Wann muss der Stromanbieter mein Guthaben auszahlen?

Gas- & Stromanbieter müssen Abrechnungen innerhalb von 6 Wochen erstellen. Ein Guthaben ist umgehend zu erstatten, spätestens mit der nächsten Abrechnung. Bei Verzug mahnen Sie Ihren Anbieter mit Hilfe der kostenlosen Musterbriefe (E-Mail / Fax / Einschreiben).

Guthaben Stromanbieter auszahlen Musterbrief

Weiterführende Tipps

  • Ein Guthaben zeigt, dass Sie zu hohe Abschläge zahlen. Prüfen Sie, ob Sie Ihre Abschlagszahlungen reduzieren dürfen.
  • Diese Anbieter (siehe Liste) zeichnen sich durch die Eigenschaften ‚geringes Insolvenzrisiko‘ (aufgrund Eigentum an Netzinfrastruktur), ‚kundenfreundliche AGBs‘ und einen ‚guten Kundenservice‘ aus.
  • Strom-Preis-Studie vom 14. Mai 2021: Aktuell sind Vattenfall, KlickEnergie, NEW, EWE und E wie einfach die günstigsten unter meinen empfohlenen Anbietern. Häufig ist einer dieser Anbieter sogar der günstigste Deutschlands.
  • Welcher der kundenfreundlichen Anbieter für Ihre PLZ und Ihren Verbrauch am günstigsten ist, erfahren Sie über den STROM-Vergleich & GAS-Vergleich von Verivox.* Mit deren „nirgendwo günstiger Garantie“  erhalten Sie garantiert die günstigsten Preise.

 

 

 

 Autor: Matthias Moeschler; aktualisiert am 10.12.2020

Inhaltsverzeichnis:
I. Anleitung: So wehren Sie sich
II. Tipp: Bei einem Guthaben können Sie Ihre Abschläge reduzieren
III: Welche Strom- und Gasanbieter zahlen Guthaben nicht aus?
IV. Diese Anbieter empfehle ich
V: Rechtliche Grundlagen

I. Guthaben Strom/Gas nicht ausgezahlt: so wehren Sie sich

Folgende Vorgehensweise hat sich Verbrauchern als besonders effizient herausgestellt. Ich habe diese Erkenntnisse aus Foren und aus persönlichen Erfahrungen von anderen Verbrauchern zusammengetragen. Mit meinen Vorlagen sparen Sie zudem Zeit.

Schritt 1: Mahnung per E-Mail-Vorlage

Sobald die Frist für die Erstellung der Stromrechnung (6 Wochen – siehe § 40 Abs. 4 EnWG) und Auszahlung des Guthabens (spätestens verrechnet mit der nächsten Abschlagszahlung) abgelaufen ist, sollten Sie dem Unternehmen eine mindestens 14-tägige-Frist stellen. Nennen Sie ein konkretes Datum (also xx.xx.2021). Aus meiner Erfahrung ist eine E-Mail an Ihren Energieversorger absolut ausreichend. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, dann können Sie auch einen Brief per Einschreiben versenden.

Wenn Sie per FAX oder sogar rechtssicher per Einschreiben mahnen möchten, dann laden Sie den jeweiligen kostenlosen Musterbrief mit einem Klick herunter.

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Folgende E-Mail-Vorlage können Sie hierzu verwenden. Passen Sie diese an Ihren Fall an. 

[Betreff:] Mahnung: Stromrechnung ist verspätet ODER Guthabenauszahlung ist verspätet

Kundennummer: xxx
Vertragsnummer: xxx
Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie sind Ihrer gesetzlichen Pflicht nicht nachgekommen und haben meine Stromrechnung 6 Wochen nach dem Abrechnungszeitraum noch nicht erstellt.
ODER:
Sie sind Ihrer gesetzlichen Pflicht nicht nachgekommen und haben mein Guthaben nicht umgehend nach der Rechnungserstellung ausgezahlt bzw. spätestens mit der nächsten Abschlagszahlung verrechnet

Ich erwarte eine sofortige Erstellung meiner Abrechnung und Überweisung eines möglichen Guthabens bis zum xx.xx.202x und behalte mir weitere Schritte vor (z.B. Sonderkündigung aufgrund Vertragsverletzung Ihrerseits).

Mit freundlichen Grüßen

Senden Sie diese Vorlage ganz bequem per E-Mail an Ihren Energieversorger. Die E-Mail-Adressen für die größten Anbieter finden Sie in nachfolgender Tabelle:

Eonkundenservice@eon.de
immergrün (365 AG)kontakt@kundenservice-energie.de
innogykundenservice@innogy.com
Stadtwerke Münchenprivatkunden@swm.de
Stromiokundenservice@stromio.de
Vattenfallinfo@vattenfall.de
yelloimmerda@yello.de

Schritt 2: Online-Beschwerde

Sobald auch diese Frist abgelaufen ist, sollten Sie den Druck erhöhen. Besonders empfehlenswert ist eine Beschwerde auf de.reclabox.com. Gehen Sie dabei folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie de.reclabox.com
  2. Füllen Sie die Felder aus. Um Ihnen Zeit zu sparen, können Sie folgende Texte verwenden:
    • Teaser:
      Guthaben wird nicht ausgezahlt
    • Beschwerdetext:
      Das Unternehmen ist seiner gesetzlichen Pflicht nicht nachgekommen und hat meine Abrechnung 6 Wochen nach dem Abrechnungszeitraum noch nicht erstellt. Für Details verweise ich auf die Seite „Guthaben nicht ausgezahlt“ von Verbraucherhilfe-Stromanbieter.de Daraufhin habe ich per E-Mail das Unternehmen gemahnt. Mein Guthaben ist jedoch immer noch nicht überwiesen worden. Aus diesem Grund mahne ich hierüber letztmalig.
    • Ihre Forderung:
      Umgehende Auszahlung meines Guthabens

In vielen Fällen werden die Online-Beschwerden gelöst. Da die Energieanbieter meine Internetseite schon kennen, hilft der Verweis auf meine Seite. Die Energieanbieter wissen, dass ich im nächsten Schritt die Schlichtungsstelle Energie empfehle. Diese ist kostenpflichtig für die Energieversorger. Um dies zu verhindern, dürfte Ihr Anliegen nun vorrangig behandelt werden.

Schritt 3: Schlichtungsstelle einschalten

Wenn auch diese Beschwerde nicht zum Erfolg führt, können Sie sich an die Schlichtungsstelle wenden. Diese ist für Sie kostenlos. Aus meiner Erfahrung wird der Anbieter dann sehr schnell reagieren. Denn je länger er jetzt braucht, um Ihre Beschwerde zu lösen, desto teurer wird es für ihn. In 80% der Fälle wurden die eingereichten Beschwerden einvernehmlich gelöst.

II. Tipp: Bei einem Guthaben können Sie Ihre Abschläge reduzieren

Abschlagszahlungen sind anhand des tatsächlichen Verbrauchs des letzten Abrechnungszeitraums zu berechnen. Wenn also Ihre Abrechnung ein Guthaben ausweist, dann müsste im Folgejahr der Abschlag sinken. Schließlich müssen Sie nicht in Vorleistung gehen. Wenn die Preise jedoch erhöht wurden, muss nicht in jedem Fall der Abschlag sinken. Dies gilt es individuell zu berechnen.

Guthaben Strom nicht ausgezahlt

Verbraucherfreundliche Strom- und Gasanbieter passen Ihren Abschlag automatisch an. Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen, Ihren Abschlag selber auszurechnen und ggf. eine Reduktion des Abschlags einzufordern.

Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern, habe ich ein Excel-Tool entwickelt. Mit nur wenigen Angaben können Sie die Abrechnung Ihres Energieversorgers kontrollieren und zudem die angemessene Abschlagshöhe bestimmen.

III: Welche Strom- und Gasanbieter zahlen Guthaben nicht aus?

Anhang meiner Auswertung der Beschwerden auf de.reclabox.com habe ich ermittelt, dass sich Kunden u.a. über folgende Stromanbieter aufgrund zu später Abrechnungen und Guthabenauszahlungen beschweren:

IV. Diese Anbieter empfehle ich

Ich selber wechsle jährlich meinen Stromanbieter. Ich wähle nur Unternehmen, die ein geringes Insolvenzrisiko haben (aufgrund Eigentum an Netzinfrastruktur), verbraucherfreundliche AGB-Klauseln haben sowie in Stromanbieter-Tests zu Service-Qualität insgesamt gut abschneiden. Seitdem hatte ich nie wieder ein Problem.

In dieser Liste habe ich Ihnen zusammengestellt, welche Strom- und Gasanbieter ich empfehle

Wenn Sie befürchten, dass Ihr Guthaben zu spät ausgezahlt werden könnte, dann sollten Sie bei Ihrer nächsten Mitteilung des Zählerstands per E-Mail bereits die Konsequenzen androhen, sofern die Stromrechnung nicht innerhalb von 6 Wochen und die Auszahlung nicht innerhalb von 2 Wochen nach Rechnungsstellung erfolgt:

Sehr geehrte Damen und Herren,
stellen Sie bitte sicher, dass mir Ihre korrekt erstellte Schlussrechnung gemäß § 40 (4) EnWG bis spätestens sechs Wochen nach Beendigung des Lieferverhältnisses zugeht.
Zudem erwarte ich von Ihnen, dass Sie mir das sich aus der Abrechnung resultierende Guthaben inkl. des Neukundenbonus fristgerecht innerhalb von 14 Tagen nach ergangener Schlussrechnung auf mein Ihnen bekanntes Bankkonto überweisen.
Bitte beachten Sie, dass Guthaben aus Energierechnungen unverzüglich zu erstatten sind (s. Urteil des OLG Düsseldorf v. 16. 12.2014, Az: I-20 U 136/14) und ansonsten eine Geldschuld während des Verzugs zu verzinsen ist (s. § 288 (1) BGB).
Sollten Sie meinen berechtigten Forderungen nicht innerhalb der o. a. Fristen nachkommen oder gemäß § 111a EnWG die Gründe für Abweichungen davon nicht darlegen, werde ich wegen Ihres Verzugs (siehe § 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB) umgehend bei der Schlichtungsstelle Energie die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens veranlassen sowie die Marktwächter Energie der Verbraucherzentralen informieren.
Viele Grüße

Wenn Sie dies schreiben, müsste Sie aus meiner Sicht die 4-wöchige Frist umgangen haben, die der Stromanbieter hat, um die Kundenbeschwerde zu lösen. Der Vorteil ist somit, dass Sie sofort die Schlichtungsstelle einschalten können. Zudem signalisieren Sie dem Stromanbieter, dass Sie ein aufgeklärter Verbraucher sind und Ihre Rechte kennen. Hoffentlich wird dies dazu beitragen, dass der Strom- oder Gasanbieter bei Ihnen keine Verzögerungen zulässt.

V: Rechtliche Grundlagen

Nach §40 Abs. 4 EnWG muss der Strom- und Gasanbieter sicherstellen, dass Privatkunden Ihre Abrechnung spätestens 6 Wochen nach Beendigung der Abrechnungsperiode erhalten. Ergibt sich ein Guthaben (Rechnungsüberschuss), dann muss der Stromanbieter dieses Guthaben umgehend an Sie erstatten oder spätestens mit der nächsten Abschlagszahlung ausgleichen. Eine Verrechnung mit mehreren Abschlagszahlungen ist nicht zulässig (LG Düsseldorf; AZ: 12 O 474/12; OLG Düsseldorf I-20 U 136/14). Entgegenstehende ABGs sind nach §307 BGB unwirksam.

Ihr Stromanbieter ist rechtlich verpflichtet, die Fristen einzuhalten. Kommt dieser selbst nach schriftlicher Aufforderung und Fristsetzung von mindestens 14 Tagen nicht seinen Pflichten nach, dürfen Sie den Vertrag per außerordentlicher Kündigung vorzeitig beenden. Ihnen steht somit ein Sonderkündigungsrecht zu.

Verspätete Auszahlung des Sofortbonus

Häufig werden laut AGB der Sofortbonus nach 60 oder 90 Tagen ausgezahlt. Prüfen Sie zuerst in Ihren Vertragsunterlagen, welche Frist dem Stromanbieter für die Auszahlung des Sofortbonus zusteht. Erfahrungsgemäß werden diese Zahlungen häufig verspätet ausgezahlt. Gehen Sie dann am besten so wie oben beschrieben vor: Mahnen Sie mit einer Woche Frist und nach Ablauf der Frist erwägen Sie, eine Beschwerde auf Reclabox zu schreiben.

Laut dem Landgericht Köln (Az: 84 O 96/19) ist es irreführend und unlauter, wenn ein Unternehmen den versprochenen Sofortbonus nach der vereinbarten Frist (gewöhnlich 60 oder 90 Tage) nicht auszahlt. Es ist nicht die Pflicht des Verbrauchers, das Unternehmen an die Auszahlung zu erinnern.

Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

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48 Kommentare zu „Guthaben Strom/Gas nicht ausgezahlt: So mahnen Sie

  • 4. Februar 2021 um 17:00
    Permalink

    Hallo,

    ich war Kunde bei der BEV im Abrechnungsjahr 2018. Ist schon ein paar Tage her. NAch der Kündigung kam eine Abrechnung, in der der Bonus in Höhe von 25% des Jahresverbrauchs fehlte. Ich mahnte dieses leider nur mündlich an. Am Telefon wurde mir mitgeteilt, dass ich die Nachzahkung zunächst tätigen muss. Habe ich dann getan und Ende 2019 wurde die Insolvenz bekannt gegeben. Darüber erbost, buchte ich das Geld zurück. Im letzten Jahr erhielt ich Post, dass ich das Geld noch überweisen müssen. Dieser Zahlung kam ich im Mai 2020 nach. Nun erhalte ich weiterhin Post, dass ich das Geld an den Insolvenzverwalter hätte überweisen müssen und meine Zahlung nicht weiter Beachtung findet. Mittlerweile haben sich durch Zins die Kosten nahezu verdoppelt und meine Gedulfd nun auch am Ende. Grundsätzlich hätte ich 311€ als Gutschrift erhalten müssen, nun soll ich 200,- € ca. bezahlen. Ich bin über jeden Tipp wirklich dankbar.

    Mit freundlichem Gruß

    Nicole B.

    Antworten
  • 23. November 2020 um 12:51
    Permalink

    Ich war bei Eprimo Kunde, habe wegen Preiserhöhung gekündigt und die Abrechnung sehr schnell nach Vertragsende bekommen .Allerdings warte ich nun bereits 5 Wochen auf die Überweisung meines Guthabens

    Antworten
  • 26. Juni 2020 um 08:25
    Permalink

    Hallo Herr Moeschler,

    meine Frau und ich haben unseren Stromvertrag bei Innogy gekündigt (nach einer Strompreiserhöhung von 28cent auf 31 cent das kWh) was auch von Innogy anerkannt wurde.Die Abrechnung sollte zum 30.04.2020 erfolgen wobei wir nach meiner Rechnung noch ein Guthaben ausgezahlt bekommen würden. Bis heute 26.06.2020 hat Innogy trotz einiger Nachfragen keine Abrechnung erstellt. Da meine Frau an Krebs erkrankt ist und ich nach schwerer Erkrankung nicht mehr Arbeiten kann ,sind wir auf das Geld angewiesen.
    Vielleicht haben Sie einen Tipp für das weitere Vorgehen.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine und Rüdiger Heck

    Antworten
  • 25. Juni 2020 um 13:13
    Permalink

    Beschwerde von Innogy ich Gerhard Grauel möchte ihnen schreiben das ich bei Innogy gekündigt habe und bei den anderen auch weil die mir so viel Strom abnehmen wollen da ich nicht so viel Strom habe da ich nur meine Schreibtischleuchte und den bunten Lichtschlauch auf den Balkon anhabe und dabei sonst nichts habe zum Anmachen nur das bischen und das kostet nicht so viel Geld ich kann mich es nicht erlauben so viel Geld über 957,95 Euro ich bin kein Milionär das ich mein Geld aus dem Fenster raußschmeisßen tu ich habe seit 6 Monate nichts mehr richtiges gegessen und auch nicht getrunken habe die Sache mit dem Strom habe ich vorher gekündigt und das war am 22.05.2020 für mich erledigt.

    Antworten
  • 22. Januar 2020 um 21:57
    Permalink

    Hallo, nun ist der Stromversorger immergrün insolvent und wir sind mittendrin. Guthaben wird nicht ausgezahlt, Gerichtstermin ist anberaumt…aber zu viele Gläubiger. Der monatliche Abschlag wird aber weiterhin abgebucht, kann ich diesen einfach zurückholen? Wie komme ich aus dem Vertrag raus?

    Vielen Dank im voraus
    Margarita

    Antworten
    • 28. Januar 2020 um 22:37
      Permalink

      Liebe Margarita,
      zum heutigen Stand (27.01.2020) ist der Stromanbieter zum Glück nicht insolvent. Ohne Ihren Fall zu kennen, kann ich folgendes allgemein sagen: Es gilt die Vertragstreue. Ich kann Ihnen nur empfehlen, rechtzeitig zu kündigen und zu einen verbraucherfreundlichen und insolvenzsicheren Anbieter zu wechseln. Hierzu gebe ich Hinweise auf meiner Internetseite.

      Antworten
  • 23. Juli 2019 um 17:02
    Permalink

    Hallo
    ich habe auch gleiche Probleme mit immergrün,in der ersten Abrechnung versteckte Preiserhöhung von 8,48 auf 34,-€dann 2.Jahresabrechnung nicht erhalten aber am 1.6.2019 statt 85,-€ fast 300,- Abgebucht, Abbuchung zurückgeholt und Verbrauerbeschwerde angedroht und eingeleitet.zwischenzeitlich mahnungen incl.EWB Inkasso erhalten und Kündigung wegen Rückstände. Nach einschalten Verbraucherbeschwerde wurden Vergleichsangebote gemacht,die habe ich abgelehnt und siehe da,die Erhöhung wurde im vollen Umfang zurückgenommen,ebendso die Mahnung und Inkassosachen.Nur die Kündigung des Vertrges wegen Zahlungsverzug nicht.Neue Jahresabrechnung weist ein kleines Guthaben aus und auf Seite 4.5 irgendwo steht gekündigt zum 22.07.2019.Wie kann man mich kündigen wegen Verzug,obwohl ich ein Guthaben Habe? Eigentlich bin ich ja ganz zufrieden mit dem bisherigen Verlauf aber ganz doch nicht wegen dieser Kündigung die mich zwingend erstmal zu dem sehr teuren Grundversorger bringt!

    Antworten
  • 14. Juni 2019 um 09:45
    Permalink

    Hallo Zusammen,
    seit 31.01.2019 bin ich nicht mehr bei Immergrün, habe meinen Zählerstand gemeldet und bis zum 13.06.2019 keine Abschlußrechnung erhalten. Am 13.06.2019 habe ich angerufen mir wurde gesagt die Rechnung ist am 18.03.2019 verschickt worden, die aber nicht bei mit einging. So hat mir die Dame die Rechnung per Mail geschickt, siehe da ich habe ein Guthaben von 233,21 € dieses sollte mir zeitnah auf meinem Konto gut geschrieben werden. Heute habe ich gleich eine Frist gesetzt bis zum 19.06.2019, sollte das Geld nicht da sein werde ich Anzeige erstatten.

    Antworten
    • 10. Februar 2020 um 17:18
      Permalink

      Nachdem sich ein stattliches Guthaben auf unserem Vertragskonto bei Priostrom befindet , habe ich per email die Auszahlung auf unser Bankkonto gefordert.Bei einem Anruf bei Priostrom wurde mir zugesichert das das Geld in wenigen Tagen auf unserem Konto wäre…Nichts! Keine Antwort auf mein Schreiben! Priostrom stellt sich tot.Ich werde mal beide Lastschriften über die Stromabschläge zurückgeben….mal sehen ob dann eine Reaktion kommt.Ansonsten werde ich meinen Anwalt beauftragen zu Klagen.

      Antworten
      • 10. Februar 2020 um 21:36
        Permalink

        Ich empfehle, nicht einfach Abschläge nicht mehr zu leisten oder Lastschriften zurückzugeben. Die Gefahr ist, dass der Anbieter mahnt und ein Inkassounternehmen einschaltet. Stattdessen sollten Verbraucher schriftlich (per E-Mail und ggf. per Brief mit Einschreiben/Einwurf) die Auszahlung anmahnen. Verbraucher sollten auf Formalia achten, wie z.B. eine mind. 14-tägige Frist mit konkretem Datum (z.B. 26.02.2020). Andernfalls befindet sich das Unternehmen nicht in Verzug, sodass einige problematische Anbieter erst gar nicht reagieren.
        Wenn eine E-Mail/Brief nicht hilft, wäre eine Online-Beschwerde sinnvoll und 4 Wochen nach erstmaliger Beschwerde können Sie sich auch an die Schlichtungsstelle Energie wenden.

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  • 6. Mai 2019 um 14:52
    Permalink

    Hallo!
    Ich habe hier auch was sehr gerissenes gerade erlebt. Es geht um die Auszahlung des Neukundenboni.

    „Die Gutschrift erfolgt einmalig nach Ablauf von 12 Monaten auf Ihre nächste Stromrechnung und entfällt, sofern der Vertrag vor Ablauf dieser Zeit beendet ist oder es sich nicht um eine Belieferung mit Wärmestrom handeln sollte.“

    Der Hammer: es wurde nach 11,5 Monaten mir eine Rechnung erstellt. (Bin weiterhin Kunde, über 12 Monate schon).
    Und dann wird gesagt die erste Rechnung wäre ja nicht nach 12 Monaten gewesen. Deswegen wird der Boni erst mit der nächsten Rechnung verrechnet.
    Wann wird nicht gesagt, ich gehe mal vom nächsten Jahr aus.

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