Meiner Meinung nach ist die Fuxx Sparenergie (Grüner Funke) nicht empfehlenswert. Viele Verbraucher haben sich über diesen Stromanbieter beschwert und ihr blaues Wunder erlebt. Lernen Sie aus den Fehlern anderer Verbraucher. Geben Sie mir zwei Minuten und ich überzeuge Sie, dass es passendere Stromanbieter für Sie gibt. Wenn Sie möchten, zeige ich Ihnen auch, wie ich seriöse Stromanbieter finde.

Erfahrungen anderer Verbraucher mit Fuxx Sparenergie und Grüner Funke

Im Zeitraum zwischen 01.01.2015 und 13.02.2018 haben sich Verbraucher am häufigsten über diesen Stromanbieter beschwert. Die Grüner Funke Erfahrungen zahlreicher Verbraucher sind somit insgesamt recht negativ. Verbraucher beklagen beim Stromanbieter Fuxx Sparenergie (mit den Vertriebsmarken Grüner Funke und PlusStrom) insbesondere eine verspätete Auszahlung von Guthaben und Sofortbonus sowie Verspätungen und Fehler bei der Stromabrechnung (z.B. verweigerter Neukundenbonus aufgrund angeblichen Gewerbe, Photovoltaikanlage oder Mehrtarifzähler). Seit 2016 werden auch Nichterfüllungsschäden bei vorzeitiger Kündigung sowie die Einschaltung von Inkasso-Unternehmen zunehmend kritisiert. Die Studie 2017 finden Sie hier.

Grüner Funke Erfahrungen - Fuxx Sparenergie Erfahrungen

Die Weiterempfehlungsraten auf Verivox (85%) und auf Check24 (58%; Stand 02/2018) für Grüner Funke lassen hingegen vermuten, dass die Verbraucher insgesamt recht zufrieden sind. Dies ist aber aus meiner Sicht ein Trugschluss. Bei Hotelbewertungen mögen diese Weiterempfehlungsraten noch o.k. sein. Weiterempfehlungsraten bei Stromanbietern fallen jedoch im  Vergleich zu Hotelbewertungen deutlich positiver aus und die allermeisten Stromanbieter schneiden deutlich besser ab als Grüner Funke. Die meisten Verbraucher bewerten ihren Stromanbieter kurz nach dem Wechsel. Die Probleme mit Fuxx Sparenergie ereignen sich allerdings in den meisten Fällen erst deutlich später. Insofern sind die Weiterempfehlungsraten auf den Vergleichsportalen mit Vorsicht zu genießen! Ich empfehle daher lieber auf die Beschwerdestatistik zu achten.

Damit Sie einen Eindruck erhalten, was alles mit einem unseriösen Stromanbieter schief laufen kann, empfehle ich Ihnen die Beschwerden auf Reclabox zu lesen. In meinem Erfahrungsbericht schildere ich, dass der vermeidlich günstigste Stromanbieter mir teuer zu stehen kam: Ich war Opfer einer versteckten 50%-Preiserhöhung. Als ich mich dagegen wehren wollte, verklagte mich mein Stromanbieter. Obwohl ich im Recht war, bekam ich aufgrund juristischer Fehler kein Recht und ich musste Rechts- und Gerichtskosten i.H.v. ca. 250€ tragen. Viel schlimmer als der finanzielle Schaden war für mich der damit verbundene Arbeitsaufwand und die schlaflosen Nächte, weil ich vom Stromanbieter vor Gericht gezogen wurde.

Wie finde ich einen seriösen Stromanbieter?

Dieser Frage bin ich sehr intensiv nachgegangen und habe meine Erkenntnisse in diesem Beitrag zusammengestellt. Kurz zusammengefasst: Meiden Sie die Top-10-Stromanbieter mit den meisten Verbraucherbeschwerden und achten Sie bei den Vergleichsrechnern auf Ihre Eingaben (Berechnungen mit oder ohne Bonus? keine Pakettarife! etc.).

 

Die häufigsten Verbraucherbeschwerden gegenüber Fuxx Sparenergie (inkl. Grüner Funke)

Laut der Studie von A.T. Kearney aus aus 2012 erwirtschaften Stromdiscounter im ersten Vertragsjahr häufig Verluste aufgrund von Provisionen an Vermittler und aufgrund hoher Neukundenboni. Das Geschäftsmodell der Stromdiscounter könne laut der Autoren nur finanziell tragbar sein, wenn z.B. schnelle und drastische Preiserhöhungen sowie das Einbehalten von Neukundenboni die Verluste im ersten Vertragsjahr kompensiert werden. Die Verbraucherbeschwerden auf Reclabox umfassen meiner Meinung nach Beanstandungen, die auf menschliche Fehler oder auf Missverständnisse zurückzuführen sind. Viele der Beschwerden können aber dem Geschäftsmodell vom Stromdiscountern zusammenhängen.

  • Preiserhöhungen: Die Verbraucher beschwerden sich regelmäßig ggü. Fuxx Sparenergie über überzogene oder über intransparente Preiserhöhungen. Sehr häufig berichten die Verbraucher über Preiserhöhungen von 30% und mehr. Es ist fraglich, ob solche Preiserhöhungen mit dem Grundsatz der Billigkeit zu rechtfertigen sind. Ich habe starke Zweifel. In den meisten Fällen gehen drastische Preiserhöhungen mit versteckten Mitteilungen einher. Versteckte Preiserhöhungen können z.B. in langen und positiv formulierten Texten oder in Mitteilungen, die der Gestalt von Werbeflyern ähneln, enthalten sein. Mir sind im Fall von Fuxx Sparenergie überwiegend Preiserhöhungen vorgelegt worden, auf denen z.B. spielende Füchse zu sehen sind und mich sehr stark an Werbeflyer erinnern. Die Verbraucher bemängeln, dass sie die Preiserhöhung nicht erkannten und dadurch nicht von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen konnten.
  • Kündigungen: Die Verluste aus dem Anfangsjahr können nur dann kompensiert werden, wenn die Kunden über Jahre beim Stromanbieter verbleiben. Verbraucher beschwerten sich allerdings nur in einigen Fällen, dass Fuxx Sparenergie ihre Kündigung nicht anerkannt hat.
  • Fehlerhafte Stromabrechnungen: In den letzten Jahren haben sich weniger Verbraucher gegenüber Fuxx Sparenergie über verweigerte Neukundenboni beschwert. Dies liegt womöglich darin, dass deutsche Gerichte wiederholt die Einschränkungen der Neukundenboni in den AGBs als unzulässig eingestuft haben. Am häufigsten verweigerte Fuxx Sparenergie den Neukundenbonus aufgrund von Fotovoltaikanlagen, wegen gewerblicher Nutzung oder weil ein Mehrtarifzähler installiert sein. Überraschend häufig wurden auch fehlerhafte Verbrauchsmengen für die Beschwerden angeführt.
  • Verspätete Stromabrechnung und verspätete Auszahlung von Guthaben & Sofortbonus: Fuxx Sparenergie wird am häufigsten kritisiert, die gesetzlichen Fristen zur Erstellung der Stromabrechnung und dem Auszahlen von Guthaben und Boni nicht nachzukommen. Die Verbraucher beschweren sich, weil sie letztendlich dem Stromanbietern einen kostenlosen Kredit gewähren. Dadurch können sich Fuxx Sparenergie günstiger finanzieren. Problematisch ist es jedoch für den Verbraucher, wenn die Rechnungen und Guthaben „vergessen“ werden oder wenn Fuxx Sparenergie Insolvenz anmelden sollte.
  • Sonstiges: Es gibt zahlreiche weitere Anlässe für Verbraucherbeschwerden. Erwähnenswert ist insbesondere folgender Anlass: Verbraucher berichten, dass Fuxx Sparenergie Nichterfüllungsschäden einfordern, z.B. aufgrund eines Umzugs, wenn der Verbraucher den Stromanbieter gekündigt hat.

Ich bin der Auffassung, dass viele der Verbraucherbeschwerden begründet sind und dass die betroffenen Verbraucher gute Chancen haben, sich dagegen zu wehren. Für insgesamt 14 Beschwerdekategorien habe ich spezielle Handlungsempfehlungen zusammengestellt, die Sie im Reiter „1. Beschwerde lösen“ auswählen können.

Empfehlungen, wenn Sie bereits Kunde sind

Wenn Sie vor weniger als zwei Wochen den Vertrag mit Fuxx Sparenergie per Telefon, Post oder Internet abgeschlossen haben, steht Ihnen ein Widerrufsrecht zu. Bitte achten Sie darauf, wie Sie Ihren Stromanbieter Fuxx Sparenergie richtig kündigen. Ich empfehle eine Kündigung postalisch per Einschreiben/Einwurf vorzunehmen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Ihre Kündigung nicht anerkannt wird und Sie nicht vom Vertrag zurücktreten können.

Wenn Sie länger als zwei Wochen Kunde von Fuxx Sparenergie (mit den Vertriebsmarken Grüner Funke und PlusStrom) sind, können Sie Ihren Vertrag nicht mehr widerrufen. Es besteht die Gefahr, dass die negativen Fuxx Grüner Funke Erfahrungen anderer Verbraucher auch auf Sie zutreffen können. Folgende Punkte sollten Sie beherzigen:

  1. Richtig Kündigen: Vielleicht erwägen Sie, Ihren bestehenden Stromanbieter zu kündigen und zu einen seriösen Stromanbieter zu wechseln. Ich helfe Ihnen, damit Ihnen eine unfreiwillige Vertragsverlängerung erspart bleibt. Verbraucher beklagen sich nämlich, dass Fuxx Sparenergie ihre Kündigungen nicht anerkennt. Hier ist Vorsicht geboten. Achten Sie daher darauf, dass Sie z.B. per Einschreiben/Einwurf kündigen (siehe oben).
  2. Versteckte Preiserhöhung: Prüfen Sie, ob der Versorger bei Ihnen die Preise erhöht. Viele Verbraucher beklagen sich über eine versteckte Preiserhöhung. Lesen Sie daher auch das Kleingedruckte in Briefen und E-Mails von Ihrem Versorger genau durch. Auch überzogene Rechnungen von mehr als 10% sind in den meisten Fällen unzulässig.
  3. Guthabenauszahlung und fehlerhafte Stromabrechnungen: Überprüfen Sie die Stromabrechnungen der letzten drei Jahre auf Fehler und prüfen Sie, ob Guthaben rechtzeitig und vollständig ausgezahlt wurden.

Zukünftig rechne ich mit Beschwerden, die in Zusammenhang mit einem Umzug stehen. Verbraucher beschweren sich bereits heute über Nichterfüllungsschäden. Aber auch die Umzugspauschale, die seit Mitte 2017 in den AGBs aufgenommen wurden, können Gegenstand von zukünftigen Beschwerden sein.

Schlichtungsstelle verklagt Fuxx Sparenergie (Grüner Funke)

Die Schlichtungsstelle Energie geht laut Energate vom 22.02.2018 gegen die Sparenergie GmbH und die Bürgergas GmbH gerichtlich vor, weil die beiden Unternehmen die Fallpauschalen für Schlichtungsverfahren nicht bezahlen. Hierüber wurde auch die Bundesnetzagentur als Aufsichtsbehörde informiert. „Es kann nicht sein, dass einzelne Unternehmen sich ihrer gesetzlichen Verpflichtung entziehen, während sich nahezu alle anderen Unternehmen an die gesetzlichen Vorgaben halten“, kritisiert Thomas Kunde, Geschäftsführer der Schlichtungsstelle Energie. Im Schlichtungsfall trägt der Stromanbieter die Kosten für die Schlichtung. Diese variieren je nach Umfang und Art der Schlichtung zwischen 100 und 450 €.

Aus Verbrauchersicht stellt sich die Frage, worum das Unternehmen die rechtlich unstrittige Forderung nicht begleicht. Es ist nicht bekannt, wie hoch die Forderung ist und wie viele Schlichtungsfälle auf Sparenergie entfallen. Zudem sind Rückschlüsse aus dem Jahresabschluss 2015, der auf bundesanzeiger.de abgerufen werden kann, kaum möglich, da nur die Bilanz abgebildet ist. Mir fällt allerdings auf, dass das Eigenkapital zum 31.12.2015 mit 142 T€ und der Jahresüberschuss i.H.v. 49 T€ relativ gering ausfallen im Vergleich 22.195 T€ Umsatz.

 

Hintergrundinformationen zu Fuxx Sparenergie

Fuxx Sparenergie beliefert seit 2014 bundesweit Kunden mit Strom und Gas. Der Versorger aus Hamburg ist konzernunabhängig und unterhält kein eigenes Stromnetz. Alleiniger Eigentümer ist der Geschäftsführer Matthias Bodo Sprungk. Unter den Vertriebsnamen PlusStrom und Grüner Funke bietet das Unternehmen Tarife mit und ohne Neukundenbonus an.

Quelle: Energieanbieterinformation.de; Internetseite des Stromanbieters

In diesem Text hat der Autor seine Meinung wiedergegeben. Hierzu hat er sorgfältig recherchiert. Bei den genannten Verbraucherbeschwerden stützt sich der Autor auf die Seite de.reclabox.com. Trotz dieser Sorgfalt sind Fehler oder Ungenauigkeiten nicht auszuschließen und dieser Text stellt keine (Rechts-)Beratung dar.

 

Haben Sie ebenfalls Erfahrungen mit dem Stromanbieter Fuxx Sparenergie gemacht? Hinterlassen Sie einen Kommentar, damit andere Verbraucher aus Ihren Erfahrungen lernen können!

 

23 Gedanken zu „Fuxx Strom – Grüner Funke Erfahrungen

  • 16. Oktober 2017 um 11:02
    Permalink

    Bonuszahlungen nie pünktlich gezahlt. Immer erst auf Nachfrage erhalten.
    Ebenso die Gutschrift auf den Rechnungsabschluss.

     
    Antworten
    • 24. Januar 2018 um 19:31
      Permalink

      Ich möchte nicht viel schreiben, aber dieser Energieversorger ist überhaupt nicht zu empfehlen.
      35 % Preiserhöhung wird einem aufgedrückt, dass man nicht rechtzeitig kündigen kann. Beim
      Gas genauso, 25 % Preiserhöhung und die Frist auch nicht eingehalten.

      Komisch der Wettbewerb hat einen Aufschlag von 3 %. Absolut unseriös.

       
      Antworten
  • 4. November 2017 um 12:19
    Permalink

    Ich kann nur über sehr schlechte Erfahrungen berichten. Zunächst wurden höher als angekündigte Abschläge einbehalten ohne dass sich das ändern ließ. Zum Jahresende waren zwei Monatsbeiträge zu hoch bezahlt. Dann kam zum Jahresende 2016 eine Mail, aufgemacht als allgemeine Information, aus der man nur mit Mühe im letzten Drittel erfuhr, dass Fuxx den Strompreis fast verdoppeln wollte. Die Kündigung erfolgte gerade noch rechtzeitig. Der Zugang zum Kundenkonto wurde nach zwei Wochen geschlossen, das SEPA-Mandat von Seiten Fuxx gekündigt. Eine Abschlussrechnung erfolgte erst im März mit besagtem Guthaben von zwei Monatsbeiträgen. Bis heute, also 10 Monate nach Vertragsende, habe ich das Guthaben nicht ausbezahlt bekommen. Ich muss sagen, dass dies die weitaus schlimmste Erfahrung mit Stromanbietern ist, die ich jemals gemacht habe.

     
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    • 4. November 2017 um 13:43
      Permalink

      Vielen Dank für Ihren Kommentar!
      Ich kann Ihnen nur empfehlen Ihr Guthaben konsequent einzufordern – ggf. indem Sie eine Beschwerde auf Reclabox einstellen und mit der Schlichtungsstelle drohen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie zukünftig Kunde bei einem seriösen Stromanbieter sein werden!

       
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  • 23. November 2017 um 15:35
    Permalink

    Neukundenbonus nicht gezahlt !

    Wir haben unseren Stromanbieter wie immer über Verivox gewechselt. Am 07.11.2017 erhielten wir von unserem bisherigen Lieferanten Grüner Funke um 21.42 Uhr unsere Schlussrechnung per Mail. Bei der Durchsicht ist uns aufgefallen, dass der vertraglich vereinbarte Neukunden-Bonus nicht aufgeführt ist. Daraufhin kontaktierte meine Frau am Folgetag, den 08.11.2017 den Kundenservice. In diesem Telefonat wurde von einer freundlichen Mitarbeiterin ein Versehen eingeräumt und die umgehende Korrektur zugesagt. Am 08.11.2017 nun erhielten wir um 21:33 Uhr eine weitere Mail mit der folgenden Nachricht: … gerne möchten wir Sie telefonisch kontaktieren, leider konnten wir Sie nicht erreichen. Hat sich Ihre Rufnummer vielleicht zwischenzeitlich geändert? … Da einerseits die hinterlegten Daten korrekt sind, auf unserem Anschluss andererseits eingehende, verpasste Anrufe gespeichert werden und diese Nummer zu unserem Erstaunen darunter nicht! zu finden war, hat meine Frau am 09.11.2017 erneut den Kundenservice angerufen. Nun wurde Ihr von einem freundlichen Mitarbeiter überraschend eröffnet, der Bonus wäre analog der AGB’s bewusst nicht in Rechnung gestellt worden, weil ich auf unserem privaten Anwesen ein Gewerbe betreiben würde. Alles Weitere könne aber nur mit mir als Vertragsnehmer besprochen werden? Man wolle mich diesbezüglich zwischen 11:00 Uhr und 12:00 Uhr telefonisch kontaktieren. Diese Zusage blieb leider aus. Stattdessen haben wir erneut um 21:42 Uhr eine Mail erhalten, in welcher uns eine Zahlung in Höhe von Euro 48,09 angeboten wurde. Dieses Angebot erfolge aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht. Durch Zahlung des Betrages sei ein vermeintlicher Bonusanspruch abgegolten. Um dieses Angebot anzunehmen, sollen wir innerhalb einer Woche direkt auf diese E-Mail antworten. Als Antworttext genüge „Annahme Angebot“. Das haben wir nun überhaupt nicht mehr verstanden? Ich bin ein freiberuflicher Künstler und konzertiere bundesweit. An den jeweiligen Veranstaltungsorten nutze ich sicherlich auch des Öfteren gewerblichen Strom – dieser ist dann allerdings nicht meiner. An der Verbrauchsstelle in Wietzen befindet sich mein Wohnsitz – hier lebe ich mit meiner Frau und meinen zwei Kindern. Wir wollten nach wie vor davon ausgehen, dass nur ein Versehen vorliegen kann und haben die Geschäftsführung schriftlich kontaktiert. Am 23.11.2017 erfolgte der Anruf eines geschulten Mitarbeiters, der aber der Meinung war, wir hätten keinen Anspruch. Unser Hinweis auf die zahlreichen, gleichlautenden Beschwerden im Internet wurde mit der Aussage kommentiert, das wären alles Kunden wie wir, die die Vertragsbedingungen nicht verstanden hätten. Was bleibt: Leider sind die vor Abschluss zugesagten Leistungen nicht erfüllt worden! Der Verlauf dürfte zudem für sich sprechen. Unsere Recherche im Internet hat ergeben, dass dieses offensichtlich gängige Praxis der Fuxx GmbH ist. Wo sieht das Wechselportal VERIVOX hier seine Mitverantwortung, wenn Sie solchem Geschäftsgebaren eine Plattform bieten? Wir haben in gutem Glauben über Verivox abgeschlossen und wissen nun nicht, ob wir das zukünftig noch so handhaben können und wollen. Was wir aber wissen: Mit Grüner Funke werden weder wir noch unser Umfeld jemals wieder eine Vertrag schließen.

     
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  • 29. November 2017 um 21:26
    Permalink

    Finger weg von Grüner Funke und allen anderen Firmen wie Fuxx-Die Sparenergie GmbH und plusstrom.de.
    nach dem 2. Jahr kommt eine nicht angekündigte Preiserhöhung um 45%.
    Die Hotline ist völlig daneben!!!

     
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  • 30. November 2017 um 20:02
    Permalink

    Finger weg; Preiserhöhung im 2. Jahr um 30 % und dann werden Kündigungen nicht akzeptiert;
    wer sich Ärger sparen will geht woanders hin

     
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  • 19. Dezember 2017 um 22:18
    Permalink

    dazu passt vielleicht, dass der freundliche mitarbeiter der hotline mir mehrfach überdeutlich ans herz legte, mich erstmal bei einem vergleichsportal zu informieren, bevor ich wieder zurück zu fuxxstrom komme. hintergrund: durch einen umzug wurden wir gekündigt (obwohl wir nur den standort wechseln wollten) und nun könnten wir natürlich keine neukundenboni usw. erhalten. also ich folge seinem rat gern…

     
    Antworten
  • 27. Januar 2018 um 06:24
    Permalink

    Erstmal vielen Dank für die wertvollen Infos auf Ihrer Seite.
    Es ist wirklich ärgerlich, sich mit einem unseriösen Stromanbieter herumschlagen zu müssen.
    Die Vergleichsportale helfen leider auch nicht dabei, die schwarzen Schafe zu kennzeichnen.
    Persönlich habe ich einen „Grüner Funke“ Fast Stromvertrag abgeschlossen, und die Grundgebühr hat sich von 3,36 Euro/Monat binnen zwei Jahren erst auf 12 Euro/Mt. und jetzt auf 24 Euro/Mt. erhöht. So richtig verstehe ich das nicht, den auf der Grüner Funke Website wird für den Tarif Fast (Stand heute) eine Grundgebühr von 8,17 Euro angegeben. Ich habe das Gefühl, diesen Anbieter wird es nicht mehr lange geben und sie wollen schnell noch mal die „Reisekasse“ füllen mit ihrer aktuellen 100% Erhöhung der Grundgebühr. Kann nur dringend abraten!

     
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  • 28. Januar 2018 um 15:47
    Permalink

    Ich war auch Kunde bei Grüner Funke.
    Wegen meines Umzugs von einem Reihenhaus in eine 3 Zimmerwohnung wechselte ich auch den Stromanbieter. Da ich im Haus auch einen Abschlag von ca 60€ im Monat hatte fand ich nun 56€ als angemessen . Umzug war 1. Sept. 016 . Vertrag mit Grüner Funke 1 Jahr zu sehr guten Konditionen. Kurz vor Vertragsende bekam ich eine Art „Flyer“mit allen möglichen Aussagen (zu erwartende Erhöhung der staatlichen Umlagen,usw.) . Versteckt und kleingedruckt war zu lesen wie mein Strompreis sich entwickeln könnte fürs Jahr 2017. Erhöhung von 20,72 Cent/kWh auf28.9 Cent/kWh.
    Abrechnung kam am 10 Oktober mit einem Guthaben über 260€. Der Stromverbrauch war um ca 800 kWh geringer als im Hau s davor.
    Stutzig machte mich die Aussage “ Guthaben wird zeitnah überwiesen.
    Kurz vor Weihnachten stellte ich fest das das Guthaben noch nicht auf meinem Konto ist. Anruf bei Grüner Funke – die Überweisung wird angewiesen und die Preiserhöhung wäre mir mit dem Flyer mitgeteilt worden.
    Normalerweise schmeißt man solche Flyer als unerwünschte Werbung ungelesen weg. Diesen hatte ich gelesen und hob ihn auf um zu schauen wie sich mein Stromtarif tatsächlich ändern sollte . Keine E-mail oder gar Brief über die anstehende Preiserhöhung ab September 2017.
    Anfang Januar nochmals reklamiert – Geld wird überwiesen. Bei der Gelegenheit sollte auch meine Abschlagszahlung reduziert werden. Wir einigten uns auf 42€ pro Monat.
    Bei diesem Telefonat unterbreitete mir der Mitarbeiter einen Tarifwechsel zu Fuxx die Sparenergie.
    Die Konditionen bei Fuxx waren unglaublich billig (Grundpreis 4,40€, kWh Preis 26,61Cent), aber mit einer Laufzeit von 24 Monaten.
    Per E-mail stimmte ich der Vertragsänderung zu und wiederholte dabei die mir angebotenen Konditionen.
    Die Auftragsbestättigung enthielt völlig andere Preise. Wieder angerufen und reklamiert. Ein paar Tage später erneute Auftragsbestättigung durch Fuxx – Wieder mit den falschen Preisen. Aber diesmal war eine Bestättigung des Wechsels von Grüner Funke zu Fuxx dabei. Ergo – Grüner Funke ist nicht mehr mein Stromanbieter- und bei Fuxx habe 14 Tage ein Widerrufsrecht.
    Nach 2 Tagen kam der Vertrag mit den mir angebotenen Konditionen.
    Zwischenzeitlich informierte ich mich bei meinem Netzbetreiber wer mein derzeitiger Vertragspartner währe. Grüner Funke war wirklich raus und Fuxx hatte sich als neuer angemeldet.
    Daraufhin widerrief ich per Einschreiben den Vertrag und siehe da es hat geklappt.
    Jetzt bin ich erstmal für ein paar Wochen wieder in der Grundversorgung. Ich war schon einmal bei Stadtwerken als Anbieter und werde wieder zu Stadtwerken wechseln.
    Die Abrechnung mit Grüner Funke ist noch offen. Vertragsende ist 31 Januar. Ein Abschlag von 56€ wurde im Januar noch eingezogen. Falls im Februar nochmals eingezogen werden sollte werde ich die Abbuchung rückgängig machen.

    Fazit: Durch den internen Wechsel bei Fuxx wurde es mir ermöglicht schnell aus diesem Vertrag herauszukommen und mich von diesem Anbieter zu trennen.
    Die Bewertungen in den Vergleichsportalen sind meiner Meinung nach irreführend.
    Wechseln klappt meist problemlos- aber dann trennt sich die „Streu vom Weizen“
    Also erst einmal die negativen Rezessionen lesen und bei reclabox nachschauen.

     
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  • 7. Februar 2018 um 19:38
    Permalink

    Oh je, kein Einzelfall bei Grüner Funke!! Mir hat man jetzt den Neukundenbonus von ca. 100 € mit der Begründung: wegen angeblichem Gewerbehaushalt, nicht gutgeschrieben.
    1. befindet sich die Verbrauchsstelle in einem Wohnhaus ohne Gewerbenutzung, 2. steht in meinen Vertragsbedingungen kein derartiger Passus! Ich glaube das ist Vorsatz …. und werde gegen diese Machenschaften vorgehen. Also Finger weg !

     
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    • 8. Februar 2018 um 13:56
      Permalink

      Ich finde es sehr gut, dass Sie sich zur Wehr setzen wollen. Wenn Sie meine Unterstützung benötigen sollten, können Sie mich gerne kontaktieren.
      Viel Erfolg!

       
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  • 16. Februar 2018 um 22:26
    Permalink

    Die Masche mit der intransparenten Erhöhung des Grundpreis bei Fuxx-Sparenergie musste ich jetzt auch mit der Abrechnung von 2017 feststellen, welche mich Januar 2018 erreichte, in dieser Abrechnung betrug der Grundpreis gesamt 161,3445 €, eine Steigerung zum Vorjahr um 148 %, da Betrug der Grundpreis gesamt 65,1429 €. Leider entdeckte ich erst jetzt somit den Hinweis dafür in der Rechnung für 2016, im Januar 2017gelandet in meinem Emailpostfach. Da wurde ganz am Schluss auf Seite 4 im kleinen Text mit viel Kleingedrucktem und getarnt mit allerlei statistischen Angaben diese Steigerung erwähnt,
    Ich halte das für absolut skandalös und eine Irreführung , jetzt weiß ich nicht ob ich ein Sonderkündigungsrecht habe, da es ja schon ein Jahr her ist , dass ich diese Erhöhung unbewusst toleriert habe, ich habe den Anbieter kontaktiert mit Fristgebung um Klärung dieser Angelegenheit, jetzt heißt es warten, bin gerne für Ratschläge offen, MFG

     
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    • 17. Februar 2018 um 09:49
      Permalink

      Diese Form der Preiserhöhung ist aus meiner Sicht unzulässig. Wie Sie selber schreiben, war die Preiserhöhung versteckt. Zudem dürfte es sich bei Ihnen um eine Preiserhöhung von über 10% auf die Gesamtstromkosten handeln. Dies ist nicht zulässig, weil der Stromanbieter seinen Gewinnanteil nicht nachträglich steigern darf und nur Kostensteigerungen an die Kunden weitergeben darf. 10% höhere Kosten bei Fuxx-Sparenergie sind nicht denkbar. Für Details verweise ich auf diese Seite.

       
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  • 8. März 2018 um 09:49
    Permalink

    Finger weg von Fuxx-Strom. Bonus wird nicht bezahlt, sendet falsche Rechnungen und korrigiert diese nicht. Forderungen werden sofort an ein Inkassobüro abgegeben.
    Erst nachdem ich das Verfahren an die Schiedstelle Energie gesendet hatte kam Bewegung in die Sache.

     
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    • 8. März 2018 um 22:45
      Permalink

      Vielen Dank für Ihren Kommentar! Haben Sie mit Hilfe der Schlichtungsstelle Ihre Forderungen bereits durchsetzen können?

       
      Antworten
  • 8. März 2018 um 18:27
    Permalink

    Bonuszahlung nicht pünktlich ausbezahlt. Erst auf Nachfrage per Verrechnungsscheck.
    Jahresrechnungsabschluß kam sehr spät.
    Guthaben nach Jahresabschluß bisher überhaupt nicht bezahlt. Firma möchte meine Bankdaten.
    Warum kein Verrechnungsscheck wie früher und von mir vorgeschlagen.
    GrünerFunke ist m. E. unseriös. Von einem Vetragsabschluß rate ich dringend ab.

     
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  • 21. März 2018 um 15:20
    Permalink

    Befinde mich momentan auch im Rechtsstreit mit FUXX. Nach Widerspruch gegen eine massive versteckte Preiserhöhung strengt das Unternehmen eine Feststellungsklage gegen mich an. Ich thematisierte hier ebenso die unbillige Preiserhöhung von weit über 35% in der Widerklage. Die Rechtsanwälte von FUXX argumentieren im Antrag auf Klageabweisung allerdings damit, dass in Sonderverträgen die Höhe der Preiserhöhung keine Rolle spiele und von Unbilligkeit keine Rede sein könne. Dies betreffe nur Verträge in der Grundversorgung. Wie sehen sie das? Muss man als Sonderkunde solche Preissteigerungen tatsächlich akzeptieren? Mal vom Sonderkündigungsrecht abgesehen.

     
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    • 21. März 2018 um 15:52
      Permalink

      Vielen Dank für Ihren wertvollen Kommentar. Für mich und für andere Verbraucher dürfte es sehr informativ sein, dass Fuxx das deutsche Gesetz und Gerichtsurteile „alternativ“ auslegt!

      Wirksamkeitsvoraussetzung für das mit § 307 Abs. 1 BGB vereinbarte Preisanpassungsrecht der Versorger von Sonderkunden ist, dass Versorgern nur dann die Preise erhöhen dürfen, „soweit sie damit unvermeidbare Kostensteigerungen ohne Erzielung eines zusätzlichen Gewinns an die Kunden weitergeben und dabei Kostensenkungen auch zeitlich ebenso und nach den gleichen Maßstäben berücksichtigen wie Kostensteigerungen.“ (Quelle: https://forum.energienetz.de/index.php/topic,20355.msg118047.html#msg118047)

      Das ist zumindest die Einschätzung von Prof. Dr. Kurt Markert. Schauen wir uns mal an, was Fuxx Sparenergie in den eigenen AGBs dazu sagt:
      „Im Falle von Kostensteigerungen ist der Lieferant zur entsprechenden Preisanpassung berechtigt, im Falle von Kostensenkungen zur entsprechenden Preisanpassung verpflichtet. Wirken sich Veränderungen der für die Preisbildung maßgeblichen Faktoren sowohl kostensenkend als auch kostensteigernd aus, so wird der Lieferant Kostensenkungen mit den Kostensteigerungen so miteinander verrechnen, dass sich beide gleichermaßen auf die Preisänderung auswirken. Der Lieferant ist verpflichtet, bei Ausübung seines billigen Ermessens die Zeitpunkte einer Preisanpassung so zu wählen, dass Kostensenkungen nicht nach für den Kunden ungünstigeren Maßstäben Rechnung getragen wird als Kostenerhöhungen, also Kostensenkungen mindestens im gleichen Umfang preiswirksam werden wie Kostenerhöhungen.“ (AGB 6(4), Stand: 21.03.2018).

      Vereinfacht ausgedrückt sagt das Unternehmen, dass es Preissteigerungen und Preissenkungen miteinander verrechnen muss. Dies kann bei einer 35%igen Preiserhöhung schlichtweg nicht umgesetzt worden sein, wie ich in diesem Beitrag (Abschnitt III. Wann sind Preiserhöhungen unangemessen hoch?) dargestellt habe.

      Insofern widerspricht das Unternehmen hiermit seinen eigenen AGBs.

       
      Antworten
      • 21. März 2018 um 17:00
        Permalink

        Vielen Dank für die schnelle Rückinfo und den interressanten Link. Ich werde dies, denke ich, mit meinem Anwalt gut einzusetzen wissen. Viele Grüße

         
        Antworten
  • 6. April 2018 um 15:05
    Permalink

    Ich kann auch nur negatives über Fuxx – die Sparenergie berichten. Seit Wochen bereitet mir das Unternehmen schlaflose Nächte, droht mir weiterhin mit Inkasso, obwohl Forderungen längst ausgeglichen wurden. Das Personal von der Hotline ist höchst unprofessionell, schlecht ausgebildet und beleidigt die Kunden und unterstellt Dinge, die wirklich utopisch sind. Das Unternehmen ist an keiner Schlichtung interessiert – im Gegenteil: es lügt, zögert Fristen heraus und verleumdet Kunden, die im Recht sind! Fehlerhafte Anrufe mit Callcenter-Mitarbeitern werden aus dem System gelöscht. Und dazu kommt noch, dass sie Kunden, die bereits gekündigt haben, wie den letzten Dreck behandeln. Keiner weiß über irgendwas Bescheid, das Personal ist eindeutig überfordert und wie es sich zeigt bin ich zum Glück nicht der einzige Verbraucher, dem langsam der Kragen platzt. Und dann kriegt man noch aus heiterem Himmel E-Mails, wo Fuxx behauptet einen kontaktiert zu haben, dabei sind niemals(!) Anrufe von ihnen eingegangen. Mein Vertrag läuft bald aus und trotzdem zeigt sich Fuxx die Sparenenergie von ihrer streitlustigsten und bedrängenden Art und Weise, wie man Verbraucher zu unrecht behandelt und aus ihnen Kriminelle macht. Man kann dort keinem mehr trauen und es ist einfach nur schade, dass noch so viele andere unter dieser Grünwäscherei leiden müssen, anstatt dass das Unternehmen endlich zur Verantwortung für das Fehlverhalten gezogen wird!

     
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    • 6. April 2018 um 19:04
      Permalink

      Ich kann sehr gut die Sorgen und den Ärger nachvollziehen. Auch ich hatte schlaflose Nächte.
      Weil einige Stromanbieter sehr hartnäckige und uneinsichtige Inkasso-Unternehmen einschalten, habe ich mich dem Thema gewidmet, wie man unberechtigte Forderungen abwehren kann. Ich hoffe die Hinweise helfen Ihnen weiter. Wenn Sie Fragen haben, helfe ich Ihnen gerne weiter. Am besten schildern Sie kurz, womit das Unternehmen die Forderungen begründet.

       
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