Wie immergrün kündigen?

Die Kündigungsfrist von immergrün beträgt i.d.R. 6 Wochen. Kündigen Sie frühzeitig mit den kostenlosen Vorlagen. <2 Wochen vorab kündigen Sie per Einschreiben & nicht mehr per E-Mail (kontakt@kundenservice-energie.de).

immergrün kündigen

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  • Diese Anbieter (siehe Liste) zeichnen sich durch die Eigenschaften ‚geringes Insolvenzrisiko‘ (aufgrund Eigentum an Netzinfrastruktur), ‚kundenfreundliche AGBs‘ und einen ‚guten Kundenservice‘ aus.
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Autor: Matthias Moeschler; aktualisiert: 17.01.2021

Inhaltsverzeichnis

I. immergrün: Probleme mit Kündigungen
II. immergrün kündigen: Anleitung
III. Tipp: Wechseln Sie zu diesen Anbietern
IV. Sonderkündigungsrechte: nicht bei Umzug
V. Überprüfen Sie Ihre Abrechnung & Guthabenauszahlung!

I. immergrün: Probleme mit Kündigungen

Über immergrün haben sich Verbraucher auf de.reclabox.com beschwert. Bemängelt wird u.a. die Vertragskündigung, wodurch Verbraucher ungewollt länger Kunde bei immergrün blieben. Aufgrund der 2-maligen Namensänderung und weil Verbrauchern nicht immer klar ist, ob die Kündigung an die Marke ‚immergrün‘ oder das Unternehmen ‚Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH‘ zu senden ist, sind Kunden verunsichert und haben in der Vergangenheit bereits Fehler gemacht.

Hier erfahren Sie, wie Sie in wenigen Minuten richtig und erfolgreich die immergrün kündigen, um ungewollte Vertragsverlängerungen zu verhindern.

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II. Immergrün kündigen: Anleitung

Folgende Vorgehensweise hat sich bei Verbrauchern als besonders effizient herausgestellt. Ich habe diese Erkenntnisse aus Empfehlungen der Verbraucherzentrale, aus Foren, vom Bund der Energieverbraucher und aus persönlichen Erfahrungen von Verbrauchern zusammengetragen.

a) Kündigungfrist immergrün
b) Selber und rechtzeitig immergrün kündigen
c) kostenlos Kündigungsvorlage
d) Auf immergrün Kündigungsbestätigung achten

a) Kündigungsfrist

Die Kündigungsfrist von immergrün beträgt gewöhnlich 6 Wochen.

„Haben die Parteien nichts anderes vereinbart, verlängert sich der Vertrag nach Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit um jeweils 12 Monate, wenn er nicht von einer der Parteien mit einer Frist von 6 Wochen zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit formgerecht gekündigt wird.“ (AGBs von immergrün, §4 (1); abgerufen am 16.01.2021)

b) Selber & rechtzeitig kündigen

Am besten Sie kündigen immergrün (oder die verbundenen Unternehmen) selbst. Sie können zwar auch dem neuen Stromanbieter die Kündigung überlassen, allerdings gehen Sie dann ein Risiko ein, weil Verbraucher in der Vergangenheit damit Probleme hatten, und der neue Versorger die Vertragsdetails nicht kannte.

Dies war auch bei mir der Fall. Zudem dauert die Kündigung durch den neuen Stromanbieter länger. Insbesondere wenn Ihre Kündigungsfrist in wenigen Wochen abläuft oder Sie ein zweiwöchiges Sonderkündigungsrecht haben, besteht die Gefahr, dass die Kündigungsfrist vom neuen Versorger nicht eingehalten wird.

Mindestens 4 Wochen vor Kündigungsfrist sollten Sie kündigen – ich empfehle sogar bei immergrün 6 Wochen vorab zu kündigen. Wenn Ihre Kündigung nicht akzeptiert wird, dann haben Sie noch genügend Zeit, um per Einschreiben zu kündigen. Weil es bequemer und günstiger ist, empfehle ich, dass Sie zunächst per E-Mail (kontakt@kundenservice-energie.de) immergrün kündigen. Die Anschrift und die E-Mail-Adresse ist auch für die Vertriebsmarken immergrün, Meisterstrom und IdealEnergie die selbe.

c) kostenlose Kündigungsvorlage

kündigen per E-Mail

Kundennummer: [Ihre Nummer]
Zählernummer: [Ihre Zählernummer]

Kündigung meines Stromvertrags
Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich fristgerecht meinen Vertrag zum xx.xx.20xx.
Bitte senden Sie mir eine schriftliche Bestätigung der Kündigung innerhalb von 14 Tagen zu und nennen Sie mir das Vertragsende.
Ich weise darauf hin, dass Sie seit dem 01.10.2016 eine Kündigung per E-Mail oder Fax akzeptieren müssen (§309 Nr. 13 BGB).

Viele Grüße
[Ihr Name]

Wenn Ihr Vertrag mit einjähriger Laufzeit am 01.10.2020 begann, dann tragen Sie als Vertragsende den 30.09.2021 ein.

Nur im Notfall sollten Sie anstatt des genauen Datums „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ schreiben, weil einige dubiose Versorger diese Ungenauigkeit bereits ausgenutzt haben, um den Vertrag vorher zu beenden und den Bonus zu verweigern. Dies wurde anscheinend auch schon von Gerichten abgesegnet, weil von einer einvernehmlichen vorzeigen Kündigung ausgegangen wurde.

Wenn Ihnen (z.B. aufgrund einer Preiserhöhung) ein Sonderkündigungsrecht zusteht, dann sollten Sie dies im Betreff und im Text deutlich machen. Es gibt Verbraucher die berichten, dass beim Fehlen dieses Zusatzes Kündigungen schon abgelehnt wurden. Tauschen Sie auch den ersten Satz hiermit aus: 

aufgrund Ihrer Preiserhöhung (wirksam ab xx.xx.2021) kündige ich fristgerecht einen Tag vor Wirksamwerden der Preiserhöhung meinen Energievertrag mit Ihnen.

kündigen per Einschreiben / FAX

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Wählen Sie Ihre Kündigungsvorlage und klicken Sie auf das Bild. Es wird sich ein PDF öffnen, in das Sie lediglich Ihre persönlichen Daten eintragen müssen. Die Anschrift von immergrün (Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH, Postfach 21 09 29, 50533 Köln) ist bereits eingetragen. Da selbst Rechtsanwälte die Kündigungen in der Vergangenheit an die falsche Adresse geschickt haben (aufgrund der zahlreichen Namensänderungen), sollten Sie die Adresse vorsichtshalber noch mal mit Ihren Vertragsunterlagen (AGBs) abgleichen.

d) Auf immergrün Kündigungsbestätigung achten

Wenn immergrün Ihre Kündigung nicht innerhalb von 14 Tagen bestätigt, dann sollten Sie vorsichtshalber zusätzlich postalisch per Einschreiben/Einwurf kündigen. Im folgenden Bild sehen Sie eine Beschwerde, bei der die Kündigung aufgrund einer Preiserhöhung erst für das Folgejahr bestätigt wurde. In diesem Fall wurde die Kündigung somit als nicht rechtzeitig eingereicht beurteilt. Dagegen hat sich der Kunde beschwert (Quelle: de.reclabox.com):

immergrün kündigung - Kündigungsbestätigung
Als Kunde müssen Sie nachweisen können, dass der Stromanbieter die Kündigung erhalten hat. Dieser Nachweis ist bei E-Mail oder Fax leider problematisch. Einige Stromanbieter haben in der Vergangenheit die Beweispflicht des Kunden anscheinend ausgenutzt, indem sie behaupteten, die Kündigung nie erhalten zu haben. Um solche eine ungewollte Vertragsverlängerung zu verhindern, empfehle ich Ihnen die Kündigung postalisch per Einschreiben/Einwurf. Diese kostet knapp mehr als 3 € (Quelle: Deutsche Post).

Es gibt verschiedene Kündigungen per Einschreiben. Diese Variante „Einschreiben/Einwurf“ ist vorteilhafter als die Kündigung per Einschreiben/Rückschein, denn bei letzteres könnte der Stromanbieter den Empfang der Kündigung verzögern, sodass Ihre Kündigungsfrist letztendlich doch nicht eingehalten wurde.

Für die postalische Kündigung greifen Sie am besten auf die gleiche Vorlage zurück, wobei Sie den letzten Absatz („Ich weise darauf hin…“) weglassen können.

III. Tipp: Wechseln Sie zu diesen Anbietern

Ich selber wechsle jährlich meinen Stromanbieter. Ich wähle nur Unternehmen, die ein geringes Insolvenzrisiko haben (aufgrund Eigentum an Netzinfrastruktur), verbraucherfreundliche AGB-Klauseln haben sowie in Stromanbieter-Tests zu Service-Qualität insgesamt gut abschneiden. Seitdem hatte ich nie wieder ein Problem.

In dieser Liste habe ich Ihnen zusammengestellt, welche Strom- und Gasanbieter ich empfehle

IV. Sonderkündigungsrechte: nicht bei Umzug

Sie haben ein Sonderkündigungsrecht, wenn immergrün Ihre Preise erhöht, die AGBs ändert oder wenn das Unternehmen nicht ihren Pflichten trotz ordnungsmäßiger Mahnung nicht nachkommt. Details zu Ihren Sonderkündigungsrechten finden Sie hier.

Bei Umzug hingegen haben Sie kein Sonderkündigungsrecht:

immergrün AGBs (13, 1; Stand: 01.03.2020):
„Bei einem Umzug des Kunden wird der Energielieferungsvertrag an der neuen Abnahmestelle des Kunden fortgesetzt, soweit die Fortsetzung rechtlich und tatsächlich möglich ist. Ein Umzug des Kunden berechtigt diesen nicht zur Kündigung.

Da immergrün seinen Kunden beim Umzug keine Kündigung berechtigt und da das Unternehmen bundesweit Strom- und Gas liefert, muss die Versorgung fortgesetzt werden. Sie haben somit kein Sonderkündigungsrecht, außer Sie ziehen ins Ausland oder zu jemand anderes ein.

In der Vergangenheit haben Verbraucher berichtet (insb. auf de.reclabox.com), dass das Unternehmen telefonisch ein Sonderkündigungsrecht seinen Kunden ausgesprochen hat, dann aber einen Nichterfüllungsschaden aufgrund der vorzeitigen Vertragskündigung gefordert hat. Auch wenn sich Verbraucher mit meinen Ratschlägen dagegen wehren können, sollten Sie nur bei schriftlicher Bestätigung Ihren Vertrag vorzeitig kündigen.

Achten Sie darauf, dass Ihren Umzug immergrün möglichst frühzeitig mitteilen. Laut AGBs sind Sie verpflichtet, mindestens vier Wochen vor dem Umzug die neue Zählernummer, den voraussichtlichen Aus- und Einzugstermin sowie die neue Anschrift mitzuteilen.

V. Überprüfen Sie Ihre Abrechnung & Guthabenauszahlung

Verbraucher beschweren sich gegenüber immergrün, weil Guthaben nicht ausgezahlt wird, überhöhte und/oder versteckte Preiserhöhungen vorgenommen wurden, oder Fehler in den Abrechnungen vorliegen. Sie sollten daher Ihre Stromrechnungen z.B. auf Preiserhöhungen überprüfen und kontrollieren, ob alle Ihre Guthaben ausgezahlt wurden (inkl. Bonus).

Wenn auch Sie Ärger mit immergrün haben, dann wehren Sie sich mit meiner Hilfe. Ich zeige Ihnen hier, wie Sie Ihr Geld zurückbekommen. Bei unzulässigen Preiserhöhungen biete ich Verbrauchern an, eine kostenlose Vorlage für Ihr Antwortschreiben bereitzustellen.

Da immergrün wiederholt Fehler bei der Abrechnung zu machen scheint, sollten Sie mal nachrechnen. Mit meinem Excel-Tool geht es ganz einfach. Sie müssen lediglich ein paar Eingaben tätigen.

Hintergrundinformationen zu Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH  (ehemals 365 AG)

Die Vorgängergesellschaft der 365 AG war die Almado AG, die seit 2011 als Energieanbieter tätig war. Die Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH mit Sitz in Köln vertreibt bundesweit Strom mit den Vertriebsnamen Meisterstrom und IdealEnergie. Zur 365 AG gehört auch die immergrün!Energie und die Almado-Energy GmbH. Das Unternehmen gehört zu den größten Stromdiscountern und es erzielte in 2014 ein Betriebsergebnis i.H.v. 373T€. Die Stiftung Warentest (test 2/2014) hat die 365 AG als „nicht empfehlenswert“ eingestuft und der Bund der Energieverbraucher e.V. verlieh dem Unternehmen die „Trübe Funzel“, weil es zu den verbraucherunfreundlichsten Unternehmen am Energiemarkt gehöre. Die 365 AG ist nicht mit den vier großen Energieanbietern verflochten und besitzt kein eigenes Strom- oder Gasnetz.
Quelle: Energieanbieterinformation.de, de.reclabox.com, Unternehmensseite, Bundesanzeiger

Schlagwörter: 365 AG kündigen, immergrün kündigen, Meisterstrom kündigen, IdealEnergie kündigen, Almado-Energy GmbH kündigen

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47 Kommentare zu „immergrün kündigen – mit kostenloser Vorlage in 2 Min.

  • 18. März 2021 um 10:46
    Permalink

    Stimmt das, dass es Immergrün 365 AG als Gasanbieter nicht mehr gibt? Ich erreiche tel. niemanden!
    Gibt es einen Rechtsnachfolger ?

    Antworten
  • 6. Februar 2021 um 15:48
    Permalink

    Hallo Herr Moeschler,

    vielen Dank für die hier puplizierten Empfehlungen und Informationen zur Kündigung des Stromliefervertrags bei immergrün! Ihre Ausführungen kann ich nur bestätigen!

    Auch ich möchte meinen Stromliefervertrag bei immergrün kündigen. Allerdings bin ich bzgl. des Kündigungsdatums unsicher. Ihr Rat wäre mir zur Sicherheit eine große Hilfe. Folgende Daten kann ich ihnen liefern.

    Datum der Auftragsbestätigung: 16.05.2019
    Datum der Vertragsbestätigung: 23.05.2019
    Versorgungsbeginn: 01.07.2019
    Vertagslaufzeit: 24 Monate
    Kündigungsfrist: 12 Wochen zum Vertragsende

    In den bei Vertragsabschluss überlassenen AGBs ist die „365 AG“ genannt. Nach ihren Ausführungen hat der Firmenname zu „Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH“ geändert. An wen muss ich meine Kündigung richten?

    Schon jetzt vielen Dank für ihre Antwort.
    Beste Grüße
    Jens

    Antworten
    • 8. Februar 2021 um 23:04
      Permalink

      Lieber Jens,
      entscheidend ist der Versorungsbeginn. Kündigen Sie daher zum 30.06.2021.
      Bezüglich der Kündigung habe ich ja die Adresse „Rheinische…“ angegeben. Dies sieht das Unternehmen in seiner aktuelle Widerrufsvorlage (Stand 8.2.2021) ebenfalls vor.
      In der AUftragsbestätigung haben Verbraucher häufig in Ihren AGBs stehen, dass sie an die 365 AG und nicht an immergrün kündigen sollten (so schildern Sie es ja ebenfalls). Weil es die 365 AG nicht mehr gibt, müsste nun die KÜndigung an die „RHeinische…“ gehen. Dies würde auch dafür sprechen.
      Mir ist bekannt, dass Kündigungen in der Vergangenheit schon an das falsche Unternehmen zugestellt wurden. Daher kündigen Sie auf jeden Fall zusätzlich per E-Mail.
      Viel ERfolg!
      Matthias MOeschler

      Antworten
  • 21. November 2020 um 12:17
    Permalink

    Super Beitrag! Ich habe bei meinem letzten Umzug quasi von immergrün zu immergrün gewechselt und dabei eine ganz besonders hinterlistige Masche kennengelernt: Weil ich beim Vertragswechsel den Dauerauftrag gekündigt und versehentlich eine Frist überschritten hatte, wurde ich verwarnt und habe noch innerhalb der Zeit bezahlt, nach der der Fall an ein Inkasso-Unternehmen (EWD) gehen sollte. Trotzdem schrieb mir eine Woche später ein solches Unternehmen und verlangte natürlich 40€ Inkassogebühr. Mein Einspruch wurde ignoriert und mit rechtlichen Konsequenzen gedroht, also hab ich bezahlt und mich an immergrün gewendet, den Prozess sofort zu stoppen und mir das Geld zu erstatten. Obwohl ich also meine Rechnung inzwischen zweimal bezahlt hatte, kam noch ein Brief, dass in einer Woche ein Verfahren eröffnet wird.
    Nach all den Maschen hab ich dann den Grund herausgefunden: Der Eigentümer von EWD-Inkasso ist Gesellschafter bei der 365 AG. Das hier war kein Verfahren, sondern eine Masche und was man für schlechten Kundenservice hält, ist in Wirklichkeit ein parasitäres Geschäftsmodell. Ich hoffe, dass beide Unternehmen an Rechtsstreits zugrunde gehen und anderen Leuten sowas erspart bleibt.

    Antworten
  • 16. November 2020 um 22:35
    Permalink

    Interessant.

    Ich habe nun bei Immergrün bzw. der 365 AG fristgerecht gekündigt per Einschreiben. Die Kündigung wurde mir auch per Mail bestätigt zum Juli 2021. Passt auch soweit. Danach habe ich nun fristgerecht meinen Umzug gemeldet zum 1.1.2021. Nun kam eine Mail mit den Konditionen am neuen Wohnort mit neuer 24 monatiger Vertragslaufzeit. Ich hätte nichts weiter zu tun als innerhalb von 14 Tagen mit eindeutiger Formulierung auf dieses Angebot einzugehen. Was meint Ihr? Einfach nicht antworten oder direkt widersprechen und auf das Ende der Vertrages im Juli hinweisen?

    Ich hab beim letzten Mal das Ganze auch durch gemacht und vorher leider nicht gekündigt und mich erneut auf eine volle Vertragslaufzeit von 12 Monaten eingelassen. Daher habe ich vor der Umzugsmeldung gekündigt.

    Antworten
  • 21. November 2019 um 17:30
    Permalink

    Eine Preiserhöhung in den AGB dürfte unwirksam sein, da es eine versteckte Preiserhöhung ist. So ein entscheidender Faktor muss ausdrücklich mitgeteilt werden. Darüber hinaus ist eine Erhöhung auf 28 Euro nicht mit Kostensteigerungen zu begründen, sondern es handelt sich um eine Erhöhung des Gewinnanteils, daher überhöht=unwirksam. Da 365 AG gerne Sachverhalte ignoriert, einfach den vereinbarten Preis berechnen und zahlen. Dann kommt eine Reihe von Mahnungen und Drohungen (Sachverhalt mitteilen und dann schweigen), oder gar ein Mahnbescheid (unbedingt widersprechen), danach hört man vermutlich nie wieder etwas (so war es hier), weil 365 ein hohes Kostenrisiko hat und genau weiß, dass sie im Unrecht sind. Hunde die bellen, beißen nicht. Das ist keine Rechtsberatung, sondern meine persönliche Sichtweise/Erfahrung.

    Antworten
  • 14. November 2019 um 11:21
    Permalink

    Hallo,

    habe im Internet gelesen, dass bei AGB-Änderungen man aus dem Vertrag kann, sprich kündigen. Trifft das so zu?
    Immergrün hat mich nicht über die AGB-Änderung zum 1.7.19 informiert. Jetzt sehe ich im Kundenportal das es eine Änderung gab.

    Kann ich aus dem Vertrag? Zahle 28 Euro Grundgebühr und habe bereits zum 30.04.2020 ordentlioch gekündigt.

    Für jeden Tipp bin ich sehr dankbar!

    Sven

    Antworten
    • 14. November 2019 um 23:23
      Permalink

      Vor Wirksamwerden der AGBs können Sie Ihr Sonderkündigungsrecht wahrnehmen!
      Achten Sie auf meine HInweise zur Sonderkündigung!
      Viel ERfolg
      Moeschler

      Antworten
  • 7. November 2019 um 19:28
    Permalink

    Auch ich habe mit immergrün Schwierigkeiten gehabt Zahlungen würden zu spät kommen haben auch mit Inkassounternehmen gedroht . Bonus Zahlung musste angemahnt werden und auf einmal wurden die Abschläge auf kurioseweise fast verdoppelt die Bonus Zahlung kommt dann beim Wechsel wieder fast oben drauf. Kommen jetzt nach einem guten halben Jahr angeblich sind Fehler in der Rechnung wollen wohl noch Geld haben aber nicht von mir, Es ist im warsten Sinn ein Krimminelles Unternehmen. Also bloß die Hände weg von denen. Es gibt wirklich Seriöse Unternehmen.

    Antworten
  • 30. Oktober 2019 um 09:25
    Permalink

    Hallo,
    hab gestern den 29.10.2019 von meinem geplanten neuen Stromanbieter die Nachhricht erhalten wonach ich noch bis zum 14.12.2020 an Immergrün gebunden bin. Belieferungsbeginn war am 15.12.2018. Ende des Belieferungsjahres würde der 14.12.2019 sein.Kündidigung nicht akzeptiert weil der Vertag am 03.10.2018 geschlossen wurde,somit hätte die Kündigung spätestens Mitte August 2019 rausgehen müssen,das ist doch lächerlich da ja Vertragsbeginn und Lieferbeginn nicht das selbe Datum beinhalten und somit auch keine vollen 12 Monate Lieferung für eventuelle Bonis Zustande kommen würden.Da ich in diesem Fall dann ja zum 02.10.2019 aus dem Vertrag gewesen wäre und somit auch nur 9 Monate von Immergrün beliefert worden wäre. Bei anderen Strom oder Gasanbietern hab ich das Problem nicht. Strom oder Gaslieferbeginn = Vertragsbeginn.

    Antworten
  • 8. September 2019 um 11:40
    Permalink

    Hallo, habe am 22.02.2018 Gaslieferungsvertrag mit Immergrün/365 AG für Lieferung ab 01.01.2019 geschlossen. Preis war sehr gut. Vertragslaufzeit 12 Monate. Am 14.08.2019 per Mail zum 31.12.2019 gekündigt. Immergrün meint, die Kündigung wäre nur zum 22.02.2020 möglich!? Habe unter Fristsetzung auf den 13.09.2019 nunmehr anwaltliche/gerichtliche Schritte angedroht. mal sehen!
    Gruß OK

    Antworten
  • 21. Mai 2019 um 19:26
    Permalink

    Ich war bei Immergrün/365AG als Strom Kunde. Ende der Belieferung war der 31.03.19. Mein Grundversorger hatte meinen Zählerstand am 28.03. angefordert. Der Grundversorger informiert dann immer den Belieferer…
    2 Wochen nach Ende habe ich die Schlussrechnung per Mail angefordert. Keine Antwort. Check24 (Damals Vermittler) auch angeschrieben. Die sagten, dass die für die Schlussrechnung 6 Wochen Zeit haben. Nach 5 Wochen erneut eine Mail grschrieben wann die kommt. Antwort: Wir haben keinen Zählerstand… Nach folgenden Mail und rechtliche Androhingen habe ich nach exakt 6 Wochen die Schlussrechnung erhalten. Mein Guthaben von ca 450 euro soll Zeitnah überwiesen werden… 7 Tage sind bereits um. Wenn innerhalb 14 Tage das Geld nicht auf meinem Konto ist werde ich sofort die Schlichtungsstelle informieren. Diese Firma ist meiner Meinung nach das aller Letzte. Schon die Sofortbonus Auszahlung lief nicht korrekt. NIEMALS NIEMALS NIEMALS WIEDER!!!!

    Antworten
  • 9. Mai 2019 um 10:13
    Permalink

    Hi.
    Ich kann den Ärger hier gedanklich nachvollziehen, möchte der Fairness halber aber auch meine Erfahrung mitteilen.
    – Immergrün ist deutlich günstiger als andere Anbieter, also Vertrag abgeschlossen:
    Abeitspreis mit Rabatt und niedriger Grundgebühr, 5,60 Eur und 100 Eur Willkommensbonus nach 90 Tagen
    – Willkommensbonus lässt auf sich warten, eine einfache Mitteilung von mir, per eMail, auf welches Konto die 100 Eur gezahlt werden sollen wird umgehend beantwortet und auch die Zahlung erfolgt prompt. Positiv überrascht.
    – Strompreise steigen – die „Kleinen“, zu denen Immergrün auch gehört, kommen in Probleme mit ihren Kampfpreisen und ihrer Mischkalkulation
    – In einem Brief (nicht per eMail) kommt die freudige Info ins Haus dass der „Arbeitspreis“ stabil gehalten werden kann — jedoch wird der Grundpreis auf 27 Eur erhöht. Das ist knackig, zumal ja auch der Arbeitspreis-Rabatt im zweiten Jahr wegfällt. Gleichzeitig kommt ein „Angebot“ für Bestandskunden – ebenfalls ziemlich hoch. Für wechselfaule Kunden eine Falle.
    – Erfahrungsberichte zu Immergrün und Kündigung lassen mich tief durchatmen, trotzdem freundlich per eMail, mit angehangener PDF gekündigt — kurze Zeit später die Bestätigung. Wieder positiv überrascht.

    Also seid freundlich zu dem Kundendienst, die machen auch „nur“ ihre Arbeit.
    Dass das Geschäftsmodell der Firma auf Wechselfaulheit, „vergessenen“ Bonus und derartige Tricks abzielt, na ja, da muss man halt aufpassen.
    Auch im Text versteckte Kostenerhöhung zu nutzen ist nicht die feine Art, aber auch nichts Neues – aufpassen und lesen bevor man was akzeptiert, dann kann man durchaus ordentlich sparen.

    Antworten
  • 1. April 2019 um 16:50
    Permalink

    Heute hat die 365 AG bei mir einfach mal eben etwas über 400 Euro abgebucht. Eine Rechnung habe ich im Vorfeld weder per Email noch per Post erhalten. Ich habe das Geld jetzt zunächst einmal zurückbuchen lassen, vielleicht hält es ja jetzt jemand für angezeigt, mir zu erklären wie dieser Betrag zustande gekommen sein soll.

    Gruß aus Kiel
    Malte

    Antworten
    • 2. April 2019 um 17:45
      Permalink

      Ich sehe gerade, ich habe gestern gepostet, deshalb sicheheitshalber: Das ist KEIN Aprilscherz, die haben sich wirklich die Freiheit genommen…

      Antworten
  • 16. März 2019 um 14:20
    Permalink

    Hallo!
    Ich habe meinen Vertrag bei Immergrün fristgerecht per Email und zusätzlich zur Sicherheit auch noch per Einschreiben/Einwurf gekündigt.
    Leider hatte der Versand und die Bezahlung des Einschreibens nicht den gewünschten Effekt: Verbindlichkeit und Sicherheit. Der Sendungsverfolgung habe ich entnommen:

    „Der Empfänger wurde benachrichtigt. Die Sendung liegt zur Abholung in der zuständigen Filiale der Deutschen Post (Breite Str. 6 – 26, 50667 Köln) bereit.“

    Ich habe zu im Internet recherchiert und muss leider feststellen, dass das Einschreiben als nicht zugestellt gilt (frag-einen-anwalt.de):

    „Beim einfachen Einwurfeinschreiben, dokumentiert die Post die Einlieferung, liefert aber keinen Rückbeleg. Statt dessen ist der Sendungsstatus online einsehbar und lässt sich zu Beweiszwecken ausdrucken. Dieser Zustellnachweis wird von den Gerichten anerkannt, denn das Schreiben ist mit dem Einwurf in den Briefkasten im Bereich des Adressaten angelangt. Macht er seine Post nicht auf, ist das sein Problem – mit allen Folgen, die sich daraus ergeben. Hierzu wird an die Adresse des Gegners zugestellt.
    „Die Sendung wurde zur Abholung bereitgelegt.“ bedeutet, dass sie noch nicht abgeholt wurde und bei der Post bereit liegt, eine Zustellung an ihn ist noch nicht erfolgt. Die Post bezeichnet dies lediglich als Postfach, es ist nicht sein „Briefkasten“.“

    Das Einschreiben hat also demnach in meinem Fall keinen Sinn gemacht! Wenn man auf Nummer sicher gehen, will muss man anscheinend persönlich nach Köln fahren und dafür sorgen, dass jemand die Kündigung entgegen nimmt. Am besten unter Anwesenheit von Zeugen.

    Gruß
    AR

    Antworten
    • 18. März 2019 um 22:18
      Permalink

      Ich vermute, dass Sie ein Übergabe-Einschreiben gewählt haben. Denn dieses Einschreiben darf nur gegen Unterschrift übergeben werden und es darf nicht einfach in den Briefkasten geworfen werden. Wichtig ist, dass Ihr Einschreiben in den Briefkasten geworfen werden darf, denn dann ist es dem Adressaten zugegangen. Daher wählen Sie ein Einschreiben/Einwurf. Wie der Name schon sagt, darf dieser Brief in den Briefkasten eingeworfen werden.

      Antworten