Einige Stromanbieter überraschen ahnungslose Verbraucher am häufigsten damit, dass versprochene Neukundenboni nicht ausgezahlt werden. Folgende Begründungen wurden bzw. werden angeführt:

Ihr Neukundenbonus wurde mit folgendem unrechtmäßigen Argument nicht ausgezahlt:

Bei den Inhalten dieser Internetseite handelt es sich um Fakten oder die Meinung des Autors. Dies ist somit keine Rechtsberatung. Bei rechtlichen Fragen sollten Sie sich an einen Rechtsanwalt wenden. Die folgenden Ausführungen wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Allerdings können inhaltliche Fehler nicht ausgeschlossen werden und es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Bei den genannten Verbraucherbeschwerden stützt sich der Autor auf die Seite de.reclabox.com.

Kennen Sie weitere Argumente, mit denen Stromanbieter den Neukundenbonus unrechtmäßig verweigern? Hinterlassen Sie einen Kommentar, damit auch andere Betroffene von Ihrem Wissen profitieren können.

9 Gedanken zu „Bonus verweigert – Bonus nicht ausgezahlt

  • 30. April 2018 um 10:52
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    Fuxx hält uns seit Wochen mit dem Neukundenbonus hin, der angeblich überwiesen ist, aber nicht ankommt.Man fordert Kontoauszüge, auf denen sichtbar ist,dass das Geld nicht angekommen ist, vertröstet von Tag zu Tag.Ich werde jetzt meine letzen beiden Lastschriften zurück buchen, um wenigstens einen Teil meines Geldes zu sichern.Solche Anbieter dürften nicht von seriösen Vergleichsportalen beworben werden.

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    • 30. April 2018 um 14:57
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      Weil Stromanbieter wie Fuxx Sparenergie aber dennoch gelistet werden, habe ich eine Übersicht erstellt, wie Verbraucher diese Stromanbieter schnell und einfach herausfiltern können. Besser wäre natürlich, wenn diese Stromanbieter erst gar nicht angezeigt werden würden.
      Lastschriften würde ich nur im äußersten Notfall zurück buchen lassen, weil ein teures und nervenaufreibendes Mahnverfahren in Gang gesetzt werden könnte. Ich würde diesen Stromanbietern keine Angriffsfläche bieten. Wenn Sie Druck machen wollen, dann am besten mit Hilfe der Schlichtungsstelle.

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  • 29. April 2018 um 04:18
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    Hallo Herr Dr. Moeschler,

    zunächst mal mein Respekt für Ihr Engagement!

    Nun zu meinem „Fall“. – Zunächst:
    Wer ein bisschen Erfahrung im Leben hat, muss einräumen, dass Firmen, dessen Aufgaben auf Geschäftsmodellen basieren, die ausschließlich auf Gewinnmaximierung basieren, zwar rechtlich angreifbar sind, – aber diese Angreifbarkeit (letztendlich durch gerichtliche Auseinandersetzungen) eine Energie, Zeit und Unannehmlichkeit vom Kunden fordert, dass das Lohnen, ´unter´m Strich´, in Frage stellt. Allerdings wäre es natürlich gesellschaftspolitisch sinnvoll, wenn die meisten sich nichts gefallen ließen! Dann würde so ein Geschäftsmodell aussterben. Träum…

    Alle Beschreibungen ihrerseits, über das Verhalten von 365 AG oder deren Ableger, ist auf Geldeinnahme gerichtet und nicht auf Einhaltung von Regeln, Verträgen oder Kundenpflege.
    Deshalb frage ich mich, wie MEINE aktuelle Situation mit ´immergrün!´ zu bewältigen sein könnte:
    Meine e-mails von immergrün!, nach Wechsel zu immergrün!, sind versehentlich gelöscht, weshalb ich den Vertragsbeginn gar nicht nicht genau kenne. Stelle aber fest, dass bei Kündigung, die verbleibende Vertragslaufzeit über unseren Umzugstermin (Ende Juli 2018) hinaus geht. Am neuen Wohnort (nach Hausbau), besteht bereits ein Stromanbietervertrag, weil ich zu naiv war, und annahm, dass ein rechtzeitiger Wechsel bei Umzug wohl kaum ein Problem sein sollte. Kurz und gut: Selbst wenn ich aus dem Vertrag erst zu spät raus kann und den Grundpreis pro Monat zahlen muss, wird immergrün! wohl alle Register der Geldeinnahme ziehen. Jetzt wird es kompliziert: Wenn ich umziehe, habe ich überlappende Verträge. Immergrün! könnte mich nicht nur zwingen meinen Vertrag weiter zu führen, sondern ich auch noch die Umzugsgebühr von 60 EUR zu zahlen habe!? Außerdem wird der Stromanbieter kein Interesse haben, mir meine Daten nach zu reichen (e-mail-Verlust meinerseits), weil in Auseinandersetzung mit diesem Stromanbieter, mein mangelnder Durchblick nur gut für ihn ist. Das wird wohl ganz schön viel Lehrgeld werden. Eigentlich habe ich jetzt „nur“ drei Fragen:
    1. Wie lange nach Jahresabrechnung (bei mir liegt wohl auch Falschabrechnung mit Boniverweigerung vor) kann man die Abrechnung noch an mahnen? 2. WIE kann ich ein Sonderkündigungsrecht über Falschabrechnung erwirken? Und 3., – wie kann ich den immergrün!-Vertrag am kostengünstigsten, neben meinem bereits laufenden Stromanbietervertrag im neuen Haus, parken, – wenn ich es nicht schaffe, ein Sonderkündigungsrecht zu erwirken? Also, vor Gericht, das ist nichts für meine Nerven! Ich will da nur noch kostengünstig weg, von diesen unseriösen „Depressionserzeugern“.

    Schon jetzt herzlichen Dank, wenn Sie mir antworten und hoffe auf Ihr Verständnis, wenn ich mich lieber an anderer Stelle engagiere, anstatt für 300 EUR vor Gericht zu ziehen, – obwohl es grundsätzlich die Gerechtigkeit fördern würde.

    herzlichen Gruß, Thomas M.

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    • 30. April 2018 um 14:47
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      Sehr geehrter Herr Thomas M.,
      ich kann sehr gut nachvollziehen, wenn Sie einer gerichtlichen Auseinandersetzung aus dem Weg gehen wollen!

      Zu Ihren Fragen:
      1): Die Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre nach Rechnungsstellung.
      2): Ein Sonderkündigungsrecht steht Ihnen zu, wenn der Stromanbieter trotz Mahnung seiner Verpflichtung nicht nachkommt (z.B. die Rechnung nicht angepasst hat): http://verbraucherhilfe-stromanbieter.de/wann-habe-ich-ein-sonderkuendigungsrecht/ Um dies durchzusetzen, müssen Sie bestimmt vor Gericht ziehen.
      3) Sehr schwere Frage: Wahrscheinlich ist es am besten, wenn Sie beim neuen Stromanbieter nachfragen, ob der Vertrag einige Monate später beginnen darf – aus Kulanz. Welchen Stromanbieter haben Sie sich denn ausgesucht? Wenn Sie Ihr Leid über immergrün klagen, dann haben die hoffentlich Mitleid.

      Weitere Anmerkungen:
      Die Umzugspauschale halte ich für unzulässig. Dagegen würde ich mich wehren. Den Vertragsbeginn/-ende und Kündigungsfrist können Sie vielleicht auch über das Vermittlerportal (Check24/Verivox) erfahren, sofern Sie den Vertrag dort abgeschlossen haben. Ansonsten könnten Sie Rückschlüsse aus dem vorherhigen Vertrag ziehen oder immergrün anrufen und nachfragen. Sie könnten argumentieren, dass auf der Stromrechnung diese Angaben fehlen, obwohl nach EnWG dies vorgeschrieben ist. Falls eine versteckte Preiserhöhung bei Ihnen vorlag, könnten Sie dieser widersprechen. Ein wahrscheinliches Ergebnis wäre, dass immergrün den Vertrag aufheben möchte. Dann kämen Sie auch früher aus den Vertrag.

      Viel Erfolg!

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  • 18. Februar 2018 um 16:55
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    15% Wechselbonus werden verweigert, da ich einen „Mehrtarifzähler“ hätte.

    1. steht nichts davon in den AGBs, dass das als Ausschlusskriterium gilt.
    2. habe ich nur einen einzigen Tarif.

    Hier wird arglistig getäuscht (falsche Bonusversprechen) und mit dem Geld anderer gearbeitet.
    Meines Erachtens kein seriöses Unternehmen!!

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    • 18. Februar 2018 um 17:33
      Permalink

      In den AGBs werden Mehrtarifzähler in der Regel ausgeschlossen. Im Falle von immergrün heißt es z.B.: „Das Betreiben von Reservestromanlagen Notstromaggregaten, Photovoltaikanlagen, Elektrospeicherheizungen, Wärmepumpen, Münzzählern, Chipkartenzählern, Doppel- oder Mehrtarifzählern an der vertraglich vereinbarten Abnahmestelle (…) sind nur mit vorheriger ausdrücklicher und schriftlicher Zustimmung des Energieversorgers gestattet.“
      Nichtsdestotrotz dürfen Boni nicht verweigert werden, selbst wenn Sie einen Mehrtarifzähler unterhalten würden (siehe hier).

      Ich empfehle Ihnen, sich vehement gegen die Bonusverweigerung zu wehren!

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  • 21. Oktober 2017 um 20:09
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    Hallo und guten Abend, ein 200 Euro Bonus wurde nicht wie versprochen nach 6 Wochen ausgezahlt, sondern nach telefonischer Mahnung nach 4 Monaten auf 100 Euro reduziert. Auf Nachfrage sagte mir der freundliche Herr von Immergrün , dass mein Verbrauch nicht bei 7500 kwh liegt, sondern vom Netzbetreiber auf 3100 kwh festgelegt wäre. Meine Abschläge schlagen allerdings mit 179 Euro im Monat zu Buche. Eingeloggt auf mein Kundenportal erfährt man garnichts . Keine Vertragseinsicht, keine Rechnungseinsicht.

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  • 21. September 2017 um 16:07
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    Immergruen verweigert den Neukundenbonus, weil eine Abschlagszahlung angemahnt wurde. Diese war jedoch die 12. Abschlagszahlung und nach einem Telefonat hieß es, mit 11 Abschlagszahlungen seien die Kosten abgegolten. Zudem haben sie nach Kündigung den Lastschrifteinzug von sich aus gekündigt.

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    • 22. September 2017 um 08:42
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      Beides ist nicht rechtens (siehe hier) und daher empfehle ich Ihnen den Neukundenbonus einzufordern, indem Sie zunächst eine Beschwerde auf de.reclabox.com erstellen und, falls dies nicht erfolgreich sein sollte, sich ggf. an die Schlichtungsstelle zu wenden.
      Viel Erfolg!

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