3 Jahre vor der Insolvenz habe ich vor BEV gewarnt.

Wenn Sie meine Hinweise bei der Wahl Ihres Anbieters berücksichtigen, dann sind derartige Überraschungen sehr unwahrscheinlich!

Bei der Wahl verbraucher-un-freundlicher und insolvenzgefährdeter Anbieter drohen Mehrkosten. Um Ihnen diesen Ärger zu ersparen, biete ich Verbrauchern kostenlose und unverbindliche Tarifempfehlungen an.

 

 

 

Autor: Matthias Moeschler; Stand: 10.03.2020

Update (22.07.2020): Bonus-Verweigerung sehr wahrscheinlich unzulässig.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat gegen die Verweigerung des Bonus im Rahmen einer Musterfeststellungsklage geklagt. das zuständige Gericht hat geurteilt, dass der Neukundenbonus dem Kunden anzurechnen ist.

Das Urteil ist leider noch nicht rechtskräftig. Aber es bestätigt die Auffassungen der Verbraucherzentrale und von mir, dass der Bonus zu gewähren ist.

BEV Endabrechnung: Überprüfen Sie mit meinem Tool

Zahlreiche Verbraucher bemängeln die Abrechnung des Insolvenzverwalters. Es lohnt sich somit, seine Strom- und Gasabrechnung zu kontrollieren. und den Neukundenbonus einzufordern.

BEV Endabrechnung prüfenLeider sind die Abrechnungen häufig bewusst intransparent gehalten. Aus diesem Grund ist die Kontrolle nicht trivial. Die Rechnung prüfen zu lassen, kostet Geld.

Ich spare Ihnen gerne dieses Geld. Laden Sie hierzu diese Datei runter, die ich für Sie erstellt habe. Damit können Sie Ihre Stromrechnung ganz bequem selber kontrollieren. Mit Hilfe des Tools können Sie auch Ihren Neukundenbonus einfordern. Mit Hilfe von Musterschreiben können Sie Fehler der Abrechnung geltend machen (z.B. den fehlenden Neukundenbonus. Führen Sie als Argument an: „Ich werde mich der Musterklage der Verbraucherzentrale anschließen. Das OLG München sieht den Neukundenbonus als unselbstständigen Rechnungsposten an, der den Kunden anzurechnen ist).

Das Guthaben der Verbraucher ist fast vollständig weg.

Schlechte Nachrichten von der Gläubigerversammlung: Voraussichtlich werden die Gläubiger nur 5% ihres Guthabens erhalten und die Auszahlung wird sich noch einige Jahre verzögern.

BEV Neukundenbonus:

Neukundenbonus bei <12 Monaten Belieferungszeit wird bisher verweigert: Musterfeststellungsverfahren gibt Verbrauchern Hoffnung!

Der Insolvenzverwalter Bierbach hat den Verbrauchern den Bonus aberkannt, wenn die Belieferung weniger als 12 Monate betrug. Viele Verbraucher, Verbraucherschützer und auch in empfanden dies als ungerecht, da die Schuld an dem vorzeitigem Belieferungsende nicht beim Verbraucher liegt. Auch die AGBs der BEV stützen nach meiner Ansicht nicht das Verhalten des Insolvenzverwalters.

Aufgrund dieser großen Ungerechtigkeit hat der Verbraucherzentrale-Bundesverband (VZBV) eine Musterfeststellungsklage beim Oberlandesgericht München eingereicht. Es wird wohl noch einige Wochen dauern, bis das Bundesamt für Justiz das Register für die Musterfeststellungsklage eröffnet. Danach können sich Betroffene eintragen lassen. Ich werde an dieser Stelle Sie darüber informieren!

Problematisch ist jedoch, dass betroffene Verbraucher mit einem Guthaben nur noch bis 10. Januar 2020 Ansprüche anmelden können (über die Insolvenztabelle). Welchen Betrag sollen Verbraucher anmelden – mit oder ohne Bonus? Da ich nicht selber BEV-Kunde war, weiß ich nicht, wie genau die Anmeldung der Ansprüche erfolgt. Ich vermute, dass die Betroffenen lieber den strittigen Neukundenbonus hinzurechnen sollten. Der würde dann womöglich wieder herausgerechnet werden. Wenn allerdings im Vorherein der Neukundenbonus herausgerechnet wird, werden die Verbraucher keine Möglichkeit auf eine Auszahlung erhalten.

Verbraucher beschweren sich über falsche Abrechnungen.
Viele Verbraucher haben sich gegenüber dem Insolvenzverwalter beschwert, weil anscheinend absichtlich falsche Rechnungen an die Verbraucher versendet werden und Guthaben nicht ausgezahlt wird. Dieser Artikel vom 14.10.2019 spricht vielen Verbrauchern aus der Seele.

BEV hat am 29.01.2019 Insolvenz angemeldet. Deren Kunden landen ab sofort in der Ersatzversorgung beim teuren Grundversorger. Kunden, die zu hohe Abschläge gezahlt haben oder die auf Ihr Guthaben warten, werden sehr wahrscheinlich ihr Geld abschreiben können.

Habe ich Anrecht auf meinen Neukundenbonus, auch wenn der Vertrag aufgrund der Insolvenz keine 12 Monate lief?

Diese Entscheidung werden wohl Gerichte entscheiden müssen. Verbraucherschützer sehen dies so. Sobald Urteile vorliegen, werde ich an dieser Stelle hierauf verweisen!

Muss ich BEV jetzt kündigen?

Nein. Da die BEV Ihren Lieferverpflichtungen aus den Verträgen nicht mehr erfüllen kann, werden automatisch in die Ersatzversorgung durch den örtlichen Grundversorger mit Strom und Gas beliefert werden.

Der Insolvenzverwalter beteuert, dass keine neuen Abbuchungen mehr vorgenommen werden. Vorsichtshalber können Sie selbstverständlich das SEPA-Lastschriftmandat kündigen. Ich sehe aber diesen Schritt auch nicht als notwendig an.

Sollte ich Zahlungen zurückbuchen lassen?

Bei diesem Thema herrscht viel Unsicherheit und Wirrwarr in den Medien. Ich versuche hier ein wenig Struktur rein zubringen. Mal schauen, ob es mir gelingt…

  • In diesen Fällen dürfen Sie m.E. risikolos zurückbuchen lassen:

Falls die BEV Abschläge für den Monat Februar einzieht (sie tut dies zu Monatsbeginn), dann dürfen Sie diese m.E. zurück buchen lassen. Schließlich werden Sie im Monat Februar nicht mehr von der BEV mit Strom- oder Gas beliefert. Gleiches gilt, wenn BEV am 1.02.2019 den 12 Abschlag eingezogen hat. Denn nach meinem Kenntnisstand berechnet BEV die Höhe der Abschläge auf 11 Abschlagszahlungen. Deshalb sind in einem Jahr auch nur 11 Abschläge zu zahlen – nicht 12.

  • Ansonsten dürften Rückbuchungen riskant sein

Nach meiner Einschätzung sind jedoch sonst Rückbuchungen für Zahlungen bis Januar nicht zulässig und Sie gehen das Risiko von Mahnkosten etc. ein. Schließlich wurden Sie noch im Januar mit Energie versorgt und zudem müssten geleistete Zahlungen rechtlich bereits Teil der Insolvenzmasse sein. Dies gilt leider auch, wenn Sie zu hohe Abschläge zahlen. Grundlos dürfen Sie Ihre Zahlungen auf keinen Fall zurückbuchen lassen, ansonsten drohen Mahnkosten. Wenn aber BEV aufgrund der Preiserhöhung zu hohe Abschläge eingezogen hat, dann könnten Sie versuchen dies schriftlich (per E-Mail und per Einschreiben) zu beanstanden und die Rückbuchungen zu veranlassen. Ich gehe aber davon aus, dass der Insolvenzverwalter diese Rückbuchungen zurück verlangt. Auch das Verrechnen der letzten Abschläge mit einem Guthaben aus einer vorherigen Jahresabrechnung oder nicht ausgezahlten Sofortbonus sehe ich (leider!) kritisch, jedoch könnte man argumentieren, dass in den AGBs (Klausel 8.3) folgendes steht: „Ergibt sich bei der Abrechnung, dass zu hohe Abschlagszahlungen verlangt wurden, so wird der übersteigende Betrag unverzüglich erstattet, spätestens aber mit der nächsten Abschlagsforderung verrechnet…“.

Es wird wild diskutiert, ob Verbraucher nicht das Risiko eingehen und Rückbuchungen dennoch vornehmen sollten. Ich habe den Eindruck, dass wild spekuliert wird und auch vermeintliche Experten es nicht wirklich wissen. Letztendlich muss jeder selber entscheiden, ob er das Risiko eingehen möchte. Um eine entsprechende Entscheidung treffen zu können, sollten Sie jedoch wissen, welche Kosten auf Sie zukommen können: Die Rücklastschrift beträgt üblicherweise 10€ oder weniger, Mahnung dürfen nur maximal 5€ kosten, Inkasso wird deutlich teurer (bei ein paar Hundert Euro Gegenstandswert vielleicht 70€).

Was muss ich bei Nachzahlungen beachten?

Leisten Sie keine Vorauszahlungen mehr für die Monate ab Februar. Nachzahlungen überweisen Sie bitte nicht mehr auf die Konten von BEV. Der Insolvenzverwalter nennt auf http://bev-inso.de/ (=> Punkt 8) die neue Bankverbindung.

Was sollte ich sonst noch tun?

  • Notieren Sie sich den Zählerstand zum 01.02.2019 und melden Sie diesen ihrem Netzbetreiber und BEV.
  • BEV verfügt über kein Online-Portal. Stattdessen sollten Sie Ihren Zählerstand per E-Mail an kundenservice@bev-energie.de übermitteln.

Wie finde ich einen verbraucherfreundlichen Strom- und Gasanbieter?

Ein wichtiges Anliegen von mir ist sicherzustellen, dass Ihnen so eine Misere nicht noch einmal passiert!

Ich selber wechsle jährlich meinen Stromanbieter. Ich wähle nur Unternehmen, die ein geringes Insolvenzrisiko haben (aufgrund Eigentum an Netzinfrastruktur), verbraucherfreundliche AGB-Klauseln haben sowie in Stromanbieter-Tests zu Service-Qualität insgesamt gut abschneiden. Seitdem hatte ich nie wieder ein Problem.

In dieser Liste habe ich Ihnen zusammengestellt, welche Strom- und Gasanbieter ich empfehle

Worauf sollte ich beim Wechselprozess achten?

  • Ihr aktueller Versorger ist nicht BEV, sondern Ihr Grundversorger / Netzbetreiber. Diesen müssen Sie auch nicht selber kündigen, sondern Sie können den neuen Anbieter dies überlassen.
  • Ich habe bei Check24 erfahren, dass Sie die Kundennummer beim Wechsel nicht angeben müssen – diese Angabe sei optional.
  • Sie können versuchen, den Vertrag rückwirkend zum 01.02.2019 abzuschließen. Manchmal gelingt dies. Am besten Sie geben als Wechseltermin „nächstmöglich“ an und rufen beim neuen Versorger kurz mit dieser Bitte an.

BEV Erfahrungen: verspätete Guthabenauszahlung, Rechnung verspätet und falsch

(Stand: 31.12.2018) Verbraucher beschweren sich in Foren und auf de.reclabox.com über die BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH insbesondere hinsichtlich verspätete Guthabenauszahlungen, verspätete Auszahlung des Sofortbonus sowie über fehlerhafte oder verspätete Stromabrechnungen. Sie sollten die BEV Erfahrungen der anderen Verbraucher ernst nehmen und nicht auf die hohen Weiterempfehlungsraten vertrauen. Schließlich schreiben die meisten Verbraucher ihre Beurteilung in den ersten Monaten. Die Bewertung spiegelt daher überwiegend den Wechselprozess wieder, der nur selten Gegenstand einer Beschwerde ist.

Wenn Sie einen verbraucherfreundlichen Stromanbieter suchen, bei dem das ganze Vertragsverhältnis reibungslos verläuft, sollten Sie daher die Stromanbieter mit den vielen Verbraucherbeschwerden, kundenunfreundlichen AGBs und schlechtem Kundenservice meiden. Anhand dieser Kriterien habe ich eine Liste mit verbraucherfreundlichen Stromanbietern bereits für Sie erstellt. Weitere Tipps, worauf Sie beim Stromanbieterwechsel achten sollten, finden Sie dort ebenfalls.

Die häufigsten Verbraucherbeschwerden gegenüber BEV (Bayerische Energieversorgungsgesellschaft)

Eine Studie von A.T. Kearney aus 2012 besagt, dass Stromdiscounter im ersten Vertragsjahr hohe Verluste einfahren. Provisionen an Vermittler und hohe Neukundenboni im ersten Vertragsjahr müssten daher in den Folgejahren z.B. mit Hilfe von schnellen und drastischen Preiserhöhungen kompensiert werden. Nur dann seien die Geschäftsmodelle der Stromdiscounter finanziell tragbar. 

BEV Jahresendabrechnung

Ein Großteil der Beschwerden hat zum Gegenstand, dass BEV die gesetzliche Pflicht die Jahresendabrechnung innerhalb von 6 Wochen nicht einhält. Zudem werden Fehler in der Jahresendabrechnung bemängelt. Die häufigsten Anlässe sind fehlerhafte Zählerstände und verweigerte Neukundenboni. Im Fall von BEV haben sich nur wenige Verbraucher über fehlerhafte Stromabrechnungen beschwert.

Am 16.01.2019 teilte die Bundesnetzagentur mit, dass Sie ein Aufsichtsverfahren gegen BEV wegen intransparenter Abrechnungen eingeleitet hat. Quelle 

Verspätete Auszahlung von Guthaben & Sofortbonus

Die allermeisten Beschwerden kritisieren, dass BEV die gesetzlichen Fristen zur Auszahlen von Guthaben und Boni nicht nachkommen. Die Verbraucher beschweren sich, weil sie letztendlich BEV einen kostenlosen Kredit gewähren und dadurch BEV unfreiwillig zu seiner günstigen Finanzierung des Unternehmens verhelfen. Problematisch ist es insbesondere dann für Verbraucher, wenn die Rechnungen und Guthaben „vergessen“ werden oder wenn BEV Insolvenz anmelden sollte. Damit verstößt das Unternehmen gegen seine eigenen AGBs, denn in Ziffer 8.3 verspricht das Unternehmen eine „unverzügliche“ Erstattung von Guthaben. Umgekehrt, wenn ein Verbraucher in Zahlungsrückstand gerät, behält sich das Unternehmen vor, Verzugszinsen einzufordern (Ziffer 9.6; Stand: 11.03.2018).

Neukundenbonus

Viele Verbraucher berichten, dass BEV den Neukundenbonus vergisst auszuzahlen. Zwar werde der Bonus in der Abrechnung ausgewiesen, allerdings müssen Verbraucher den Bonus erst anfordern, bevor dieser dann tatsächlich ausgezahlt wird. Dies erfolgt dann relativ problemlos, weil der Stromanbieter keine AGB-Klauseln unterhält, die den Bonus einschränken (z.B. bei immergrün und Fuxx Sparenergie wird der Neukundenbonus bei Mehrtarifzählern und bei Photovoltaikanlagen verweigert).

Kündigungen

Die Verluste aus dem Anfangsjahr können nur dann kompensiert werden, wenn die Kunden nicht bereits nach dem ersten Vertragsjahr kündigen. Einige Verbraucher beschwerten sich über BEV, dass ihre Kündigung nicht anerkannt wurde.

Preiserhöhungen

In meisten Verbraucherbeschwerden gegenüber Stromdiscountern gehen drastische Preiserhöhungen mit versteckten Mitteilungen einher. Sehr häufig berichten die Verbraucher über Preiserhöhungen von 20% und mehr. Ich bezweifle sehr stark, dass solche Preiserhöhungen mit dem Grundsatz der Billigkeit zu rechtfertigen sind.  Versteckte Preiserhöhungen können z.B. in langen und positiv formulierten Texten oder in Werbeflyer ähnlichen Texten enthalten gewesen. Die Verbraucher bemängeln, dass sie die Preiserhöhung nicht erkannten und dadurch nicht von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen konnten.

Empfehlungen, wenn Sie noch nicht Kunde von BEV sind

Wenn Sie noch nicht Kunde von BEV sind, empfehle ich Ihnen die BEV Erfahrungen anderer Verbraucher ernst zu nehmen.  Es gibt sehr viele Stromanbieter, die nicht nur günstig, sondern auch sehr verbraucher-un-freundlich sind und über dies sich Verbraucher nicht beschweren.

Empfehlungen, wenn Sie bereits BEV-Kunde sind

Wenn Sie den Vertrag vor weniger als vor zwei Wochen per Telefon, Post oder über das Internet abgeschlossen haben, können Sie noch von Ihrem Widerrufsrecht gebrauch machen. Bitte beachten Sie einige Hinweise, wie Sie Ihren Stromanbieter BEV richtig kündigen. Unter Anderem empfehle ich eine Kündigung postalisch per Einschreiben/Einwurf vorzunehmen.

Wenn die Widerrufsfrist abgelaufen ist, besteht die Gefahr, dass die BEV Erfahrungen anderer Verbraucher auch auf Sie ereilen können. Folgende Punkte sollten Sie beachten:

  1. BEV richtig Kündigen: Auch bei BEV berichten Verbraucher über Schwierigkeiten, dass die Kündigung nicht anerkannt wird. Um eine unfreiwillige Vertragsverlängerung zu vermeiden, sollten Sie meinen Ratschlägen folgen.
  2. Versteckte Preiserhöhung: Bei einem Teil der Beschwerden kritisieren die Verbraucher, dass Preiserhöhungen versteckt in E-Mails mitgeteilt wurden. Lesen Sie daher alle Dokumente von BEV besonders sorgfältig durch und beachten Sie auch das Kleingedruckte.
  3. Guthabenauszahlung und fehlerhafte Stromabrechnungen: Häufig werden anscheinend Stromrechnungen verspätet oder gar fehlerhaft erstellt und auch bei der Guthabenauszahlung werden Fristen von Seiten BEV nicht eingehalten. Überprüfen Sie daher Ihre Stromabrechnungen der letzten drei Jahre auf Fehler. Stellen Sie auch sicher, dass Ihre Guthaben und Sofortboni vollständig ausgezahlt wurden. Tipps zum Umgang mit diesen Beschwerden finden Sie auf dieser Internetseite.
  4. Verspätete Guthabenauszahlungen zukünftig vermeiden:
    bei der Mitteilung des Zählerstandes per E-Mail sollten Sie das nächste Mal bereits die Konsequenzen androhen, sofern die Stromrechnung nicht innerhalb von 6 Wochen und die Auszahlung nicht innerhalb von 2 Wochen nach Rechnungsstellung erfolgt:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
stellen Sie bitte sicher, dass mir Ihre korrekt erstellte Schlussrechnung gemäß § 40 (4) EnWG bis spätestens sechs Wochen nach Beendigung des Lieferverhältnisses zugeht.
Zudem erwarte ich von Ihnen, dass Sie mir das sich aus der Abrechnung resultierende Guthaben inkl. des Neukundenbonus fristgerecht innerhalb von 14 Tagen nach ergangener Schlussrechnung auf mein Ihnen bekanntes Bankkonto überweisen.
Bitte beachten Sie, dass Guthaben aus Energierechnungen unverzüglich zu erstatten sind (s. Urteil des OLG Düsseldorf v. 16. 12.2014, Az: I-20 U 136/14) und ansonsten eine Geldschuld während des Verzugs zu verzinsen ist (s. § 288 (1) BGB).
Sollten Sie meinen berechtigten Forderungen nicht innerhalb der o. a. Fristen nachkommen oder gemäß § 111a EnWG die Gründe für Abweichungen davon nicht darlegen, werde ich wegen Ihres Verzugs (siehe § 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB) umgehend bei der Schlichtungsstelle Energie die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens veranlassen sowie die Marktwächter Energie der Verbraucherzentralen informieren.
Viele Grüße“

Wenn Sie dies schreiben, müsste Sie aus meiner Sicht die 4-wöchige Frist umgangen haben, die der Stromanbieter hat, um die Kundenbeschwerde zu lösen. Der Vorteil ist somit, dass Sie sofort die Schlichtungsstelle einschalten können. Zudem signalisieren Sie dem Stromanbieter, dass Sie ein aufgeklärter Verbraucher sind und Ihre Rechte kennen. Hoffentlich wird dies dazu beitragen, dass der Stromanbieter bei Ihnen keine Verzögerungen zulässt.

BEV Inkasso

BEV setzt die Kanzlei Stapf als Inkassounternehmen häufig sofort ein, wenn der Verbraucher in Zahlungsrückstand geraten ist. Um unnötige Kosten zu vermeiden kann ich jedem Verbraucher nur raten, die Monatsabschläge per SEPA-Lastschriftverfahren einziehen zu lassen und Nachzahlungen unverzüglich zu tätigen. Wenn Streitigkeiten bei der Jahresendabrechnung vorliegen, so sollte der Verbraucher den unstrittigen Betrag überweisen. Den restlichen, strittigen Betrag sollten die Verbraucher ggü. BEV begründen. Dies können z.B. unzulässige Preiserhöhungen oder Fehler in der Stromabrechnung beinhalten.

Hintergrundinformationen zu BEV

Erst seit 2014 ist die Bev bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH als Energieanbieter tätig. Der Stromanbieter mit dem Sitz in München ist konzernunabhängig und es besitzt kein eigenes Strom- oder Gasnetz. Im Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2015 ist ein Jahresüberschuss i.H.v. 4 Mio. € (Vorjahr: -4,6 Mio. €) und ein Eigenkapital von 35 T€ ausgewiesen (Vorjahr: -4,6 Mio. €).

Quelle: Energieanbieterinformation.de; de.reclabox.com

In diesem Text hat der Autor seine Meinung wiedergegeben. Hierzu hat er sorgfältig recherchiert. Bei den genannten Verbraucherbeschwerden stützt sich der Autor auf die Seite de.reclabox.com. Trotz dieser Sorgfalt sind Fehler oder Ungenauigkeiten nicht auszuschließen und dieser Text stellt keine (Rechts-)Beratung dar.

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448 Kommentare zu „BEV Insolvenz Erfahrungen

  • 13. Mai 2020 um 15:46
    Permalink

    Es gibt Hoffnung für diejenigen, denen der Neukundenbonus seither verweigert wurde und vielleicht gerade deshalb statt eines Guthabens nun Nachzahlungen leisten müssen.

    https://www.musterfeststellungsklagen.de/aktuelles/positives-signal-fuer-verbraucher-gericht-haelt-musterfeststellungsklage-gegen-bev

    Allen Betroffenen würde ich raten, bei Erhalt einer Zahlungsaufforderung umgehend über die Seite
    https://bev-inso.de/contact
    Einspruch einzulegen und ein Aufschieben des Zahlungsziels bis zur Urteilsverkündung zu verlangen.
    So entgeht ihr den sehr schnellen Inkassoforderungen, die nicht einmal 10 Tage nach der Zahlungsaufforderung im Briefkasten liegen.

    Antworten
  • 11. Mai 2020 um 13:56
    Permalink

    Hallo,
    ich habe am 27.04.2020 eine Zahlungsaufforderung über den fälligen Betrag der Endabrechnung bekommen. Da ich 1 1/2 Jahre auf diese Abrechnung warten musste, habe ich den fälligen Betrag von 85,94 noch nicht gezahlt. Am Wochenende kam eine Zahlungsaufforderung in Höhe von 166,40. Hier wurden Inkassogebühren, Portokosten, Bonitätsprüfung und Mahngebühren dazu addiert. Die Androhung gerichtlicher Maßnahmen bei Zahlungsverzug verunsichert mich. Muss ich tatsächlich den ums doppelte erhöhten Betrag zahlen?
    Über Tips wäre ich sehr froh, Anja

    Antworten
    • 13. Mai 2020 um 15:50
      Permalink

      Wurde dir ein Neukundenbonus versprochen und nicht verrechnet?

      Dann lege umgehend über die Seite
      https://bev-inso.de/contact
      Einspruch ein und verlange ein Aufschieben des Zahlungsziels bis zur Urteilsverkündung.
      Den selben Wortlaut schickst du an das Inkassounternehmen und schreibst denen, daß du die Inkassoforderung nicht akzeptierst.

      Antworten
    • 15. September 2020 um 18:00
      Permalink

      Nein wenn man es richtig macht.
      Es ist schon eine Frechheit das der Insolvenzverwalter nach dieser langen Zeit offene Forderungen sofort zum Inkasso gibt.
      Ich wage zu bezweifeln das die Abrechnung einer Überprüfung standhält. Regelmäßig werden Boni nicht berücksichtigt, Guthaben und Abschläge nicht richtig verrechnet bzw. sind diese nicht nachvollziehbar, ungültige Preiserhöhungen wurden einfach verrechnet. Lesen sie hier alles aufmerksam!

      Das Wichtigste! Die BEV kann den Zugang der Abrechnung bei Versand mit normaler Post überhaupt nicht nachweisen. Man kann also einfach jederzeit zahlen und behaupten die Abrechnung sei erst gestern eingegangen / das Schreiben vom Inkasso sei nicht eingegangen.
      Beweispflichtig ist BEV ! Ohne Verzug muss man die Inkassokosten auch nicht zahlen.
      Also auf keinen Fall auf deren Gutmütigkeit vertrauen und versuchen mit Ausreden (übersehen, konnte gerade nicht, ) die Forderung abzuwenden. Damit bestätigt man dann, die Abrechnung erhalten zu haben und muß die Kosten des Inkassos tragen auch wenn diese das 100fache der eigentlichen geringen Forderung ausmachen, da immer eine teure Grundgebühr genommen wird und mit pauschalen abgerechnet wird.

      Man kann auch einfach abwarten, bis man erstmals ein Einschreiben bekommt oder einen gerichtlichen Mahnbescheid und erst dann entsprechend reagieren . Grundsätzlich gilt beim Umgang mit solchen Ganoven. Nicht einschüchtern lassen. In den meisten Fällen sind das alles leere Drohungen und der Schuldner sitzt am längeren Hebel.

      Antworten
  • 22. März 2020 um 16:35
    Permalink

    Habe letzte Woche die Endabrechung erhalten in der ich aufgefordert werde, die zurückgeholten Lastschriften innerhalb von zwei Wochen zu überweisen – sonst würden sie an ein Inkassobüro übergeben, dass entsprechende Gebühren erhebt.
    Argumentation ist, dass diese zur Insolvenzmasse gehören und eine Verrechnung mit meinem Guthaben nicht möglich sei – das müsse ich in die Insolvenztabelle anmelden.
    Klingt für mich logisch und ich will keine Inkasso- und am Ende noch Gereichtskosten zaheln, wenn die im Recht sind.
    Hat sich jemand eingehender darüber informiert?

    Antworten
    • 25. März 2020 um 21:14
      Permalink

      Ich habe keine Erfahrung damit, jedoch habe auch ich Lastschriften zurückgeholt, nachdem ich gesehen habe, dass die munter weiter abbuchen.
      Ich würde sagen, halte durch!

      Antworten
    • 26. März 2020 um 17:00
      Permalink

      Du hattest bis Ende Januar, bis die Versorgung an deine örtlichen Grundversorger überging, eien Vertrag mit der BEV. Dieser endete erst mit der Insolvenzanmeldung Ende Januar.
      BEV erbrachte die Leistung bis zu diesem Zeitpunkt, also mußt du dich auch an deine Vertragsbedingungen halten. Und die sehen eine monatliche Abschlagszahlung innerhalb der Belieferungszeit vor.
      Abschläge, die im Februar abgebucht wurden, könnten evtl. zurückgebucht werden, da hier keine Leistung mehr erbracht wurde.
      Die Abschläge vom Januar sind aber vollkommen rechtens. Diese wurden VOR der Insolvenzanmeldung abgebucht.
      Laut Insolvenzrecht fallen die Abschlagszahlungen in die Insolvenzmasse, daher mußt du diese auch leisten. Einziger Ausweg: Wenn du im Dezember der Nutzung des Lastschriftmandates widersprochen hast, war BEV zur Abbuchung im Januar nicht mehr berechtigt. Dann hättest du eine Chance.

      Aber prüfe deine Endabrechung trotzdem ganz genau. Weitere Hinweise kann du auf folgender Internetseite finden:
      https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/probleme-mit-vertraegen-und-rechnungen/insolvenzverfahren-beim-energieversorger-bev-eroeffnet-was-das-bedeutet-32540

      Antworten
  • 3. März 2020 um 15:26
    Permalink

    Bei mir ist es TOLLDREIST…Ich erhalte von BEV-Inso die allererste Jahresabrechnung, doch ich war NIEMALS KUNDE(!) Vielmehr versuchte ich in 2018 eine Anmeldung über CHECK24, die aber noch innnerhalb 10 Tagen aufgehoben wurde, mit allen Meldeformularen die CHECK24 vorschrieb. Dazwischen gings wohl schon in die INSOLVENZ, denn ich höre erst heute zufällig wieder darüber mit einer ENDRECHNUNG über mehr wie 900 € und zufällige Weiterleitung auf ein Mail-Alias, das noch weiter leitete, aber eigentlich nicht mehr gültig ist .
    DAS SELTSAME:
    Die Adressierung der Rechnung ist falsch, da habe ich nie gewohnt lt. meinem PERSO.
    Der Abrechnungsort ist niemals von uns bezogen worden, weil dort kein Mietvertrag zustande kam, da der Vemieter Insolvent wurde. Später sollen dort wieder Leute eingezogen sein, die wir nicht kennen. Wir wohnen mittlerweile ganz woanders und sind dort seit 2018 gemeldet und bei EON angemeldet.
    Sind die INSOLVENZVERWALTER, hier Kanzlei Axel Bierbach, München vielleicht auch schon so KORRUPT, wie es die ganze BEV vorher war ???
    Oder soll sich hier ein ABRECHNUNGSFEHLER eingeschlichen haben?

    Ich gebe das hier mal zur Diskusssion frei…hätte nie gedacht, daß etwas den WAHNSINN mit der BEV noch toppen kann.

    Antworten
    • 4. März 2020 um 14:04
      Permalink

      Hi. Ich denke hier liegt ne Pishing Mail vor. Sowie „ihr reicher Onkel aus Afrika ist verstorben“.
      Mal das Kontaktformular von der BEV Inso Seite genutzt? Dort würde ich mal nachfragen, woher diese Abrechnung stammt und wer bitte diese Verbräuche gemeldet haben soll. Des Weiteren wäre es dann Hilfreich, wenn Sie eine Abrechnung vom anderen Versorger aus dem gleichen Zeitraum vorlegen könnten.

      Antworten
    • 5. März 2020 um 11:49
      Permalink

      Ich würde das ganze ausdrucken, abheften und ignorieren.
      Die Rechnung geht an eine Postadresse, an der du überhaupt nicht wohnst
      oder gewohnt hast. Wie will der Insolvenzverwalter über ein Inkassobüro überhaupt an sein Geld kommen? Stimmt denn die auf der Abrechnung angegebene Bankverbindung mit deiner Kontonummer überein?

      Antworten
  • 2. März 2020 um 12:16
    Permalink

    Hallo. Ich habe im Oktober 2018 meine Endabrechnung bekommen. Sogar mit Bonus!
    Die Gutschrift erfolgte dann im Januar 2019. Also alles gut.
    Da mit der Endabrechnung auch der Vertrag auslief, bin ich davon ausgegangen, das war es. Die Unterlagen habe ich dann auch zum Jahreswechsel auf 2020 entsorgt.
    Nun habe ich letzte Woche ein Schreiben bekommen, dass ich für den letzten Monat Oktober 2018 noch eine Nachzahlung leisten sollte von knapp 130,00€.
    Klingt für mich erstmal nach einen Fehler von deren Seite!?
    Kann man sich die letzte Endabrechnung erneut zusenden lassen?
    Muss ich einen Widerspruch erheben?

    Merci.

    Antworten
  • 25. November 2019 um 11:28
    Permalink

    Verlangen für den Zeitraum vom 17.01.2019-31.01.2019 einen Abschlag von 307,48 Euro für einen drei Personen Haushalt! Völlig Irrsinnig. Dazu kommt eine Nachzahlungsaufforderung von über 1000 Euro die sich uns nicht erschliesst. Hierzu wurde keine Auflistung o.ä. geschickt daher haben wir diese jetzt angefordert. Allerdings wird natürlich direkt mit dem Inkasso gedroht wenn der Betrag nicht innerhalb von 2 Wochen überwiesen wird. Müssen wir den Betrag direkt überweisen selbst wenn das noch nicht geklärt ist oder kann man da erst mal Einspruch einlegen ?

    Antworten
  • 9. Oktober 2019 um 12:39
    Permalink

    Hallo,
    bei mir geht es nicht um den Bonus, sondern um die Schlußrechnung für 2019 und 2018. Für 2018 habe ich noch keine Schlußrechnung erhalten. Dort habe ich aber ein Guthaben. Für 2019 habe ich die Schlußrechnung erhalten und soll nachzahlen und werde auch mit Inkasso innerhalb von 14 Tagen bedroht. Wie gehe ich hier vor? Kann ich das Guthaben der nicht erhaltenen Schlußrechnung von 2018 verrechnen bzw. die Verrechnung einfordern?

    Antworten
    • 11. Oktober 2019 um 16:57
      Permalink

      Schreibe dein Anliegen doch einfach unter „https://bev-inso.de/kontakt“.
      Ich habe sehr schnell Antwort erhalten, als es um die Verrechnung mehrerer Verträge ging (Guthaben gegen Nachzahlung).

      Antworten
    • 11. Oktober 2019 um 21:18
      Permalink

      Auf dieses Schreiben habe ich innerhalb von 2 Tagen Antwort von BEV erhalten:

      „ich bedanke mich für die korrekte Erstellung der Endabrechnung.
      Jedoch habe ich mit Ihnen zwei Lieferverträge abgeschlossen.
      Ihre Endabrechnung zum Vertrag xxx unter der Kundennummer xxx liegt jedoch noch nicht vor. Nach meiner Rechnung ergibt sich jedoch ein Guthaben aus diesem Vertrag.

      Hauptforderung aus Stromliefervertrag xxx xx,xx €
      Gegenforderung aus Gasliefervertrag xxx ca. xx,xx €
      Betrag nach Aufrechnung gem. § 387 BGB, §94 InsO xx,xx €

      Ich teile Ihnen hiermit mit, daß ich laut § 387 BGB bzw. §94 InsO die Hauptforderung von
      EUR xx,xx und die Gegenforderung von voraussichtlich EUR xx,xx aufrechne.
      Die daraus resultierende Restforderung werde ich umgehend nach Erhalt der Endabrechnung des Gasliefervertrages zur Zahlung anweisen.

      In der Zwischenzeit fordere ich Sie auf, auf angekündigte Mahnvorgänge zu verzichten. Einen Kostenerstattungsanspruch ihrerseits schließe ich hiermit aus.

      Die Antwort von BEV:
      „Vielen Dank für Ihre Nachricht.
      Wir werden Ihnen eine korrigierte Gesamtverrechnung aller Vertragskonten mit entsprechenden Endabrechnungen und neuer Zahlungsfrist zukommen lassen. Wir bitten um Verständnis, dass dies etwas Zeit in Anspruch nehmen wird.“

      Antworten
  • 26. August 2019 um 19:49
    Permalink

    Hallo,
    nun haben auch wir endlich unsere Schlussrechnung der BEV erhalten.
    Ich finde es krass, dass sie sich erst ewig Zeit lassen und dann gleich, im Falle, dass man nicht innerhalb von 14 Tagen zahlt mit Inkasso drohen.
    Unsere Abrechnung ist vom Prinzip her korrekt. Allerdings fehlt auch bei uns der Neukundenbonus. Wir waren 9 Monate Kunden der BEV und haben ja nicht selbst gekündigt. Unser Vertrag sichert uns 25% Neukundenbonus zu. Dadurch wäre unsere Nachzahlung hinfällig.
    Ich lege jetzt erstmal Widerspruch ein.
    Hat jemand schon eine Antwort vom Insolventverwalter? Lt. Verbaucherzentrale müsste der Bonus abgerechnet werden, weil die Kündigung ja nicht von uns veranlasst wurde.

    Antworten
    • 3. Oktober 2019 um 13:16
      Permalink

      Hallo bei mir kam die Rechnung Montag. Würde aber schon vor 5 Tagen losgeschickt. Mir geht es auch so mit 15% Bonus . Es steht aber auch das mit Inkasso drin und ich hab nur noch 10 Tage zum überweisen. Was jetzt? Wie war es bei dir? Widerspruch habe ich über Kontakt Formular gemacht. Danke michi

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      • 23. Oktober 2019 um 17:49
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        Hi Michi, auch habe ein Endabrechnung erhalten und auch die geforderte Summe von 162€ bezahlt. 5 Tage später erhalte ich einen Brief von der BEV, dass die Abrechnung falsch war und storniert wird, also -162€ jetzt. Neue Abrechnung soll folgen.
        Mein Guthaben aus 2018 von 40€ bekomme ich auch nicht mehr.
        So ein Sch….! Bin gespannt was da jetzt rauskommt.

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  • 3. Juli 2019 um 17:06
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    Moin,

    ich nun auch meine Endabrechnung von BEV erhalten. Zum Glück war ich gerade erst Kunde geworden als die Insolvenz verkündet wurde.
    Für 19.1.19 – 31.1.19 will die BEV nun 34,65 Euro von mir.
    Laut Vertrag steht mir ein Sofortbonus von 170 Euro zu. Der soll 60 Tage nach Lieferungsbeginn ausgezahlt werden. Den Bonus habe ich nicht auf der Rehnung stehen und ich habe ihn auch nicht auf mein Konto überwiesen bekommen.

    Wie sieht die rechtliche Lage nun aus? Ich habe BEV erstmal angeschrieben, sie sollen meinen Verbrauch mit dem Bonus verrechnen. Dass ich noch was ausgezahlt bekomme glaube ich nicht. Aber ich will natürlich keine Rechnung begleichen obwohl mir ein wesentlich höherer Bonus zusteht.

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    • 27. August 2019 um 17:25
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      Hallo,
      Mein Vertrag begann am 01.01.19 . Am 29.01.19 hat das Amtsgericht München Insolvenz angeordnet.
      Meine Rechnung von der BEV beläuft sich zwar nur auf 28,48 €, jedoch wurde der Sofortboni von 100.-€ nicht gegengerechnet.
      Habe per Mail Widerspruch bei der BEV ( kundenservice@bev-energie.com) eingelegt. Diese teilte mit mit,“ dass Bonusansprüche ( Sofortboni) grundsätzlich nicht mehr an sie auszahlen können.“
      Dann bekam ich ein Schreiben von Creditreform mit der Forderung vom 33,48 € ( 28,48 €+ 5.- €) mit neuem Zahlungsziel. Auch Creditreform habe ich per Mail (bev@essen.creditreform.de) widersprochen.
      Heute kam per Mail die Antwort,“ dass der Sofortboni erst 60 Tage nach Belieferungsbeginn fällig wäre, und daher kein Anspruch darauf besteht. Des weiteren verwiesen die auf eine Ziffer 7.5 der All. Gesch. der BEV, aus welcher sich ergibt, das eine Verrechnung mit einer unterjährigen Abrechnung ausgeschlossen ist und fordert die Bezahlung der Betrages vom 33,48 €.“
      Meine Meinung ist, auch wenn der Sofortbonus erst 60 Tage nach Belieferung ausbezahlt wird, so ist er doch Bestandteil meines Vertrages mit der BEV und steht mir hiermit auch zu. Oder sehe ich das falsch … Wir hat noch Erfahrungen damit gemacht??

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      • 11. September 2019 um 13:18
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        Hallo,

        bei mir handelt es sich um exakt den gleichen Fall. Ich habe mich von einem Anwalt beraten lassen,
        welcher der Auffassung ist dass der Sofortbonus Bestandteil des Vertrages ist. Der Anwalt hat mir empfohlen erst beim gerichtlichen Mahnverfahren wieder zu ihm zu kommen…

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        • 25. September 2019 um 11:37
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          Hallo,

          ich habe erst gestern wieder ein Schreiben von Creditreform erhalten, mit Androhung der Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens wenn die Zahlungsfrist bis zum 29.09. nicht eingehalten wird (Zahlungsfrist war zuvor bis zum 21.09.)……

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  • 10. Juni 2019 um 17:07
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    Hallo,
    ich habe letzte Woche meine Endabrechnung bekommen. Nachzahlung 90€. Allerdings wurde der Neukundenbonus von 15% nicht berücksichtigt. Belieferung dauerte nur 4 Monate aber der Vertrag wurde ja nicht durch mein Verschulden bzw. Küdigung beendet. Darf ich den nicht aufgeführten Bonus von der Nachzahlung abziehen? Wie sieht es mit der sehr spät bekommenen Endabrechnung aus? Muß man die nach so langer Zeit (Vertragsbeendigung 01.02.19) überhaupt noch akzeptieren?

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    • 22. Juni 2019 um 07:59
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      Mir geht’s genauso und ich muss 270€ nachzahlen und bekomme einen neukundenbonus von 117€.was ist zu tun ?
      Mit freundlichen Grüßen M.Pi

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    • 28. Juni 2019 um 21:55
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      Leute lasst euch nicht ins Bockhorn jagen und prüft die Abrechnung genau!
      Ich habe heute auch meine Endabrechnung bekommen. Wir wurden vom 01.10.2018 bis 01.02.2019 beliefert und bei mir hat der Insolventsverwalter z. B. für beide Jahre (2018 und 2019) den gesamten Grundpreis berechnet. Dieser kann nach meinem Wissenstand höchstens einmal (wenn überhaupt) bzw. er muss taggenau abgerechnet werden. Mal schauen, was die Abrechnung sonst noch für Übrraschungen bereithält. Den Bonus fehlt bei mir auch, werde ich auf alle Fälle nachfordern. Ferner ist zu prüfen, ob eine Nachzahlung von der BEV jetzt überhaupt noch durchgesetzt werden kann (siehe § 40 Abs. 4 EnWG).

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      • 13. September 2019 um 18:52
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        Bei mir dasselbe mit dem doppelten Grundpreis. Gibt’s da schon eine Antwort?

        Antworten
      • 18. September 2019 um 18:12
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        Habt ihr die Abrechnung auch genau angesehen?
        Der Grundpreis für das Jahr 2018 sowie das Jahr 2019 stehen unter der Überschrift „2. Tarifinformationen“.
        Dies hat noch nichts mit der Abrechnung zu tun.
        Diese erfolgt unter „4. Kostenermittlung“. Und hier ist der Grundpreis tagesgenau berücksichtigt (xx/365)

        Antworten
  • 4. Juni 2019 um 12:00
    Permalink

    Hallo,
    habe mal eine rein rechtliche Frage zur Insolvenz der BEV.
    Wir sind durch Umzug im September 2018 auf die BEV gestoßen und haben bei denen sowohl Gas- als auch Stromvertrag abgeschlossen (beide Verträge beinhalteten Sofort- und Neukundenbonus). Entgegen den Erfahrungen vieler anderer erhielten wir fristgerecht unsere Sofortboni für beide Verträge. Anders verhielt es sich jetzt bei der Abschlussrechnung mit den Neukundenboni. Die BEV beruft sich in der Begründung, infolge meines Widerspruchs zur Abschlussrechnung darauf, dass noch keine 12 Monate Belieferungszeit vergangen seien und wir deswegen nach den AGBs keinen Anspruch auf den Neukundenboni hätten. Nun haben wir die verkürzte Belieferungszeit jedoch nicht zu verantworten und sehen damit die Voraussetzungen trotzdem als gegeben. Auch die Verbraucherzentrale äußert sich auf ihrer Seite dazu so, dass der 15%Bonus auf der Abschlussrechnung erscheinen sollte.
    Der Fall der Insolvenz oder höhere Gewalt als Grund für Lieferstopp und damit keine 12monatige Belieferungszeit als Ausschluss der Bonuszahlung ist in den AGBs nicht verschriftlicht. Wie sollte man sich nun verhalten, bzw. was trifft rechtlich zu, Anspruch ja oder nein?
    Die Antwort ist für uns interessant, nicht weil wir Geld erhalten würden (bzw. zur Tabelle anmelden müssten), sondern weil wir dann weniger nachzahlen müssten.
    Danke und beste Grüße

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    • 9. Juni 2019 um 11:59
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      Das gleiche bei gilt mir!
      Beim Neukundenbonus steht in der Vertragsbestätigung nur, dass er sich auf den Jahresumsatz bezieht. Einen Passus, das dazu 12 MOnate beliefert worden sein muss, finde ich nicht.
      Habe Sie erst einmal aufgefordert, mir eine korrekte Endabrechnung zu stellen, bin aber auch unschlüssig, was das Zahlen der Forderung betrifft. Setzt mein Schreiben die 14-tagesfrist außer Kraft, oder muss ich nun mit Inkasso(kosten) rechnen? Weiß das Jemand?
      Fragende Grüße,
      Thomas

      Antworten
  • 20. Mai 2019 um 14:37
    Permalink

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    heute haben wir eine viel zu hohe Abschlussrechnung im Zeitraum vom 01.03.18
    bis zum 31.01.19 ( ohne jeglichen Bonus – Laufzeit war wegen Insolvenz nur 11 Monate) von der BEV erhalten.
    Was können wir tun, wie sollen wir jetzt vorgehen?
    Vielen Dank!

    Antworten
  • 13. Mai 2019 um 14:14
    Permalink

    Still ruht der See in Sachen BEV Energie! Oder erhielt inzwischen jemand eine Schlussrechnung?

    Antworten
    • 16. Mai 2019 um 19:05
      Permalink

      Habe heute eine Endabrechnung für den Strom erhalten. Scheint zu stimmen. Nur jetzt soll ich nachzahlen. Gas habe ich auch von der BEV bezogen, dafür fehlt die Endabrechnung noch. Dort habe ich sicher ein Guthaben. Überlege nun zu warten. Guthaben werden ja nicht mehr ausgezahlt. Werde mich erkundigen ob ich die Forderung gegen das Guthaben gegenrechne. Im BGB gibt es entsprechende Passagen

      Antworten
    • 17. Mai 2019 um 18:49
      Permalink

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      heute haben wir eine viel zu hohe Abschlussrechnung im Zeitraum vom 01.03.18
      bis zum 31.01.19 ( ohne jeglichen Bonus) von der BEV erhalten.
      Was können wir tun, wie sollen wir jetzt vorgehen?
      Ist es nicht am 17.05.19 schon zu spät für eine Nachzahlungsabrechnung?
      Vielen Dank!

      Antworten
  • 13. April 2019 um 19:12
    Permalink

    Ich habe von BEV 2 Wochen vor dem Insolvenzantrag die Endabrechnung erhalten. Insgesamt wird mein Guthaben dort richtig ausgewiesen. Wenn der Insolvenzverwalter fällige Zahlungen vor dem Antragstermin einziehen darf, sollte auch das ausgewiesene Guthaben (einschließlich Boni) bevorzugt ausgezahlt werden. Ist das richtig?

    Antworten
  • 7. April 2019 um 14:32
    Permalink

    Hat mittlerweile eigentlich jemand eine Rechnung der BEV bzw. vom Insolvenzverwalter erhalten?

    Antworten
    • 21. April 2019 um 14:16
      Permalink

      Warten auch noch auf Endabrechnung. Still ruht der See.

      Antworten
  • 13. Februar 2019 um 13:07
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    End-Abrechnung durch Konkursverwalter fehlerhaft und nun ….? lt. BEV-Inso-Seite kein Kontakt möglich. ??????

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    • 18. Februar 2019 um 18:58
      Permalink

      Hallo, warte auch seit 14.1. 2019 auf die korrigierte Jahresabrechnung. Die im Dezember mir falsch überhöht zugesendet wurde, sowie auf das Guthaben.Nun will Vattenfall schon wieder eine hohe Rate monatlich von mir obwohl ich weniger Verbrauch nachweisen kann .D. Siegmund

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  • 11. Februar 2019 um 14:38
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    Hallo,
    ich bin auch von dem BEV Dilemma betroffen. Nach 11 Monaten Vertragslaufzeit geht mir nicht nur der Treuebonus flöten, sondern ich habe in der Zeit auch ca. 200€ mehr gezahlt als ich verbraucht habe. Sollte ich in diesem Fall entgegen dem Hinweis oben den Januar Abschlag über die Bank zurück fordern?

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  • 11. Februar 2019 um 11:51
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    Heute im Handelsblatt:

    „Etwa 250.000 Kunden des Energieversorgers BEV warten nach der Pleite des Billigstromanbieters auf fast 80 Millionen Euro. Das sagte der vorläufige BEV-Insolvenzverwalter Axel Bierbach dem „Handelsblatt“. Die Chancen, dass die Kunden ihr Geld tatsächlich wiederbekommen, schätzt der Rechtsanwalt jedoch als nicht sehr hoch ein: „Es sieht leider schlecht für die Kunden aus.“

    „Aus dem Insolvenzantrag ergeben sich Verbindlichkeiten von ausstehenden Bonuszahlungen in Höhe von 29,5 Millionen Euro und Kunden-Guthaben von etwa 50 Millionen Euro. Diese Zahlen müssen wir jetzt verifizieren.“

    Soweit der Insolvenzverwalter. Gesamter Bericht: Googeln nach „Handelsblatt BEV“

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