen (Mahnstopp) gefordert habe, da es keinen Belieferungsvertrag mehr gäbe. Stattdessen habe ich die Erstellung der Schlussrechnung (basierend auf dem Beispieltext hier im Portal) angefordert.
      Das Schreiben war dazu gedacht, es als Einschreiben/Einwurf zuzustellen – da E-Mail aber die vertragsrelevante bevorzugte Kommunikationsmethode ist, habe ich es zunächst als PDF-Anhang per Mail geschickt (aufgrund der bisherigen Erfahrungen nicht wirklich erwartend, dass es darauf eine Reaktion geben würde).

      Da ich bislang eher positive Erfahrungen mit Anrufen beim immergrün-Service gemacht hatte, rief ich gestern (24.06.19) vormittag auch noch mal dort an und habe die Situation angesprochen. Es hat leider eine Zeit gedauert, bis der immergrün-Mitarbeiter sich überhaupt auf meine Sicht der Lage eingelassen hat – vermutlich aufgrund der Daten in seinem System ging er davon aus, dass ich gewollt zum 11.06.2019 gekündigt hätte und daher der Juni-Abschlag korrekt wäre.
      Am Ende bin ich freundlich, aber beharrlich geblieben, so dass ich die mündliche Zusage bekommen habe, dass er meinen Fall an die zuständige Fachabteilung weiterleiten würde.

      Etwa zwei Stunden später kam eine Mail von immergrün, mit der Information, dass die Abschlagsforderung und die Mahngebühr storniert wurden und mein Kundenkonto nun ausgeglichen sei.

      Die Kosten für den Brief kann ich mir also vorerst sparen ;-).

      Das hinterlässt alles ein sehr undurchsichtiges Bild, das auf mich weniger betrügerisch denn chaotisch wirkt. Aber auf jeden Fall nicht empfehlenswert, denn den Zeiteinsatz und den Ärger brauche ich wirklich nicht…

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  • 22. Juni 2019 um 10:00
    Permalink

    Immergrün scheint ein Unternehmen zu sein das nur auf Betrug aufgebaut ist. Gas und Strom habe ich bei diesen Verbrechern gehabt. Gas habe ich schon gewechselt. Eine unseriösere Firma ist mir in meinem Leben noch nicht untergekommen. Man hat einfach mal versucht 170 Euro einzuziehen ohne einen Zeitraum oder eine Leistung dafür zu nennen! Ebenfalls werden von Immergrün! (oder 365 GMBH) weitere Betrügerfirmen zum Geldeintreiben benutzt die einfach mal fast den selben Betrag als Bearbeitungsgebühr verlangen. In den nächsten Tagen wird das Anliegen meinem Anwalt vorgelegt. Solche Betrügerfirmen werden auch noch in Deutschland erlaubt. Völlig unverständlich.
    Also an jeden: NIEMALS zu Immergrün!
    Eine komplette Firma mit Verbrechern!

    Antworten
  • 22. Mai 2019 um 13:04
    Permalink

    Ich war bei immergrün vom 01.05.18 bis 30.04.19, seinerzeit über verivox vermittelt. Nach dem von mir angegebenen voraussichtlichen Verbrauch sollte ich 11 Abschläge a 80 € zahlen. Der monatliche Abschlag wurde dann auch von immergrün so in der Höhe bestätigt und der erste Abschlag im Mai 2018 abgebucht. Im April 2019 erfolgte dann die Abbuchung eines 12. Abschlages. Auf meine Mail an immergrün, warum mir ein 12. Abschlag abgebucht wurde, bekam ich lediglich sinngemäß zur Antwort, dass es jetzt halt so wäre und ich doch am 30.04.19 denen vorab den Zählerstand, am besten mit Foto, mitteilen solle, damit man die Endabrechnung schneller erstellen kann und ich somit eher an mein Guthaben komme. Habe ich dann auch gemacht, natürlich zeitgleich auch an den Netzbetreiber, der Eingang wurde auch von immergrün bestätigt. Seitdem tut sich nichts mehr.

    Ich finde es schon ziemlich dreist von immergrün, dass die Auftragsbestätigung keine Angaben zu der Anzahl der monatlichen Abschläge enthält und ich davon ausging, da der von verivox ermittelte monatliche Abschlag für 11 Abschläge mit der Bestätigung von immergrün übereinstimmte, dass mir auch nur 11 Abschläge berechnet werden.

    Ich darf gespannt sein, wann ich meine Endabrechnung bekomme. Ich kann nur sagen, dass ich von allen Marken der 365 AG zukünftig die Finger lassen werde.

    Antworten
  • 13. Mai 2019 um 07:23
    Permalink

    Hallo,
    ich habe am Wochenende meine Jahres Abschlussrechnung von Immergrün erhalten.

    Knapp 1.700,- Der verbrauchte Arbeitsstrom passt soweit mit meinen Daten überein. Jedoch wurde der mir in Rechnung gestellte Grundpreis offensichtlich von 2,56/Monat auf 37,-/Monat angehoben… Daraufhin habe ich mir alle Schreiben von Immergrün nochmals durchgesehen und siehe da, bei der letztjährigen Jahresrechnung steht irgendwo mitten drin in einem kleinen Feld ganz beiläufig erwähnt das der neue Grundpreis 37,- im Monat beträgt. Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen von 30,72 im Jahr auf 444,-

    Leider habe ich keine Ahnung was ich da jetzt noch machen kann. Die Abrechnung mit der Erhöhung war ja von Mai 2018 und ich habe nun die Kündigungsfrist für dieses Jahr verpasst.

    Wie kann ich mich gegen diese Erhöhung nachträglich wehren, oder aus meinem Vertrag raus?

    Schönen Gruß

    Antworten
    • 8. Juni 2019 um 13:09
      Permalink

      Hallo,

      mir ist ähnliches passiert, allerdings liegt mir die Abrechnung immer noch nicht vor. Lt. Hotline wurde auch bei mir der Grundpreis ohne mein Wissen angehoben. Der Abschlag wurde jedenfalls nicht angepasst, was jetzt vermutlich in einer hohen Nachzahlung endet. Und die Kündigungsfrist ist jetzt auch verstrichen. Gibt es eine Möglichkeit den Vertrag keine weiteren 12 Monate erdulden zu müssen? Der Rechnung, wenn sie denn kommt, werde ich auf jeden Fall widersprechen.

      Antworten
    • 7. Juli 2019 um 17:11
      Permalink

      Hallo Dirk,

      das „…, bei der letztjährigen Jahresrechnung steht irgendwo mitten drin in einem kleinen Feld ganz beiläufig erwähnt, dass der neue Grundpreis 37,- im Monat beträgt.“ sollte Ihre Rettung sein.

      Verlangen Sie von der Immergrün-Energie die Rücknahme der Grundpreiserhöhung für den gesamten Zeitraum. Die Preiserhöhung dürfte nach §41 (3) EnWG unwirksam sein (verspätet und intransparent). Vermutlich wird die IG aus reiner „Kulanz“ einlenken. Wenn nicht, sollten Sie vier Wochen später, bei der Schlichtungsstelle Energie e.V., ein für Sie kostenloses Verfahren nach § 111 EnWG anstrengen.

      Viele Grüße
      René

      Antworten
  • 16. April 2019 um 20:25
    Permalink

    Habe leider auch schlechte Erfahrungen mit Immergrün-Energie gemacht. Schlecht auffindbare Preiserhöhung, dann habe ich zum 31.03.2019 gekündigt. Soweit alles klar, Endabrechnung erhalten mit einem Grundpreis von 24 Euro statt 5,79 Euro. Habe es reklamiert und dann würde behauptet ich hätte am 13.12.2018 ein Preisinformationsschreiben bekommen. Nur haben wir nie etwas erhalten und unsere Kündigung wurde auch akzeptiert. Dann kamen alle möglichen Behauptungen wie die Kündigung wurde aus Kulanz akzeptiert usw.
    Habe mittlerweile eine Verbraucherbeschwerde (nach § 111a EnWG) bei Immergrün eingereicht und siehe da, die Rechnung wurde nun aus Kulanz geändert.
    Echt nie wieder Immergrün

    Antworten
  • 16. April 2019 um 11:09
    Permalink

    Hallo, ich habe Rechtzeitig im Februar über VERIVOX einen Gasanbieterwechsel gemacht. Mein Vertrag bei 365 AG läuft bis zum 30.4. 2019. Trotz aller Angaben beim neuen Anbieter, bekomme ich die Nachricht, das ich bei 365 AG nicht Identifiziert werde. Was kann man machen. Werde einen Anwalt einschalten

    Antworten
  • 12. März 2019 um 18:16
    Permalink

    Hallo,
    ich brauche Ihre Hilfe. Ich habe aufgrund einer Preiserhöhung zum 01.03.2019 von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht und meinen Stromvertrag bei immergrün! zum 28.02.2019 gekündigt. Ich habe sogar eine Kündigungsbestätigung per Mail erhalten. Da ich mit der Kündigung recht spät dran war, beliefert mich immergün! noch bis Mitte März mit Strom (hoffentlich zu den alten Preisen). Nun erhielt ich eine „Mahnung“ (= Betreff in der E-Mail) bzw. „freundliche Zahlungserinnerung“ (= Betreff im Schreiben) von der 365 AG, dass der Abschlag für März 2019 noch zur Zahlung offen steht, Fälligkeit: 01.03.2019, also eigentlich NACH Vertragsende. Muss ich den Abschlag zahlen, weil mich immergrün! noch ein paar Tage beliefert, oder ist der Abschlag nicht rechtens, da der über den 28.02.2019 hinaus gehende Verbrauch Teil der Abschlussrechnung sein wird? Wie gehe ich jetzt am besten vor? Danke.

    Antworten
  • 5. März 2019 um 18:00
    Permalink

    Ich kann das nur alles bestätigen,denn ich habe nun auch Ärger mit immergrün, meine Kündigung wurde nicht anerkannt obwohl ich die 6 Wochenfrist eingehalten habe.
    Dann bekam ich die Entabrechung wodurch ich plötzlich 400 Euro nachzahlen soll. Ich habe Widerspruch eingelegt und dies per Einschreiben versendet. Bis heute warte ich auf eine Antwort! Per Mail kam dann das ich keine Sonderkündigungsrecht habe weil keine Preiserhöhung . Dabei haben sie den Arbeitspreis von 23 auf 30 cent erhöht ohne mich zu informieren. Dann habe ich festgestellt das sie mit 2 verschiedenen Zählerständen rechnen. Auch dies habe ich schriftlich moniert ,keine Reaktion! Ich habe sofort eine Rückbuchung vorgenommen und dies mitgeteilt. Ich wollte dann den neuen höheren Monatsbetrag überweisen, leider ist aber die Konto Nr. nicht zu ersehen ,darauf eine Mail mit der bitte um Zusendung der Konto Nr. keine Reaktion!
    Die reagieren einfach nicht! Was ist das wieder für eine Masche?
    War schon bei der Verbraucherzentrale die das alles auch nicht wirklich checkten.
    Jetzt bleit mir wohl nur der Gang zum Anwalt.
    Das kostet alles nur Nerven,aber lieber zahle ich den Anwalt als an dies Unternehmen.

    Antworten
  • 7. Februar 2019 um 22:30
    Permalink

    Ich bin nunmehr seit fast 2 Jahren Kunde bei immergrün. Alles funktionierte reibungslos, bis im Januar dieses Jahrs die vereinbarten Lastschriften der Abschlagzahlungen ohne vorherige Information nicht mehr getätigt wurden. Darauf aufmerksam wurde ich erst nach einer Mahnung in meinem Postfach. Gleichtags bat ich immergrün um Klärung des Sachverhalts verbunden mit dem Hinweis, dass das meine Bank keine Abbuchung abgewiesen hat. Statt einer Rückmeldung bekam ich aber 15 Tage später eine Abmahnung von EWD Inkasso über einen nunmehr doppelt so hohen Betrag. Auch hier blieb eine sofortige schriftliche Rückmeldung als auch ein Anruf beim Kundenservice mit der Bitte um unverzügliche Klärung unbeantwortet.
    Nach Lesen der Forenbeiträge ist mir auch klar warum.
    Nur eine gezielte Absicht des in Verzug setzen des Kunden kann das Schweigen und die sofortige Einschaltung des Inkasso Unternehmens erklären. Dies vereinbart sich in keinem Fall mit einem seriösen Geschäft und zielt nur auf Umsatzgenerierung bei der eigenen Inkasso Tochter ab.
    Aus meinem Verständnis heraus verletzt das Vorgehen von immergün vertragliche Vereinbarungen. Die Lastschriftvereinbarung ist Teil der gemeinsamen Vertragsvereinbarung, sie muss erfüllt werden und kann nicht einseitig, grundlos und ohne Information gekündigt werden.
    Nun meine Frage, gibt es Präzedenzfälle an denen ich mich orientieren kann, um die ungerechtfertigten Forderungen abzuwehren?

    Antworten
  • 6. Februar 2019 um 20:40
    Permalink

    So, jetzt hat es mich auch erwischt… Ich erhielt Ende Januar eine Endabrechnung von besagtem Unternehmen, bei der mir der Vebrauch von 4000 kwh als Singlehaushalt sehr hoch vorkam. Also habe ich Anfang Februar den Zählerstand überprüft und festgestellt, dass der in der Rechnung ausgewiesene Zählerstand 1.300 kwh mehr beträgt als der tatsächliche Zählerstand… Inkl Foto habe ich das Unternehmen vor 2 Tagen per Email darauf hingewiesen und eine korrigierte Rechnungstellung erbeten, anstatt einen geringen dreistelligen Betrag als Nachzahlung Mitte Februar einzuziehen (blöderweise Latschriftverfahren). Sollte es nicht handeln und den Betrag einziehen, habe ich rechtliche Schritte und a.o. Kündigung angedroht und außerdem eine Eingangsbestätigung erbeten. Bislang habe ich diese nicht erhalten (und ich rechne auch nicht mehr dabei). Deshalb habe ich meine Nachfrage heute per Email erneuert und bis zum 15.02. eine Rückmeldung mit Lösungsvorschlag erbeten. Auch hier rechne ich nicht mit einer Rückmeldung.
    Des weiteren habe ich versucht, mich ins Kundenportal einzuloggen. Das funktiniert auch, aber ich sehe nur einen weißen Screen und keine hinterlegten Daten bzw. Dokumente. Ich vermutete ein Schreiben, dass ich einen Zählerstand übermitteln soll bzw. die letzte Jahresabrechnung oder ein Schreiben einer möglichen Preiserhöhung. Nichts dazu liegt mir vor. Per Email habe ich im letzten halben Jahr auch nur die besagte Jahresabrechnung von Ende Januar 2019 erhalten. Jetzt überlege ich, wie ich weiter vorgehen soll. Sollte eine Geldabbuchung erfolgen, werde ich diese mittels Bank unterbinden. Aber weiß sonst noch jemand Rat, sich dagegen zu wehren ?

    Antworten
    • 7. Februar 2019 um 06:09
      Permalink

      Ich empfehle Ihnen alles schriftlich festzuhalten. Kommunizieren Sie schriftlich und machen Sie auch ein Foto vom leeren Kundenportal. Als nächstes würde ich eine Beschwerde auf de.reclabox.com einstellen. Ich bin mir sicher, dass dann Bewegung in die Sache kommt.
      Haben Sie den Zählerstand an immergrün und den Netzbetreiber geschickt? Das ist wichtig, sodass Sie den Fehler bei immergrün besser nachweisen können. Notfalls müssten Sie die Schlichtungsstelle einschalten.
      Viel Erfolg!

      Antworten
  • 6. Februar 2019 um 08:22
    Permalink

    Vielen Dank für die Infos auf dieser Seite, das hat mir sehr geholfen.

    Antworten
  • 6. Februar 2019 um 08:20
    Permalink

    Einschreiben mit Rückschein am 08.01.19 ageschickt, am 14.01. habe ich per E-Mail die
    Abrechnung erhalten, mit dem Hinweis, dass das Guthaben „zeitnah“ ausgezahlt wird.
    Auf zweimalige E-Mail-Nachfrage, wo das Geld bleibt, erfolgte der Zahlungseingang dann
    am 31.01.19.
    Also am besten Schreiben mit Nachweis, bei mir hat das geklappt.
    Aber immerhin bin ich von den anderen, hier geschilderten Machenschaften verschont geblieben

    In Zukunft werde ich wohl keine privaten Anbieter mehr aussuchen und lieber etwas mehr bezahlen.

    Antworten
  • 25. Januar 2019 um 18:16
    Permalink

    Hallo,
    ich warte nun seit bereits 2 Monaten auf meine Jahresabrechnung und habe bereits telefonisch 2-fach darauf hingewiesen, die Kollegin vom Service teilte mir mit, dass diese auf jeden Fall im Laufe der Woche geliefert werden. – das ist nun 2-Wochen her.
    Ich werde nun eine Mahnung per Email einreichen.
    Mit freundlichen Grüßen
    SM

    Antworten
  • 7. Januar 2019 um 19:51
    Permalink

    Ich habe hier bereits im März über meine schlechten Erfahrung bzgl. der Bonusauszahlung
    berichtet.
    Meine Kündigung war zum 30.10.18, bis heute habe ich noch keine Abrechnung erhalten,
    muss allerdings gestehen, dass ich aufgrund von privaten Angelegenheiten nicht mehr daran
    gedacht habe.
    Ich werde ein Schreiben mit dem obigen Mustertext verschicken und berichten, was sich weiter
    tut. Hat Verivox diesen Anbieter noch im Programm? _- Ich habe gerade kein Angebot gesehen-oder sind die inzwischen zu teuer`:-)

    Antworten
  • 10. Dezember 2018 um 20:23
    Permalink

    Ich frage mich wie es möglich ist, dass dieses Unternehmen noch immer Kunden abzocken kann, ohne dass denen endlich das Handwerk gelegt wird. Ich hatte vor zwei oder drei Jahren mit Immergrün zu tun und musste einen Anwalt einschalten, um mein Recht durchzusetzen. Eine Strafanzeige gegen das Unternehmen wurde nicht weiter verfolgt. Ich kann nur dringend davon abraten, Kunde bei diesem Unternehmen zu werden.

    Antworten
  • 7. Dezember 2018 um 19:07
    Permalink

    Auch ich bekam im November 2018 eine Erhöhung des Arbeitspreises zum 1.1.2019 angekündigt. Das Schreiben enthielt immerhin in der Überschrift bereits die Ankündigung „Information zu Arbeitspreiserhöhung“, allerdings las sich der Rest des Schreibens dann auch eher wie eine Werbebroschüre der Energiewirstschaft allgemein. Nach der Bezifferung des neuen Arbeitspreises fehlte der Hinweis auf die höhe des Preisanstieges und vor allem der Hinweis auf der Sonderkündigungsrecht aufgrund dieser Erhöhung.
    Nach 3 vergeblichen schriftlichen Versuchen bis 31.12. aus diesem Vertrag rauszukommen, muss ich nun wohl auch einen Anwalt bemühen. Die Krönung war die freundliche Bestätigung meiner Kündigung zum Vertragslaufzeitende. Das Bestehen auf der Sonderkündigung wird einfach ignoriert.
    Unglaublich, dass sich solche Geschäftspraktiken tatsächlich noch am Markt halten können. Ich bin fassungslos.

    Antworten
  • 4. Oktober 2018 um 18:47
    Permalink

    Danke für den Beitrag.

    Habe über check24 einen Auftrag für die Stromversorgung bei idealenergie vereinbart.
    Von Idealenergie kam eine „Auftragseingangsbestätigung“ mit sämtlichen wesentlichen Vertragsinhalten, Preis, Name, zensierte Kontodaten, Lieferbeginn usw. Paar Tage später kam dann die wirklich extrem dreist geschriebene Ablehnung. OHNE GRÜNDE. Gründe werden mir als Kunden nicht genannt wegen Datenschutz. Also werden meine Daten vor mir selbst geschützt? Oder wird die Information, ob und wann dem derzeitigen Versorger gekündigt wurde, vor mir geschützt? In der Mail stand, ich solle mich nach anderen Anbietern umschauen und ja nicht im Kundenservice anrufen.
    Ich rief trotzdem dort an und erlebte einen wahnsinnig dreisten und respektlosen Kundenservice, der mir erklärte, die wollen mich als Kunde haben aber ich sei zu blöd deren Ablehnung zu respektieren.
    Bitte sorgen Sie dafür, dass solchen Unternehmen der Stecker gezogen wird.
    Vielen Dank!

    Antworten
  • 1. Oktober 2018 um 08:48
    Permalink

    Ich war ein Jahr Kunde bei immergrün. Im Juni 2018 habe ich von immergrün meine Verbrauchsabrechnung mit einem Guthaben von 216,55€ erhalten und dieses auch überwiesen bekommen. Kurz danach konnte ich zum 31.07.2018 von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen , was auch alles reibungslos funktioniert hat. Seit dem 01.08.2018 habe ich nun also einen neuen Stromanbieter. Heute am 01.10.2018 erblicke ich eine Abbuchung in Höhe von 216,55€ von 365AG (immergrün) von meinem Konto. Ich habe keine schriftlichen Informationen zu der Abbuchung. Es scheint so, als ob man sich mein Guthaben wieder zurückgebucht hätte.

    Antworten
  • 4. September 2018 um 09:30
    Permalink

    Ich habe bei diesem Unternehmen gearbeitet. Im „Beschwerdemanagment“ auf der höchsten Eskalationsstufe. Beschwerdemanagment in „, weil es nichts weiter als eine Klageabwehr war.
    ALLE Vorwürfe sind wahr. Guthaben werden gezielt einbehalten, beinahe monatlich neue „Bonusversagungsgründe“. Verstecke Preiserhöhungen hat man hier gemeistert.

    Intern ist das „Individuell1“ Legende. Eine mehrseitige Werbebroschüre bei der es um ein I-Phone Gewinnspiel ging. In der ein Grundpreis von mehr als 20,00 € pro Monat ( von 0,00€ auf 20,00. Da ursprünglich ohne Grundpreis war der Arbeitspreis von vornherein hoch)

    Es war bekannt, dass diese Preiserhöhung, allein wegen der Höhe vor keinem Gericht standhalten würde.
    Aber wer nicht allermindestens mit Klage gedroht hat zahlt diesen Preis bis heute.

    Besonders beliebt ist auch der „Nichterfüllungsschaden“ aufgrund Nichterfüllung des Vertrages , beispielsweise wegen Umzug oder Zahlungsverzug (der gezielt provoziert wird).
    Sollte sich jemand darüber beschweren wird er zu alleerst einige Gerichtsurteile erhalten, die bestätigen, dass dieser NES erhoben werden darf. Was auch stimmt. Und dann würden wir kulanter weise anbieten statt 300€ nur 150€ zu verlangen. Tja und sobald sie dem zugestimmt haben, haben wir einen Vergleich geschlossen. Nun kann auch hier Anwalt hier gegen nichts mehr tun.

    Die Betrugsmasche daran? Mit mehr als 50€ NES würde man nur in den absoluten Härtefällen vor einem deutschen Gericht durchkommen.

    Oh und klagewütig ist man auch selbst. Aber kann man ja machen. Anwaltskanzlei und Inkasso“Dienstleister“ …ist ja alles Hausintern.

    Und das ist nur die Spitze des Eisberges.

    Im übrigen waren die Portalkunden ( Abschluss über zb Verivox) noch die, die am besten behandelt worden sind. Weil ein Portal hinter ihnen steht.

    Und von diesen Kunden stammen schon diese ganzen Beschwerden.

    Ich könnte wahrscheinlich spontan 10 Seiten über die Maschen dieser Verbrecher berichten.

    Finger Weg von allen Firmen die zu diesem „Kartell“ gehören.

    Antworten
    • 4. September 2018 um 11:29
      Permalink

      Sie schreiben: „Ich könnte wahrscheinlich spontan 10 Seiten über die Maschen dieser Verbrecher berichten.“
      Sehr gerne biete ich Ihnen diese Plattform! Schreiben SIe mich einfach an via mrmoeschler(at)gmail.com.

      Antworten
  • 24. August 2018 um 08:38
    Permalink

    Hallo!
    Vorab herzlichen Dank für Ihre Arbeit, Sie sind mir und vielen anderen auch sicherlich eine sehr große Hilfe!
    Nun zu meinem Anliegen: Ich habe umzugsbedingt zum 01.07.2017 zu immergrün gewechselt. Vor ca 2 Wochen haben wir dann die erste Abrechnung bekommen mit einem recht großen Guthaben. Also überprüfte ich, in wieweit sich der Abschlag geändert hat und musste feststellen, dass dieser um 10 € pro Monat angestiegen ist. Also habe ich beim Service angerufen und mich erkundigt. Dort wurde mir erklärt, dass dies einer Erhörung des Grundpreises geschuldet ist. Das habe man mir in einer E-Mail am 16.06.2018 mitgeteilt. Das habe ich überprüft und festgestellt, dass an dem Tag eine Mail mit folgendem Betreff eingegangen ist: „Anpassung unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen (für Gewerbekunden und Verbraucher) und Ihrer Preise“. Da ich einen kleinen Bildschirm nutze, habe ich dies als eine der vielen Mails zur Änderung des Datenschutzes gewertet, wie sie die Tage zahlreich eingegangen sind (aufgrund der künstlich in die Länge gezogene Betreffzeile war dies nricht wirklich ersichtlich). Nun würde ich natürlich gern mein Sonderkündigungsrecht geltend machen. Faktisch habe ich von der Preiserhöhung ja erst diesen Dienstag erfahren. Die Mail ging jedoch im Juni ein. Ich bin jedoch unsicher, ob ich dieses Procedere als Verstoß gegen § 41 werten kann. Was meinen Sie dazu? Herzlichen Dank!!!

    Antworten
    • 4. September 2018 um 09:51
      Permalink

      Hallo Kamila,

      ich bin die Exmitarbeiterin aus dem Kommentar über dir.

      Einige Fragen dazu:

      Wann hast du den Vertrag abgeschlossen?
      Wann war Belieferungsbeginn? (Klingt nach Preiserhöhung vor Belieferungsbeginn?)

      Für das Sonderkündigungsrecht ist entscheidend wann die Firma Ihnen die Preiserhöhung geschickt hat, nicht wann sie diese auch gelesen haben. Und das die Mail geschickt wurde, kann das Unternehmen problemlos nachweisen. Wird es aber frühstens bei einer Gerichtsverhandlung nachweisen.

      Dies ist nicht der richtige Ansatz!

      Aber, und auch ohne diese Preiserhöhung konkret gesehen zu haben (zum Glück bin ich dort schon einige Zeit nicht mehr), kann ich Ihnen garantieren, dass die Transparenz und Eindeutigkeit anzuzweifeln ist. Man ist immerhin klüger geworden „…und Ihrer Preise“ im Betreff ist transparenter als alles was vormals kam.

      Sie als Privatperson werden dabei jedoch verlacht wenn sie versuchen etwas zu erreichen.
      Ein Anwalt ist meist auch nicht empfehlenswert, weil diese Fälle sich für Anwälte nicht lohnen und sie normalerweise den ersten auch noch so schlechten Vergleich annehmen. Viele Anwälte haben weniger erreicht als Kunden die normal in der Hotline anriefen.

      So bekommen sie Recht:

      Sie beschweren sich hierüber. Schriftlich per Mail. Sie stellen die Transparenz der Preiserhöhung infrage. Werden sie ruhig konkret. Bezeichnen sie die Preiserhöhung als „verstecke Preiserhöhung“
      Formulieren sie eine konkrete Forderung wie Ihrer Beschwerde abgeholfen werden kann. ( Verlangen sie ein Sonderkündigungsrecht, bis zum Kündigungszeitpunkt wird zum alten Preis abgerechnet).

      Setzen sie lieber keine Frist. Die Frist ist 4 Wochen, aber wenn wir dieses erwähnen, wittern die erfahrenen Mitarbeiter den Braten und ahnen was wir nun vorhaben.

      In den nächsten Tagen/Wochen wird Ihnen nun ein anderer Preis angeboten. Das lehnen sie alles ab. Sie verweisen allerhöchstens auf die Ursprungsforderung.
      (sollte es irgendwann heißen „Kein weiteres Entgegenkommen“ , hat die 365 AG grade auf Ihre restliche Zeit verzichtet 😉

      Und nachdem 4 Wochen verstrichen sind kommt Ihre Zeit.

      Denn nun haben wir die Vorraussetzungen erfüllt uns an die Schlichtungsstelle zu wenden!

      Wir haben uns Beschwert, nach 4 Wochen wurde das Problem noch nicht gelöst. Das ist die Grundvorraussetzung.
      Die EINZIGEN vor dennen diese Leute Respekt haben. Denn ab nun wird es teuer für die 365 AG.

      WICHTIG: Drohen sie während dieser 4 wochen auf KEINEN FALL mit der Schlichtungsstelle.
      Man wird Klage gegen sie einreichen um eine Schlichtung zu verhindern. Egal wie lächerlich wenn sie einen Grund finden, wird geklagt. Klage ist billiger als Schlichtung für diese Firma. Darum nicht drohen, TUN!

      Für gewöhnlich wird allem zugestimmt was die Schlichtungsstelle dann verlangt. Denn wird es nicht sofort geklärt wird es erst richtig teuer für die 365 AG.

      Sehr aufwendig und es wird sie nerven kosten. Ob es Ihnen das Wert ist müssen sie für sich selbst entscheiden.

      Ich wünsche Ihnen jedenfalls alles gute!

      Antworten
  • 21. August 2018 um 12:59
    Permalink

    Hallo,
    auch wir sind auf immergrün reiingefallen. Der Wechsel von unserem alten Anbieter zu immergrün verlief reibungslos. Leider haben wir den Fehler gemacht umzuziehen, und nun begann eine Odyssee.
    Wir teilten unsere neue Adresse mit und die „Service“-Mitarbeiterin eröffnete einen neuen Vertrag, was wir als gierig nach einem Abschlußbonus empfanden. Um nun kündigen zu können, müssen wir diese Firma weitere 2 Monate ertragen. Wir verzogen nur innerhalb der gleichen Stadt und immergrün behauptet jedoch, dass dort ein anderer Arbeitspreis vorliegen würde.
    Wir sind per Internet zu immergrün gewechselt und hatten dabei eine Einzugsermächtigung erteilt und unseren Umzug besprachen wir per Telefon, so dass die zuvor erteilte Einzugsermächtigung nicht mit in den neuen Vertrag übernommen wurde und wir annahmen, dass dies automatisch weiterlief und wir uns um die Zahlung nicht kümmern müssen. Nach wenigen Tagen erhielten wir eine kurze Mahnung und nach versuchter telefonischer Klärung folgte sofort ein Schreiben des bewussten Inkassobüros mit 70 € Bearbeitungsgebühr. Eine Einzugsermächtigung wird nicht automatisch mit übernommen, denn es war ja ein neuer Vertrag. Wir schickten per e-Mail unsere Einzugsermäßigung (inzwischen 3x) und nach ewigen Telefonaten auch postalisch (inzwischen 2x) und wie zu erwarten, erfolgte gerade wieder eine Mahnung mit Androhung. Man war wieder nicht in der Lage, die Einzugsermächtigung umzusetzen. Wir sind zwar erst seit April 18, mit dem neuen Vertrag Juni 18 Kunden, wollen aber schnellstmöglich aus diesem Irrenhaus raus. Besteht eine Möflichkeit, vorzeitig auszusteigen?

    Antworten
    • 21. August 2018 um 17:47
      Permalink

      Aus dem Vertrag zu kommen ist erfahrungsgemäß schwierig. Aber Sie können und sollten sich gegen das Inkasso wehren. Aus meiner Sicht ist es die Schuld des Stromanbieters gewesen (ohne nähere Details zu kennen). Wie Sie sich wehren sollten, finden Sie ebenfalls in einem meiner Beiträge.

      Antworten
  • 18. August 2018 um 12:33
    Permalink

    Ich war ein Jahr lang Kunde von Immergrün Energie. Hier meine Erfahrungen:

    Erste Abzockmasche: Es gab einen Neukundenbonus, der nach 90 Tage ausbezahlt werden sollte. Die Auszahlung musste schriftlich angemahnt werden. Daraufhin habe ich beschlossen, den Anbieter nach Ablauf von einem Jahr zu verlassen (ich betreibe bis jetzt kein Stromanbieterhopping!)

    Die Kündigung erfolgte ca. drei Monate vor Vertragsende.

    Zweite Abzockmasche: Mir wurde des Vertragsende auf einen zu frühen Zeitpunkt bestätigt. Dadurch hätte der Anbieter das Recht gehabt, den zweiten Teil des Neukundenbonus, der erst nach einem Jahr Vertragsdauer fällig wird, einzubehalten. Auch hier musste ich widersprechen.

    Dritte Abzockmasche: Die Schlussrechnung wies aufgrund des Neukundenbonus ein Guthaben von 370 € aus. Auch dieses Guthaben wurde über drei Monate lang nicht ausbezahlt, sondern musste (wie fast schon erwartet) angemahnt werden.

    Wer an Zufälle glaubt, kann gerne zu Immergrün wechseln. Ich bin froh, dass ich aus dem Vertrag raus bin.

    Antworten
    • 19. August 2018 um 10:02
      Permalink

      Vielen Dank für Ihren Kleinen Erfahrungsbericht!
      Auch von anderen Verbrauchern erfahre ich, dass sie Opfer von gleich mehreren Methoden werden. Nach meiner Einschätzung ist dies somit kein Einzelfall.

      Antworten
  • 2. August 2018 um 17:01
    Permalink

    Hallo Herr Moeschler,
    ich habe nach meinem Urlaub die Gas- und Stromabrechung von Immergrün im eMail-Postfach gesucht und erst nach einem Anruf bei der Service-Nummer den Hinweis auf die absendene eMailadresse „Kontakt@kundenservice-energie.de“ erhalten. Mit dem Anruf habe ich dann auch erfahren , dass die Vertragsdokumente wegen der DSGVO aus dem Online-Portal entfernt wurden. Mit den gefundenen Unterlagen hatte ich dann auch in der Verbrauchsabrechung des vergangenen Abrechungszeitraumes die Preiserhöhung im Grundpreis von 5,72€ auf 39,00€ pro Monat entdeckt. Die Sonderkündigungsklausel stand dann klein gedruckt darunter. Allerdings ist die Frist bereits abgelaufen, da ich auf vermeintlich unbekannte Mailadressen nicht reagiere.
    Meine Frage an Sie:
    Wie sehen Sie die Möglichkeit aus diesem Vertrag trotzdem herauszukommen?
    1. Argument: Aus der eMailadresse „Kontakt@kundenservice-energie.de“ läßt sich kein direkter Zusammenhang mit Vertragsunterlagen bzw. Abrechnungsdokumenten von Immergrün ableiten. Diese Adresse wurde explizit nur bei der erstmaligen Zusendung der Auftragsbestätigung – auf die man ja wartet – von mir in Zusammenhang mit Immergrün gebracht
    2. Argument: Die Information der Preiserhöhung wurde nicht separat, sondern m. E. nicht transparent gemeinsam mit der Abrechnung mitgeteilt. In der Mail wurde im Anschreiben folgender Text „Ferner liegen der Rechnung – entsprechend der gesetzlichen Vorgaben – weitere wichtige Informationen zu Ihrem Stromliefervertrag bei.“ verwendet. Im Deckblatt der Abrechnung selbst wird mit der Formulierung “ Weitere Rechnungsdetails sowie wichtige Preisanpassungen zu ihrem Stromvertrag finden Sie auf den folgenden Seiten.“ Das Wort „Erhöhung“ findet sich in der gesamten Dokumentation nicht wieder – geschweige eine Gegenüberstellung von alten zu neuen Kosten.
    3. Argument: Sie schrieben, dass eine Information über eine Preiserhöhung vor dem Ende des Abrechnungszeitraumes stattfinden muss. Der Abrechnungszeitraum war am 23.04.2018 abgelaufen und das Schreiben stammt vom 15.5.2018. Gibt es hierzu eine Rechtsgrundlage?

    Fatal ist vor allem der Umstand, dass wir Gas und Strom bei Immergün haben und beide Verträge die gleiche Erhöhung im Grundpreis haben!

    Für eine Einschätzung der Lage wäre ich Ihnen sehr dankbar!

    …und schön das es solch ein Portal gibt!

    Besten Dank

    Antworten
    • 2. August 2018 um 23:05
      Permalink

      Guten Tag,

      Eine Rechtsgrundlage zu 3. kenne ich nicht. Das beste Argument ist aus meiner Sicht, dass der Stromanbieter seinen Gewinnanteil nicht nachträglich steigern darf. Dies ist auch hier beschrieben: http://verbraucherhilfe-stromanbieter.de/preiserhoehung-strom/

      Ich biete Ihnen ein kostenloses Musterschreiben an, dass Sie an Ihren Fall anpassen können. Dazu bräuchte ich allerdings das Dokument mit der Preiserhöhung.
      VG
      Moeschler

      Antworten
  • 17. Juni 2018 um 14:03
    Permalink

    Achtung, habe gestern von Immergrün-Energie im Rahmen des Hinweises auf Änderungen der AGB (Gott sei Dank, dass ich mal gründlicher gelesen hatte!!!), die Mitteilung erhalten, dass mein Grundpreis (Gaslieferungsvertrag) von monatlich 6,92 Euro ab 01.08.2018 auf 38,00 Euro monatlich angepasst wird. Das entspricht einer unglaublichen Erhöhung von 449,1 % = 372,96 Euro jährlich. Ich habe Immergrün daraufhin darum gebeten, zu prüfen, ob hier ein Irrtum vorliegt. Sollte ich von Immergrün diese Erhöhung als richtig bestätigt bekommen, werde ich mein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen. Da war es dann. Mit denen nicht wieder.

    Antworten
    • 17. Juni 2018 um 21:31
      Permalink

      Ich kann mir kaum vorstellen, dass es sich hierbei um einen Fehler handelt.
      Preiserhöhungen sind unzulässig, wenn nicht nur kostensteigerungen weitergegeben werden dürfen – seinen Gewinn darf der Anbieter aber nicht steigern.

      Antworten
  • 15. Juni 2018 um 21:14
    Permalink

    Hallo, im Rahmen der Onlinerecherche bin ich auf diese Seite gestoßen. Vielen Dank, dass Sie diese Infos veröffentlichen. Uns wurde heute eine negative Feststellungsklage mit einem Streitwert von 500 EUR von immergrün bzw. 365 AG durch S M B zugestellt. Wir hätten keinen Anspruch aufgrund eines Mehrtarifzählers. Der Klage sind einige Gerichtsurteile beigefügt, die zugunsten des Anbieters entschieden wurden. Wir haben den internen Verbraucherbeauftragten angerufen, doch die Klage wurde schon vor der Anrufung eingereicht.

    Antworten
    • 17. Juni 2018 um 21:26
      Permalink

      Es tut mir sehr leid, dass Ihnen das gleiche Schicksal ergeht wie mir.
      Aktuell unterstütze ich einen anderen Verbraucher, der auch wegen Mehrtarifzähler vor Gericht gezerrt wurde – allerdings von der Fuxx Sparenergie.

      Ich erwäge den Sachverhalt des anderen Verbrauchers als ERfahrungsbericht online zu stellen.

      VG
      Moeschler

      Antworten
    • 29. Juni 2018 um 21:38
      Permalink

      Hallo,
      ich habe diese Woche ebenfalls eine Klage von SMB mit einem Streitwert von 500€ wg. eines Mehrtarifzählers zugestellt bekommen. Die Info über den Mehrtarifzähler wurde der 365 AG weit vor Vertragsbeginn vom örtlichen Stromversorger zugestellt. Die Klage wurde umgehend nach Einschaltung der Schlichtungsstelle erhoben.
      Was ist der sinnvollste Weg, ich gegen diese Praktiken zu wehren?

      Antworten
      • 1. Juli 2018 um 22:25
        Permalink

        Es ist leider auch mir passiert, dass nach Einschaltung der Schlichtungsstelle das Unternehmen sich entscheidet zu klagen. Damit versucht das Unternehmen die Kosten für die Schlichtungsstelle zu umgehen.
        Letztendlich hilft aus meiner Sicht nur eins: sich wehren. Sie könnten zwar nachgeben, dann tragen Sie aber die Gerichtskosten und auch die Anwaltskosten der Gegenseite. Dies halte ich für nicht sinnvoll.

        Ich bin daran einen Erfahrungsbericht mit Hilfe eines Verbrauchers zu verfassen, bei dem es auch um den verweigerten Bonus wegen Mehrtarifzähler ging. Geklagt hat in dem Fall Fuxx Sparenergie.

        Ich habe hier meine Erfahrungen mit der Feststellungsklage zusammengetragen. Ich denke damit haben Sie schon mal einen ersten Einblick was folgen kann. Ich werde mich bei dem Erfahrungsbericht beeilen, um Ihnen rechtzeitig auch inhaltlich Hilfe anbieten zu können.

        VG
        Moeschler

        Antworten
  • 5. Juni 2018 um 14:14
    Permalink

    Kann mich dem allem nur anschließen Finger weg von diesem Stromanbieter.
    Weil ich im Wohnhaus ein Büro betreibe wird der Bonus von 15% nicht berücksichtigt.
    Mein Jahresstromverbrauch sind 3.732 kWh also der Verbrauch eines ganz normalen Haushaltes.
    Der Grundpreis wurde um 320% erhöht!!
    Wo bleibt da der Gesetzgeber ??
    „Nepper, Schlepper, Bauernfängerei“
    ********************************************

    Antworten
    • 6. Juni 2018 um 22:40
      Permalink

      Der Gesetzgeber handelt zumindest ein wenig. Es wird die Musterfeststellungsklage eingeführt. Dadurch können Verbraucher leichter ihr Recht einfordern. Ansonsten ist mehr von der Schlichtungsstelle zu erwarten. Auch ich sehe hier mehr Handlungsbedarf!

      Antworten
  • 21. Mai 2018 um 17:17
    Permalink

    Habe gerade die gleichen Erfahrungen gemacht. Weder der Boni wurde ausgezahlt noch der Rabatt gewährt. Werde jetzt einen Rechtsanwalt beauftragen.

    Antworten
    • 22. Mai 2018 um 15:27
      Permalink

      Die Rechnung ist o.k. Für das abgelaufene Jahr wurde mit dem angebotenen Arbeits- und Grundpreisen gerechnet. Der angegebene Zählerstand ist ebenfalls stimmig. Die monatlichen Abschläge entsprachen denen meines alten Anbieters. Durch den günstigen Tarif entstand das Guthaben i.H.v. 286,13€, welches zeitnah überwiesen werden soll.
      Der Liefervertrag bestand vom 01.05.2017 bis 30.04.2018. Die Rechnung wurde mir mit Datum 15.05.2018 per email übergeben. Da die Abschläge gleich bleiben sollen, war ich nach dummerweise, oberflächlicher Betrachtung der Meinung, das alles i.O. sei. Erst bei näherem hinsehen, entdeckte ich auf der 2.Seite (recht klein gedruckt) die enorme Erhöhung des Grundpreises um rund 600%. War aber auf dem ersten Blick nicht zu erkennen, da darüber der neue Arbeitspreis steht, der sich nicht verändert hat.
      Arbeitspreis 26,68 Cent/kwh
      Grundpreis 29,00 Euro/mtl.
      das ganze nur kleiner gedruckt.
      Darunter, natürlich noch kleiner, der Hinweis, das ich aufgrund der Preiserhöhung das Recht habe, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist bis zum 30.06.2018 zu kündigen. Auch die Kontaktmöglichkeiten per email oder per Post werden hier genannt.
      Die gestern verschickte email (mit Lesebestätigung) hat wohl noch keiner gelesen. Werde jetzt die postalische Möglichkeit per Einwurfeinschreiben nutzen.
      P.S. vielen Dank für die schnelle Antwort meiner gestrigen mail.
      Ich lasse von mir hören.

      Antworten
  • 21. Mai 2018 um 09:06
    Permalink

    Habe aufgrund der zahlreichen negativen Kommentare meine Abrechnung vom 15.05.2018 genauer unter die Lupe genommen. Der Grundpreis soll sich ab 01.07.2018 von 4,83€ auf 29,00€ !!! monatlich erhöhen. Auf das Recht, den Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist bis zum 30.06.2018 wurde ich hingewiesen. Die enorme Erhöhung des Grundpreises hätte man leicht übersehen können, da mir zeitnah ein Guthaben i.H. von 286,13€ auf mein Konto gutgeschrieben werden soll und sich der monatliche Abschlag nicht verändert hat.
    Ich werde jetzt den Vertrag kündigen. Mal sehen was passiert.

    Antworten
    • 16. Juni 2018 um 09:32
      Permalink

      Kann ich bestätigen. In der Mail vom 15.06.2018 wurde mir mitgeteilt dass eine „Erhöhung des für Sie geltenden monatlichen Grundpreises von 24 Euro“ zum 1.8. stattdinden wird.

      Ich habe direkt angerufen und gefragt ob das ernstgemeint ist. Das wurde bejaht. Allerdings sagte man mir, dass mein zukünftiger Grundpreis 24 Euro betragen wird.
      Das widerpsircht der Aussage in der Mail. Dort steht, dass die Erhöhunh 24 Euro beträgt. Bisher zahle ich 4,67 Euro. Es müssten dann am Ende also sogar 28,67 sein…600% Erhöhung.

      Als ich das Wort Sonderkündigungsrecht aussprach, habt man mir sofort angeboten, ein günsitgeres Angebot zu schicken, das noch günstiger sei, als mein bisheriger Vertrag.

      Die Kündigung werde ich jetzt dennoch schreiben, denn die Erhöhung an sich ist schon die reinste Frechheit.

      Antworten
  • 14. April 2018 um 09:09
    Permalink

    Hallo,

    schön die Bewertungen hier zu lesen.

    Ich habe genau die gleichen Probleme mit immergrün.

    Mein Vertrag läuft bis zum 31.05.18, ich habe Ende März gekündigt und jetzt wollen die die Kündigung nicht anerkennen da ich am 07.04.17 ein Bestätigungsschreiben erhalten habe.

    Dort steht aber nirgends drin, dass die Vertragslaufzeit am 07.04.17 beginnt, es taucht nur der 01.06.17 als Versorgungsbeginn auf.

    Was nun?

    Kann mir jemand helfen was ich nun tun kann?

    Antworten
    • 14. April 2018 um 17:54
      Permalink

      Dieser Sachverhalt wird auf dieser Seite thematisiert (2. Der Vertrag begann zum Zeitpunkt der Vertragsannahme – nicht zum Zeitpunkt der Belieferung). Ich habe von anderen Verbrauchern aus ähnlichen Situationen erfahren, dass nach einer Beschwerde auf Reclabox und bei Androhung, die Schlichtungsstelle einzuschalten, immergrün nachgibt. Eine Garantie gibt es natürlich nicht.

      Antworten
      • 23. April 2018 um 09:08
        Permalink

        Hallo,

        vielen Dank für die Antwort.

        In der Tat hat immergrün, nachdem ich nochmals ausdrücklich auf die Vertragsdetails hingewiesen habe und mit meinem Anwalt gedroht habe mir die Kündigung bestätigt.
        Also hartnäckig bleiben…

        Antworten
  • 9. April 2018 um 17:18
    Permalink

    Finger weg von Immergrün Energie.
    Wir haben einen Vertrag mit einem Paket von kWh 3700 abgeschlossen.
    Verbraucht haben wir aber nur kWh 3300.
    Sollte man doch wohl annehmen, dass man auch nur 3300 bezahlen muss. Nein weit gefehlt…
    volle kWh 3700 muss man bezahlen.
    Also bezahlt man für etwas, was gar nicht bekommen hat. Kann ich mein Geld gleich zum Fenster rausschmeissen. Reine Abzocke und dann der Ärger per Mail oder per Telefon. Das ist nicht zu beschreiben. Ich kann nur jeden warnen…. Keinen Abschluß mit diesen …..

    Antworten
  • 6. April 2018 um 22:01
    Permalink

    GRAUSIGES VORGEHEN!!!! KOMMEN SOFORT MIT INKASSO UM DIE ECKE WEIL WEGEN FEIERTAGEN DIE BANK NICHT GEBUCHT HAT. KANN MUR RATEN FINGER WEG VON IMMERGRÜN!!!!

    Antworten
    • 7. April 2018 um 10:59
      Permalink

      Das bedauerliche daran ist, dass bei Dauerschuldverhältnissen Unternehmen dies tun dürfen. „Normale“ Unternehmen würden erst einmal freundlich an die Zahlung erinnern und nur wenige würden Mahnkosten in Rechnung stellen (die aber unter 5€ betragen müssen). Nur unseriöse Stromanbieter setzten sofort ein Inkasso-Unternehmen ein und bürden den Kunden hohe Kosten auf. Ich befürchte, dass das Inkasso-Unternehmen wirtschaftlich eng mit dem Stromanbieter verbunden ist und somit der Stromanbieter daran mitverdient (dies ist aber nur eine Vermutung von mir). Weiterführende Informationen (auch zur rechtmäßigen Höhe von Inkasso-Kosten) finden Sie hier. Meine Empfehlung ist einfach: Meiden Sie Stromanbieter wie diese. Ich zeige Ihnen auf meiner Seite, wie einfach dies geht.

      Antworten
  • 21. März 2018 um 13:46
    Permalink

    Finger weg von der 365 AG
    Kann mich der Schilderung von Hr. Bauer nur anschließen.
    Habe das alles genau so erlebt. Man wird mit freundlichen Mitarbeitern am Telefon hingehalten, es werden Aussagen von diesen getroffen, die nicht oder nur sehr zeitversetzt eintreten
    (Bonusauszahlung/Rechnungslegung nach Vertragsende/ Kündigungsvollzug/Guthabenauszahlung).
    Erst wenn man schon bösartig am Telefon wird, wird von der anderen Seite verstanden, das man so nicht mit Kunden umgehen kann, die nur ihr Recht einfordern. Diese Firma ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

    Antworten
    • 1. April 2018 um 18:40
      Permalink

      Ich habe umgehend nach meiner schriftlichen Kündigung die Bestätigung per E-Mail erhalten.
      Allerdings habe ich auch mit Rechtsanwalt und Rechtsschutz gedroht.
      Auf meine Bonus-Forderung ist immergrün allerdings überhaupt nicht eingegangen.
      Die Schlussrechnung soll bis zu 6 Wochen dauern, meinen Zählerstand soll ich meinem Netz-
      betreiber melden. Von dort holt sich immergrün die Daten. Ich werde den Stand aber an
      beide melden.
      Kann sich immergrün tatsächlich so lange Zeit für die Schlussrechnung lassen?
      Bei Yello kam die Rechnung kurz nach der Zählerstandsmeldung- die hatten für mich
      den besten Service, sind aber im Moment leider zu teuer.

      Antworten
      • 2. April 2018 um 08:55
        Permalink

        Sie sollten bei der Bonus-Forderung hartnäckig bleiben und nach einer Begründung für die Ablehnung fragen.
        Ich stimme Ihnen zu, dass Sie die Zählerstände an beide melden sollten.
        Die Stromrechnung wird vollautomatisch erstellt. Insofern verstehe ich nicht, warum einige Stromanbieter so lange brauchen.

        Antworten
  • 13. März 2018 um 20:40
    Permalink

    Belieferung ab 01.11.17 von immergrün – ob das der Vertragsbeginn ist, hab ich noch nicht herausgefunden, aber ich werde rechtzeitig kündigen.
    Gestern habe ich den zugesagten Sofortbonuns i.H. von 180 angefordert und tatsächlich ist heute Geld eingegangen. Allerdings nur 140 Eur, aufgrund der Prognose meines Netzbetreibers.
    Machen das Netzbetreiber von sich aus – oder nur auf Anfrage von immergrün- oder überhaupt nicht?
    Ich werde morgen nachfragen. Im Vertrag steht jedoch „abhänging der von Ihnen angegebenen
    Prognose“. Falls der Netzbetreiber nichts weitergegeben hat, werde ich nochmals nachfragen.
    Ich wechsle seit langem jährlich den Anbieter, so etwas hatte ich noch nicht – noch nicht mal bei BEV.
    Bei meiner tel. Nachfrage wurde mir erklärt, dass ich den Rest noch bekomme, falls mein prognostizierter Verbrauch tatsächlich anfällt.
    Mir wurde auch erklärt, dass ich nicht alles glauben soll, was im Internet an negativen Bewertungen steht. Ich habe der Dame freundlich erklärt, dass immergrün soeben diese Negativserie bestätigt hat.

    Wenn ich hier so lese, was nach der Kündigung und Endabrechnung (wenn sie denn erfolgt) noch auf mich zukommen kann……
    Warum wird immergrün od. auch BEV noch auf allen Vergleichsportalen angeboten?

    Antworten
    • 13. März 2018 um 22:38
      Permalink

      Vielen Dank für Ihren Kommentar!
      Ich finde es sehr gut, dass Sie den Mitarbeiter von immergrün zitiert haben, „man soll nicht immer glauben, was im Internet an negativen Bewertungen steht“. Aber was wir auf jeden Fall dürfen ist doch, was in den AGBs von immergrün steht, oder nicht? Dort steht (9(6)): „Alle Boni werden höchstens gewährt auf Grundlage der bei Vertragsschluss geltenden Preise und der bei Vertragsschluss zugrunde gelegten Verbrauchsprognose.“ (Stand: 13.03.2018)
      Aus diesem Grund rate ich Ihnen dringend nachzuhaken und die Erklärung schriftlich einzufordern, dass Sie bei einem höheren Verbrauch auch einen höheren Verbrauch Bonus noch erhalten. Mündliche Aussagen bringen nichts (siehe AGB 16 (3): „Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.“) Gehen Sie am besten so vor: Schreiben Sie den Inhalt des Telefonats auf und bitten um Bestätigung innerhalb von 14 Tagen. Wenn nicht widersprochen wird, haben Sie bessere Chancen den höheren Bonus zu erhalten.
      Ich finde es richtig, dass Verbraucher vorsichtig sind, was im Internet über Stromanbieter geschrieben wird. Manchmal werden Stromanbieter zu gut und manchmal zu schlecht dargestellt. Aus diesem Grund ist es mir ein wichtiges Anliegen, Fakten zu liefern: Ich stelle die Beschwerdestatistik zur Verfügung, berichte über Gesichtsurteile und in diesem Kommentar habe ich auch die AGBs von immergrün zitiert.

      Antworten
  • 7. März 2018 um 15:34
    Permalink

    Ich kann mich den Schilderungen von Herrn W. Bauer nur anschließen.
    Finger weg von 365 AG.
    Ich war vom 15.01.2017 bis 14.01.2018 Kunde bei 365 AG.
    Der Sofortbonus und der Gratis Strom wurden erst auf schriftliche Aufforderung ausbezahlt.
    Die Schlussrechnung wurde erst nach Aufforderung Mitte Februar zugesandt. Unser Guthaben, das zeitnah ausbezahlt werden sollte, ist bis heute noch nicht überwiesen worden.
    Der Schlussbonus wurde bisher mit der Begründung „Einspeisung einer Photovoltaik und Kein Haushalt-Lastprofil“ nicht ausbezahlt. Habe eine Erklärung zur Begründung angefordert, allerdings seit 2 Wochen noch keine Antwort bekommen.
    Fazit: Finger weg von 365 AG.

    Antworten
  • 27. Februar 2018 um 11:00
    Permalink

    Finger weg von 365 AG und deren Tochterfirmen.
    Hallo zusammen, war von 01.01.17 bis 31.12.17 Kunde von Immergrün. Nach Vertragsentwurf ging der Ärger los
    1. Schussabrechnung wurde nur nach Mahnung durch mich erstellt
    2. In der Schussabrechnung wurde der Sofortbonus und Gratis Strom als ausbezahlt (Februar 2017) angegeben. Diese Auszahlung hat nachweislich nicht stattgefunden. Nach Reklamation durch mich wurde beides kommentarlos innerhalb 2 Tagen (Feb 18) ausbezahlt.
    3. Dafür wird das Restguthaben grundlos einbehalten
    4 der Endbonus (15 % auf den Verbrauch) wird mit falschem und nicht haltbaren Grund verweigert.

    Für mich sind das Betrüger (vortäuschen einer Auszahlung vor einem Jahr)
    Überlege mir deshalb ob ich nich Anzeige erstatte. Auch wegen der Unterschlagung meines Restguthabens.
    Habe Fall der Bundesnetzagentur gemeldet, diese teilte mit, wäre nicht zuständig.
    Ebenso Verbraucherzentrale und Verivox als Vermittler. Deshalb können diese Firmen ja auch unbehelligt ihr Unwesen treiben.
    Also nochmals

    FINGER WEG VON 365 AG !!!!!!

    Antworten
    • 11. März 2019 um 10:21
      Permalink

      Im Fall der Bundesnetzagentur muss ich dir recht geben. Man braucht sich nicht zu wundern,daß solchen Firmen Tür und Tor geöffnet ist, den Leuten eins überzuziehen.

      Antworten
  • 21. Februar 2018 um 13:03
    Permalink

    Ich beziehe seit dem 01.05.2017 Gas und Strom von Immergrün. Beide Veträge haben eine Laufzeit von 12 Monaten mit eineer Kündigungsfrist von 6 Wochen. Jetzt möchte ich den Anbieter wechseln und wie ich denke, habe ich fristgerecht gekündigt. Immergrün sieht das aber anders und ist der Meinung, Vertragsbegin ist das Datum Ihres ersten Schreibens Anfang März 2017. Und die Kündigungsfrist ist somit nicht eingehalten. Jetzt muss ich wohl aufpassen, das ich im Falle einer Erhöhung sofort vom Sondrkündigungsrecht Gebrauch mache. Aber irgendwie glaube ich das nicht, das Vetragsbeginn nicht gleich Versorgungsbeginn ist…

    Antworten
    • 21. Februar 2018 um 18:49
      Permalink

      Dieses Problem kenne ich. Ich habe dazu einen eigenen Beitrag geschrieben: http://verbraucherhilfe-stromanbieter.de/vertragsverlaengerung-trotz-kuendigung/

      Spannend für mich ist, was genau in der AGB zu Vertragsbeginn steht. Wird dort genau definiert, ob z.B. Vertragsbeginn = Lieferbeginn? In den neueren AGBs sagt der Stromanbieter, dass der Beginn des Vertrags auch in E-Mails noch mitgeteilt werden kann. Insofern empfehle ich Ihnen ihre Dokumente durchzuschauen, was Ihnen als Vertragsbeginn mitgeteilt wurde. Wenn kein Vertragsbeginn mitgeteilt wurde, dann wären Sie aus meiner Sicht nicht richtig informiert worden und die frühere Kündigungsfrist wäre damit überraschend und damit auch nicht zulässig.

      Antworten
      • 22. Februar 2018 um 08:04
        Permalink

        Zum Vertragsbeginn steht da nichts drin. Nur zur Laufzeit steht folgender Satz:
        „Der Tarif Spar Klassik hat eine Vertragslaufzeit von 12 Monate und verlängert sich jeweils um 12 Monate, wenn er nicht mit einer Frist von 6 Wochen zum Vertragsende aus zum Ende des Vertragsjahres gekündigt wird.“ Verwirrend, steht wirklich so da.

        Antworten
        • 22. Februar 2018 um 18:05
          Permalink

          Das AG Bad Kreuznach stimmte im der 365 AG zu, dass „die Laufzeit eines Dauerschuldverhältnisses grundsätzlich mit dem Abschluss des Vertrages beginnt, hier also mit der Annahmeerklärung der Klägerin, und nicht mit dem Beginn der Belieferung, vgl. BGH, Urt. v. 12.12.2012, Vlll ZR 14/12.“
          Aus meiner Sicht ist der Stromanbieter verpflichtet, den Vertragsbeginn mitzuteilen. Der Stromanbieter muss auch in der Stromrechnung den nächstmöglichen Kündigungstermin und die Kündigungsfrist mitteilen. Tut er dies nicht, so dürfte ein Vertragsbeginn bei Vertragsabschluss überraschend und damit unzulässig sein.
          Wann der Vertrag genau beginnt, sind in den AGBs nicht geregelt. Es wird jedoch in den AGBs aus dem Jahr 2016 erwähnt, dass Kunden über den Vertragsbeginn in z.B. per E-Mail noch informiert werden kann. Dieser Passus ist nicht mehr in den aktuellen AGBs zu finden (Stand Februar 2018).
          Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns Verbrauchern auf dem Laufenden halten würden!

          Antworten
          • 7. März 2018 um 15:51
            Permalink

            Ich habe für beide Verträge eine Kündigung zum Ende der 12 Monate Lieferung gschrieben. Ich habe darauf hingewiesen, das nicht explizit ein anderer Vertragsbeginn genannt wird. Ich somit davon ausgehe das der Vertragsbeginn gleich Liegerungsbeginn ist und die Kündigung somit fristgerecht ist. Ich habe auch darauf hingewiesen, das in den mir vorliegenden AGB nichts von einem abweichenden Vertragsbeginn steht. Jetzt hab ich für beide Verträge einen Kündigungsbestätigung zum 30.04.2018 per Mail bekommen. Geht doch….

          • 7. März 2018 um 19:05
            Permalink

            Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und herzlichen Glückwunsch!

  • 20. Februar 2018 um 09:40
    Permalink

    Nachdem ich meine Kündigung eingereicht habe, wurde das Lastschriftmandat aufgekündigt, ohne mich darüber zu informieren. Da ich nicht täglich ins Konto schaue, habe ich die fehlende Abbuchung nicht mitbekommen. Ich wurde sofort gemahnt. Anstatt das Lastschriftmandat neu einzurichten, bekam ich Post vom Inkasso-Unternehmen.
    Nicht empfehlenswert.

    Antworten

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