Es lohnt sich, die Stromrechnung zu kontrollieren

Wer seine Stromrechnung kontrolliert, spart Geld. Ich war früher Kunde beim Stromanbieter 365 AG (immergrün) und habe leider meine Stromrechnung nicht nachgeprüft. Dies sollten Sie aber tun – insbesondere bei den Stromanbietern mit vielen Verbraucherbeschwerden. Welche formalen Anforderungen eine Rechnung erfüllen muss und welche Bestandteile der Rechnung fehlerhaft sein können, erfahren Sie hier. In einem anderen Beitrag zeige ich anhand meiner Stromrechnung, wie Sie Ihre Stromrechnung prüfen. Ich konnte in meiner Stromrechnung vom Anbieter immergrün (365 AG) drei Berechnungsfehler feststellen: Anstatt eines 25%-Bonus erhielt ich nur 20,7%, es wurde ein falscher Grundpreis berechnet und nach der Preiserhöhung wurde mir ein zu hoher Verbrauchsanteil zugeordnet.

Mögliche Fehler in der Stromrechnung

Nehmen Sie Ihre Abrechnung in die Hand und gehen Sie am besten die folgenden Fragen durch:

Wurde der zugesagte Bonus verweigert?

Wenn Sie in Ihrer Abrechnung einen Bonus vermissen, dann sollten Sie bei Ihrem Versorger nachfragen. Es besteht die Gefahr, dass der Versorger Ihren Bonus verweigert. Falls dies der Fall ist, wird Ihnen hier weitere Hilfe angeboten.

Wurde ein anderer Grund- und Arbeitspreis verwendet?

Stromversorger bieten häufig Ihren Kunden unterschiedliche Tarife an. Gleichen Sie daher den Grund- und den Arbeitspreis mit den vereinbarten Konditionen ab. Entweder wurde Ihnen ein falscher Tarif in Rechnung gestellt, oder der Versorger hat die Preise angepasst. Wenn Sie der Auffassung sind, dass die Preiserhöhung versteckt war, dann erhalten Sie hier weiteren Rat. Es ist auch denkbar, dass Ihr Stromanbieter zu hohe hoheitliche Umlagen auf Ihren Arbeitspreis aufschlägt. Die hoheitlichen Umlagen variieren zwischen den Anbietern. Wenn allerdings Ihr Anbieter höhere Umlagen als der Durchschnittsversorger einpreist, dann sollten Sie aktiv werden. Folgende Tabelle listet die wichtigsten hoheitlichen Umlagen für Durchschnittliches Einzelhandelspreisniveau für Haushaltskunden je Vertragskategorie für den Abnahmefall 3.500 kWh im Jahr auf (Quelle S. 207).

Ist Ihr Verbrauch deutlich höher ausgewiesen als erwartet?

Die Verbrauchsangabe in der Abrechnung kann wegen folgender Gründe fehlerhaft sein:

  • Zählerstände sind falsch: Dies kann auf Ablesefehler, Zahlendreher oder aufgrund vertauschter Zählernummern zurückzuführen sein. Interessanter Weise werden über diese Fehler bei einigen Anbietern überraschend häufiger im Internet berichtet… Notieren Sie sich die Zählerstande zum Abrechnungszeitpunkt und vergleichen Sie diese mit den Angaben in der Abrechnung.
    In einem Urteil aus November 2016 entschied das Landgericht Magdeburg (AZ: 11 O 405/16), dass der Versorger unplausible und starke Verbrauchserhöhung erklären und einen Abrechnungsfehler ausschließen muss. In dem betrachteten Fall hat eine Familie laut Zähler mehr als sieben mal so viel Strom verbraucht als in der Vorperiode ohne ersichtlichen Grund: Weder das Verbrauchsverhalten habe sich geändert als auch Fehler in der Haushaltselektronik konnten ausgeschlossen werden.
  • Schätzung des Verbrauchs: Der Stromversorger darf den Verbrauch schätzen, wenn der Kunde beim Wechsel dem Versorger den Zählerstand nicht mitteilt. Die Schätzung fällt häufig zum Nachteil des Kunden aus. Versuchen Sie Ihren Zählerstand zum Abrechnungsbeginn (z.B. anhand der Rechnung aus dem Vorjahr) und zum Abrechnungsende herauszufinden und legen Sie dar, dass die Schätzung zu hoch ausgefallen ist.
  • Zähler fehlerhaft: Defekte Stromzähler sind selten, aber möglich. Sie können veranlassen, dass der Zähler überprüft wird. Wenn Sie mit Ihrer Vermutung allerdings daneben liegen, müssen Sie die Kosten der Prüfung bezahlen.

In Zukunft sollten Sie Zählerstände zum Abrechnungsende stets notieren und ihrem Versorger mitteilen.

Wurden nicht alle Abschlagszahlungen berücksichtigt?

In der Regel zahlen Verbraucher 12 Abschläge. Wenn nicht alle Abschläge berücksichtigt wurden, sollten Sie nachprüfen, wie viele Abschläge Sie in welcher Höhe Ihrem Versorger überwiesen haben. Denkbar wäre auch, dass aufgrund von Terminüberschneidungen eine Abschlagszahlung noch nicht berücksichtigt werden konnte.

Liegt ein Berechnungsfehler vor?

Der Rechnungsbetrag ist eigentlich ziemlich einfach zu ermitteln:

Stromkosten = Grundpreis x Anzahl Monate + Arbeitspreis x Verbrauch – Bonus

Ob Sie nachzahlen müssen oder ob Ihnen ein Guthaben zusteht, ermitteln Sie, indem Sie den Stromkosten die Summe der geleisteten Abschlagszahlungen gegenüberstellen. 40 EnWG Abs(1) besagt: „Rechnungen für Energielieferungen an Letztverbraucher müssen einfach und verständlich sein.“ In den allermeisten Fällen müsste es somit ein Leichtes sein, die Abrechnung nachrechnen zu können.

Bei einigen Stromanbietern ist die Stromabrechnung sehr intransparent. Die Bruttopreise für Arbeitspreis und Grundpreis, die den Kunden im Belieferungsvertrag mitgeteilt werden, erscheinen nicht auf der Abrechnung. Stattdessen werden Nettopreise bei der Berechnung herangezogen und die Steuern zum Schluss in Summe hinzuaddiert. Aber auch in diesem Fall müssen Sie auf das gleiche Ergebnis kommen, wenn Sie nachrechnen. Lassen Sie sich also durch diese Nettoberechnung nicht verwirren!

Achten Sie auch darauf, dass Ihr Bonus im vollen Umfang Ihnen gut geschrieben wird. In Foren wird berichtet, dass einige Anbieter anstatt des 25%-Bonus nur einen kleineren Prozentsatz gewähren oder dass der Bonus nur auf dem Arbeitspreis angesetzt wird. Bleiben Sie auch dabei konsequent und fordern Sie Ihr Recht ein.

Sind unterjährige Preisanpassungen vorgenommen worden?

Sofern eine Anpassung des Arbeitspreises unterjährig vorgenommen wird, muss der Jahresverbrauch auf die Zeit vor und nach der Preiserhöhung aufgeteilt werden. Wenn der Versorger Ihnen einen höheren Verbrauch nach der Preiserhöhung als vor der Preiserhöhung unterstellt, sollten Sie nach einer Begründung dafür fragen.

Sind weitere Daten auf der Stromrechnung fehlerhaft?

Nach §40 Abs 2 EnWG muss die Rechnung u.a. folgende Informationen erhalten: Kundennummer, Name und Anschrift des Kunden sowie Name, Adresse und Steuernummer des Versorgers. Wenn die Angaben unvollständig oder fehlerhaft sind, sollten Sie bei Ihrem Anbieter nachfragen. Es besteht theoretisch die Gefahr, dass Sie die falsche Rechnung erhalten haben.

Sie müssen die Stromrechnung bei offensichtlichen Fehlern oder bei ausgesprochener Beschwerde (z.B. verweigerter Bonus) nicht bezahlen?

Wenn Sie einen oder mehrere offensichtliche Fehler gefunden haben, dann reklamieren Sie diese mit einer aussagekräftigen Begründung. Der unstrittige Betrag der Abrechnung muss von Ihnen beglichen werden. Teile des Rechnungsbetrags, die Sie bereits reklamiert haben oder offensichtlich falsch sind, müssen Sie erst bezahlen, wenn der Stromanbieter diese Anteile korrigiert oder als richtig belegt.

Anders sieht es aus, wenn es strittig ist, ob z.B. eine Preiserhöhung versteckt war oder ob Ihnen der Neukundenbonus zusteht (siehe Übersicht möglicher Beschwerden). Da insbesondere bei unseriösen Stromanbietern jedoch die Gefahr von Mahngebühren und Feststellungsklagen drohen, könnte man eine Zahlung unter Vorbehalt wählen. Die unter Vorbehalt geleisteten Zahlungen wird der Stromanbieter aber höchstwahrscheinlich nicht mehr herausrücken, so dass der Verbraucher gezwungen ist, vor der gesetzlichen Verjährung auf Rückforderung zu klagen. In dem Fall hat der Verbraucher allerdings das Beweislast für die Berechtigung der Forderung. Wenn der Verbraucher allerdings von Anfang an die Beträge aus der Preiserhöhung verweigert, dann hat der Versorger nachzuweisen, dass seine Forderungen berechtigt sind. Fazit: Wenn Sie bereit sind das Risiko einer Klage einzugehen, dann sollten Sie die strittigen Beträge verweigern. Eine Zahlung unter Vorbehalt würde Ihre rechtliche Position verschlechtern.

Was tun, wenn die Stromrechnung nicht korrigiert wird

Ihr Stromanbieter ist rechtlich verpflichtet, Ihnen 6 Wochen nach Belieferungsjahr eine fehlerfreie Stromrechnung zu erstellen. Kommt dieser selbst nach schriftlicher Aufforderung und Fristsetzung von mindestens zwei Wochen nicht seinen vertraglichen Pflichten nach oder verweigert er sogar eine Stellungnahme, dürfen Sie den Vertrag per außerordentlicher Kündigung vorzeitig beenden. Ihnen steht somit ein Sonderkündigungsrecht zu.

Ratschlag zum weiteren Vorgehen:

Wenn Ihnen ein oder mehrere Fehler in der Stromabrechnung aufgefallen sind, dann widersprechen Sie der Abrechnung und begründen Sie Ihren Sachverhalt. Berechnen Sie am besten auch, wie hoch die Stromkosten nach Ihrer Ansicht hätten ausfallen müssen. Wenn Ihr Stromanbieter nicht wie erhofft oder nicht zeitnah reagiert, empfehle ich eine Beschwerde auf Reclabox einzureichen. Ihr Fall wird dadurch öffentlich. Dies sollte helfen, dass Ihre Beschwerde schneller bearbeitet wird. Im Gegensatz zur Schlichtungsstelle brauchen Sie Ihrem Stromanbieter auch nicht vier Wochen Zeit zu geben. Dies ist nämlich die Voraussetzung, bevor die Schlichtungsstelle aktiv werden darf. Zudem sinkt die Gefahr, dass der Stromanbieter gegen Sie klagt. Für Ihren Stromanbieter ist die Schlichtungsstelle kostenpflichtig. Die Kosten kann dieser nur mit Hilfe einer Feststellungsklage gegen Sie umgehen. Einige Stromanbieter setzen dieses Mittel regelmäßig ein. Aus diesem Grund empfehle ich, die Schlichtungsstelle erst nach einer Veröffentlichung auf Reclabox einzuschalten und auch nur dann, wenn Sie gute Erfolgsaussichten im Falle eines Rechtsstreits haben.

Unseriöse Stromanbieter kosten Zeit und Kraft – suchen Sie sich lieber ein seriöses Unternehmen aus. Häufig sind seriöse Stromanbieter nicht teurer. Ich empfehle Ihnen u.a. Stromanbieter mit vielen Verbraucherbeschwerden zu meiden. Achten Sie auch darauf, dass Ihr neuer Anbieter bereits seit ein paar Jahren am Markt aktiv ist. Wie Sie ganz einfach einen seriösen Stromanbieter finden, erfahren Sie hier:

 

Exkurs: Rechnungen sind häufig unvollständig

Gemäß §40 EnWG müssen auf den Rechnungen von Strom- und Gasversorger zahlreiche Angaben enthalten sein. In einer Studie von Marktwächter Energie enthielt von den 30 analysierten Rechnungen nicht eine einzige Rechnung sämtliche der vorgeschriebenen Angaben. In sieben Fällen fehlte der nächstmögliche Kündigungstermin und in fünf Fällen die Vertragsdauer. Besonders ärgerlich aus Verbrauchersicht ist, wenn folgende verpflichtenden Angaben fehlen:

  • die Vertragsdauer, die geltenden Preise, den nächstmöglichen Kündigungstermin und die Kündigungsfrist,
  • den ermittelten Verbrauch im Abrechnungszeitraum sowie Anfangszählerstand und Endzählerstand des abgerechneten Zeitraums und
  • den Verbrauch des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.

Im EnWG ist nicht geregelt, dass bei fehlenden Pflichtangaben die Fälligkeit der Rechnung eingeschränkt ist. Dies hat zur Folge, dass auch bei unvollständigen Angaben die Rechnung in den meisten Fällen zu bezahlen ist. Lediglich wenn die oben aufgezählten Pflichtangaben unvollständig sind, könnte der Rechnungsbetrag nicht fällig sein. Da dieser Sacherhalt bisher noch nicht gerichtlich geklärt wurde, müsste der Verbraucher vor Gericht ziehen, um eine Klärung herbeizuführen. In den allermeisten Fällen sollten die Verbraucher folglich den angegebenen Rechnungsbetrag auch dann bezahlen, wenn die Rechnung nicht vollständig ist. Wenn jedoch Unklarheiten bestehen hinsichtlich Vertragsdauer, nächstmöglicher Kündigungstermin und Kündigungsfrist, empfehle den Kunden der Stromanbieter 365 AG (z.B. immergrün), BEV, Stromio, Fuxx Sparenergie (Grüner Funke) und ExtraEnergie, diese ausstehenden Angaben schriftlich einzufordern. Es besteht die Gefahr, dass Kündigungsfristen nicht eingehalten werden. Insbesondere bei der 365 AG gibt es zahlreiche Verbraucherbeschwerden, dass der Vertragsbeginn mit dem Tag des Vertragsabschlusses und nicht mit dem Tag der Belieferung begann. Häufig werden Verbraucher auf solche Besonderheiten nicht hingewiesen.

Dieser Text gibt die Meinung des Verfassers wieder und ist keine Rechtsberatung. Dieser Text wurde nach besten Wissen und Gewissen erstellt. Obwohl mit großer Sorgfalt recherchiert wurde, sind  Unvollständigkeiten oder Fehler nicht auszuschließen.  Dieser Text ersetzt keine rechtliche Beratung. Bei den genannten Verbraucherbeschwerden stützt sich der Autor auf die Seite de.reclabox.com.

Wenn Sie Anmerkungen & Fragen haben, oder über Ihre persönlichen Erfahrungen berichten möchten, dann freue ich mich über einen Kommentar von Ihnen! Auf diese Weise tragen Sie dazu bei, dass auch andere betroffene Verbraucher von Ihrem Wissen profitieren.

8 Gedanken zu „Fehlerhafte Strom-Abrechnung

  • 30. August 2018 um 17:32
    Permalink

    Aufgrund Ihrer Beiträge, habe ich mich daran gemacht die Rechnungen der letzten drei Jahre von Fuxx zu kontrollieren.

    Wie lang ist die Verjährungszeit für die Feststellung von Fehlern? Und ich habe auch nicht mehr Unterlagen bzw. infos inwieweit sich der Tarif vom ersten Jahr ins neue Jahr angehoben wurde. Wie kann/sollte ich das am besten angehen?

    Ich habe im Nov 2016 ein sehr unklare E-Mail mit der Preiserhöhung, aufgrund der EEG-Umlage (!) erhalten. Und das sich der Grundpreis auf 20 € (vorher 9,08 €) monatlich erhöht und das ab 1.1.2017. Tatsächlich haben sie diese Preise für den Zeitraum 1.2.15 bis 31.1.16 berechnet.

    Leider habe ich keine E-Mail über den Übergang von Anfangstarif zum neuen; auch nicht in der Vertragsbestätigung. Was mache ich da?

    Antworten
    • 30. August 2018 um 18:22
      Permalink

      ok, habe jetzt mal gerechnet:

      Differenz zum Ersttarif: 0,69 c/kWh – habe ich ich jetzt auch beim Anbieterwechsel hinnehmen müssen.

      Dann die Berechnung selbst machen auf das ganze Jahr 13 € – da habe ich jetzt auch keine Lust ein Kleinkrieg anzufangen. Schaded nur mir selbst. Wenn ich da noch Kunde wäre, würde ich sie höfflich darauf hinweisen.

      Für mich das Thema jetzt beendet und in Zukunft schaue ich genauer, wenn es den meine Gesundheit es zulässt.

      Antworten
    • 30. August 2018 um 21:30
      Permalink

      Die Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre.
      Da Sie wahrscheinlich eine 1-jährige Preisgarantie haben, könnten Sie die Preiserhöhung nach einem Jahr annehmen.
      Ich hoffe Sie wehren sich gegen die Preiserhöhung von 11 Euro. Auch da kann ich Sie gerne unterstützen. Wenn Sie wollen, kontaktieren Sie mich per E-Mail (siehe Impressum).

      Antworten
  • 8. Februar 2018 um 13:52
    Permalink

    Ich habe ende 2016 mein Strom abgelesen und dem Stromanbieder mitgeteilt ende 2017 bekam ich die ablesekarte und stelle fest das die zahlen nicht stimmen darauf bin ich zum Stromanbieter hin um das richtig zu stellen das ich die richtigen zahlen übermittelt habe darauf bekam ich gesagt dann bekomme ich nochmal eine Rechnung von über 10000 kW mus ich die wirklich Bezahlen wenn es nicht mein Fehler war

    Antworten
    • 8. Februar 2018 um 13:59
      Permalink

      Nein, Sie müssen nicht dafür bezahlen.
      Fordern Sie erneut das Unternehmen auf, die Rechnung zu korrigieren. Wenn es erneut zu Problemen kommt, empfehle ich eine Beschwerde auf Reclabox und kündigen Sie am besten auch an, dass Sie beabsichtigen, sich an die Schlichtungsstelle zu wenden. Bitte kommunizieren Sie nur schriftlich.
      Viel Erfolg!

      Antworten
  • 18. Januar 2018 um 17:43
    Permalink

    Erst mal danke und mein Stromanbieter ist die Stadtwerke Krefeld SWK

    Antworten
  • 10. Januar 2018 um 17:40
    Permalink

    Mein Stromanbieter hat mich als ich innerhalb des Hauses umgezogen bin ( Etagen Wechsel) hat mich mein Stromanbieter in einen teureren Tarif gewechselt das ist mir jetzt nach 2 Jahren erst aufgefallen , nach einem kurzen Telefonat wäre dieser geneigt mir meinen Vertrag 8 Monate zurück zu datieren und mir einen besseren Tarif zu geben . Meine Frage ist muss mein Anbieter nicht die kompletten 2 Jahre berücksichtigen ?

    Antworten
    • 14. Januar 2018 um 10:57
      Permalink

      Wenn Sie selber keinen Vertrag unterschrieben haben sondern einfach nur wechselt wurden, dann dürfte dies nicht zulässig sein. Selbstverständlich müsste der Stromanbieter dann beide Jahre korrigieren.
      Vorschlag: teilen Sie Ihrem Stromanbieter Ihre Sicht der Dinge mit und die gesamten 2 Jahr korrigiert haben möchten. Um den Druck zu erhöhen, können Sie eine BEschwerde auf de.reclabox.com einstellen und auch androhen bei der Schlichtungsstelle den Sachverhalt einzurichten.
      Stromanbieter reagieren sehr unterschiedlich auf dieses Vorgehensweise. Ich hoffe, dass Sie nicht bei einen der Stromanbieter mit den Top-10-Verbraucherbeschwerden Kunde sind.

      Antworten

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