BEV Erfahrungen: verspätete Guthabenauszahlung, Rechnung verspätet und falsch

(Stand: 11.08.2018) Verbraucher beschweren sich in Foren und auf de.reclabox.com über die BEV Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH insbesondere hinsichtlich verspätete Guthabenauszahlungen, verspätete Auszahlung des Sofortbonus sowie über fehlerhafte oder verspätete Stromabrechnungen. Die nachfolgende Abbildung zeigt, dass besonders viele Beschwerden gegenüber BEV im Jahr 2018 geäußert wurden (die Studie finden Sie hier). Sie sollten die BEV Erfahrungen der anderen Verbraucher ernst nehmen und nicht auf die hohen Weiterempfehlungsraten vertrauen. Schließlich schreiben die meisten Verbraucher ihre Beurteilung in den ersten Monaten. Die Bewertung spiegelt daher überwiegend den Wechselprozess wieder, der nur selten Gegenstand einer Beschwerde ist.

BEV Erfahrungen 2018

Wenn Sie einen seriösen Stromanbieter suchen, bei dem das ganze Vertragsverhältnis reibungslos verläuft, sollten Sie daher die Stromanbieter mit den vielen Verbraucherbeschwerden, kundenunfreundlichen AGBs und schlechtem Kundenservice meiden. Anhand dieser Kriterien habe ich eine Liste mit seriösen und unseriösen Stromanbietern bereits für Sie erstellt. Weitere Tipps, worauf Sie beim Stromanbieterwechsel achten sollten, finden Sie dort ebenfalls.

seriöse Stromanbieter

Die häufigsten Verbraucherbeschwerden gegenüber BEV (Bayerische Energieversorgungsgesellschaft)

Eine Studie von A.T. Kearney aus 2012 besagt, dass Stromdiscounter im ersten Vertragsjahr hohe Verluste einfahren. Provisionen an Vermittler und hohe Neukundenboni im ersten Vertragsjahr müssten daher in den Folgejahren z.B. mit Hilfe von schnellen und drastischen Preiserhöhungen kompensiert werden. Nur dann seien die Geschäftsmodelle der Stromdiscounter finanziell tragbar. Die Verbraucherbeschwerden auf Reclabox umfassen meiner Meinung auch einige wenige Beanstandungen, die auf menschliche Fehler oder auf Missverständnisse zurückzuführen sind. Viele der Beschwerden können jedoch dem Geschäftsmodell vom Stromdiscounter BEV geschuldet sein, wenn man der Argumentation von A.T. Kearney folgt.

  • Verspätete Stromabrechnung und verspätete Auszahlung von Guthaben & Sofortbonus: Die allermeisten Beschwerden kritisieren, dass BEV die gesetzlichen Fristen zur Erstellung der Stromabrechnung und dem Auszahlen von Guthaben und Boni nicht nachkommen. Die Verbraucher beschweren sich, weil sie letztendlich BEV einen kostenlosen Kredit gewähren und dadurch BEV unfreiwillig zu seiner günstigen Finanzierung des Unternehmens verhelfen. Problematisch ist es insbesondere dann für Verbraucher, wenn die Rechnungen und Guthaben „vergessen“ werden oder wenn BEV Insolvenz anmelden sollte. Damit verstößt das Unternehmen gegen seine eigenen AGBs, denn in Ziffer 8.3 verspricht das Unternehmen eine „unverzügliche“ Erstattung von Guthaben. Umgekehrt, wenn ein Verbraucher in Zahlungsrückstand gerät, behält sich das Unternehmen vor, Verzugszinsen einzufordern (Ziffer 9.6; Stand: 11.03.2018).
  • Kündigungen: Die Verluste aus dem Anfangsjahr können nur dann kompensiert werden, wenn die Kunden nicht bereits nach dem ersten Vertragsjahr kündigen. Einige Verbraucher beschwerten sich über BEV, dass ihre Kündigung nicht anerkannt wurde.
  • Fehlerhafte Stromabrechnungen: Die häufigsten Anlässe sind fehlerhafte Zählerstände und verweigerte Neukundenboni. Im Fall von BEV haben sich nur wenige Verbraucher über fehlerhafte Stromabrechnungen beschwert.
  • Preiserhöhungen: Im Vergleich zu den Stromanbietern mit den meisten Verbraucherbeschwerden werden gegenüber BEV nur sehr selten versteckte oder überhöhte Preiserhöhungen bemängelt.  Diese Erkenntnis war für mich sehr überraschend. Ich werde die Verbraucherbeschwerden auch in Zukunft genau betrachten. In meisten Verbraucherbeschwerden gegenüber Stromdiscountern gehen drastische Preiserhöhungen mit versteckten Mitteilungen einher. Sehr häufig berichten die Verbraucher über Preiserhöhungen von 30% und mehr. Ich bezweifle sehr stark, dass solche Preiserhöhungen mit dem Grundsatz der Billigkeit zu rechtfertigen sind.  Versteckte Preiserhöhungen können z.B. in langen und positiv formulierten Texten oder in Werbeflyer ähnlichen Texten enthalten gewesen. Die Verbraucher bemängeln, dass sie die Preiserhöhung nicht erkannten und dadurch nicht von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen konnten.

Ich bin der Auffassung, dass viele der Verbraucherbeschwerden begründet sind und dass die betroffenen Verbraucher gute Chancen haben, sich dagegen zu wehren. Für insgesamt 14 Beschwerdekategorien habe ich spezielle Handlungsempfehlungen zusammengestellt, die Sie im Reiter „1. Beschwerde lösen“ auswählen können.

Empfehlungen, wenn Sie noch nicht Kunde von BEV sind

Wenn Sie noch nicht Kunde von BEV sind, empfehle ich Ihnen die BEV Erfahrungen anderer Verbraucher ernst zu nehmen.  Es gibt sehr viele Stromanbieter, die nicht nur günstig, sondern auch sehr seriös sind und über dies sich Verbraucher nicht beschweren.

Empfehlungen, wenn Sie bereits BEV-Kunde sind

Wenn Sie den Vertrag vor weniger als vor zwei Wochen per Telefon, Post oder über das Internet abgeschlossen haben, können Sie noch von Ihrem Widerrufsrecht gebrauch machen. Bitte beachten Sie einige Hinweise, wie Sie Ihren Stromanbieter BEV richtig kündigen. Unter Anderem empfehle ich eine Kündigung postalisch per Einschreiben/Einwurf vorzunehmen.

Wenn die Widerrufsfrist abgelaufen ist, besteht die Gefahr, dass die BEV Erfahrungen anderer Verbraucher auch auf Sie ereilen können. Folgende Punkte sollten Sie beachten:

  1. BEV richtig Kündigen: Auch bei BEV berichten Verbraucher über Schwierigkeiten, dass die Kündigung nicht anerkannt wird. Um eine unfreiwillige Vertragsverlängerung zu vermeiden, sollten Sie meinen Ratschlägen folgen.
  2. Versteckte Preiserhöhung: Bei einem Teil der Beschwerden kritisieren die Verbraucher, dass Preiserhöhungen versteckt in E-Mails mitgeteilt wurden. Lesen Sie daher alle Dokumente von BEV besonders sorgfältig durch und beachten Sie auch das Kleingedruckte.
  3. Guthabenauszahlung und fehlerhafte Stromabrechnungen: Häufig werden anscheinend Stromrechnungen verspätet oder gar fehlerhaft erstellt und auch bei der Guthabenauszahlung werden Fristen von Seiten BEV nicht eingehalten. Überprüfen Sie daher Ihre Stromabrechnungen der letzten drei Jahre auf Fehler. Stellen Sie auch sicher, dass Ihre Guthaben und Sofortboni vollständig ausgezahlt wurden. Tipps zum Umgang mit diesen Beschwerden finden Sie auf dieser Internetseite.
  4. Verspätete Guthabenauszahlungen zukünftig vermeiden:
    bei der Mitteilung des Zählerstandes per E-Mail sollten Sie das nächste Mal bereits die Konsequenzen androhen, sofern die Stromrechnung nicht innerhalb von 6 Wochen und die Auszahlung nicht innerhalb von 2 Wochen nach Rechnungsstellung erfolgt:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
stellen Sie bitte sicher, dass mir Ihre korrekt erstellte Schlussrechnung gemäß § 40 (4) EnWG bis spätestens sechs Wochen nach Beendigung des Lieferverhältnisses zugeht.
Zudem erwarte ich von Ihnen, dass Sie mir das sich aus der Abrechnung resultierende Guthaben inkl. des Neukundenbonus fristgerecht innerhalb von 14 Tagen nach ergangener Schlussrechnung auf mein Ihnen bekanntes Bankkonto überweisen.
Bitte beachten Sie, dass Guthaben aus Energierechnungen unverzüglich zu erstatten sind (s. Urteil des OLG Düsseldorf v. 16. 12.2014, Az: I-20 U 136/14) und ansonsten eine Geldschuld während des Verzugs zu verzinsen ist (s. § 288 (1) BGB).
Sollten Sie meinen berechtigten Forderungen nicht innerhalb der o. a. Fristen nachkommen oder gemäß § 111a EnWG die Gründe für Abweichungen davon nicht darlegen, werde ich wegen Ihres Verzugs (siehe § 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB) umgehend bei der Schlichtungsstelle Energie die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens veranlassen sowie die Marktwächter Energie der Verbraucherzentralen informieren.
Viele Grüße“

Wenn Sie dies schreiben, müsste Sie aus meiner Sicht die 4-wöchige Frist umgangen haben, die der Stromanbieter hat, um die Kundenbeschwerde zu lösen. Der Vorteil ist somit, dass Sie sofort die Schlichtungsstelle einschalten können. Zudem signalisieren Sie dem Stromanbieter, dass Sie ein aufgeklärter Verbraucher sind und Ihre Rechte kennen. Hoffentlich wird dies dazu beitragen, dass der Stromanbieter bei Ihnen keine Verzögerungen zulässt.

Hintergrundinformationen zu BEV

Erst seit 2014 ist die Bev bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH als Energieanbieter tätig. Der Stromanbieter mit dem Sitz in München ist konzernunabhängig und es besitzt kein eigenes Strom- oder Gasnetz. Im Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2015 ist ein Jahresüberschuss i.H.v. 4 Mio. € (Vorjahr: -4,6 Mio. €) und ein Eigenkapital von 35 T€ ausgewiesen (Vorjahr: -4,6 Mio. €).

Quelle: Energieanbieterinformation.de; de.reclabox.com

In diesem Text hat der Autor seine Meinung wiedergegeben. Hierzu hat er sorgfältig recherchiert. Bei den genannten Verbraucherbeschwerden stützt sich der Autor auf die Seite de.reclabox.com. Trotz dieser Sorgfalt sind Fehler oder Ungenauigkeiten nicht auszuschließen und dieser Text stellt keine (Rechts-)Beratung dar.

 

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  • Welche Erfahrungen haben Sie mit BEV gemacht?
  • Wie konnten Sie Ihr Problem lösen?
  • Haben Sie Fragen, die ich Ihnen beantworten darf?

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98 Gedanken zu „BEV Erfahrungen

  • 17. August 2018 um 09:52
    Permalink

    Hallo,

    auch bei mir wurde das Guthaben von 1,2 Monatsbeiträgen nicht rückerstattet. Beim Anruf gab man sich überrascht im Servicecenter.

    Binnen 14 Tagen soll das Geld kommen. Bin gespannt. Habe diese Seite leider erst jetzt entdeckt. Beim nächsten Anbieter schaue ich erst hier vorbei. 🙂

    Danke an die Betreiber der Seite für die Mühen!

    Antworten
  • 13. August 2018 um 17:45
    Permalink

    Ich schlage mich nun schon seit Februar 2018 mit der BEV herum und habe jetzt Strafanzeige wegen des Verdachts auf Betrug bei der Staatsanwaltschaft München erstattet. Mal sehen, was dabei heraus kommt. Hier muss man Geduld haben wegen Überlastung der Strafverfolgungsbehörden.

    Ich habe auch die beiden Geschäftsführer der BEV direkt angeschrieben, aber von keinem eine Antwort erhalten. Herr Uwe Kollmar wohnt in Tübingen (Adresse steht im Telefonbuch) und Herr Prof. Dr. Stefan Nägele betreibt eine Anwaltsanzlei in Stuttgart (www.naegele.eu). Richten Sie doch Ihre Beschwerde auch an diese beiden Herren, damit diese in Beschwerden „ertrinken“. Ob die beiden Herren jemals bei der BEV in München waren? Da soll ja angeblich nur ein Briefkasten sein.

    Antworten
  • 10. August 2018 um 17:59
    Permalink

    Ich bin jetzt im 3. Jahr Kunde der BEV. Im 2. Jahr wurde es der neue Abschlag 4 Monate lang unterschiedlich angesetzt, sodass es in der folgenden Abrechnung zu einer Nachzahlung kommen musste. Dabei vergaß BEV die Abrechnung zu zuschicken, hat einfach den Betrag plus neuem überhöhten Abschlag von meinem Konto einbehalten. Ich habe den Lastschriftauftrag sofort zurückgezogen, den Lastschrifteinzug storniert und BEV mitgeteilt, dass ich erst eine Abrechnung wünsche, die dann nach zwei Wochen prompt kam, mit der Mitteilung, nach Eingang des offenen Betrages würde mir der Neukundenbonus unverzüglich überwiesen. Tja, warte seit 30. April 2018 vergeblich auf Rücküberweisung, eine Mahnung meines Guthabens war bisher erfolglos. Ich wende mich jetzt an die Schlichtungsstelle Energie.
    Der Vertrag ist im Übrigen gekündigt, die Bestätigung dazu kam bereits.
    Ich kann, wie alle meine Vorredner, nur dringend von BEV abraten.

    Antworten
  • 8. August 2018 um 13:37
    Permalink

    Hallo zusammen,
    mit dem Wechsel zu BEV Energie hat alles gut geklappt.
    Aber die Jahresabrechnungen sind eine Katastrophe. 2017 wie auch 2018 wurden eine Vorauszahlung weniger anerkannt als tatsächlich geleistet wurde. Trotz viermaligem Anschreiben von BEV wurden die Abrechnungen nicht korriegiert und die Guthaben nicht ausgezahlt.
    Die Vorauszahlungen wurden höher eingezogen als nach tatsächlichem Verbrauch erforderlich.
    Trotz Widerruf der Lastschrifteinzugsermächtigung wurde die falsch berechnete Nachzahlung aus der Abrechnung 2018 eingezogen.
    Bei meinen mehrfachen Anrufen wurde mir zwar mein geschildeter Sachverhalt bestätigt, doch eine Neuberechnung der Abrechnung aus dem Juni 2018 wurde bis heute im August 2018 nicht durchgeführt und auch das Guthaben nicht ausgezahlt.
    Ich kann nur ganz dringend von diesem Stromanbieter abraten.

    Antworten
    • 9. August 2018 um 15:16
      Permalink

      Hallo Zusammen,
      wir sind auch betroffen und warten seit über 7 Wochen auf die Überweisung unseres Guthabens aus dem Gasversorgungsvertrag (wurde wegen Umzug gekündigt, da dort keine Gasheizung vorhanden ist). Wir haben heute die BEV mit einer Vorstandsbeschwerde an die Herren Nägele und Kollmar (stehen im Impressum der BEV als Geschäftsführer) letztmalig mit einer Zahlungsfrist angemahnt und einen gerichtlichen Mahnbescheid angekündigt. Hierbei haben wir auch Teile des Musterschreibens verwendet.
      Anrufe bei der BEV bringen ja eh nichts.
      Wir haben aber auch die Genie Holding AG mit Sitz in Tägerwilen, Schweiz angeschrieben. Sie ist laut Recherchen nämlich die Eigentümerin der BEV.
      In unserer Mail an die Genie Holding AG haben wir auf unseren Fall aufmerksam gemacht (die Mail an die BEV einkopiert) und auch geschrieben, dass es wohl Hunderte Kunden in Deutschland sind, die von der dreisten Verzögerungstaktik der BEV betroffen sind. Ob’s letztlich was hilft, wissen wir natürlich nicht.
      Aber wir können nur empfehlen, ebenfalls eine Mail an die Genie Holding AG in der Schweiz zu schicken (mail to: info(at)genie-ag.ch) , bis deren mail-Postfach überläuft. Irgendwann könnten die ja dann doch reagieren.
      Wie gesagt, wir wissen nicht ob es was hilft. Aber je mehr mitmachen, umso besser für Alle.
      Herzliche Grüße an alle Betroffenen
      Andreas

      Antworten
  • 3. August 2018 um 18:33
    Permalink

    Hallo!
    Ich habe zum 31.12.2017 den BEV Vertrag gekündigt, ohne Probleme und die Endabrechnung total vergessen. Jetzt am 09.07.2018 erhielt ich meine Abrechnung für 2017, die ist auch korrekt.
    Nach 14 Tagen habe ich mal höflich nach gefragt, wo denn nun mein Guthaben bleibt.
    Der sehr schlecht deutsch sprechende Mitarbeiter im Callcenter, wollte sich umgehend darum kümmern. Aber nun nach weiteren rund 14 Tagen sind die 220,73 € immer noch nicht auf dem
    Konto eingegangen. Ich werde jetzt den Brief aus dem Kommentar noch mal hinschicken, sollte
    nichts passieren, mache ich einen Mahnbescheid.

    Ich habe mich rund 20 Jahre beruflich mit Gas- und Stromverträgen beschäftigen müssen und schon zwei mal kleine Beträge bei Konkursen verloren, aber 220,- € werfe ich nicht einen Konkursverwalter in den Hals.

    Aus heutiger Sicht, BEV nie wieder!

    Antworten
  • 31. Juli 2018 um 08:38
    Permalink

    Auch bei mir ist die Endabrechnung von der BEV nicht korrekt gelaufen.
    Trotz mehrmaliger Aufforderung per Email hat die BEV selbst nach 3 Monaten die Rückzahlung nicht geleistet und ist somit vertragsbrüchig geworden.
    Von anderen Kunden, sogar Firmen mit größerem Kontingent, habe ich erfahren, dass auch sie keine korrekten Abrechnungen erhalten haben. Wer den ausstehenden Betrag nicht hartnäckig genug einfordert, bekommt ihn auch nicht zurückgezahlt. Ist das nicht Betrug? Muss man das erst zur Anzeige bringen? Ich jedenfalls empfehlen allen, diesen Versorger zu meiden.

    Antworten
  • 30. Juli 2018 um 11:28
    Permalink

    Nach Beendigung des Vertrages habe ich zwar 4 Wochen später eine Abrechnung mit einem Guthaben erhalten. Allerdings habe ich gegen diese Rechnung Einspruch erhoben, weil der Abzug für Neukundenbonus fehlte. Daraufhin habe ich mehrere Emails geschrieben mit der Bitte um eine korrekte Abrechnung. Leider habe ich nie eine Rückantwort erhalten.
    Am 26.06.2018 habe ich mich per Einschreiben bei der Geschäftsleitung beschwert. Denken Sie nicht ich hätte eine Antwort bis heute – 4 Wochen später – erhalten.
    Alle die die BEV zum Anbieterwechsel positiv bewertet haben werden sich wundern wenn es um die Endabrechnung geht.
    Daher von mir keine Empfehlung für diesen Stromanbieter!!!

    Antworten
  • 23. Juli 2018 um 10:42
    Permalink

    Wir haben all die genannten Erfahrungen auch gemacht. Gekündigt, gewartet, gemahnt, Fristen gesetzt, keine Abrechnung, kein Geld – nix.
    Dann haben wir das gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet (leicht und ohne Anwalt möglich). Ergebnis: Immer noch keine Abrechnung, aber eine Teilerstattung. Neuer Kommunikationsversuch lief wieder ins Leere. Danach die Vollstreckung aus dem Mahnverfahren eingeleitet. BEV Reaktion: Netter Brief an uns und Einspruch bei Gericht. Damit begann dann das Gerichtsverfahren und wir nahmen uns einen Anwalt um keine Form-, Verfahrensfehler zu machen.
    Status heute: Gericht gab unserem Antrag vollumfänglich recht (war einfach; BEV hat auch das Gericht ignoriert). Jetzt beginnt die Vollstreckung per Gerichtsvollzieher. Ich hoffe, der findet noch genug Geld bei BEV.

    Antworten
  • 22. Juli 2018 um 22:41
    Permalink

    Hallo,
    ich habe folgendes Problem mit dem Energieversorger BEV.
    Anfang Februar 2018 habe ich über das Internetvergleichsportal check24 den Stromlieferantenwechsel zu BEV beantragt. Wenig später erhielt ich dann einen Brief der BEV mit folgender Ankündigung:
    „In wenigen Tagen werden Sie von uns schriftlich über Ihren Stromlieferanten-Wechsel und Ihren Lieferbeginn informiert.“
    Das angekündigte Schreiben traf jedoch nie bei mir ein, überhaupt habe ich seitdem ein halbes Jahr lange keinen weiteren Schriftverkehr von der BEV erhalten. Meiner Meinung nach, handelt es sich bei diesem ersten Brief mit vom 7. Februar noch nicht um einen Liefervertrag. Den eigentlichen Vertrag habe ich nie erhalten.
    Meine Frage: Hätte die BEV mir einen Vertrag schicken müssen, den ich hätte gegenzeichnen müssen? Oder wäre dies gesetzlich nicht nötig? Ich habe nämlich in diesem Zusammenhang nie etwas unterschrieben. Auch wurde mir nicht mitgeteilt. wann denn genau die Belieferung beginnt und wann die Abschlagszahlungen zu entrichten sind
    In den vergangenen Monaten habe ich mehrfach versucht per E-Mail Kontakt mit BEV aufzunehmen. Keine meiner E-Mails wurde beantwortet. Vor 3 Wochen meldete sich die BEV dann telefonisch bei mir. Im Gespräch fand ich heraus, dass inzwischen ein Mahnverfahren gegen mich eingeleitet wurde. Nach Erläuterung meiner Situation sagte mir die Kundenberaterin, dass sie das Mahnverfahren vorerst stoppe und mir eine schriftliche Auflistung der Zahlungsrückstände schicken würde. Damit war ich einverstanden, da ich seit Monaten meine Schulden begleichen will, jedoch den Gesamtbetrag nicht kenne, da mir dieser von BEV nie genannt wurde. Statt des angekündigten Briefes erhielt ich dann jedoch am 20.07.2018 die Unterrichtung „Abmeldung aufgrund offener Forderungen“:
    „Wir werden Sie zum 24.07.2018 bei dem für Sie zuständigen Netzbetreiber – xxx – abmelden. Ab dem darauffolgenden Tag werden Sie nicht mehr mit BEV Energie – Strom beliefert. Sollten Sie bis dahin keinen neuen Stromanbieter haben, werden Sie durch Ihren Grundversorger mit Strom beliefert.
    Bitte beachten Sie: Für den Zeitraum der Belieferung mit BEV Energie – Strom werden wir Ihnen eine Endabrechnung erstellen.“

    Falls dieser Brief einer Vertragskündigung gleichkommt, wäre ich darüber zunächst einmal froh, da ich nun nichts anderes mehr will als schnellstmöglich die scheinbar gegen mich offenen Forderungen – in einer Höhe, die mir nicht bekannt ist, da nie mitgeteilt – zu begleichen und aus dem Vertrag des dubiosen Stromlieferanten BEV auszusteigen.
    Ich frage mich jedoch, welchen weiteren Handlungsbedarf es meinerseits gibt. Sollte ich den Vertrag sicherheitshalber auch noch meinerseits schriftlich kündigen? Meines Wissens nach beträgt die Vertragslaufzeit 12 Monate. Kann der Vertrag also überhaupt frühzeitig gekündigt werden? Zudem mach ich mir sorgen, dass BEV den Vertrag einfach weiter laufen lässt und mir willkürlich Lieferungen in Rechnung stellt. Außerdem habe ich Angst, dass sich zusätzliche Mahngebühren akkumulieren, über die ich bislang nicht informiert wurde.

    Um Ihre Hilfe wäre ich sehr dankbar!

    Antworten
  • 18. Juli 2018 um 14:30
    Permalink

    Mir ergeht es ähnlich!
    Zum 31.05.2018 habe ich meinen Stromvertrag mit BEV gekündigt!
    (Kündigungsbestätigung liegt vor)
    Am selben Tag wurde der Zählerstand von mir an BEV gemeldet.
    Am 13.06.2018 wurde eine Endabrechnung von BEV erstellt (falsch ohne Neukundenbonus ).
    Nachdem ich diese erhalten hatte, informierte ich den BEV – Kundendienst und mir wurde versprochen das das geändert wird,und umgehend auf mein bekanntes Konto überwiesen wird.
    Nach diversen Telefonanrufen, wo mir immer zugesichert wird das das Geld überwiesen wird, und E-mails(die nicht beantwortet werden)warte ich heute (18.07.2018)immer noch auf mein Geld.
    Sollte das Geld bis zum 20.07.2018 sich nicht auf mein Konto befinden ,werde ich ebenfalls mich mit der Schlichtungsstelle füt Energie in Verbindung setzen!

    Antworten
  • 18. Juli 2018 um 12:52
    Permalink

    Ich warte nun seit 4 wochen auf die zahlung meines Guthaben-zig mal angerufen-ja,wir leiten das weiter an unsere fachabteilung…bla,bla,bla….auf mails wird überhaupt nicht reagiert-das ist vollkommen unseriös und gehört verboten -fast schon kriminell in meinen verständnis
    Ich kann nur jedem empfehlen hier kein kunde zu werden

    Antworten
  • 16. Juli 2018 um 11:10
    Permalink

    Ich bin auch bei BEV, nun schon seit 20 Monaten. unsere erste Abrechnung war, wie bei meinen Vorgängern schon oft geschrieben, fehlerhaft. Nun warte ich schon seit 4 Monaten auf eine korrigierte Abrechnung. Da ich aber viel Geld zurück erstattet bekomme tut man sich mit der Abrechnung recht schwer. Ich kann von BEV nur abraten!

    Antworten

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