Ist immergrün zu empfehlen?

immergrün kann ich nicht empfehlen. immergrün-Kunden wenden sich an mich, insb. weil Sie mit meinen kostenlosen Vorlagen sich gegen verweigerte Neukundenboni, Nichterfüllungsschäden und Preiserhöhungen i.H.v. 20% und mehr wehren wollen.

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Strom-Preis-Studie vom 10.04.2021:

Aktuell sind Vattenfall, NEW, eprimo, E wie einfach und Ovag die günstigsten unter meinen empfohlenen Anbietern. Oft ist einer dieser Anbieter sogar der günstigste Deutschlands. 

Welcher dieser Anbieter für Ihre PLZ und Ihren Verbrauch am günstigsten ist, erfahren Sie über den STROM-Vergleich & GAS-Vergleich von Verivox.* Mit deren „nirgendwo günstiger Garantie“  erhalten Sie garantiert die günstigsten Preise.

 

 

 

Haben Sie ein Problem mit immergrün?

Verbraucher beschweren sich gegenüber immergrün u.a. wegen

  • Preiserhöhungen
  • Kündigung ignoriert
  • Jahresrechnung nicht erstellt
  • Guthaben nicht ausgezahlt
  • Jahresrechnung fehlerhaft

Auf dieser Seite finden Sie bei diesen und weiteren Problemen praxiserprobte Anleitungen und Musterschreiben. So sparen Sie Zeit und wissen genau, wie Sie vorgehen sollten.

Autor: Matthias Moeschler; Stand: 17.01.2021

Inhaltsverzeichnis:
I.  immergrün Bewertungen

(Verbraucher-Erfahrungen | Warnungen | kundenunfreundliche AGBs)
II. Hilfe für Kunden
(immergrün kündigen | Kündigung abgelehnt | Preiserhöhung | Abrechnung falsch | Abschlag zu hoch | Guthaben/Rechnung fehlt | Zusatzkosten (z.B. Umzug) | Bonus verweigert)
III. Meine empfohlenen Strom- und Gasanbieter
IV. Hintergrundinformationen
(Kontakt | das Unternehmen | Kündigungsfristen | Mahnungen/Inkassoetc.)

 

I. immergrün Strom & Gas: Bewertungen

Im Folgenden erfahren Sie, welche Probleme die Kunden von immergrün haben und warum Sie bei der Wahl Ihres Anbieters aufpassen sollten.

a) immergrün Erfahrungen anderer Verbraucher mit Strom & Gas

Die immergrün-Energie GmbH ist eine Vertriebsmarke der Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH (ehemals 365 AG). Verbraucher beschweren sich über immergrünKunden beschweren sich auf de.reclabox.com u.A. über Preiserhöhungen sowie über verspätete oder fehlerhafte Stromrechnungen. Darüber hinaus hatten einige Verbraucher Probleme die immergrün-Energie GmbH zu kündigen. 

Um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, welche Probleme Verbraucher mit immergrün haben, sollten Sie sich diese Beschwerden anschauen. Diese Beschwerden wurden innerhalb eines Monats auf reclabox eingestellt (Beschwerden Anfang 2020):

Am besten Sie lesen hierzu meinen Erfahrungsbericht. Kurz zusammengefasst: Ich habe mich gegen eine versteckte 50%-Preiserhöhung wehren wollen, woraufhin der Stromanbieter mich verklagt hat! Nur aufgrund meiner Unerfahrenheit habe ich kein Recht bekommen. Dadurch sind bei mir, neben der Preiserhöhung, noch ca. 250€ an Rechtsanwalts- und Gerichtskosten angefallen. Schlimmer als der finanzielle Schaden war jedoch der hohe Arbeitsaufwand und meine schlaflosen Nächte, weil ich die Dreistigkeit des Unternehmens nicht glauben konnte und zum ersten Mal vor Gericht geladen war.

Im Gegensatz dazu erscheinen die Weiterempfehlungsquoten bei Verivox (75% für die Vertiebsmarke immergrün Energie) und auf Check24 (82%; Stand: 11/2020) überraschend gut. Diese Kundenbewertungen sind mit Vorsicht zu genießen. Bei Hotels sind solche Empfehlungsraten leicht überdurchschnittlich. Bei Stromanbietern hingegen nicht.

immergrün energie bewertungen

Ich persönlich lege wenig Wert auf Kundenbewertungen, weil Verbraucher ihre Stromanbieter häufig innerhalb der ersten Wochen nach Vertragsschluss bewerteten. Dadurch spiegeln die Bewertungen meist nur den Wechselprozess wider. Die Probleme, die mit dem Stromanbieter jedoch auftreten können, ereignen sich häufig deutlich später, weil der Wechselprozess standarisiert ist. Die gemessene Zufriedenheit der Verbraucher hängt somit davon ab, wer und wann den Verbraucher nach seiner Zufriedenheit fragt. Dies wird in der folgenden Abbildung deutlich. Die Aussagekraft von Kundenbewertungen ist beschränkt. Die Kundenbewertungen auf Trustpilot zeigen, dass Verbraucher sehr unzufrieden mit immergrün sind. Dies zeigt sich auch anhand der vielen negativen Kommentare unten auf dieser Seite.

 

b) Warnungen von Stiftung Warentest & Co.

Die Stiftung Warentest warnt in der Ausgabe test 2/2014 vor drastischen Preiserhöhungen, falschen Abrechnungen, falschen Bonusversprechen und zu hohen Abschlagszahlungen. Insgesamt wird das Unternehmen 365 AG mit der Vertriebsmarken immergrün-Energie GmbH, idealenergie und Meisterstrom als „nicht empfehlenswert“ eingestuft: „Die Marken der 365 AG bieten auf ihren Websites keine fairen Tarife an. Der Bonus ist zum Teil an seltsame Klauseln geknüpft.“

Der Bund der Energieverbraucher verlieh dem Unternehmen im März 2016 die „trübe Funzel“ für besonders verbraucherunfreundliches Verhalten.

Gegen die Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH (Nachfolgegesellschaft der 365 AG) liefen im Jahre 2013 insgesamt 447 Verfahren der Schlichtungsstelle Energie (9% aller behandelten Fälle). Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass die Bundesnetzagentur aufgrund zahlreicher Beschwerden ein Verfahren gegen das Unternehmen eröffnet hat und dass die Verbraucherzentralen mehrmals gegen 365 AG klagten.

Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien bewertete im Jahr 2017 immergrün Energie in der Kategorie Service mit 54%. Damit schneidet das Unternehmen hinsichtlich Service-Qualität unterdurchschnittlich schlecht ab.

c) Kundenunfreundliche AGBs

Die AGBs des Unternehmens beinhalten Nachteile für Verbraucher (siehe aktuelle AGB-Studie; da AGBs sich laufend ändern können, können einige AGBs entfallen und neue hinzugekommen sein). Es drohen Bonusverweigerungen und Zusatzkosten (z.B. im Falle eines Umzugs droht eine 60€-Pauschale). 

Kunden mit Mehrtarifzählern und Photovoltaikanlagen werden laut Vertrag nicht beliefert. Wenn Verbraucher dennoch über einen Mehrtarifzähler oder einer Photovoltaikanlage verfügt und einen Vertrag abschließt, kann dies zu einer Verweigerung des Neukundenbonus führen. Bei den Energieversorgern immergrün Energie (Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH; ehemals 365 AG) und Fuxx Sparenergie (Grüner Funke) wurden aufgrund dieser Einschränkungen bereits Boni verweigert. Dass diese Einschränkungen als unzulässig anzusehen sind und dass es sich lohnt als Verbraucher zu wehren, belegt dieser Erfahrungsbericht eines Verbrauchers mit dem Anbieter Fuxx Sparenergie. Das Gericht hat dem Verbraucher Recht gegeben.

Überraschend für Verbraucher und damit unzulässig war die Beschränkung des Bonus auf Verbraucher, die ihren Verbrauch ausschließlich privat nutzen. „Ausschließlich privat genutzt wird die Abnahmestelle, wenn sie weder gewerblich, landwirtschaftlich noch freiberuflich genutzt wird. Eine gewerbliche Nutzung der Abnahmestelle liegt dann vor, wenn an dieser eine Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht ausgeübt oder verwaltet wird.“ (AGB 9.2) Wenn Verbraucher z.B. einen ebay-Handel nebengewerblich führen, dann gewährt das Unternehmen keinen Bonus. Diese Klausel lag in den AGBs (Abruf 28.01.2021) nicht mehr vor. Stattdessen werden Verbraucher i.S.d. § 13 BGB definiert („Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. §13 BGB). Insofern dürfen laut aktuellen AGBs von immergrün Kunden ein Nebengewerbe haben und dennoch den Privatkundentarif wählen – vorausgesetzt, der Energieverbrauch für private Zwecke überwiegt.

Darüber hinaus wird der Bonus ausgeschlossen, wenn Kunden in den letzten 6 Monaten ihren Vertrag mit immergrün Energie einer anderen Vertriebsmarke von der Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH (ehemals 365 AG) widersprochen haben (AGB 9.1; Abruf 28.01.2021). 

Überraschend dürfte ferner sein, dass der prozentuale Bonus auf die Höhe der Verbrauchsprognose bei Vertragsabschluss in den AGBs beschränkt wurde. Wenn Sie also einen höheren Verbrauch realisierten als im Tarifrechner eingegeben, kann Ihr Bonus gekürzt werden. Diese AGB-Einschränkung lag am 28.01.2021 nicht mehr vor.

Überraschungen drohen Kunden von immergrün Energie bzw. anderen Marken der Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH (ehemals 365 AG) auch dann, wenn sie umziehen. Bei einem Umzug wechselt der Kunde die Abnahmestelle und der Energielieferungsvertrag wird an der neuen Abnahmestelle fortgesetzt. Obwohl der Vertrag fortgesetzt wird, wird der Bonus voraussichtlich verweigert werden, denn die AGBs schreiben vor, dass der Bonus nur dann gewährt wird, wenn „der Kunde an derselben Abnahmestelle zwölf Monate berechtigt und ununterbrochen durch den Energieversorger im selben Tarif mit Energie beliefert worden ist.“ (AGB 9.4; Abruf: 28.01.2021) Der Zusatz „an derselben Abnahmestelle“ ist branchenuntypisch und wird lediglich von der Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH  (Idealenergie), immergrün Energie, Fuxx Sparenergie (Grüner Funke) und Strogon verwendet. Eine weitere Überraschung droht den Kunden von immergrün Energie und der Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH (ehemals 365 AG), weil im Falle eines Umzugs eine Pauschale i.H.v. 60€ vorgesehen wird. Früher stand dieser Hinweis in der AGB 13.4. In den AGBs vom Stand 28.01.2021 wird lediglich in Ziffer 11.6 auf die Kosten-und Entgeltliste verwiesen. Dort wird „Änderung der Abnahmestelle“ mit 60€ bepreist (Abruf: 28,01.2021). Diese Zusatzkosten dürften unzulässig sein, weil diese für Verbraucher überraschend und deutlich zu hoch bemessen sein dürften.

In früheren AGBs drohten Verbraucher von immergrün Energie im Falle eines Wasserschadens unerwartete Zusatzkosten: „Der Energieversorger ist berechtigt, einen beim Kunden durch einen Wasserschaden oder ein vergleichbares außerplanmäßiges Ereignis entstehenden Verbrauch mit 45 Cent/kWh brutto abzurechnen“ (AGB 7.4) Zusätzlich besteht die Gefahr, dass eine Zwischenabrechnung in Rechnung gestellt wird. Diese Klausel lag zum Abrufzeitpunkt 28.01.2021 nicht mehr vor. Auch diese Zusatzkosten dürften überraschend und unzulässig sein. Eine derartige Klausel ist mir nur noch aus älteren AGB-Versionen von Enstroga bekannt.

Zuletzt sehen die AGBs der immergrün Energie vor, dass unter gewissen Umständen das Unternehmen im Falle eines Pakettarifs das gesamte Paket bei vorzeitiger Kündigung abrechnen darf (7.3; Abruf: 28.01.2021).

Kunden der Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH (ehemals 365 AG) / immergrün Energie, denen der Bonus verweigert oder Zusatzkosten in Rechnung gestellt wurden, können sich mit Hilfe dieser Internetseite dagegen wehren.

d) Ist immergrün zu empfehlen?

Weil die Stiftung Warentest vor immergrün warnt und weil verbraucherunfreundliche AGBs vorlegen, sehe ich immergrün als nicht empfehlenswert an. Ich empfehle Verbrauchern andere  Anbieter zu wählen.

II. Hilfe für Kunden

Kunden beschweren sich u.A. über:

Preiserhöhungenversteckt mitgeteilt, überzogen (>15%)
Abrechnungenverspätet erstellt und mit zahlreichen Fehlern (z.B. falsche Zählerstände, Boni fehlen)
Guthabenzu spät oder gar nicht ausgezahlt
Abschlagszahlungenzu hoch; werden bei Guthaben nicht reduziert
ZusatzkostenUmzugspauschalen, Nichterfüllungsschäden

Ich habe diese Erkenntnisse aus Empfehlungen der Verbraucherzentrale, aus Foren, vom Bund der Energieverbraucher und aus persönlichen Erfahrungen von Verbrauchern zusammengetragen. Dass sich wehren lohnt, zeigt auch die Quote der gelösten immergrün-Beschwerden auf de.reclabox.com.

a) immergrün kündigen | 14-tägiges Widerrufsrecht nutzen
b) Probleme mit Kündigung
c) versteckte Preiserhöhungen
d) fehlerhafte Abrechnungen
e) zu hohe Abschlagszahlungen 
f) Verzug bei Guthabenauszahlung
g) Vorsicht bei Umzug
h) Bonus verweigert

a) immergrün kündigen | 14-tätiges Widerrufsrecht nutzen

Die meisten Stromverträge werden online geschlossen. In diesem Fall steht den Verbrauchern ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. In diesem Zeitraum können Sie vom Vertrag zurücktreten. Verwenden Sie diese Vorlage für Ihren Widerruf. Da Verbraucher in der Vergangenheit Probleme mit dem Widerruf und der Kündigung des Vertrags hatten, sollten Sie meinen Beitrag lesen, wie Sie immergrün richtig kündigen. In der Vergangenheit haben sich Verbraucher beschwert, dass einige Stromanbieter ihre Kündigungen ignoriert oder schlichtweg behauptet haben, sie hätten die Kündigung nie erhalten. Daher ist es wichtig nachweisen zu können, dass der Stromanbieter die Kündigung tatsächlich erhalten hat.

b) Probleme mit der Kündigung

Kündigung ignoriert / nicht anerkannt

Verbraucher beschweren sich, dass ihre Kündigung nicht anerkannt wurde oder gar ignoriert wurde. Entscheidend für Ihren Erfolg ist, ob die Kündigungsfrist bereits abgelaufen ist und ob Sie die Kündigung nachweisen können.

Kündigungsfrist noch nicht abgelaufen: Sie haben noch Zeit die Kündigung erneut auszusprechen. Folgen Sie den Hinweisen aus Abschnitt 2b).

Kündigungsfrist ist abgelaufen: Entscheidend ist nun, ob Sie die fristgerechte Kündigung notfalls vor Gericht nachweisen können. Rechtssicher ist letztendlich nur eine postalische Kündigung per Einschreiben. Gerichte haben aber auch schon Kündigungen per E-Mail akzeptiert. In diesen Fällen lohnt es sich, zunächst per E-Mail sein Recht einzufordern.  (Wenn Sie die Kündigung nicht per Einschreiben, Fax oder E-Mail versendet haben, könnten Sie eine Online-Beschwerde auf Reclabox in Erwägung ziehen (s.u.).)

Senden Sie die angepasste E-Mail-Vorlage an kontakt@kundenservice-energie.de und setzen Sie eine 7-tägige Frist.

Kündigung nicht bearbeitet – bitte um Kündigungsbestätigung
Kundennummer:
Sehr geehrte Damen und Herren,
am xx.xx.202x habe ich fristgerecht per E-Mail / Einschreiben gekündigt. Ich kann somit meine Kündigung nachweisen. Leider haben Sie meine Kündigung nicht bestätigt. Ich fordere Sie daher auf, meine Kündigung zu bearbeiten und mir die Kündigungsbestätigung schnellstmöglich zuzusenden. Ich setze Ihnen hierfür eine Frist bis zum xx.xx.202x.
Viele Grüße
Vorname Nachname

Erkennt das Unternehmen Ihre Kündigung noch immer nicht an, haben Sie die Möglichkeit, eine Online-Beschwerde auf Reclabox einzustellen. In 99% der Fälle konnten die Beschwerden so gelöst werden (Stand: 11/2020). Tragen Sie u.A. diese Angaben ein:

  • Firma: Immergrün Energie (Deutschland)
  • Ort: Köln
  • Überschrift: Kündigung nicht anerkannt
  • Beschwerdetext: s.o.
  • Ihre Forderung: Anerkennung meiner Kündigung

Probleme mit Vertragsende:

immergrün Erfahrungen Kündigungimmergrün behauptete gegenüber Verbrauchern, dass sie hätten früher kündigen müssen, weil die 12-monatige Vertragslaufzeit bereits mit Vertragsabschluss und nicht erst mit Versorgungsbeginn startet. Diesem Problem habe ich eine extra Seite gewidmet. Details, wie Sie sich wehren können, entnehmen Sie dieser Seite. Ich möchte Ihnen aber schon an dieser Stelle Mut machen. immergrün gibt nach, wie diese Reclabox-Beschwerde bestätigt.

Probleme nach der Kündigung

Nach der Kündigung eines laufenden Vertrags können weitere Probleme auf Sie zukommen. Verbraucher berichteten, dass immergrün nach der Kündigung das SEPA-Lastschriftmandat kündigt. Die Verbraucher müssen dann die Abschläge manuell überweisen. Nicht alle Verbraucher bekommen dies mit, wodurch sie in Zahlungsrückstand geraten. Dies hat die immergrün anscheinend zum Anlass genommen, um Boni zu verweigern oder Inkasso-Unternehmen zu beauftragen. Dies ist natürlich nicht zulässig, wie ich in diesem Beitrag begründet habe.

c) versteckte Preiserhöhungen

Als Kunde von immergrün / Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH (ehemals 365 AG) empfehle ich Ihnen, alle Dokumente vom Versorger genau zu lesen. Ich habe z.B. eine versteckte Preiserhöhung im Kleingedruckten übersehen. Andere Verbraucher haben Preiserhöhungsschreiben ignoriert, weil die Schreiben als Werbeflyer getarnt waren. Zudem kritisieren Verbraucher, dass die Preiserhöhungen überzogen sind, was ebenfalls nicht zulässig ist. Wenn Ihre Strom- und Gaspreise um mehr als 15% gestiegen sind, dann biete ich Ihnen kostenlose Antwortvorlagen an, mit denen Sie die Preiserhöhung abzuwehren können (folgen Sie bitte diesen Hinweisen). Anbieterübergreifend bestätigen mir Verbraucher, dass sie mit meiner Vorlage ihr Geld zurückholen konnten. Rezensionen auf Google sowie gelöste Beschwerden auf de.reclabox.com (siehe z.B. Quellen 1, 2, 3) bestätigen die Wirksamkeit meiner Vorlagen.

Bei Preiserhöhungen von 15% und mehr verstößt immergrün Energie anscheinend gegen geltendes Recht (BGH (VIII ZR 247/17)) und auch gegen seine eigenen AGBs, weil das Unternehmen sich selbst in seinen AGBs verpflichtet, lediglich Kostensteigerungen weiterzugeben. Es darf nicht nachträglich seinen Gewinn steigern. Da die Beschaffungs- und Betriebskosten des Anbieters nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten ausmachen, müssten die Betriebskosten geradezu explodiert sein, um die die Erhöhung der Strom- und Gaspreise zu rechtfertigen! Daher schlussfolgere ich, dass das Unternehmen gegen Recht und seine eigenen AGBs verstößt.

d) Schlussrechnungen falsch

Prüfen Sie zudem jede einzelne Strom-/Gasrechnungen (auch jene aus den vergangenen drei Jahren) akribisch auf Fehler: Wurden Ihnen Boni verweigert? Stimmen die Verbrauchsangaben und die Preisbestandteile? In meiner Stromrechnung von immergrün / 365 AG habe ich drei Fehler feststellen können. Es lohnt sich somit genau nachzurechnen. Verwenden Sie hierzu dieses  Excel-Tool (Download), das ich dafür extra entwickelt habe. Dort stelle ich Ihnen auch Vorlagen bereit, mit denen Sie sich ganz bequem wehren können.

e) zu hohe Abschlagszahlungen

Verbraucher beschweren sich, weil immergrün zu hohe Abschläge fordert. immergrün berechnet z.B. die Abschläge, indem es die voraussichtlichen Jahreskosten durch 11 und nicht durch 12 teilt. Müssen die Kunden jedoch 12 Abschläge zahlen (siehe Beispiel), dann ist dies meiner Meinung nach nicht zulässig: Verbraucher müssen nicht in Vorleistung gehen und die Abschläge haben sich lediglich am Vorjahresverbrauch oder anhand der Prognose zu richten. Aufschläge wie diese sind nicht im Gesetz vorgesehen (§13 StromGVV; §41 II EnWG).
Wenn Ihre letzte Abrechnung ein Guthaben ausweist, dann können Sie in vielen Fällen Ihre Abschlagszahlungen reduzieren. Verwenden Sie hierzu einfach das zuvor erwähnte Tool. Mit meiner Hilfe berechnen Sie in wenigen Minuten die zulässige Abschlagshöhe. Wenn Sie Ihre Abschläge reduzieren wollen, dann folgen Sie diesen praxiserprobten Hinweisen.

f) Verzug bei Guthabenauszahlung / Schlussrechnung

Wenn eine Abrechnung oder die Guthabenauszahlung sich verspäten sollte, empfehle ich Ihnen zügig zu mahnen. Für die Erstellung der Stromrechnung hat immergrün Energie 6 Wochen Zeit. Danach muss der Stromanbieter Ihr Guthaben umgehend rückerstatten – spätestens jedoch mit der nächsten Abschlagszahlung ausgleichen. Folgen Sie diesen Hinweisen. Dort finden Sie auch eine Antwortvorlage, die Sie ganz bequem per E-Mail an kontakt@kundenservice-energie.de versenden können.

Am besten wäre es jedoch, wenn Sie eine verspätete Guthabenauszahlung bereits im Voraus ausschließen, indem Sie per E-Mail bei der Mitteilung des Zählerstandes bereits die Konsequenzen androhen, sofern die Stromrechnung nicht innerhalb von 6 Wochen und die Auszahlung nicht innerhalb von 2 Wochen nach Rechnungsstellung erfolgt:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
stellen Sie bitte sicher, dass mir Ihre korrekt erstellte Schlussrechnung gemäß § 40 (4) EnWG bis spätestens sechs Wochen nach Beendigung des Lieferverhältnisses zugeht.
Zudem erwarte ich von Ihnen, dass Sie mir das sich aus der Abrechnung resultierende Guthaben inkl. des Neukundenbonus fristgerecht innerhalb von 14 Tagen nach ergangener Schlussrechnung auf mein Ihnen bekanntes Bankkonto überweisen.
Bitte beachten Sie, dass Guthaben aus Energierechnungen unverzüglich zu erstatten sind (s. Urteil des OLG Düsseldorf v. 16. 12.2014, Az: I-20 U 136/14) und ansonsten eine Geldschuld während des Verzugs zu verzinsen ist (s. § 288 (1) BGB).
Sollten Sie meinen berechtigten Forderungen nicht innerhalb der o. a. Fristen nachkommen oder gemäß § 111a EnWG die Gründe für Abweichungen davon nicht darlegen, werde ich wegen Ihres Verzugs (siehe § 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB) umgehend bei der Schlichtungsstelle Energie die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens veranlassen sowie die Marktwächter Energie der Verbraucherzentralen informieren.
Viele Grüße“

Wenn Sie dies schreiben, müssten Sie aus meiner Sicht die 4-wöchige Frist umgangen haben, die der Stromanbieter hat, um die Kundenbeschwerde zu lösen. Der Vorteil ist somit, dass Sie sofort die Schlichtungsstelle einschalten können. Zudem signalisieren Sie dem Stromanbieter, dass Sie ein aufgeklärter Verbraucher sind und Ihre Rechte kennen. Hoffentlich wird dies dazu beitragen, dass der Stromanbieter bei Ihnen keine Verzögerungen zulässt.

g) Zusatzkosten (z.B. bei Umzug / Nichterfüllungsschaden)

Zukünftig rechne ich mit weiteren Beschwerden, die in Zusammenhang mit einem Umzug stehen. Bereits heute wehren sich Verbraucher erfolgreich gegen unzulässige Nichterfüllungsschäden. Aber auch die Umzugspauschale i.H.v. 60 €, die seit Mitte 2017 in den AGBs aufgenommen wurden, können Gegenstand von zukünftigen Beschwerden sein. Meiner Einschätzung nach ist so eine Pauschale unzulässig.

Folgen Sie den obigen Links und verwenden Sie die dort hinterlegten Textvorlagen. Senden Sie dann Ihre Beschwerde an kontakt@kundenservice-energie.de. Wenn immergrün nicht auf Ihre Beschwerde reagiert, dann sollten Sie im nächsten Schritt eine Online-Beschwerde auf Reclabox einstellen. In den meisten Fällen wird die Beschwerde dann gelöst. Tipps hierzu finden Sie im Abschnitt IIb.

h) Bonus verweigert

Bereits in den AGBs schränkt immergrün die Gewährung des Neukundenbonus ein (siehe Abschnitt Ic). Am häufigsten wird der Neukundenbonus verweigert, wenn der Kunde eine Photovoltaikanlagen / Wäremepumpe unterhält, wenn Strom oder Gas nicht ausschließlich privat genutzt wird, Sie einen Mehrtarifzähler/ Doppelzähler haben oder wenn Sie weniger als 12 Monate mit Energie versorgt wurden. Weiterführende Hinweise und kostenlose Antwortschreiben, mit denen Sie sich schnell und effizient wehren können, finden Sie hier.

III. Meine empfohlenen Strom- und Gasanbieter

Ich selber wechsle jährlich meinen Stromanbieter. Ich wähle nur Unternehmen, die ein geringes Insolvenzrisiko haben (aufgrund Eigentum an Netzinfrastruktur), verbraucherfreundliche AGB-Klauseln haben sowie in Stromanbieter-Tests zu Service-Qualität insgesamt gut abschneiden. Seitdem hatte ich nie wieder ein Problem.

In dieser Liste habe ich Ihnen zusammengestellt, welche Strom- und Gasanbieter ich empfehle

IV. Hintergrundinformationen zu immergrün-Energie GmbH

Kontakt zu immergrün

E-Mail: kontakt@kundenservice-energie.de
Tel.: 0221 / 985 99 985*
Kunden-Portal*
Anschrift: c/o immergrün-Energie GmbH – Postfach: 21 07 69 – 50532 Köln

* = Nicht empfehlenswert! – Ich empfehle ggü. immergrün stets schriftlich zu kommunizieren!

Wer steckt hinter immergrün Energie? Die Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH (ehemals 365 AG und davor Almado!

Die Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH (ehemals 365 AG und davor Almado) mit Sitz in Köln vertreibt seit 2011 bundesweit Strom mit den Vertriebsnamen Meisterstrom und IdealEnergie. Das Unternehmen ist eines der größten Stromdiscounter in Deutschland und in 2014 erzielte das Unternehmen ein Betriebsergebnis i.H.v. 373T€. Die Stiftung Warentest (test 2/2014) stuft das Unternehmen als „nicht empfehlenswert“ ein. Auch der Bund der Energieverbraucher e.V. sieht das Unternehmen kritisch. Der Verein verlieh dem Unternehmen die „Trübe Funzel“ aufgrund verbraucherunfreundlichen Praktiken. Die Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH ist nicht mit den vier großen Energieanbietern verflochten und besitzt kein eigenes Strom- oder Gasnetz.

immergrün Kündigungsfristen

Der Tarif Spar Klassik Premium 12 sieht eine Kündigungsfrist von 6 Wochen vor. Nach Ablauf der Kündigungsfrist verlängert sich der Vertrag um weitere bei 12 Monate. Beim Tarif  Urlaubsenergie (Strom) liegt eine Kündigungsfrist von 12 Wochen vor. Danach verlängert sich der Vertrag um 24 Monate (Stand Februar 2018). Schauen Sie vorsichtshalber in Ihren Vertragsunterlagen nach, wie lang Ihre Kündigungsrist beträgt.

immergrün Mahnungen, Mahnbescheide, EWD-Inkasso und SMB Rechtsanwälte

Die Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH setzt ihre Mahnungen mit dem Unternehmen EWD-Inkasso durch. Überprüfen Sie, ob die Mahnbescheide nicht überteuert sind. Diesem Thema habe ich einen separaten Beitrag gewidmet. Im Falle von Rechtsstreitigkeiten schaltet meines Wissen nach immergrün das Unternehmen SMB Rechtsanwälte ein.

immergrün Zählerstand übermitteln

Immergrün Energie unterhält ein Online-Portal. Leider beschwerten sich Verbraucher gegenüber immergrün wegen falschen Zählerständen in den Abrechnungen. Ich empfehle daher, dass Sie Ihren Zählerstand per E-Mail über kontakt@kundenservice-energie.de übermitteln und zusätzlich Ihrem Stadtwerk. Auf diese Weise können Sie nachweisen, dass Sie den richtigen Zählerstand übermittelt haben.

immergrün Umzug Sonderkündigungsrecht

Laut immergrün AGB (Stand: 18.02.2018) steht dem Kunden kein Sonderkündigungsrecht bei einem Umzug zu. „Bei einem Umzug des Kunden wird der Energielieferungsvertrag an der neuen Abnahmestelle des Kunden fortgesetzt, soweit die Fortsetzung rechtlich und tatsächlich möglich ist. Ein Umzug des Kunden berechtigt diesen nicht zur Kündigung.“

Beim Umzug können für Kunden von immergrün Energie Zusatzkosten anfallen.

  • Der Stromanbieter sieht in seinen AGB vor, dass der Kunden dem Unternehmen vier Wochen vor dem Abzugstermin die neue Abnahmestelle sowie das Einzugsdatum und die dazugehörige Zählernummer mitteilt.
  • Das Unternehmen sieht in den AGBs ferner eine Umzugspauschale i.H.v. 60€ vor, die unzulässig sein dürften (siehe hier) . In diesem Fall sollten Sie einen Nachweis über die Kosten des Umzugs verlangen. Dies steht dem Verbraucher laut AGB der Immergrün zu.
  • Wenn der Vertrag wegen dem Umzug nicht fortgeführt werden kann, steht dem Unternehmen laut AGB ferner zu, einen Nichterfüllungsschaden einzufordern. Auch dieser dürfte in den meisten Fällen nicht zulässig sein.

Quelle: Energieanbieterinformation.de, de.reclabox.com, Unternehmensseite, www.forum.energienetz.de

Schlagwörter: Bewertung immergrün-Energie GmbH; immergrün Gas Erfahrungen; immergrün test; Meisterstrom Erfahrunge; IdealEnergie Erfahrungen; Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH; ehemals 365 AG Erfahrungen

 

immergrün wirbt auf seiner Seite mit „immergrün und immer fair“ sowie „freundliche Kundenbetreuung“.

Wie sind Ihre Erfahrungen? Können Sie dies bestätigen?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar! 

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112 Kommentare zu „immergrün Strom & Gas: negative Erfahrungen | Preise & Hilfe

  • 21. September 2020 um 12:58
    Permalink

    Für das Jahr 2019 bekam ich im Februar 2020 eine Endabrechnung. Ergebnis war ein Guthaben welches nach 3 Monaten ausgezahlt. wurde. Inzwischen habe ich gekündigt und seit dem 1.1.2020 einen anderen Anbieter. Nach nun weiteren 8 Monaten wurde plötzlich ein Mehrverbrauch und ein anderer Zählerstand mitgeteilt. Es soll nun eine Nachzahlung erfolgen. Ohne Nachweis und Begründung! Zahlung werde ich verweigern, denn ich halte sie für unseriös.

    Antworten
  • 16. September 2020 um 18:17
    Permalink

    Danke für diesen Beitrag. Ich habe auch Probleme mit immergrün. Ich hatte im Juni 2018 mit der Jahesabrechnung ein Guthaben über 84,00 Euro. Im gleichen Schreiben befand sich eine versteckte Erhöhung der Grundgebühr von 6,66 auf 19,00 Euro. Das fand ich schon happig und habe mir vorgenommen, bei der nächsten Preiserhöhung zu kündigen. Im darauffolgenden Jahr (2019) bekam ich überhaupt keine Jahresabrechnung, aber es wurden 42,00 Nachzahlung von meinem Konto abgebucht. Am 1.7.20 bekam ich eine Jahresabrechnung und sollte 160,00 Euro nachzahlen obwohl mein Verbrauch geringer war. Am Telefon wurde mir gesagt, ich hätte im November 2018 nochmal eine Erhöhung der Grundgebühr auf 32,00 bekommen. Dieses Schreiben habe ich nie erhalten, sonst hätte ich sofort gekündigt! Ich habe ca. 20 Mails, Briefe und ein Einschreiben geschickt und mehrmals angerufen und darum gebeten, die Situation mit mir zu klären. Es wurde nicht darauf geantwortet, ich bekam fast täglich Mahnungen und Drohbriefe von der Inkassofirma, dass sie mir das Gas abdrehen, Pfänden und dazu noch immer höhere Gebühren verlangt. Das Kündigungsrecht wurde mir inzwischen eingeräumt und ich habe eine Anwältin beauftragt. Das Ganze war bisher sehr stressig und hat mich viel Zeit und Nerven und schlaflose Nächte gekostet.

    Antworten
  • 22. August 2020 um 15:19
    Permalink

    Habe auch Probleme mit diesen Banditen, mit leider mehreren Verträgen. Kein Bonus, versteckte Preiserhöhungen, zu hohe Abschlagszahlungen, nicht ausgezahlte Guthaben. Gerade habe ich zwei nicht ausgezahlte Guthaben per Email angefordert, einmal rund 80 und einmal rund 180 Euro. Habe Frist von zwei Wochen gesetzt und gedroht, Lastschrift Rückbuchung zu machen. Ob es was bringt?

    Antworten
  • 13. Juli 2020 um 12:38
    Permalink

    guten tag.
    vor ein paar monaten erhielt ich von meinem gasversorger immergruen, eine abrechnung zur nachzahlung. ich habe mich mit immergruen auf ratenzahlung geeiningt und zahle seit dem zusaetzlich zu meinen normalen monatlichen abschlaegen von 55euro eine rate in hoehe von 28,12euro. der monatliche abschlag geht seit jahren als dauerauftrag immer am 2.jeden monats raus, die rate in hoehe von 28,12euro ueberweise ich fristgerecht zum 28.jeden monats, so wie von immergruen gefordert. mein gasversorger schreibt mir aber seit dem, ich wuerde ihm abschlagsazahlungen schulden. eine mahnung jeden monat. auf meine rueckfrage hin was das denn nun soll, wurde zuerst geanwtortet dass das auf grund der zusaetzlichen raten so sei und ich das ganze ignorieren soll, da die zahlungen ja eingegangen seien. aber nach wie vor erhalte ich die mahnungen. auf weitere endlose telefonate und emails, kam die antwort dass auf grund der zu zeitnahnen ueberweisungen eine zuordnung der ueberweisungen nicht moeglich sei, und deshalb meine 55euro abschlag einmal faelschlich zu den 28,12euro rate gemacht umgewandelt wurden und ich jetzt nochmal 55 euro ueberweisen solle, um mein vertragskonto auszugleichen. nachdem ich mich aber weigerte, da der fehler ja nicht von mir kam, sondern von immergruen selbst, da ich ja alles wie von immergruen gefordert fristgerecht ueberwies, bekam ich nun ein schreiben vom inkassobuero mit mahnkosten und allem in hoehe von 83 euro.
    muss ich das wirklich zahlen? ist der ganze hickhack nicht immergruens schuld?

    Antworten
    • 14. Juli 2020 um 08:36
      Permalink

      Ich kenne nicht die Hintergründe, vermute jedoch, dass der Fehler eindeutig von immergrün kommt. Wenn der Fehler bei immergrün vorliegt, dann würde ich hartnäckig bleiben und keine Mahnkosten zahlen. WIchtig ist, dass Sie stets schriftlich dies darlegen. Zudem wäre es gut, wenn Sie die getroffenen AUssagen von immergrün („bitte ignorieren“ etc.) schriftlich vorweisen können. Hängen Sie diese Aussagen dann an Ihr schreiben an.
      Ferner habe ich die Vermutung, dass eine unberechtigte Preiserhöhung bei Ihnen vorliegen könnte. Wenn dies zutrifft, schauen Sie bitte mal hier, wie Sie die abwehren können: https://verbraucherhilfe-stromanbieter.de/preiserhoehung-strom/

      Folgen Sie insgesamt diesen Hinweisen: https://verbraucherhilfe-stromanbieter.de/mahnungen-inkassounternehmen-abwehren/

      Wenn Ihnen schriftlich vorliegt, dass der Fehler bei immergrün vorliegt, würde ich folgendes schreiben:
      Schreiben Sie Ihrem Anbieter:
      Sehr geehrte Damen und Herren,
      ich habe Ihnen am xx.xx.2020 mitgeteilt, dass der Fehler bei immergrün liegt. Mir wurde ferner schriftlich mitgeteilt, dass ich die Mahnungen ignorieren soll, weil es sich um ein technisches Problem auf Seiten von immergrün handelt. Die Mahnung und das Inkasso-Verfahren ist damit unbegründet.
      Aus diesem Grund möchte ich Sie bitten, das Inkassoverfahren zurückzunehmen. Sollte noch eine weitere Mahnung von Ihnen oder dem von Ihnen beauftragten Inkassounternehmen kommen, werde ich als nächstes eine Beschwerde auf de.reclabox.com einstellen und rechtliche Schritte prüfen.
      Analog sollten Sie dem Inkassounternehmen schreiben.
      Sehr geehrte Damen und Herren,
      ich habe immergrün am xx.xx.2020 mitgeteilt, dass der Fehler bei immergrün liegt. Mir wurde ferner schriftlich mitgeteilt, dass ich die Mahnungen ignorieren soll, weil es sich um ein technisches Problem auf Seiten von immergrün handelt. Die Mahnung und das Inkasso-Verfahren ist damit unbegründet. Aus diesem Grund sind Sie auf verlorenem Posten.
      Aus diesem Grund möchte ich Sie bitten, das Inkassoverfahren einzustellen. Sollte noch eine weitere Mahnung von Ihnen kommen, werde ich als nächstes eine Online-Beschwerde auf de.reclabox.com einstellen und rechtliche Schritte prüfen.
      Senden Sie beide Schreiben per E-Mail, bei dem Schreiben an Inkasso bitte Ihren Anbieter CC. Am besten Sie senden zusätzlich das Schreiben ans Inkasso per Einschreiben / Einwurf.

      Viel Erfolg!
      Moeschler

      Antworten
  • 30. April 2020 um 10:59
    Permalink

    STOPP nicht wechseln zu den abzocke, inkasso ist wohl den ihre staerke, alles richitg gemacht, erst nach dem ich polizei eingeschaltet habe nach weisbar, liessen die vom in kasso ab, schluss rechnung kam dann verzugskosten 115 euro das heisst, stromanbieter wechsel nehmen die geld fuer, echt tolllllll darum kämpfe ich gerade noch, wou und keiner macht was , der buerger wird abgezockt ohne ende und alle schauen zu, heee bin rentner mit mini rente, aber lasse mir das jetzt nicht gefallen gehe bis vors gericht ohne wenn und aber,danke

    Antworten
  • 23. April 2020 um 11:26
    Permalink

    Hallo,
    wer kann mir einen Anwalt nennen der sich mit der Firma Immergrün auskennt und auch schon gearbeitet hat.
    Danke

    Antworten
  • 22. April 2020 um 12:43
    Permalink

    Der Gasvertrag wurde mir angeblich durch einen Oster – Werbe – Fleyer voriges Jahr im April 2019 mittgeteilt. Satte 40 % auf den Grundpreis. (kam bei mir nie an)

    Bemerkt habe ich dass erst, als dieses Jahr eine Mail ankam. Darin wurde der Arbeitspreis um ca. 2 Cent/kw erhöht.
    Ich habe dann den Weg des Herrn Moeschler eingeschlagen. Ein nerviges hin und her begann mit dem Anbieter. Stufenweise gingen die dann im Grundpreis herunter.
    Nachdem ich dann Reclabox eingeschaltet habe, kam kommentarlos die korrekte Rechnung.
    Ca. 250 € wollte man von mir zuviel haben.

    Mit meinem Stromvertrag damals hatte ich schon ärger. 7 Monate auf den viel zuviel gezahlten Betrag gewartet.
    Unseriöser geht es aus meiner Sicht nicht mehr!

    Antworten
  • 19. März 2020 um 20:55
    Permalink

    Hallo,

    Auch ich habe derzeit Probleme mit 365ag und ewd inkasso. Mal abgesehen davon, dass die Abschlussrechnung plötzlich mit 70,- ext.Dienstl. Kosten versehen war , will man mir anstatt tatsächlich verbrauchter 105kWh von Nov 19-Jan20 nun ca. 700kWh mit einer fetten Nachzahlung abrechnen und bezieht sich hierbei auf das Standardlastprofil, dass mir den Verbrauch ja sogesehen “ unterstellt“.
    Aus privaten Gründen war ich in diesem Zeitraum doch mehr in einer Zweitwhg. , sodass ich dementsprechend nicht so viel Strom verbraucht wie bei Abschluss des 2200kWh-Paketpreisvertrages angenommen, der ja eigentlich von Nov -Nov gelaufen wäre.

    Ist das rechtens? Theoretisch hätte ich doch generell auch antizyklisch verbrauchen können, oder nicht? Ich muss mir doch von 365ag nicht vorschreiben lassen, wann ich meine 2200kWh übers Jahr gesehen verbrauche?

    Antworten
    • 19. März 2020 um 21:09
      Permalink

      Zum besseren Verständnis:
      Die o.g. Abschlussrechnung wurde mir aufgrund einer vorzeitigen Vertragskündigung wg. Umzugs erstellt. Lt. Hotline hätte ich die Zahlung des letzten Abschlags für Januar 2020 bis zur Abschlussrechnung abwarten dürfen,, da dieser dann automatisch mit berücksichtigt wird. Als die Abschlussrechnung am 13.Feb 2020 kam, stand schon die Inkassogebühr iHv 70,- dafür mit drauf. Man hätte mich ja schriftlich daran erinnert…

      Antworten
  • 4. März 2020 um 14:01
    Permalink

    Habe schon ganz viel Stress mit der Bande gehabt aber heute war es die Höhe. Nachdem ich unangenehme Fragen gestellt habe am Telefon wurde ich einfach rausgekickt. Danach habe ich noch mal angerufen mich beschwert. Von dem zweiten Bearbeiter habe ich eine respektlose Ansage bekommen dass er mir etwas mitteilt und er wird sich nicht wiederholen. So ist es auch passiert und dann hat er einfach aufgelegt. Von wegen der Kunde ist König! Die sind respektlosen Umgang mit dem Kunden müsste man zu Anzeige bringen nur weiß ich nicht wo ich es am besten tun kann

    Antworten
  • 4. Februar 2020 um 19:12
    Permalink

    Meine Erfahrungen mit Immergrün! sind leider alles andere als gut:
    Im Zeitraum 2018 – 2019 hatte ich insgesamt 3 Energielieferverträge mit Immergrün! (2x Strombelieferung, 1x Gasbelieferung). In allen 3 Fällen gab es Beanstandungen, die erst nach wiederholten Mahnschreiben abgestellt wurden.

    Stromvertrag 1:
    – zunächst keine Zahlung des zugesagten Erstwechselbonus
    – zunächst keine Schlußrechnung
    – Schlußrechnung ohne 15%-Inklusivbonus

    Stromvertrag 2:
    – zunächst keine Überweisung der zugesagten Boni (Sofortbonus und Erstwechselbonus)
    – zunächst keine Schlußrechnung

    Gasvertrag:
    – überwiesener Sofortbonus war zu niedrig
    – Schlußrechnung zunächst ohne Überweisung des Guthabens

    Fazit:
    Aufgrund der geschilderten Erfahrungen werde ich mit Immergrün! Definitiv keine weiteren Verträge abschließen. Vorsicht vor diesem Lieferanten!

    Antworten
    • 7. Februar 2020 um 10:45
      Permalink

      Vielen Dank für Ihre detaillierte Beschreibung.
      Grundsätzlich rate ich Verbrauchern (wie auch auf dieser Seite), dass Verbraucher die Berücksichtigung des Bonus sicherstellen sollen. Am besten ist es, wenn Verbraucher dem Unternehmen eine Abrechnung erstellen, wie viel Geld Sie Ihrer Meinung nach erhalten müssten. Dazu können die Verbraucher ganz bequem mein Berechnungstool auf dieser Seite verwenden.

      Antworten
  • 15. Januar 2020 um 13:44
    Permalink

    Guten Tag,

    ich habe leider auch schlechte Erfahrung gemacht. Auf meine E-Mails reagiert man gar nicht und ich habe bis heute knapp 8 Monate nach Ende des Gasvertrages noch keine Schlussabrechnung und auch noch immer nicht meinen Neukundenbonus. Ich werde nun schauen wie ich dort weiter vorgehe. Vielleicht gibt es ja hier Empfehlungen für ein Vorgehen.

    Antworten
  • 14. November 2019 um 15:14
    Permalink

    hallo,

    Ich habe letztes Jahr (von 01.11.2018) zum Immer Grün gewechselt.
    Gestern habe ich eine Email bekommen wegen geänderte Monatliches Abschlag.

    Wenn ich weiter gefragt habe, bekomme ich eine Antwort mit Preiserhöhung information in email.
    Der Dokument in email hat das Datum 08.08.2019 – aber Ich habe keine Email erhalten.

    Die Monatliche Grundpreis ist erhöht von 10,15 Euro zu 31,00 Euro – und Ich kann den Vertrag bis 11/2021 nicht kündigen!!!
    Das ist ja eine Betrug. Die habe wirklich kein email geschickt (und keine Brief).

    Ich habe die Preiserhöhung information nie bekommen.

    Was kann ich machen?

    Mfg,

    Antworten
  • 31. Oktober 2019 um 12:33
    Permalink

    Hallo,

    ich kann das auf dieser Seite beschriebene Vorgehen nur bestätigen. Der Wechel zu Immergruen! klappt super und reibungslos … der Rest ist aber aus meiner Sicht der pure Versuch von Dummfang am Kunden! Ich würde einen Wechsel nicht empfehlen! Auch wenn die Servicemitarbeiter freundlich sind, den Ärger und die verlorene Zeit ist es nicht wert

    Hier mal ein kurzer Verlauf meiner Erfahrung:
    – Vertrag von 10/2018 bis 10/2019

    – Im August 2019 kam (wie üblich bei jedem Anbieter) eine Preiserehöhung im Kleingedrucken

    – Darauf Wechsel zu anderem Anbieter –> das hat aber nicht geklappt, weil Immergruen die Kündigung durch den anderen Anbieter nicht aktzepiert hat. In den letzten Jahren hat dies aber bei anderen Anbietern immer ganz problemlos funktioniert.

    – Anruf bei Hotline und Nachfrage was das soll: Aussage lt AGB müsse man persönlich kündigen, da es sich um eine Sonderkündigung wegen Preiserhöhung handelt. Die automatische Kündigung ginge wohl nur bei einer ordentlichen Kündigung (also erst für 2020, bei 1 Jahr Mindestvertragslaufzeit) … selten so einen Schwachsinn gehört

    – Kündigung per Mail (inkl Entzug des Lastschriftmandats zum 1.11.19), nach 1 Woche kam die Bestätigung und der Wechsel zum neuen Stromanbieter hat funktioniert

    – die nächste „Überraschung“, am Tag des Vertragsendes kam eine „Verbrauchabrechnung“, mit dem Hinweis am 14.11 würden 160 € als Nachzahlung von meinem Konto abgebucht. Als Stromverbrauch wurde eine irrsinnig hoher Wert angegeben, der >1000 kWh über dem Wert lag, den ich bei Vertragsschluss angeben hatte. Nach Ablesung des Stromzählers hatte ich ein Guthaben von 130 € ausgerechnet. Nachfrage bei der Hotline, was das soll: Aussage, lt. AGB sei der Kunde verpflichtet einmal im Jahr ohne Aufforderung eine Zwischenablesung durchzuführen, ansonsten erfolgt eine Schätzung … aus meiner Sicht ist das eine rechtswiedrige AGB, da für den Kunden völlig überraschend. Ich habe den Servicemitarbeiter daruf hingeweisen, dass ich das Lastschriftmandant entzogen und jede Abbuchung von meinem Konto zurückgebucht wird, dann meinte er dass ich die 160 € trotzdem per Überweisung zu zahlen hätte, das würde dann mit den 130 € Guthaben verrechnet (hatte er dann bereist selbst ausgerechnet), ich bekäme dann 290 € zurück, angeblich bekäme das die Buchhaltung sonst nicht hin. Diese Zahlungsaufforderung habe ich verneint, darauf hin meinte er, dass eine Mahnung kommen würde … ich habe mit Rechtsschutzversicherung, Anwalt und Bundesnetzagentur gedroht, das Gespräch wurde freundlich beendet. 10 Minuten später hat er mich zurückgerufen und mir gesagt, dass die Buchhaltung die Rechnung storniert hat und ich in den nächsten Tagen das Guthaben erhalte … na dann bin ich mal gespannt

    – ich bin jetzt wieder zurück gewechselt zu meinen lokalen Stadtwerken, die sind aktuell billger und machen keine Probleme … ist zwar kein Ökostrom mehr, das ist mir aber nun auch egal

    Antworten
  • 22. Oktober 2019 um 10:52
    Permalink

    Die 365 AG immergrün hat mich an so ziemlich allem zweifeln lassen, was ich bisher von unserem Rechtsstaat gehalten habe. Der unfähigste, chaotischste Haufen eines Unternehmens, das dreist all seine Versäumnisse (Buchungsfehler, Fristversäumnisse etc.) dem kleinen Kunden in die Schuhe schiebt und nicht mit Inkasso-Schreiben etc. spart. Dass ich einmal in diese Situation kommen würde, hätte ich mir nicht erträumen lassen! Ich kann nur jedem raten: Haltet euch von der 365 AG fern! Niemals einen Vertrag mit ihnen abschließen!!!

    Antworten
  • 3. Oktober 2019 um 21:43
    Permalink

    Danke für diese hilfreiche Seite. Hatte auch das Vergnügen mit immergrün aka 365 AG. Bei einer routinemäßigen Kontrolle meiner Unterlagen ist mir dann aufgefallen, dass seit 2018 keine Gutschriften mehr erstatten werden (überzahlte Abschlagszahlungen und Boni), die aber immerhin in der Rechnung auftauchten. Bei mir im höherem 3-stelligen Bereich. Naja, werde dann wohl eine Zahlungsaufforderung schreiben (welche ja bei solchen Firmen üblicherweise direkt den Weg in „Ablage rund“ finden) und dann einen Mahnbescheid beantragen; geht ja heutzutage bequem online. Aufrechnung geht bei mir leider nicht, da ich schon Mitte des Jahres den Anbieter gewechselt habe.

    Falls sich jemand auskennt: Sind die eigentlich nach 6 Wochen automatisch in Verzug? Dann könnte ich mir nämlich den nervigen unnützen Schriftverkehr sparen und gleich den Mahnbescheid beantragen.

    Antworten
  • 3. Oktober 2019 um 01:36
    Permalink

    Es ist merkwürdig, dass Verivox so einen unseriösen Anbieter wie immergrün überhaupt listet und nicht vor ihm warnt. Es ist offensichtlich schon lange bekannt, dass immergrün versucht, seine Kunden zu linken. Die Masche bei uns: Als Vertragsbeginn wird der Tag der Antragstellung bzw. der Antragsbestätigung genommen. Somit ist eine Laufzeit über 12 Monate faktisch gar nicht möglich. Und natürlich kommt man als Kunde beim Kündigungstermin durcheinander. Üble Masche. Ich habe es ohne Anwalt gelöst bekommen, nach nervigen Telefonaten mit klar formulierten E-Mails. Also Finger weg von immergrün. P. S. Jetzt bin ich beim neuen Anbieter und warte auf die Schlussabrechnung. Habe festgestellt, dass der Sonderbonus gar nicht ausgezahlt wurde. Habe ich gerade per Mail angemahnt.

    Antworten
  • 30. September 2019 um 10:20
    Permalink

    Puuhh, dem ganzen kann ich mich nur anschließen. habe auch um Ostern rum diese Preiserhöhung bekommen. Habe direkt am 26.4.19 eine Mail hingeschickt, habe immergrün in dieser Mail meine seit Januar gültige neue Mail Adresse mitgeteilt. Und das ich die Preiserhöhungen nicht akzeptiere. habe daraufhin nichts mehr gehört ? Hatte schon einen neuen Stromanbieter ausgesucht, der mir im Mai mitteilte, das Immergrün die Kündigung nicht akzeptiert ?? Hä ?? Habe daraufhin an Immergrün wieder eine Mail geschickt und von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht. Wieder nichts gehört?? Dann habe ich dort angerufen. Die Mitarbeiterin war sehr freundlich, hat gesagt, sie hätten mir was gemailt (AN MEINE ALTE MAILADRESSE!). Daraufhin habe ich abermals klar gestellt, dass ich seit Januar eine NEUE MAILADRESSE habe. Die Dame hat alles „geändert“ und mir ein Angebot über einen neuen geringeren Abschlag unterbreitet, welches ich tel. auch annahm. Im August bekomme ich per Post eine Mahnung über den Abschlag Juli und August 2019 ??? Hä was ist denn hier los dachte ich. Die haben doch die letzten 12 Monate abgebucht, was soll das jetzt? Wieder dort angerufen, den Sachverhalt versucht zu klären. Der Mitarbeiter meinte, die Kollegin hätte wohl in meiner Emailadresse das „t“ für t-online.de vergessen…(obwohl 2 Mails von mir vorlagen, mit richtiger Mailadresse)…er würde mir nun die „neuen“Vertragsunterlagen und den neuen Lastschrifteneinzug an meine richtige Adresse mailen. Was soll ich sagen: es kam der Lastschrifteneinzug, keine Abrechung, kein Vertrag. Okay dachte ich, füllte den Lastschrifteneinzug am gleichen Tag! aus und dachte die ziehen die fälligen Abschläge dann auch ein. Ich schickte ihn per Post hin, so verlangt es immergrün. Und ihr werdet es nicht glauben: 1 Woche später bekomme ich per Post die Kündigung, mit dem Hinweis, es wäre ja auch an meine ….. Mailadresse (die alte) gegangen, ohne Reaktion meinerseits. Ach? Ich wieder dort angerufen, natürlich sehr ungehalten, warum es kein Mitarbeiter auf die Reihe bekommt meine SEIT JANUAR GÜLTIGE Mailadresse zu ändern. man würde es ändern etc. So, dann habe ich am gleichen Tag die 2 Abschläge überwiesen. Bekomme 1 Tag später Post von EWD. Dort angerufen, die gleiche Thematik wieder aufgesagt. Ich habe so was von keine Lust mehr. Neuen Stromanbieter gesucht, „Sauber Energie“. Hat auch alles geklappt, hoffentlich sind das nicht so Pappnasen wie bei immergrün. Immergrün reagiert auf gar nichts. Habe nun die Schlussrechnung für Juli + August bekommen. Dort haben die doch tatsächlich die Inkassogebühren in Höhe von 70,64 und einen Betrag in Höhe von EUR 149,25 für „Nichterfüllungsschaden“ in Rechnung gestellt. Haben die sie noch alle. Jetzt wird ein Anwalt eingeschaltet. Außerdem habe ich 1 x vom Büro aus was gemailt, woraufhin ich abends die Mitteilung bekomme, das immergrün meine Mailadresse (die vom Büro) geändert hat. Das widerspricht ganz klar den Datenschutzbestimmungen. Ich habe immergrün niemals die Erlaubnis dazu gegeben. Ich bin mit den Nerven am Ende. Jetzt reicht es. Die bekommen von mir keinen Cent!!!! Wer kann mir jetzt helfen?

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  • 15. September 2019 um 19:03
    Permalink

    Ich werde mich wohl den Leidensgenossen hier anschließen müssen, weil ich Depp die Kündigungsfrist verstreichen lassen habe. Den ganzen Tag muss ich mich schon darüber ärgern und das wohl noch 12 Monate lang.

    Vertragsdaten… Idealenergie:
    Arbeitspreis: 20,90 Cent/kWh
    heim Grundpreis: 7,98 €/Monat
    Eingeschränkte Preisgarantie: bis 31.08.2019
    Vertragslaufzeit: 12 Monate..
    Kündigungsfrist: 4 Wochen zum Vertragsende
    Vertragsverlängerung: 12 Monate

    Vertragsbeginn war der 02.10.2018

    So wie es aussieht habe ich wohl schlechte Karten. Ein Anschreiben zu Ostern dieses Jahr habe ich irgendwie übersehen, oder als Werbung deklariert. in diesem stand das ich ab dem 01.09.2019 anstatt eines Arbeitspreises von 20,90 ct/kWh nun 31,50 ct/kWh bezahlen soll, super das macht schon mal 360 € bei 3600 kWh im Jahr mehr. In dem Schreiben steht aber nicht, ob sich auch etwas an der Grundgebühr verändern wird. Bei Vertragsabschluss betrug die Grundgebühr wie oben zu sehen 7,98 €. Heute habe ich schriftlich per E-Mail angefragt was ich denn für die nächsten 12 Monate zu bezahlen habe und bin dann mal gespannt was ich dazu für eine Antwort bekommen werde.

    Angenommen die senden mir in den nächsten Tagen das ich 20 € Grundgebühr zu zahlen hätte, wäre das dann eine versteckte Preiserhöhung gegen die ich zwecks Sonderkündigungsrecht angehen könnte, weil im Anschreiben von Osten nichts zur Grundgebühr stand? Das Schreiben besitze ich übrigens noch.

    Wie gehe ich jetzt am besten vor? Sollte ich die 12 Monate durchstehen müssen, wovon ich zur Zeit ausgehe, worauf sollte ich besonders achten damit ich hoffentlich nur mit einem blauen Auge davon komme?

    Ich musste heute feststellen, dass über dieses Unternehmen Idealenergie nur schlechtes geschrieben wird, leider zu spät für mich. Traurig finde ich nur wieso solche Unternehmen in Deutschland immer so weiter machen können. Wirklich schade…

    Antworten
    • 17. September 2019 um 22:39
      Permalink

      Sehr geehrter Herr Berg,

      ich teile Ihr Unverständnis, dass solche Unternehmen derartige Geschäftspraktiken betreiben können und kaum ein Verbraucher sich erfolgreich wehren kann. Deshalb habe ich diese Seite erstellt und deshalb biete ich Ihnen gerne auch an ein Antwortschreiben Ihnen bereitzustellen. Senden Sie mir einfach das Preiserhöhungsschreiben sowie wie den alten und neuen Arbeits- und Grundpreis an moeschler@verbraucherhilfe-stromanbieter.de zu. Ich bin sehr optimistisch, dass Sie die Preiserhöhung abwehren können.
      Beste Grüße
      Matthias Moeschler

      Antworten
  • 8. September 2019 um 20:01
    Permalink

    Ich habe am 08.08.19 die Schlussrechnung per 30.06.19 erhalten. Guthaben ca. € 350,00. Bis heute 08.09.19 nicht erhalten.
    Die Abrechnung enthielt aber den Neukundenbonus on 15% nicht, daher habe ich der Abrechnung widersprochen und zur Korrektur bis 19.08.19 aufgefordert. Keine Reaktion.
    Auf telefonische Nachfrage am 22.08.19 erhielt ich die Info, dass die Angelegenheit in der Fachabteilung bearbeitet würde. Keine Reaktion.
    Auf meine weitere telefonische Nachfrage am 28.08.19 erhielt ich die Antwort, dass mein Netzbetreiber meinen Anschluß als Gewerbe und mit Photovoltaik-Anlage gemeldet hätte. Meine Rücksprache mit Stromnetz Hamburg ergab, dass ein Privatanschluss an immergrün gemeldet wurde. Also eine glatte Lüge von immergrün. Habe am gleichen Tag dieses immergrün per Mail mitgeteilt und aufgefordert, Abrechnung bis 30.08.19 zu korrigieren und bis 02.09.19 zu überweisen, sonst Anwalt.
    Am 06.09.19 habe ich Mail von Beschwerdemanagement immergrün erhalten, mit der Mitteilung, dass mir der Bonus nicht zusteht, da unter meiner Adresse ein Gewerbe angemeldet seit, mit einem Link zu Branchenbuch.meinestadt. Gewerbe ist seit Ende 2014 abgemeldet.
    Ich werde die Sache jetzt meinem Anwalt übergeben.

    Habe habe den Eindruck gewonnen, dass hier vielleicht eine neue Insolvenz wie bei Teldafax im anrollen ist.

    b
    Nachdem ich 2

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  • 29. August 2019 um 14:31
    Permalink

    Ich bekomme/bekam sowohl Strom als auch Gas von diesem Lieferanten. Die Sofortboni bekam ich in beiden Fällen nur nach Anruf, insgesamt bis zu 3 Monate später.
    Beide Verträge hatte ich schon Monate vor Deadline gekündigt, dies lief problemlos.
    Die Schlussrechnung bekam ich im Bereich Strom Mitte August ( Vertragsende Ende Juli),. In der Schlussrechnung fehlte der Neukundenbonus. Nach mehrmaligen Anschreiben bekam ich die Mitteilung, das der Bonus verweigert wird, da ich Gewerblich sein sollte. Als vermeintlichen Beweis schickten sie mir ein Link zu http://www.northdata.de.
    Tatsächlich hatte ich einmal ein Gewerbe. Auf der Seite stand aber auch fett drinne, Löschung Juli 2014, eigentliche Löschung war Juli 2013.
    Also habe ich die Ablehnung beantwortet, in dem ich das amtliche Löschdokument als Scan zugesandt habe, mit der Aufforderung, die Schlussrechnung entsprechend zu korrigieren binnen 6 Wochen ab Vertragsende. Bis jetzt ist da nichts passiert, allerdings haben sie j a auch noch 2 Wochen Zeit.
    Ärgernis ist, dass sie mir insgesamt 12 Abschläge abgebucht haben, obwohl 11 Abschläge vertraglich vereinbart sind. Mit 11 Abschlägen waren sowohl beim Gas als auch beim Strom der Gesamtbruttobetrag ohne Boni bezahlt.
    Telefonisch als auch schriftlich stößt man auf taube Ohren. Sie ignorieren alles, was du sagst und meinen dann, dass du laut AGB dazu verpflichtet bist. Blick in die AGBs lässt keine Anzahl der Monatsabschläge/Jahr erkennen. Auch das ignorieren sie, wenn du es nennst. Sie drohen dir sofort mit Inkasso.
    Diese Seite hier hilft wahnsinnig und ich bin guter Dinge, wenn ich den Zeitfaktor aussen vor lasse, dass ich mit einem blauen Auge davon komme.

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