Unzulässige Preiserhöhung von BEV

(Empfehlungen aktualisiert am 15.01.2019 aufgrund eines zweiten Schreibens von BEV)

BEV Preiserhöhung

 

Lieber BEV-Kunde,

ich möchte Sie bei Ihrem Problem mit der drastischen Preiserhöhung unterstützen. Sie können Ihr Sonderkündigungsrecht  wahrnehmen. Achten Sie aber darauf, dass Sie Ihren Neukundenbonus nicht verlieren! Es lauern also einige Fallstricke, die Sie mit meiner Hilfe umgehen können.

Anhand der mir vorliegenden Preisinformationsschreiben schätze ich die Preiserhöhung aus zwei Gründen als unzulässig ein:

  • Die Preiserhöhung ist überzogen: die Preise dürfen nur im Rahmen der tatsächlichen Gesamtkostenentwicklung angepasst werden.
  • Bei Verträgen mit eingeschränkter Preisgarantie dürfen nur Änderungen von Steuern, Abgaben oder Umlagen vorgenommen werden. Diese sind allerdings vernachlässigbar gering. (Bitte prüfen Sie, ob auch bei Ihnen ein Vertrag mit eingeschränkter Preisgarantie vorliegt!)

Anbei finden Sie ein Standard-Antwortschreiben, dass Sie an den rot hervorgehobenen Stellen noch anpassen sollten. Bitte überprüfen Sie, ob das Schreiben zu Ihrem spezifischen Sachverhalt passt. In diesem Antwortschreiben gehe ich davon aus, dass Sie den Vertrag bis zum Vertragsende fortführen möchten, um Ihren Anspruch auf Ihren Neukundenbonus zu wahren. Sollten Sie sofort kündigen wollen, passen Sie bitte den unteren Teil des Antwortschreibens an. Zuletzt möchte ich anmerken, dass Sie dieses Schreiben postalisch per Einwurf und per E-Mail versenden sollten. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zur Kündigung, die Sie unbedingt befolgen sollten.

Bitte beachten Sie, dass die Anfechtung der Preiserhöhung mit Risiken und Arbeitsaufwand verbunden ist. Nichtsdestotrotz möchte ich Sie ermutigen Widerspruch einzulegen. Meiner Erfahrung nach lohnt sich eine Beschwerde! Informativ dürften auch die Kommentare (siehe unten) sein. Bis Anfang Januar zeichnete sich ab, dass BEV die Preiserhöhung bei Kunden mit Preisgarantie zurücknehmen wird. Seit Mitte Januar versendet das Unternehmen Schreiben mit der Bitte um eine „einvernehmliche Preiserhöhung“. Auch diesen Preiserhöhungen empfehle ich zu widersprechen (mehr dazu unter +++UPDATE+++).

BEV Preiserhöhung zurückgenommen

 

Standard-Antwortschreiben für das 1. Schreiben

Betreff: Anfechtung Preiserhöhung und Kündigung zum Ende des Vertragsjahres

Vertragsnummer: xxx

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich Ihre Preiserhöhung anfechten

  1. Die Preiserhöhung ist überzogen und daher nicht zulässig.
  2. Die Preiserhöhung ist nicht zulässig, weil ich ein eingeschränkte Preisgarantie habe.

Weiterführende Begründungen:

Zu 1.:

Der Energieversorger darf seinen anfänglichen Gewinnanteil (mit Ausnahme des Neukundenbonus) nicht erhöhen – die Preise dürfen nur im Rahmen der tatsächlichen Gesamtkostenentwicklung angepasst werden. Der Energieversorger darf somit den Umfang der Preiserhöhung nicht wahllos festlegen, sondern er muss diese auf eine Berechnungsgrundlage stützen. Damit soll verhindert werden, dass der Energieversorger seine Gestaltungsmacht zu Lasten der Kunden ausnutzt. Diesen Grundsatz haben Sie auch in Ihren AGBs verankert.

In diesem konkreten Fall handelt es sich um eine Verdreifachung des Grundpreises und eine 20%ige Erhöhung des Arbeitspreises. Auch wenn Ihre Betriebskosten nicht öffentlich zugänglich sind, so bezweifle ich, dass Ihre Gesamtkosten in diesem Umfang gestiegen sind und ich bin fest davon überzeugt, dass Sie damit sogar gegen Ihre eigenen AGBs verstoßen. Dort schreiben Sie nämlich, dass nur Kostensteigerungen weitergegeben werden.

Die EEG Umlage der tennet TSO GmbH stieg im Jahr 2017 z.B. „nur“ um 8,3% – dies sind lediglich 0,5Cent /Kwh  (Quelle). Bundesweit stiegen die Strompreise für private Haushalte von 2016 auf 2017 durchschnittlich „nur“ um 1,7% (Quelle).Woher die anderen Steigerungen des Arbeitspreises herkommen sollen, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Aufgrund der hohen Preiserhöhung ist anzunehmen, dass Sie den Preis stärker erhöhen als Ihre Kosten gestiegen sind. Es ist somit davon auszugehen, dass Sie Ihren Gewinnanteil nachträglich steigern wollen. Dies ist aber nicht zulässig. Ich verweise dabei auf die ständige Rechtsprechung des BGH – siehe bspw.

https://forum.energienetz.de/index.php/topic,20355.msg118047.html#msg118047  – Auszug:

„…berechtigen ihre Anpassungsrechte die Versorger zu Preiserhöhungen nur, soweit sie damit unvermeidbare Kostensteigerungen OHNE ERZIELUNG EINES ZUSÄTZLICHEN GEWINNS an die Kunden weitergeben und dabei Kostensenkungen auch zeitlich ebenso und nach den gleichen Maßstäben berücksichtigen wie Kostensteigerungen. Halten sich einseitige Preiserhöhungen nicht innerhalb dieser Grenzen, sind sie vom Anpassungsrecht des Versorgers nicht gedeckt und damit unwirksam.“

Ich möchte klarstellen, dass ich selbstverständlich bereit binAnpassungen im Rahmen der eingeschränkten Preisgarantie (§ 5.9 AGB) zu akzeptieren, wenn diese rechtzeitig und nachvollziehbar mitgeteilt werden.

Zu 2:

Mein Vertrag beinhaltet eine eingeschränkte Preisgarantie. Das bedeutet, dass ausgenommen von Änderungen bei Steuern, Abgaben oder Umlagen keine Kostensteigerungen an mich im ersten Vertragsjahr weitergegeben werden darf. Sie begründen die Preiserhöhungen mit steigenden Energiegroßhandelspreisen und Netzentgelten. Genau diese Kosten dürfen Sie aber nicht weitergeben! Erhöhungen bei bei Steuern, Abgaben oder Umlagen würden keine derartigen Preiserhöhungen rechtfertigen.

Ich kündige meinen Vertrag zum Vertragsende (xx.xx.2019).

Ferner möchte ich an meinem Vertrag bis zum Ende der Vertragslaufzeit festhalten. Ich möchte somit nicht mein Sonderkündigungsrecht wahrnehmen und somit möchte ich keine vorzeitige Vertragsauflösung. Bitte bestätigen Sie mir die Kündigung innerhalb von 14 Tagen bis zum xx.01.2019.

Mit freundlichen Grüßen,

Abwehr des 2. Schreibens: Einvernehmliche Preiserhöhung

BEV einvernehmliche Preiserhöhung

Seit Mitte Januar bittet BEV um einvernehmliche Preiserhöhung

Ich bin sehr irritiert darüber, dass BEV nun um eine einvernehmliche Preiserhöhung bittet. Im Schreiben (siehe oben) spricht das Unternehmen von „widrigen Umstände“. Ich bin darüber sehr irritiert. Ich tendiere daher stärker dazu zu empfehlen, den Vertrag vorzeitig zu beenden und den Neukundenbonus ggf. abzuschreiben.

Diesen Kommentar halte ich für sehr hilfreich und empfehle den betroffenen Verbrauchern bezüglich des zweiten Schreibens, ebenfalls so vorzugehen.

So geht es weiter:

Die ersten Erfahrungen anderer Verbraucher zeigen, dass BEV bei Neukunden (< 1 Jahr) rasch nachgibt und die Preiserhöhung zurücknimmt. Sollte BEV nicht auf Ihre Forderungen reagieren, dann sollten Sie meiner Einschätzung nach hartnäckig bleiben und dem Unternehmen Erinnerungs-E-Mails schreiben. Es ist auch denkbar, dass BEV Ihnen ein Kompromissangebot unterbreitet. In den meisten Fällen lohnt es sich, dieses abzulehnen. Danach können zwei Fälle eintreten. Sehr wahrscheinlich ist, dass der Energieversorger die Preiserhöhung zurück nimmt. Es besteht aber ein Restrisiko, dass der Energieversorger eine Feststellungsklage gegen Sie einreicht. Diese Feststellungsklage dürfte in Ihrem Fall leicht abzuwehren sein. Vier Wochen nach erstmaliger Beschwerde haben Sie zudem die Möglichkeit, die für Sie kostenlose Schlichtungsstelle einzuschalten.

Nie wieder diesen Ärger. Wechseln Sie zu einen seriösen Anbieter!

Ich hoffe, ich konnte Sie in Ihrem Anliegen gut unterstützen! Damit Ihnen der Ärger in Zukunft erspart bleibt, sollten Sie stets zu seriösen Anbietern wechseln. Denn seriöse Stromanbieter würden Ihnen niemals derartige Preiserhöhungen ankündigen. Anhand von Studien und Service-Tests habe ich für Sie zusammengestellt, welche Anbieter Sie meiden sollten und welche ich weiterempfehlen kann. Am besten Sie überprüfen Ihren Energieversorger vor jedem Wechsel auf dieser Seite.

seriöse Stromanbieter finden

Wie Sie vielleicht wissen, finanziere ich diese kostenlose Hilfe, indem ich auf der verlinkten Seite dem interessierten Verbraucher zu einen seriösen Strom- oder Gasanbieter verhelfe.  Für das Weiterleiten der Anfragen an Verivox und Check24 erhalte ich eine kleine Provision. Die Suchergebnisse sind die gleichen, wie wenn Sie direkt auf die Vergleichsportale gehen würden. Wenn Sie mich bei meinem Projekt unterstützen wollen, so schließen Sie Ihre nächsten Verträge über meine Seite ab. Es kostet Sie nichts und Sie können einen Beitrag zum Verbraucherschutz leisten.

 

Ich freue mich auf Ihre Unterstützung und wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Beschwerde!

Mit freundlichen Grüßen
Matthias Moeschler

++++++++ UPDATE +++++++++

Preiserhöhung widersprechen lohnt sich!

Ich habe vorhin eine E-Mail von einem betroffenen Verbraucher erhalten, die Mut macht. Anscheinend lenkt das Unternehmen schnell ein bei Kunden, die eine Preisgarantie bis nach dem 01.02.2019 haben:

„Hallo, ich habe heute auch diesen Brief erhalten. Da ich bis zum 30.4.18 eine Preisgarantie habe , rief ich BEV an. Der Mitarbeiter sagte mir, dass aus Versehen auch die Kunden mit einer Preisgarantie diesen Brief, der das Datum 15.12.18 trägt, erst heute am 20.12.18 zugestellt wurde. Ich sollte mittels einer Mail Widerspruch einlegen und dann gelten die bisherigen Preise mindestens bis zum 30.4.18.“

Ich würde mich freuen, wenn andere Verbraucher eine derartige Beschwerde ebenfalls versuchen würden und hier darüber berichten würden. So können wir die Empfehlungen auf dieser Seite verbessern! Die bisherigen Kommentare machen Mut, sich gegen die Preiserhöhung zu wehren. Bisher hat BEV allerdings nur mündlich zugesagt, die Preiserhöhung bei Kunden mit Preisgarantie zurück zu nehmen.

Passen Sie auf, den Neukundenbonus nicht zu verlieren

Wenn Verbraucher ihr Sonderkündigungsrecht wahrnehmen und keine 12 Monate Kunde bei BEV bleiben, ist der Neukundenbonus futsch! Da bin ich mir inzwischen ziemlich sicher. Denn in einem Interview gesteht dies BEV indirekt ein!

Frage: „Kunden mit Bonus nach 12 Monaten verlieren auch diesen, wenn sie vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen wollen. Halten Sie das für fair?“

Antwort BEV: „Wir bedauern vor allem, wenn wir diese Kunden verlieren. Aber hinter einem Bonus steckt die Idee einer wechselseitigen Treue.“

Quelle: https://verbraucherschutz.de/bev-energie-im-interview-mit-verbraucherschutze-de-zu-preisanpassungen/

Einige Verbraucher in den Kommentaren ziehen es vor, den Neukundenbonus abzuschreiben, um möglichst früh den Vertrag mit BEV aufzulösen. Sie haben Befürchtungen um die finanzielle Stabilität des Unternehmens.

 

 

Haben Sie Anmerkungen zum Standard-Antwortschreiben? 
Werden Sie sich gegen die Preiserhöhung wehren?
Hinterlassen Sie einen Kommentar, um anderen Verbrauchern zu helfen!

Gegenwärtig werde ich aufgefordert beleidigende, anmaßende oder unpassende Kommentare zu löschen. Ich bitte daher um Verständnis, dass ich diese umgehend lösche, um teure Gerichtsverfahren zu umgehen.

BEV Preiserhöhung
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110 Gedanken zu „BEV Preiserhöhung

  • 20. Januar 2019 um 19:46
    Permalink

    Hallo,
    das BEV Problem habe ich erst mal gelöst!

    Ich hatte eine Preiserhöhung zum 01.02.2019 wie viele andere auch erhalten. Meine Kündigung per Einschreiben konnte bis heute nicht zugestellt werden, meine E-Mail mit Fristsetzung wurde nicht innerhalb der gesetzten Frist beantwortet. Dann bin ich zum Rechtsanwalt und der hat ein Kündigungs-Schreiben aufgrund der Preiserhöhung inkl. Widerruf meiner Einzugsermächtigung und der Forderung zur Auszahlung von einbehaltenen Beträge / Boni per Mail, Fax und Einschreiben versendet. Keine 24 Std. später traf die Kündigungsbestätigung per Brief bei mir ein und mein neuer Anbieter bestätigt am Folgetag auch den erfolgreichen Wechsel. Jetzt bin ich froh, dass der Wechsel geklappt hat. Nur aufgrund meiner Aktivitäten und ohne ein Schreiben vom Anwalt hätte ich wahrscheinlich mein Sonderkündigungsrecht vor dem 01.02.2019 nicht durchgesetzt bekommen. Jetzt wir er sich auch noch um die Rückzahlung kümmern und das finde ich beruhigend.

    Antworten
  • 20. Januar 2019 um 13:04
    Permalink

    Hallo,
    seit April 2018 bin ich Kunde bei BEV. Meine Vertragslaufzeit endet Ende April 2019. Auch ich habe oben genannte Schreiben bzgl. der Preiserhöhung erhalten. Telefonisch konnte ich leider seit Tagen niemanden bei BEV erreichen. Zudem blieben meine E-Mails sowie meine Kontaktformular-Anfrage unbeantwortet.
    Vor ein paar Tagen habe ich nun eine Kündigungsbestätigung per Post von BEV zum 31.01.2019 erhalten, obwohl ich gar nicht gekündigt habe. Ich hatte lediglich per E-Mail/Kontaktformular angefragt, ob durch das Sonderkündigungsrecht mein Neukundenbonus verloren geht.

    Nun meine Frage.
    Macht es Sinn Ihr oben erwähntes Standard-Antwortschreiben an die BEV zu senden und an meine Vertragslaufzeit bis Ende April 2019 festzuhalten, damit ich meinen Bonus erhalte?
    Ich würde das Schreiben übernehmen und zusätzlich noch einen Satz einfügen, dass ich ausdrücklich der Preisanpassung widerspreche.
    Ich freu mich auf Ihre/Eure Antworten.
    Vielen Dank im Voraus

    Antworten
    • 20. Januar 2019 um 22:34
      Permalink

      Sie sollten auf jeden Fall klarstellten, dass Sie nicht gekündigt haben. ALs Basis können Sie gerne das ANtwortschreiben verwenden. Ich denke es hat sich für viele Verbraucher bereits bewährt.

      Antworten
  • 18. Januar 2019 um 12:22
    Permalink

    Ich habe meinen Vertrag fristgerecht gekündigt, per Einschreiben natürlich.
    Das ganze habe ich dann noch per email wiederholt.
    Die BEV reagiert einfach nicht! Also keine Kündigungsbestätigung, dadurch wird der Stromanschluss auch nicht für einen neuen Anbieter freigegeben.
    Ich habe jetzt nochmals eine Frist gesetzt, wenn die darauf auch nicht reagieren, bin ich ratlos…….

    Antworten
    • 18. Januar 2019 um 13:00
      Permalink

      Dann können Sie noch die Schlichtungsstelle einschalten!

      Antworten
  • 17. Januar 2019 um 11:29
    Permalink

    Einen schönen guten Morgen,

    Wie viele andere auch habe ich am 15. Dezember das Schreiben mit der Preiserhöhung erhalten. Ich habe daraufhin das auf dieser Seite vorgestellte Musterschreiben für den Widerspruch verwendet. Dafür ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön an den Ersteller.

    Meinem Widerspruch wurde stattgegeben und wie bei anderen auch mit dem Vorschlag der einvernehmlichen Erhöhung.
    Da mein Vertrag noch bis zum 13.7.2019 läuft, habe ich NICHT von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht und das auch in dem Schreiben deutlich erklärt.

    Heute kam meine Kündigungsbestätigung mit dem Hinweis:

    Unter Berücksichtigung der vereinbarten Kündigungsfrist endet Ihr Vertrag zum 31.01.2019.
    Ab dem darauffolgenden Tag werden sie nicht mehr mit BEV Energie-Strom beliefert.

    Jetzt stehe ich vor der Entscheidung:
    Entweder weiterhin auf meinem Vertrag bis Ende der Laufzeit zu bestehen ohne die freiwillige Anpassung
    oder die Kündigung zum 31.01.zu akzeptieren und mir einen neuen Stromanbieter zu suchen.

    Mir ist bewusst, dass dadurch die vertraglichen Boni verfallen, da der Vertrag vorzeitig endet. In meinem Fall etwas mehr als 200€. Das wäre ärgerlich, aber verkraftbar.

    Da aber nun die Bundesnetzagentur eingeschaltet ist, vermute ich, dass ich den Bonus bis Juli eh vergessen kann.

    Was mich noch beschäftigt ist, in meinem Schreiben habe ich ja ausdrücklich auf meine Sonderkündigung zum 31.01. verzichtet.
    Wenn ich jetzt nichts mache, stimme ich dann der Kündigungsbestätigung der BEV zum 31.01 automatisch zu? In dem Fall müsste ich ja auch der „freiwilligen“ Preiserhöhung ab Februar nicht mehr widersprechen, da der Vertrag ja dann endet.

    oder ist das ein Trick der BEV in der Hoffnung, ich denke jetzt zum 1 Februar bin ich aus dem Vertrag. Und dann kommt im Februar der dicke Hammer und ich bekomme einen Brief von denen mit dem Hinweis, dass mein Vertrag doch bis zum 13.Juli läuft und ich auf einmal den erhöhten Betrag zahlen darf.
    Der Teufel ist in Eichhörnchen.

    Ich bin gespannt, welche Kommentar und Informationen sich bis zum Wochenende hier noch ansammeln. Meine Entscheidung fälle ich dann am Wochenende.

    Antworten
    • 17. Januar 2019 um 22:07
      Permalink

      Die BNetzA ermittelt nicht wegen der PReiserhöhung oder wegen der finanziellen Perspektive des Unternehmens, sondern wegen Beschwerden zur Rechnung. ALlerdings spricht die BEV im zweiten Schreiben von widrigen Umständen. Insofern verstehe ich, dass Verbraucher irritiert sind.
      Ferner möchte ich anmerken, dass Verbraucher sich wehren können, sollte die BEV den Neukundenbonus verweigern. Schließlich steht meines Wissens nach nichts hierzu in den AGBs und anscheinend haben Verbraucher auch keine anderen Mitteilungen dieser Art erhalten. Falls es zu Bonusverweigerungen aufgrund vorzeitiger Kündigung kommen sollte, werde ich eine separate Internetseite mit Musterschreiben erstellen.
      Ich denke als erstes sollten Sie entscheiden, ob Sie vorzeitig den Vertrag beenden wollen oder nicht. Unabhängig davon sollten SIe dann eine E_Mail und ein EInschreiben versenden, indem Sie eine Klarstellung vornehmen (entweder der vorzeitigen Kündigung zustimmen oder auf die Vertragseinhaltung pochen). Denn so können Sie nachweisen, dass BEV nicht das getan hat, was Sie gefordert haben.

      Antworten
  • 16. Januar 2019 um 18:55
    Permalink

    ich habe heute ebenfalls das Schreiben bekommen und kann mir nicht vorstellen, dass eine automatische freiwillige Preisanpassung rechtens ist! Die wollen mir doch nicht ernsthaft erzählen: wir passen ihren Preis an, wenn sie damit nicht einverstanden sind müssen sie uns das sagen!
    Bitte ganz schnell eine Musterfeststellungsklage gegen diesen Laden einreichen!

    Antworten
  • 15. Januar 2019 um 21:08
    Permalink

    Hallo zusammen,

    das gleiche Schreiben wurde auch mir zugesandt. Ich werde morgen versuchen einen Verantwortlichen an den Hörer zu bekommen und fragen ob die Sonderkundigung angenommen wurde . Der Sofortbonus wurde bis dato auch nicht überwiesen . Lt. meinem neuen Stromanbieter liegt ein neuer zusagte Kündigungstermin zum 22.1 Vor. Diesen versuche ich mor bestätigen zu lassen. Den Sofortbonus werde ich wohl verfallen lassen bzw. Werde dem Verbraucherschutz kontaktieren.

    Antworten
    • 16. Januar 2019 um 16:38
      Permalink

      Ich werde gar nichts kündigen . So habe ich ja den Vertrag nicht eingehalten.
      Ich habe eben erneut einen Brief geschrieben das ich der Freiwilligen Anpassung nicht zustimme und ich den alten Abschlag weiter zahlen werde da eben Preisgarantie.
      Wir sind doch nicht bei wünsch dir was .

      Antworten
  • 15. Januar 2019 um 16:12
    Permalink

    Heute habe auch ich das Schreiben mit der einvernehmlichen Preisanpassung von der BEV bekommen.

    Im Dezember hatte ich aber bereits der Preisanpassung und explizit auch einer Erhöhung der monatlichen Abschlagszahlungen widersprochen zusammen mit der Kündigung zum Ende der 12-monatigen Vertragslaufzeit (Einwurf-Einschreiben, zugestellt am 21.12.).

    Da mir die BEV bisher schriftlich nicht bestätigt hat, dass keine Preisanpassung durchgeführt wird und auch schriftlich nicht bestätigt hat, dass die Abschlagszahlungen ab dem 1.2. nicht erhöht werden (sondern sogar bestätigt, dass jetzt der Preis und die Abschlagszahlungen angeblich einvernehmlich „angepasst“ werden), läuft die 4-Wochen Frist aus meiner Sicht weiter, so dass ich mich am 21.01. an die Schlichtungsstelle Energie wenden werde.

    Sicherheitshalber habe ich der angeblich einvernehmlichen Preisanpassung per Email und telefonisch gegenüber dem Kundenservice widersprochen.

    Antworten
  • 15. Januar 2019 um 11:53
    Permalink

    Hallo, ich habe das gleiche Preisanpassungsschreiben, datiert vom 15.12.2018, für Strom ab 1.2.2019 von der BEV erhalten. Der bisherige Abschlag beträgt 92,00 EUR und soll ab Februar auf 147,00 EUR steigen. Dies entspricht einer Steigerung von über 59 %! Da wir Dez./Jan. noch im Urlaub waren, konnte ich mein Sonderkündigungsrecht erst am 09.01.2019 per E-Mail, bzw. 10.01.2019 zusätzlich per Einschreiben, ausüben. BEV reagiert nicht, bestätigt keinen E-Mail Eingang, usw. das Übliche.
    Siehe auch Beschwerden auf reclabox uvm.

    Diese Preiserhöhung werde ich auf gar keinen Fall akzeptieren und ggf. auch rechtliche Schritte gegen die BEV einleiten.

    Antworten
    • 15. Januar 2019 um 22:29
      Permalink

      Beeilen Sie sich mit der Sonderkündigung. Wenn Sie schnell handeln, könnte es theoretisch klappen, dass SIe bereits zum 1.2. einen neuen Versorger haben. ALlerdings hat BEV momentan recht viel zu tun. Daher rechne ich mit Verzögerungen.

      Antworten
  • 14. Januar 2019 um 22:10
    Permalink

    Ich vermute, dass die BEV evtl. zu Anfang im Dezember tatsächlich die fixe Geschäftsidee im Hinterkopf hatte, sich mit dem Preisanpassungsschreiben einige Bonuszahlungen sparen zu können und die Sonderkündigung provozieren wollte.

    Dann haben Sie aber scheinbar nicht mit so viel Gegenwind von Seiten der Presse, Verbraucherschützerund zu guter letzt auch ihrer Vermittler (verivox, Check24) gerechnet… Und inzwischen wohl auch festgestellt, dass es evtl. gar nicht so einfach wird, ihre Rechtsauffassung durchzudrücken und den Neukundenbonus zu sparen, wenn Kunden – evtl. unterstützt durch Verbraucherschützer und die Vermittler-Portale – sich wehren…

    Und deshalb hat man sich nun entschieden, zurückzurudern. Die Preisanpassung im laufenden Vertrag sei gar nicht so gemeint gewesen und sei plötzlich nur noch ein Vorschlag im Einvernehmen.

    Aus meiner Sicht haben sie aber bei einer ausgesprochenen Sonderkündigung aber keine Chance, diese abzuwehren, zumal sie auf diese Möglichkeit ja explizit im Schreiben aus Dezember hingewiesen haben.

    Zu klären ist dann nur noch die Frage des Neukundenbonus. Aktuell warte ich auch noch auf meine Bestätigung über die Sonderkündigung. Ich habe aus diesem Fall jedenfalls gelernt, künftig den verbrauch eher sehr defensive anzugeben, um nicht am Ende hohe Rückzahlungen aufzubauen, sondern lieber eine Nachzahlung zu haben.

    Sobald sie am 01.02. einen anderen Betrag abbuchen oder es konkrete Hinweise auf Zahlungsprobleme/Insolvenz gibt, werde ich alle noch möglichen Lastschriften zurückgehen lassen. Und dann die Schlussabrechnung abwarten. Sofern diese dann nicht korrekt ist, werde ich dieser auch widersprechen.

    Antworten
  • 14. Januar 2019 um 21:52
    Permalink

    Wir haben aktuell das gleiche Thema mit der BSV… Mitte Dezember die Preisanpassung,. Ich habe daraufhin mehrfach versucht jemanden telefonisch zu erreichen, jedoch würde ich immer nur aus der Leitung geworfen. Daraufhin haben wir von unserem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht. Heute haben auch wir das Schreiben zur vorzeitigen einvernehmlichen Preisanpassung bekommen, mit keinem Wort wurde auf unsere Kündigung reagiert. Ich werde heute ein weiteres Schreiben aufsetzen und auf eine vorzeitige Kündigung bestehen (wir haben keine Boni im Vetrag).
    Mal sehen, wie darauf dann reagiert wird.

    Antworten
  • 14. Januar 2019 um 19:36
    Permalink

    Ich habe aktuell das gleiche Theater mit der BEV zum Thema Gas. Das Problem ist, wir sind auch mit dem Strom ab dem 17.01. bei der BEV. Wie haben den Wechsel Ende November Anfang Dezember gemacht, da war das Theater leider noch nicht abzusehen. Habe ich den eine Chance irgendwie aus der Geschichte noch rauszukommen bevor Sie los geht. Widerrufsfrist war natürlich lang vorbei.

    Antworten
  • 14. Januar 2019 um 17:44
    Permalink

    Guten Abend,
    folgenden Ablauf gab es bei mir.
    1. Im Dezember kam das Preisanpassungschreiben, darauf folgte meinerseits die fristgerechte Kündigung und der Hinweis, dass ich eine eingeschränkte Preisgarantie habe.
    2. Bis zum 10. Januar keine Bestätigung der Kündigung o.Ä., deshalb am 10.01. nochmals eine fristgerechte Kündigung per Einschreiben und E-Mail und das Ablehnen der Preiserhöhung auf Grund der Preisgarantie.
    3. Heute, am 14. Januar kam dann das Schreiben mit der Einvernehmlichen Preiserhöhung, welche ich natürlich auch nicht akzeptiere. Desweiteren habe ich heute das Lastschriftmandat gekündigt, auch per Einschreiben.

    Mein Vertrag läuft noch bis zum 28.03.2019
    Ich habe deutlich weniger Strom verbraucht als prognostiziert (3900kW Prognose, bisher erst 2424kW verbraucht und es fehlen nur noch 2 Monate).
    Ich werde den Verdacht nicht los, dass ich von den kein Geld mehr sehen werde. Deshalb werde ich alle möglichen Buchung zurück überweisen lassen und auch kein Geld mehr an die BEV überweisen.
    Am Ende des Vertrages wird ein großes Guthaben und natürlich die 15% Bonus dastehen. Bekommen die all mein Geld, werde ich es wohl nie zurückbekommen. Deshalb bekommen Sie es erst garnicht. Was am Ende offen ist, soll die BEV bekommen. Das sieht man dann auf der Endabrechnung. „Aussage von Admin am 19.01.2018 19:39 Uhr gelöscht, da Inhalt beanstandet wurde“

    Antworten
  • 14. Januar 2019 um 12:57
    Permalink

    Hallo,
    auch ich erhielt das Schreiben zur Preisanpassung vom 15.12.2018.
    Ich habe mich sofort telefonisch mit BEV in Verbindung gesetzt, weil ich bis einschließlich 31.05.2019 eine eingeschränkte Preisgarantie habe und diese Preisanpassung für mich eigentlich nicht greift. Der Mitarbeiter wurde pampig, nachdem ich ihn darauf hingewiesen habe, dass ich doch die Preisgarantie habe und ein Fortsetzen des Gespräches war nicht möglich. Somit habe ich von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht. Heute kam ein Schreiben von der BEV, in welchem die Anpassung aufgrund meiner eingeschränkten Preisgarantie auf den 01.06.2019 umdatiert wurde. Aber in Punkt 3.b kommt der Hammer:
    „ Die verbindliche Preiserhöhung, die für Sie an sich erst ab dem 1. Juni 2019 verbindlich ist, soll bereits ab dem 1. Februar 2019 zwischen Ihnen und uns gelten. Wir bitten Sie also, diese oben angeführte Erhöhung bereit vorzeitig freiwillig zu akzeptieren, damit wir Kunden gegenüber eine gleichmäßige und faire Preiserhöhung vornehmen können.
    Bitte beachten Sie: Wenn Sie mit der vorzeitigen freiwilligen Erhöhung nicht einverstanden sind, können Sie uns natürlich jederzeit- auch nach dem 1.Juni 2019 – mitteilen, dass Sie dies nicht wünschen. Wir werden Ihnen dann selbstverständlich- jeweils für die Dauer der eingeschränkten Preisgarantie – unverzüglich die volle etwaig eingezogene Differenz zwischen den bisherigen und den dann erhöhten Abschlägen erstatten und auch im Rahmen der Jahresberechnung die bisherigen Vertragskonditionen zu Grunde legen.“
    Ich dachte, ich bin im falschen Film. Habe dort angerufen, weil ich noch keine Kündigungsbestätigung habe, ob meine Kündigung denn akzeptiert wurde, oder wegen der Rücknahme unzulässig sei. Also fernmündlich sagte mir die Mitarbeiterin, dass die Kündigung akzeptiert sei und ich das Schreiben in den nächsten Tagen bekommen müsste. Auf Nachfrage erfuhr ich dann auch, dass ich die Kündigung zum 01.02. zurück nehmen kann, weil meine Preisgarantie ja bis 31.05. geht. Der freiwilligen Erhöhung kann ich widersprechen.
    Da ich wegen der dubiosen Geschäftspraktiken aber sehr verunsichert bin, werde ich meine Kündigung aufrecht erhalten und auf den Neukundenbonus verzichten, denn wer weiß, was bis Juni da noch so passiert.
    Auf meinen Sofortbonus warte ich auch immer noch. Die Zahlung hätte man nach 60 Tagen zurück gehalten, weil ich angeblich den Abschlag nicht gezahlt hätte. Es lief ein Lastschriftverfahren, welches im Juni angewendet wurde, im Juli aber nicht und dann auch weiter nicht. Als ich diesbezüglich nachfragte, wurde mir mitgeteilt, die Lastschrift wäre von meiner Bank zurück gebucht. Wäre das der Fall gewesen, hätte ich erstens von meiner Bank eine Information darüber erhalten, und zweitens wäre es auf den Kontobewegungen ersichtlich gewesen. Seit dem Zeitpunkt wurde von Seiten der BEV kein Lastschrifteinzug mehr getätigt, obwohl es telefonisch so zugesichert war. Ich habe dann monatlich den Abschlag überwiesen, so dass es zu keinem Zahlungsverzug kam. Aber den Sofortbonus habe ich bis heute nicht.
    Also die BEV ist ein sehr dubioser Laden. Ich bin mal gespannt, was mich bei der Abschlussrechnung erwartet.

    Antworten
  • 13. Januar 2019 um 14:55
    Permalink

    Schlimme Befürchtung — BEV Gas Vertrag —- Einvernehmliche Preisanpassung —
    Sehr guter Blog mit Information zu Energieanbieter! Hoffe deshalb hier auf Hilfe für mein Anliegen! Ich habe leider überhaupt keine Ahnung von rechtlichen Aspekten und Kündigungsvorschriften bzw. Fristen etc. Ich bin verzweifelt. Selbst eine erwartete Rentenerhöhung von 3,6% würde bei weitem nicht diese und weitere Preiserhöhungen im Jahr 2019 ausgleichen.
    BEV GAS Vertragsdaten:
    Laufzeit 12 Monate (Endet am 17.Juli 2019), mit eingeschr. Preisgarantie für 12 Monate, kein Bonus
    12.01.2019 Schreiben von BEV: Preisanpassung (Relevante Passagen)
    18.Juli 2019 ab diesem Datum gilt die verbindliche Preisanpassung nach den 12 Monaten.
    (Entspricht nach meinen Berechnungen einer Erhöhung von über 42%)
    01.02.2019 ab diesem Datum soll ich bereits vorzeitig freiwillig einen um 37,-€ höheren Abschlag akzeptieren! (Entspricht Erhöhung um 42%)
    Weiter schreibt BEV: Ich könnte jederzeit mitteilen, dass ich dies nicht wünsche und es würde dann die etwaig eingezogene Differenz erstattet, auch im Rahmen der Jahresabrechnung.
    (Ist so eine Vorgehensweise seitens Energieversorger überhaupt rechtlich erlaubt und gibt es keine Behörde, die es überwacht?)
    Mit Datum 13.01.2019 habe ich per EMAIL und Post Einschreiben dieser einvernehmlichen Preisanpassung widersprochen. Aber was geschieht weiter? BEV selbst erwähnt im Schreiben eine gefährdete Geschäftsgrundlage. Deshalb befürchte ich, dass die erhöhten Abschläge trotz meinem Widerspruch schon am 01.02.19 eingezogen werden. Aus diesem Grund, möchte ich mich vom „BEV-Vertrag“ nicht erst zu Vertragsende sondern vorzeitig trennen, da ich eh kein Bonus erwarte.
    Ist dies möglich und was sollte ich wann tun?
    Ich weiß natürlich, dass hier keine Rechtsberatung erfolgt, aber für brauchbare Tipps oder Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.
    Wie kann ich eine wirksame Kündigung meines Vertrages erreichen? Welches sind in meinem Fall die Voraussetzungen bzgl. form- fristgerecht und darüber hinaus auch zum richtigen Zeitpunkt. Kann ich jetzt schon eine Sonderkündigung aussprechen, um den Vertrag vorzeitig zu beenden? Falls sich die Abschläge am 1.2. erhöhen, ist dann eine Rückforderung über die Bank möglich?

    Dank Ihrer Hilfe wird wohl alles wieder gut.

    Antworten
    • 15. Januar 2019 um 22:56
      Permalink

      Die Rechtsgrundlage ist aus meiner SIcht eindeutig: BEV handelt nicht zulässig. Das Problem ist, dass der Verbraucher sich wehren muss. ANsonsten kommen die damit durch.
      unter +++UPDATE+++ habe ich einen Kommentar verlinkt. Dieses Vorgehen empfehle ich. Wäre ich BEV-Kunde, dann würde ich die SOnderkündigung zum 31.01.2019 aussprechen per E-Mail und per EInschreiben inkl. Rückschein.
      Sie könnten dem SEPA-Lastschriftverfahren widerrufen und die ABschläge manuell überweisen. Dann laufen Sie nicht Gefahr, dass zu hohe Abschläge eingezogen werden.

      Antworten
  • 13. Januar 2019 um 01:51
    Permalink

    Ich habe auch im Dezember ein Schreiben zur Preisanpassung ab 01.02.2019 von BEV erhalten. Zum regulären Vertragsende am 01.07.2019 hatte ich ohnehin schon gekündigt und auch die Kündigungsbestätigung bereits kurz nach Belieferungbeginn erhalten.

    Da ich aufgrund des Geschäftsgebahrens und der vielen negativen Meldungen über BEV nicht sicher bin, ob sie überhaupt bis zum 01.07.2019 durchhalten und ich aufgrund eines geringeren Verbrauchs zusammen mit dem Bonus von einer hohen Rückerstattung ausgehe, habe ich mich entschieden, von dem im Schreiben genannten Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Mir ist bewusst, dass sie mir damit vermutlich den Neukundenbonus nicht bezahlen werden. Allerdings rechne ich auch bis Mitte des Jahres mit steigenden Strompreisen, so dass es mir besser erscheint, lieber jetzt einen neuen Vertrag mit einem seriösen Anbieter abzuschließen als im Sommer. Und ich habe echt Bedenken, dass ich von der eigentlich mir zustehenden Rückerstattung im Sommer gar nichts sehe, weil es die bis dahin nicht mehr gibt. Daher habe ich Ende Dezember sowohl per E-Mail als auch per Post die Sonderkündigung ausgesprochen.

    Nun wird es kurios. BEV teilt mir mit Schreiben vom 11.01.2019 in drei Stufen sinngemäß mit,
    1.) die eingeschränkte Preisgarantie gilt
    2.) die mitgeteilte Preisanpassung gilt erst nach Ablauf der eingeschränkten Preisgarantie, also ab 01.07.2019
    3.) jetzt kommt der absolute Hammer: aufgrund der dramatisch angestiegenen Kosten bitten Sie mich jedoch, einer einvernehmlichen Preisanpassung bereits ab 01.02.2019 im Interesse aller Kunden zuzustimmen („Preisanpassung im Einvernehmen“)!!! Auch gehen Sie davon aus, dass ich zustimme. Andernfalls muss ich dem widersprechen.

    Ich kann ehrlich gesagt noch gar nicht glauben, wie die BEV hier mit uns als Kunden umspringt.

    Hinsichtlich meiner Sonderkündigung wurde in dem Schreiben übrigens gar nichts erwähnt.

    Ich bin nun am Überlegen, ob und wie ich darauf überhaupt reagieren soll. Mein Plan sieht so aus, dass ich auf die in ihrem Urspungs-Schreiben ja erwähnte Sonderkündigung nochmals hinweise, die ich ja bereits ausgesprochen habe. Und ferner selbstverständlich auch nicht der angebotenen Presianpassung im Einvernehmen zustimme.

    Ich könnte den Spieß ja auch noch umdrehen und ebenfalls ein Angebot zur „Preisanpassung im Einvernehmen“ unterbreiten: den Grundbetrag und den Arbeitspreis für die restliche Vertragslaufzeit auf 50 % des urspünglichen Tarifs zu reduzieren, da auch meine sonstigen Kosten gestiegen sind und auch noch eine Autoreparatur auf mich zukommt. So hilft man sich doch gegenseitig…

    Antworten
    • 13. Januar 2019 um 20:06
      Permalink

      Bettelbriefe ? Na Humor haben sie zumindest.

      Meiner Meinung nach muss man dem Blödsinn nicht widersprechen, nur eine Zustimmung wäre schriftlich und mit Unterschrift zu erteilen.
      Sollten erhöhte Abbuchungen erfolgen, rückbuchen lassen, mit der Nummer dürften sie rechtlich nicht durchkommen.

      Antworten
    • 14. Januar 2019 um 20:58
      Permalink

      Hallo zusammen

      wenn die BEV die Preise ab 01.02.2019 bis zur Mindeslaufzeit nicht anpasst, ist eine einseitige Vertragsanpassung nicht rechtskräftig, somit gilt auch kein Sonderkündigungsrecht.
      Mit dem Schreiben rudert die BEV von der einseitigen Vertragsänderung ab und nimmt uns Verbrauchern auf einmal jegliche Widerrufsgrundlage bzw. Grundlage zur Sonderkündigung. Sie muss die Kündigung schriftlich bestätigen.

      Daher bleibt nichts übrig den Widerruf der einvernehmlichen Vertragsänderung schriftlich zu dokumentieren. Hier ein Vorschlag von mir, mit meinen Vertragsenddaten.

      Betreff: Widerspruch einvernehmliche Preisanpassung 01.02.2019 + Kündigung 30.06.2019
      Meine Vertrags-/Kundennummer: xxy / xxy

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      gemäß Ihres Schreibens vom 11.01.2019 und des Vorschlags zur einvernehmlichen Preisanpassung zum 01.02.2019 widerspreche ich hiermit jegliche Zustimmung. Wir haben einen Vertrag mit festgesetzten Konditionen und dieser ist inkl. der eingeschränkten Preisgarantie bis zur Mindestlaufzeit 30.06.2019 zu erfüllen.

      Sie widerrufen aus Ihrem Schreiben vom 15.12.2018 die einseitige Preisanpassung zum 01.02.2019 und bestätigen mir nicht den Zugang der ausgesprochenen Sonderkündigung zum 01.02.2019. Daher haben wir nun keine einvernehmliche Vertragsauflösung bzw. -änderung zum 01.02.2019.

      In diesem Schreiben erhalten Sie aber von mir die ordentliche Kündigung zum Ablauf der Mindestlaufzeit zum 30.06.2019.

      Stellen Sie bitte sicher, dass mir Ihre korrekt erstellte Schlussrechnung gemäß § 40 (4) EnWG bis spätestens sechs Wochen nach Beendigung des Lieferverhältnisses zugeht.

      Zudem erwarte ich von Ihnen, dass Sie mir das sich aus der Abrechnung resultierende Guthaben inkl. des Neukundenbonus fristgerecht innerhalb von 14 Tagen nach ergangener Schlussrechnung auf mein Ihnen bekanntes Bankkonto überweisen.

      Bitte beachten Sie, dass Guthaben aus Energierechnungen unverzüglich zu erstatten sind (s. Urteil des OLG Düsseldorf v. 16. 12.2014, Az: I-20 U 136/14) und ansonsten eine Geldschuld während des Verzugs zu verzinsen ist (s. § 288 (1) BGB).

      Sollten Sie meinen berechtigten Forderungen nicht innerhalb der o. a. Fristen nachkommen oder gemäß § 111a EnWG die Gründe für Abweichungen davon nicht darlegen, werde ich wegen Ihres Verzugs (siehe § 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB) umgehend bei der Schlichtungsstelle Energie die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens veranlassen sowie die Marktwächter Energie der Verbraucherzentralen informieren.

      Mit freundlichen Grüßen

      Antworten
      • 16. Januar 2019 um 06:30
        Permalink

        Vielen Dank für diesen informativen und hilfreichen Kommentar! Das Vorgehen sehe ich als äußerst sinnvoll an!
        Anzumerken sei noch, dass Verbraucher wegen der angekündigten Lastschrifterhöhungen schnell handeln sollten.

        Antworten
      • 20. Januar 2019 um 15:53
        Permalink

        Vielen Dank an @Sebastian und @Moeschler.

        Danke auch an all die Leute, die sich hier zusammentun, weil sie solch ein Verhalten von BEV nicht akzeptieren.

        Ein schönes Wochenende!

        Antworten
  • 12. Januar 2019 um 21:54
    Permalink

    Hallo zusammen,

    wir waren ebenfalls betroffen und haben per Mail und Einschreiben mit dem obigen Schreiben widersprochen – inkl. Kündigung zum Vertragsende. Vor 2 Tagen kam bei uns ebenfalls zumindest schon mal das Rückschreiben von BEV, dass wir das Schreiben zur Preiserhöhung als gegenstandslos betrachten sollen und alles beim alten bleibt.

    Lediglich eine Frage, an die jenigen, die ebenfalls zum Vertragsende gekündigt haben – kam die Kündigungsbestätigung (danach) per Post? Musstet Ihr nochmal extra nachhaken? Da kam bei uns bislang noch nichts…

    Hier in Beitrag #8 evtl. noch ein sinnvolles Vorgehen zum Ende der Vertragslaufzeit, für eine korrekte, zeitnahe Endabrechnung, inkl. Bonus:
    https://www.strom-magazin.de/forum/tarif-oder-anbieterwechsel/preiserhoehung-nach-wirksamkeitskuendigung.t2251/#post-15451

    Vielleicht kann Hr. Moeschler hierzu noch seine Einschätzung abgeben?!

    Vielen Dank vorab und insbesondere auch schon für das super hilfreiche Muster-Widerspruchschreiben!

    Antworten
    • 13. Januar 2019 um 21:02
      Permalink

      Die dort beschriebene Vorgehensweise halte ich für sehr sinnvoll. Ich bin mir sogar sehr sicher, dass ich den Verfasser des Posts kenne. Er ist sehr erfahren und kennt sich gut aus.

      Antworten
  • 12. Januar 2019 um 11:44
    Permalink

    Hallo,
    vielen Dank für die Hilfe. Hat im ersten Step gut funktioniert. Es kam ein Schreiben von BEV, dass ich die Ankündigung zur Preiserhöhung als gegenstandslos betrachten soll und alles bis zum Vertragsende seine Gültigkeit behält.
    Zudem habe ich die Kündigungsbestätigung zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten auch bereits schriftlich erhalten. Somit erfüllt dies dann theoretisch auch den Voraussetzungen für die Bonusabwicklung. Bin aber gespannt, was es dann für einen Kampf gibt.
    Was klar ist, mein zukünftiger Vertrag wird deutlich teurer werden größer 20%. Die Zeiten des Günstigstroms sind wohl vorbei. Jetzt hauen sich die Stromanbieter richtig die Taschen voll. Ich bin auf die Zukunft gespannt.

    Antworten
  • 11. Januar 2019 um 11:13
    Permalink

    Hallo,
    vielen Dank für den Tipp in Sachen BEV.
    Auf meinen Widerspruch zur Preiserhöhung trotz Preisgarantie habe ich heute eine Schreiben erhalten, dass die Preiserhöhung gegenstandslos ist und der bisherige Preis unverändert gilt. 🙂
    Allerdings musste ich 3 Mal schreiben im Kontaktformular und zusätzlich ein Einwurf-Einschreiben schicken.

    Viele Grüße

    Antworten
  • 10. Januar 2019 um 20:28
    Permalink

    Guten Abend,

    heute habe ich ein Schreiben von der BEV bekommen, indem inhaltlich die Preiserhöhung für nichtig erklärt wird.
    Ich hatte zuvor Anfang dieser Woche ein sehr kompetentes und wohl auch ehrliches Telefonat mit einem BEV Mitarbeiter, der mir zusagte, dass im Laufe der Woche die entsprechenden Briefe mit der Preiserhöhungstornierung den Kunden zugestellt werden.
    Also alles wie versprochen.
    Ich denke, die BEV hat einen sehr großen Fehler mit der Ankündigung Ihrer Preiserhöhung gemacht.
    Folge dessen wurde die BEV mit Beschwerden überrollt.
    Mittlerweile hat die BEV wohl Ihr Eigentor eingesehen und ist hoffentlich versucht, weiteren Schaden abzuhalten.
    Fehler zu machen ist die eine Seite – zu Fehler zu stehen die andere.
    Ich gebe der BEV die Chance, zukünftig ihr Geschäftsstrategie zu korrigieren und sich auf Kundenpflege zu konzentrieren.
    Ich hoffe, ich werde zukünftig von der BEV nicht enttäuscht.
    Mit den besten Grüßen
    Peter Kölmel

    Antworten
  • 10. Januar 2019 um 16:58
    Permalink

    Per DP-Auslieferungsbeleg wurde mir der BEV-Empfang (inkl. Unterschrift Bevollmächtigter) meines Kündigungsschreibens bereits am 23.12.2018 bestätigt.
    Die BEV-Kündigungsbestätigung ist bis dato 10.01.2019 immer noch nicht eingetroffen.

    Mein neuer Anbieter erhält somit derzeitig keinen Netzzugang beim Netzbetreiber für Stromlieferung ab 01.02.2019

    Antworten
    • 11. Januar 2019 um 06:58
      Permalink

      Haben Sie auch per E-Mail gekündigt? Ich würde sowohl postalisch per EInschreiben als auch per E-Mail kündigen. Die Kündigung per E-Mail ist nicht ganz so rechtssicher, dafür kann es bei der Zustellung zu keinen Verzögerungen kommen! Doppelt hält besser.

      Antworten
  • 5. Januar 2019 um 21:00
    Permalink

    Haben am 18.12.18 auch eine Preiserhöhung erhalten und habe am 3.1.19 das Schreiben von Ihrer Seite an BEV Gefaxt. Heute am 5.1.19 war schon eine Antwort im Briefkasten.
    Der Brief beginnt wie folgt:

    Ihre Anfrage zur Preisanpassung
    Unser Zahlungswesen hat Ihre Anfrage geprüft. Bitte betrachten Sie das Schreiben vom 15.12.2018 als gegenstandslos.

    Vielen DANK für Ihre Seite, hat uns sehr geholfen :-))

    Antworten
    • 5. Januar 2019 um 21:08
      Permalink

      So, ein update auch von mir. Habe nun auch die Kündigungsbestätigung bzgl. Strom erhalten. War ja gleichzeitig Gas und Stromkunde bei BEV. Hat mir aber auch nichts genutzt :-). Beide Schreiben wurden also innerhalb von ca. 14 Tagen beantwortet und akzeptiert. Diese habe ich jeweils per Einwurfeinschreiben und gleichzeitig als Anhang in einer Email an BEV geschickt. Somit hierbei keine Probleme gehabt. Habe mittlerweile auch schon die Bestätigung zur Belieferung ab dem 1.2.2019 von meinen neuen Anbietern erhalten. Mit Bonus habe ich nicht zu tun. War und bin da kein Fan von. Denke bei den Abschlussrechnungn von BEV werde ich dann auch keine bösen Überraschungen erleben. Alles im allen bin ich aber wieder ein Stück schlauer. Preisgarantie ist das Papier nicht wert, worauf sie steht, selbst wenn man sie einfordern könnte.
      Schade eigentlich.

      Antworten
  • 5. Januar 2019 um 00:27
    Permalink

    Heute kam die Kündigungsbestätigung. Meine eMail mit dem Kündigungsschreiben wurde scheinbar akzeptiert. Kündigungstermin ist zur regulären Mindestvertragslaufzeit zum 28.02.2019. Soweit sieht scheinbar alles korrekt aus.

    Dass ich der Preiserhöhung zum 01.02.2019 widersprochen und meine Einzugsermächtigung widerrufen habe wird in dem Kündigungsschreiben leider nicht bestätigt. Ich vermute, dass BEV dann zum 01.02.2019 den erhöhten Abschlag abbucht.

    Gut, muss ich halt zurückbuchen lassen dann und notfalls über einen Anwalt regeln. Wie geht man da an Besten vor? Einzugsermächtigung habe ich zum 15.01.2019 widerrufen und will den Abschlag dann am 01.02.2019 manuell am BEV überweisen, damit BEV nicht sagen kann ich würde nicht zahlen wollen was ich schulde.

    Antworten
    • 5. Januar 2019 um 16:23
      Permalink

      Wann hattest Du Deine Kündigung per Mail verschickt?

      Dann kann ich einschätzen wie weit der Bearbeitungsstau bei der BEV ist…

      Danke & Gruss
      Michael

      Antworten
      • 5. Januar 2019 um 21:17
        Permalink

        Das Antwortschreiben der BEV trägt das gleiche Datum wie meine eMail: 28.12.2018

        Leider fürchte ich, dass BEV die Anfechtung der Preiserhöhung nicht akzeptiert, weil es so nicht bestätigt wurde. Auch der Entzug des Abbuchungsmandates für das Bankkonto wurd nicht bestätigt.

        Scheint völlig willkürlich zu sein, bei wem BEV die Preiserhöhung zurück nimmt und bei wem nicht.

        Oder ist es möglich, dass die Preiserhöhung bei denen zurück genommen wird, die noch vor Ablauf der regulären Vertragslaufzeit von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, damit BEV eines von Beiden zumindest durchsetzen kann ? (entweder Preiserhöhung oder Verfall des Bonus?).

        Antworten
    • 11. Januar 2019 um 07:06
      Permalink

      Mir ist folgender Punkt sehr wichtig: Sehen Sie zu, dass Sie nicht in Zahlungsverzug kommt. Bei einigen Stromanbietern werden ganz schnell Inkassobüros eingeschaltet. Ihre Vorgehensweise erachte ich als sinnvoll.

      Antworten
  • 4. Januar 2019 um 16:02
    Permalink

    Habe heute die Abschlussrechnung von BEV erhalten. Ging ja viel schneller als erwartet! (Note 1 )
    Hingegen war die Kündigung ein bisschen mühsam – ließen sich viel Zeit bei der Bearbeitung der Kündigungsbestätigung (Note 3).
    Hatte natürlich die Kündigungsfrist eingehalten und mir einen ordentlichen Zeitpuffer für Worst-Case Szenarien geschafft.

    Mein Vertrag endete zum 31.12.18 . Glücklicherweise bin ich nicht von dem im Dezember angekündigten Strompreiserhöhung betroffen. Die Abschlussrechnung habe ich sehr genau überprüft und keine Fehler bisher gefunden. Die eingeschränkte Preisgarantie wurde eingehalten – Grund- und Arbeitspreise wurden – wie vor Vertragsabschluss vereinbart – in der Abschlussrechnung berücksichtigt! (Note 1)

    Jetzt kommen wir zum wichtigen Teil, dem Neukundenbonus. (Den Sofortbonus hatte ich schon von denen vor ein paar Monaten erhalten. Note 1)
    In der Abschlussrechnung wurde mein Neukundenbonus mit Betrag zwar erwähnt, allerdings ist sie in der Berechnung nicht mit berücksichtigt worden. Ich gehe davon aus , dass sie diese separat in einem Schreiben mitteilen (?)

    Hat jemand hier schon sein Neukundenbonus per Brief bestätigt bekommen?

    Viele Grüße

    Antworten
  • 3. Januar 2019 um 12:23
    Permalink

    Immernoch keine Kündigungsbestätigung erhalten. BEV stellt sich tot.

    Was kann man da noch unternehmen?

    Antworten
  • 3. Januar 2019 um 11:01
    Permalink

    Hallo,
    weder per Fax noch per Telefonanruf ist der Laden erreichbar.
    Es bleiben nur die Email oder das Einschreiben.
    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…
    VG
    eine weitere Familie, die auf die BEV hereingefallen ist

    Antworten
  • 2. Januar 2019 um 09:26
    Permalink

    Vorsicht

    BEV bucht trotz bestätigter Kündigung und entzogener Lastschrift und einem Widerspruch zwecks einer Abschlagerhöhung, weiterhin überhöhte Beträge vom Konto ab.

    Ich lasse mir den Betrag zurück holen und überweise manuell nur den tatsächlich geschuldeten Betrag (ohne Berechnung des Neukundenbonus, da der strittig sein dürfte und mMn vorerst nicht verrechnet werden kann.).

    Antworten
  • 31. Dezember 2018 um 00:13
    Permalink

    Auch ich habe für 2 meiner Häuser bzw. die dafür abgeschlossenen Stromlieferverträge Preisanpassungsschreiben erhalten, die ich so selbstverständlich nicht hinnehmen werde.

    Unabhängig davon aber, ob die Verträge nun zum 01.02.2019 gekündigt werden, der Preiserhöhung (nur) widersprochen oder die Garantie unter https://www.verivox.de/wechselschutz/ in Anspruch genommen wird, sollte ein weiterer, nämlich der mögliche strafrechtliche Aspekt, nicht ganz außer Acht gelassen werden.

    „Aussage von Admin am 19.01.2018 19:39 Uhr gelöscht, da Inhalt beanstandet wurde“
    Denn offensichtlich sind die Preiserhöhungen so gestaltet, dass Sie den vertraglich zugesicherten Neukundenbonus nach Ablauf eines Belieferungsjahres kompensieren oder zumindest die anspruchsberechtigten Kunden zur Kündigung bewegen sollen.

    „Aussage von Admin am 19.01.2018 19:39 Uhr gelöscht, da Inhalt beanstandet wurde“

    Antworten
  • 30. Dezember 2018 um 18:50
    Permalink

    „Aussage von Admin am 19.01.2018 19:39 Uhr gelöscht, da Inhalt beanstandet wurde“

    Antworten
  • 29. Dezember 2018 um 18:44
    Permalink

    Hallo,
    vielen Dank für den Tipp in Sachen BEV.
    Auf meinen Widerspruch zur Preiserhöhung trotz Preisgarantie habe ich heute eine Schreiben erhalten, dass die Preiserhöhung gegenstandslos ist und der bisherige Preis unverändert gilt. 🙂
    Viele Grüße

    Antworten
  • 29. Dezember 2018 um 12:02
    Permalink

    Normalerweise läuft eine Frist ab dem Zugang und wie ich gelesen habe geht man von den 14 Tagen bei einer Sonderkündigung aus.
    Das Schreiben der BEV dürfte bewusst wachsweich formuliert sein und die Kündigung bitte auch keinem neuen Anbieter überlassen die brauchen mindestens 3 Wochen.

    Eine Sonderkündigung sollte selbst und mit Einwurf Einschreiben erfolgen. Parallel dann neuen Vertag machen, denn ohne fällt man in die Grundversorgung.

    ABER alles ohne Gewähr, das ist rechtsicher eine Frage für einen Anwalt.

    Antworten
  • 29. Dezember 2018 um 10:52
    Permalink

    Hallo, habe eine Frage bezüglich des Sonderkündigungsrechts. Gilt hier die Frist von 14 Tagen (gilt es dann ab dem 15.12. – Datum auf BEV-Brief oder FILMKRITIKER das Datum der Briefzustellung) oder habe ich Zeit zu kündigen bis zum Wirksamwerden der neuen Konditionen, also bis zum 31.01.2019? Danke für die nützlichen Tipps. Gruß, Martin.

    Antworten
  • 29. Dezember 2018 um 10:45
    Permalink

    Mein Einwurf Einschreiben vom 21.12. steht auch noch auf Zustellung, jedoch kam heute die schriftliche Kündigungsbestätigung zum 31.01.19, soweit ist der Teil damit erfolgreich erledigt.

    Mal schauen wie lange sie für die Abrechnung brauchen und was aus dem Neukundenbonus wird, den ich gleichzeitig mit eingefordert hatte.

    Antworten
    • 29. Dezember 2018 um 18:20
      Permalink

      Ja, bei mir dasselbe, das Sonderkündigungsrecht wurde akzeptiert – obwohl ich als vorherige Option gesetzt hatte, dass sie die Preiserhöhung zurücknehmen könnten. Das wollten sie nicht so gern. Der Preis war deutlich niedriger als bei der Dame, bei der die Preiserhöhung zurückgenommen wurde.
      Also abwarten, wie eine Schlussabrechnung aussehen wird.

      Antworten
  • 28. Dezember 2018 um 21:26
    Permalink

    Hallo,
    ich beziehe mich auf die Erfahrung des Kunden die unter „Update“ steht:
    „Hallo, ich habe heute auch diesen Brief erhalten. Da ich bis zum 30.4.18 eine Preisgarantie habe , rief ich BEV an. Der Mitarbeiter sagte mir, dass aus Versehen auch die Kunden mit einer Preisgarantie diesen Brief, der das Datum 15.12.18 trägt, erst heute am 20.12.18 zugestellt wurde. Ich sollte mittels einer Mail Widerspruch einlegen und dann gelten die bisherigen Preise mindestens bis zum 30.4.18.“
    Soweit so gut – es kommt aber darauf an, wie es weitergeht! Bei mir ist die Situation genauso – mit Ausnahme meines Garantiedatums bis 31.03.2019. Auch mir wurde an der Hotline gesagt, es liege ein Versehen vor und ich solle mittels einer E-Mail Widerspruch einlegen – was ich auch getan habe. Wenige Tage später jedoch kommt von der BEV ein Schreiben, in dem sie „meine Kündigung zum 31.1.2019 bestätigen“ mit ausdrücklichem Verweis auf dieses Schreiben. Eine Kündigung, die ich zu diesem Datum zu keinem Zeitpunkt weder mündlich noch schriftlich ausgedrückt habe und die augenscheinlich nur dazu dient, Kunden aus dem Vertrag vor Ablauf der ersten 12 Monate rauszudrängen, um keine Bonuszahlungen vornehmen zu müssen. Mal schauen, was jetzt noch kommt!

    Antworten
    • 29. Dezember 2018 um 14:04
      Permalink

      Hallo, exakt das selbe auch hier bei uns, wir haben ebenfalls heute eine Kündigung zum 31.01.19 erhalten obwohl wir nicht gekündigt haben sondern lediglich auf unsere Preisgarantie bis 31.8.19 verwiesen haben !

      Antworten
    • 29. Dezember 2018 um 14:35
      Permalink

      Hallo Herr Fischer,
      das Problem von IOhnen hatte ich auch. Am 25.12.18 habe ich BEV geschrieben (E-Mail)und auf die Preisgarantie bis 1.8.2019 gepocht. Heute am 29.12.18 kam mit normaler Post die Entwarnung d.h. fett geschrieben :
      „Bitte beachten Sie: Ihre monatliche Zahlung wird nicht angepasst. Ihre weiteren monatlichen Zahlungen sind planmäßig jeweils zum 1. des Monats Fällig.“
      Ohne die „Anleitung “ von Herrn Moeschler hätte ich es nicht gewagt zu widersprechen!
      Also vielen, vielen Dank und Mut für die die das lesen.

      Antworten
    • 4. Januar 2019 um 14:53
      Permalink

      Hallo,
      bei uns das gleiche Problem. Wir haben auch Widerspruch eingelgt, Preisgarantie bis 31.07.19. Nun kam von der BEV eine Kündigungsbestätigung zum 31.01.19. Wie sollte man weiter vorgehen?

      Antworten
  • 28. Dezember 2018 um 20:29
    Permalink

    Was hier noch gar nicht zur Sprache kommt sind die unterschiedlichen Grundpreise. Man sollte doch meinen, dass ein Versorger jedem den gleichen Grundpreis in Rechnung stellt, oder wo irre ich mich? Wo sind wir den hier?
    BRD oder Bananen-Republik-Deutschland, wo jeder macht was er will?

    Antworten
  • 28. Dezember 2018 um 13:14
    Permalink

    Erst einmal vielen Dank, dass es diese Seite hier gibt. Am 24.12. ist auch mein Schreiben bzgl. einer Anfechtung der Preiserhöhung analog obigen Entwurfs raus (per Mail und Übergabeeinschreiben). Mich betrifft es leider sogar doppelt, da ich Strom und Gas über diesen Anbieter beziehe.
    Nach Absendung des Schreibens ist mir leider erst bewusst geworden, dass ich meine Einzugsermächtigung nicht widerrufen habe. Muss ich hier auf Fristen achten?

    Außerdem hätte ich noch eine Nachfrage: Ich habe im ersten Jahr einen Neukundenbonus von 15% auf den Jahresumsatz. Wird dieser „nur“ auf den Arbeitspreis berechnet oder auch auf den Grundpreis? Vorab vielen Dank für die Antworten.

    Antworten
  • 28. Dezember 2018 um 11:58
    Permalink

    Habe heute die erste Kündigungsbestätigung erhalten. Für den Gasvertrag. Jetzt fehlt noch die für Strom. Denke die kommt morgen.
    Hatte für beides eine Preisgarantie bis zum 30.6.2019. Von Irrtum bei der Preiserhöhung keine Spur. Aber was solls. Wenn jetzt die neuen Anbieter schnell genug sind, klappt der Wechsel reibungslos zum 1.2.19. Dann war das für mich alles nur ärgerlich, mehr aber auch nicht. Ich gebe jeden den Tipp, lasst die Finger von jeglichen Boni’s beim Preisvergleich. Nach spätestens einem Jahr holt sich jeder Anbieter das Geld irgendwie durch satte Preiserhöhungen zurück. Oder wie im Fall von BEV scheinbar noch eher.
    Aber wie dem auch sei, ich wünsche uns allen weiter viel Erfolg.

    Antworten
    • 1. Januar 2019 um 23:20
      Permalink

      Wie haben sie gekündigt?per Mail und Einschreiben?

      Antworten
    • 4. Januar 2019 um 21:45
      Permalink

      Habe am 21.12.18 an BEV per email ein Schreiben bezüglich Anfechtung der Preiserhöhung des Gas – u. Stromvertrages gesandt und darin zum Laufzeitende =30.5.19 gekündigt. Ausdrücklich hatte ich formuliert, dass ich nicht von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch mache, sondern den Vertrag bis zum vertraglichen Ablauf beibehalten will.

      Heute kam per Post …nur für den Gasvertrag ….eine Kündigungsbestätigung zum 31.2.19

      Macht es Sinn, dieser zu widersprechen? Denn vermutlich könnte so der bereits ausgezahlte Bonus zurückgefordert und zudem lt AGB eine Sondergebühr für vorzeitige Abrechnung fällig werden ?!

      Antworten
      • 4. Januar 2019 um 21:51
        Permalink

        Sorry, vertippt, BEV bestätigte die Kündigung zum 31.1.19

        Antworten
  • 28. Dezember 2018 um 11:50
    Permalink

    Ich habe im zweite Jahr der Belieferung aber ebenso ein solches Schreiben erhalten, obgleich auch ich regulär zum 30.06.2019 gekündigt habe. Den Bonus den ich nach einem Jahr hätte erhalten sollen habe ich bis heute nicht bekommen. Die Rechnung, die mich im Oktober diesen Jahres für den Rechnungszeitraum 07/2017-06/2018 erreichte enthielt weder Bonus noch meine gezahlten 12 Abschläge. Auf Nachfrage erklärte man mir, das würde man bei der BEV immer machen also nur 10 der 12 Abschläge berücksichtigen.?????? Als man schlussendlich den geforderten Rechnungsbetrag gleich doppelt bei mir einzog, habe ich die Beträge zurückbuchen lassen, alle Einzugsermächtigungen widerrufen und die Verträge gekündigt. Bis heute habe ich keine annähernd korrekte Stromrechnung von dem Unternehmen erhalten und rechne auch nicht damit noch eine zu sehen. dementsprechend werde ich für die restliche Laufzeit des Vertrages auch keine Abschläge mehr zahlen, die kann BEV dann mit dem fehlenden Bonus und der Korrektur der Rechnungen verrechnen.

    Ach ja – den Widerruf der Einzugsermächtigung (per Einschreiben, ebenso, wie die Kündigung) berücksichtigt BEV leider nicht, so dass ich jetzt jeden Monat die eingezogenen Abschläge zurückbuchen lassen muss. 🙁

    Antworten
  • 28. Dezember 2018 um 11:46
    Permalink

    Hallo,

    Habe auch eine Preiserhöhung bekommen. Sofort von meinem Sonderkündigubgsrecht Gebrauch gemacht.
    Jedoch keine Reaktion auf Mails. Fax geht nicht durch und mein Einwurf Einschreiben konnte nicht zugestellt werden. Habe heute noch einmal eines verschickt.

    Was soll ich tun ? Möchte nur noch weg von dem Laden.

    Antworten
    • 28. Dezember 2018 um 12:25
      Permalink

      Habe ebenfalls per E-Mail zum 31.01.19 gekündigt (noch keine Reaktion), mein Einwurfeinschreiben befindet sich seit dem 21.12. in Zustellung, keine Ahnung, was da los ist.

      Mein Faxgerät kann keine Verbindung herstellen wenn auf der Gegenseite mal gerade nicht besetzt ist :-/

      Ich wüsste auch gern, was man noch machen kann.

      Wenigstens haben sie keine Einzugsermächtigung von mir bekommen . Wäre es da nicht angebracht, ab dem 01.02. einfach nichts mehr zu überweisen falls sie die Kündigung ignorieren sollten?

      Antworten
  • 28. Dezember 2018 um 03:52
    Permalink

    Hat es denn Irgendwer geschafft, ein Fax an BEV zu senden? Habe heute den ganzen Tag vergeblich versucht ein Fax zu senden mit meinem Widerspruch/Kündigung. Der Fax Empfang wird mittendrin immer wieder abgebrochen. Habe es mit zwei verschiedenen Faxgeräten versucht. Das kann doch kein Zufall sein ?

    Antworten
    • 28. Dezember 2018 um 08:55
      Permalink

      Ja am 26.12.2018 hat es am Abend funktioniert, gestern das Einwurfeinschreiben mit Kopie vom Faxreport, (Kündigung) versendet.

      Antworten
  • 24. Dezember 2018 um 11:40
    Permalink

    Guten Tag,

    fordern überhöhte Abschläge, keine Reaktion wir werden den Anbieter direkt wechseln 15% Neukundenbonus sind nicht die Welt wen nachher alles weg ist.
    Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
    Oder.

    .

    Antworten
    • 27. Dezember 2018 um 19:46
      Permalink

      Hallo ich habe auch so ein unverschämtes Erhöhungsschreiben bekommen, Grundgebühr von 14,00 Euro auf über 60,00 Euro.
      Ich habe vertrag über Toptarif abgeschlossen und nach Rücksprache mit Toptarif zum 31.01.2019 gekündigt.
      Nachdem ich mir meinen Verbrauch berechnet hatte habe ich die letzten beiden Lastschriften zurückbuchen lassen. (Neukundenbonus einberechnet) und weiteren Abbuchen widersprochen.
      Sobald Abrechnung zum 31.01.2019 gemacht ist, werde ich dann evtl. noch etwas zahlen, aber mir ist es schon einmal vor Jahren mit Flexstrom passiert, daß mein zu viel bezahltes Geld futsch war. Das Risiko bei einer Pleite von BEV ist mir zu hoch.
      Das hab ich denen auch geschrieben per Einschreiben weil Fax war anscheinend bei BEV deaktiviert. Lt. Toptarif gingen auch keine Mails mehr durch. Mal gespannt was ich zur Antwort bekommen.

      Antworten
  • 23. Dezember 2018 um 17:20
    Permalink

    Zum Glück endet mein Stromvertrag bei BEV zum 31.12.18
    Kündigungsbestätigung von denen liegt hier vor.

    Bin gespannt auf deren Abschlussrechnung. Hoffentlich lassen die nicht zuviel Zeit damit…

    Antworten
  • 23. Dezember 2018 um 14:39
    Permalink

    Rechnet euch mal aus, ob eine Kuendigung nicht wirklich guenstiger kommt. Bei mir macht es nahezu keinen Unterschied ob ich jetzt kuendige oder bis 30.6 (ende 12 Monate) warte. Dafuer ist bei einer Kuendigung das Risiko weg, dass die BEV hops geht.

    bisherige Rechnung (fuer meinen Vertrag) von 1.7.18 bis 30.6.19:
    169,21 = 12 Monate x 14,10 Grundpreis
    934,80 = 4000 KWh x 0,2337 EUR / KWh
    -170,– = Sofortrabatt (bereits erhalten)
    -165,60 = 15% Neukundenrabatt
    – 40,– = Verifox Rabatt (Noch nicht erhalten)
    = 728,41 EUR / 4000 KWh = 0,1821 EUR / KWh

    neue Rechnung (bei Kuendigung) von 1.7.18 bis 31.1.19:
    98,71 = 7 Monate x 14,10 Grundpreis
    545,22 = 2333 KWh x 0,2337 EUR / KWh
    -170,– = Sofortrabatt (bereits erhalten)
    – 0 = 15% Neukundenrabatt (verfaellt vermutlich)
    – 40,– = Verifox Rabatt (Noch nicht erhalten)
    = 433,93 EUR / 2333 KWh = 0,1860 EUR / KWh

    wirkliche Differenz (Verlust) = (0,1860 – 0,1821) EUR / KWh x 2333 KWh = EUR 9,08

    Das ganze kann durchaus auch positiv ausgehen – je nachdem wie der Verbrauch ist.
    Ich habe oben mit Anteilig 7 Monate von 4.000 KWh gerechnet – was ziemlich genau der Realitaet (Messzaehler) entspricht.

    Ich werde mich mal nach einem neuen Anbieter umschauen – hat jemand eine vernuenftige Empfehlung?

    Antworten
    • 23. Dezember 2018 um 15:04
      Permalink

      Ich bin gespannt ob BEV meine Sonderkündigung überhaupt akzeptiert, denn auch ich habe einen Vertrag mit Preisgarantie und das Erhöhungsschreiben ziehen sie ja bereits bei den ersten wieder zurück. Kein gültiges Schreiben keine Kündigungsmöglichkeit ??
      Zumal bei mir noch ein weiterer Widerspruch seit Wochen offen steht. Da wurde einfach eine Zwischenrechnung erstellt, ein Mehrverbrauch angegeben den es gar nicht gibt und eine Nachforderung abgebucht, sowie Abschläge erhöht. Hab den Betrag natürlich zurückgebucht, aber seit dem Widerspruch stellen sie sich tot.

      Wird sicherlich noch spannend werden wie sie reagieren, ich hab in der Kündigung bereits darauf hingewiesen, dass ich den Neukundenbonus in der Schlussrechnung erwarte, sonst geht es zur Schiedsstelle.

      Antworten
      • 26. Dezember 2018 um 22:16
        Permalink

        Laut meinem Anwalt kann die BEV nicht das Sonderkündigungsrecht rückgängig machen, selbst wenn sie Ihr erstes Scheiben mit den höheren Preisen wieder rückgängig machen .

        Antworten
        • 27. Dezember 2018 um 10:26
          Permalink

          Vielen Dank, wichtige Info in jedem Falle.

          Antworten
    • 23. Dezember 2018 um 18:34
      Permalink

      Das sieht bei mir ganz ähnlich aus, nur etwas ärgerlich, die doch guten Konditionen für die eigentliche Restlaufzeit (auch bei mir bis 30.06.19) zu verlieren. Auf der anderen Seite befürchte ich, dass BEV bis dahin bankrott ist und vom noch nicht ausgezahlten Bonus gar nichts bleibt. …

      Gruß Horst

      Antworten
  • 23. Dezember 2018 um 12:08
    Permalink

    super, danke für diese Information und die Text-Vorlage. An die Preisfixierung habe ich garnicht erst gedacht.

    Was mich persönlich angeht, habe ich die Gelegenheit zur Sonderkündigung gerne angenommen und gleich einen Vertrag bei anderem Anbieter unterzeichnet.

    Denn der Strompreis wird 05/2019 – meiner Einschätzung nach – definitiv gegenüber Stand 12/2018 gewachsen sein, das wäre nämlich der Stichtag meiner ordentlichen Kündigung beim BEV.

    Somit verzichte ich auf den Neukundenrabatt i.H.v. 12% auf die Jahresrechnung bei BEV und sichere mir lieber den Strompreis von 12/2018 für ein weiteres Jahr, natürlich inklusive Preisgarantie, sowie Sofort-Bonus und Neukundenbonus beim neuen Anbieter 🙂

    Antworten
  • 23. Dezember 2018 um 09:38
    Permalink

    Habe ebenfalls mit der Hotline telefoniert.
    Man soll lediglich die Vertragsnummer in den Betreff schreiben und als Mailtext nur „Preisgarantie“, dann sollen die Verträge rausgefiltert werden.

    Kleiner Lacher für zwischendurch: Eine Bestätigung gibt es nicht. Begründung: Dies wäre die Bestätigung einer Bestätigung (Preisgarantie) und das macht keinen Sinn-> häää

    Daraufhin sagte ich dem Mitarbeiter, dass falls im Februar zu hohe Beiträge abgebucht werden, ich den abgebuchten Betrag per Lastschrift wieder einziehen lassen, würde mir gleich klar gemacht dass dadurch Kosten für mich entstehen. Absolute Frechheit.

    Da für mich keine Sicherheit bzgl. der Preisgarantie besteht werde ich wohl kündigen, dann aber per Fax/Einschreiben.

    Antworten
  • 22. Dezember 2018 um 18:45
    Permalink

    Hallo Zusammen,
    wie auch die vielen anderen Betroffenen, habe ich heute die „Preisanpassung“ zum 01.02.2019 trotz vertraglicher Preisbindung bis 31.05.2019 erhalten. Ich habe natürlich der Preisanpassung (Achtung: Grundpreis von 19,96 € auf !!!!! 50,46 € !!!!!!! im Monat und Arbeitspreis von 25,29 Cent auf 29,29 Cent !!!!!) widersprochen und zusätzlich regulär zum 31.05.2019 gekündigt.

    Wie kommen die auf solche Beträge??? Grundpreis von über 50 € /Monat bei einem Arbeitspreis von 29,29 Cent je kWh! Auch wenn man hier die unterschiedlichsten Beträge liest, fragt man sich doch, wie dort die Kalkulation läuft. Denke aber auch, dass die BEV hier viele zum Sonderkündigungsrecht ermundern will, um die Boni nach 12 Monaten zu sparen. Daher empfehle ich hier nicht voreilig zu kündigen, sondern auf die Einhaltung des Vertrages zu pochen und den Vertrag zum Ende des 1. Belieferungsjahres zu kündigen.

    Gruß

    Antworten
  • 22. Dezember 2018 um 10:06
    Permalink

    Guten Morgen,

    zuerst vielen Dank, dass dieses Forum so kompetent öffentlich zur Verfügung gestellt wird. Auch ich bin Betroffener der Preisanpassung der BEV. Natürlich habe auch ich sofort Widerspruch gegen die Preiserhöhung zum 01.02.2019 bei der BEV per mail eingelegt. Nun nur die Frage, ob mir der Neukundenbonus in Höhe von 25 % der Jahresrechnung auch zusteht, wenn der Vertrag aufgrund der Sonderkündigung nur 8 Monate bestünde.
    Vielen Dank für Eure Antworten.
    Schöne Weihnachten wünscht
    Peter Kölmel

    Antworten
    • 22. Dezember 2018 um 13:20
      Permalink

      Im Gegensatz zu anderen Stromanbietern steht in den AGBs der BEV nicht drin, an welche Bedingungen der Neukundenbonus geknüpft ist. Bei anderen Stromanbietern wird eine einjährige Belieferung mit Strom als Bedingung genannt.
      Anscheinend versendet aber BEV mit der Vertragsbestätigung weiterführende Hinweise „Die Modalitäten der Gewährung eines zugesagten Bonus sind dem jeweiligen Angebot bzw. der Belieferungsbestätigung zu entnehmen. “ (AGB der BEV, §7.4)
      Ich vermute, dass dort die Bonuseinschränkung benannt wird. Für mich ist es sehr seltsam, dass erst nach Vertragsabschluss weitere Modalitäten zur Gewährung des Bonus genannt werden. Es ist so, als würde man ein Stück weit „die Katze im Sack kaufen“.

      Ich vermute, dass BEV Ihnen den Neukundenbonus verweigert, wenn Sie vorab kündigen. Natürlich können Sie sich dagegen wehren. Sie können argumentieren, dass die vorzeitige Vertragsauflösung von BEV zu vertreten ist und dass die AGBs keine EInschränkungen erhalten. Die Erfolgsaussichten vermag ich nicht abzuschätzen. Es wird in jedem Fall jedoch ein steiniger Weg.

      Antworten
  • 21. Dezember 2018 um 20:51
    Permalink

    Auch ich habe das Schreiben vom 15.12.2015 von der BEV erhalten, wonach sich ab 01.02.2019 mein Arbeitspreis von 24,09 auf 27,99 Cent/kWh (= + 16 %) und der Grundpreis von 377,69 auf 905,88 (!!) €/Jahr (= + 140 %) erhöhen soll.

    Um es vorweg zu sagen, ich bin zwar betroffen wegen solch unsäglicher Unverschämtheit, aber es betrifft mich nicht, weil ich im November zum Ende des 1. Lieferjahres am 31.01.2019 rechtzeitig (nur per E-Mail) gekündigt hatte und diese Kündigung schon nach 5 Tagen von der BEV artig mit einem seriös aussehendem Schreiben per Post bestätigt wurde.
    Ich wechsele seit 17 Jahren fast jährlich die Strom- und Gasanbieter und betreue auch meine älteren Kinder bei ihren Verträgen und bin nun schon zum dritten Mal mit wechselnden Lieferstellen bei der BEV. Es gab bisher keine Probleme, obwohl die BEV schon seit Jahren in den Foren als „unseriös“ bezeichnet wird.

    Bei einem Verbrauch von 5.800 kWh (PLZ 59821) habe ich unterm Strich mit allen Boni 2016 0,20 €/kWh (stromio), 2017 0,20 E/kWh (extraenergie) und 2018 0,22 kWh (BEV) bezahlt.

    Hätte ich nicht zum 31.01.2019 gekündigt und würde der bisherige Arbeits- und Grundpreis der BEV ab 01.02.2019 weitergelten, würde, weil die Boni des ersten Lieferjahres von 215 + 266 (15%) = 481 € entfallen, der Preis auf 0,306 €/kWh steigen. Das ist noch etwas mehr als der Preis von 0,303 €/kWh des örtlichen Anbieters ‚innogy (RWE)‘, der m.E. teuerste Anbieter im Bundesgebiet, der mit seinen Preisen, meine ich, Millionen Verbraucher und vor allem ältere Kunden, die nicht in der Lage sind, zu wechseln, abzockt.

    Nun aber schlägt die BEV mit einer Erhöhung von 0,22 bzw. 0,306 auf 0,436 €/kWh dem Fass den Boden aus. Ich frage mich auch, ob diese Preiserhöhung für den Fall, dass man die rechtzeitige Kündigung verschlafen hat und die Erhöhung erst bei der nächsten Jahresabrechnung bemerkt, wegen „Wuchers“ gerichtlich oder mit Hilfe der Schiedsstelle abgewendet werden kann.

    Sofern das 1. Lieferjahr an dem angekündigten Termin der Preiserhöhung noch nicht rum ist, würde ich der Preiserhöhung widersprechen und gleich zum Ende des ersten Lieferjahres kündigen. (Das kann man auch gleich nach Vertragsabschluss tun.) Und gleich ein wenig mit der Schiedsstelle drohen.

    berghaus 21.12.18

    Antworten
  • 21. Dezember 2018 um 20:02
    Permalink

    Ich würde dem Standard-Antwortschreiben im Fall einer bestehenden Preisgarantie noch folgendes hinzufügen:

    „Eventuelle Preisanpassungen, die im Rahmen der eingeschränkten Preisgarantie (§ 5.9 AGB) möglich sind, werde ich selbstverständlich tragen, wenn Sie mir diese rechtzeitig und nachvollziehbar mitteilen.“

    Auf mündliche Aussagen des Kundenservice würde ich mich nicht verlassen. Meinen Widerspruch zur Preisanpassung und meine Kündigung zum Ende der 12-monatigen Vertragslaufzeit habe ich per Email und zusätzlich als Einwurf-Einschreiben gesendet.

    Antworten
    • 22. Dezember 2018 um 13:21
      Permalink

      Vielen Dank für den ERgänzungsvorschlag. Diesen habe ich oben eingebaut!

      Antworten
  • 21. Dezember 2018 um 18:07
    Permalink

    Hallo,

    Habe auch das Schreiben der BEV erhalten obwohl ich schon zum 28.2.19 gekündigt habe.
    Aber was sind 20 30 50 100%?
    Mein Grundbetrag soll von 0,93Cent auf 19,21€ steigen wer kann das toppen.
    Wenn es nicht so traurig wäre könnte man darüber lachen.
    Wer jetzt nicht kündigt sieht sein Geld wohl nicht wieder ich vermute die BEV lieg in den letzten Zügen und sammelt nochmal richtig Geld für den I-Verwalter.
    Der Verbraucher würde aus der I-Masse nichts bekommen das ist sicher.

    MFG

    Antworten
  • 21. Dezember 2018 um 16:48
    Permalink

    kann mir das mit der BEV der Kündiungs nicht vorstellen:
    Wer eine Preisgarantie hat und eine Preiserhöhung vor Ende der Garantiezeit hat, der kann wohl auch kein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen oder
    gar den Vertrag kündigen, da er nicht von der Preiserhöhung betroffen ist!!
    Fazit: Trotz Kündigung ist ein Wechsel nicht möglich, eine Preiserhöhung aber
    auch nicht !
    Haben auch 27% Erhöhung erhalten, jedoch über Check 24 ein Schreiben, das
    es sich um Irrtum der BEV handelt und NICHT Kunden mit Preisgarantie be-
    troffen wären. – Trotz Kündigung diesseits, ist wie oben beschrieben der Wechsel wohl nicht möglich ?

    Antworten
    • 22. Dezember 2018 um 13:26
      Permalink

      Ich denke es kann sehr wohl zu einer vorzeitigen Vertragsauflösung kommen: Hierzu muss der Kunde vorab den Vertrag kündigen und der Versorger dem zustimmen. Ob der Kunde tatsächlich ein Sonderkündigungsrecht hat oder nicht, ist dann egal. Das Problem besteht darin, dass der Verbraucher den Neukundenbonus verlieren kann.

      Antworten
    • 25. Dezember 2018 um 12:57
      Permalink

      Tatsächlich, habe gestern einen „Entschuldigungs Brief“ von der BEV erhalten, wonach mir mitgeteilt wurde, das die Preiserhöhung NICHT für uns gilt, da
      wir eine 12-mon-Preisgarantie /über Check 24/ haben ! Uns wurde auch mitge-
      teilt, das auch nur der Betrag vom Konto abgebucht wird, welcher im Vertrag
      steht uns somit alles beim ALTEN / Vertrag/ bleibt. Alles ist gut und frohes Fest…

      Antworten
  • 21. Dezember 2018 um 15:00
    Permalink

    Auch wenn einige eine Info oder ein Schreiben von der BEV bzgl. Irrtum etc. bekommen haben, hat die Sache einen ganz einfachen Hintergrund. Es gibt auch Kunden der BEV die Aufgrund des Schreibens ihr Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen. Und huch, da hat die ganze Angelegenheit für die BEV doch einen nicht unerheblichen Vorteil : Sie brauch den Bonus nicht ausbezahlen. Und das, und NUR das war der Zeil von diesem Schreiben. Da das Unternehmen schon mal Abgemahnt wurde ( es wurden Abschläge aufgrund Messungen erhöht, obwohl es solche Messungen nie gegeben hat ) ist dieser Verdacht also mehr als nahelegend. Hier wird JEDES, absolut JEDES Mittel genutzt um seinen Kunden das Geld, auch Rechtswiedrig, aus der Tasche zu ziehen.

    Antworten
    • 21. Dezember 2018 um 15:59
      Permalink

      Das denke ich allerdings ebenso, dass auf eine vorzeitige Kündigung spekuliert wird und der 15% Rabatt bei Vertragsende nicht zur Auszahlung/Verrechnung kommt. Meine Vertragslaufzeit ist bis zum 28.02.2019.

      Ich werde daher der Preisanpassung zum 01.02.2019 widersprechen und dies mit der (eingeschränkten) Preisgarantie begründen und gleichzeitig zum Ende der regulären Vertragslaufzeit (28.02.2019) kündigen sowie betonen, dass ich nicht vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen möchte. Hoffe, das reicht.

      Nach Ende meiner regulären Vetragslaufzeit wird es ohnehin sicher teurer als bei einem alternativen Anbieter. Daher scheint mir das sinnvoll so vorzugehen.

      Antworten
  • 21. Dezember 2018 um 13:44
    Permalink

    Moin, moin,
    habe auch telefoniert und auf meinen Vertrag mit eingeschränkter Preisgarantie verwiesen. Ich erhielt als Antwort die Bitte, diese doch schriftlich vorzubringen – insbesondere die Tatsache, dass es ein Vertrag mit eben dieser Einschränkung gibt – und dann könne man den Vorgang sachlich bearbeiten. Als ob die BEV nicht wüßte, wer einen solchen Vertrag hat und wer von ihren Kunden eben keinen solchen hat. Das erscheint dilettantisch, denn im DV-System ist das doch hinterlegt.
    Und mein schriftlicher Widerspruch ist gerade raus (als PDF-Datei im Anhang einer e-mail) inkl. der Aufforderung, mir zu bestätigen, dass die Preiserhöhung zum 1.2.19 unterlassen und der laufende Vertrag zu den bestehenden Konditionen erfüllt wird. Bin mal gespannt, was draus wird. Ich werde nicht locker lassen …..

    Antworten
  • 21. Dezember 2018 um 13:32
    Permalink

    Bei mir kam die Preisanpassung bei BEV im 1. Belieferungsjahr.

    Wie sieht es mit meinem Neukundenbonus = 15 % Jahresumsatz bei ausserordentlicher Kündigung auf Grund der Preisanpassung aus? In den Vertragsbedingungen von BEV steht dazu nichts.

    Da BEV mit seiner Preiserhöhung für die Kündigung verantwortlich ist, habe ich doch einen Anspruch auf den Neukundenbonus, auch wenn der Vertrag so weniger als 12 Monate läuft, oder?

    Antworten
  • 21. Dezember 2018 um 13:20
    Permalink

    BEV ist mein Gasanbieter und der Vertrag sieht eine eingeschränkte Preisgarantie vor.

    Habe gerade eine Preisanpassung zum 01.02.2019 erhalten.
    Erhöhung Grundpreis von 8,84 €/Monat auf 29,19 €/Monat, Erhöhung Arbeitspreis von 4,39 Cent/kWh auf 5,23 Cent/kWh.

    Werde den Vertrag ausserordentlich zum 31.01.2019 kündigen.

    Jetzt stellen sich mir 2 Fragen:

    – Der Vertrag enthält einen Neukundenbonus von 15% des Jahresumsatzes. Verliere ich diesen, weil der Vertrag aufgrund der ausserordentlichen Kündigung nun weniger als 12 Monate besteht?In den Vertragsbedingungen von BEV steht dazu nichts.

    – Heute ist der 21.12.2018, ich werde mich sogleich auf die Suche nach einem neuen Gasanbieter zum 01.02.2019 machen.
    Ob der Wechsel noch zum 01.02.2019 klappt? Ansonsten lande ich wohl für 1 Monat beim Grundversorger.

    Ist hier noch jemand von der Preisanpassung der Gaslieferung ab 01.02.2019 betroffen?

    Antworten
    • 22. Dezember 2018 um 19:29
      Permalink

      Ja ….den selben brief gestern bekommen auch unser gas anbieter ….wäre toll wenn jemand einen vordruck für gas erstellen könnte sowie es für strom vorhanden ist

      Antworten
  • 21. Dezember 2018 um 08:52
    Permalink

    GuMo. zusammen,
    als Betroffene hab ich bei BEV direkt angerufen und was soll ich sagen:
    Das Schreiben vom 15.12.18 ist an alle Kunden mit Preisgarantie wegen EDV-technischen Problemen versehentlich rausgegangen!!!!
    Einfach Widerspruch per eMail mit Vertr.-Nr. und Betreff „Preisgarantie“ einlegen. BEV verspricht eine schriftliche Richtigstellung in den nächsten Tagen.
    Ich hab mal (wegen Fristwahrung) noch mein Sonderkündigungsrecht angedroht, wenn bis Ende 2018 keine Reaktion kommt ……
    Viele Grüße

    Antworten
    • 21. Dezember 2018 um 12:36
      Permalink

      Hallo nochmal.
      Diesen Anruf habe ich vorgestern getätigt.
      Mir sagte der Mitarbeiter, das das nun mal eben so wäre und ich von meinem Sonderkündigungsrecht gebrauch machen soll. Trotz Preisgarantie….
      Das habe ich nun getan und es basiert auf dem Brief den ich erhalten habe.
      Was passiert den nun wenn die Preiserhöhung zurückgezogen wird?
      Gilt dann das „Sokü“ nicht?
      Gruß Dirk

      Antworten
      • 21. Dezember 2018 um 13:28
        Permalink

        Wer sagt denn, dass die Meldung oben nicht „Fake-News“ sind?
        Von wem auch immer. Liest man doch immer wieder, dass am Telefon oft Versprechen gemacht werden.
        Check24 hat uns gestern Nachmittag noch schriftlich geraten Widerspruch gegen die Preisanpassung einzulegen und den Lastschrifteinzug zu kündigen. Sie wären im Gespräch mit den BEV und würden sich wieder bei uns melden, falls es Neuigkeiten gibt. Nun, bislang habe ich noch nichts gehört.
        Also der Widerspruch geht auf jeden Fall raus und ich bleibe Misstrauisch.

        Antworten
  • 21. Dezember 2018 um 06:36
    Permalink

    Guten morgen.
    Ich mache da eher einen kurzen Prozess… Habe Strom und Gas nach diesem Brief selbst gekündigt (Sonderkündigungsrecht) und direkt einen neuen Anbieter gesucht. Gekündigt habe ich per Email und gleichzeitig per Einschreiben. Gibt genug andere Anbieter. Aber habe bei meiner Auswahl dann doch mal auf gewisse Richtlinien des Vergleichsportals geachtet. BEV ist dort übrigens nicht mehr gelistet (Veri… good 🙂 ).

    Bisschen ärgerlich ist die Situation natürlich schon. Hoffentlich klappt der Wechsel direkt zum neuen Anbieter. Aber wer sich auskennt, weiß das das der Wechsel wirklich schnell geht.
    Sollte ich allerdings erst wieder in die Grundversorgung fallen, was automatisch passiert sollte der Wechsel aus irgendwelchen Gründen nicht klappen, wird es leider etwas aufwendiger.
    Aber ohne Strom oder ohne Gas wird niemand da stehen. Das ist die Hauptsache.

    Ich wechsle schon seit Jahren den Anbieter…. fast jährlich. Dabei verzichte ich bewußt auf Sofortbonis oder ähnliches. Denn eine Preiserhöhung kommt sowieso nach dem ersten „billigen“ Jahr. Egal wie der Anbieter heißt. Und je nachdem was man im ersten Jahr gespart hat, holen sie es sich im zweiten wieder. Hab ich oft genug erlebt. Oft mehrere 100 Euro. Es gab auch schon genug Diskussionen, ob man nun vor Ablauf des Jahres kündigen darf oder ob die Bonis dann nicht mehr gewährt werden. So jedenfalls meine Erfahrung.

    Wünsche allen viel Glück bei unserem Problem 😉

    Antworten
  • 20. Dezember 2018 um 22:22
    Permalink

    Auch bei mir genau der selbe Sachverhalt. Da ich von einer baldigen Insolvenz der BEV ausgehe, würde ich schon gerne den Vertrag zum 01.02.19 vorzeitig kündigen. Kann dann der bereits gewährte Sofortbonus von bei mir 250€ zurückgefordert werden?
    Beste Grüße

    Antworten
    • 20. Dezember 2018 um 22:43
      Permalink

      laut AGBs stehen keine EInschränkugen beim SOfortbonus. DIeser wird „sofort“ gewährt. Insofern sehe ich keine Grundlage, bei vorzeitigem Vertragsende hier was zurückzufordern.

      Antworten
  • 20. Dezember 2018 um 21:10
    Permalink

    Man muss sich auch die Frage stellen ob diese äußerst unseriöse Preisanpassung aus einer finanziellen Notlage des Energieversorgers entsteht. Somit bleibt die Frage ob der Neukundenbonus am Ende überhaupt noch verrechnet werden kann wenn das Unternehmen insolvent sein sollte.

    Lieber ein Ende mit Schrecken?

    Antworten
  • 20. Dezember 2018 um 20:39
    Permalink

    Eine Rückfrage zu dem Musterschreiben: Es wird eine„eingeschränkte Preisgarantie“ angeführt, jedoch steht im Vertrag mit BEV stattdessen die Formulierung „Preisfixierung“. Können beide bedenkenlos verwendet werden?

    Antworten
  • 20. Dezember 2018 um 20:37
    Permalink

    Hallo,

    auch ich habe eine so unverschämte Preiserhöhung erhalten. Ich würde eigentlich gerne den oben beschriebenen Weg gehen. Mich würde aber Interessieren was ich zu verlieren habe, wenn ich mein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehme. Vom Neukundenbonus, in meinem Fall 170€, mal abgesehen.

    Gruß

    Antworten
    • 20. Dezember 2018 um 22:46
      Permalink

      Ich sehe keine weiteren Kostennachteile.

      Antworten
  • 20. Dezember 2018 um 18:33
    Permalink

    Hallo, vielen Dank für diese informative Seite. Auch ich bin ein Opfer von der BEV und nachdem ich das hier gefunden habe, fühle ich mich besser, denn nun blicke ich besser hinter den Kulissen.
    Einmal und nie wieder.

    Antworten
  • 20. Dezember 2018 um 17:16
    Permalink

    Gute Frage. Interessiert mich auch.

    Antworten
  • 20. Dezember 2018 um 16:31
    Permalink

    Hallo,
    danke für den Tip. Mir geht es seit heute ähnlich. Was ist aber mit der Einzugsermächtigung? Soll ich die Widerrufen und per Überweisung den ursprünglichen Betrag überweisen?
    Viele Grüße.

    Antworten

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