EWE in 2 Minuten kündigen ➤ per E-Mail

Der schnellste & einfachste Weg ist, EWE per E-Mail zu kündigen (info@ewe.de). Steht die Kündigungsfrist kurz bevor, dann kündigen Sie vorsichtshalber per FAX (0441 803-3999) und am besten rechtssicher per Einschreiben (EWE Aktiengesellschaft – Tirpitzstraße 39 – 26122 Oldenburg).

EWE kündigen

Wechseln Sie zu einen meinen empfohlenen Anbieter

Strom-Preis-Studie vom 26.11.2021:

Aktuell sind Vattenfall, Stadtwerke München & Rhein Power auf Verivox die günstigsten meiner empfohlenen Anbietern.

Welcher dieser Anbieter für Ihre PLZ und Ihren Verbrauch am günstigsten ist, erfahren Sie über den STROM-Vergleich & GAS-Vergleich von Verivox.* Mit deren „nirgendwo günstiger Garantie“  erhalten Sie garantiert die günstigsten Preise.

 

 

Autor: Matthias Moeschler; aktualisiert: 01.01.2021

Ihre Kündigungsmöglichkeiten:

E-Mail: info@ewe.de
– sehr schnell, aber geringe Sicherheit

Kundenportal: LINK
– sehr geringe Sicherheit
– deutlich umständlicher als per E-Mail

Fax: 0441 803-3999
– sicherer als E-Mail – aber aufwendiger

postalisch per Einschreiben / Einwurf:
Anschrift: EWE Aktiengesellschaft – Tirpitzstraße 39 – 26122 Oldenburg
– sehr sicher
– am aufwendigsten; Kosten: 3€

Weiterführende Hinweise und Erläuterungen zu den Kündigungsalternativen finden Sie unten auf der Seite.

Kündigungsfristen von EWE

Beliefert Sie EWE in der GrundversorgungDann beträgt Ihre Kündigungsfrist 2 Wochen. Sie sind beim Grundversorger, wenn Sie EWE Ihnen zugeordnet wurden und Sie EWE nicht aktiv ausgewählt haben (d.h. keinen Vertrag geschlossen haben). 

Außerhalb der Grundversorgung gelten die Kündigungsfristen gemäß Ihrer Vertragsvereinbarungen (AGB). In den AGBs von EWE (01/2021) wird den Strom- und Gas-Kunden eine Frist von einem Monat zum jeweiligen Vertragsende gewährt, wenn der Vertrag 12 oder 24 Monate läuft, und 14 Tage, wenn die Vertragslaufzeit kürzer als 12 Monate beträgt. Voraussichtlich gilt diese Kündigungsfrist auch für Sie.

6 (2): Sofern die Stromlieferung eine Erstlaufzeit von 12 oder 24 Monaten hat, verlängert sich die Stromlieferung und Vertragslaufzeit jeweils um weitere zwölf Monate, wenn nicht eine Vertragspartei mit einer Frist von einem Monat zum Ende der jeweiligen Laufzeit kündigt. Sofern die Stromlieferung eine Erstlaufzeit hat, die kürzer als 12 Monate ist, verlängert sich die Stromlieferung und Vertragslaufzeit weiter um die vereinbarte Erstlaufzeit, wenn nicht eine Vertragspartei mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende der jeweiligen Laufzeit kündigt.

Wie kündige ich am besten?

Entscheidend ist, wann Ihre Kündigungsfrist von EWE ausläuft:

NEW wie kündigen4 Wochen vor Kündigungsfrist: Kündigen Sie per E-Mail. Dies ist einfach, kostenlos und in den allermeisten Fällen ausreichend. Sollte Ihre Kündigung ignoriert werden, dann haben Sie noch genügend Zeit, um zu reagieren.

≤ 10 Tage: kündigen Sie vorsichtshalber direkt per Einschreiben/ Einwurf. Denn es besteht die Gefahr, dass EWE Ihre Kündigung per E-Mail nicht rechtzeitig bearbeiten und bestätigen kann. Diese Alternative kostet 3 € und ist zeitaufwendiger, ist jedoch rechtssicher.

≤ 3 Tage: Nur per Einschreiben/Einwurf zu kündigen ist nun riskant. Denn das Einschreiben muss fristgerecht bei EWE eintreffen. Kündigen Sie daher zusätzlich per FAX (0441 803-3999) und ggf. auch noch über das Kundenportal.

Wenn Sie Ihren Anbieter jährlich wechseln, rate ich kurz nach Belieferungsbeginn zu kündigen. Dann laufen Sie nicht Gefahr, die Frist zu verpassen.
Aufbauend auf den Empfehlungen der Verbraucherzentrale, aus Foren, vom Bund der Energieverbraucher und aus persönlichen Erfahrungen habe ich diese Anleitung erstellt.

E-Mail-Vorlage

Senden Sie den folgenden Text über info@ewe.de

Betreff: Kündigung meines Vertrags
Kundennummer: [Ihre Nummer]
Zählernummer: [Ihre Zählernummer]

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich meinen oben genannten Vertrag mit EWE fristgerecht zum xx.xx.2021 / [zum nächstmöglichen Zeitpunkt].
Bitte senden Sie mir eine schriftliche Bestätigung innerhalb von 14 Tagen zu und nennen Sie mir das Vertragsende. Bitte sehen Sie davon ab, mich als Kunden zurückgewinnen zu wollen.

Viele Grüße, [Ihr Name]

Sonderkündigung aufgrund Preiserhöhung

Wenn EWE die Preise erhöht, dann steht Ihnen eine Sonderkündigung zu. Nehmen Sie Bezug zur Preiserhöhung, indem Sie den ersten Satz austauschen und den Betreff anpassen „Kündigung aufgrund Preiserhöhung“.

aufgrund Ihrer Preiserhöhung wirksam ab xx.xx.2021 kündige ich fristgerecht einen Tag vor Wirksamwerden der Preiserhöhung meinen Liefervertrag bei Ihrem Unternehmen.

Vorlage für Einschreiben

EWE kündigen kostenlose Vorlage MusterschreibenEWE kündigen PreiserhöhungDie jeweilige PDF-Vorlage laden Sie per Klick auf das Bild runter. Sie brauchen lediglich Ihre Daten einzutragen und zu unterschreiben.

 

 

Darf ich EWE bei Umzug kündigen?

In den meisten Fällen haben Sie KEIN Sonderkündigungsrecht!

Im Grundversorger-Tarif haben Sie ein Sonderkündigungsrecht sowie eine 2-wöchige Kündigungsfrist. Wenn EWE Sie nicht weiter beliefern kann (z.B. Sie ziehen ins Ausland oder zu jemand anderes ein), dann haben Sie ebenfalls ein Sonderkündigungsrecht.

Ansonsten haben Sie laut den aktuellen AGBs (01/2021) KEIN Sonderkündigungsrecht bei Umzug. Prüfen Sie, ob dieses Sonderkündigungsrecht auch für Ihren Vertrag gilt, indem Sie in Ihre Vertragsunterlagen schauen.

6 (3) Der Kunde muss einen Umzug mit einer Frist von einem Monat vor dem Umzugstermin (…) anzeigen. Im Falle eines Umzugs innerhalb Deutschlands gilt der Stromvertrag für die neue Adresse fort, sofern der Kunde an seiner neuen Adresse durch EWE mit Strom beliefert werden kann.

Sie sollten möglichst frühzeitig EWE Ihren Umzug mitteilen. Nutzen Sie diese E-Mail-Vorlage oder den EWE-Umzugsservice

Weiterführende Hinweise:

1. Wechseln Sie zu einen meiner empfohlenen Anbieter.

Nach der Kündigung sollten Sie als erstes zu einen neuen Anbieter wechseln. Achten Sie darauf, zu einem verbraucherfreundlichen Anbieter zu wechseln. Diese zeichnen sich u.a. durch eine geringe Insolvenzgefahr, kundenfreundliche AGBs und einem guten Service aus.

Um Probleme mit dem Strom- und Gasanbieter zu vermeiden, habe  ich eine Liste mit meinen empfohlenen Strom- und Gasanbieter zusammengestellt. Diese Liste beruht auf Bewertungen, einer ausführliche AGB-Analyse und zwei Stromanbieter-Tests zu Service-Qualität.

2. Achten Sie darauf, dass Sie eine Kündigungsbestätigung erhalten.

Sie müssen die Kündigung nachweisen können. Dies können Sie mit der Kündigungsbestätigung tun. Wenn Ihnen keine Kündigungsbestätigung kurz vor Kündigungsfrist vorliegt, dann kündigen Sie bitte rechtssicher per Einschreiben / Einwurf, sodass Sie mit dem Rückschein die versendete Kündigung nachweisen können.

3. Notieren & melden Sie Ihren Zählerstand zum Wechseldatum

Am Tag, an dem Ihr alter Vertrag endet, sollten Sie den Zählerstand notieren und dem Netzbetreiber melden. Sie können den Zählerstand zusätzlich Ihrem Energieversorger übermitteln. Vorsichtshalber können Sie den Zählerstand auch fotografieren, um diesen besser nachweisen zu können.

Stromrechnung4. Kontrollieren Sie die Abrechnung & Guthabenauszahlung.

Spätestens 6 Wochen nach Vertragsende muss Ihr Energieversorger die Abrechnung erstellt haben. Das Guthaben ist zeitnah auszuzahlen. Die Abrechnung können Sie auf dieser Seite mit meinem kostenlosen Excel-Tool überprüfen. Dort können Sie auch meine Beschwerde-Vorlage kopieren. Erfahrungsgemäß sind die häufigsten Fehler falsche Zählerstande, fehlende Boni sowie zu hohe Arbeits- und Grundpreise.

Ihr neuer Stromanbieter kann für Sie die Kündigung übernehmen. Weil allerdings in der Vergangenheit einige Verbraucher Probleme mit der Kündigung und dem Vertragswechsel hatten, empfehle ich Ihnen aus folgenden Gründen, die Kündigung selber in die Hand zu nehmen:

  1. Sie kennen Ihre Vertragsdetails und Sie können selber sicherstellen, dass die Kündigungsfristen eingehalten werden.
  2. Wenn Ihr neuer Anbieter Sie nicht versorgen möchte (dies passiert zunehmen häufiger), dann wird auch keine Kündigung ausgesprochen.
  3. Insbesondere bei zeitnahen Kündigungsfristen und wenn Sie Ihr Sonderkündigungsrecht (z.B. aufgrund einer Preiserhöhung) wahrnehmen wollen, sollten Sie daher stets selber Ihre Anbieter kündigen.

Am besten ist eine Kündigung, die schnell und kostenlos sowie rechtssicher ist. Am schnellsten ist die Kündigung per E-Mail. Diese ist jedoch nicht rechtssicher, im Gegensatz zum Einschreiben/Einwurf (deutlich zeitaufwendiger und teurer mit 3 €).

Verbraucher sind in der Beweispflicht, dass ihre Kündigung dem Empfänger (also dem Energieversorger) zugegangen sind. Seit dem 01.10.2016 muss der Stromanbieter Kündigungen per E-Mail oder Fax akzeptieren (der §309 Nr. 13 BGB wurde angepasst, sodass nun keine strengeren Anforderungen als die Schriftform zulässig sind).

Eine Kündigung per E-Mail geht dem Energieversorger zu, wenn diese in seine Mailbox gelangt (OLG Köln, AZ: 3 U 167/05). Die Tatsache, dass der Verbraucher den Versand der E-Mail beweisen kann, ist noch kein Beweis, dass die Kündigung dem Energieversorger auch tatsächlich zugegangen ist (OLG Köln, AZ: 7 U 28/08).

Die Kündigung per Fax ist ein wenig rechtssicherer als die Kündigung per E-Mail einzustufen, da der Absender eine Sendungsbestätigung erhält. Der Nachweis, dass das Faxgerät des Empfängers auch störungsfrei funktioniert hat, ist hingegen nicht nachweisbar. Ob die Sendungsbestätigung als Nachweis ausreicht, ist in der Rechtsprechung unterschiedlich ausgelegt worden. Als ausreichend sah dies z.B. das OLG München, AZ: 15 W 2631/98 und das AG Schleiden, AZ: 10 C 85/08 an.

Die Kündigung per Brief sehe ich als ungeeignet an. Diese Form der Kündigung ist zeitaufwendig und nicht rechtssicher. Bei einigen Anbietern wurden Kündigungen per Brief schlichtweg ignoriert und der Verbraucher hatte keinen Nachweis, dass die Kündigung dem Empfänger zugstellt wurde.

Die Kündigung per Einschreiben/Einwurf ist die sicherste Kündigungsform. Sie erhalten von der Post einen Rückschein, der den Einwurf Ihrer Sendung bestätigt. Aktuell fallen Ihnen hier 3 € kosten an.

Es gibt verschiedene Einschreiben. Ich empfehle den Einwurf, denn bei der Option „Eigenhändig“ oder „Rückschein“ muss der Empfänger den Erhalt unterschreiben. Es soll vorgekommen sein, dass einige Stromanbieter genau dies verweigert haben, sodass die Zustellung nur mit Verzögerung erfolgte.

Stromanbieter kündigen - Sonderkündigungsrecht

Sie können regulär kündigen (z.B. nach 12 Monaten), aber auch, wenn Sie ein Sonderkündigungsrecht haben. Am häufigsten kündigen Verbraucher außerordentlich, wenn eine Preiserhöhung vorliegt. Aber auch bei Änderungen der AGBs oder wenn der Versorger seinen vertraglichen Pflichten trotz Mahnung nicht nachkommt, steht Ihnen ein Sonderkündigungsrecht zu.

Wenn Sie außerordentlich kündigen möchten, dann weisen Sie Ihren Anbieter auf ihr spezifisches Sonderkündigungsrecht hin und begründen See dies gegebenenfalls. Verbraucher beschwerten sich schon über Strom- und Gasanbieter wie immergrün (365 AG), dass  ihre Kündigungen ohne den Hinweis auf das Sonderkündigungsrecht nicht anerkannt wurden.

Ihr Recht auf außerordentliche Kündigung gegenüber Ihrem bisherigen Versorger sollten Sie selber vornehmen. Zwar kann Ihr neuer Anbieter dies für Sie übernehmen. Im Gegensatz zur ordentlichen Kündigung steht das Recht auf außerordentliche Kündigung i.d.R. nur Ihnen zu. Zudem müssen Sie vor Wirksamwerden der Preiserhöhung oder AGB-Änderung gekündigt haben. Wenn etwas bei der Kündigung durch Ihren neuen Versorger schief läuft (z.B. wegen fehlender Vollmachten), ist diese Frist schnell abgelaufen.

Weiterführende Hinweise zu Ihren Sonderkündigungsrechten habe ich Ihnen auf dieser separaten Seite zusammengestellt.

Anhand von Beschwerden auf de.reclabox.com sehen Sie, dass Probleme bei der Vertragskündigung ein häufiges Streitthema sind.

U.a. bei den folgenden Gas- und Stromanbietern haben sich Verbraucher bereits über die Vertragskündigung beschwert: Voxenergie, Primastrom, 365 AG (immergrün, idealenergie, meisterstrom).

Einige Strom- und Gasanbieter ignorieren die Kündigung oder teilen einen verspäteten Kündigungstermin mit. Achten Sie daher nicht nur darauf, ob eine Kündigungsbestätigung eingegangen ist, sondern auch, welcher Tag der Kündigung Ihnen bestätigt wurde:

Eine Bestätigung der Kündigung ist nicht nötig, damit diese wirksam wird. Die Beweispflicht der Kündigung liegt liegt jedoch bei Ihnen. Die Kündigung können Sie mit einer Kündigungsbestätigung nachweisen.

Da einige unseriöse Anbieter Kündigungen ignorieren, ist ein solcher Nachweis wichtig. Wenn der Anbieter Ihnen trotz wiederholter Aufforderung keine Bestätigung zusendet, dann sollten Sie zusätzlich per Einschreiben/ Einwurf kündigen. Mit dem Rückschein können Sie den Erhalt Ihrer Kündigung nachweisen.

Wenn die Kündigungsfrist bereits abgelaufen ist, dann können Sie mit einer Online-Beschwerde oder der Schlichtungsstelle zu Ihrem recht kommen.

Weiterführende Hinweise finden finden Sie auf dieser Seite.

In den allermeisten Fällen werden Sie keine Probleme haben, wenn Sie in Ihrer Kündigung „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ wählen. Verbraucher berichteten jedoch, dass bei Anbietern wie immergrün ein falscher Kündigungstermin bestätigt wurde. Entweder es wurde ein zu früher Termin bestätigt, wodurch der Bonus dann aberkannt wurde, oder ein deutlich späterer Kündigungstermin.

Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, dann tragen Sie das Vertragsende als Kündigungsdatum ein. Wenn Ihr Vertrag zum 30.04.2020 endet und Ihr neuer Vertrag zum 01.11.2021 starten soll, dann tragen Sie den 30.10.2021 ein.

Über EWE:

EWE ist ein regionaler Energieversorger in norden Deutschlands, der seine Strom- und Gasdienstleistungen bundesweit anbietet. Die AGBs sehe ich als insgesamt verbraucherfreundlich an. EWE bietet Verträge über Verivox.de an.

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