ACHTUNG – immergrün, idealenergie und Meisterstrom haben einen Teil ihrer Kunden in E-Mails angekündigt, Preise & Abschläge zu erhöhen sowie die Versorgung einzustellen (⇒ hier mehr erfahren).

immergrün kündigen

Die Kündigungsfrist von immergrün beträgt i.d.R. 6 Wochen. 2 Wochen vorab kündigen Sie per Einschreiben. Haben Sie mehr Zeit, dann kündigen Sie per E-Mail (kontakt@kundenservice-energie.de). Sparen Sie Zeit mit meinen kostenlosen Vorlagen. Kündigen Sie nicht telefonisch.

immergrün kündigen

Wechseln Sie zu einen dieser Anbieter!

  • Diese Anbieter (siehe Liste) zeichnen sich durch die Eigenschaften ‚geringes Insolvenzrisiko‘ (aufgrund Eigentum an Netzinfrastruktur), ‚kundenfreundliche AGBs‘ und einen ‚guten Kundenservice‘ aus.
  • Strom-Preis-Studie vom 26.11.2021: Aktuell sind Vattenfall, Rheinpower und NEW die günstigsten meiner empfohlenen Anbietern.
  • Welcher der kundenfreundlichen Anbieter für Ihre PLZ und Ihren Verbrauch am günstigsten ist, erfahren Sie über den STROM-Vergleich & GAS-Vergleich von Verivox.* Mit deren „nirgendwo günstiger Garantie“  erhalten Sie garantiert die günstigsten Preise.

 

 

 

Autor: Matthias Moeschler; aktualisiert: 30.10.2021

Inhaltsverzeichnis

I. immergrün: Probleme mit Kündigungen
II. immergrün kündigen: Anleitung
III. Tipp: Wechseln Sie zu diesen Anbietern
IV. Sonderkündigungsrechte: nicht bei Umzug
V. Überprüfen Sie Ihre Abrechnung & Guthabenauszahlung!

ACHTUNG: VERWECHSLUNGSGEFAHR: es gibt die immergrün, die 365 AG und die Rheinische … Oft ist es die Adresse der Rheinische, aber prüfen Sie dies bitte mit den Schreiben, die Sie erhalten, ab.

Kündigungsfristi.d.R. 6 Wochen
E-Mailkontakt@kundenservice-energie.de
AdresseRheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH, Postfach 21 09 29, 50533 Köln
Faxunbekannt
Umzugkein Recht auf Sonderkündigung

I. immergrün kündigen: auftretende Probleme

Über immergrün haben sich Verbraucher auf de.reclabox.com beschwert. Bemängelt wird u.a. die Vertragskündigung, wodurch Verbraucher ungewollt länger Kunde bei immergrün blieben. Aufgrund der 2-maligen Namensänderung und weil Verbrauchern nicht immer klar ist, ob die Kündigung an die Marke ‚immergrün‘ oder das Unternehmen ‚Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH‘ zu senden ist, sind Kunden verunsichert und haben in der Vergangenheit bereits Fehler gemacht.

Hier erfahren Sie, wie Sie in wenigen Minuten richtig und erfolgreich die immergrün kündigen, um ungewollte Vertragsverlängerungen zu verhindern.

II. Immergrün kündigen: Anleitung

Folgende Vorgehensweise hat sich bei Verbrauchern als besonders effizient herausgestellt. Ich habe diese Erkenntnisse aus Empfehlungen der Verbraucherzentrale, aus Foren, vom Bund der Energieverbraucher und aus persönlichen Erfahrungen von Verbrauchern zusammengetragen.

a) Kündigungfrist immergrün
b) Selber und rechtzeitig immergrün kündigen
c) kostenlos Kündigungsvorlage
d) Auf immergrün Kündigungsbestätigung achten

a) Kündigungsfrist

Die Kündigungsfrist von immergrün beträgt gewöhnlich 6 Wochen.

„Haben die Parteien nichts anderes vereinbart, verlängert sich der Vertrag nach Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit um jeweils 12 Monate, wenn er nicht von einer der Parteien mit einer Frist von 6 Wochen zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit formgerecht gekündigt wird.“ (AGBs von immergrün, §4 (1); abgerufen am 16.01.2021)

b) Selber & rechtzeitig kündigen

Am besten Sie kündigen immergrün (oder die verbundenen Unternehmen) selbst. Sie können zwar auch dem neuen Stromanbieter die Kündigung überlassen, allerdings gehen Sie dann ein Risiko ein, weil Verbraucher in der Vergangenheit damit Probleme hatten, und der neue Versorger die Vertragsdetails nicht kannte.

Dies war auch bei mir der Fall. Zudem dauert die Kündigung durch den neuen Stromanbieter länger. Insbesondere wenn Ihre Kündigungsfrist in wenigen Wochen abläuft oder Sie ein zweiwöchiges Sonderkündigungsrecht haben, besteht die Gefahr, dass die Kündigungsfrist vom neuen Versorger nicht eingehalten wird.

Mindestens 4 Wochen vor Kündigungsfrist sollten Sie kündigen – ich empfehle sogar bei immergrün 6 Wochen vorab zu kündigen. Wenn Ihre Kündigung nicht akzeptiert wird, dann haben Sie noch genügend Zeit, um per Einschreiben zu kündigen. Weil es bequemer und günstiger ist, empfehle ich, dass Sie zunächst per E-Mail (kontakt@kundenservice-energie.de) immergrün kündigen. Die Anschrift und die E-Mail-Adresse ist auch für die Vertriebsmarken immergrün, Meisterstrom und IdealEnergie die selbe.

c) kostenlose Kündigungsvorlage

immergrün kündigen per E-Mail

Kundennummer: [Ihre Nummer]
Zählernummer: [Ihre Zählernummer]

Kündigung meines Stromvertrags
Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich fristgerecht meinen Vertrag zum xx.xx.20xx.
Bitte senden Sie mir eine schriftliche Bestätigung der Kündigung innerhalb von 14 Tagen zu und nennen Sie mir das Vertragsende.
Ich weise darauf hin, dass Sie seit dem 01.10.2016 eine Kündigung per E-Mail oder Fax akzeptieren müssen (§309 Nr. 13 BGB).

Viele Grüße
[Ihr Name]

Wenn Ihr Vertrag mit einjähriger Laufzeit am 01.10.2020 begann, dann tragen Sie als Vertragsende den 30.09.2021 ein.

Nur im Notfall sollten Sie anstatt des genauen Datums „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ schreiben, weil einige dubiose Versorger diese Ungenauigkeit bereits ausgenutzt haben, um den Vertrag vorher zu beenden und den Bonus zu verweigern. Dies wurde anscheinend auch schon von Gerichten abgesegnet, weil von einer einvernehmlichen vorzeigen Kündigung ausgegangen wurde.

Wenn Ihnen (z.B. aufgrund einer Preiserhöhung) ein Sonderkündigungsrecht zusteht, dann sollten Sie dies im Betreff und im Text deutlich machen. Es gibt Verbraucher die berichten, dass beim Fehlen dieses Zusatzes Kündigungen schon abgelehnt wurden. Tauschen Sie auch den ersten Satz hiermit aus: 

aufgrund Ihrer Preiserhöhung (wirksam ab xx.xx.2021) kündige ich fristgerecht einen Tag vor Wirksamwerden der Preiserhöhung meinen Energievertrag mit Ihnen.

immergrün kündigen per FAX / Einschreiben

immergrün kündigen kostenlose Vorlage Musterschreibenimmergrün kündigen Preiserhöhungimmergrün widerrufen kostenlose vorlage

 

 

Wählen Sie Ihre Kündigungsvorlage und klicken Sie auf das Bild. Es wird sich ein PDF öffnen, in das Sie lediglich Ihre persönlichen Daten eintragen müssen. Die Anschrift von immergrün (Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH, Postfach 21 09 29, 50533 Köln) ist bereits eingetragen. Da selbst Rechtsanwälte die Kündigungen in der Vergangenheit an die falsche Adresse geschickt haben (aufgrund der zahlreichen Namensänderungen), sollten Sie die Adresse vorsichtshalber noch mal mit Ihren Vertragsunterlagen (AGBs) abgleichen.

d) Auf immergrün Kündigungsbestätigung achten

Wenn immergrün Ihre Kündigung nicht innerhalb von 14 Tagen bestätigt, dann sollten Sie vorsichtshalber zusätzlich postalisch per Einschreiben/Einwurf kündigen. Im folgenden Bild sehen Sie eine Beschwerde, bei der die Kündigung aufgrund einer Preiserhöhung erst für das Folgejahr bestätigt wurde. In diesem Fall wurde die Kündigung somit als nicht rechtzeitig eingereicht beurteilt. Dagegen hat sich der Kunde beschwert (Quelle: de.reclabox.com):

immergrün kündigung - Kündigungsbestätigung
Als Kunde müssen Sie nachweisen können, dass der Stromanbieter die Kündigung erhalten hat. Dieser Nachweis ist bei E-Mail oder Fax leider problematisch. Einige Stromanbieter haben in der Vergangenheit die Beweispflicht des Kunden anscheinend ausgenutzt, indem sie behaupteten, die Kündigung nie erhalten zu haben. Um solche eine ungewollte Vertragsverlängerung zu verhindern, empfehle ich Ihnen die Kündigung postalisch per Einschreiben/Einwurf. Diese kostet knapp mehr als 3 € (Quelle: Deutsche Post).

Es gibt verschiedene Kündigungen per Einschreiben. Diese Variante „Einschreiben/Einwurf“ ist vorteilhafter als die Kündigung per Einschreiben/Rückschein, denn bei letzteres könnte der Stromanbieter den Empfang der Kündigung verzögern, sodass Ihre Kündigungsfrist letztendlich doch nicht eingehalten wurde.

Für die postalische Kündigung greifen Sie am besten auf die gleiche Vorlage zurück, wobei Sie den letzten Absatz („Ich weise darauf hin…“) weglassen können.

III. Tipp: Wechseln Sie zu diesen Anbietern

Ich selber wechsle jährlich meinen Stromanbieter. Ich wähle nur Unternehmen, die ein geringes Insolvenzrisiko haben (aufgrund Eigentum an Netzinfrastruktur), verbraucherfreundliche AGB-Klauseln haben sowie in Stromanbieter-Tests zu Service-Qualität insgesamt gut abschneiden. Seitdem hatte ich nie wieder ein Problem.

In dieser Liste habe ich Ihnen zusammengestellt, welche Strom- und Gasanbieter ich empfehle

IV. Sonderkündigungsrechte: nicht bei Umzug

Sie haben ein Sonderkündigungsrecht, wenn immergrün Ihre Preise erhöht, die AGBs ändert oder wenn das Unternehmen nicht ihren Pflichten trotz ordnungsmäßiger Mahnung nicht nachkommt. Details zu Ihren Sonderkündigungsrechten finden Sie hier.

Bei Umzug hingegen haben Sie kein Sonderkündigungsrecht:

immergrün AGBs (13, 1; Stand: 01.03.2020):
„Bei einem Umzug des Kunden wird der Energielieferungsvertrag an der neuen Abnahmestelle des Kunden fortgesetzt, soweit die Fortsetzung rechtlich und tatsächlich möglich ist. Ein Umzug des Kunden berechtigt diesen nicht zur Kündigung.

Da immergrün seinen Kunden beim Umzug keine Kündigung berechtigt und da das Unternehmen bundesweit Strom- und Gas liefert, muss die Versorgung fortgesetzt werden. Sie haben somit kein Sonderkündigungsrecht, außer Sie ziehen ins Ausland oder zu jemand anderes ein.

In der Vergangenheit haben Verbraucher berichtet (insb. auf de.reclabox.com), dass das Unternehmen telefonisch ein Sonderkündigungsrecht seinen Kunden ausgesprochen hat, dann aber einen Nichterfüllungsschaden aufgrund der vorzeitigen Vertragskündigung gefordert hat. Auch wenn sich Verbraucher mit meinen Ratschlägen dagegen wehren können, sollten Sie nur bei schriftlicher Bestätigung Ihren Vertrag vorzeitig kündigen.

Achten Sie darauf, dass Ihren Umzug immergrün möglichst frühzeitig mitteilen. Laut AGBs sind Sie verpflichtet, mindestens vier Wochen vor dem Umzug die neue Zählernummer, den voraussichtlichen Aus- und Einzugstermin sowie die neue Anschrift mitzuteilen.

V. Überprüfen Sie Ihre Abrechnung & Guthabenauszahlung

Verbraucher beschweren sich gegenüber immergrün, weil Guthaben nicht ausgezahlt wird, überhöhte und/oder versteckte Preiserhöhungen vorgenommen wurden, oder Fehler in den Abrechnungen vorliegen. Sie sollten daher Ihre Stromrechnungen z.B. auf Preiserhöhungen überprüfen und kontrollieren, ob alle Ihre Guthaben ausgezahlt wurden (inkl. Bonus).

Wenn auch Sie Ärger mit immergrün haben, dann wehren Sie sich mit meiner Hilfe. Ich zeige Ihnen hier, wie Sie Ihr Geld zurückbekommen. Bei unzulässigen Preiserhöhungen biete ich Verbrauchern an, eine kostenlose Vorlage für Ihr Antwortschreiben bereitzustellen.

Da immergrün wiederholt Fehler bei der Abrechnung zu machen scheint, sollten Sie mal nachrechnen. Mit meinem Excel-Tool geht es ganz einfach. Sie müssen lediglich ein paar Eingaben tätigen.

Hintergrundinformationen zu Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH  (ehemals 365 AG)

Die Vorgängergesellschaft der 365 AG war die Almado AG, die seit 2011 als Energieanbieter tätig war. Die Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH mit Sitz in Köln vertreibt bundesweit Strom mit den Vertriebsnamen Meisterstrom und IdealEnergie. Zur 365 AG gehört auch die immergrün!Energie und die Almado-Energy GmbH. Das Unternehmen gehört zu den größten Stromdiscountern und es erzielte in 2014 ein Betriebsergebnis i.H.v. 373T€. Die Stiftung Warentest (test 2/2014) hat die 365 AG als „nicht empfehlenswert“ eingestuft und der Bund der Energieverbraucher e.V. verlieh dem Unternehmen die „Trübe Funzel“, weil es zu den verbraucherunfreundlichsten Unternehmen am Energiemarkt gehöre. Die 365 AG ist nicht mit den vier großen Energieanbietern verflochten und besitzt kein eigenes Strom- oder Gasnetz.
Quelle: Energieanbieterinformation.de, de.reclabox.com, Unternehmensseite, Bundesanzeiger

Schlagwörter: 365 AG kündigen, immergrün kündigen, Meisterstrom kündigen, IdealEnergie kündigen, Almado-Energy GmbH kündigen

Aus welchen Gründen möchten Sie immergrün kündigen?
Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar zu Holger Bülow Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Ich stimme der Datenschutzerklärung zu.

78 Kommentare zu „immergrün kündigen – mit kostenloser Vorlage in 2 Min.

  • 1. Dezember 2021 um 17:48
    Permalink

    Eine Preiserhöhung von 250 auf 450 euro für Gas. Es wird behauptet man wurde rechtzeitig informiert, aber im Mail (auch Spam) ist keine Mitteilung zu finden! Man ist aber bereit mir einen 24-Monatigen Vertrag anzubieten, bei dem das man anze 60 Euro weniger zahlen müsste. Unfassbar!

    Antworten
  • 13. November 2021 um 12:09
    Permalink

    ich ärgere mich sooo sehr!!!

    Ich habe auch vor paar Tagen diese Erhöhung per E-Mail im Posteingang gehabt.
    Erhöhung des monatlichen Abschlags von 217 € auf 673 € (!!!!). Ich war so fix und fertig. Habe dann denen eine Mail geschrieben, da man ja tefelonisch nicht durchkommt.
    Ich habe geschrieben, dass ich max. 250 € bezahlen kann. Die haben mir daraufhin u. a. das hier geantwortet:
    „Nach erneuter Prüfung der Sachlage können wir Ihnen exklusiv anbieten, einen Reduktionsrabatt von 30% auf die sich zuletzt in Ihrem Tarif ergebenden Änderung Ihres monatlichen Zahlbetrags einzuräumen. Dieser beliefe sich dann auf 465,00 €.
    Wenn Sie einverstanden sind, würden wir Ihre Versorgung zu den bekannten Bedingungen wieder aufnehmen. Das Angebot ist begrenzt gültig für 72 Stunden ab Erhalt dieser Nachricht. Um es anzunehmen, antworten Sie einfach direkt auf diese E-Mail mit dem Kennwort: „Rabatt30“.
    „.
    Da habe ich gedacht, hier ist was nicht richtig. Was wäre wenn ich Rabatt90 geantwortet hätte?
    Ich habe natürlich nicht mit Rabatt30 auf die Mail geantwortet, sondern habe gefragt, wie ich von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch nehmen kann?
    Darauf haben Sie natürlich nicht direkt geantwortet, sondern es kam eine Antwort mit:
    „vielen Dank, dass Sie sich mit immergrün! in Verbindung gesetzt haben.
    Ihre monatlichen Zahlbeträge wurden wunschgemäß angepasst. Ab dem 15.11.2021 zahlen Sie 217,00 €.“
    War erstmal beruhigt. Aber dann kam eben die Ernüchterung. Aufgrund der Kommentare hier, bin ich auch im Portal von immergrün eingestiegen. Siehe da: Auch bei mir liegt ein Schreiben im Portal vom 25.09.2021, das ich nie erhalten habe. Hier steht, dass ab dem 13.11.2021 (also heute!) der Arbeitspreis von 7,00 Cent auf 17,60 Cent erhöht wird!
    Wahrscheinlich haben sie auch mich hingehalten, damit ich nicht von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch nehmen kann.

    Ich bin so maßlos verärgert! Dennoch versuche ich es mit der Sonderkündigung. Per Mail ist bereits raus. Fahre gleich zur Post, um es noch per Einschreiben mit Rückschein auch doppelt abzusichern.

    Vielen Dank für den Austausch hier.

    Antworten
  • 11. November 2021 um 19:30
    Permalink

    Ich hatte am 08.11.21 eine E-Mail bekommen, mit der Abschlagserhöhung von 70€ auf 126€ zum 15.11.21 (wie auch weiter unten berichtet in den Kommentaren).

    Daraufhin hatte ich gleich die Kündigungsvorlage von hier verwendet und am Dienstag abgeschickt (per Brief mit Einschreiben und E-Mail)

    Direkt am Dienstag 09.11.21 kam dann eine E-Mail mit einer Kündigung zum 22.11.21.

    „in den vergangen Tagen sind wir mit verschiedenen Anliegen auf Sie zugekommen. Hierbei hatten wir Ihnen dargestellt, dass es in der gegenwärtigen Situation leider unumgänglich ist, Ihre Energietarife auf die exorbitant gestiegenen Beschaffungskosten anzupassen. Auch über Änderungen der monatlichen Zahlbeträge hatten wir informiert.

    Leider haben wir von Ihnen zu diesen Maßnahmen keine zustimmende Rückmeldung erhalten. Allerdings können wir ohne Ihre Zustimmung die Belieferung an Ihrer Versorgungsstelle nicht weiter fortführen und kündigen infolgedessen hiermit den Belieferungsvertrag mit Strom zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Unter Berücksichtigung der Marktregeln endet damit die Belieferung für Sie am 22.11.2021.“

    Ich habe nur eine E-Mail von denen bekommen, und zwar genau 1 tag vorher. Mit keinerlei aufforderung dazu, meine Zustimmung zu geben. Daher ist es eine sehr merkwürdige Kündigung ihrerseits. Da ich aber ohnehin kündingen will, kommt es mir ganz gelegen.

    Es zeigt aber, wie chaotisch dort gerade alles ablaufen muss.

    Interessant ist es nur, was am 15.11 passieren wird. Dort wäre die nächste Zahlung vorgesehen. Diese wäre dann ja nur für 1 Woche (bis zum 22.11). Ich bin mir aber sicher, dass sie entweder ganz normal 70€ haben wollen, oder sogar 126€. Mal abwarten.

    Antworten
  • 9. November 2021 um 22:50
    Permalink

    immergrün AGBs (13, 1; Stand: 01.03.2020):
    „Bei einem Umzug des Kunden wird der Energielieferungsvertrag an der neuen Abnahmestelle des Kunden fortgesetzt, soweit die Fortsetzung rechtlich und tatsächlich möglich ist. Ein Umzug des Kunden berechtigt diesen nicht zur Kündigung.„

    Dieser Teil der AGB ist verfassungswidrig und damit nichtig.
    Wenn man den Strom-Zähler mitnimmt, bleibt der Vertrag erhalten. Der Vertrag beruht auf der Abnahmestelle (Liegenschaft) und ist an den Zähler und die Person gebunden.

    Achten Sie darauf, dass Ihren Umzug immergrün möglichst frühzeitig mitteilen. Laut AGBs sind Sie verpflichtet, mindestens vier Wochen vor dem Umzug die neue Zählernummer, den voraussichtlichen Aus- und Einzugstermin sowie die neue Anschrift mitzuteilen.

    Auch diese „angebliche“ Pflicht ist unzulässig und damit hinfällig.
    Allein schon mindestens 4 Wochen vorher alles anzuzeigen ist ein Witz. Wenn ich von heute auf morgen umziehen muss, wäre das nie einzuhalten. Außerdem kann zum Beispiel der Vermieter auf Grund von guten Konditionen den Vermietern einen Stromanbieter „vorschreiben“ empfehlen. Hat man selbst einen günstigeren Anbieter, darf der Vermieter dieses aber nicht verlangen bzw. muss das, was mehr zu zahlen ist selber tragen. Es darf nicht zum Nachteil des Vermieters sein. Und wenn ein Mieter Geld sparen kann, wird er mit der Wahl des Vermieters auch einverstanden sein.

    Versteckte Vertrags relevante Bestandteile dürfen nicht in Fußnoten enthalten sein. Fußnoten dienen nur zur Ergänzung, um Sachbestände verständlicher zu machen. Oft werden aber wichtige Punkte des Vertrages dort „versteckt“, die man schnell überliest (da eigentlich nicht Vertrags relevant). Allein diese dort zu platzieren, dient letztlich den Vertragspartner täuschen zu wollen. Hier muss man davon ausgehen, dass es bewusst gemacht wird. Täuschung ist Betrug und damit eine Straftat und allein der Versuch ist strafbar. Immer wieder gibt es dieses „Vergehen“(?). Wenn die Justiz hier gleich mit harten Strafen durchgreifen würde, würden sich die Firmen dieses auch nicht mehr trauen. Leider versagt die „deutsche“ Justiz.

    Vom Bundesverfassungsgericht wurde entschieden, dass nur eine einseitige Mitteilung bei
    einer Vertragsänderung nicht ausreicht. Auch der Hinweis, wenn nach Ablauf einer Frist nicht
    widersprochen wird, gilt die Änderung als anerkannt, ist unzulässig. Eine Veränderung des
    Vertrages bedarf des schriftlichen Einvernehmens „beider“ Vertragspartner. Solange man nicht
    schriftlich mit seiner Unterschrift der Änderung zugestimmt hat, gilt die alte AGB (Vertrag).

    Meiner Sparkasse hat das damals nicht gefallen und hat mir dann mit einer Frist von 3
    Monaten alle meine Konten gekündigt. Selbst das war eigentlich nicht zulässig, denn die
    Preiserhöhung für die Kontoführungsgebühren, die man erhoben hatte, hätte begründet
    werden müssen, denn nur dann hätte es überhaupt einen Grund für die Aufhebung des alten
    Vertrages gegeben.

    Eine Preiserhöhung ohne plausible Begründung ist unzulässig. Nur weil andere Stromanbieter ihre Preise erhöhen, berechtigt dieses nicht einfach auch seine Preise zu erhöhen.
    Die Kontoführungsgebühren zu erhöhen bei der Bank, obwohl der Bankverkehr automatisiert wurde und das Personal an den Schaltern abgebaut wurde, ließen keine plausible Begründung der Bank erkennen. Mir wurde gekündigt, weil ich den neuen AGBś nicht zugestimmt habe. Hätte ich zugestimmt, dann hätte ich auch der Preiserhöhung zugestimmt. Aber wieso sollte man das machen? Wenn die Bank diese Erhöhung rechtfertigen kann, wäre man vielleicht auch bereit diese Erhöhung zu zahlen. Aber für diese Erhöhung gab es für mich keine Erklärung. Im Grunde hätten die Preise fallen müssen, denn es wurde fast alles nur noch automatisch online gemacht und Personal am Schalter (=hoher Kostenfaktor) wurde abgebaut. Post wurde auch nicht mehr verschickt, sondern digital per Mail zugestellt. Es gab mehr Gründe die Preise zu senken, als zu erhöhen.

    Es ist einfach so, dass Banken und große Firmen machen können, was sie wollen. Eigentlich sollte hier die Politik und unser Staat zum Wohle der Gesellschaft eingreifen. Aber wie korrupt es dort ist, sehen wir ja heute. Die Regierung setzt sich einfach über die Menschenrechte hinweg. Leider haben die wenigsten gelernt, was sie für Rechte haben. Unser System ist total pervertiert. Die Macht geht vom Volke aus. Die Regierung und Behörden haben die Aufgabe dem Staat (Bürgern) zu dienen. Es handelt sich um Staatsdiener. Sie ermächtigen sich aber über die Menschen und dienen nicht den Bürgern, sondern schikanieren sie.
    Die Polizei (früher Schutzmann) hat die Aufgabe die Menschen zu schützen. Aber auch die macht sich zum Gehilfen der pervertierten Politik, statt die Menschen vor diese menschenverachtenden Politik zu schützen.
    Leider kommen die Menschen nicht mehr zu ihren Rechten. Pflichten haben nur Staatsdiener. Bei uns ist es umgekehrt. Die Menschen haben Pflichten und die Staatsdiener nehmen sich ihre Rechte, die eigentlich allen zustehen, nur eben nicht den Staatsdienern. In der Funktion eines Amtes hat der Beamte keine Rechte, sondern nur Pflichten.
    Wo soll das alles noch hinführen?
    Ganz bewusst werden die Menschen alle gegeneinander ausgespielt und aufgehetzt. Alle sind dann so abgelenkt, dass die Hauptakteure im Hintergrund ihre Spiele und Machtposition ungehindert weiter führen.

    Wenn man es hier so liest, dann haben sehr viele jetzt eine Mail mit der Preiserhöhung erhalten. Hier handelt es sich eindeutig um eine Täuschung und Betrugsversuch. Aus diesem Grund sollte jeder, der nicht nach 3 Tagen (Frist im Schreiben setzen) eine Kündigungsbestätigung erhält, eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Köln einreichen. Die Staatsanwaltschaft ist verpflichtet dieser Sache nachzukommen. In diesem Fall ist es eigentlich offensichtlich.
    Wir müssen uns alle zusammenschließen, denn die Justiz funktioniert leider nicht mehr wirklich. Nur gemeinsam sind wir stark. Aber wie schon gesagt, wird überall für Spaltung gesorgt. Und so lange jeder allein kämpfen muss, steht er auf verlorenem Posten.

    In Liebe und Verbundenheit
    GottesHelfer
    Jo

    Antworten
  • 9. November 2021 um 10:03
    Permalink

    Ich habe ebenfalls am 8. 11. 2021 abends die Mitteilung erhalten, dass sich meine Abschlagszahlung um ca. 300% erhöhen wird ab dem 15. 11. 2021.
    Das Problem ist, dass das nicht die eigentliche Ankündigung der Preiserhöhung ist, sondern lediglich die Mitteilung über die Veränderung der Abschlagshöhe.
    Die eigentliche Ankündigung zur Preiserhöhung habe ich weder per Mail noch per Post erhalten. Aber: Sie wurde im Kundenportal hinterlegt (Schreiben vom 10. 09. 2021). In diesem Schreiben wird die Preiserhöhung für den 1. 11. angekündigt – also ist die Frist für die Sonderkündigung bereits verstrichen.
    Ich gehe davon aus, dass immergruen dies absichtlich gemacht hat, damit der Kunde die Frist für ein Sonderkündigungsrecht verpasst. Ich gehe auch davon aus, dass die anderen Diskussionsteilnehmer hier ein entsprechendes Schreiben im Kundenportal hinterlegt bekommen haben, es lediglich nicht gesehen haben.
    Die Frage ist: Ist das überhaupt zulässig, ein solches Schreiben NICHT per Mail oder Post zu schicken, sondern es im Kundenportal zu verstecken?
    Habe ich Aussicht auf Erfolg, wenn ich dennoch ein Sonderkündigungsschreiben einreiche?

    Antworten
    • 9. November 2021 um 10:15
      Permalink

      P.S.: Das Schreiben mit der Preisankündigung habe ich natürlich erst heute morgen entdeckt, da ich mich aufgrund der Mailankündigung vom 8. 11. in mein Kundenkonto eingeloggt habe.

      Antworten
      • 9. November 2021 um 12:52
        Permalink

        Diesbezüglich gibt es ein Gerichtsurteil, wonach eine Preiserhöhung nicht nur im Kundenportal vorliegen darf, sondern dem „Kunden zwingend erreichen“ muss:

        Es ist unzulässig, wenn ein Verbraucher lediglich online über das Kundenportal seines Vertragspartners über eine Preiserhöhung informiert wird. Dies hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entscheiden (Urteil vom 19.10.2017, Az. 6 U 110/17).

        Antworten
  • 9. November 2021 um 07:54
    Permalink

    Auch wir haben am 8. 11.21 ziemlich spät am Abend eine Email für eine Preiserhöhung bekommen… Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen weil ich mir so viele Gedanken gemacht habe. Denn wirklich ohne Worte, die wollen meinen Strompreis um mehr als das doppelte erhöhen. Von 150 Euro monatlich auf 330 Euro monatlich! Ich bin fassungslos und mein kopf ist so voll vom nachdenken. Ich habe mir jetzt das Schreiben runter geladen. Und schicke dieses via Email an immergrün? Und gleichzeitig am besten via Post als einschreiben?

    Antworten
      • 9. November 2021 um 09:51
        Permalink

        Einschreiben einwurf reicht? Oder mit Rückschein? 🙂

        Antworten
        • 9. November 2021 um 12:21
          Permalink

          Wir schicken heute den Brief per Einschreiben mit Rückschein. Das kostet zwar knapp 5€, ist aber die sicherste Variante. Da erhalten wir sofort Bescheid, sobald Immergrün (bzw. Rheinsche Elektrizitäts…) den Brief entgegen genommen haben. Und so haben wir notfalls was in der Hand, falls sie sagen, dass unser Brief nicht oder zu spät angekommen sei.

          Das machen wir mittlerweile bei jedem wichtigen Brief so, weil wir beide schon zu oft erlebt haben, dass Kündigungen usw. plötzlich verschwinden.

          Antworten
          • 9. November 2021 um 17:46
            Permalink

            Richtig! Zudem empfehle ich per E-Mail den Widerruf zu versenden. So können Sie nicht nur nachweisen, dass Sie etwas versendet haben, sondern auch den Inhalt.

  • 9. November 2021 um 02:37
    Permalink

    Wir haben heute um 21 Uhr eine E-Mail von Immergrün! erhalten, mit einer Preiserhöhung von 70€ auf 126€ im Monat.
    Diese haben wir am 08.11.21 bekommen, und die Preiserhöhung soll am 15.11.21 wirksam werden.,

    Ich habe mir nun die Vorlage herunter geladen und ausgefüllt, um mein Sonderkündigungsrecht wahrzunehmen. Allerdings wird hier von einer Antwort innerhalb von 14 Tagen ausgegangen. Zu dieser Zeit wäre die Preiserhöhung aber schon wirksam.

    Nach etwas recherche habe ich heraus gefunden, dass eine Preiserhöhung 7 tage vorher anzukündigen ohnehin rechtwidrig ist.

    Wie soll ich mich am besten nun verhalten? Soll ich ein Schreiben aufsetzen und Immergrün bitten, innerhalb von 14 Tagen dadrauf zu reagieren, oder soll ich etwas am Anschreiben ändern, um auf die 7 Tage Frist einzugehen bis zur Preisänderung?

    Antworten
    • 9. November 2021 um 08:14
      Permalink

      In dem Fall sollten Sie wohl die Frist verkürzen. Dass Preiserhöhungen nun nur noch so kurzfristig angekündigt werden habe ich nicht gerechnet. Schauen Sie bitte diese und diese Seite an. Dort finden Sie weitere Hinweise.

      Antworten
    • 9. November 2021 um 23:11
      Permalink

      Es gibt eine Mindestfrist von 72 Stunden. Entspricht 3 Tage. Da am Wochenende oft nicht gearbeitet wird, gesteht man eine Frist von 3 Werktagen zu, um auf ein Schreiben reagieren zu können. Daher würde ich die Kündigungsbestätigung innerhalb von 3 Werktagen per Mail einfordern. Innerhalb dieser Zeit muss auf jeden Fall eine Antwort kommen. Auch wenn es nicht die Kündigungsbestätigung ist, so muss mitgeteilt werden, wann mit der Bestätigung zu rechnen ist. So eine Antwort ist heute über einen Automatismus zu programmieren. Wird in einer Mail um eine Kündigungsbestätigung gebeten, kann automatisch eine Antwortmail generiert werden. Es wird nämlich bestimmt so sein, dass sehr viele jetzt bei immergrün kündigen werden. Und wenn dort recht gleichzeitig 20.000 Mails ankommen, dann können die wenigen Leute dort in den Büros diese nicht alle gleichzeitig abarbeiten. Sagen wir dort arbeiten 20 Leute, wo jeder am Tag max. 100 Aufträge bewältigt, dann sind das 2.000 am Tag. Das bedeutet die brauchen mindestens 10 Tage um alle zu bearbeiten.

      Antworten
  • 7. November 2021 um 23:56
    Permalink

    Zur Information:

    Wir haben die Preiserhöhung von immergrün vom 25.09.2021″Aktuelle Strompreiserhöhung für den Versorgungswinter“ weder per Post noch per E-Mail erhalten. Wir haben dieses Dokument ausschließlich in unserem Kunden-Portal gefunden.
    Interessant daran ist, das Dokument, das aussieht wie ein PDF-Download ist eine „Datei“.
    Diese haben wir erstmal mit dem Editor geöffnet. Natürlich nichts gecheckt, in dem Wirr Warr.
    Man kann dieser Datei durch Umbenennen einfach die Endung „.pdf“ geben um sie zu einem PDF zu machen. Klingt einfach, aber mein Mann ist IT-ler und ich wäre da nicht drauf gekommen. Für einen „Laien“ (wie mich z.B.) komplett unverständlich und nicht nachvollziehbar.

    Hier haben wir auch erst erfahren, dass wir eben doch vom Sonderkündigungsrecht gebrauch machen können.

    Danke Herr Moeschler!

    Antworten
  • 5. November 2021 um 10:46
    Permalink

    Hallo,

    ich bin ein wenig verzweifelt.
    Würde aufgrund der Kostenerhöhungen gern mein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen.

    Leider finde ich in keiner meiner Unterlagen, Emails oder Kontoabbuchungen explizit meine Kundennummer.
    Die Vertragsnummer wird immer als solche ausgewiesen, ansonsten steht auf meinem Überweisungsträger nur nach der Vertragsnummer eine lange Zahlenkombi 1206719-1206708-XXXX wobei XXXX mit jeder Überweisung variiert..

    Handelt es sich bei einer der beiden Zahlen um eine Kdnr? Kann mir jmd helfen?
    Ich danke vorab!

    Antworten
  • 5. November 2021 um 09:16
    Permalink

    Die Adresse die ich habe ist

    immergrün!
    Postfach 210769
    50532 Köln

    und somit eine andere als die im PDF genutzte.

    Habe auch eine exorbitante Erhöhung erhalten von 22ct auf einen kwh-Preis von über 42ct. Ich werde per email u. per Einwurf-Einschreiben kündigen. Ehrlich gesagt begrüße ich das Dadurch erhaltene Sonderkündigungsrecht, da ich eh zum April zu einem günstigerem Anbieter wechseln wollte der mir 15€/Monat spart und ich so früher aus dem Vertrag komme.

    Allerdings frage ich mich ob die Erhöhung überhaupt rechtens ist und nicht den Tatbestand des Wuchers erfüllt. Durchschnittspreis für Strom in Deutschland liegt bei 30.42ct

    Antworten
    • 5. November 2021 um 10:48
      Permalink

      Habe ebenfalls die Anschrift
      immergrün!
      Postfach 21 07 69
      D- 50532 Köln

      In meinem Mailverlauf

      Antworten
    • 7. November 2021 um 14:24
      Permalink

      Guten Tag,

      Laut AGB der Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH, Punkt 17. Widerrufsbelehrung Widerrufsrecht für Verbraucher gemäß § 13 BGB ist die Adresse Im Mediapark 8, 50670.

      „(Rheinische Elektrizitäts- und
      Gasversorgungsgesellschaft mbH, Im Mediapark 8, 50670 Köln, per Telefon: 0221/98599985
      oder per E-Mail an kontakt@kundenservice-energie.de)…“

      https://verbraucherhilfe-stromanbieter.de/wp-content/uploads/2021/10/immergruen_Strom_Gas_AGB_210112.pdf

      Herr Moeschler hat das „Postfach: 21 09 29“ angegeben.
      Auf unseren Schreiben wird die immergrün!, Postfach 21 07 69, 50532 Köln angegeben.
      Wir sind nun auch ein wenig verwirrt, wohin wir unsere Kündigung senden sollen.
      Senden wahrscheinlich einfach sicherheitshalber mehrere Kündigungen raus.

      Antworten
      • 7. November 2021 um 15:58
        Permalink

        vielen Dank für Ihre Anmerkung. Ich prüfe das. Erschwerend kommt hinzu, dass laut Handelsregister der Standort nach Leverkusen verlegt werden soll…
        Ganz wichtig ist, dass Sie die Kündigung vorsichtshalber an die Andresse senden, die Ihnen in den Schreiben mitgeteilt werden. Senden Sie vorsichtshalber die Schreiben auch per E-Mail raus.

        Antworten
  • 28. Oktober 2021 um 22:59
    Permalink

    Hallo,
    ich möchte gerne einmal meine jüngsten Erfahrungen mit Immergrün berichten.
    Vor einigen Tagen bekam ich ein Schreiben, indem mir mitgeteilt wurde, dass sich mein Abschlag wegen Erhöhung der Beschaffungskosten um 150% erhöht.
    Ich schrieb eine Mail und erklärte, dass ich dies nicht akzeptiere, da mehrere Formfehler im Schreiben vorlagen. Unter anderem fehlt der Hinweis auf ein Sonderkündigungsrecht.
    Einen Tag später bekam ich ein bearbeitetes korrigiertes Schreiben.
    Nun überlegte ich, ob ich jetzt kündige, oder ob ich einen Anspruch auf den Preis aus meinen noch über ein Jahr dauernden Vertrag habe.
    Bevor ich überhaupt etwas unternehmen konnte, bekam ich heute eine Bestätigung meiner Kündigung zum nächsten Termin. Seltsam, da ich noch gar nicht gekündigt hatte.
    Weiß zufällig jemand, was das soll?
    Ich würde mich über Kommentare freuen.

    Antworten
    • 9. November 2021 um 23:34
      Permalink

      Jemand der auf Formfehler aufmerksam macht, hat Ahnung. Und jemand der Ahnung hat, der wird seine Rechte einklagen. Von daher wollen sie dich lieber schnell los werden.
      Wenn sie die Preiserhöhung einem Gericht plausibel darlegen können, dann ist die Erhöhung auch zulässig. Aber eine Erhöhung um über 100% einem Gericht plausibel erklären zu können, dürfte wohl sehr schwer werden. Da hatten schon andere Teilnehmer hier richtig von Wucher gesprochen.
      Ob ein langer Klageweg Sinn macht, oder man doch besser nur den Anbieter wechselt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Da ich in den letzten 15 Jahren die Erfahrung gemacht habe, dass die Justiz nicht funktioniert, würde ich auf eine Klage verzichten und einfach den Anbieter wechseln. Sollten sie auf ein Fortbestehen des Vertrages pochen, werde ich natürlich klagen. Ich würde aber meine Zahlungen einstellen, denn wenn das Geld erst einmal weg ist und die Firma Konkurs geht (was mehr als wahrscheinlich ist), bekommst du kein Geld zurück. Ich notiere mir den Zählerstand am 15.11.2021 und zahle nur das, was vereinbart war.

      Antworten
  • 30. Juli 2021 um 18:51
    Permalink

    Ich ziehe demnächst um und wollte Meinen Gasvertrag bei immergrün kündigen. Habe vor 4 Tagen dort angerufen, da hieß es ich kann von meinem Sonderkündigungsrecht gebrauch machen und ganz leicht kündigen. Habe das Schreiben dann per Einwurf verschickt und bin heute auf diese Seite hier gestoßen und habe selbst noch mal die AGB’s überprüft und siehe da, ein Umzug bedeutet nicht das man kündigen kann. Also rief ich erneut an und schilderte meine Lage und wieder hieß es ich soll doch einfach kündigen. Ich meinte dann das in den AGB’s ja steht das ich dann eine Strafe zahlen muss, daraufhin wusste der Kundenberater auch nicht weiter und leitete mich in die Fachabteilung weiter. Dort sagte man mir das ja viele Kund*innen die AGB’s nicht lesen würden und der Mann klang so als würde er sich über solche Leute lustig machen. Er meinte dann das ich verpflichtet bin meinen vertrag mit in die neue Wohnung zu nehmen, da ich aber als Untermieterin dort einziehe muss ich einen Untermietervertrag einreichen, dann kann ich tatsächlich kündigen. Die ganze Zeit bestand er darauf das ich sämtliche Unterlagen per Mail einreichen sollte, als ich aber meinte das sein Kollege mir vor 4 Tagen sagte ich soll alles per Post verschicken sagte er wirklich zu mir: „Das scheint ja ein neuer Kollege zu sein der grade fertig mit der Schulung ist, ich werde mal rausfinden wer das ist.“
    Da ich ja weiß das immergrün gerne mal behauptet das Mails nicht ankommen kam mir das extrem suspekt vor. Ich warte jetzt ab bis ich den Untermietervertrag verschickt habe, mal sehen was passiert.

    Antworten
    • 9. November 2021 um 23:47
      Permalink

      Es gibt keine Pflicht bei Umzug im Vertrag zu bleiben. Das ist ein unzulässiger Passus, der Null und nichtig ist. Aber leider funktioniert unsere Justiz nicht und große Firmen kommen mit solchen Dingen oft durch. Leider sind Richter meist nicht wirklich unabhängig. Wenn sie aufsteigen wollen, müssen sie sich gewissen Spielregeln unterordnen. Wer glaubt, dass es in Deutschland keine Korruption gibt, der muss sehr naiv sein. Hier ist alles nur nicht so offensichtlich wie in anderen Ländern. Aber wer sich mit der Thematik mehr beschäftigt, der wird sein blaues Wunder erleben.

      Antworten
  • 11. Mai 2021 um 09:35
    Permalink

    Guten Tag,

    meine Schwester zieht zum 1.6.21 kurzfristig um. Sie hat aktuell einen Vertrag bei Immergrün. In den AGBs hatte ich gelesen, dass sie kein Sonderkündigungsrecht hat. Statt dessen soll ja der aktuelle Vertrag mitgenommen werden. Als sie den Umzug telefonisch anmelden wollte, bot man ihr einen neuen günstigeren Vertrag an. Als ich die Konditionen prüfte war klar, dass das gelogen war. Sie hätte nichts gespart. Also hat sie heute dort nochmal angerufen. Der Mitarbeiter sagte ihr dann, dass man Verträge nicht mitnehmen kann, da sie an die Zählernummer gebunden sind. Sie hätte aber ein Sonderkündigungsrecht. Er erklärte ihr auch, was sie in die Kündigung schreiben soll.

    Nun habe ich auf dieser Seite gelesen, dass in der Vergangenheit auch anderen Kunden so etwas gesagt wurde und sie dann im nachhinein einen „Nichterfüllungsschaden“ leisten mussten. Können Sie mir sagen wie hoch der wäre? Sollte sie lieber doch nicht kündigen? Sie möchte halt keinen neuen Vertrag mit denen.

    Über eine Rückmeldung, was sie tun kann, wäre ich sehr dankbar!

    Freundliche Grüße

    Antworten
    • 11. Mai 2021 um 17:16
      Permalink

      Ich würde Kündigen unter Hinweis auf das telefonisch zugestandene SOnderkündigungsrecht. In etwa so:
      sehr geehrte Damen und Herren,
      im Telefonat vom xx.xx.2021 hat Ihr Mitarbeiter mir ein Sonderkündigungsrecht für den Umzug zugestanden. Aufgrund dieser Zusage möchte ich den Vertrag vorzeitig im Einvernehmen mit Ihnen kündigen. VOraussetzung ist natürlich, dass keine Zusatzkosten entstehen.
      Viele Grüße,
      Ihr Name

      Antworten
  • 16. April 2021 um 13:21
    Permalink

    Hallo,
    Ich habe ein 2 Jahr Strom Vertrag mit immergrün, ab erste April bin ich in neue Wohnung umgezogen und jetzt seit 2 Tage habe ich ein zweite Stromvertrag (für 13 Monaten) mit Vattenfall unterschrieben. Gestern kommt die info von Vattenfall dass ich immer grün nicht kündigen kann.
    Ich weiss nicht, was kann ich jetzt machen. 🙁
    Mit freundlichen Grüßen
    Khoshkaki

    Antworten
    • 30. April 2021 um 17:42
      Permalink

      Nehmen Sie bitte Kontakt mit immergrün und mit Vattenfall auf.
      Wichtig für SIe zu wissen:
      – immergrün sieht kein Sonderkündigungsrecht bei einem Umzug vor.
      – Pro Abnahmestelle kann Ihnen nur ein Vertrag vorliegen.

      Antworten
  • 18. März 2021 um 10:46
    Permalink

    Stimmt das, dass es Immergrün 365 AG als Gasanbieter nicht mehr gibt? Ich erreiche tel. niemanden!
    Gibt es einen Rechtsnachfolger ?

    Antworten
  • 6. Februar 2021 um 15:48
    Permalink

    Hallo Herr Moeschler,

    vielen Dank für die hier puplizierten Empfehlungen und Informationen zur Kündigung des Stromliefervertrags bei immergrün! Ihre Ausführungen kann ich nur bestätigen!

    Auch ich möchte meinen Stromliefervertrag bei immergrün kündigen. Allerdings bin ich bzgl. des Kündigungsdatums unsicher. Ihr Rat wäre mir zur Sicherheit eine große Hilfe. Folgende Daten kann ich ihnen liefern.

    Datum der Auftragsbestätigung: 16.05.2019
    Datum der Vertragsbestätigung: 23.05.2019
    Versorgungsbeginn: 01.07.2019
    Vertagslaufzeit: 24 Monate
    Kündigungsfrist: 12 Wochen zum Vertragsende

    In den bei Vertragsabschluss überlassenen AGBs ist die „365 AG“ genannt. Nach ihren Ausführungen hat der Firmenname zu „Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH“ geändert. An wen muss ich meine Kündigung richten?

    Schon jetzt vielen Dank für ihre Antwort.
    Beste Grüße
    Jens

    Antworten
    • 8. Februar 2021 um 23:04
      Permalink

      Lieber Jens,
      entscheidend ist der Versorungsbeginn. Kündigen Sie daher zum 30.06.2021.
      Bezüglich der Kündigung habe ich ja die Adresse „Rheinische…“ angegeben. Dies sieht das Unternehmen in seiner aktuelle Widerrufsvorlage (Stand 8.2.2021) ebenfalls vor.
      In der AUftragsbestätigung haben Verbraucher häufig in Ihren AGBs stehen, dass sie an die 365 AG und nicht an immergrün kündigen sollten (so schildern Sie es ja ebenfalls). Weil es die 365 AG nicht mehr gibt, müsste nun die KÜndigung an die „RHeinische…“ gehen. Dies würde auch dafür sprechen.
      Mir ist bekannt, dass Kündigungen in der Vergangenheit schon an das falsche Unternehmen zugestellt wurden. Daher kündigen Sie auf jeden Fall zusätzlich per E-Mail.
      Viel ERfolg!
      Matthias MOeschler

      Antworten
    • 20. Oktober 2021 um 18:09
      Permalink

      aufgrund der Preiserhöhung,wirksam ab dem 20.22.2021 kündige ich fristgerecht einen Tag vor Wirksamwerden der Preiserhöhung meinen Energievertrag Gas mit Ihnen

      Antworten
  • 21. November 2020 um 12:17
    Permalink

    Super Beitrag! Ich habe bei meinem letzten Umzug quasi von immergrün zu immergrün gewechselt und dabei eine ganz besonders hinterlistige Masche kennengelernt: Weil ich beim Vertragswechsel den Dauerauftrag gekündigt und versehentlich eine Frist überschritten hatte, wurde ich verwarnt und habe noch innerhalb der Zeit bezahlt, nach der der Fall an ein Inkasso-Unternehmen (EWD) gehen sollte. Trotzdem schrieb mir eine Woche später ein solches Unternehmen und verlangte natürlich 40€ Inkassogebühr. Mein Einspruch wurde ignoriert und mit rechtlichen Konsequenzen gedroht, also hab ich bezahlt und mich an immergrün gewendet, den Prozess sofort zu stoppen und mir das Geld zu erstatten. Obwohl ich also meine Rechnung inzwischen zweimal bezahlt hatte, kam noch ein Brief, dass in einer Woche ein Verfahren eröffnet wird.
    Nach all den Maschen hab ich dann den Grund herausgefunden: Der Eigentümer von EWD-Inkasso ist Gesellschafter bei der 365 AG. Das hier war kein Verfahren, sondern eine Masche und was man für schlechten Kundenservice hält, ist in Wirklichkeit ein parasitäres Geschäftsmodell. Ich hoffe, dass beide Unternehmen an Rechtsstreits zugrunde gehen und anderen Leuten sowas erspart bleibt.

    Antworten
  • 16. November 2020 um 22:35
    Permalink

    Interessant.

    Ich habe nun bei Immergrün bzw. der 365 AG fristgerecht gekündigt per Einschreiben. Die Kündigung wurde mir auch per Mail bestätigt zum Juli 2021. Passt auch soweit. Danach habe ich nun fristgerecht meinen Umzug gemeldet zum 1.1.2021. Nun kam eine Mail mit den Konditionen am neuen Wohnort mit neuer 24 monatiger Vertragslaufzeit. Ich hätte nichts weiter zu tun als innerhalb von 14 Tagen mit eindeutiger Formulierung auf dieses Angebot einzugehen. Was meint Ihr? Einfach nicht antworten oder direkt widersprechen und auf das Ende der Vertrages im Juli hinweisen?

    Ich hab beim letzten Mal das Ganze auch durch gemacht und vorher leider nicht gekündigt und mich erneut auf eine volle Vertragslaufzeit von 12 Monaten eingelassen. Daher habe ich vor der Umzugsmeldung gekündigt.

    Antworten
  • 21. November 2019 um 17:30
    Permalink

    Eine Preiserhöhung in den AGB dürfte unwirksam sein, da es eine versteckte Preiserhöhung ist. So ein entscheidender Faktor muss ausdrücklich mitgeteilt werden. Darüber hinaus ist eine Erhöhung auf 28 Euro nicht mit Kostensteigerungen zu begründen, sondern es handelt sich um eine Erhöhung des Gewinnanteils, daher überhöht=unwirksam. Da 365 AG gerne Sachverhalte ignoriert, einfach den vereinbarten Preis berechnen und zahlen. Dann kommt eine Reihe von Mahnungen und Drohungen (Sachverhalt mitteilen und dann schweigen), oder gar ein Mahnbescheid (unbedingt widersprechen), danach hört man vermutlich nie wieder etwas (so war es hier), weil 365 ein hohes Kostenrisiko hat und genau weiß, dass sie im Unrecht sind. Hunde die bellen, beißen nicht. Das ist keine Rechtsberatung, sondern meine persönliche Sichtweise/Erfahrung.

    Antworten
  • 14. November 2019 um 11:21
    Permalink

    Hallo,

    habe im Internet gelesen, dass bei AGB-Änderungen man aus dem Vertrag kann, sprich kündigen. Trifft das so zu?
    Immergrün hat mich nicht über die AGB-Änderung zum 1.7.19 informiert. Jetzt sehe ich im Kundenportal das es eine Änderung gab.

    Kann ich aus dem Vertrag? Zahle 28 Euro Grundgebühr und habe bereits zum 30.04.2020 ordentlioch gekündigt.

    Für jeden Tipp bin ich sehr dankbar!

    Sven

    Antworten
    • 14. November 2019 um 23:23
      Permalink

      Vor Wirksamwerden der AGBs können Sie Ihr Sonderkündigungsrecht wahrnehmen!
      Achten Sie auf meine HInweise zur Sonderkündigung!
      Viel ERfolg
      Moeschler

      Antworten
  • 7. November 2019 um 19:28
    Permalink

    Auch ich habe mit immergrün Schwierigkeiten gehabt Zahlungen würden zu spät kommen haben auch mit Inkassounternehmen gedroht . Bonus Zahlung musste angemahnt werden und auf einmal wurden die Abschläge auf kurioseweise fast verdoppelt die Bonus Zahlung kommt dann beim Wechsel wieder fast oben drauf. Kommen jetzt nach einem guten halben Jahr angeblich sind Fehler in der Rechnung wollen wohl noch Geld haben aber nicht von mir, Es ist im warsten Sinn ein Krimminelles Unternehmen. Also bloß die Hände weg von denen. Es gibt wirklich Seriöse Unternehmen.

    Antworten
  • 30. Oktober 2019 um 09:25
    Permalink

    Hallo,
    hab gestern den 29.10.2019 von meinem geplanten neuen Stromanbieter die Nachhricht erhalten wonach ich noch bis zum 14.12.2020 an Immergrün gebunden bin. Belieferungsbeginn war am 15.12.2018. Ende des Belieferungsjahres würde der 14.12.2019 sein.Kündidigung nicht akzeptiert weil der Vertag am 03.10.2018 geschlossen wurde,somit hätte die Kündigung spätestens Mitte August 2019 rausgehen müssen,das ist doch lächerlich da ja Vertragsbeginn und Lieferbeginn nicht das selbe Datum beinhalten und somit auch keine vollen 12 Monate Lieferung für eventuelle Bonis Zustande kommen würden.Da ich in diesem Fall dann ja zum 02.10.2019 aus dem Vertrag gewesen wäre und somit auch nur 9 Monate von Immergrün beliefert worden wäre. Bei anderen Strom oder Gasanbietern hab ich das Problem nicht. Strom oder Gaslieferbeginn = Vertragsbeginn.

    Antworten
  • 8. September 2019 um 11:40
    Permalink

    Hallo, habe am 22.02.2018 Gaslieferungsvertrag mit Immergrün/365 AG für Lieferung ab 01.01.2019 geschlossen. Preis war sehr gut. Vertragslaufzeit 12 Monate. Am 14.08.2019 per Mail zum 31.12.2019 gekündigt. Immergrün meint, die Kündigung wäre nur zum 22.02.2020 möglich!? Habe unter Fristsetzung auf den 13.09.2019 nunmehr anwaltliche/gerichtliche Schritte angedroht. mal sehen!
    Gruß OK

    Antworten
  • 21. Mai 2019 um 19:26
    Permalink

    Ich war bei Immergrün/365AG als Strom Kunde. Ende der Belieferung war der 31.03.19. Mein Grundversorger hatte meinen Zählerstand am 28.03. angefordert. Der Grundversorger informiert dann immer den Belieferer…
    2 Wochen nach Ende habe ich die Schlussrechnung per Mail angefordert. Keine Antwort. Check24 (Damals Vermittler) auch angeschrieben. Die sagten, dass die für die Schlussrechnung 6 Wochen Zeit haben. Nach 5 Wochen erneut eine Mail grschrieben wann die kommt. Antwort: Wir haben keinen Zählerstand… Nach folgenden Mail und rechtliche Androhingen habe ich nach exakt 6 Wochen die Schlussrechnung erhalten. Mein Guthaben von ca 450 euro soll Zeitnah überwiesen werden… 7 Tage sind bereits um. Wenn innerhalb 14 Tage das Geld nicht auf meinem Konto ist werde ich sofort die Schlichtungsstelle informieren. Diese Firma ist meiner Meinung nach das aller Letzte. Schon die Sofortbonus Auszahlung lief nicht korrekt. NIEMALS NIEMALS NIEMALS WIEDER!!!!

    Antworten
  • 9. Mai 2019 um 10:13
    Permalink

    Hi.
    Ich kann den Ärger hier gedanklich nachvollziehen, möchte der Fairness halber aber auch meine Erfahrung mitteilen.
    – Immergrün ist deutlich günstiger als andere Anbieter, also Vertrag abgeschlossen:
    Abeitspreis mit Rabatt und niedriger Grundgebühr, 5,60 Eur und 100 Eur Willkommensbonus nach 90 Tagen
    – Willkommensbonus lässt auf sich warten, eine einfache Mitteilung von mir, per eMail, auf welches Konto die 100 Eur gezahlt werden sollen wird umgehend beantwortet und auch die Zahlung erfolgt prompt. Positiv überrascht.
    – Strompreise steigen – die „Kleinen“, zu denen Immergrün auch gehört, kommen in Probleme mit ihren Kampfpreisen und ihrer Mischkalkulation
    – In einem Brief (nicht per eMail) kommt die freudige Info ins Haus dass der „Arbeitspreis“ stabil gehalten werden kann — jedoch wird der Grundpreis auf 27 Eur erhöht. Das ist knackig, zumal ja auch der Arbeitspreis-Rabatt im zweiten Jahr wegfällt. Gleichzeitig kommt ein „Angebot“ für Bestandskunden – ebenfalls ziemlich hoch. Für wechselfaule Kunden eine Falle.
    – Erfahrungsberichte zu Immergrün und Kündigung lassen mich tief durchatmen, trotzdem freundlich per eMail, mit angehangener PDF gekündigt — kurze Zeit später die Bestätigung. Wieder positiv überrascht.

    Also seid freundlich zu dem Kundendienst, die machen auch „nur“ ihre Arbeit.
    Dass das Geschäftsmodell der Firma auf Wechselfaulheit, „vergessenen“ Bonus und derartige Tricks abzielt, na ja, da muss man halt aufpassen.
    Auch im Text versteckte Kostenerhöhung zu nutzen ist nicht die feine Art, aber auch nichts Neues – aufpassen und lesen bevor man was akzeptiert, dann kann man durchaus ordentlich sparen.

    Antworten
  • 1. April 2019 um 16:50
    Permalink

    Heute hat die 365 AG bei mir einfach mal eben etwas über 400 Euro abgebucht. Eine Rechnung habe ich im Vorfeld weder per Email noch per Post erhalten. Ich habe das Geld jetzt zunächst einmal zurückbuchen lassen, vielleicht hält es ja jetzt jemand für angezeigt, mir zu erklären wie dieser Betrag zustande gekommen sein soll.

    Gruß aus Kiel
    Malte

    Antworten
    • 2. April 2019 um 17:45
      Permalink

      Ich sehe gerade, ich habe gestern gepostet, deshalb sicheheitshalber: Das ist KEIN Aprilscherz, die haben sich wirklich die Freiheit genommen…

      Antworten
  • 16. März 2019 um 14:20
    Permalink

    Hallo!
    Ich habe meinen Vertrag bei Immergrün fristgerecht per Email und zusätzlich zur Sicherheit auch noch per Einschreiben/Einwurf gekündigt.
    Leider hatte der Versand und die Bezahlung des Einschreibens nicht den gewünschten Effekt: Verbindlichkeit und Sicherheit. Der Sendungsverfolgung habe ich entnommen:

    „Der Empfänger wurde benachrichtigt. Die Sendung liegt zur Abholung in der zuständigen Filiale der Deutschen Post (Breite Str. 6 – 26, 50667 Köln) bereit.“

    Ich habe zu im Internet recherchiert und muss leider feststellen, dass das Einschreiben als nicht zugestellt gilt (frag-einen-anwalt.de):

    „Beim einfachen Einwurfeinschreiben, dokumentiert die Post die Einlieferung, liefert aber keinen Rückbeleg. Statt dessen ist der Sendungsstatus online einsehbar und lässt sich zu Beweiszwecken ausdrucken. Dieser Zustellnachweis wird von den Gerichten anerkannt, denn das Schreiben ist mit dem Einwurf in den Briefkasten im Bereich des Adressaten angelangt. Macht er seine Post nicht auf, ist das sein Problem – mit allen Folgen, die sich daraus ergeben. Hierzu wird an die Adresse des Gegners zugestellt.
    „Die Sendung wurde zur Abholung bereitgelegt.“ bedeutet, dass sie noch nicht abgeholt wurde und bei der Post bereit liegt, eine Zustellung an ihn ist noch nicht erfolgt. Die Post bezeichnet dies lediglich als Postfach, es ist nicht sein „Briefkasten“.“

    Das Einschreiben hat also demnach in meinem Fall keinen Sinn gemacht! Wenn man auf Nummer sicher gehen, will muss man anscheinend persönlich nach Köln fahren und dafür sorgen, dass jemand die Kündigung entgegen nimmt. Am besten unter Anwesenheit von Zeugen.

    Gruß
    AR

    Antworten
    • 18. März 2019 um 22:18
      Permalink

      Ich vermute, dass Sie ein Übergabe-Einschreiben gewählt haben. Denn dieses Einschreiben darf nur gegen Unterschrift übergeben werden und es darf nicht einfach in den Briefkasten geworfen werden. Wichtig ist, dass Ihr Einschreiben in den Briefkasten geworfen werden darf, denn dann ist es dem Adressaten zugegangen. Daher wählen Sie ein Einschreiben/Einwurf. Wie der Name schon sagt, darf dieser Brief in den Briefkasten eingeworfen werden.

      Antworten
  • 17. Februar 2019 um 13:14
    Permalink

    Hallo, ich bekam vorgestern eine Email von Immergrün mit der Ankündigung, dass der Grundpreis von 6,01 Euro auf 32 Euro monatlich erhöht wird! Habe gerade per Email und Post gekündigt und bestimmt, was kommt…
    Danke für die Seite und die guten Tipps!

    Antworten
  • 5. Februar 2019 um 18:59
    Permalink

    bei mir genau das gleiche, von Vattenfall zu immergrün gewechselt zum 01*12*2018, fing schon gleich mit Theater an. Hatte vertraglich 11 Abschläge über verivox bekommen und einen Sofortbonus von 80 Euro nach spätestens 60 Tage nach Lieferbeginn. Abgebucht wurde nicht, stattdessen erhielt ich am 21*12*18 eine Mahnung, ich befinde mich mit 114€ im Verzug und es wären 12 Abschläge fällig keine 11 wie vereinbart. Daraufhin beschwerte ich mich sowohl bei verivox als auch bei immergrün. Nach sechs Wochen ein Entschuldigungsanruf von einer Frau Fischer, die mir versicherte, dass sie die Abschläge auf 11 ändern würde und auch der Sofortbonus in der Folgewoche ausgezahlt werden sollte. Wurde er aber nicht stattdessen nur dummes Gelaber sie hätten keine Bankverbindung etc., werde jetzt die Abschlagzahlungen aussetzen bis ich meine Differenz zurück habe inkl. der 40€ Verzugspauschale. Gekündigt habe ich direkt schon nach der Mahnung per mail und die Kündigung wurde auch schriftlich bestätigt.

    Antworten
  • 12. Januar 2019 um 12:07
    Permalink

    Und täglich grüßt das Murmeltier…
    Nachdem die Grundpreise für Gas so nebenbei um über 300 % angehoben wurden, kam nun eine Mail von Idealenergie, meinem Stromversorger, auch ein Unternehmen der 365 AG, mit den neuen AGB.
    Originalzitat:
    „zum 01.02.2019 ändern sich unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für Gewerbekunden und Verbraucher. Ab dem 01.03.2019 erfolgt die Erhöhung Ihres monatlichen Grundpreises auf dann 26 Euro. Ein ursächlicher Zusammenhang mit den AGB-Änderungen besteht nicht, diese werden lediglich an aktuelle Entwicklungen in Rechtsprechung und Datenschutz angepasst.“
    „Sie haben bis zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen das Recht, Ihren Energieliefervertrag außerordentlich zu kündigen. Dies ist immer der Fall, wenn nachträgliche Änderungen der Vertragsbedingungen Ihrer Energielieferung erforderlich sind.“
    Komisch, auf mein Sonderkündigungsrecht wegen der Preiserhöhung um die Kleinigkeit von exakt

    758 % !!!!!

    wurde ich nicht hingewiesen.

    Also das grenzt wirklich an Wucher und Betrug. Titel der EMail:
    „Anpassung unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen (für Gewerbekunden und Verbraucher) und Ihrer Preise“

    Ich hab ja Glück dass der Scheiss nicht im Spam gelandet ist und ich nun kündigen kann.

    Übrigens, meine schriftliche Kündigung des Gasvertrages war nach 2 Wochen noch nicht im System, laut Telefonservice, daher habe ich noch mal per Mail gekündigt. Das ist nun durch. Gott sei Dank. Bin froh wenn ich mit der 365AG nichts mehr zu tun habe!

    Antworten
  • 9. Januar 2019 um 21:28
    Permalink

    Hallo, ich habe am Montag 07.01. bei immegrün per Mail mit ihrer Vorlage gekündigt.

    Einzig ein Kündigungsdatum zum 13.03.19 (Versorgungsbeginn war am 14.03.18) hatte ich eingefügt.

    Nun kam schon die Antwort:

    Die wirksame Kündigung eines Vertrages setzt jedoch voraus, dass diese form- und fristgerecht und darüber hinaus auch zum richtigen Zeitpunkt ausgesprochen wird.
    Dieses ist bei der von Ihnen ausgesprochenen Kündigung leider nicht der Fall, sodass wir Ihrem Wunsch, den Vertrag zu beenden, derzeit nicht entsprechen können.

    Vielleicht möchten Sie Ihren Wunsch nochmal überdenken?

    –> Form und fristgerecht und zum richtigen Zeitpunkt habe ich doch gekündigt. Ist das Enddatum falsch?

    Was ist ihre Meinung dazu? Dort anrufen nutzt sicherlich nichts oder?

    Danke im voraus
    Karl

    Antworten
  • 7. Januar 2019 um 09:12
    Permalink

    Ich habe vor knapp einem Jahr einen Vertrag bei immergrün für Gas- sowie für Stromversorgung abgeschlossen. Nun erhielt ich einen Brief von immergrün Gas. Eine Seite mit viel allgemeinem Blabla und einem Werbeflyer und eigentlich wollte ich das Zeug schon wegwerfen, weil es wie Werbung aussah. Mittendrin, so in einem Halbsatz, wurde erwähnt, dass die Grundgebühr von monatlich 5 Euro auf 23 Euro angehoben wird. Also das finde ich schon mal unverschämt, eine Preiserhöhung um über 300 % obwohl in dem Schreiben noch erwähnt wird, dass die Preislage sich für die Anbieten kaum verändert hat. Aber das ganze auch noch so zu tarnen, dass es erst bei sehr genauem lesen auffällt und dann ganz klein unter dem Schriftsatz noch auf das Sonderkündigungsrecht hinzuweisen, das einem bei Preisänderungen zusteht, ist schon ein starkes Stück. Jeder seriöser Anbieter weist deutlich auf Preisänderungen hin, mit dem Vergleich der alten und neuen Preise. Ich musste erst mal den Vertrag raussuchen, um nachzusehen, wie viel die Änderung ausmacht. In meinem Schreiben stand nur „…wird der Grundbetrag daher auf 23,- Euro angehoben…“.
    Wie gesagt schön versteckt in einem Halbsatz.
    Schriftliche Kündigung vor zwei Wochen verschickt und heute nachgefragt. Noch nicht im System. Dann eben noch mal per Mail…

    Antworten
  • 22. November 2018 um 06:16
    Permalink

    Ich habe am 13.11.2018 ein Schreiben mit einer saftigen Erhörung des Grundpreises von immergrün erhalten. Das Schreiben verwies darauf, ich hätte bis zum Inikrattreten der Preiserhöung (1.1.2019) ein Sonderkündigungsrecht. Darauf hin habe ich per email am 19.11 von meinem Sonderkündigungsrecht aufgrund einer Preiserhöhung Gebrauch gemacht. Nun hat immergrün am 21.11 folgendes Schreiben (per Email) geschickt: „Ihrem derzeitigen Wunsch nach einer außerordentlichen Kündigung kann so nicht entsprochen werden, weil der Vertrag für eine feste Laufzeit geschlossen wurde, innerhalb derer eine Kündigung grundsätzlich nicht möglich ist.“ Eine Zeitgleich aus dem gleichen Grund erfolgte Sonderkündigung meines Stromvertrags wurde hingegen bestätigt.
    Kann Immergrün die Sonderkündigung mit Verweis auf die feste Laufzeit des Vertrags ablehnen? Was kann ich tun?

    Antworten
  • 25. September 2018 um 23:51
    Permalink

    Ich muss etwas in meinem Beitrag korrigieren:
    Die Rechnung erhielt ich am 12.6.2018.
    Kündigung am 13.6.2018.

    WICHTIG
    Desweiteren Preiserhöhung
    Grundpreis von 16,00€ auf 38,00€ Und
    Von 4,6 Cent kWh auf 5,7 Cent kWh!!
    Absoluter Wucher….
    Dürfen die das?
    Danke

    Antworten
    • 26. September 2018 um 06:34
      Permalink

      EIne derartige Preiserhöhung sehe ich als unzulässig an – Diesem Thema habe ich einen eigenen Beitrag gewidmet.
      Auf Wunsch biete ich Ihnen an, ein Musterschreiben bereitzustellen. Dazu benötige ich allerdings das Schreiben mit der Preiserhöhung per Mail an mrmoeschler(at)gmail.com.

      Antworten
  • 25. September 2018 um 23:37
    Permalink

    Guten Tag,
    Ich benötige einen Rat.
    Mein Gas-Vertrag bei Immergrün lief am 31.5,2018 aus.
    Wegen Krankenhausaufenthalt habe ich den Kündigungstermin verpasst.
    Am 12.Juni bekomme ich die Endanrechnung und habe den Vertrag mit folgendem Wortlaut gekündigt:
    Hiermit kündige ich den Gaslieferungsvertrag zum nächstmöglichen Termin aber spätestens zum 31.5.2019.
    So weit so gut.
    Ich habe mich jetzt gewundert warum ich keine Preisanpassung erhalten hatte und rief die Hotline an.
    Da teilte man mir mit, dass die Preisanpassung am 12.5.2018 per Mail an mich geschickt wurde. Ich bat um eine weitere Zusendung dieser Mail, denn ich hatte nichts erhalten.
    Antwort:
    EIN WEITERES MAL KANN DIESE MAIL NICHT RAUSGESCHICKT WERDEN!
    Bitte?
    7 weitere Male die Hotline angerufen.
    Dann stellt sich raus, dass die Preierhöhung in der Rechnung und zwar in der Rechnungsaufstellung über 3 Zeilen erwähnt wurde, was ich nicht gesehen habe. Absoluter NEPP!

    Dann berief ich mich auf meine Kündigung : zum nächstmöglichen Termin, denn die Kündigung hatte ich am 13.6.2018 verschickt, sie wurde auch akzeptiert, Die außerordentliche Kündigungsfrist war der 31.7.2018.
    Die wird aber abgelehnt, weil das Wort außerordentlich fehlt.
    Was kann ich tun, ich habe eine Rechtsschutzversicherung.
    Danke für einen Ratschlag, auch wenn die Kündigung sehr kurz gehalten wurde.
    Gruß
    Heike

    Antworten
    • 26. September 2018 um 06:37
      Permalink

      Wie oben beschrieben: Problematisch könnte sein, wenn der Wortlaut „zum nächsten möglichen Termin“ gewählt wurde und nicht klar gemacht wird, dass auf die Preiserhöhung bezogen wird.
      Auch Ihnen biete ich an, ein Musterschreiben zuzusenden, da die Preiserhöhung unzulässig sein dürfte (siehe vorherigen Kommentar von mir).

      Antworten
  • 13. September 2018 um 18:19
    Permalink

    Hallo Herr Möschler,

    erstmal vielen Dank für die Ihre Arbeit hier und die brauchbaren Tipps. Ich bin nun nach einigem hin- und her (Lieferbeginn ungleich Vetragsbeginn, Kündigungsmail nicht erhalten, Sofortbonus nicht ausgezahlt – da Bankverbindung unbekannt) mit Hilfe Ihrer Formulierungen aus meinen Verträgen mit der 365AG raus. Es gibt eine kleine Besonderheit, mir wurde kurz nach einem Rückruf der 365AG, bei dem ich sehr klar meinen Standpunkt bezüglich des Vertragsveginns darstellte, eine Kündigungbestätigung per Mail zugesandt. Obwohl ich ja quasi nur telefonisch “gekündigt“ habe, allerdings mit Ende zum Lieferende. Ich habe dann nochmal schriftlich (Einschreiben) gekündigt. Dies wurde nicht erneut bestätigt. Auf Nachfrage hieß, es Kündigungsbestätigung ist ja bereits raus, warum ich überhaupt anrufe. Mein Hinweis, die Bestätigung sei 2 Tage vor dem Datum meines Kündigundschreibens datiert, wurde mit Floskeln á la „Kündigungsprozess“ läuft, abgetan. Nun frage ich mich, kann die 365 AG einen juristischen Fallstrick kreieren, in dem Sie sich sich auf die unterschiedlichen Datumsangaben beruft und die Kündigung nicht wirksam ist oder ist die Bestätigungsmail erstmal rechtsicher?

    Beste Grüße,
    Dominik Keller

    Antworten
    • 13. September 2018 um 18:42
      Permalink

      Hallo Herr Keller,

      ich kann mir dies nicht vorstellen und ich kenne derartige Tricks nicht.
      Da SIe per Einschreiben gekündigt haben, sollten SIe auf jeden Fall auf der sicheren Seite sein.
      Moeschler

      Antworten
  • 11. September 2018 um 17:53
    Permalink

    immergrün ist ein Sauladen, mit Beschwerden können sie scheinbar nicht leben.
    Tarifänderungen per Mail … habe ich nicht erhalten.
    Auf Mails KEINE Antworten, bei Telefonaten legen Sie auf wenn es ungemütlich wird.

    Antworten
  • 6. September 2018 um 08:06
    Permalink

    Ich finde das Immergrün einen derart schlechten Kundendienst hat und die Internetseite ist wirklich eine Lachnummer. Einmal ausprobiert, nie wieder! Ich habe heute per Email gekündigt! Mal schauen ob ich eine Bestätigung bekomme!

    Antworten
  • 3. September 2018 um 10:35
    Permalink

    Hallo!
    Wir haben vor 3 Wochen von unserem Sonderkündigungsrecht gebrauch gemacht und bis dato keine Bestätigung erhalten. Haben heute angerufen und die 365 AG hätte nie eine Kündigung erhalten (haben Einschreiben/Einwurf gemacht, ging am 14.08. ein). Was können wir nun tun?!
    Danke im vorraus.

    Antworten
    • 3. September 2018 um 13:30
      Permalink

      Sie haben per Einschreiben/Einwurf gekündigt. Sie haben somit einen Nachweis, dass Sie gekündigt haben.
      Machen Sie dies dem Unternehmen klar und drohen Sie, ggf. die Schlichtungsstelle einzuschalten.

      Antworten
  • 27. August 2018 um 10:07
    Permalink

    Meine Kündigung hat tatsächlich nun endlich geklappt. Habe per Einschreiben ohne Rückschein gekündigt und den Dauerauftrag eingestellt. Über den örtlichen Grundversorger habe ich erst davon erfahren, vorher keinerlei Nachricht . Endabrechnung auch über den Grundversorger.

    Antworten
  • 27. Mai 2018 um 13:37
    Permalink

    hallo,
    was ist aus Ihrer Kündigung geworden? 2 e-mail werden die wohl kaum beeindrucken…
    Gruß, Thomas M.

    Antworten
  • 20. Mai 2018 um 20:48
    Permalink

    Ich habe meinen Vertrag bei immergrün außerordentlich gekündigt wegen Strompreiserhöhung und bereits 2 Tage später die Kündigungsbestätigung per E-Mail erhalten. Es wurde mir außerdem mitgeteilt, dass mein Netzbetreiber informiert wird bzgl. der Netzabmeldung zum 31.05.2018. Das war am 26.04.2018, bis heute habe ich aber noch nichts von meinem Netzbetreiber wegen der Kündigung gehört. Sollte ich die außerordentliche Kündigung vorsichtshalber nochmals per Einschreiben an die 365 AG senden?

    Antworten
    • 30. Mai 2018 um 16:25
      Permalink

      in jedem fall per einschreiben mit rückschein wenn sie sich weiteren ärger ersparen wollen

      Antworten
  • 19. April 2018 um 20:38
    Permalink

    Habe heute per Mail versucht, eine Kündigung bei 365 AG zu landen. Mal sehen, was draus wird. Ich melde mich wieder.

    Antworten
    • 21. April 2018 um 08:55
      Permalink

      Vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Absicht, das Ergebnis hier zu teilen!

      Antworten
  • 9. April 2018 um 11:45
    Permalink

    Auch bei uns machen sie leider Scherereien. Am 03.04. habe ich die Kündigung per Mail an immergruen gesendet (Vertrag läuft bis zum 31.05.17). Am Donnerstag bekam ich einen Anruf von einem immergruen Mitarbeiter, der mich davon überzeugen wollte Kunde zu bleiben. Das habe ich abgelehnt und ihn darum gebeten mir eine schriftliche Bestätigung zu schicken, diese wollte er tun. Stattdessen habe ich Freitag eine Mail bekommen das sie ja leider noch gar keine Kündigung von mir bekommen hätten. Auf Grund dessen habe ich die Kündigung noch mal per Mail gesendet mit dem Hinweis das ich ja bereits angerufen wurde und zusätzlich habe ich sie auch noch mal per Einschreiben hingeschickt. Ich bin mal gespannt was das noch für ein Theater gibt 🙁 Empfehlen kann man das Unternehmen leider nicht wirklich.

    Antworten
    • 9. April 2018 um 17:08
      Permalink

      Natürlich macht jeder Fehler. Aber bei einigen Stromanbietern häufen sich die Beschwerden, dass die Kündigung einfach ignoriert wird. Diesem Thema habe ich eine eigene Seite gewidmet.
      In diesem Fall ist der „Fehler“ offensichtlich. Ich bin gespannt von Ihnen zu hören, wie der Fall ausging!

      Antworten
  • 17. März 2018 um 00:13
    Permalink

    Leider wurden wir erst jetzt auf Ihren Beitrag aufmerksam. Wir kündigten unseren Stromvertrag 3 Monate vor Ende der 12-monatigen Versorgungsdauer ( Versorgungsbeginn 01.06.17) zum 31.05.18. Die Kündigung würde vor einer Woche abgelehnt, da man den 04.05.17 als Vertragsbeginn ansetzte. Eine Versorgungsdauer von 12 Monaten wären damit gar nicht gegeben. Zugesagte Sofortboni, Gratismonat etc. wurden bis heute nicht gezahlt. Sehen Sie eine realistische Chancen für die Wirksamkeit unserer Kündigung?

    Vielen Dank im Voraus

    Antworten
    • 17. März 2018 um 11:33
      Permalink

      Mir ist der Fall bekannt, dass 365 AG manchmal einen Vertragstermin vor dem Belieferungstermin festlegt. Dies habe ich in diesem Beitrag bereits behandelt: „Das AG Bad Kreuznach bestätigte in seinem Urteil auf Seite 5 ferner, dass die Laufzeit eines Stromvertrags mit dem Abschluss des Vertrages beginnen darf. Nur müsse die AGB klar und transparent sein.“ Mir ist nicht bekannt, dass die 365 AG dies jemals in ihren AGBs reingeschrieben hat. Mir ist nur bekannt, dass das Unternehmen angibt darauf hinzuweisen, wann der Vertragsbeginn ist. Ihr Erfolgsaussichten hängen aus meiner Sicht maßgeblich von 2 Sachverhalten ab:

        Wurde Ihnen nach Vertragsabschluss der Vertragsbeginn mitgeteilt oder nur der Belieferungsbeginn?
        Wurde Ihnen in der letzten Stromrechnung mitgeteilt, welche Kündigungsfristen Sie haben und wann die Vertragslaufzeit endet?

      Wenn dies nicht der Fall ist, wird 365 AG sehr wahrscheinlich einlenken müssen. Wenn Sie eine oder beide Fragen bejahen können, lohnt sich aus meiner Sicht dennoch eine Beschwerde. Schließlich dürfte es aus Verbrauchersicht überraschend sein, dass der Vertragsbeginn vom Belieferungsbeginn abweicht. Es ist nicht branchenüblich und deshalb muss aus meiner Sicht der Stromanbieter auf diese Besonderheit entsprechend aufmerksam machen.

      Ich hoffe ich konnte Ihre Frage beantworten. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich und andere Verbraucher über die weiteren Entwicklungen informieren könnten. Vielen Dank!

      Antworten
    • 6. März 2018 um 23:55
      Permalink

      365 AG / immergrün haben auf ihrer Internetseite die Faxnummer nicht angegeben. Es kursieren im Internet Fax-Nummern auf diversen Seiten, aber diese dürften überholt sein. Es besteht somit die Gefahr, dass eine Kündigung per Fax nie ankommen wird. Mein Rat ist daher nicht per Fax 365AG bzw. immergrün zu kündigen. Schreiben Sie lieber eine E-Mail oder postalisch wie im Beitrag beschrieben.

      Antworten
      • 17. September 2018 um 12:38
        Permalink

        Laut Anfrage von mir ist kein Faxgerät oder faxserver vorhanden.
        Finde ich unseriös bei einem stromversorgungsvernarkter.

        Antworten
  • 5. März 2018 um 21:47
    Permalink

    Hallo,
    Super Idee!!!

    Vielen Dank für diese Hilfestellung.

    Antworten