3 Jahre vor der Insolvenz habe ich vor BEV gewarnt.

Wenn Sie meine Hinweise bei der Wahl Ihres Anbieters berücksichtigen, dann sind derartige Überraschungen sehr unwahrscheinlich!

Bei der Wahl verbraucher-un-freundlicher und insolvenzgefährdeter Anbieter drohen Mehrkosten. Um Ihnen diesen Ärger zu ersparen, biete ich Verbrauchern kostenlose und unverbindliche Tarifempfehlungen an.

 

 

 

Autor: Matthias Moeschler; Stand: 10.03.2020

Update (22.07.2020): Bonus-Verweigerung sehr wahrscheinlich unzulässig.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat gegen die Verweigerung des Bonus im Rahmen einer Musterfeststellungsklage geklagt. das zuständige Gericht hat geurteilt, dass der Neukundenbonus dem Kunden anzurechnen ist.

Das Urteil ist leider noch nicht rechtskräftig. Aber es bestätigt die Auffassungen der Verbraucherzentrale und von mir, dass der Bonus zu gewähren ist.

BEV Endabrechnung: Überprüfen Sie mit meinem Tool

Zahlreiche Verbraucher bemängeln die Abrechnung des Insolvenzverwalters. Es lohnt sich somit, seine Strom- und Gasabrechnung zu kontrollieren. und den Neukundenbonus einzufordern.

BEV Endabrechnung prüfenLeider sind die Abrechnungen häufig bewusst intransparent gehalten. Aus diesem Grund ist die Kontrolle nicht trivial. Die Rechnung prüfen zu lassen, kostet Geld.

Ich spare Ihnen gerne dieses Geld. Laden Sie hierzu diese Datei runter, die ich für Sie erstellt habe. Damit können Sie Ihre Stromrechnung ganz bequem selber kontrollieren. Mit Hilfe des Tools können Sie auch Ihren Neukundenbonus einfordern. Mit Hilfe von Musterschreiben können Sie Fehler der Abrechnung geltend machen (z.B. den fehlenden Neukundenbonus. Führen Sie als Argument an: „Ich werde mich der Musterklage der Verbraucherzentrale anschließen. Das OLG München sieht den Neukundenbonus als unselbstständigen Rechnungsposten an, der den Kunden anzurechnen ist).

Das Guthaben der Verbraucher ist fast vollständig weg.

Schlechte Nachrichten von der Gläubigerversammlung: Voraussichtlich werden die Gläubiger nur 5% ihres Guthabens erhalten und die Auszahlung wird sich noch einige Jahre verzögern.

BEV Neukundenbonus:

Neukundenbonus bei <12 Monaten Belieferungszeit wird bisher verweigert: Musterfeststellungsverfahren gibt Verbrauchern Hoffnung!

Der Insolvenzverwalter Bierbach hat den Verbrauchern den Bonus aberkannt, wenn die Belieferung weniger als 12 Monate betrug. Viele Verbraucher, Verbraucherschützer und auch in empfanden dies als ungerecht, da die Schuld an dem vorzeitigem Belieferungsende nicht beim Verbraucher liegt. Auch die AGBs der BEV stützen nach meiner Ansicht nicht das Verhalten des Insolvenzverwalters.

Aufgrund dieser großen Ungerechtigkeit hat der Verbraucherzentrale-Bundesverband (VZBV) eine Musterfeststellungsklage beim Oberlandesgericht München eingereicht. Es wird wohl noch einige Wochen dauern, bis das Bundesamt für Justiz das Register für die Musterfeststellungsklage eröffnet. Danach können sich Betroffene eintragen lassen. Ich werde an dieser Stelle Sie darüber informieren!

Problematisch ist jedoch, dass betroffene Verbraucher mit einem Guthaben nur noch bis 10. Januar 2020 Ansprüche anmelden können (über die Insolvenztabelle). Welchen Betrag sollen Verbraucher anmelden – mit oder ohne Bonus? Da ich nicht selber BEV-Kunde war, weiß ich nicht, wie genau die Anmeldung der Ansprüche erfolgt. Ich vermute, dass die Betroffenen lieber den strittigen Neukundenbonus hinzurechnen sollten. Der würde dann womöglich wieder herausgerechnet werden. Wenn allerdings im Vorherein der Neukundenbonus herausgerechnet wird, werden die Verbraucher keine Möglichkeit auf eine Auszahlung erhalten.

Verbraucher beschweren sich über falsche Abrechnungen.
Viele Verbraucher haben sich gegenüber dem Insolvenzverwalter beschwert, weil anscheinend absichtlich falsche Rechnungen an die Verbraucher versendet werden und Guthaben nicht ausgezahlt wird. Dieser Artikel vom 14.10.2019 spricht vielen Verbrauchern aus der Seele.

BEV hat am 29.01.2019 Insolvenz angemeldet. Deren Kunden landen ab sofort in der Ersatzversorgung beim teuren Grundversorger. Kunden, die zu hohe Abschläge gezahlt haben oder die auf Ihr Guthaben warten, werden sehr wahrscheinlich ihr Geld abschreiben können.

Habe ich Anrecht auf meinen Neukundenbonus, auch wenn der Vertrag aufgrund der Insolvenz keine 12 Monate lief?

Diese Entscheidung werden wohl Gerichte entscheiden müssen. Verbraucherschützer sehen dies so. Sobald Urteile vorliegen, werde ich an dieser Stelle hierauf verweisen!

Muss ich BEV jetzt kündigen?

Nein. Da die BEV Ihren Lieferverpflichtungen aus den Verträgen nicht mehr erfüllen kann, werden automatisch in die Ersatzversorgung durch den örtlichen Grundversorger mit Strom und Gas beliefert werden.

Der Insolvenzverwalter beteuert, dass keine neuen Abbuchungen mehr vorgenommen werden. Vorsichtshalber können Sie selbstverständlich das SEPA-Lastschriftmandat kündigen. Ich sehe aber diesen Schritt auch nicht als notwendig an.

Sollte ich Zahlungen zurückbuchen lassen?

Bei diesem Thema herrscht viel Unsicherheit und Wirrwarr in den Medien. Ich versuche hier ein wenig Struktur rein zubringen. Mal schauen, ob es mir gelingt…

  • In diesen Fällen dürfen Sie m.E. risikolos zurückbuchen lassen:

Falls die BEV Abschläge für den Monat Februar einzieht (sie tut dies zu Monatsbeginn), dann dürfen Sie diese m.E. zurück buchen lassen. Schließlich werden Sie im Monat Februar nicht mehr von der BEV mit Strom- oder Gas beliefert. Gleiches gilt, wenn BEV am 1.02.2019 den 12 Abschlag eingezogen hat. Denn nach meinem Kenntnisstand berechnet BEV die Höhe der Abschläge auf 11 Abschlagszahlungen. Deshalb sind in einem Jahr auch nur 11 Abschläge zu zahlen – nicht 12.

  • Ansonsten dürften Rückbuchungen riskant sein

Nach meiner Einschätzung sind jedoch sonst Rückbuchungen für Zahlungen bis Januar nicht zulässig und Sie gehen das Risiko von Mahnkosten etc. ein. Schließlich wurden Sie noch im Januar mit Energie versorgt und zudem müssten geleistete Zahlungen rechtlich bereits Teil der Insolvenzmasse sein. Dies gilt leider auch, wenn Sie zu hohe Abschläge zahlen. Grundlos dürfen Sie Ihre Zahlungen auf keinen Fall zurückbuchen lassen, ansonsten drohen Mahnkosten. Wenn aber BEV aufgrund der Preiserhöhung zu hohe Abschläge eingezogen hat, dann könnten Sie versuchen dies schriftlich (per E-Mail und per Einschreiben) zu beanstanden und die Rückbuchungen zu veranlassen. Ich gehe aber davon aus, dass der Insolvenzverwalter diese Rückbuchungen zurück verlangt. Auch das Verrechnen der letzten Abschläge mit einem Guthaben aus einer vorherigen Jahresabrechnung oder nicht ausgezahlten Sofortbonus sehe ich (leider!) kritisch, jedoch könnte man argumentieren, dass in den AGBs (Klausel 8.3) folgendes steht: „Ergibt sich bei der Abrechnung, dass zu hohe Abschlagszahlungen verlangt wurden, so wird der übersteigende Betrag unverzüglich erstattet, spätestens aber mit der nächsten Abschlagsforderung verrechnet…“.

Es wird wild diskutiert, ob Verbraucher nicht das Risiko eingehen und Rückbuchungen dennoch vornehmen sollten. Ich habe den Eindruck, dass wild spekuliert wird und auch vermeintliche Experten es nicht wirklich wissen. Letztendlich muss jeder selber entscheiden, ob er das Risiko eingehen möchte. Um eine entsprechende Entscheidung treffen zu können, sollten Sie jedoch wissen, welche Kosten auf Sie zukommen können: Die Rücklastschrift beträgt üblicherweise 10€ oder weniger, Mahnung dürfen nur maximal 5€ kosten, Inkasso wird deutlich teurer (bei ein paar Hundert Euro Gegenstandswert vielleicht 70€).

Was muss ich bei Nachzahlungen beachten?

Leisten Sie keine Vorauszahlungen mehr für die Monate ab Februar. Nachzahlungen überweisen Sie bitte nicht mehr auf die Konten von BEV. Der Insolvenzverwalter nennt auf http://bev-inso.de/ (=> Punkt 8) die neue Bankverbindung.

Was sollte ich sonst noch tun?

  • Notieren Sie sich den Zählerstand zum 01.02.2019 und melden Sie diesen ihrem Netzbetreiber und BEV.
  • BEV verfügt über kein Online-Portal. Stattdessen sollten Sie Ihren Zählerstand per E-Mail an kundenservice@bev-energie.de übermitteln.

Wie finde ich einen verbraucherfreundlichen Strom- und Gasanbieter?

Ein wichtiges Anliegen von mir ist sicherzustellen, dass Ihnen so eine Misere nicht noch einmal passiert!

Ich selber wechsle jährlich meinen Stromanbieter. Ich wähle nur Unternehmen, die ein geringes Insolvenzrisiko haben (aufgrund Eigentum an Netzinfrastruktur), verbraucherfreundliche AGB-Klauseln haben sowie in Stromanbieter-Tests zu Service-Qualität insgesamt gut abschneiden. Seitdem hatte ich nie wieder ein Problem.

In dieser Liste habe ich Ihnen zusammengestellt, welche Strom- und Gasanbieter ich empfehle

Worauf sollte ich beim Wechselprozess achten?

  • Ihr aktueller Versorger ist nicht BEV, sondern Ihr Grundversorger / Netzbetreiber. Diesen müssen Sie auch nicht selber kündigen, sondern Sie können den neuen Anbieter dies überlassen.
  • Ich habe bei Check24 erfahren, dass Sie die Kundennummer beim Wechsel nicht angeben müssen – diese Angabe sei optional.
  • Sie können versuchen, den Vertrag rückwirkend zum 01.02.2019 abzuschließen. Manchmal gelingt dies. Am besten Sie geben als Wechseltermin „nächstmöglich“ an und rufen beim neuen Versorger kurz mit dieser Bitte an.

BEV Erfahrungen: verspätete Guthabenauszahlung, Rechnung verspätet und falsch

(Stand: 31.12.2018) Verbraucher beschweren sich in Foren und auf de.reclabox.com über die BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH insbesondere hinsichtlich verspätete Guthabenauszahlungen, verspätete Auszahlung des Sofortbonus sowie über fehlerhafte oder verspätete Stromabrechnungen. Sie sollten die BEV Erfahrungen der anderen Verbraucher ernst nehmen und nicht auf die hohen Weiterempfehlungsraten vertrauen. Schließlich schreiben die meisten Verbraucher ihre Beurteilung in den ersten Monaten. Die Bewertung spiegelt daher überwiegend den Wechselprozess wieder, der nur selten Gegenstand einer Beschwerde ist.

Wenn Sie einen verbraucherfreundlichen Stromanbieter suchen, bei dem das ganze Vertragsverhältnis reibungslos verläuft, sollten Sie daher die Stromanbieter mit den vielen Verbraucherbeschwerden, kundenunfreundlichen AGBs und schlechtem Kundenservice meiden. Anhand dieser Kriterien habe ich eine Liste mit verbraucherfreundlichen Stromanbietern bereits für Sie erstellt. Weitere Tipps, worauf Sie beim Stromanbieterwechsel achten sollten, finden Sie dort ebenfalls.

Die häufigsten Verbraucherbeschwerden gegenüber BEV (Bayerische Energieversorgungsgesellschaft)

Eine Studie von A.T. Kearney aus 2012 besagt, dass Stromdiscounter im ersten Vertragsjahr hohe Verluste einfahren. Provisionen an Vermittler und hohe Neukundenboni im ersten Vertragsjahr müssten daher in den Folgejahren z.B. mit Hilfe von schnellen und drastischen Preiserhöhungen kompensiert werden. Nur dann seien die Geschäftsmodelle der Stromdiscounter finanziell tragbar. 

BEV Jahresendabrechnung

Ein Großteil der Beschwerden hat zum Gegenstand, dass BEV die gesetzliche Pflicht die Jahresendabrechnung innerhalb von 6 Wochen nicht einhält. Zudem werden Fehler in der Jahresendabrechnung bemängelt. Die häufigsten Anlässe sind fehlerhafte Zählerstände und verweigerte Neukundenboni. Im Fall von BEV haben sich nur wenige Verbraucher über fehlerhafte Stromabrechnungen beschwert.

Am 16.01.2019 teilte die Bundesnetzagentur mit, dass Sie ein Aufsichtsverfahren gegen BEV wegen intransparenter Abrechnungen eingeleitet hat. Quelle 

Verspätete Auszahlung von Guthaben & Sofortbonus

Die allermeisten Beschwerden kritisieren, dass BEV die gesetzlichen Fristen zur Auszahlen von Guthaben und Boni nicht nachkommen. Die Verbraucher beschweren sich, weil sie letztendlich BEV einen kostenlosen Kredit gewähren und dadurch BEV unfreiwillig zu seiner günstigen Finanzierung des Unternehmens verhelfen. Problematisch ist es insbesondere dann für Verbraucher, wenn die Rechnungen und Guthaben „vergessen“ werden oder wenn BEV Insolvenz anmelden sollte. Damit verstößt das Unternehmen gegen seine eigenen AGBs, denn in Ziffer 8.3 verspricht das Unternehmen eine „unverzügliche“ Erstattung von Guthaben. Umgekehrt, wenn ein Verbraucher in Zahlungsrückstand gerät, behält sich das Unternehmen vor, Verzugszinsen einzufordern (Ziffer 9.6; Stand: 11.03.2018).

Neukundenbonus

Viele Verbraucher berichten, dass BEV den Neukundenbonus vergisst auszuzahlen. Zwar werde der Bonus in der Abrechnung ausgewiesen, allerdings müssen Verbraucher den Bonus erst anfordern, bevor dieser dann tatsächlich ausgezahlt wird. Dies erfolgt dann relativ problemlos, weil der Stromanbieter keine AGB-Klauseln unterhält, die den Bonus einschränken (z.B. bei immergrün und Fuxx Sparenergie wird der Neukundenbonus bei Mehrtarifzählern und bei Photovoltaikanlagen verweigert).

Kündigungen

Die Verluste aus dem Anfangsjahr können nur dann kompensiert werden, wenn die Kunden nicht bereits nach dem ersten Vertragsjahr kündigen. Einige Verbraucher beschwerten sich über BEV, dass ihre Kündigung nicht anerkannt wurde.

Preiserhöhungen

In meisten Verbraucherbeschwerden gegenüber Stromdiscountern gehen drastische Preiserhöhungen mit versteckten Mitteilungen einher. Sehr häufig berichten die Verbraucher über Preiserhöhungen von 20% und mehr. Ich bezweifle sehr stark, dass solche Preiserhöhungen mit dem Grundsatz der Billigkeit zu rechtfertigen sind.  Versteckte Preiserhöhungen können z.B. in langen und positiv formulierten Texten oder in Werbeflyer ähnlichen Texten enthalten gewesen. Die Verbraucher bemängeln, dass sie die Preiserhöhung nicht erkannten und dadurch nicht von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen konnten.

Empfehlungen, wenn Sie noch nicht Kunde von BEV sind

Wenn Sie noch nicht Kunde von BEV sind, empfehle ich Ihnen die BEV Erfahrungen anderer Verbraucher ernst zu nehmen.  Es gibt sehr viele Stromanbieter, die nicht nur günstig, sondern auch sehr verbraucher-un-freundlich sind und über dies sich Verbraucher nicht beschweren.

Empfehlungen, wenn Sie bereits BEV-Kunde sind

Wenn Sie den Vertrag vor weniger als vor zwei Wochen per Telefon, Post oder über das Internet abgeschlossen haben, können Sie noch von Ihrem Widerrufsrecht gebrauch machen. Bitte beachten Sie einige Hinweise, wie Sie Ihren Stromanbieter BEV richtig kündigen. Unter Anderem empfehle ich eine Kündigung postalisch per Einschreiben/Einwurf vorzunehmen.

Wenn die Widerrufsfrist abgelaufen ist, besteht die Gefahr, dass die BEV Erfahrungen anderer Verbraucher auch auf Sie ereilen können. Folgende Punkte sollten Sie beachten:

  1. BEV richtig Kündigen: Auch bei BEV berichten Verbraucher über Schwierigkeiten, dass die Kündigung nicht anerkannt wird. Um eine unfreiwillige Vertragsverlängerung zu vermeiden, sollten Sie meinen Ratschlägen folgen.
  2. Versteckte Preiserhöhung: Bei einem Teil der Beschwerden kritisieren die Verbraucher, dass Preiserhöhungen versteckt in E-Mails mitgeteilt wurden. Lesen Sie daher alle Dokumente von BEV besonders sorgfältig durch und beachten Sie auch das Kleingedruckte.
  3. Guthabenauszahlung und fehlerhafte Stromabrechnungen: Häufig werden anscheinend Stromrechnungen verspätet oder gar fehlerhaft erstellt und auch bei der Guthabenauszahlung werden Fristen von Seiten BEV nicht eingehalten. Überprüfen Sie daher Ihre Stromabrechnungen der letzten drei Jahre auf Fehler. Stellen Sie auch sicher, dass Ihre Guthaben und Sofortboni vollständig ausgezahlt wurden. Tipps zum Umgang mit diesen Beschwerden finden Sie auf dieser Internetseite.
  4. Verspätete Guthabenauszahlungen zukünftig vermeiden:
    bei der Mitteilung des Zählerstandes per E-Mail sollten Sie das nächste Mal bereits die Konsequenzen androhen, sofern die Stromrechnung nicht innerhalb von 6 Wochen und die Auszahlung nicht innerhalb von 2 Wochen nach Rechnungsstellung erfolgt:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
stellen Sie bitte sicher, dass mir Ihre korrekt erstellte Schlussrechnung gemäß § 40 (4) EnWG bis spätestens sechs Wochen nach Beendigung des Lieferverhältnisses zugeht.
Zudem erwarte ich von Ihnen, dass Sie mir das sich aus der Abrechnung resultierende Guthaben inkl. des Neukundenbonus fristgerecht innerhalb von 14 Tagen nach ergangener Schlussrechnung auf mein Ihnen bekanntes Bankkonto überweisen.
Bitte beachten Sie, dass Guthaben aus Energierechnungen unverzüglich zu erstatten sind (s. Urteil des OLG Düsseldorf v. 16. 12.2014, Az: I-20 U 136/14) und ansonsten eine Geldschuld während des Verzugs zu verzinsen ist (s. § 288 (1) BGB).
Sollten Sie meinen berechtigten Forderungen nicht innerhalb der o. a. Fristen nachkommen oder gemäß § 111a EnWG die Gründe für Abweichungen davon nicht darlegen, werde ich wegen Ihres Verzugs (siehe § 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB) umgehend bei der Schlichtungsstelle Energie die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens veranlassen sowie die Marktwächter Energie der Verbraucherzentralen informieren.
Viele Grüße“

Wenn Sie dies schreiben, müsste Sie aus meiner Sicht die 4-wöchige Frist umgangen haben, die der Stromanbieter hat, um die Kundenbeschwerde zu lösen. Der Vorteil ist somit, dass Sie sofort die Schlichtungsstelle einschalten können. Zudem signalisieren Sie dem Stromanbieter, dass Sie ein aufgeklärter Verbraucher sind und Ihre Rechte kennen. Hoffentlich wird dies dazu beitragen, dass der Stromanbieter bei Ihnen keine Verzögerungen zulässt.

BEV Inkasso

BEV setzt die Kanzlei Stapf als Inkassounternehmen häufig sofort ein, wenn der Verbraucher in Zahlungsrückstand geraten ist. Um unnötige Kosten zu vermeiden kann ich jedem Verbraucher nur raten, die Monatsabschläge per SEPA-Lastschriftverfahren einziehen zu lassen und Nachzahlungen unverzüglich zu tätigen. Wenn Streitigkeiten bei der Jahresendabrechnung vorliegen, so sollte der Verbraucher den unstrittigen Betrag überweisen. Den restlichen, strittigen Betrag sollten die Verbraucher ggü. BEV begründen. Dies können z.B. unzulässige Preiserhöhungen oder Fehler in der Stromabrechnung beinhalten.

Hintergrundinformationen zu BEV

Erst seit 2014 ist die Bev bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH als Energieanbieter tätig. Der Stromanbieter mit dem Sitz in München ist konzernunabhängig und es besitzt kein eigenes Strom- oder Gasnetz. Im Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2015 ist ein Jahresüberschuss i.H.v. 4 Mio. € (Vorjahr: -4,6 Mio. €) und ein Eigenkapital von 35 T€ ausgewiesen (Vorjahr: -4,6 Mio. €).

Quelle: Energieanbieterinformation.de; de.reclabox.com

In diesem Text hat der Autor seine Meinung wiedergegeben. Hierzu hat er sorgfältig recherchiert. Bei den genannten Verbraucherbeschwerden stützt sich der Autor auf die Seite de.reclabox.com. Trotz dieser Sorgfalt sind Fehler oder Ungenauigkeiten nicht auszuschließen und dieser Text stellt keine (Rechts-)Beratung dar.

Schildern Sie Ihr Problem, um anderen Verbrauchern zu helfen!

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  • Haben Sie Fragen, die ich Ihnen beantworten darf?

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448 Kommentare zu „BEV Insolvenz Erfahrungen

  • 3. April 2021 um 01:05
    Permalink

    Harte Bandagen gegen harte Bandagen.

    Ich kontrolliere meine Zählerstände wöchentlich und rechne mit einem Excel-Sheet aus, wie ich dem Anbieter gegenüber stehe. Ich weiß also immer, ob der Anbieter von mir Geld zu bekommen hat oder ich von ihm. Klar ist eins: Wenn der Anbieter Geld hat, gibt er es so schnell nicht wieder her.

    Ein Sprüchlein wie: „Zahlen Sie erstmal die Rechnung, den Sofortbonus überweisen wir Ihnen dann später!“ verfängt bei mir nicht. Ich rechne das sofort auf, und wenn ich von dem Unternehmen noch mehr zu bekommen habe, als es von mir will, schreibe ich ihm das und zahle überhaupt nichts.

    Sollen sie doch klagen, wenn Sie (in der Situation) etwas von mir wollen!

    Ok: Es gibt unterschiedliche Rechtsauffassungen. Vor Gericht und auf hoher See sind die Menschen in Gottes Hand.

    Und doch ist es eher unwahrscheinlich, daß ein Insolvenzverwalter eine bestrittene Forderung in Höhe von 200 Euro einklagt, bei der der „Gläubiger“ vorträgt, er rechne diese Forderung mit einem impliziten Guthaben auf.

    Das muß man als Kunde aushalten können und gegebenenfalls durchfechten.

    Antworten
  • 3. April 2021 um 00:45
    Permalink

    Wie gerade geschrieben: Der Energiemarkt ist ein Haifischbecken.

    Ich habe damals (1 Jahr vor deren Insolvenz) mit Flexstrom ein Superschnäppchen gefangen. Die Insolvenz von BEV hat mich erwischt, aber nicht schlimm betroffen. In der Zwischenzeit ist ein Urteil ergangen, das den Nutzern im Insolvenzfall den kompletten Neukundenbonus zubilligt. Das habe ich in meinem Fall noch nicht gewußt und daher nicht genutzt. Ich bin dennoch recht gut aus der Sache herausgekommen, und das hat systematische Gründe.

    Warum?

    Ich habe von BEV Heizgas bezogen. Den Vertragsbeginn fürs Gas habe ich ganz bewußt auf den 1. Oktober gelegt (1. November ginge auch) und zwar aus folgendem Grund: Der Stromverbrauch ist übers Jahr einigermaßen konstant, der Heizgasverbrauch aber ist höchst ungleich verteilt. Im Juni, Juli und August fällt je 1% des Jahresverbrauchs an, im Oktober, November, Dezember, Januar und Februar aber 8%, 12%, 16%, 17% und 15%. Das heißt: Wer einen Vertrag mit gleichhohen Abschlägen von je 8% der Jahresrechnung hat (das ist die Regel), der bezahlt damit den Verbrauch des Oktobers (8%), geht aber im Winter systematisch ins Minus. Geht der Anbieter z.B. Ende März pleite, so hat der Kunde bis dahin 8+12+16+17%+15% = 68% seines Jahresverbrauchs verbraucht, aber nur 8+8+8+8%+8% = 40% seiner Jahresrechnung bezahlt. Das heißt: Der Anbieter hat vom Kunden Geld zu bekommen und nicht umgekehrt.

    Mir hatte BEV noch fristgemäß den „Sofortbonus“ bezahlt. Den hatte ich also schon im Sack. Ich hielt es für fair, dem Anbieter den Verbrauch zu bezahlen abzüglich des anteiligen Neukundenbonus. Ich hätte nach einem Gerichtsurteil, das 18 Monate später ergangen ist, sogar den ganzen Neukundenbonus einbehalten können. Ich bin aber zufrieden mit meiner Lösung – und der Insolvenzverwalter hat sich bei mir auch nicht mehr gemeldet. Ein anderer Anbieter hat mich dann mit einem flexiblen Vertrag bis Ende September gebracht, und nun habe ich wieder einen 12-Monats-Vertrag vom 01.10. bis zum 30.09. des nächsten Jahres.

    Antworten
  • 20. November 2020 um 07:26
    Permalink

    Guten Tag zusammen,
    ich habe von Jan-Dez 2017 von der BEV Strom bezogen. Ab 1.1.2018 habe ich einen anderen Stromlieferanten. Am 3.1.2018 erfolgte die Endabrechnung seitens der BEV. Danach hatte ich 38.81 € für die Stromlieferung aus 2017 nachzuzahlen. Laut Vertrag schuldete die BEV mir gegenüber noch den Bonus über 185,67 €. Der Bonus war auf der Endabrechnung der BEV nicht angegeben. Ich habe sofort nach Erhalt dieser Abrechnung bei der BEV angerufen und das reklamiert. Sie Sachbearbeiterin sagte, dass die Rechnung für den Strom zuerst gezahlt werden müsste und danach die Abrechnung des Bonus erfolgen würde. Das habe ich abgelehnt, da mir im Saldo noch ein Guthaben zustand. Zugleich habe ich die Einzugsermächtigung widerrufen. Leider alles nur telefonisch.
    Am 24.1.2018 wurde der betrag von 38.81 € trotzdem von meinem Girokonto abgebucht. Ich habe dann noch am gleichen Tag die Rückbuchung über meine Bank veranlasst. Am 25.1.2018 hat die BEV
    Insolvenz angemeldet. Ich habe also vor dem Tag der Insolvenzanmeldung reagiert.
    Einige Tage später wurde mir der eingezogene Betrag zurückerstattet. Dann erfolgte lange Zeit nichts.
    Am 24.3.2020 erhielt ich dann eine zweite Endabrechnung von der BEV. Da war dann der Bonus aufgeführt. Allerdings wurde darauf hingewiesen, dass ich die Stromkosten zahlen muß und der Bonus zur Insolvenztabelle angemeldet werden muß. Am 18.8.2020 schreibt mir die Kreditreform und fordert mich auf jetzt 124,60 € zu zahlen. Das habe ich abgelehnt. Schließlich habe ich mich dazu überwunden, den Betrag für die Stromlieferung, der ja nur 38,81 € betrug zu überweisen. Der Kreditreform habe ich mitgeteilt, dass ich die Sache damit für mich als erledigt betrachte. Am 19.11.2020 schreibt die Kreditreform erneut und verlangt 86.11 € die bis zum 26.11.20 zu zahlen sind. Ansonsten wird mit Mahnbescheid gedroht. Was soll ich jetzt machen ???
    Sollte ich es darauf ankommen lassen und die Sache kommt am Ende vor Gericht, wo ist dann der Gerichtsstand ? Ich habe keine Lust wegen diesem Betrag möglicherweise nach München fahren zu müssen. Da wären meine Fahrtkosten aus Hessen ja schon höher als die letzte Forderung.

    Antworten
    • 20. November 2020 um 08:44
      Permalink

      Sorry, ich habe ein Falsches Datum angegeben.

      Stromlieferung war 1.1.2018 – 31.12.2018
      Bankabbuchung 24.1.2019

      Antworten
    • 3. Dezember 2020 um 14:10
      Permalink

      Ich vermute, dass der Insolvenzverwalter genau darauf spekuliert: “ Ich habe keine Lust wegen diesem Betrag möglicherweise nach München fahren zu müssen. Da wären meine Fahrtkosten aus Hessen ja schon höher als die letzte Forderung.“

      Antworten
  • 31. Oktober 2020 um 11:53
    Permalink

    Guten Tag zusammen,

    es scheint mir, dass der Verwalter Axel W. Bierbach mit dem Insolvenzverfahren überfordert ist.
    Selbst einfache Prozesse z.B. ordentliche Rechnungen ausstellen funktionieren nicht.
    Ich habe am 22.07.2019 nach der Insolvenz eine erste Rechnung zu Gaslieferungen erhalten, da meine monatliche Beitragszahlungen nicht ausreichend waren und 27 Euro zu wenig entrichtet wurden.
    Daraufhin habe ich Widerspruch eingereicht, da ich auch einen Stromtarif bei der BEV hatte, für welchem ich 180 Euro Abschlagszahlungen zu viel geleistet habe. Ich habe dem Insolvenzverwalter darauf hingewiesen, dass ich demnach 150 Euro verloren habe und die Rechnung von 27 Euro gerne gegen meine Forderungen abgegolten werden können.
    Daraufhin wurde mir mitgeteilt, dass die Rechnung bis zur weiteren Klärung storniert wird.
    Letzte Woche habe ich eine neue Rechnung erhalten, diese weist nun zusätzliche Forderungen zu Nachzahlungen für meinen Stromtarif auf.
    In meinem ersten Widerspruch habe ich bereits den jährlichen Durchschnittsverbrauch der letzten 5 Jahre angegeben.
    Auf meiner aktuellen Stromrechnung wird ein Abrechnungszeitraum von 2 Monaten berücksichtigt und ein unrealistischer monatlicher Stromverbrauch nahe meines jährlichen Verbrauches abgerechnet.
    Das lässt mich darauf schließen, dass selbst einfachste Kontrollmechanismen vor dem Ausstellen einer Rechnung nicht existieren/versagen oder das ganze System hat um den ein oder anderen Verbraucher abzuzocken.
    Beste Grüße
    Meyer

    Antworten
  • 30. Oktober 2020 um 08:18
    Permalink

    Hi,
    hatte damals ebenfalls eine fehlerhafte Rechnung bekommen ohne Bonus.
    Den Rest hatte ich nicht kontrolliert, es wurde mir vom Insolvenzverwalter mitgeteilt, dass eine Neue zugeschickt wird. Seit über einem Jahr habe ich aber nichts mehr gehört.

    Muss ich jetzt mein Guthaben vorsichtshalber bei der Insolvenztabelle anmelden?
    Auf der Seite steht man sollte bis 31. Oktober bei Eintragungen ohne PIN warten. Gleichzeitig wird es etwas kosten, wenn man die Forderung zu spät einträgt?

    Muss ich jetzt den den fehlenden Bonus bei der Tabelle anmelden, die Endbrechung ist ja nicht vorhanden. Es fehlt Sofortbonus, Neukundenbonus …

    Antworten
  • 28. Oktober 2020 um 08:21
    Permalink

    Besten Dank für Ihre Internetseite. Hier ein paar Zeilen zu meinen Erfahrungen.

    Kunde der BEV war ich bis zur Insolvenz, insgesamt ein Jahr und ein paar Wochen. Die erste Endabrechnung habe ich irgendwann im Sommer 2020 erhalten mit der Aufforderung, um die Euro 250 nachzuzahlen. Die Rechnung beinhaltete mehrere Fehler, beide Boni nicht eingerechnet, falsche Zählerstände zu Gunsten der BEV, einige Positionen, die nicht nachvollziehbar waren und kurioserweise Rechenfehler (!) in der finalen Addition. Nach meiner Berechnung steht mir eine Rückzahlung von fast Euro 100 zu. Also habe ich alle fehlerhaften Punkte freundlich in einem Brief aufgeführt und über das BEV Internetportal reklamiert. Post kam dann zunächst von Creditreform (nach ein paar Wochen), eine Mahnung mit Verweis auf die noch offenen Euro 250. Auch diese habe ich freundlich beantwortet mit Verweis auf die Mängel der Rechnung. Nach ein paar Tagen kam dann die Meldung von Creditreform, dass mein Fall geschlossen wurde. Ein paar Tage später kam eine „korrigierte“ Rechnung von der BEV, die Zählerstände wurden korrigiert, die Boni korrekt eingerechnet, dennoch finden sich noch ein paar unklare Positionen auf der Rechnung und die Gesamtrechnung ist immer noch falsch (Rechenfehler!). Ich soll jetzt jedoch „nur“ noch Euro 50 nachzahlen. Natürlich habe ich auch diese Rechnung freundlich reklamiert mit Verweis auf die zu überprüfenden Punkte. Ich vermute, dass bei der BEV immer noch ein riesen Chaos herrscht. Meine Empfehlung lautet: bitte kontrolliert eure Rechnungen und weist einfach auf unklare Punkte hin.

    Antworten
  • 23. Oktober 2020 um 21:50
    Permalink

    Vielen Dank für den langen informativen Text. Wir hatten ohnehin zum 31.1.2019 gekündigt,also vor der Insolvenz. Nun bekommen wir aber eine korrigierte Abschlussrechnung von 2017-2018 und statt dem Guthaben von 24eur (in der original Rechnung) sollen wir plötzlich für den Zeitraum 200eur nachzahlen. Wir haben bereits zwei Mal auf das Schreiben geantwortet und sogar ein Foto der original Rechnung von 2018 angehängt, bekommen aber immer nur das Schreiben dass die Rechnung aktualisiert wurde und es steht immer der gleiche Preis dort… Müssen wir wirklich für eine Rechnung nachzahlen,bei der wir ursprünglich ein Guthaben hatten?

    Schreibt man dem Insolvenzverwalter bekommt man eine Standardisierte Antwort und ca 5 Wochen später dann das gleiche Schreiben wie zuvor nur mit neuem Datum…

    Vielleicht können Sie mir ja helfen.

    Antworten
  • 1. Oktober 2020 um 12:59
    Permalink

    Ich habe die Endabrechnung von dem BEV Insolvenzverwalter erhalten. Der Zählerstand für den verbrauchten Strom ist korrekt. Der Zählerstand für den von mir gelieferten Strom von meiner Photovoltaikanlage wird als Verbrauch gewertet. Ich soll nun für den gelieferten Strom bezahlen.
    Auf meine Reklamation erhalte ich keine Antwort. Wie soll ich mich verhalten?

    Antworten
  • 24. August 2020 um 11:00
    Permalink

    Bin jetzt in der ungünstigen Situation, dass am 19.08.2020 eine Endabrechnung mit Datum 13.08.2020 (Postlaufzeit also 6 Tage!?) eingegangen ist, die eine Nachzahlung ausweist. Der versprochene Neukundenbonus (15 %) wurde nicht berücksichtigt. Das OLG München hat hierzu ein für Verbraucher positives Urteil gesprochen, gegen das der Insolvenzverwalter Revision eingelegt hat. Geht man nach dem was beim Verbraucherzentrale Bundesverband geschrieben steht, sind nur Kunden geschützt, die sich der Musterfeststellungsklage bis zum 21.07.2020 angeschlossen haben. Eine Anmeldung jetzt ist nicht mehr möglich. Am 21.07.2020 wusste ich aber noch gar nicht mit Sicherheit, wie meine Endabrechnung aussehen wird. Die Zahlungsfrist der Endabrechnung beträgt 14 Tage ab dem 13.08.2020 (was ich bei Zustellung am 19.08.2020 mehr als fragwürdig finde….). Wenn man über das Kontaktformular bev-inso/kontakt eine Anfrage stellt, bekommt man nur eine nichtssagende automatisch generierte Antwort, dass eine Anfrage eingegangen ist, ohne jeglichen inhaltlichen Anhaltspunkt, was man angefragt hat.

    Daher die Frage: Was soll / kann ich jetzt in dieser Situation tun:
    a.) abwarten, ob das Inkasso-Unternehmen tätig wird?
    b.) bezahlen und meinen Bonus abschreiben?
    c.) einen Anwalt nehmen und mehr Kosten produzieren, als der nicht gewährte Neukunden-Bonus ausmacht?
    d.) gibt es noch andere Möglichkeiten, an die ich jetzt nicht denke?

    Nebenbei noch gefragt: Der Anschlussvertrag, den ich bei einem anderen Anbieter aufgrund der BEV-Insolvenz war teurer. Besteht ein Rechtsanspruch auf Schadensersatz gegenüber der BEV?

    Wäre toll, wenn mir jemand Tipps oder eigene Erfahrungen posten könnte.
    Vielen Dank schon mal.

    Antworten
    • 15. September 2020 um 17:45
      Permalink

      Ich empfehle einfach abzuwarten.
      In dem Laden wird trotz Insolvenzverwalters weiterhin so schlecht gearbeitet dass ich nicht glaube, dass hier sehr erfolgreich noch Gelder eingetrieben werden können.
      Das Inkasso kann auch nichts weiter machen, als einen Mahnbescheid zu schicken. Evtl. wird die vermeintliche Forderung sogar verkauft. Dann wird es der Käufer sehr sehr schwer haben, in Prozessen zu bestehen. In aller Regel wissen die Aufkäufer das auch und setzen nur auf die Dummen die sich von den Drohungen einschüchtern lassen und irgendwann genervt bezahlen. Hier sollte man rechtzeitig grenzen setzen und ggf. den Spieß umdrehen.

      Ich gehe davon aus, dass ihre Abrechnung ebenso nicht nachvollziehbar ist wie meine. Erstattungen, Guthaben usw. sind nicht nachvollziehbar.
      Evtl. wurden auch die erhöhten Preise der Preiserhöhungen verrechnet.
      Daher habe ich denen mitgeteilt, dass ich die Abrechnung nicht nachvollziehen kann, falsche Preise verwendet wurden, Bonus fehlt usw.
      Natürlich hat man auch einen Schadenersatzanspruch wegen der höheren Preise der Ersatzversorgung. Gegen diese Gegenforderungen erklärt man höchst vorsorglich schon jetzt die Aufrechnung mit etwaigen noch berechtigten Forderungen der BEV.
      Man sollte dann noch vorsorglich einer Abgabe an das Inkasso widersprechen und klarstellen, dass man nur noch aufgrund eines Urteils eines Gerichtes zahlt und daher Inkassokosten nicht zu übernehmen sind.
      Und dann heißt es abwarten. Eine solche komplizierte Klage möchte kein Anwalt für den normalen Gebührensatz durchführen. Die BEV kann die Zustellung der Preiserhöhung nicht einmal nachweisen
      wäre als Kläger aber beweispflichtig. Außerdem wissen die genau, dass ein Großteil der Forderungen unbegründet sind.

      Antworten
  • 12. Juli 2020 um 13:50
    Permalink

    Ich habe dort222 Euro gut ich glaube nicht das ich Geld wieder. Bekomme, weil ich die deutschen Gerichte kein glauben mehr schenke die tun sich nicht gegen seitig in die Pfanne hauen, in diesen statt ist nur noch Ungerechtigkeiten gegen die kleinen leute, die sind nur für die wirtschafts Bosse, aber nicht für das kleine Volk solche die so eine volksschaden machen sollte mann solange einsperren bis alles zurück gezahlt worden ist und nicht anders, des halb taugen unsere Politiker nichts und die Gerichte schön lange nicht mehr die bev sollten alles Mitarbeiter ein gespert werden

    Antworten
  • 13. Mai 2020 um 15:46
    Permalink

    Es gibt Hoffnung für diejenigen, denen der Neukundenbonus seither verweigert wurde und vielleicht gerade deshalb statt eines Guthabens nun Nachzahlungen leisten müssen.

    https://www.musterfeststellungsklagen.de/aktuelles/positives-signal-fuer-verbraucher-gericht-haelt-musterfeststellungsklage-gegen-bev

    Allen Betroffenen würde ich raten, bei Erhalt einer Zahlungsaufforderung umgehend über die Seite
    https://bev-inso.de/contact
    Einspruch einzulegen und ein Aufschieben des Zahlungsziels bis zur Urteilsverkündung zu verlangen.
    So entgeht ihr den sehr schnellen Inkassoforderungen, die nicht einmal 10 Tage nach der Zahlungsaufforderung im Briefkasten liegen.

    Antworten
  • 11. Mai 2020 um 13:56
    Permalink

    Hallo,
    ich habe am 27.04.2020 eine Zahlungsaufforderung über den fälligen Betrag der Endabrechnung bekommen. Da ich 1 1/2 Jahre auf diese Abrechnung warten musste, habe ich den fälligen Betrag von 85,94 noch nicht gezahlt. Am Wochenende kam eine Zahlungsaufforderung in Höhe von 166,40. Hier wurden Inkassogebühren, Portokosten, Bonitätsprüfung und Mahngebühren dazu addiert. Die Androhung gerichtlicher Maßnahmen bei Zahlungsverzug verunsichert mich. Muss ich tatsächlich den ums doppelte erhöhten Betrag zahlen?
    Über Tips wäre ich sehr froh, Anja

    Antworten
    • 13. Mai 2020 um 15:50
      Permalink

      Wurde dir ein Neukundenbonus versprochen und nicht verrechnet?

      Dann lege umgehend über die Seite
      https://bev-inso.de/contact
      Einspruch ein und verlange ein Aufschieben des Zahlungsziels bis zur Urteilsverkündung.
      Den selben Wortlaut schickst du an das Inkassounternehmen und schreibst denen, daß du die Inkassoforderung nicht akzeptierst.

      Antworten
    • 15. September 2020 um 18:00
      Permalink

      Nein wenn man es richtig macht.
      Es ist schon eine Frechheit das der Insolvenzverwalter nach dieser langen Zeit offene Forderungen sofort zum Inkasso gibt.
      Ich wage zu bezweifeln das die Abrechnung einer Überprüfung standhält. Regelmäßig werden Boni nicht berücksichtigt, Guthaben und Abschläge nicht richtig verrechnet bzw. sind diese nicht nachvollziehbar, ungültige Preiserhöhungen wurden einfach verrechnet. Lesen sie hier alles aufmerksam!

      Das Wichtigste! Die BEV kann den Zugang der Abrechnung bei Versand mit normaler Post überhaupt nicht nachweisen. Man kann also einfach jederzeit zahlen und behaupten die Abrechnung sei erst gestern eingegangen / das Schreiben vom Inkasso sei nicht eingegangen.
      Beweispflichtig ist BEV ! Ohne Verzug muss man die Inkassokosten auch nicht zahlen.
      Also auf keinen Fall auf deren Gutmütigkeit vertrauen und versuchen mit Ausreden (übersehen, konnte gerade nicht, ) die Forderung abzuwenden. Damit bestätigt man dann, die Abrechnung erhalten zu haben und muß die Kosten des Inkassos tragen auch wenn diese das 100fache der eigentlichen geringen Forderung ausmachen, da immer eine teure Grundgebühr genommen wird und mit pauschalen abgerechnet wird.

      Man kann auch einfach abwarten, bis man erstmals ein Einschreiben bekommt oder einen gerichtlichen Mahnbescheid und erst dann entsprechend reagieren . Grundsätzlich gilt beim Umgang mit solchen Ganoven. Nicht einschüchtern lassen. In den meisten Fällen sind das alles leere Drohungen und der Schuldner sitzt am längeren Hebel.

      Antworten
  • 22. März 2020 um 16:35
    Permalink

    Habe letzte Woche die Endabrechung erhalten in der ich aufgefordert werde, die zurückgeholten Lastschriften innerhalb von zwei Wochen zu überweisen – sonst würden sie an ein Inkassobüro übergeben, dass entsprechende Gebühren erhebt.
    Argumentation ist, dass diese zur Insolvenzmasse gehören und eine Verrechnung mit meinem Guthaben nicht möglich sei – das müsse ich in die Insolvenztabelle anmelden.
    Klingt für mich logisch und ich will keine Inkasso- und am Ende noch Gereichtskosten zaheln, wenn die im Recht sind.
    Hat sich jemand eingehender darüber informiert?

    Antworten
    • 25. März 2020 um 21:14
      Permalink

      Ich habe keine Erfahrung damit, jedoch habe auch ich Lastschriften zurückgeholt, nachdem ich gesehen habe, dass die munter weiter abbuchen.
      Ich würde sagen, halte durch!

      Antworten
    • 26. März 2020 um 17:00
      Permalink

      Du hattest bis Ende Januar, bis die Versorgung an deine örtlichen Grundversorger überging, eien Vertrag mit der BEV. Dieser endete erst mit der Insolvenzanmeldung Ende Januar.
      BEV erbrachte die Leistung bis zu diesem Zeitpunkt, also mußt du dich auch an deine Vertragsbedingungen halten. Und die sehen eine monatliche Abschlagszahlung innerhalb der Belieferungszeit vor.
      Abschläge, die im Februar abgebucht wurden, könnten evtl. zurückgebucht werden, da hier keine Leistung mehr erbracht wurde.
      Die Abschläge vom Januar sind aber vollkommen rechtens. Diese wurden VOR der Insolvenzanmeldung abgebucht.
      Laut Insolvenzrecht fallen die Abschlagszahlungen in die Insolvenzmasse, daher mußt du diese auch leisten. Einziger Ausweg: Wenn du im Dezember der Nutzung des Lastschriftmandates widersprochen hast, war BEV zur Abbuchung im Januar nicht mehr berechtigt. Dann hättest du eine Chance.

      Aber prüfe deine Endabrechung trotzdem ganz genau. Weitere Hinweise kann du auf folgender Internetseite finden:
      https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/probleme-mit-vertraegen-und-rechnungen/insolvenzverfahren-beim-energieversorger-bev-eroeffnet-was-das-bedeutet-32540

      Antworten
  • 3. März 2020 um 15:26
    Permalink

    Bei mir ist es TOLLDREIST…Ich erhalte von BEV-Inso die allererste Jahresabrechnung, doch ich war NIEMALS KUNDE(!) Vielmehr versuchte ich in 2018 eine Anmeldung über CHECK24, die aber noch innnerhalb 10 Tagen aufgehoben wurde, mit allen Meldeformularen die CHECK24 vorschrieb. Dazwischen gings wohl schon in die INSOLVENZ, denn ich höre erst heute zufällig wieder darüber mit einer ENDRECHNUNG über mehr wie 900 € und zufällige Weiterleitung auf ein Mail-Alias, das noch weiter leitete, aber eigentlich nicht mehr gültig ist .
    DAS SELTSAME:
    Die Adressierung der Rechnung ist falsch, da habe ich nie gewohnt lt. meinem PERSO.
    Der Abrechnungsort ist niemals von uns bezogen worden, weil dort kein Mietvertrag zustande kam, da der Vemieter Insolvent wurde. Später sollen dort wieder Leute eingezogen sein, die wir nicht kennen. Wir wohnen mittlerweile ganz woanders und sind dort seit 2018 gemeldet und bei EON angemeldet.
    Sind die INSOLVENZVERWALTER, hier Kanzlei Axel Bierbach, München vielleicht auch schon so KORRUPT, wie es die ganze BEV vorher war ???
    Oder soll sich hier ein ABRECHNUNGSFEHLER eingeschlichen haben?

    Ich gebe das hier mal zur Diskusssion frei…hätte nie gedacht, daß etwas den WAHNSINN mit der BEV noch toppen kann.

    Antworten
    • 4. März 2020 um 14:04
      Permalink

      Hi. Ich denke hier liegt ne Pishing Mail vor. Sowie „ihr reicher Onkel aus Afrika ist verstorben“.
      Mal das Kontaktformular von der BEV Inso Seite genutzt? Dort würde ich mal nachfragen, woher diese Abrechnung stammt und wer bitte diese Verbräuche gemeldet haben soll. Des Weiteren wäre es dann Hilfreich, wenn Sie eine Abrechnung vom anderen Versorger aus dem gleichen Zeitraum vorlegen könnten.

      Antworten
    • 5. März 2020 um 11:49
      Permalink

      Ich würde das ganze ausdrucken, abheften und ignorieren.
      Die Rechnung geht an eine Postadresse, an der du überhaupt nicht wohnst
      oder gewohnt hast. Wie will der Insolvenzverwalter über ein Inkassobüro überhaupt an sein Geld kommen? Stimmt denn die auf der Abrechnung angegebene Bankverbindung mit deiner Kontonummer überein?

      Antworten
  • 2. März 2020 um 12:16
    Permalink

    Hallo. Ich habe im Oktober 2018 meine Endabrechnung bekommen. Sogar mit Bonus!
    Die Gutschrift erfolgte dann im Januar 2019. Also alles gut.
    Da mit der Endabrechnung auch der Vertrag auslief, bin ich davon ausgegangen, das war es. Die Unterlagen habe ich dann auch zum Jahreswechsel auf 2020 entsorgt.
    Nun habe ich letzte Woche ein Schreiben bekommen, dass ich für den letzten Monat Oktober 2018 noch eine Nachzahlung leisten sollte von knapp 130,00€.
    Klingt für mich erstmal nach einen Fehler von deren Seite!?
    Kann man sich die letzte Endabrechnung erneut zusenden lassen?
    Muss ich einen Widerspruch erheben?

    Merci.

    Antworten
  • 25. November 2019 um 11:28
    Permalink

    Verlangen für den Zeitraum vom 17.01.2019-31.01.2019 einen Abschlag von 307,48 Euro für einen drei Personen Haushalt! Völlig Irrsinnig. Dazu kommt eine Nachzahlungsaufforderung von über 1000 Euro die sich uns nicht erschliesst. Hierzu wurde keine Auflistung o.ä. geschickt daher haben wir diese jetzt angefordert. Allerdings wird natürlich direkt mit dem Inkasso gedroht wenn der Betrag nicht innerhalb von 2 Wochen überwiesen wird. Müssen wir den Betrag direkt überweisen selbst wenn das noch nicht geklärt ist oder kann man da erst mal Einspruch einlegen ?

    Antworten
  • 9. Oktober 2019 um 12:39
    Permalink

    Hallo,
    bei mir geht es nicht um den Bonus, sondern um die Schlußrechnung für 2019 und 2018. Für 2018 habe ich noch keine Schlußrechnung erhalten. Dort habe ich aber ein Guthaben. Für 2019 habe ich die Schlußrechnung erhalten und soll nachzahlen und werde auch mit Inkasso innerhalb von 14 Tagen bedroht. Wie gehe ich hier vor? Kann ich das Guthaben der nicht erhaltenen Schlußrechnung von 2018 verrechnen bzw. die Verrechnung einfordern?

    Antworten
    • 11. Oktober 2019 um 16:57
      Permalink

      Schreibe dein Anliegen doch einfach unter „https://bev-inso.de/kontakt“.
      Ich habe sehr schnell Antwort erhalten, als es um die Verrechnung mehrerer Verträge ging (Guthaben gegen Nachzahlung).

      Antworten
    • 11. Oktober 2019 um 21:18
      Permalink

      Auf dieses Schreiben habe ich innerhalb von 2 Tagen Antwort von BEV erhalten:

      „ich bedanke mich für die korrekte Erstellung der Endabrechnung.
      Jedoch habe ich mit Ihnen zwei Lieferverträge abgeschlossen.
      Ihre Endabrechnung zum Vertrag xxx unter der Kundennummer xxx liegt jedoch noch nicht vor. Nach meiner Rechnung ergibt sich jedoch ein Guthaben aus diesem Vertrag.

      Hauptforderung aus Stromliefervertrag xxx xx,xx €
      Gegenforderung aus Gasliefervertrag xxx ca. xx,xx €
      Betrag nach Aufrechnung gem. § 387 BGB, §94 InsO xx,xx €

      Ich teile Ihnen hiermit mit, daß ich laut § 387 BGB bzw. §94 InsO die Hauptforderung von
      EUR xx,xx und die Gegenforderung von voraussichtlich EUR xx,xx aufrechne.
      Die daraus resultierende Restforderung werde ich umgehend nach Erhalt der Endabrechnung des Gasliefervertrages zur Zahlung anweisen.

      In der Zwischenzeit fordere ich Sie auf, auf angekündigte Mahnvorgänge zu verzichten. Einen Kostenerstattungsanspruch ihrerseits schließe ich hiermit aus.

      Die Antwort von BEV:
      „Vielen Dank für Ihre Nachricht.
      Wir werden Ihnen eine korrigierte Gesamtverrechnung aller Vertragskonten mit entsprechenden Endabrechnungen und neuer Zahlungsfrist zukommen lassen. Wir bitten um Verständnis, dass dies etwas Zeit in Anspruch nehmen wird.“

      Antworten
  • 26. August 2019 um 19:49
    Permalink

    Hallo,
    nun haben auch wir endlich unsere Schlussrechnung der BEV erhalten.
    Ich finde es krass, dass sie sich erst ewig Zeit lassen und dann gleich, im Falle, dass man nicht innerhalb von 14 Tagen zahlt mit Inkasso drohen.
    Unsere Abrechnung ist vom Prinzip her korrekt. Allerdings fehlt auch bei uns der Neukundenbonus. Wir waren 9 Monate Kunden der BEV und haben ja nicht selbst gekündigt. Unser Vertrag sichert uns 25% Neukundenbonus zu. Dadurch wäre unsere Nachzahlung hinfällig.
    Ich lege jetzt erstmal Widerspruch ein.
    Hat jemand schon eine Antwort vom Insolventverwalter? Lt. Verbaucherzentrale müsste der Bonus abgerechnet werden, weil die Kündigung ja nicht von uns veranlasst wurde.

    Antworten
    • 3. Oktober 2019 um 13:16
      Permalink

      Hallo bei mir kam die Rechnung Montag. Würde aber schon vor 5 Tagen losgeschickt. Mir geht es auch so mit 15% Bonus . Es steht aber auch das mit Inkasso drin und ich hab nur noch 10 Tage zum überweisen. Was jetzt? Wie war es bei dir? Widerspruch habe ich über Kontakt Formular gemacht. Danke michi

      Antworten
      • 23. Oktober 2019 um 17:49
        Permalink

        Hi Michi, auch habe ein Endabrechnung erhalten und auch die geforderte Summe von 162€ bezahlt. 5 Tage später erhalte ich einen Brief von der BEV, dass die Abrechnung falsch war und storniert wird, also -162€ jetzt. Neue Abrechnung soll folgen.
        Mein Guthaben aus 2018 von 40€ bekomme ich auch nicht mehr.
        So ein Sch….! Bin gespannt was da jetzt rauskommt.

        Antworten
  • 3. Juli 2019 um 17:06
    Permalink

    Moin,

    ich nun auch meine Endabrechnung von BEV erhalten. Zum Glück war ich gerade erst Kunde geworden als die Insolvenz verkündet wurde.
    Für 19.1.19 – 31.1.19 will die BEV nun 34,65 Euro von mir.
    Laut Vertrag steht mir ein Sofortbonus von 170 Euro zu. Der soll 60 Tage nach Lieferungsbeginn ausgezahlt werden. Den Bonus habe ich nicht auf der Rehnung stehen und ich habe ihn auch nicht auf mein Konto überwiesen bekommen.

    Wie sieht die rechtliche Lage nun aus? Ich habe BEV erstmal angeschrieben, sie sollen meinen Verbrauch mit dem Bonus verrechnen. Dass ich noch was ausgezahlt bekomme glaube ich nicht. Aber ich will natürlich keine Rechnung begleichen obwohl mir ein wesentlich höherer Bonus zusteht.

    Antworten
    • 27. August 2019 um 17:25
      Permalink

      Hallo,
      Mein Vertrag begann am 01.01.19 . Am 29.01.19 hat das Amtsgericht München Insolvenz angeordnet.
      Meine Rechnung von der BEV beläuft sich zwar nur auf 28,48 €, jedoch wurde der Sofortboni von 100.-€ nicht gegengerechnet.
      Habe per Mail Widerspruch bei der BEV ( kundenservice@bev-energie.com) eingelegt. Diese teilte mit mit,“ dass Bonusansprüche ( Sofortboni) grundsätzlich nicht mehr an sie auszahlen können.“
      Dann bekam ich ein Schreiben von Creditreform mit der Forderung vom 33,48 € ( 28,48 €+ 5.- €) mit neuem Zahlungsziel. Auch Creditreform habe ich per Mail (bev@essen.creditreform.de) widersprochen.
      Heute kam per Mail die Antwort,“ dass der Sofortboni erst 60 Tage nach Belieferungsbeginn fällig wäre, und daher kein Anspruch darauf besteht. Des weiteren verwiesen die auf eine Ziffer 7.5 der All. Gesch. der BEV, aus welcher sich ergibt, das eine Verrechnung mit einer unterjährigen Abrechnung ausgeschlossen ist und fordert die Bezahlung der Betrages vom 33,48 €.“
      Meine Meinung ist, auch wenn der Sofortbonus erst 60 Tage nach Belieferung ausbezahlt wird, so ist er doch Bestandteil meines Vertrages mit der BEV und steht mir hiermit auch zu. Oder sehe ich das falsch … Wir hat noch Erfahrungen damit gemacht??

      Antworten
      • 11. September 2019 um 13:18
        Permalink

        Hallo,

        bei mir handelt es sich um exakt den gleichen Fall. Ich habe mich von einem Anwalt beraten lassen,
        welcher der Auffassung ist dass der Sofortbonus Bestandteil des Vertrages ist. Der Anwalt hat mir empfohlen erst beim gerichtlichen Mahnverfahren wieder zu ihm zu kommen…

        Antworten
        • 25. September 2019 um 11:37
          Permalink

          Hallo,

          ich habe erst gestern wieder ein Schreiben von Creditreform erhalten, mit Androhung der Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens wenn die Zahlungsfrist bis zum 29.09. nicht eingehalten wird (Zahlungsfrist war zuvor bis zum 21.09.)……

          Antworten
  • 10. Juni 2019 um 17:07
    Permalink

    Hallo,
    ich habe letzte Woche meine Endabrechnung bekommen. Nachzahlung 90€. Allerdings wurde der Neukundenbonus von 15% nicht berücksichtigt. Belieferung dauerte nur 4 Monate aber der Vertrag wurde ja nicht durch mein Verschulden bzw. Küdigung beendet. Darf ich den nicht aufgeführten Bonus von der Nachzahlung abziehen? Wie sieht es mit der sehr spät bekommenen Endabrechnung aus? Muß man die nach so langer Zeit (Vertragsbeendigung 01.02.19) überhaupt noch akzeptieren?

    Antworten
    • 22. Juni 2019 um 07:59
      Permalink

      Mir geht’s genauso und ich muss 270€ nachzahlen und bekomme einen neukundenbonus von 117€.was ist zu tun ?
      Mit freundlichen Grüßen M.Pi

      Antworten
    • 28. Juni 2019 um 21:55
      Permalink

      Leute lasst euch nicht ins Bockhorn jagen und prüft die Abrechnung genau!
      Ich habe heute auch meine Endabrechnung bekommen. Wir wurden vom 01.10.2018 bis 01.02.2019 beliefert und bei mir hat der Insolventsverwalter z. B. für beide Jahre (2018 und 2019) den gesamten Grundpreis berechnet. Dieser kann nach meinem Wissenstand höchstens einmal (wenn überhaupt) bzw. er muss taggenau abgerechnet werden. Mal schauen, was die Abrechnung sonst noch für Übrraschungen bereithält. Den Bonus fehlt bei mir auch, werde ich auf alle Fälle nachfordern. Ferner ist zu prüfen, ob eine Nachzahlung von der BEV jetzt überhaupt noch durchgesetzt werden kann (siehe § 40 Abs. 4 EnWG).

      Antworten
      • 13. September 2019 um 18:52
        Permalink

        Bei mir dasselbe mit dem doppelten Grundpreis. Gibt’s da schon eine Antwort?

        Antworten
      • 18. September 2019 um 18:12
        Permalink

        Habt ihr die Abrechnung auch genau angesehen?
        Der Grundpreis für das Jahr 2018 sowie das Jahr 2019 stehen unter der Überschrift „2. Tarifinformationen“.
        Dies hat noch nichts mit der Abrechnung zu tun.
        Diese erfolgt unter „4. Kostenermittlung“. Und hier ist der Grundpreis tagesgenau berücksichtigt (xx/365)

        Antworten
  • 4. Juni 2019 um 12:00
    Permalink

    Hallo,
    habe mal eine rein rechtliche Frage zur Insolvenz der BEV.
    Wir sind durch Umzug im September 2018 auf die BEV gestoßen und haben bei denen sowohl Gas- als auch Stromvertrag abgeschlossen (beide Verträge beinhalteten Sofort- und Neukundenbonus). Entgegen den Erfahrungen vieler anderer erhielten wir fristgerecht unsere Sofortboni für beide Verträge. Anders verhielt es sich jetzt bei der Abschlussrechnung mit den Neukundenboni. Die BEV beruft sich in der Begründung, infolge meines Widerspruchs zur Abschlussrechnung darauf, dass noch keine 12 Monate Belieferungszeit vergangen seien und wir deswegen nach den AGBs keinen Anspruch auf den Neukundenboni hätten. Nun haben wir die verkürzte Belieferungszeit jedoch nicht zu verantworten und sehen damit die Voraussetzungen trotzdem als gegeben. Auch die Verbraucherzentrale äußert sich auf ihrer Seite dazu so, dass der 15%Bonus auf der Abschlussrechnung erscheinen sollte.
    Der Fall der Insolvenz oder höhere Gewalt als Grund für Lieferstopp und damit keine 12monatige Belieferungszeit als Ausschluss der Bonuszahlung ist in den AGBs nicht verschriftlicht. Wie sollte man sich nun verhalten, bzw. was trifft rechtlich zu, Anspruch ja oder nein?
    Die Antwort ist für uns interessant, nicht weil wir Geld erhalten würden (bzw. zur Tabelle anmelden müssten), sondern weil wir dann weniger nachzahlen müssten.
    Danke und beste Grüße

    Antworten
    • 9. Juni 2019 um 11:59
      Permalink

      Das gleiche bei gilt mir!
      Beim Neukundenbonus steht in der Vertragsbestätigung nur, dass er sich auf den Jahresumsatz bezieht. Einen Passus, das dazu 12 MOnate beliefert worden sein muss, finde ich nicht.
      Habe Sie erst einmal aufgefordert, mir eine korrekte Endabrechnung zu stellen, bin aber auch unschlüssig, was das Zahlen der Forderung betrifft. Setzt mein Schreiben die 14-tagesfrist außer Kraft, oder muss ich nun mit Inkasso(kosten) rechnen? Weiß das Jemand?
      Fragende Grüße,
      Thomas

      Antworten
  • 20. Mai 2019 um 14:37
    Permalink

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    heute haben wir eine viel zu hohe Abschlussrechnung im Zeitraum vom 01.03.18
    bis zum 31.01.19 ( ohne jeglichen Bonus – Laufzeit war wegen Insolvenz nur 11 Monate) von der BEV erhalten.
    Was können wir tun, wie sollen wir jetzt vorgehen?
    Vielen Dank!

    Antworten
  • 13. Mai 2019 um 14:14
    Permalink

    Still ruht der See in Sachen BEV Energie! Oder erhielt inzwischen jemand eine Schlussrechnung?

    Antworten
    • 16. Mai 2019 um 19:05
      Permalink

      Habe heute eine Endabrechnung für den Strom erhalten. Scheint zu stimmen. Nur jetzt soll ich nachzahlen. Gas habe ich auch von der BEV bezogen, dafür fehlt die Endabrechnung noch. Dort habe ich sicher ein Guthaben. Überlege nun zu warten. Guthaben werden ja nicht mehr ausgezahlt. Werde mich erkundigen ob ich die Forderung gegen das Guthaben gegenrechne. Im BGB gibt es entsprechende Passagen

      Antworten
    • 17. Mai 2019 um 18:49
      Permalink

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      heute haben wir eine viel zu hohe Abschlussrechnung im Zeitraum vom 01.03.18
      bis zum 31.01.19 ( ohne jeglichen Bonus) von der BEV erhalten.
      Was können wir tun, wie sollen wir jetzt vorgehen?
      Ist es nicht am 17.05.19 schon zu spät für eine Nachzahlungsabrechnung?
      Vielen Dank!

      Antworten
  • 13. April 2019 um 19:12
    Permalink

    Ich habe von BEV 2 Wochen vor dem Insolvenzantrag die Endabrechnung erhalten. Insgesamt wird mein Guthaben dort richtig ausgewiesen. Wenn der Insolvenzverwalter fällige Zahlungen vor dem Antragstermin einziehen darf, sollte auch das ausgewiesene Guthaben (einschließlich Boni) bevorzugt ausgezahlt werden. Ist das richtig?

    Antworten
  • 7. April 2019 um 14:32
    Permalink

    Hat mittlerweile eigentlich jemand eine Rechnung der BEV bzw. vom Insolvenzverwalter erhalten?

    Antworten
    • 21. April 2019 um 14:16
      Permalink

      Warten auch noch auf Endabrechnung. Still ruht der See.

      Antworten
  • 13. Februar 2019 um 13:07
    Permalink

    End-Abrechnung durch Konkursverwalter fehlerhaft und nun ….? lt. BEV-Inso-Seite kein Kontakt möglich. ??????

    Antworten
    • 18. Februar 2019 um 18:58
      Permalink

      Hallo, warte auch seit 14.1. 2019 auf die korrigierte Jahresabrechnung. Die im Dezember mir falsch überhöht zugesendet wurde, sowie auf das Guthaben.Nun will Vattenfall schon wieder eine hohe Rate monatlich von mir obwohl ich weniger Verbrauch nachweisen kann .D. Siegmund

      Antworten
  • 11. Februar 2019 um 14:38
    Permalink

    Hallo,
    ich bin auch von dem BEV Dilemma betroffen. Nach 11 Monaten Vertragslaufzeit geht mir nicht nur der Treuebonus flöten, sondern ich habe in der Zeit auch ca. 200€ mehr gezahlt als ich verbraucht habe. Sollte ich in diesem Fall entgegen dem Hinweis oben den Januar Abschlag über die Bank zurück fordern?

    Antworten
  • 11. Februar 2019 um 11:51
    Permalink

    Heute im Handelsblatt:

    „Etwa 250.000 Kunden des Energieversorgers BEV warten nach der Pleite des Billigstromanbieters auf fast 80 Millionen Euro. Das sagte der vorläufige BEV-Insolvenzverwalter Axel Bierbach dem „Handelsblatt“. Die Chancen, dass die Kunden ihr Geld tatsächlich wiederbekommen, schätzt der Rechtsanwalt jedoch als nicht sehr hoch ein: „Es sieht leider schlecht für die Kunden aus.“

    „Aus dem Insolvenzantrag ergeben sich Verbindlichkeiten von ausstehenden Bonuszahlungen in Höhe von 29,5 Millionen Euro und Kunden-Guthaben von etwa 50 Millionen Euro. Diese Zahlen müssen wir jetzt verifizieren.“

    Soweit der Insolvenzverwalter. Gesamter Bericht: Googeln nach „Handelsblatt BEV“

    Antworten
  • 10. Februar 2019 um 08:10
    Permalink

    Hallo, ich habe mal meinen Grundversorger angerufen und sie sagten mir, sie sind noch nicht von bev angeschrieben worden. Hab auch noch keine Post bekommen von meinen Grundversorger.
    Wo bin ich den nun aktuell? Bei bev noch oder beim grundversorger
    Mfg Christian

    Antworten
  • 8. Februar 2019 um 16:55
    Permalink

    Hallo zusammen,

    Schaut euch doch mal bitte im Bundesanzeiger die neueste Bilanz aus dem Jahre 2017 an. HIer stehen sagenhafte Forderungen gegen Gesellschafter 139.634.928,57 und 10.156.887,39 also insgesamt fast 150 Mill € bei Summe Eigenkapital 8.367.912,36

    Aus meiner Sicht bedeutet dass, dass hier über 140 Mill € an Kundengeldern zweckemtfremdet wurde.

    Die Firma hat 2017 so um die 7 Mill € Gewinn gemacht.

    Das emfpinde ich als absoluten Skandal. Wir sollen nun die Zeche bezahlen oder wie?

    Antworten
    • 11. Februar 2019 um 07:55
      Permalink

      Warten Sie doch mal ab, was die Staatsanwaltschaft in Muenchen ermittelt. Wenn ein Insolvenzbetrug vorliegen sollte, laesst sich dies nachweisen.

      Ich sehe es als viel problematischer an, dass lange und viel rumgejammert wurde. Statt dessen gibt es Gesetze, die einzuhalten sind. Bei begruendeten Verstoessen muss man sich an die Justizbehoerden wenden. Dort werden entsprechende Verfahren eingeleitet, die die Richtigen betreffen! Die Bundesnetzagentur ist in ihrer Sanktionsmoeglichkeit eingeschraenkt. Ein guter Staatsanwalt im Rahmen seiner Ermittlungen jedoch nicht. Kommt es zu einem Strafverfahren steht auch fuer die Geschaeftsfuehrer viel auf dem Spiel. Bishin zur ungeschraenkten Haftung.

      Antworten
      • 20. Februar 2019 um 19:36
        Permalink

        Hallo
        dann lesen Sie mal:
        Heute die Muttergesellschaft hat ebenfalls Insolvenz angemeldet-
        Die BEV hat an die Muttergesellschaft Forderungen von über
        100 Mios!!

        Antworten
    • 21. Februar 2019 um 17:50
      Permalink

      Hallo Herr Jung,
      Sie haben sicher auch gesehen, wohin das Geld gegangen ist.
      Zur „Mutter“, dafür kann dann die Tochter, Ihren Verpflichtungen
      nicht nach kommen.
      Geschenke verteilt in der Schweiz, dann Insolvenz anmelden.
      Moeschler, ist bis 2.3. im Urlaub.
      Hatte gestern schon geschrieben, Kommentar im Netz, nach kurzer
      Zeit verschwunden.
      viele Grüße
      Der letzte Chef, soll ja bei den Stadtwerken Augsburg Direktor gewesen.

      Antworten
  • 8. Februar 2019 um 15:10
    Permalink

    Muss ich BEV jetzt kündigen? Nein.

    Halte ich persönlich für eine falsche Einschätzung.

    Die Verbraucherzentralen raten ALLE zu einer fristlosen Kündigung zwecks Liefereinstellung, da die Verträge mit dem Lieferstopp eben nicht automatisch enden und schuldrechtlich weiter laufen.

    Antworten
  • 3. Februar 2019 um 11:41
    Permalink

    Auf Trustpilot gibts zzT. immer noch 5-Sterne-Lobhudeleien. Haben die BEV-Bewertungs-Lakaien denn nicht mitbekommen, dass der Laden nebst seinen Tochterfirmen Insolvenz anmeldete?

    Antworten
  • 1. Februar 2019 um 14:57
    Permalink

    Heute kam der Hammer von Check24:

    Zitat:
    „Wichtige Information zu Ihrem BEV-Vertrag
    Auftragsnummer: xxxxx

    Sehr geehrte xxx,

    wie wir soeben leider über die Medien erfahren mussten, hat der Energieversorger BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft heute die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt.

    Da Sie vor kurzem über unser Portal zur BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft gewechselt sind, möchten wir Ihnen in dieser E-Mail kurzfristig erste Antworten auf die wichtigsten Fragen geben.

    Was Sie wissen sollten:

    Eine ununterbrochene Belieferung mit Strom und Gas ist zu jeder Zeit sichergestellt. Kunden der BEV werden, so der vorläufige Insolvenzverwalter, ab sofort durch die gesetzlich vorgesehene Ersatzversorgung durch den örtlichen Grundversorger ohne Unterbrechung mit Strom und Gas beliefert. Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.bev-inso.de/

    Was Sie tun können:

    Um den Einzug weiterer Abschlagszahlungen zu unterbinden, empfiehlt es sich, bereits erteilte Einzugsermächtigungen zu widerrufen, was selbst 6 Wochen rückwirkend möglich ist. Zusätzlich ist es sinnvoll, Ihre Zählerstände zeitnah abzulesen. Diese Daten sollten Sie dann dem Netzbetreiber, dem örtlichen Grundversorger und der BEV mitteilen, um eine korrekte Abrechnung zu erleichtern.

    Die Ersatzversorgung wird von Ihrem örtlichen Grundversorger übernommen. Die Lieferung erfolgt zu den eigenen Preisen des örtlichen Grundversorgers, die im Regelfall deutlich teurer sind. Sie haben die Möglichkeit, in einen preisgünstigeren Tarif beim Grundversorger zu wechseln oder aber erneut einen anderen, günstigen Anbieter über CHECK24 zu wählen.

    Um Ihnen einen erneuten Wechsel so leicht wie möglich zu machen, haben wir hier die besten Alternativen für Sie zusammengefasst. Als Entschädigung für Ihre unerfreulichen Erfahrungen schenken wir Ihnen zudem 30 EUR in Form eines CHECK24-Gutscheins. Diesen Betrag überweisen wir Ihnen ca. 6 Monate nach erneutem Abschluss und erfolgter Belieferung direkt auf Ihr Konto.

    Sollten Sie nicht aktiv werden, rutschen Sie spätestens nach drei Monaten automatisch von der Ersatzversorgung in die Grundversorgung des Grundversorgers – zu ebenfalls deutlich teureren Preisen. Die Grundversorgung können Sie jederzeit mit einer Frist von zwei Wochen kündigen.

    Für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten möchten wir Sie um Entschuldigung bitten. Unser Kundenservice steht Ihnen telefonisch von Montag bis Sonntag zwischen 8 und 22 Uhr unter der Rufnummer 089 – 24 24 11 66 zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr CHECK24 Energie Team“
    Zitat Ende

    Man empfiehlt unter anderem Grünwelt und eprimo. Aber ich werde mich hüten, mir nochmals von Check24 etwas empfehlen zu lassen. Meinen neuen recht günstigen Anbieter (öffentlich-rechtlich – nur in Baden-Württemberg möglich) habe ich bereits gefunden.

    Antworten
    • 1. Februar 2019 um 17:23
      Permalink

      Vor Grünwelt kann ich nur warnen. Eprimo ist ok (früher gab es öfters Probleme, heute kaum), allerdings präferiere ich andere Anbieter.

      Antworten
      • 3. Februar 2019 um 17:26
        Permalink

        Grünwelt ist plötzlich bei den Check24-Empfehlungen raus….. [update] …und jetzt plötzlich wieder drin, sogar an erster Stelle! Hammer!

        Weitere Empfehlungen: Team Energie, Roth Energie, GaSpar, Maingau Energie (ist mir als seriös bekannt), Knauber Erdgas, fünfwerke.de, Sauberenergie, Schwarzwald Energy (ist mir als seriös bekannt), nochmal Grünwelt mit Zusatz Bestseller Nr. 1, Hundred, Montana.

        Antworten
  • 1. Februar 2019 um 10:43
    Permalink

    Hallo,
    ich bin auch von der Insolvenz betroffen. Allerdings habe ich im Moment mehr Gas verbraucht, als Abschläge gezahlt. Zum Glück ist dieser Winter kalt. Meine Frage:
    Darf der Insolvenzverwalter bei der jetzt noch ausstehenden Schlussrechnung (Ich werde nachzahlen müssen!) auch die fragwürdigen Praktiken (Nichtberücksichtigung 15% Neukundenbonus) fortführen oder muss er sich an vertragliche Vereinbarungen halten?
    Zwar ist noch kein Jahr rum, aber ich habe den Vertrag ja nicht beendet? Was mein ihr?

    Antworten
    • 1. Februar 2019 um 13:35
      Permalink

      Das würde mich auch interessieren, habe auch mehr verbraucht als ich geschätzt hatte und nach Überprüfung habe ich festgestellt das noch nichtmal der Sofortbonus ausgezahlt wurde.
      Theoretisch müssten sich jetzt Nachforderung und Anspruch auf Sofortbonus und Neukundenbonus doch verrechnen. Diese ist ja schließlich vertraglich festgehalten.
      Hatte mein Vertrag regulär zum 1.2.19 gekündigt.

      Antworten
    • 5. Februar 2019 um 11:41
      Permalink

      Vielen Dank für die Antworten. In der GAS-AGB zu Boni steht dies hier:
      „7.4 Sofern im jeweiligen Tarif vereinbart, bietet die BEV als Abschlussprämie für den Abschluss des Vertrages einen einmaligen Prämienbetrag (Bonus). Etwaige Vorauszahlungen werden durch den Bonus grundsätzlich nicht gemindert.
      7.5 Die Verrechnung eines dem Kunden ggf. von der BEV zu gewährenden Bonus mit Forderungen der BEV aus unterjähriger Abrechnung vor Ablauf eines Belieferungsjahres sowie mit Abschlagszahlungen vor Erteilung der ersten Jahresverbrauchsrechnung ist ausgeschlossen.“
      Die Boni erhalte ich auf Grund des Vertragsabschlusses. Die unterjährige Schlussabrechnung auf Grund der Insolvenz hat die BEV zu vertreten.
      Ist hier sogar der bereits ausgezahlte Sofortbonus wieder in Gefahr (mittlere Erfolgsaussichten)?

      Antworten
      • 7. Februar 2019 um 06:15
        Permalink

        Sofortbonus – wie der Name schon sagt – wird „sofort“ ausgezahlt. Auch in den AGBs werden keine Voraussetzungen gestellt, wie z.B. 12-monatige Belieferung. Mich würde es wundern, wenn der Insolvenzverwalter dieses versuchen würde einzuziehen. Der wird sich doch wohl an die Verträge und an das deutsche Recht halten!

        Antworten
  • 31. Januar 2019 um 18:41
    Permalink

    Hallo,
    auch ich war Kunde dieses kriminellen BEV-Vereins, allerdings erst seit Sept. 2018. Vorher hatte ich einen Jahresvertrag mit STROGON, die bei der Schlussrechnung bez. des Treuebonus herumgezickt haben, weil der Anschluss angeblich gewerblich genutzt würde. Schließlich haben sie aber doch den prozentualen Treuebonus ausgezahlt. Das was mir anschließend aber bei BEV passierte, habe ich in meinem ganzen Stromanbieterwechsel-Leben bisher noch nicht erlebt. Seit Okt/November 2018 warte ich auf die Auszahlung des Sofortbonus i.H.v. 210 EURO. Auf zahlreiche E-Mails habe ich nie eine Antwort erhalten, was ich als Respektlosigkeit gegenüber dem Kunden empfinde. Gott sei dank hatte ich dem kriminellen Verein keine Abbuchungserlaubnis erteilt. Den Dauerauftrag in meinem Onlinekonto habe ich heute gelöscht, so dass meinerseits keine Zahlungen mehr erfolgen. Aufgrund meines Verbrauchs habe ich Verbindlichkeiten meinerseits i.H.v. rd. 110 EURO errechnet. Nun warte ich gespannt auf die Abschlussrechnung und bin wild entschlossen, den seinerzeit geschlossenen Vertrag einzuhalten. Das bedeutet, dass ich meine Forderung zur Auszahlung des Sofortbonus gegenrechnen werde. Wie denkt ihr darüber?

    Antworten
    • 1. Februar 2019 um 05:21
      Permalink

      @Walter

      Ich denke, Sie haben leider sehr viel falsch gemacht und jetzt ist es zu spaet.

      Seit einiger Zeit hat sich diese Entwicklung abgezeichnet. Wenn man Forderungen hat, muss man sie mit massiven Mitteln durchsetzen. Dazu haben wir in Deutschland Gesetze und das Strafrecht. Sie haben davon nicht ausreichend Gebrauch gemacht.
      Sie werden mit meiner Antwort unzufrieden sein, aber Sie hatten um die Meinung Anderer gebeten.
      Viel Glueck weiterhin.

      Antworten
    • 1. Februar 2019 um 17:26
      Permalink

      Siehe oben auf der Seite (ich aktualisiere meine Empfehlungen laufend)

      Antworten
  • 31. Januar 2019 um 16:42
    Permalink

    Hallo,
    da viele BEV Kunden die gleiche Frage stellen ob man die Rücklastschriften die mehr als acht Wochen alt sind zurück fordern kann, die Antwort dazu können Sie dem BGH Urteil aus dem Jahr 2000 entnehmen.

    „Höchstrichterliches Urteil
    Auch bei länger zurückliegenden Abbuchungen steht diese Möglichkeit jedem Bankkunden noch offen. Der Bundesgerichtshof hat bereits im Jahr 2000 entschieden, dass die Möglichkeit zum Widerspruch gegen Belastungen eines Kontos durch Lastschriften zeitlich nicht befristet ist (Az.: XI ZR 258/99). Als sogenanntes Gestaltungsrecht unterliegt das Widerspruchsrecht auch nicht der Verjährung, sondern nur der Verwirkung.“

    Antworten
    • 9. Februar 2019 um 09:26
      Permalink

      Hallo,

      Danke für diese Information. Wissen Sie vielleicht wie Man es tatsächlich realisieren kann? durch die Bank kann Man nur Zahlungen die in der letzte 8 Wochen gemacht wurden zurückziehen.
      Ich habe von BEV für Strom in 2017-2018 einen Guthaben bekommen sollen und habe trotzdem in 2018- 2019 für Gas bezahlt. Und heute schulden sie mir paar hundert Euro.

      Danke,
      Michael.

      Antworten
  • 31. Januar 2019 um 10:53
    Permalink

    Das ist ein Ding! Obwohl die BEV Energie am 29.01.2019 Insolvenz anmeldete und der Insolvenzverwalter mitteilte

    [Zitat] „Werde ich von der BEV noch mit Strom oder Gas beliefert?
    Nein. Ihr Bezug von Strom und Gas ist aber auf jeden Fall durch Ihren Ersatzversorger sichergestellt, der sich bei Ihnen melden wird. Da die BEV ihren Lieferverpflichtungen aus den Verträgen nicht mehr erfüllen kann, sieht das Gesetz in Deutschland vor, dass die Kunden automatisch in die Ersatzversorgung durch den örtlichen Grundversorger mit Strom und Gas beliefert werden. Die Kunden, die sich in dieser Ersatzversorgung befinden, werden automatisch vom Grundversorger darüber informiert“[Zitat Ende],

    meinte der Netzbetreiber, vor Ende meines Liefervertrages mit der BEV (31.08.2019) würde ich nicht aus dem Vertrag herauskommen. Was sind denn das für Zustände? Kann nicht mehr liefern und besteht auf der Fortführung des Vertrages?

    Zum Glück habe ich keinerlei Forderungen an die BEV, da mein Vertrag ohne Boni war und sich die bislang überwiesenen Raten und der Verbrauch egalisierten.

    Antworten
    • 1. Februar 2019 um 17:28
      Permalink

      Fragen Sie noch mal beim Netzbetreiber nach. Ich weiß von anderen Verbrauchern, dass sie bereits wechseln konnten und aus dem BEV-Vertrag raus sind. Hier liegt wohl ein Missverständnis beim Netzbetreiber vor.

      Antworten
  • 30. Januar 2019 um 20:20
    Permalink

    Jeder hat es sich ausrechnen können: genau zwei Tage nach der 8-Wochen-Frist für die Rückgabe der Dezember-Lastschriften. Wer im Strom-Markt mitzockt, muß eben Insolvenzrecht und Bankfisten ganz genau kennen. Alle anderen: lieber 500 Eur mehr beim grundversorger für die lokalen Stadtwerke und heimatverbundene Arbeitsplätze anstatt für unseriöse Firmen. Wer jetzt klug ist: Januar-Lastschrift zurückbuchen, Widerruf der Einzugsermächtigung als Einwurfeinschreiben (bloß keine Übergabe: dort ist morgen früh niemand mehr, der Post annimmt), Zähler ablesen, lokalen Netzbetreiber den Zählerstand geben, sofort neuen Anbieter suchen. Und vor allem: Licht aus, Strom sparen. Denn ab jetzt gilt die Grundversorgung.

    Antworten
    • 1. Februar 2019 um 12:00
      Permalink

      Habe letztes Jahr zum 31.12.2018 ordentlich gekündigt und Anfang Januar VOR der Insolvenz einen entsprechenden Brief mit Aufstellung des Verbrauchs, Rechnung Forderungsaufstellung an die BEV etc. pp. übermittelt (s.u.) -> Natürlich bisher weder Abrechnung noch sonst was erhalten.
      Letzte Abbuchung war schon mehr als 8 Wochen her.

      Kurze Fragen:
      Macht es einen Unterschied, ob die BEV diese Forderung VOR dem Insolvenzantrag erhalten hat?
      Macht BEV sich (neben der Insolvenzgeschichte) strafbar, wenn die Abrechnung nicht spätestens nach 6 Wochen erstellt ist?

      Auszug:
      ….Sie erhalten heute die Aufforderung, eine Schlußrechnung bis zum 12.1.2019 zu erstellen und mir zuzusenden. Ich erwarte eine detaillierte Aufführung aller Posten, diese sollte m.E. gemäß dem abgeschlossenen Tarif wie folgt aussehen:

      NZ: Preis für nnnn kWh * Tarif = xxx,xx €
      Grundpreis: xx,xx €
      Summe: – n.nnn,nn €
      Abzgl. Vorauszahlungen: + n.nnnn,nn € (nnn € * nn Monate)
      Abzgl. Sofortbonus/ Neukundenbonus: + nnn,nn €
      Guthaben: nnn,nn €

      „…..Und dann die Formulierung aus dieser Seite verwendet….“
      Stellen Sie bitte sicher, dass mir Ihre korrekt erstellte Schlussrechnung gemäß § 40 (4) EnWG bis spätestens sechs Wochen nach Beendigung des Lieferverhältnisses zugeht.
      Zudem erwarte ich von Ihnen, dass Sie mir das sich aus der Abrechnung resultierende Guthaben inkl. des Neukundenbonus fristgerecht innerhalb von 14 Tagen nach ergangener Schlussrechnung auf mein Ihnen bekanntes Bankkonto überweisen.
      Bitte beachten Sie, dass Guthaben aus Energierechnungen unverzüglich zu erstatten sind (s. Urteil des OLG Düsseldorf v. 16. 12.2014, Az: I-20 U 136/14) und ansonsten eine Geldschuld während des Verzugs zu verzinsen ist (s. § 288 (1) BGB).
      Sollten Sie meinen berechtigten Forderungen nicht innerhalb der o. a. Fristen nachkommen oder gemäß § 111a EnWG die Gründe für Abweichungen davon nicht darlegen, werde ich wegen Ihres Verzugs (siehe § 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB) umgehend bei der Schlichtungsstelle Energie die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens veranlassen sowie die Marktwächter Energie der Verbraucherzentralen informieren.

      Antworten
  • 30. Januar 2019 um 19:18
    Permalink

    BEV-Energie hat am 29.01.2019 einen Insolvenzantrag gestellt (Quelle: Handelsblatt).
    Auch ich gehörte zu den Kunden der BEV. Mein Vertrag bei diesem Unternehmen endete am 23.01.2019. Eine Schlussabrechnung habe ich noch nicht erhalten

    Damals wurde ein jährlicher Verbrauch von 4000 KW/h angegeben. Der monatliche Abschlag betrug 121€. Aufgrund von Energiesparmaßnahmen zuhause haben wir tatsächlich nur 2950 KW/h verbraucht. Deswegen haben wir gegenüber der BEV ein Guthaben inkl. 15% Neukundenbonus von ca. 550€.

    Wie gesagt, über die BEV ist ein vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet worden. Was meint ihr: Können wir damit rechnen, überhaupt noch etwas Geld zurückzubekommen?

    Auch Verivox spielt eine eigenartige Rolle. Aufgrund der vielen positiven Bewertungen wurde damals eine klare Empfehlung zur BEV ausgesprochen. Darauf sind wohl viele Kunden reingefallen (wir auch)!

    Möchte man sich Hilfe bei den Verbraucherzentralen holen (E-Mail Beratung) muss man auch erst einmal 25€ bezahlen.

    Ich bin momentan restlos bedient….

    Antworten
    • 1. Februar 2019 um 17:31
      Permalink

      Ich gehe sehr stark davon aus, dass Ihr Guthaben futsch ist. Das tut mir sehr leid!
      Auf Kundenbewertungen ist leider kein Verlass. Da gebe ich Ihnen Recht. Viel aussagekräftiger sehe ich Verbraucherbeschwerden an. Diese dienen mir als wesentliches Kritierium, um vor ausgewählten Strom- und Gasanbietern zu warnen. Daher warne ich vor BEV schon seit Jahren.
      Meine Empfehlungen, welche Anbieter ich als verbraucherfreundliche einstufe, habe ich auf meiner Seite veröffentlicht.

      Antworten
  • 30. Januar 2019 um 18:26
    Permalink

    Die Wirtschaftswoche meldet gerade, dass die BEV Konkurs angemeldet hat.
    Auch ich bin Kunde der BEV, habe nach der letzten drastischen Preiserhöhung gekündigt, und mein Vertrag endet am 31.1.2019. Vorher hatte ich schon mal eine Erhöhung meiner Abschlagszahlung wegen
    Vorjahresverbrauch. Auf meinen Wiederspruch wurde nicht reagiert.
    Mein Guthaben beziffert sich auf etwa 250,- €. Ich hätte noch die Möglichkeit, die letzte Abschlagszahlung von 92,-€ zurück zubuchen. Sollte ich dies tun, bevor ich hinterher garnichts mehr bekomme und welche Konsiquenzen drohen mir?

    Antworten
    • 30. Januar 2019 um 18:56
      Permalink

      Ja, unbedingt Zahlungen (SEPA- Abbuchungen) der letzten 8 Wochen von der Hausbank zurüvkholen lassen. Solltest Du in 10 Minuten nach dem Anruf schon wieder auf deinem Konto haben.

      Antworten
    • 30. Januar 2019 um 21:17
      Permalink

      Versuche zurüchzubuchen, wenn es noch geht. Habe ich am Montag auch gemacht und 2 Monatsbeträge a 114 € zurückbekommen . Hatte zurvor mit einem Anwalt gesprochen, es sagte das ich keine Konsequenzen zu erwarten hätte, da die Praktiken eh illegal wären. Eine Forderung von einem Inkassobüro hätte er anwaltlich in die Schranken gewiesen. Du gehst kein Risiko ein, die sind eh pleite und Du siehst kein Geld mehr.

      Antworten
    • 31. Januar 2019 um 10:23
      Permalink

      Hallo Bernd,
      also wenn ich dich richtig verstehe, habe ich nichts zu befürchten wenn ich den Monat Januar zurückbuchen lasse?
      Ich kann meinen Neukunden-Bonus auch abschreiben. So ein Käse.
      Danke für die Anwort.
      Gruß,
      Jörg

      Antworten
      • 1. Februar 2019 um 00:28
        Permalink

        Hallo Jörg,
        die Verbraucherzentrale schreibt dazu folgendes unter:
        https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/energie/energieversorger-bev-ist-insolvent-was-das-fuer-kunden-bedeutet-32540
        Wenn Ihnen eine Jahres- oder Schlussrechnung der BEV vorliegt, die ein Guthaben ausweist und dieses Guthaben nicht ausgezahlt worden ist, dann können Sie dieses Guthaben zur Aufrechnung benutzen. Unserer Ansicht ist es möglich, mit dem Guthaben gegen Abschläge aufzurechnen. Sie können mit dem Abschlag für die Energielieferung im Monat Januar, falls dieser Abschlag von der BEV noch eingefordert werden sollte, aufrechnen. Sie können aber auch noch Abschläge, die in der Vergangenheit von der BEV abgebucht worden sind, zurückholen und mit dem Guthaben aufrechnen. Die Aufrechnung ist jedoch nicht risikofrei. Das Risiko besteht darin, dass der Insolvenzverwalter nachträglich den Vorgang anfechten könnte. Sollten Sie sich für eine Aufrechnung entscheiden, ist diese gegenüber dem Unternehmen ausdrücklich zu erklären.

        Wie beschreiben, der Anwalt hat mir dazu geraten. Etwaige Anfechtungen kann er abwehren und auf korrekte Abrechnung bestehen.
        Ich hatte meine Beträge einen Tag vor dem Insolvenzantrag zurückbuchen lassen da die Vorgehensweise von BEV unseriös und nicht korrekt war. Selbst wenn der Insolvenzverwalter dies anfechten sollte, so muß am Ende eine korrekte Abrechnung erstellt werden.

        Antworten
  • 30. Januar 2019 um 17:47
    Permalink

    Hat sich alles erledigt!
    WIWO vor einer Stunde:
    BEV hat Insolvenz beantragt.

    Antworten
  • 30. Januar 2019 um 14:24
    Permalink

    Hallo,
    auch ich war ein Kunde bis zum 31.10.2018 bei BEV. Mein Guthaben wegen Überbezahlung wurde nach Erhalt der Rechnung zügig ausbezahlt. Womit ich mich die ganze Zeit rumschlage ist der auf der Rechnung aufgeführte Neukundenbonus . Nach mehren tel. Anfragen beim Kundenservice wurde mir mitgeteilt, dass die Angelegenheit sofort an die Buchhaltung weitergeleitet werde. Passiert ist leider nichts. Nun habe ich eine Mail an den Kundenservice gesendet mit sofortiger Überweisung der Summe oder Einschaltung eines Anwaltes!

    Antworten
    • 30. Januar 2019 um 16:35
      Permalink

      Beim Kundenservice pflegen Sie eine Excel-Tabelle. Diese Liste wird täglich zur richtigen Abteilung gesendet. Dort wird die sie bearbeitet. Das Problem ist nur, dass sie vermutlich 30-50 Tage im Rückstand sind.

      Wenn Sie 5 Mal angerufen haben, sind sie 5 Mal in irgendeine Liste eingetragen worden. 1 Mal ist Ihr Anliegen bearbeitet (wenn Sie Glück haben) und 4 Mal wird Ihr Kundenprofil aufgemacht und geprüft… und der Mitarebeiter merkt, dass er nichts mehr zu tun hat. Jeder Anruf belästigt die 5 oder 6 Leute in Offenburg, die irgdenwas für Sie machen können.

      Und wenn Sie dazu ein paar E-Mail geschickt haben, wird Ihre Akte noch mal geprüft.

      Antworten
      • 30. Januar 2019 um 20:14
        Permalink

        Du glaubst doch selbst nicht was du schreibst, oder? Das Callcenter ist in der Türkei (NICHT in Offenburg) und die machen GAR nichts ausser zu sagen, dass sie das weiterleiten. Und weiß du wem das Callcenter in der Türkei gehört genau so wie die Inkassofirma……na rate mal. 😉

        Antworten
  • 30. Januar 2019 um 10:53
    Permalink

    Hallo,

    beängstigend, was man von der BEV liest.

    Mein Vertrag ist grade ausgelaufen. Die Summe der Abbuchungen ist deutlich höher als der zu zahlende Betrag. Die Abschlussrechnung steht aber noch aus. Ich frage mich, ob die letzte Abschlagslastschrift zurückholen sollte, damit nicht alles weg ist!?

    Antworten
    • 30. Januar 2019 um 20:27
      Permalink

      Ich habe nun online die letze Lastschrift die ich selbstständig auf 80€ statt 48€ hochgejazzt hatte zurück geholt. Die beiden Monate davor telefonisch beim Kundenservice meiner Bank. Die SEPA-Genehmigung für den nächsten Monat wird morgen per Einschreiben widerrufen. Könnte alles in Allem knifflig werden aber was ich hab, hab ich. Bei einem geschätzten Guthaben von 350€, dass ich wohl nie wieder sehen werde, finde ich das nur recht und billig.

      Antworten
  • 29. Januar 2019 um 20:40
    Permalink

    Die Räder stehen still: Keine Löschungen mehr auf Trustpilot, die Website der BEV ist down, auch die Website der Genie Holding AG! Wie viele Indizien braucht ihr noch, um es zu kapieren? Was muss man in euer Gehirn BRÜLLEN, damit ihr euch bewegt – die Lichter könnten ausgehen bei der BEV und euer hart verdientes Geld, eure Überzahlungen, eure wunderbaren Boni wären WEG! Und mal ehrlich, irgendwie wäret ihr auch selbst schuld! Aber hey, vielleicht informiert ihr ja die Schlichtungsstelle, oder leitet gar ein Mahnverfahren ein, oder ihr geht zum Anwalt – da wird die BEV aber zittern vor Angst! Vielleicht diskutiert ihr auch noch ein bis zwei Monate über „gerechtfertigte“ oder „ungerechtfertigte“ Rückbuchungen und ruft noch zehn bis zwanzig Mal im türkischen Callcenter an – viel Spaß dabei! In ein bis zwei Tagen dann könnte Dr. Ralph Steger losmarschieren und Insolvenz anmelden. Tja, und AB DANN wird’s schwierig mit einer Rückbuchung. Verstanden?!

    Antworten
    • 30. Januar 2019 um 13:06
      Permalink

      Mal ganz entspannt, bitte. Es gibt lediglich einige vage Anzeichen für eine bevorstehende Insolvenz. Kein sicheres Zeichen, keine belegbare Tatsache.
      Mit deinem Text provozierst du Handlungen, die Kosten nach sich ziehen können, wenn auch überschaubare.
      Mach doch lieber mal eine sachliche Abwägung unter dem Gesichtspunkt „Die könnten Insolvent werden.“
      a) Zurückbuchen kann man auch noch nach Eintritt der Insolvenz, die Bankregeln für Lastschriften sind da eindeutig: bis 8 Wochen nach Fälligkeit.

      b) Berechtigt ausgebliebene Zahlungen landen ebenfalls in der Insolvenzmasse, ob zurückgebucht oder nicht. Der Insolvenzverwalter würde die schon noch einfordern. Nach Abschluss der Abrechnung, Anerkennung der ausgebliebenen Boni etc., versteht sich.

      c) Nur, wenn man von der BEV noch etwas zu bekommen hat, was sich nicht über Rücklastschrift ausgleichen lässt, hat man die Arschkarte. D.h. man darf sich beim Insolvenzverwalter melden und bekommt nach Jahren eine Quote mitgeteilt, erwartungsgemäß weit unter 10% der Forderung. Also praktisch nichts, bestenfalls die Portokosten, auf keinen Fall de Anwaltskosten.

      Ich denke, mit dieser Abwägung kann jeder für sich selbst entscheiden, ob er sich dem Inkassobüro der BEV aussetzt oder nicht.

      Antworten
      • 30. Januar 2019 um 19:06
        Permalink

        Ok, das wars dann. Die Sache mit der BEV ist durch.

        Siehe heutiger Artikel im Spiegel, vor ein paar Minuten erschienen. BEV ist Insolvent.

        Für alle, die es noch nicht gemacht haben: Jetzt noch ganz schnell die letzten Lastschriften stornieren. Aber das wisst ihr ja selber.

        Antworten
        • 30. Januar 2019 um 22:42
          Permalink

          Peinlicher geht’s wohl nimmer, T. Hartwig, oder? Innerhalb von nur sechs Stunden von „Mal ganz entspannt, bitte“ zu „Jetzt noch ganz schnell die letzten Lastschriften stornieren“ – solltest Politiker werden!

          Antworten
          • 31. Januar 2019 um 08:50
            Permalink

            Was sollte daran peinlich sein? Ich hatte den panischen Ton des Posts kritisiert und eine nüchterne Abwägung der Sachlage propagiert, unter dem Gesichtspunkt, dass die BEV Insolvent werden kann, dass Zeichen dafür da sind, aber keine soliden Belege. Darüber hinaus die Handlungsoptionen abgewogen.
            Nun sind sie Insolvent. Die Abwägung war korrekt.
            Und ich habe weiter unten auch schon geschrieben, dass ich mich persönlich dazu entschieden hatte, bereits die Dezember-Lastschrift rechtzeitig zurückzugeben.
            Ich sollte vielleicht wirklich Politiker werden, da ich in der Lage bin, Informationen sachlich zu bewerten.
            Halt, Moment. Bin ich schon. Was für ein Glück.