ACHTUNG: Enstroga hat einen Teil seiner Kunden in E-Mails angekündigt, Abschläge und Preise massiv zu erhöhen und die Versorgung einzustellen.

  • Auf dieser Seite finden Sie Hintergrundinformationen, Empfehlungen, Erfahrungen anderer Betroffener und ein Widerrufschreiben.
  • Bei Problemen mit Preiserhöhung, Guthaben, Rechnung etc. finden Sie auf dieser und der zuvor verlinken Seite Hilfe, Musterschreiben & Anleitungen.

Enstroga / Elogico Erfahrungen

Kunden von Enstroga & Elogico haben insb. Probleme mit Preiserhöhungen, Rechnungen & Guthabenauszahlung. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie sich wehren können. Nutzen Sie meine kostenlosen Vorlagen und Musterschreiben.

  

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  • Diese Anbieter (siehe Liste) zeichnen sich durch die Eigenschaften ‚geringes Insolvenzrisiko‘ (aufgrund Eigentum an Netzinfrastruktur), ‚kundenfreundliche AGBs‘ und einen ‚guten Kundenservice‘ aus.
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Haben Sie ein Problem mit Enstroga / Elogico?

Verbraucher beschweren sich auf reclabox über Enstroga / Elogico u.a. aufgrund:

  • Preiserhöhungen
  • Jahresrechnung nicht erstellt
  • Guthaben nicht ausgezahlt
  • Jahresrechnung fehlerhaft

Auf dieser Seite finden Sie bei diesen und weiteren Problemen praxiserprobte Anleitungen und Musterschreiben. So sparen Sie Zeit und wissen genau, wie Sie vorgehen sollten.

Autor: Matthias Moeschler; aktualisiert am 16.01.2022

Inhaltsverzeichnis:
I. Enstroga Bewertungen
  a) Enstroga Erfahrungen anderer Verbraucher
  b) Kundenunfreundliche AGBs
II. Wechseln Sie lieber zu einen verbraucherfreundlichen Anbieter
III. Enstroga kündigen
IV. Wirtschaftliche Situation der Enstroga AG

I. Enstroga Bewertungen

Enstroga ist ein kleiner Discountanbieter aus Berlin, der seit 2012 seine Kunden mit Strom und Gas beliefert. Im Internet liegen einige Verbraucherbeschwerden über das Unternehmen vor und die AGBs sind m.E. als verbraucherunfreundlich einzuschätzen. Der Service wurde hingegen gut bewertet.

a) Enstroga Erfahrungen anderer Verbraucher

Die Verbraucher reklamierten auf de.reclabox.com verspätete Guthabenauszahlungen, versteckte und überhöhte Preiserhöhung sowie Probleme beim Stromanbieterwechsel. Vor versteckten und überhöhten Preiserhöhungen wird auf dem Forum vom Bund der Energieverbraucher gewarnt sowie von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnte in 2016 bereits vor gesteckten und überhöhten Preiserhöhungen.

b) Kundenunfreundliche AGBs

Die folgenden Aussagen stütze ich auf diese AGB-Studie. Hierzu habe ich die AGBs von ENSTROGA herangezogen (Abruf 28.01.2021).

Kunden mit Mehrtarifzählern und Photovoltaikanlagen werden laut Vertrag nicht beliefert (AGB 1.1.). Gegenwärtig ist mir nicht bekannt, dass aufgrund dieser Einschränkung ein Bonus verweigert wurde. Bei den Energieversorgern immergrün (365 AG) und Fuxx Sparenergie (Grüner Funke) wurden aufgrund dieser Einschränkungen laut de.reclabox.com bereits Boni verweigert.

Überraschend und unzulässig dürfte die Beschränkung des Bonus auf Verbraucher gewesen sein, die ihren Verbrauch ausschließlich privat nutzen. „Ausschließlich privat nutzen Sie die Abnahmestelle, wenn Sie oder ein Dritter sie weder gewerblich, landwirtschaftlich noch freiberuflich nutzen. Eine gewerbliche Nutzung der Abnahmestelle liegt dann vor, wenn an dieser eine Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht ausgeübt oder verwaltet wird.“ (AGB 9.4) Wenn Verbraucher z.B. einen Online-Handel nebengewerblich führen, dann räumt sich das Unternehmen somit gemäß AGB 9.4 das Recht ein, den Bonus zu verweigern. Diese Einschränkung ist in der Version mit Abruf vom 28.01.2021 nicht mehr enthalten gewesen. 

Darüber hinaus wird der Bonus ausgeschlossen, wenn Kunden oder ein Haushaltsangehöriger in den letzten 6 Monaten ihren Vertrag mit Enstroga widersprochen haben (Ziffer 9.1).

Überraschend dürfte für Verbraucher ferner gewesen sein, dass der prozentuale Bonus auf die Höhe der Verbrauchsprognose bei Vertragsabschluss beschränkt wird. Diese Einschränkung ist entfallen und lag am 28.01.2021 nicht mehr vor. Wenn Sie also einen höheren Verbrauch realisierten als im Tarifrechner eingegeben, kann Ihr Bonus gekürzt werden, sofern die alte AGB-Version für Sie noch gültig ist.

Mit Überraschungen müssen Kunden von Enstroga auch dann rechnen, wenn sie umziehen. Bei einem Umzug wechselt der Kunde die Abnahmestelle und der Energielieferungsvertrag wird an der neuen Abnahmestelle fortgesetzt. Obwohl der Vertrag fortgesetzt wird, dürfte der Bonus verweigert werden, denn Enstroga schreibt in seinen AGBs, dass der Bonus nur dann gewährt wird, wenn „Sie durchuns zwölf Monate an derselben Abnahmestelle ununterbrochen beliefert worden sind“ (Ziffer 9.1). Der Zusatz „an derselben Abnahmestelle“ ist m.E. branchen-untypisch und wird nur von wenigen Anbietern, u.a. 365 AG (Idealenergie), immergrün, Fuxx Sparenergie (Grüner Funke) und Strogon, verwendet. Eine weitere Überraschung dürfte für Verbraucher sein, dass Enstroga zusätzliche Kosten im Falle eines Umzugs vorsieht (AGB 5.4). In der AGB-Version mit Abruf 09/2019 wurde eine Pauschale i.H.v. 45€ beziffert. In der Version mit Abruf 28.01.2021 steht lediglich „Wir sind berechtigt, Ihnen für die Durchführung des Umzuges Kosten für strukturell vergleichbare Fälle pauschal zu berechnen.“ (Ziffer 5.4) Diese Zusatzkosten dürften unzulässig sein, weil diese wahrscheinlich für Verbraucher überraschend sind und m.E. deutlich zu hoch bemessen sind.

Neben der Umzugspauschale drohen Verbraucher im Falle eines Wasserschadens unerwartete Zusatzkosten: „Sie sind verpflichtet uns mitzuteilen, wenn an Ihrer Abnahmestelle aufgrund eines Wasserschadens oder eines anderen vergleichbaren Ereignisses ein außerplanmäßiger Stromverbrauch entsteht oder entstanden ist. (…) Wir sind berechtigt, diesen außerplanmäßigen Stromverbrauch mit einem Arbeitspreis von 40,00 Cent/kWh brutto abrechnen. Hierfür ist die Erstellung von zwei Zwischenabrechnungen notwendig, für die wir jeweils eine Gebühr von 20,00 € brutto in Rechnung stellen dürfen.“ (AGB 7.13) Diese Klausel ist in der aktuellen Version vom 28.01.2021 nicht mehr enthalten. Auch diese Zusatzkosten dürften überraschend und unzulässig sein. Eine derartige Klausel ist mir nur noch von immergrün bekannt. Die Vertriebsmarke der 365 AG ist in der Vergangenheit durch sehr viele Verbraucherbeschwerden aufgefallen.

II. Wechseln Sie zu diesen Strom- & Gasanbietern

Ich selber wechsle jährlich meinen Stromanbieter. Ich wähle nur Unternehmen, die ein geringes Insolvenzrisiko haben (aufgrund Eigentum an Netzinfrastruktur), verbraucherfreundliche AGB-Klauseln haben sowie in Stromanbieter-Tests zu Service-Qualität insgesamt gut abschneiden. Seitdem hatte ich nie wieder ein Problem.

In dieser Liste habe ich Ihnen zusammengestellt, welche Strom- und Gasanbieter ich empfehle

III. Enstroga kündigen

Leider verweigern einige Energiediscounter die Kündigung und Kunden machen Fehler beim Kündigen. Dadurch sind schon Verbraucher unfreiwillig länger beim Stromanbieter blieben als gewollt. Wie Sie richtig kündigen und eine unfreiwillige Vertragsverlängerung ausschließen können, erfahren Sie hier.

Welche Enstroga Erfahrungen haben Sie gemacht? Hinterlassen Sie einen Kommentar, um anderen Verbrauchern zu helfen!

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83 Kommentare

  1. Zufällig bei Durchsicht der Konten festgestellt, dass Enstroga den Preis erhöht hat, ohne es mitzuteilen. Anbieterwechsel eingeleitet. Anruf von Enstroga mit einem angeblich günstigeren Angebot. Inklusive Vertragsverlängerung und höchst dubioser weiterer Bedingungen. Größte Vorsicht.

  2. Als Hausverwaltung hatten wir 2 Gaslieferverträge mit Strogon in 2021. Beide Verträge wurden am 31.12.2021 zum 31.12.2021 (!) (kein Schreibfehler) per eMail gekündigt. Zwischenzeitlich war im Oktober die Vorauszahlung um ca. 200% erhöht worden.
    Die Abrechnungen für 2021 beinhalteten dann Preiserhöhungen, die nie mitgeteilt wurden.
    Dann wurde mitgeteilt, dass die Kündigung der Gaslieferverträge eine Übernahme durch Enstroga war.
    Da wir die Kündigung, wie eine Kündigung behandelt haben, wurde kein Geld mehr angewiesen und die letzten Sepaabbuchung zurückgeholt. Der Widerruf der Einzugsermächtigung wurde zunächst ignoriert und die „Abbuchungen“ mußten zurückgeholt werden.
    Die Abrechnungen für 2021 wurden erst nach mehrmaliger Beschwerde korrigiert.
    Die „Lieferungen“ wurden wegen Nichtzahlung im Mai 2021 eingestellt. Eine vorherige Kündigung der Lieferung wurde von Enstroga abgelehnt.
    Nun ist die Höhe des Einzelpreises der kwh strittig. Bei einem Vertrag wurde der ursprüngliche Preis von 0,06 € / kwh akzeptiert für den Zeitraum Januar bis Mai 2022. Bei dem anderen Vertrag wird immer wieder versucht, den Betrag von 0,14 € / kwh durchzusetzen, mit Mahnungen und Inkasso Androhungen.
    Mittlerweile wurde bei der Aufsichtsbehörde der Inkassounternehmen, Oberlandesgericht Düsseldorf, Beschwerde eingelegt und 100 € Bearbeitungsgebühr unsererseits für die falschen Abrechnungen und Mahnungen angedroht.
    All dieses Vorgehen ist eine abzulehnende Geschäftspraxis.
    Der Entzug der Zulassung zur wirtschaftlichen Betätigung, der hier handelnden Personen, ist dringend von der Justiz zu prüfen.
    Mal sehen, wohin dies alles führt.

  3. Katastrophe, das ist das einzige Wort was es trifft.
    Monatlich 241 abgebucht. 5 Monate.
    Dann folgt unberechtigt Abbuchung von 1122 Euro.
    Die habe ich sofort zurück buchen lassen.
    Nichts gehört.
    2 Wochen später folgt Mahnung.
    Versuche telefonisch oder per Mail Enstroga zu erreichen gleich Null.
    Nie wieder

    1. Es ist wichtig, dass Sie
      – die unstrittigen Beträge stets bezahlen
      – unzulässige Abschlags- und Preiserhöhung schriftlich widersprechen (mit Begründung) und Wenn zu viel abgebucht wird, würde ich den unstrittigen Betrag selber zahlen, das SEPA-Mandat ggü. dem Anbieter kündigen (Musterschreiben: OHNE vorheriger Preiserhöhung/ MIT vorheriger Preiserhöhung)
      – und den zu hohen Abschlag zurückbuchen lassen. Die Folge werden Mahnungen sein und dass Ihnen die Rückbuchungskosten in Rechnung gestellt werden. Die Alternative wäre, zu viel zu bezahlen.
      – auf alle Mahnungen schriftlich antworten, indem Sie widersprechen und auf Ihre vorherige Widersprüche verweisen.

      Beispiel: Ihr Abschlag betrug zu Beginn 100 €. Zu einen späteren Zeitpunkt wurde Ihnen 200 € abgebucht.
      – Widersprechen Sie dem höheren Abschlag. Wenn eine Preiserhöhung vorlag, dann widersprechen Sie zusätzlich dieser (Argumente: die Preiserhöhung war versteckt und überzogen, es fehlt an einer Berechnungsgrundlage, die Preisgarantie wurde nicht eingehalten).
      – Überweisen Sie den unstrittigen Betrag (100€)

      Viele Grüße
      Matthias Moeschler

  4. Enstroga nie wieder…

    November 2021 von 50 Eur auf 91 Euro. Februar Abschlag gezahlt, eine Woche später Endabrechnung nach mehrmaligen Nachfragen, zeitgleich Mahnung für Februarabschlag, Endabrechnung 181 Guthaben, integriert mein Abschlag für Februar, Mahnung widersprochen, bitte um Korrektur, weitere Mahnung, am 23.3. Guthaben überwiesen am 24.3 Kündigung erhalten und Inkassoschreiben. Es ist so traurig was da abgeht.. nun warten auf Endabrechnung… so traurig…sollten sich schämen

  5. Moin zusammen,

    Enstroga hat vor dem Ende der Preisbindung die Preise für Strom um über 100 % erhöht und zugleich deutlich höhere Abschläge eingezogen. Leider habe ich hier die Frist zur außerordentlichen Kündigung verpasst, macht aber nichts. Gemäß der Tarifierung ist eine Preiserhöhung vor Ende der Vertragslaufzeit nicht zulässig, entsprechend spielt eine verpasste Kündigungsfrist hier überhaupt keine Rolle. Auf anwaltlichen Druck hat die Enstroga hier zunächst die Jahresabrechnung korrigiert. Als Bonus wurde mit Verweis auf den Mehrtarifzähler (Tag- und Nachtstrom) ein pauschaler Kompromiss in Höhe von 40 € vorgeschlagen, nicht jedoch die vereinbarten 15 %. Der Schriftverkehr in dieser Angelegenheit läuft noch. Leider ist dies noch nicht alles: Die Zahlung der Gutschrift zur Jahresabrechnung in Höhe von über 700 € (da deutlich höhere Abschläge eingezogen, s. o.) steht bis heute aus. Ich kann nur jedem raten, hier sich bereits über SEPA-Mandat eingezogenes Geld zurückzuholen, dies ist für ein Zeitraum der letzten 8 Wochen möglich. Persönlich gehe ich anlässlich eines solchen Geschäftsgebarens von einer baldigen Zahlungsunfähigkeit der Enstroga aus.
    Last but not least: Check 24 hat hier gern die Provision kassiert, war jedoch null hilfreich und hat noch nicht einmal erkannt, dass eine vorzeitige Preiserhöhung überhaupt nicht zulässig ist.

  6. Ich hatte auch das ganze Drama mit Abschlagserhöhung, anschließend Preiserhöhung in der eingeschränkten Preisgarantie, Schlußrechnung ohne Berücksichtigung von Bonus usw. ab 15.November 2021.

    4 Stunden Aufwand, 2 Einwurf-Einschreiben, 7 E-Mails und 1 Antrag bei der Schlichtungsstelle Energie später sind alle Forderungen beglichen. Sofortbonus ausgezahlt, Neukundenbonus nach Schlußrechnung ausgezahlt, Schadenersatz durch verkürzte Laufzeit ausgezahlt. Es hilft also, hartnäckig zu bleiben.

    Den Schadenersatz wollte Enstroga zunächst noch an eine Verschwiegenheitsklausel sowie Rücknahme des Antrags statt einvernehmliche Einigung knüpfen. Auf Ablehnung dessen wurde trotzdem bezahlt.

    Das hätte ich gegen ein entsprechendes Honorar sogar gemacht, das wollte Enstroga aber dann auch nicht.

  7. – Abschlag wurde einseitig ohne Grund erhöht.
    – Statt Onlineportal wurde Kostenpflichtig auf Papierversand umgestellt
    – Es wurde einseitig der Tarif trotz eingeschränkter Preisgarantie angepasst 0,2304€/kwh –> 0,51€/kwh
    – Die Anpassung wurde nicht kommuniziert –> Umstellung kostenpflichtigen Postversand
    – Es wurde eine weitere Preisanpassung vorgenommen trotz eingeschränkter Preisgarantie
    – Die Anpassung wurde im Onlineportal ohne einen externen Hinweis trotz Postversand kommuniziert 0,51€/kwh –> 0,81€/kwh
    – Es wurde eine Endabrechnung erstellt. Diese ist fehlerhaft. Kein Hinweis auf die widersprochen Abschlag und Preisänderungen, Fehlerhaft ist auch die Angabe vom Verbrauch 222kw/h in 179 Tagen, 1736kw/h in 62 Tagen zum erhöhten widersprochen Preis.
    – Auch der Abrechnung wurde widersprochen
    – Lastschriftmandat wurde widerrufen
    – Fall Schlichtungstelle eingereicht
    – Messtellenbetreiber fordert die Zählermiete obwol die Abrechnung wie überall anders auch im Stromvertrag enthalten ist.
    – Enstroga entfernt die Kontaktmöglichkeit im Onlinebereich
    – Downloads im Onlinebereich (auch falsche Endabrechnung) wird deaktiviert. Ein Klick auf den Download führt zur Abmeldung!