Preiserhöhung immergrün: So wehren Sie Ihre Preiserhöhung ab

Verbraucher beschweren sich über Preiserhöhungen von immergrün >15%. Nutzen Sie Ihr Sonderkündigungsrecht. Wenn die Preiserhöhung bereits wirksam ist, dann müssen Sie die Preiserhöhung anfechten. Sparen Sie Zeit mit meinen kostenlosen Musterschreiben.

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  • Diese Anbieter (siehe Liste) zeichnen sich durch die Eigenschaften ‚geringes Insolvenzrisiko‘ (aufgrund Eigentum an Netzinfrastruktur), ‚kundenfreundliche AGBs‘ und einen ‚guten Kundenservice‘ aus.
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Autor: Matthias Moeschler; Stand: 15.11.2019

INHALTSVERZEICHNIS

I. Preiserhöhungen immergrün 2018, 2019
II. So wehren Sie die Preiserhöhung ab
III. Meine Motivation, Ihnen zu helfen
IV. Wechseln Sie zu diesen Strom- und Gasanbietern
V. Meine Einschätzung zur Rechtmäßigkeit der Preiserhöhungen

I. Preiserhöhungen immergrün 2018, 2019 und 2020

Immergrün bzw. 365 AG hat in 2018, 2019 und 2020 auf unterschiedliche Weise Preiserhöhungen den Verbrauchern mitgeteilt. Mir liegen vier Varianten vor, die ich allesamt als nicht wirksam erachte.

Bereits zuvor habe ich über Preiserhöhungen in der Stromabrechnung informiert (Variante 1). Des Weiteren wurde über die Preiserhöhung des Grundpreises auf 20€ per E-Mail (Variante 2) sowie eine Erhöhung des Arbeitspreises um ca. 30% unter der Überschrift „Auswirkungen auf Kostenstrukturen“ (Variante 3) informiert. Auch das Preiserhöhungsschreiben, bei dem zunächst auf ein neues Vertragsangebot hingewiesen wird (Variante 4) erachte ich als unzulässig. 

a) Preiserhöhung 2018 in E-Mail versteckt

Mitte 2018 hat immergrün eine Erhöhung des Grundpreises auf 20€ angekündigt. Diese Preiserhöhung von immergrün halte ich für intransparent und überhöht, weshalb ich die Preiserhöhung für unzulässig erachte. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie sich wehren können.

Von: kontakt@kundenservice-energie.de
Betreff: Anpassung unserer Allgemeinen Geschäftskunden (für Gewerbekunden und Verbraucher) und Ihrer Preise

„Sehr geehrter Herr/Frau xx,
zum 01.08.2019 ändern sich unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (ABG) für Gewerbekunden und Verbraucher. Zeitlich zusammengelegt werden die Anpassungen mit der Erhöhung des für Sie geltenden Grundpreises von 20 Euro ab diesem Zeitpunkt. Ein ursächlicher Zusammenhang mit den AGB-Änderungen besteht nicht. Diese werden lediglich an aktuelle Entwicklungen in Rechtsprechung und Datenschutz angepasst. (…) Sie haben bis zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen das Recht, Ihren Energieliefervertrag außerordentlich zu kündigen. (…)“

b) Erhöhung des Arbeitspreises um ca. 30%

Betreff:
Neues Messstellenbetriebsgesetz (msbG/Stichwort „Digitalisierung der Energiewende“)
Erhöhung der Preise in Ihrem Tarif

Änderung Allgemeine Geschäftsbedingungen

Text:
(…)
Auswirkungen auf Kostenstrukturen

Als Energieversorger gehen wir im Gleichschritt mit dieser Entwicklung. (…) Wegen der unmittelbaren Auswirkungen auf interne Kostenstrukturen, ist es erforderlich, dass auch Ihre Preise erhöht werden, um die Innovationskraft und Modernität Ihres energieversorgenden Unternehmens betriebswirtschaftlich zu sichern. Ab dem 01.11.2019 beträgt der Arbeitspreis x,x Cent pro Kilowattstunde. Dafür gilt, wie auch im Fall der AGB-Anpassung, dass bis zum Wirksamwerden der Anpassung ein Sonderkündigungsrecht gewährt wird. (…)

c) Erhöhung des Grundpreises versteckt in einem Vertragsangebot („Werbeflyer“)

In dieser Variante wurde die Preiserhöhung in einem Werbeflyer versteckt, bei dem auf der ersten Seite unter dem Betreff „Jetzt unseren neuen Frühlingstarif bei immergrün entdecken – Das Tarifangebot für Bestandskunden“ ein neues Vertragsangebot unterbreitet wurde.

Erst auf Seite 2 wird versteckt und ohne das Wort Preiserhöhung zu verwenden nur indirekte und ohne Hervorhebung diese unter der grün hervorgehobenen Unterschrift mit einem Haken „Jetzt auf dem neuesten Stand zu Ihrem Tarif bleiben“ in zweiten Absatz versteckt mitgeteilt: „Die gute Nachricht: Ihren verbrauchsabhängigen Preis können wir weiterhin unverändert stabil halten. In Ihrem Tarif gilt ab dem … ein monatlicher Grundpreis von x €“.

II. So wehren Sie die Preiserhöhung ab

Derartige Preiserhöhungen abzuwehren ist sehr zeitaufwendig und es bedarf juristischen Sachverstand. Hohe Beratungskosten durch einen Rechtsanwalt (ab 200€) schrecken viele Verbraucher ab. Aus diesem Grund scheitern die meisten Verbraucher und sie müssen höhere Preise bezahlen, auch dann, wenn die Preiserhöhungen nicht zulässig sind!

Fordern Sie meine Widerspruchs-Vorlage hierüber an. Diese Vorlage müssen Sie nur noch geringfügig an Ihren spezifischen Fall anpassen. Dies darf ich leider für Sie nicht übernehmen, da ich kein Rechtsanwalt bin. Nachdem Sie der Preiserhöhung widersprochen haben, holen Sie sich mit Hilfe meiner praxiserprobten Anleitung Schritt für Schritt Ihr Geld zurück. Diese Anleitung ist zwar allgemein gehalten. Weil aber immergrün und andere Anbieter sehr ähnlich auf diese Beschwerden einigen, ist die Anleitung sehr wertvoll für Sie. Zudem: Auf diese Weise vermeiden Sie unnötige Fehler, die Ihnen Geld kosten.

  • Heidrun Moll
    03/09/2021 - Google

    Ich kann mich Allen hier nur anschließen und mich bedanken für die schnelle, kostenfreie und tolle Beratung. Mit Hilfe v... [mehr]

    Ulrich Luxenburger
    02/09/2021 - Google

    Sehr hilfreich, Dankeschön!

    Ronny Drebenstedt
    02/09/2021 - Google

    Vielen Lieben Dank an Herr Dr. Moeschler mit seinem Widerrufschreiben das er mir per Mail geschickt hat, hat es tatsächl... [mehr]

  • Bettina Grelewicz
    20/08/2021 - Google

    Vielen Dank an Herrn Moeschler.Das Widerrufschreiben hat gewirkt.Es ist auch sehr professionell geschrieben.Allerdings w... [mehr]

    Roland Schreiber
    20/08/2021 - Google

    Seriöse Institution. Höchste Kompetens. Es wird sehr schnell reagiert. Vollste Zufriedenheit.

    Britta Johannsen
    19/08/2021 - Google

    Schnelle, unkomplizierte Hilfe. Netter Kontakt - vielen Dank! 🙂

  • Martina Rolfes
    12/08/2021 - Google

    Schnelle Rückmeldung, sehr kompetent.

    Martin Torkler
    06/08/2021 - Google

    Immergrün versuchte mir eine ca. 30%ige Preiserhöhung in einer Rechnung unterzujubeln. Auf mein Einspruch wurde zunächst... [mehr]

    Nicole Goepel
    24/07/2021 - Google

    Vielen Dank an Herrn Moeschler...ich wurde durch einen Anruf von voxenergie leider geködert. Als ich merkte, welch absol... [mehr]

  • Daniel Averjanov
    22/07/2021 - Google

    Dank Herrn Moeschler konnte ich mein Vetrag bei primastrom widerrufen, ohne das ich Vertragsunterlagen erhalten habe. Wü... [mehr]

    Meli P.
    09/07/2021 - Google

    Ich bin die Verbrecher los von Voxenergie. Herr Möschler hat mir sehr schnell und unkompliziert per Email geholfen, so d... [mehr]

    Eva Karsten
    06/07/2021 - Google

    Habe bei primastrom nach vier Telefonaten doch abgeschlossen und mich im Nachhinein ziemlich geärgert.Habe schnell Hilfe... [mehr]

  • Eva Kluender
    06/07/2021 - Google

    Dank der sofortigen Hilfe von Dr. Moeschler (sogar freitagabends erreichbar), konnte ich einenperfekt verfassten Widerru... [mehr]

    Der Seppel
    06/07/2021 - Google

    Ich kann Herrn Moeschler nur weiter Empfehlen schnelle Hilfe genau das richtige Schreiben parat und schon hatte ich mein... [mehr]

    sepp Bauer
    29/06/2021 - Google

    Dank seiner Email beruhigter gewesen. Vielen Dank für die schnelle Antwort und Hilfe

  • Robert Gierstl
    27/06/2021 - Google

    vor zwei Tagen wurden wir auf den Handy meiner Frau kontaktiert und leider auch überrumpelt mit lauter Zahlen und dann g... [mehr]

    G Lix
    06/06/2021 - Google

    Mit falschen Angaben wurde mir ein Vertrag von Primastrom verkauft. Nach Abschluss habe ich bemerkt, dass dieser teurer ... [mehr]

    Simon Burger
    26/05/2021 - Google

    Vielen lieben Dank! Ich habe sehr schnell Hilfe bekommen und hatte Primastrom so problemlos wieder vom Hals. Kann ich nu... [mehr]

  • Hakima anwari
    25/05/2021 - Google

    Vielen dank für die Kostenloses Beratung und Hilfe. 🌹👌

    Marion Behrendt
    22/05/2021 - Google

    Habe mich mit seiner Hilfe erfolgreich gegen einen nicht gewollten Vertrag bei primastrom gewehrt und gewonnen!Bin den V... [mehr]

    Ulli Robl
    22/05/2021 - Google

    Vielen Dank für die superschnelle, professionelle und freundliche Hilfe !!!Ich freue mich sehr, dass es noch Leute mit s... [mehr]

  • Uwe Steinhauser
    13/05/2021 - Google

    Super das es so was gibt. Schnelle Hilfe.

    Anja Gruber
    08/05/2021 - Google

    Herr Moeschler ist mein Engel 2021. Er hat mir abends ganz schnell, kompetent und unkompliziert aus der Klemme geholfen,... [mehr]

    callison caffrey
    23/04/2021 - Google

    Super nett. Super hilfreich. Scheint viel Erfahrung auf dem Gebiet zu haben.

  • Isabell Lehnert
    09/04/2021 - Google

    Das Schreiben war sehr sehr hilfreich. Der Vertrag wurde dadurch direkt gekündigt und ich wurde nicht mehr angerufen.Vie... [mehr]

    Andreas Baunack
    26/03/2021 - Google

    Durch ihre Hilfe bin ich schnell und ohne Probleme aus meinen mir untergeschobenen Strom und Gasverträgen rausgekommen.K... [mehr]

    Jmi
    11/03/2021 - Google

    Ein riesen Dankeschön für die schnelle Hilfe. Dank Herrn Moeschler bin ich schnell wieder aus diesem Alptraum heraus gek... [mehr]

  • Car Pu
    11/03/2021 - Google

    Bin auf ein Werbeanruf reingefallen. Mit ein Musterschreiben von Herrn Moeschler konnte Ich schnell Widerrufen, so kam k... [mehr]

    Mano Pu
    02/03/2021 - Google

    Ich wurder von der Lekker GmbH auf dubiose Weise angeworben, in dem sie mich angerufen und sich als mein Stromanbieter a... [mehr]

    Jürgen Rüsch
    25/02/2021 - Google

    Ich habe heute die Bestätigung meines Widerrufs erhalten.Dank Ihrer Unterstützung hat alles super geklappt!!

  • Alexandra Otto
    24/02/2021 - Google

    Sehr schnelle und freundliche Antwort, sehr gutes Formular, bin voll zufrieden, herzlichen Dank.A. Otto

    Werner Pumm
    24/02/2021 - Google

    Danke für die schnelle Hilfe! Habe seit meinem Widerruf per mail nur noch eine Werbeanruf etwa nach 3 Tagen erhalten, da... [mehr]

    Snowcat 1981
    24/02/2021 - Google

    Ich habe eine Vorlage des Musterwiderruf von Herrn Erhalten und ihn gleich an Primastrom geschickt.Gott sei Danke, habe ... [mehr]

  • D. Müller
    24/02/2021 - Google

    Vielen Dank, Herr Moeschler,glücklicherweise habe ich Ihre zügige Email zufällig im Spam-Ordner entdeckt. Nach RS mit de... [mehr]

    Marianne Richter
    24/02/2021 - Google

    Verbraucherhilfe-StromanbieterHallo,Ich möchte an dieser Stelle einmal an Herrn Möschler ein grosses Dankeschön für sein... [mehr]

    Horst Kerschbaum
    17/02/2021 - Google

    Herr Morschler Sie haben mir wirklich sehr geholfen, nach innerhalb von 2 Tagen war ich Primastrom wider los.Vielen Dan... [mehr]

  • Krzysztof Pieńkowski
    09/02/2021 - Google

    Vielen Dank.Nach drei Tagen war die Sache erledig.Grüsse

    aurora hajnalka balogdy
    29/01/2021 - Google

    Due to language barriers and lack of detailed knowledge, I became client of service provider based on a phone call - and... [mehr]

    Meike Kinscher
    28/01/2021 - Google

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung meines Vaters, der gewünschte Widerruf von Primastrom ist erfolgt. Tolle Vorlage!

  • Ferat Büyükyarma
    27/01/2021 - Facebook

    Dank Herr Moeschler konnte ich die überzogene Preiserhöhung des Gasanbieters mit seiner Vorlage erfolgreich abwehren. Zu... [mehr]

    Erik K.
    25/01/2021 - Google

    Kompetente Hilfe für Verbraucher. Kann ich wirklich nur weiterempfehlen. Man erhält innerhalb kurzer Zeit Unterstützung ... [mehr]

    Achim Kaupp
    25/01/2021 - Google

    Alles super gelaufen 👍kann ich nur empfehlen 👏 danke dafür 🙏

  • Flo Tausend
    11/01/2021 - Facebook

    Dank der Hilfe von Herrn Moeschler habe ich die Bonuszahlungen von meinem Stromlieferanten doch noch erhalten!
    Absolut ...
    [mehr]

    Silke Grötschel
    11/01/2021 - Google

    Hallo Herr MoeschlerVielen Dank für Ihre schnelle Hilfe. Ich passe sonst so auf, dass mir niemand am Telefon was verkauf... [mehr]

    wolfgang schaefer
    11/01/2021 - Google

    alles hat bestens funktioniert,sehr zu empfehlen

  • Manfred K.
    28/12/2020 - Google

    Vielen Herzlichen Dank an Herrn Moeschler. Ich hatte Probleme mit einem Stromanbieter, der mir am Telefon einen Vertrag ... [mehr]

    Andreas Lunau
    04/12/2020 - Google

    Mein immer grüner Gasversorger wollte mir eine 47,72%ige Preiserhöhung unterjubeln. Mein sofortiger Rechnungswiderspruch... [mehr]

    Michael Troycke
    02/12/2020 - Facebook

    Dank der Hilfe von Herrn Moeschler könnte ich mich schnell und unproblematisch gegen einen unseriösen Stromanbieter wehr... [mehr]

  • Ilona
    02/12/2020 - Google

    Sehr gute Hilfe! Dank diesem Service konnte ich die überzogene Preiserhöhung eines Stromanbieters abwehren.

    Alex Bruns Früher Mettmann
    29/11/2020 - Facebook

    Herr Moeschler hat mir in einer Situation geholfen aus der ich alleine nicht mehr rausgekommen wäre. Der Widerspruch wur... [mehr]

    Nicole Petersen
    28/11/2020 - Google

    Schnelle und unkomplizierte Hilfe, nachdem meine Mutter einen Vertrag mit Voxenergie ( FINGER WEG VON DIESEM ANBIETER) a... [mehr]

  • Kolitsch Heiko
    26/11/2020 - Facebook

    Herr Moeschler hat mir bei der Kündigung eines unseriösen Stromanbieter sehr weitergeholfen.
    Herr Moeschler ist sehr Kom...
    [mehr]

    Thomas Hinz
    21/11/2020 - Google

    Danke für die schnelle Hilfe hat alles super geklappt mit der Kündigung 🙂

    Georgiana Toma
    21/11/2020 - Google

    Mr. Moeschler respondes very quickly and is very helpful. I don`t speak very good German and the rules in my country are... [mehr]

  • Gennadi Sawazki
    18/11/2020 - Facebook

    Mit Hilfe der Antwort Vorlagen von Herrn Moeschler haben wir es geschafft, dass Enstroga den Nichterfüllungsschaden aus ... [mehr]

    Raimund Schenk
    13/11/2020 - Google

    Mit diesem Schreiben von ihnen hat der Widerruf für voxennergie super geklappt. Habe von voxenergie den Widerruf bestäti... [mehr]

    Günther Völckel
    13/11/2020 - Google

    Am Telefon wurde mir ein Stromliefervertrag aufgeschwatzt.Das Gespräch war dabei so geschickt gelenkt, dass ich glauben ... [mehr]

  • nein danke
    13/11/2020 - Google

    Schnelle Hilfe beim Widerruf eines Strom und Gasvertrages. Kann ich jederzeit weiter empfehlen.

    Reinhard Kaiser
    13/11/2020 - Google

    widerruf per Einschreiben und Mail geschickt, nach "telefonterror" bis 6 Anruf am Tage (telefonnummer wurde gesperrt) b... [mehr]

    Achim
    13/11/2020 - Google

    Weil ich leicht Abgelenkt war bin ich Voxenergie am Telefon auf den Leim gegangen, wie nun da wieder rauskommen. Dann fa... [mehr]

  • Susi Sommer
    06/11/2020 - Facebook

    Diese Verbraucherhilfe hilft einem an allen Stellen, wenn man selbst in missliche Situationen bei unrechtmäßigen Vertrag... [mehr]

    Ms. S.
    06/11/2020 - Google

    Diese Verbraucherhilfe hilft einem an allen Stellen, wenn man selbst in missliche Situationen bei Vertragsabschlüssen ge... [mehr]

    Christian Jans
    28/10/2020 - Facebook

    Sehr schnelle und proffessienelle Rückmeldung. Ich kann es nur Empfehlen

  • Jörg Vetter
    21/10/2020 - Google

    Herr Moeschler ich danke Ihnen sehr! Ihre Unterstützung und die Text Vorlagen haben zum Erfolg geführt. Rückwirkende Rüc... [mehr]

    Christian Liebl
    08/10/2020 - Google

    Sehr gute Kommunikation und hilfreiche Tipps zum Thema Vertragswechsel bei Stromanbieter. Neutrale Beratung und schnelle... [mehr]

    Wilfried Pulla
    22/09/2020 - Google

    Ich wurde sehr gut und mit bestem Erfolg beraten. Die von "Verbraucherhilfe-Stromanbieter.de" vorgeschlagene Vorgehensw... [mehr]

  • Carsten Rode
    21/09/2020 - Google

    Mein Vater (82, Haustür - mehr muß ich nicht sagen) hatte Probleme mit Lekker. Musterschreiben hatten Erfolg. Danke

    Anne Loft
    16/09/2020 - Google

    Super guter und persönlicher Orientierungshilfe für mein Problem. Ich wünschte, ich hätte ihn gekannt, bevor ich einen V... [mehr]

    Christoph Nenninger
    07/09/2020 - Google

    Sehr zu empfehlen!

  • Sarah Schilke
    07/09/2020 - Google

    Herr Moeschler, vielen lieben Dank für Ihre sehr schnelle und kompetente Hilfe. Der Stromanbieter hat dem Widerruf zuges... [mehr]

    jan gendreizig
    01/09/2020 - Google

    Mir wurde ein Stromvertrag an der Tür untergejubelt.Zunächst war ich planlos und wusste nicht genau was zu tun,daraufhin... [mehr]

    Marina Birke
    05/08/2020 - Google

    Herr Möschler, vielen Dank für Ihre sehr schnelle und kompetente Hilfe. Der Stromanbieter hat den Abschlag und versteckt... [mehr]

  • Stefan G.
    20/07/2020 - Google

    Ein ganz ganz toller und in diesem Fall sogar kostenloser Service, der hier angeboten wird. In meinem Fall habe ich satt... [mehr]

    Ivan Tokic
    20/07/2020 - Google

    Hallo,Nachdem Stromanbieter Anruf und AGB zustimmung habe ich eine untergeschobenes "Vertrag untergeschrieben". Per Post... [mehr]

    Siegfried Strauß
    17/07/2020 - Google

    Nachdem mir mein Strom-und Gasanbieter ohne Mitteilung ab Novembert 2019 die Grundpreise um fast 400 % erhöht hat, bat i... [mehr]

  • Mark Niemeyer
    26/06/2020 - Google

    Hallo,super schnelle Antwort (Sonntag) nach Erstkontakt mit dem beigefügten Musterschreiben. Bereits nach der ersten emp... [mehr]

    Sebastian Brand
    26/06/2020 - Google

    Vielen Dank für Ihre Hilfe. Es ist nicht selbstverständlich das man kostenlos anderen bei Problemen mit Stromanbietern h... [mehr]

    A. A.
    24/06/2020 - Google

    Sehr kompetent und antwortet zeitnah. Vielen Dank!

  • Jens Heinze
    04/06/2020 - Facebook

    Herr Moeschler hat mir in einer Situation geholfen, in der ich mir allein nicht zu helfen wusste. Ich war wütend darüber... [mehr]

    Alexander Graham
    24/05/2020 - Google

    Das Musterschreiben war wirklich eine große Hilfe. Danke!

    Jens Heinze
    24/05/2020 - Google

    Die 5 Sterne sind mehr als verdient. Herr Moeschler hat mir in einer Situation geholfen wo ich mir allein nicht weiter h... [mehr]

  • Jürgen Schmitt
    24/05/2020 - Google

    Sehr schnelle Unterstützung, gut vorbereitetes, umfassendes und einfach anzupassendes Musteranschreiben. Kümmert sich au... [mehr]

    Jörg Krista
    07/05/2020 - Facebook

    Schnelle Rückmeldung bei Problemen mit
    dem Stromanbieter ?

    Franky Boy
    24/04/2020 - Google

    Vielen Dank für die Tips. Es hat zwar gedauert bis der unseriöse Energieanbieter einknickte, aber es hat sich gelohnt. T... [mehr]

  • Ralph B. Vogel
    24/04/2020 - Google

    Herr Moeschler hat auch mir geholfen, nachdem mir mein Stromanbieter eine versteckte Strompreiserhöhung (Grundpreis soll... [mehr]

    Leu Ahoi
    24/03/2020 - Google

    Mein Stromanbieter hat versteckt Kosten erhöht. Mit Matthias Moeschler Hilfe in Form von Textbausteinen und einer Vorgeh... [mehr]

    Renate
    24/02/2020 - Google

    Der Herr Moeschler hat mir geholfen aus der versteckten Preiserhöhung meines Stromanbieters zu kommen. Hat wunderbar gek... [mehr]

  • Elena
    24/02/2020 - Google

    Mit der Hilfe von Herrn Moeschler konnte ich mich gegen die versteckte und überzogene Preiserhöhung des Gasanbieters dur... [mehr]

    Georg
    24/02/2020 - Google

    Herr Moeschler hat mir geholfen die hinterhältige und übertriebene Preiserhöhung meines Stromanbieters erfolgreich abzuw... [mehr]

    moniwa7
    24/02/2020 - Google

    Herr Moeschler hat mir kostenlos dazu verholfen, dass ich die versteckte Preiserhöhung mit einem kompetenten Schreiben a... [mehr]

  • Elena Tsvetkova
    29/01/2020 - Facebook

    Uns wurde geholfen die unzulässige und überzogene Preiserhöhung des Stromanbieters abzuwehren. Schnell, Kostenlos und zu... [mehr]

III. Meine Motivation, Ihnen zu helfen

Ich war selbst Opfer einer versteckten Preiserhöhung und weiß daher nur zu gut, wie zeitaufwendig und belastend es ist, sich gegen immergrün / 365 AG zu wehren. Zudem habe ich selber bei meiner Beschwerde viele Fehler gemacht, die ich Ihnen ersparen möchte. Darüber hinaus empfinde ich es als eine Zumutung, dass verbraucherfeindliches Verhalten einiger Strom- und Gasanbieter in Deutschland möglich sind. Aus diesen Gründen habe ich diese Internetseite aufgebaut und sehr gerne unterstütze ich auch Sie bei Ihrem Problem mit immergrün / 365 AG!

IV. Wechseln Sie zu diesen Strom- und Gasanbietern

Für mein Projekt fallen Kosten an. Dennoch möchte ich auch in Zukunft meine Verbraucherhilfe kostenlos anbieten, damit sich möglichst viele Verbraucher gegen unzulässige Preiserhöhungen, falsche Rechnungen, verweigerte Boni etc. wehren können. Womöglich würden Sie meine Hilfe nicht in Anspruch genommen, wenn ich eine Gebühr verlangt hätte.

Bitte schließen Sie zukünftig Ihre Strom- und Gasverträge stets über diese Seite ab, auf der ich Strom- und Gasanbieter empfehle, die über verbraucherfreundliche AGBs, einen guten Kunden-Service und einer geringen Insolvenzgefahr auszeichnen. Für das Weiterleiten erhalte ich eine kleine Provision, mit denen ich die Kosten meines Projekts decke und Ihnen die kostenlose Hilfe finanziere.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Dr. Matthias Moeschler

V. Meine Einschätzung zur Rechtmäßigkeit der Preiserhöhungen

a) Die Preiserhöhungen sind intransparent und daher unzulässig

Die Preiserhöhung ist aus meiner Sicht aufgrund folgender Eigenschaften intransparent und daher unzulässig gemäß §41 (3) EnWG:

  • Die E-Mail wurde von „kontakt@kundenservice-energie.de“ versendet und nicht von immergrün. Verbraucher könnten denken, dass diese E-Mail nicht für sie bestimmt ist.
  • Der Betreff und der Text enthalten in beiden Varianten lediglich Hinweise auf eine Preiserhöhung und diese zentrale Information kommt für den Verbraucher nur sehr knapp daher. Im langen Betreff steht die Preiserhöhung hinten an und im Text wird lediglich ein Satz hierfür gewidmet.
  • Der aktuell gültige Grundpreis bzw. Arbeitspreis wird nicht genannt. Der Verbraucher kann somit nicht erkennen, wie stark die Preiserhöhung ausfällt.
  • Es ist nicht transparent, weil nicht klar ist, wie die Preiserhöhung sich zusammensetzt. Genau dies verlangt aber der BGH (VIII ZR 247/17)  in seinem Urteil.
  • Auf das Sonderkündigungsrecht wird nicht direkt hingewiesen. Stattdessen wird erneut über die AGB-Änderungen aufgeklärt, bevor der Verbraucher auf das Sonderkündigungsrecht im Allgemeinen hingewiesen wird.

b) Die Preiserhöhungen sind überhöht und daher unzulässig

Der Stromanbieter darf seinen anfänglichen Gewinnanteil (mit Ausnahme des Neukundenbonus) nicht erhöhen – die Preise dürfen nur im Rahmen der tatsächlichen Gesamtkostenentwicklung angepasst werden. Der Stromanbieter darf somit den Umfang der Preiserhöhung nicht wahllos festlegen, sondern er muss diese auf eine Berechnungsgrundlage stützen. Damit soll verhindert werden, dass der Stromanbieter seine Gestaltungsmacht zu Lasten der Kunden ausnutzt. An dieser Stelle sei auf die ständige Rechtsprechung des BGH verwiesen:

„…berechtigen ihre Anpassungsrechte die Versorger zu Preiserhöhungen nur, soweit sie damit unvermeidbare Kostensteigerungen OHNE ERZIELUNG EINES ZUSÄTZLICHEN GEWINNS an die Kunden weitergeben und dabei Kostensenkungen auch zeitlich ebenso und nach den gleichen Maßstäben berücksichtigen wie Kostensteigerungen. Halten sich einseitige Preiserhöhungen nicht innerhalb dieser Grenzen, sind sie vom Anpassungsrecht des Versorgers nicht gedeckt und damit unwirksam.“

In vielen Fällen beträgt die Preiserhöhung 10% und mehr. Auch wenn die Betriebskosten von immergrün bzw. 365 AG nicht öffentlich zugänglich sind, so kann bezweifelt werden, dass deren Gesamtkosten in diesem Umfang gestiegen sind. Es ist somit davon auszugehen, dass der Stromanbieter seinen Gewinnanteil steigert, weshalb die Preiserhöhung unzulässig ist.

c) Fazit

Insgesamt schätze ich die Preiserhöhung als unzulässig an. Ich rate daher Verbrauchern grundsätzlich in vergleichbaren Fällen, sich gegen die Preiserhöhung zu wehren. Betroffene Verbraucher können sich gerne an mich wenden. Ich werde auf Wunsch die Preiserhöhung bewerten und ein kostenloses Antwortschreiben anfertigen.

immergrün: unzulässige Preiserhöhungen 2018-2020 abwehren

27 Kommentare zu „immergrün: unzulässige Preiserhöhungen 2018-2020 abwehren

  • 3. April 2021 um 00:21
    Permalink

    Meine Geschichte mit Immergrün/Almado/365 AG

    Zum 1.8.2013 schloß ich einen Stromliefervertrag mit einer Firma, die damals „Almado“ hieß (im Verlauf der Auseinandersetzung hieß sie immer wieder anders). Das war ein Pakettarif, der für meinen konstanten Strombedarf von der Größe gut paßte. Solche Tarife waren damals sehr populär, sind in der Zwischenzeit so gut wie weg vom Markt. Als ich gerade http://www.almado.de aufrief, fand ich zu meiner großen Überraschung nach Monaten das erste Mal wieder einen Pakettarif. 🙂

    Der Vertrag begann unauffällig.

    Irgendwann im November 2014 bekam ich eine E-Mail, die ich für Werbung hielt, ein 6seitiges PDF, auf dessen 4. Seite unten in kleiner Schrift stand:

    „Grundpreise enthalten verbrauchsunabhängige, teils hoheitlich regulierte Entgeltbestandteile und Fremdkosten, auf deren Entwicklung wir nur begrenzt Einfluss haben. Dennoch können wir Ihnen bereits jetzt eine
    vollumfängliche Garantie auf den Grundpreis ab dem 01.09.2014 bis zum 31.12.2016 gewähren. Der monatliche Grundpreis wird in diesem Zeitraum bei 20,04€ fixiert und ist gegen jede Erhöhung abgesichert.

    Ihnen als Produktkunde im Tarif immergrün! ökosiegel garantieren wir diese Konditionen automatisch und unwiderruflich.

    Damit sind Sie vor jeglichem Grundpreisanstieg vollumfänglich geschützt.

    In diesen bewegten Zeiten ist Planungssicherheit bares Geld wert.“

    Dieses Geschwurbel vom November 2013 bedeutet: Ab dem 1.9.2014, also 10 Monate später, wollen sie für Ihren eigentlich grundpreisfreien Pakettarif einen Grundpreis von 20,04 € pro Monat verlangen, insgesamt eine Preiserhöhung von 240 € im Jahr. Wenn man genau in die Tarifdefinition schaute, war der Paketpreis auch so definiert, daß man ihm im nachhinein einen Grundpreis hätte unterschieben können.

    Die „Preiserhöhung“ habe ich natürlich nicht gelesen, das .PDF hieß schließlich mißweisend „Information2“. Daß das eigentlich eine Preiserhöhung gewesen sein soll, darauf hat mich der Anbieter selbst erst fast zwei Jahre später hingewiesen.

    Das erst Jahr lief ereignislos. Monat für Monat wurde der vereinbarte Abschlag abgebucht und gut. Am Ende des Belieferungsjahres hatte ich ein Guthaben in Höhe von 3 1/2 Monatsabschlägen. Die Abschläge waren (wie üblich bei Discountern) reichlich bemessen, außerdem hatte ich ja Anspruch auf einen Neukundenbonus. Den Vorschriften gemäß ist die Rechnung spätestens 6 Wochen nach dem Ende des Belieferungsjahres fällig.

    Die Rechnung kam aber nicht.

    Also mahnte ich die Rechnung an und kündigte gleich mal an, daß ich den errechneten Erstattungsbetrag gegen laufende Zahlungen aufrechnen würde. Vorsorglich kündigte ich auch die Einzugsermächtigung. Almado reagierte schnell: Drei Tage später war die Rechnung da – aber die Erstattung nicht. Die sollte ich im Verlauf der nächsten drei Wochen per Scheck (!) erhalten.

    Eine Rückzahlung per Scheck ist ein unfreundliches Verfahren, das dem Empfänger unnötige Wege aufzwingt. Es ist in der heutigen Zeit der Online-Banken nicht so einfach, einen Scheck eingelöst zu bekommen, just darauf bauen diese Kadetten. Wer Zahlungen vom Konto einzieht, kann Erstattungen aufs Konto leisten.

    Der nächste Abschlag wäre fällig gewesen. Der Scheck war nicht da, also verrechnete ich ihn weiter mit der Erstattung. Freundlicherweise schickte ich Almado nochmal ein Fax, in dem ich die Aufrechnung erklärte. Drei Tage später trudelte eine Mahnung ein, die ich abheftete.

    Im nächsten Monat war immer der Scheck noch immer nicht da, also ließ ich den zweiten Abschlag auch ausfallen, schickte nochmal ein Fax, in dem ich die Aufrechnung erklärte. Eine Antwort bekam ich nicht, wohl aber ein Inkasso von der mit Almado wohl verbundenen Firma EWD-Inkasso, die offensichtlich zum Geschäftsmodell gehört. Ich ließ mich aber nicht ins Bockshorn jagen und widersprach dem Inkasso. Einige Wochen später rief mich recht verzweifelt die Buchhaltung von Almado an, ich solle doch endlich die Abschläge zahlen, sonst müßten sie mir kündigen.

    Das ist eine schlichte Drohung. Sie dürfen in einer solchen Situation rechtlich nicht kündigen, solange mein Guthaben nicht verbraucht oder erstattet ist. Ich traue es Firmen wie Almado natürlich dennoch zu, daß sie in einer solchen Situation dennoch rechtswidrig tun, wenngleich sie sich damit prinzipiell schadenersatzpflichtig machen.

    Der Almado-Mann versprach mir hoch und heilig, daß nun der Scheck wirklich versandt würde. Ein Scheckversand ist zwar auch dann noch aus den beschriebenen Gründen ein unfreundlicher Akt, aber um des lieben Friedens willen habe ich den Scheck, als er dann zwei Wochen später tatsächlich (über 3 Monate verspätet) eintrudelte, mit einigen Klimmzügen eingelöst und auch die zurückgehaltenen Abschläge nachbezahlt.

    Das war inkonsequent, das hätte ich nicht tun sollen.

    Denn ein Scheck kann platzen, meine Überweisung kann ich dann aber nicht mehr zurückholen. Es ist in der Vergangenheit nicht nur ein Energie-Discounter pleite gegangen.

    Der Rest des zweiten Belieferungsjahres lief ereignisarm, bis auf den Schluß: Ich hatte einen Pakettarif, glaubte also zu wissen, was auf der Rechnung stehen würde. Also kürzte ich die letzte Abschlagszahlung so, daß der Paketpreis centgenau bezahlt war. Ich wollte aus der Chose herauskommen, ohne daß ich von Almado noch Geld zu bekommen hätte. Drei Tage später trudelte eine kostenpflichtige Mahnung ein, die ich geflissentlich ignorierte.

    Die Jahresrechnung war dann fast wie erwartet (hm, bei einem Pakettarif, bei dem man das Paket nicht ganz ausgenutzt hat). Aber: Moment einmal, was ist denn DAS? 220 Euro „Grundgebühr“, die erstmals auf der Jahresrechnung auftauchen? Ich widersprach der Rechnung. Den Rest hatte ich ja komplett bezahlt.

    Almado stellte sich taub. Mahnung, dann wieder das bekannte EWD-Inkasso. Das beunruhigte mich nicht sehr, ich schrieb ihm immer wieder ruhig und sachlich ab. Im Oktober 2015 drohte man mir einen gerichtlichen Mahnbescheid an.

    Der kam dann allerdings fast ein Jahr später erst im Juli 2016. Ich widersprach ihm fristgerecht und in voller Höhe (Das ist wichtig!) und dachte, damit sei die Geschichte dann erledigt.

    War sie aber nicht.

    Im Januar 2020, also 3 1/2 Jahre später, flatterte mir eine Klage ins Haus mit einer phantastischen Nachforderung. Eingereicht war die Klage wohl noch vor Jahresende 2019, die Postzustellungsurkunde bei mir trug das Datum 10.01.2020.

    Auf den ersten Blick ist die Forderung vom Juli 2015 verjährt. Die Verjährungsfrist für solche Forderungen beträgt in Deutschland den Rest des Jahres und dann 3 Jahre. Allein hieraus wäre die Forderung vom Juli 2015 mit dem Jahresende 2015 plus 3 Jahre, also mit dem Jahresende 2018 verjährt gewesen.

    ABER, und das wußte ich vorher nicht, ein gerichtlicher Mahnbescheid hemmt die Verjährung um mindestens 6 Monate, ggf. auch länger, wenn der vermeintliche Gläubiger „weitere Maßnahmen“ ergreift. Aber auch das reichte im vorliegenden Fall nicht. Weiß der Himmel, aus welchem Grund die das trotzdem probiert haben. Der bearbeitende Anwalt muß doch erkannt haben, daß die Chose verjährt war.

    Ich hielt die Sache für sicher vor Gericht und suchte mir daher einen Rechtsanwalt, damit ich als juristischer Laie sie nicht durch einen Formfehler vergeige. Ich war froh, daß ein lokaler Anwalt die Sache übernahm, denn bei dem relativ geringen Streitwert (< 500 Euro) bekommt er nicht viel Honorar (keine 100 Euro). Schlechter Stundenlohn für meinen Anwalt.

    Daß ich einen Anwalt mandatierte, war eine gute Idee, denn ich wußte nicht (jetzt weiß ich es), daß man explizit vortragen muß, daß man den Anspruch für verjährt hält (juristisch: Man muß "die Einrede der Verjährung erheben"). Zudem hat der gute Mann recht umfangreich zu der Frage der Zulässigkeit der Preiserhöhung vorgetragen. Es gibt verschiedene Urteile gegen Almado, die besagen, daß eine auf solche Weise vorgetragene (nämlich in einem PDF versteckte) Preiserhöhung nicht rechtsgültig ist.

    Wer in die Küche gehen will, muß den Dampf dort ertragen können. Es ist bekannt, daß unter Energiediscountern öfter mal ein schwarzes Schaf ist (Und Almado ist sicher eins). Das muß man aushalten können. Deren Geschäftsmodell beruht darauf, beim Kunden Angst zu erzeugen. Dazu gehört auch, daß man ein Inkassounternehmen am besten gleich im Haus hat, das statt magerer 5 Euro Mahngebühr für die gleiche "Leistung" dann gleich satte Beträge fordern kann. In meinem Fall hatte man für das Inkasso einen höheren Preis berechnet, als ein Rechtsanwalt hätte nach Gebührenordnung verlangen dürfen. Das kommt in der Klage zur Sprache, sie reduzierten ihre Forderung daher entsprechen.

    Die Klage ist trotzdem sang- und klanglos untergegangen. Die Gegenseite hat die Klage zurückgezogen (was rechtlich eine Niederlage ist).

    Warum machen die das? Sie haben in meinem Fall massiv draufgezahlt. Mag der Strom noch einigermaßen kostendeckend berechnet gewesen sein (schon das glaube ich nicht, mit dem "Neukundenbonus" gehen all diese Unternehmen ins Minus) und der Aufwand für das "Inkassobüro" gering, so hat schon der Mahnbescheid echtes Geld gekostet, noch mehr die Klage (wenngleich der eigene Anwalt, der häufig beschäftigt wird, vielleicht Mengenrabatt gibt). Die Klageschrift mit um die 15 Seiten war ausformuliert, das macht kein Computer, da sitzt ein Anwalt dran und schreibt das. Schlechter Stundenlohn.

    Die machen das im Rahmen einer Mischkalkulation. Ein hoher Prozentsatz der vermeintlichen Schuldner läßt sich ins Bockshorn jagen und zahlt auf den verschiedenen Ebenen. Bereits das Inkassobüro ist (wenn es klappt) hoch profitabel, denn das macht ja auch nichts anderes als ein Formschreiben zu versenden und die Rechnung schreibt ja auch der Computer.

    Wenn 9 von 10 angeschriebenen "Schuldnern" dann zahlen, ist das für den "Gläubiger" ein gutes Geschäft.

    Schwieriger wird es schon mit dem Mahnbescheid, denn für den muß der "Gläubiger" in Vorlage treten. Da schaut dann gern schon ein Mensch drauf, wie da die Chancen sind.

    Und erst recht bei einer Klage: Da kommen bei einem Streitwert von 500 Euro durchaus echte Kosten von 500 Euro zusammen. Das riskiert man nur, wenn die Chancen gut sind.

    Wieso Almado in meinem Fall versucht hat, eine verjährte Forderung einzuklagen? Keine Ahnung. Vielleicht haben sie darauf spekuliert, daß ich angesichts einer Klage die Segel streiche. Habe ich nicht getan, also haben sie einen draufgekriegt.

    Dennoch: Der Energiemarkt ist aktuell ein Haifischbecken. Man sollte sich dorthin nur dann vorwagen, wenn man im Zweifelsfall z.B. einen Tausender drauflegen kann. Wer das nicht kann, läßt besser die Finger davon.

    Immerhin: Die Existenz solcher Firmen wie Almado sorgt dafür, daß sehr etablierte Unternehmen wie etwa e.on oder die Stadtwerke verschiedener Städte preislich fast die gleichen Angebote machen – und die kann man getrost annehmen, ohne Angst haben zu müssen, einer Heuschrecke auf den Leim zu gehen.

    Ich biete Almado und Konsorten problemlos die Stirn – aber lieber ist es mir doch, ich habe einen seriösen Anbieter. Momentan nutze ich beim Strom das günstigste Angebot auf dem Markt – von meinen lokalen Stadtwerken. Wer hätte das gedacht?

    Antworten
  • 5. Oktober 2020 um 18:04
    Permalink

    Guten Tag,

    ich habe auch erst durch die Abschlussrechnung von der Erhöhung des Grundpreises erfahren (von 6€ auf 22€). Ich würde gerne das zu viel bezahlte Geld zurückholen wollen. Vor allem wird mir auch vorgegaukelt, dass die Preiserhöhung mir per Post zugeschickt wurde. Den Brief habe ich nie erhalten und konnte natürlich nicht reagieren. Können Sie mir in diesem Fall auch helfen?

    Beste Grüße
    Bodnar

    Antworten
  • 23. August 2020 um 12:03
    Permalink

    Guten Tag,

    Auch ich bin von der Erhöhung des Grundpreises von Immergrün betroffen.
    Trotz dessen, dass ich im Vergleich zum Vorjahr weniger verbraucht habe, erhalte ich eine noch geringere Rückzahlung.
    Ich habe erst aufgrund der Endabrechnung 2020 zu recherchieren begonnen und von der unzulässigen Grundpreiserhöhung erfahren.
    Habe ich immer noch eine Chance, dagegen vorzugehen und wenn ja, was ist zu tun?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Maren Zeiß

    Antworten
  • 20. Juli 2020 um 14:14
    Permalink

    Guten Tag, ich habe es seit 2017 jetzt erst gemerkt da.ich anstatt 76 eur 108 eur monatlich berechnet bekomme…nun wollt.och wechseln und es hiess ich sei zu spät dran damit…Pech gehabt….1 Jahr Laufzeit zum teuren Preis ODER 2 Jahre ohne Grundpreis…..immernoch teurer als 2017 aber nach den Infos hier kündigr ich besser zu 8/2021 und bemühe mal meine Rechtsschutz Versicherung glaube ich ?
    Danke und Gruss
    B.P

    Antworten
  • 15. März 2020 um 18:31
    Permalink

    Guten Tag,
    leider habe ich Probleme mit ein Inkasso Büro EWD Köln. Mein Stromanbieter Immergrün 365 AG verlangte von mir eine Schlussrechnung die nicht den Vertragsbedingungen entspricht. Auf meinen Widerspruch wurde nicht oder falsch reagiert. Das ging so immer hin und her und ich habe der falschen Rechnung immer widersprochen. Dann kam ein Schreiben wo mir dargelegt wurde das man die Verbrauchseinheiten zu einen bestimmten Datum 12.11.2018 und die Grundgebühr an einen anderen Datum 08.08.2018 erhöht hat und mir dieses mitgeteilt hat. Die Einheit um ca. 25 Prozent und die Grundgebühr um ca. 600 Prozent ! Ich versichere das ich nie Schreiben mit Preiserhöhungen bekommen habe. Sonst hätte ich garantiert gekündigt. Das ich 2 Schreiben übersehen haben soll !? Laut Info aus dem Netz ist die Immergrün 365 AG für solche Machenschaften bekannt. Ich habe die 365 AG Immergrün aufgefordert mir den Beweis zu erbringen das ich die Schreiben erhalten habe. Ab da wurde auf meine Anfragen, Widersprüchen etc. nicht mehr reagiert und immer wieder Zahlungsaufforderungen und Mahnungen geschickt. Diese habe ich immer Widersprochen und um eine richtige Rechnung laut meines Vertrages vom 01.10.2017 gebeten. Ich erklärte das ich bereit bin, meinen Verbrauch zu zahlen aber nur nach richtiger Rechnungsstellung. Dann kam Post von dem Inkassobüro EWD aus Köln. Ich habe das Schreiben ordnungsgerecht beantwortet. Ich habe dem Inkassobüro alles schriftlich dargelegt und um Klärung mit der 365 AG Immergrün gebeten. Ich habe die Forderungen widersprochen. Der Widerspruch bezog sich auf die Hauptforderung, den Inkassogebühren, Verzugskosten etc. Ich habe darauf hingewiesen das ich bereits der Hauptforderung widersprochen habe und da ich bisher keine ordnungsgerechte Abrechnung habe kann ich mich auch nicht im Verzug befinden. Da es sich um eine bestrittene Rechnung handelt, ist laut Grundsatz auch kein Inkassobüro dafür einzuschalten. Ich habe darauf aufmerksam gemacht das eine widersprochene Forderung nicht an die Schufa oder eine andere Auskunftei gemeldet werden darf. Ebenso habe ich auf die Einrede der Verjährung geltend gemacht. Ich habe darauf aufmerksam gemacht, dass die Erteilung eines Mahnbescheides von mir vollständig widersprochen wird.
    Die Antwort vom Inkassobüro war das man auf die Forderung weiterhin bestand. Ich habe erneut Widerspruch eingelegt und um die Richtigstellung der Rechnung gebeten. Ich habe darauf hingewiesen das ich nicht zahlungsunwillig bin und nach erfolgten ordnungsgerechten Rechnung die Zahlung vornehmen werde. Ich habe darauf hingewiesen das sich im Schreiben Widersprüche zwischen den Aussagen der Mandantin und der EWD besteht. Welche habe ich nicht erwähnt. ( Inkasso sagt Preiserhöhungen sind per Mail gekommen, da die 365 AG ein reiner Online Anbieter ist. Aber bei der 365 AG ist eindeutig zu sehen das diese als Brief deklariert sind. Die Schlussrechnung soll korrekt sein und wenn ich behaupte der Zählerstand sei falsch, soll ich den Netzbetreiber befragen. Es hat nichts mit dem Zählerstand zu tun. Dieser wurde von der 365 AG einfach ohne Anfrage selber viel zu hoch geschätzt und von mir widersprochen und zum Vertragsende an die Netzgesellschaft und an die 365 AG gemeldet. Danach war dieses das einzige richtige an der Rechnung, aber nur weil ich diesen gemeldet habe. Des weiteren soll ich des mehrfach von der 365 AG aufgeklärt worden sein und man habe da nichts mehr dazu zu fügen. Was die Aufklärung sein soll ?? ) Das deutet eindeutig darauf hin das die EWD sich nicht mit Ihrer Mandantin zusammen gesetzt hat und nur mit weiteren Drohungen ihr Geld haben will.
    Nach erneuten Widerspruch auf diese Forderung habe ich jetzt ein Schreiben vorzuliegen wo mit dem gerichtlichen Mahnbescheid gedroht wird. Es wird eine auf eine Regelung des §4 Absatz 5 Einführungsgesetzes hingewiesen, dass Inkassokosten normiert sind. Urteile vom Gericht wonach Inkassokosten als weiterer Verzugsschaden erstattungsfähig sind.
    Nun meine Frage wie soll ich jetzt reagieren ?
    Einfach noch mal einen Widerspruch machen und auf mein 1. Schreiben verweisen oder einfach abwarten ?
    Sollte ein gerichtlicher Mahnbescheid kommen wie soll ich diesen widersprechen ?
    Soll ich komplett widersprechen oder nur einen Teil ?
    Ich müsste ja und bin auch willig und habe diese auch bekundet gegenüber der 365 AG und dem Inkassobüro die Endrechnung soweit sie mal ordnungsgerecht vorliegt, begleichen.
    Sollte ein gerichtlicher Mahnbescheid kommen dürfen dann die Kosten des Inkassobüros mit auf der Forderung sein ?
    Ich habe nämlich gelesen das Inkassogebühren nicht auf der Forderung sein dürfen.
    Oder kann es sein das die Inkassofirma dieses an einen RA weiterleitet, weil der Gebühren einfordern können ?
    Ich glaube nicht das noch eine friedliche Lösung zu finden ist.

    L.G.

    Antworten
    • 27. März 2020 um 15:05
      Permalink

      Bei mir ist der Verlauf mit immergrün / EWD vergleichbar.
      Meine Argumentationslinie ist von Anfang an sauber gewesen und der Zugang meines eigentlich ersten Widerspruchs mit Begründung ist dokumentiert (Einwurfeinschreiben).

      Ich warte jetzt ab, ob die tatsächlich ins Risiko gehen, einen gerichtlichen Mahnbescheid zu erwirken (dem ich widersprechen werde) und mich vor Gericht zitieren. Denn die stehen m.E. auf extrem dünnem Eis, wenn es ernst wird. Deshalb lasse ich es darauf ankommen!

      Also nur nicht die Nerven verlieren, denn genau darauf hin wird spekuliert …..

      L.G.

      Antworten
      • 26. April 2020 um 13:36
        Permalink

        Wir haben aktuell das selbe Problem und schon einen Brief vom EWD Inkassounternehmen erhalten mit der selben Androhung der gerichtlichen Maßnahmen. Mich würde nun interessieren wie der Fall bei Ihnen ausgegangen ist.
        Hat sie immergrün bis vor das Gericht gebracht?

        Mit freundlichen Grüßen

        Antworten
  • 10. September 2019 um 14:53
    Permalink

    Immergrün hat bei der Gasversorgung den Arbeitspreis um 38% erhöht, den Grundpreis um 537%. Angeblich hätte ich letztes Jahr eine Info dazu postalisch bekommen.

    Das stimmt nicht, es gab nie ein Schreiben dazu. Dies wurde mir nun per E-Mail nachgereicht. Daraus geht auch nur die Erhöhung des Arbeitspreises hervor, nicht des Grundpreises.

    Insgesamt wirkt das alles sehr unseriös.

    Die Sonderkündigung wird mir verweigert. Ich kann vor Immergrün, 365 AG oder wer auch imemr dahinter steckt, nur warnen.

    Antworten
    • 6. Dezember 2019 um 16:49
      Permalink

      Auch ich wurde Opfer von Variante 3.
      Dazu muss man vielleicht noch ergänzen, dass das Schreiben extrem „link“ gemacht ist, weil die Hervorhebungen in der Formatierung darauf hindeuten, dass es sich um eine reine Information im Zusammenhang mit allgemeinen Änderungen im Messstellenbetriebgsgesetz, was sicherlich die allermeisten Menschen bei der Lektüre ihrer Tagespost nicht interessiert.
      Das Problem habe ich einige Wochen nach der Abrechnung nach einem Anbieterwechsel erst erkannt. Da über die Schlussabrechnung fast 90 % der unzulässigen Erhöhung eingezogen wurden und seither weniger als 8 Wochen vergangen sind, habe ich rückbelastet und den relativ kleinen Differenzbetrag eingefordert.

      Insofern danke für den Verfasser dieser Seite!!

      Antworten
    • 26. April 2020 um 13:34
      Permalink

      Wir haben aktuell das selbe Problem und schon einen Brief vom EWD Inkassounternehmen erhalten mit der selben Androhung der gerichtlichen Maßnahmen. Mich würde nun interessieren wie der Fall bei Ihnen ausgegangen ist.
      Hat sie immergrün bis vor das Gericht gebracht?

      Mit freundlichen Grüßen

      Antworten
  • 2. September 2019 um 16:58
    Permalink

    Hallo Matthias,

    vielen Dank für deine schnelle Antwort. Meinst du den Teil der Jahresabrechnung (in dem Fall das Kleingedruckte) in dem die neuen Tarifkonditionen stehen? Ein gesondertes Schreiben habe ich ja nicht erhalten.

    Viele Grüße
    Katta

    Antworten
  • 30. August 2019 um 23:36
    Permalink

    Hallo Matthias,

    ich habe heute beim genaueren Studieren meiner Verbrauchsabrechnung so nebenbei im Kleingedruckten erfahren, dass sich mein monatlicher Grundpreis zum 01.07.2019von 6,01€ auf 36,-€ erhöht hat. Immergrün behauptet jetzt, dass sie mir dies im April per Post mitgeteilt haben. Diesen Brief habe ich aber nie erhalten, sonst hätte ich direkt gekündigt. Immergrün sagt, der Brief wurde ganz normal verschickt, aber sie könnten beweisen, dass sie ihn verschickt haben und die Erhöhung damit gültig wäre. Das hört sich für mich etwas komisch an, denn selbst wenn sie ihn verschickt hätte, kann es ja immer sein, dass ein Brief nicht ankommt. Weißt du, wer hier in der Beweispflicht ist?
    Meine erste Reaktion gegenüber Immergrün war, dass ich sofort bzw. sogar rückwirkend zum 01.07.2019 aus dem Vertrag raus möchte. Aber dann habe ich auch Nachteile, weil ich dann in die teure Grundversorgung fallen würden. Wie ich nämlich nach dem Gespräch erfahren habe, kann ich rückwirkend keinen neuen Vertrag abschließen, auch wenn ich der Vertrag mit Immergrün rückwirkend aufgehoben wird, da der Abschluss mit einem neuen Anbieter nur in die Zukunft möglich ist und dann auch meistens um die 4-6 Wochen dauert.
    Kannst du mir einen Rat geben, wie ich am besten vorgehe?

    Viele Grüße
    Katta

    Antworten
    • 31. August 2019 um 10:23
      Permalink

      Hallo Katta,
      mit deinem Sachverhalt bin ich sehr gut vertraut. Ich habe Verbrauchern in ähnlichen Fällen geholfen, dass die Preiserhöhung zurückgenommen wird. Gerne sende ich auch dir ein (kostenloses) Antwortschreiben zu. Hierzu wäre es jedoch notwendig, dass du mir dein Preiserhöhungsschreiben zusendest.
      VG
      Matthias

      Antworten
      • 2. September 2019 um 16:57
        Permalink

        Hallo Matthias,

        vielen Dank für deine schnelle Antwort. Meinst du den Teil der Jahresabrechnung (in dem Fall das Kleingedruckte) in dem die neuen Tarifkonditionen stehen? Ein gesondertes Schreiben habe ich ja nicht erhalten.

        Viele Grüße
        Katta

        Antworten
        • 18. Oktober 2019 um 12:47
          Permalink

          Hallo Katta,

          bei mir ist es genau gleich. Bis jetzt haben Sie mir eine Reduzierung auf 17,45 angeboten. Wie schaut es bei dir aus ?

          mfG

          haviko

          Antworten
  • 5. Juli 2019 um 15:01
    Permalink

    Hallo,

    ich habe meinen Vertrag ebenfalls über Verivox mit einem Grundpreis von 3,36 € abgeschlossen und dieser wurde nun auf 35 € monatlich erhöht.

    Ich habe bereits bei der Kundenhotline angerufen und mich beschwert und nach dem Chef verlangt, dieser jedoch ununterbrochen in Terminen zu sein scheint. Mir wurde versichert, dass die Beschwerde aufgenommen wurde und ich eine Rückmeldung erhalte.
    Bei Verivox habe ich ebenfalls eine Beschwerde eingereicht. Ich fürchte jedoch, dass das alles nichts bringt.

    Antworten
  • 29. Mai 2019 um 10:49
    Permalink

    Ich habe vor drei Tage auch meine Abrechnung von immergrün erhalten. Verwundert über die Nachzahlungsforderung in Höhe von 120,00 € (da mein Verbrauch in etwa gleich geblieben ist) sah ich die Erhöhung des Nettogrundpreises von 68 € netto auf 207 € netto.

    Ich hatte schon im Januar gekündigt, weil ich das Wechseln von Strom- und Gasanbietern leid bin und zum Grundversorger gewechselt bin.

    Lohnt es sich noch, gegen den erhöhten Grundpreis vorzugehen?
    Gruß

    Antworten
    • 31. Mai 2019 um 13:08
      Permalink

      Aus Erfahrung weiß ich, dass es sich lohnt. Wenn Sie möchten, dann unterstütze ich Sie. Schicken Sie mir einfach den alten und neuen Grund- und Arbeitspreis zu sowie das Preiserhöhungsschreiben. Ich sende Ihnen eine anpassbare Antwort-Vorlage zu.
      VG!
      Matthias Moeschler

      Antworten
  • 24. April 2019 um 19:57
    Permalink

    Betrifft: Gas-Vertrag mit Idealenergie bzw. Immergrün.
    Die Firma „Immergrün“ schrieb mir am 20.07.2017 folgendes:
    „In Ihrem Tarif, sofern die Belieferung vor dem 01.05.2017 begonnen hat“ (das war der Fall), „bleibt Ihr Arbeitspreis stabil, und es erfolgt eine ab dem 01.01.2018 gültige Anhebung Ihres monatlichen Grundpreises auf € 21,00. Ansonsten behalten Sie Ihren gewohnt günstigen Arbeitspreis, sowie Ihren bisherigen monatlichen Grundpreis von € 8,81“.
    Statt des „gewohnt günstigen Arbeitspreises“ von bisher € 0,039076 je Einheit berechnete man mir € 0,05378151 ab 01.02.2018 bis 31.12.2018.
    Statt des bisherigen monatlichen Grundpreises von € 8,81 erhöhte man auf € 21,00.
    Das ist eine Erhöhung von 37,63 % beim Arbeitspreis und 238,36 % beim Grundpreis.
    Ich habe schon mehrfach dagegen Einspruch eingelegt, aber diese Firma antwortet nicht.
    Vor zwei Wochen habe ich ihnen eine Frist gesetzt zum 24.04.19 und heute nochmals angemahnt.
    Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hatte ich ebenfalls angeschrieben, die mir geraten haben, Einspruch zu erheben, was ich getan habe.
    Ich hoffe auf eine positive Nachricht. Danke.

    Antworten
  • 11. März 2019 um 22:37
    Permalink

    Hallo,

    auch bei mir hat sich der Grundpreis bei immergrün im letzten Jahr von 7,02€ auf 27€ Jahr erhöht. Leider war dies für mich in der Verbrauchsabrechnung des letzten Jahres, die ich per Email erhalten habe nicht direkt zu ersehen. Ich habe die Erhöhung leider erst jetzt nach detaillierter Prüfung bemerkt, da in der aktuellen Verbrauchsabrechnung, welche ich heute erhalten habe statt der erwarteten Rückzahlung eine Nachzahlung von mir gefordert wird

    Ich hätte nun gerne gewusst, ob es sich noch lohnt dagegen anzugehen, oder ob es bereits zu spät ist?

    Vielen Dank im Voraus.

    Grüße, Sebastian

    Antworten
    • 12. März 2019 um 06:40
      Permalink

      In den meisten Fällen lohnt es sich. Vorausgesetzt, man geht richtig vor und begründet mit den richtigen Argumenten. Gerne unterstütze ich dabei mit einer ANtwort-Vorlage / Musterschreiben! Schreibe mir einfach eine Mail an mrmoeschler (at) gmail.com.

      Antworten
  • 27. Januar 2019 um 09:23
    Permalink

    Preiserhöhung Immergrün 27.01.19

    Hallo
    ich bin auch betroffen von der Grundpreiserhöhung von Immergrün. Ich habe leider den Termin versäumt zu kündigen am 31 .7 18 weil die Rechnung für mich undurchsichtig war. Erst jetzt ist mir das aufgefallen. Mein Vertrag läuft noch bis 31.5.19. Immergrün hat den Grundbetrag von 8,04 auf 29 € im Monat erhöht. Eine Erhöhung um das 3,6 fache.

    Mfg. Gnad

    Antworten
    • 28. Januar 2019 um 06:37
      Permalink

      Sehr geehrter Herr Gnad,
      wenn Sie möchten, dann unterstütze ich Sie. Ich biete Ihnen ein kostenloses Musterschreiben an, dass Sie an Ihren Fall anpassen können. Dazu bräuchte ich allerdings das Schreiben von immergrün.
      Kontakt: mrmoeschler(at)gmail.com
      VG
      Moeschler

      Antworten
  • 6. November 2018 um 18:15
    Permalink

    Hallo
    ich habe meinen Immergrün Vertrag über Verivox,aus 2017,und nun Grundpreis von 8,98€ auf28,57 € , obwohl auf Seite 4 von 6,Verbraucherschutzinformationen
    Geltende Tarife:Es gilt die eingeschränkte Preisgarantie. Diese umfasst alle Preisbestandteile, die nicht hoheitlich festgelegt sind. immergrün!-Energie ist somit jederzeit berechtigt – sofern nicht vertraglich ausgeschlossen – Änderungen von gesetzlichen Abgaben, Steuern und Umlagen (insb. EEG, KWKG, Konzessionsabgabe, Umlage nach § 19 Abs. 2 StromNEV und § 17 f EnWG) weiterzugeben. Ihr aktueller Bruttoarbeitspreis: 0,2588 €/kWh, Ihr aktueller Bruttomonatsgrundpreis: 8,98 €. Weitere Tarifinformationen zu Steuern, Umlagen und Abgaben erhalten Sie auf Seite 4 dieses Schreibens..
    Ich weiß nicht mehr weiter,mit ehrenwerten Kaufleuten,hat das nichts mehr zu tun

    Auf nachfragen habe ich meine Jahresabrechnung bekommen,denn obwohl man ein Kundenkonto bei Immergrün hat,bekommt man dort keinerlei Nachricht sonder unter einer für mich nicht bestellte Adresse,auf einen E-Mail Konto.Ich wusste nicht mal das ich sowas habe,das Kundenportal einlocken war ja auch nicht mal eben!

    Gruß

    Antworten

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