Ich möchte Ihnen vom Stromanbieter immergrün dringend abraten. immergrün Energie, Meisterstrom und IdealEnergie sind Vertriebsmarken der 365AG. Viele Verbraucher haben sich im Internet über das Unternehmen beschwert. Machen Sie daher nicht den gleichen Fehler wie viele Verbraucher zuvor, denen der Wechsel zu immergrün, IdealEnergie oder Hitstrom teuer zu stehen kam. Geben Sie mir drei Minuten Zeit, um meine Empfehlung zu begründen. Wenn ich Sie überzeugt habe, zeige ich Ihnen gerne auch noch, wie Sie vorgehen sollten, um seriöse Stromanbieter zu finden (Stand: 11.08.2018).

immergrün Erfahrungen anderer Verbraucher

Die immergrün-Energie GmbH ist eine Vertriebsmarke der 365 AG. Das Unternehmen gehört zu den Stromanbietern mit den meisten Verbraucherbeschwerden auf Reclabox. Es vereint mehr Verbraucherbeschwerden auf Reclabox als z.B. der Konzern E.On, obwohl die 365 AG deutlich kleiner ist. Die meisten Kunden beschweren sich über versteckte Preiserhöhungen sowie über verspätete oder fehlerhafte Stromrechnungen. Darüber hinaus hatten einige Verbraucher Probleme die immergrün-Energie GmbH zu kündigen.

365 AG Erfahrungen - immergrün Erfahrungen 2018

Im Gegensatz dazu erscheinen die Weiterempfehlungsquoten bei Verivox (77% für die Vertiebsmarke immergrün) und auf Check24 (79%; Stand: 08/2018) überraschend gut. Diese Kundenbewertungen sind mit Vorsicht zu genießen. Bei Hotels sind solche Empfehlungsraten leicht überdurchschnittlich. Bei Stromanbietern sind solche Quoten hingegen ziemlich schlecht. Die meisten Stromanbieter verzeichnen deutlich bessere Bewertungen. Ich persönlich lege wenig Wert auf Kundenbewertungen, weil Verbraucher ihre Stromanbieter häufig innerhalb der ersten Wochen nach Vertragsschluss bewerteten. Dadurch spiegeln die Bewertungen meist nur den Wechselprozess wider. Die Probleme, die mit dem Stromanbieter jedoch auftreten können, ereignen sich häufig deutlich später. Vor diesem Hintergrund empfehle ich Verbrauchern bei der Auswahl des Stromanbieters insbesondere auf die Beschwerdestatistik zu achten und die Stromanbieter mit den Top 10 Verbraucherbeschwerden zu meiden.

Über welche Konsequenzen berichten Verbraucher der Unternehmen mit den meisten Verbraucherbeschwerden?

  • Finanzielle Schäden (z.B. aufgrund von Preiserhöhungen >30% und verweigerten Boni)
  • Unnötige Arbeit und Stress

Am besten Sie lesen hierzu meinen Erfahrungsbericht. Kurz zusammengefasst: Ich habe mich gegen eine versteckte 50%-Preiserhöhung wehren wollen, woraufhin der Stromanbieter mich verklagt hat! Obwohl ich im Recht war, habe ich aufgrund meiner Unerfahrenheit kein Recht bekommen. Dadurch sind bei mir, neben der Preiserhöhung, noch ca. 250€ an Rechtsanwalts- und Gerichtskosten angefallen. Schlimmer als der finanzielle Schaden war jedoch der hohe Arbeitsaufwand und meine schlaflosen Nächte, weil ich die Dreistigkeit des Unternehmens nicht glauben konnte und zum ersten Mal vor Gericht geladen war.

Bewertungen von Institutionen

Die Stiftung Warentest warnt in der Ausgabe test 2/2014 vor drastischen Preiserhöhungen, falschen Abrechnungen, falschen Bonusversprechen und zu hohen Abschlagszahlungen. Insgesamt wird das Unternehmen 365 AG mit der Vertriebsmarken immergrün-Energie GmbH, idealenergie und Meisterstrom als „nicht empfehlenswert“ eingestuft: „Die Marken der 365 AG bieten auf ihren Websites keine fairen Tarife an. Der Bonus ist zum Teil an seltsame Klauseln geknüpft.“

Der Bund der Energieverbraucher verlieh dem Unternehmen im März 2016 die „trübe Funzel“ für besonders verbraucherunfreundliches Verhalten.

Gegen die 365 AG liefen im Jahre 2013 insgesamt 447 Verfahren der Schlichtungsstelle Energie (9% aller behandelten Fälle). Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass die Bundesnetzagentur aufgrund zahlreicher Beschwerden ein Verfahren gegen die 365 AG eröffnet hat und dass die Verbraucherzentralen regelmäßig gegen 365 AG klagen.

Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien bewertete im Jahr 2017 immergrün in der Kategorie Service mit 54%. Damit schneidet das Unternehmen hinsichtlich Service-Qualität unterdurchschnittlich schlecht ab.

Kundenunfreundliche AGBs

Die AGBs des Unternehmens beinhalten zahlreiche Fallstricke für Verbraucher. Es drohen Bonusverweigerungen und Zusatzkosten (z.B. im Falle eines Umzugs droht eine 60€-Pauschale).

(Stand März 2018)

Kunden mit Mehrtarifzählern und Photovoltaikanlagen werden laut Vertrag nicht beliefert. Wenn Verbraucher dennoch über einen Mehrtarifzähler oder einer Photovoltaikanlage verfügt und einen Vertrag abschließt, kann dies zu einer Verweigerung des Neukundenbonus führen. Bei den Energieversorgern immergrün (365 AG) und Fuxx Sparenergie (Grüner Funke) wurden aufgrund dieser Einschränkungen bereits Boni unzulässiger Weise verweigert. Dass diese Einschränkungen unzulässig sind und dass es sich lohnt als Verbraucher zu wehren, belegt dieser Erfahrungsbericht eines Verbrauchers.

Überraschend für Verbraucher und damit unzulässig dürfte die Beschränkung des Bonus auf Verbraucher sein, die ihren Verbrauch ausschließlich privat nutzen. „Ausschließlich privat genutzt wird die Abnahmestelle, wenn sie weder gewerblich, landwirtschaftlich noch freiberuflich genutzt wird. Eine gewerbliche Nutzung der Abnahmestelle liegt dann vor, wenn an dieser eine Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht ausgeübt oder verwaltet wird.“ (AGB 9.2) Wenn Verbraucher z.B. einen ebay-Handel nebengewerblich führen, dann gewährt das Unternehmen keinen Bonus.

Darüber hinaus wird der Bonus ausgeschlossen, wenn Kunden in den letzten 6 Monaten ihren Vertrag mit immergrün einer anderen Vertriebsmarke von der 365 AG widersprochen haben. Der Bonus ist auf ein Vertragsverhältnis begrenzt. Kunden haben somit nicht die Möglichkeit, für mehrere Verträge mit immergrün bzw. der 365 AG den Neukundenbonus zu erhalten.

Überraschend dürfte ferner sein, dass der prozentuale Bonus auf die Höhe der Verbrauchsprognose bei Vertragsabschluss beschränkt wird. Wenn Sie also einen höheren Verbrauch realisierten als im Tarifrechner eingegeben, wird Ihr Bonus gekürzt.

Überraschungen drohen Kunden von immergrün bzw. anderen Marken der 365 AG auch dann, wenn sie umziehen. Bei einem Umzug wechselt der Kunde die Abnahmestelle und der Energielieferungsvertrag wird an der neuen Abnahmestelle fortgesetzt. Obwohl der Vertrag fortgesetzt wird, wird der Bonus voraussichtlich verweigert werden, denn die AGBs der 365 AG schreiben vor, dass der Bonus nur dann gewährt wird, wenn „der Kunde an derselben Abnahmestelle zwölf Monate berechtigt und ununterbrochen durch den Energieversorger im selben Tarif mit Energie beliefert worden ist“. Der Zusatz „an derselben Abnahmestelle“ ist branchenuntypisch und wird lediglich von der 365 AG (Idealenergie), immergrün, Fuxx Sparenergie (Grüner Funke) und Strogon verwendet. Eine weitere Überraschung droht den Kunden von immergrün und der 365 AG, weil im Falle eines Umzugs eine Pauschale i.H.v. 60€ vorgesehen wird (AGB 13.4). Diese Zusatzkosten dürften unzulässig sein, weil diese für Verbraucher überraschend und deutlich zu hoch bemessen sein dürften.

Neben der Umzugspauschale drohen Verbraucher von immergrün (allerdings nicht den Verbraucher der anderen Vertriebsmarken der 365 AG) im Falle eines Wasserschadens unerwartete Zusatzkosten: „Der Energieversorger ist berechtigt, einen beim Kunden durch einen Wasserschaden oder ein vergleichbares außerplanmäßiges Ereignis entstehenden Verbrauch mit 45 Cent/kWh brutto abzurechnen“ (AGB 7.4) Zusätzlich besteht die Gefahr, dass eine Zwischenabrechnung in Rechnung gestellt wird. Auch diese Zusatzkosten dürften überraschend und unzulässig sein. Eine derartige Klausel ist mir nur noch von Enstroga bekannt.

Zuletzt sehen die AGBs der immergrün vor, dass unter gewissen Umständen das Unternehmen im Falle eines Pakettarifs das gesamte Paket bei vorzeitiger Kündigung abrechnen darf (7.3).

Kunden der 365 AG / immergrün, denen der Bonus verweigert oder Zusatzkosten in Rechnung gestellt wurden, können sich mit Hilfe dieser Internetseite dagegen wehren.

Wie finde ich einen seriösen Stromanbieter?

Ich hoffe, ich konnte Sie überzeugen, Stromanbieter mit vielen Verbraucherbeschwerden zu meiden. Aus meiner Sicht ist es wichtig, auf Qualität zu achten und in den Preisvergleichen die richtigen Eingaben vorzunehmen. Eine Liste mit seriösen und unseriösen Stromanbietern habe ich Ihnen in diesem separaten Beitrag für Sie zusammengestellt. Hierzu habe ich die Beschwerdestatistik, eine ausführliche AGB-Analyse und vier Stromanbieter-Tests zu Service-Qualität für Sie zusammengefasst.

seriöse Stromanbieter

Sind Sie bereits Kunde von immergrün-Energie GmbH?

Die meisten Stromverträge werden online geschlossen. In diesem Fall steht den Verbrauchern ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. In diesem Zeitraum können Sie vom Vertrag zurücktreten. Verwenden Sie diese Vorlage für Ihren Widerruf. Da viele Verbraucher Probleme mit dem Widerruf und der Kündigung des Vertrags hatten, sollten Sie meinen Beitrag lesen, wie Sie immergrün richtig kündigen. In der Vergangenheit haben einige Stromanbieter die Kündigungen ignoriert oder schlichtweg behauptet, die Kündigung nie erhalten zu haben. Daher ist es wichtig nachweisen zu können, dass der Stromanbieter die Kündigung tatsächlich erhalten hat.

Nach der Kündigung eines laufenden Vertrags können weitere Probleme auf Sie zukommen. Viele Verbraucher beschweren sich, dass die 365 AG nach der Kündigung das SEPA-Lastschriftmandat kündigt. Die Verbraucher müssen dann die Abschläge manuell überweisen. Nicht alle Verbraucher bekommen dies mit, wodurch sie in Zahlungsrückstand geraten. Dies hat die 365 AG anscheinend zum Anlass genommen, um Boni zu verweigern oder Inkasso-Unternehmen zu beauftragen. Dies ist natürlich nicht zulässig, wie ich in diesem Beitrag begründet habe.

Als Kunde von immergrün / 365 AG empfehle ich Ihnen, alle Dokumente vom Versorger genau zu lesen. Ich habe z.B. eine versteckte Preiserhöhung im Kleingedruckten übersehen. Andere Verbraucher haben Preiserhöhungsschreiben ignoriert, weil die Schreiben als Werbeflyer getarnt waren. Prüfen Sie zudem jede einzelne Stromrechnungen (auch jene aus den vergangenen drei Jahren) akribisch auf Fehler: Wurden Ihnen Boni verweigert? Stimmen die Verbrauchsangaben und die Preisbestandteile? In meiner Stromrechnung von immergrün / 365 AG habe ich drei Fehler feststellen können. Es lohnt sich bei diesem Unternehmen genau nachzurechnen. Wenn eine Stromrechnung oder die Guthabenauszahlung sich verspäten sollte, empfehle ich Ihnen zügig zu mahnen. Für die Erstellung der Stromrechnung hat immergrün 6 Wochen Zeit. Danach muss der Stromanbieter Ihr Guthaben umgehend rückerstatten – spätestens jedoch mit der nächsten Abschlagszahlung ausgleichen. Am besten wäre es jedoch, wenn Sie eine verspätete Guthabenauszahlung bereits im Voraus ausschließen, indem Sie per E-Mail bei der Mitteilung des Zählerstandes bereits die Konsequenzen androhen, sofern die Stromrechnung nicht innerhalb von 6 Wochen und die Auszahlung nicht innerhalb von 2 Wochen nach Rechnungsstellung erfolgt:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
stellen Sie bitte sicher, dass mir Ihre korrekt erstellte Schlussrechnung gemäß § 40 (4) EnWG bis spätestens sechs Wochen nach Beendigung des Lieferverhältnisses zugeht.
Zudem erwarte ich von Ihnen, dass Sie mir das sich aus der Abrechnung resultierende Guthaben inkl. des Neukundenbonus fristgerecht innerhalb von 14 Tagen nach ergangener Schlussrechnung auf mein Ihnen bekanntes Bankkonto überweisen.
Bitte beachten Sie, dass Guthaben aus Energierechnungen unverzüglich zu erstatten sind (s. Urteil des OLG Düsseldorf v. 16. 12.2014, Az: I-20 U 136/14) und ansonsten eine Geldschuld während des Verzugs zu verzinsen ist (s. § 288 (1) BGB).
Sollten Sie meinen berechtigten Forderungen nicht innerhalb der o. a. Fristen nachkommen oder gemäß § 111a EnWG die Gründe für Abweichungen davon nicht darlegen, werde ich wegen Ihres Verzugs (siehe § 286 Abs. 2 Nr. 2 BGB) umgehend bei der Schlichtungsstelle Energie die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens veranlassen sowie die Marktwächter Energie der Verbraucherzentralen informieren.
Viele Grüße“

Wenn Sie dies schreiben, müsste Sie aus meiner Sicht die 4-wöchige Frist umgangen haben, die der Stromanbieter hat, um die Kundenbeschwerde zu lösen. Der Vorteil ist somit, dass Sie sofort die Schlichtungsstelle einschalten können. Zudem signalisieren Sie dem Stromanbieter, dass Sie ein aufgeklärter Verbraucher sind und Ihre Rechte kennen. Hoffentlich wird dies dazu beitragen, dass der Stromanbieter bei Ihnen keine Verzögerungen zulässt.

Zukünftig rechne ich mit noch mehr Beschwerden, die in Zusammenhang mit einem Umzug stehen. Bereits heute wehren sich Verbraucher erfolgreich gegen unzulässige Nichterfüllungsschäden. Aber auch die Umzugspauschale i.H.v. 60 €, die seit Mitte 2017 in den AGBs aufgenommen wurden, können Gegenstand von zukünftigen Beschwerden sein. Meiner Einschätzung nach ist so eine Pauschale unzulässig.

Ich bin der Auffassung, dass die meisten Verbraucherbeschwerden begründet sind und dass betroffene Verbraucher gute Chancen haben, sich dagegen zu wehren. Für insgesamt 14 Beschwerdekategorien habe ich spezielle Handlungsempfehlungen zusammengestellt, die Sie im Reiter „1. Beschwerde lösen“ auswählen können.

Hintergrundinformationen zu immergrün-Energie GmbH

Das Unternehmen 365 AG

Die 365 AG (ehemals Almado) mit Sitz in Köln vertreibt seit 2011 bundesweit Strom mit den Vertriebsnamen Meisterstrom und IdealEnergie. Das Unternehmen ist eines der größten Stromdiscounter in Deutschland und in 2014 erzielte das Unternehmen ein Betriebsergebnis i.H.v. 373T€. Die Stiftung Warentest (test 2/2014) stuft das Unternehmen als „nicht empfehlenswert“ ein. Auch der Bund der Energieverbraucher e.V. sieht die 365 AG kritisch. Der Verein verlieh dem Unternehmen die „Trübe Funzel“ aufgrund verbraucherunfreundlichen Praktiken. Die 365 AG ist nicht mit den vier großen Energieanbietern verflochten und besitzt kein eigenes Strom- oder Gasnetz.

immergrün Kündigungsfristen

Der Tarif Spar Klassik Premium 12 sieht eine Kündigungsfrist von 6 Wochen vor. Nach Ablauf der Kündigungsfrist verlängert sich der Vertrag um weitere bei 12 Monate. Beim Tarif  Urlaubsenergie (Strom) liegt eine Kündigungsfrist von 12 Wochen vor. Danach verlängert sich der Vertrag um 24 Monate (Stand Februar 2018). Schauen Sie vorsichtshalber in Ihren Vertragsunterlagen nach, wie lang Ihre Kündigungsrist beträgt.

immergrün Zählerstand übermitteln

Immergrün Energie unterhält ein Online-Portal. Leider gab es in der Vergangenheit zahlreiche Beschwerden wegen falschen Zählerständen. Ich empfehle daher, dass Sie Ihren Zählerstand per E-Mail über kontakt@kundenservice-energie.de übermitteln. Auf diese Weise können Sie nachweisen, dass Sie den richtigen Zählerstand übermittelt haben.

immergrün Umzug Sonderkündigungsrecht

Laut immergrün AGB (Stand: 18.02.2018) steht dem Kunden kein Sonderkündigungsrecht bei einem Umzug zu. „Bei einem Umzug des Kunden wird der Energielieferungsvertrag an der neuen Abnahmestelle des Kunden fortgesetzt, soweit die Fortsetzung rechtlich und tatsächlich möglich ist. Ein Umzug des Kunden berechtigt diesen nicht zur Kündigung.“

Beim Umzug drohen dem Kunden von immergrün (365 AG) mehrere Fallstricke.

  • Der Stromanbieter sieht in seinen AGB vor, dass der Kunden dem Unternehmen ier Wochen vor dem Abzugstermin die neue Abnahmestelle sowie das Einzugsdatum und die dazugehörige Zählernummer mitteilt.
  • Das Unternehmen sieht in den AGBs ferner eine Umzugspauschale i.H.v. 60€ vor, die unzulässig sein dürften (siehe hier) . In diesem Fall sollten Sie einen Nachweis über die Kosten des Umzugs verlangen. Dies steht dem Verbraucher laut AGB der Immergrün zu.
  • Wenn der Vertrag wegen dem Umzug nicht fortgeführt werden kann, steht dem Unternehmen laut AGB ferner zu, einen Nichterfüllungsschaden einzufordern. Auch dieser dürfte in den meisten Fällen nicht zulässig sein.

immergrün Verrechnungs-Scheck

immergrün (365 AG) erstattet das Guthaben aus der Stromrechnung häufig, indem es einen Verrechnungsscheck ausstellt anstatt zu überweisen. Dies müssen Sie nicht hinnehmen, da für das gesamte Vertragsverhältnis die Bezahlung per Überweisung vereinbart wurde. Das Ausstellen eines Verrechnungs-Schecks benachteiligt den Verbraucher, weil dieser später an sein Geld kommt und zur Bank gehen muss, um diesen einzulösen.

immergrün Mahnungen, Mahnbescheide, EWD-Inkasso und SMB Rechtsanwälte

Die 365 AG setzt ihre Mahnungen mit dem Unternehmen EWD-Inkasso durch. Überprüfen Sie, ob die Mahnbescheide nicht überteuert sind. Diesem Thema habe ich einen separaten Beitrag gewidmet. Im Falle von Rechtsstreitigkeiten wird das Unternehmen SMB Rechtsanwälte eingeschaltet.

Quelle: Energieanbieterinformation.de, de.reclabox.com, Unternehmensseite, www.forum.energienetz.de

In diesem Text hat der Autor seine Meinung wiedergegeben. Hierzu hat er sorgfältig recherchiert. Bei den genannten Verbraucherbeschwerden stützt sich der Autor auf die Seite de.reclabox.com. Trotz dieser Sorgfalt sind Fehler oder Ungenauigkeiten nicht auszuschließen und dieser Text stellt keine (Rechts-)Beratung dar.

Schlagwörter: Bewertung immergrün-Energie GmbH; immergrün Gas Erfahrungen; immergrün test; Meisterstrom Erfahrunge; IdealEnergie Erfahrungen; 365 AG Erfahrungen

 

Schildern Sie Ihr Problem, um anderen Verbrauchern zu helfen!

  • Welche Erfahrungen haben Sie mit BEV gemacht?
  • Wie konnten Sie Ihr Problem lösen?
  • Haben Sie Fragen, die ich Ihnen beantworten darf?

Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

 

46 Gedanken zu „immergrün Erfahrungen: versteckte Preiserhöhungen, Stromrechnung falsch und verspätet

  • 4. September 2018 um 09:30
    Permalink

    Ich habe bei diesem Unternehmen gearbeitet. Im „Beschwerdemanagment“ auf der höchsten Eskalationsstufe. Beschwerdemanagment in „, weil es nichts weiter als eine Klageabwehr war.
    ALLE Vorwürfe sind wahr. Guthaben werden gezielt einbehalten, beinahe monatlich neue „Bonusversagungsgründe“. Verstecke Preiserhöhungen hat man hier gemeistert.

    Intern ist das „Individuell1“ Legende. Eine mehrseitige Werbebroschüre bei der es um ein I-Phone Gewinnspiel ging. In der ein Grundpreis von mehr als 20,00 € pro Monat ( von 0,00€ auf 20,00. Da ursprünglich ohne Grundpreis war der Arbeitspreis von vornherein hoch)

    Es war bekannt, dass diese Preiserhöhung, allein wegen der Höhe vor keinem Gericht standhalten würde.
    Aber wer nicht allermindestens mit Klage gedroht hat zahlt diesen Preis bis heute.

    Besonders beliebt ist auch der „Nichterfüllungsschaden“ aufgrund Nichterfüllung des Vertrages , beispielsweise wegen Umzug oder Zahlungsverzug (der gezielt provoziert wird).
    Sollte sich jemand darüber beschweren wird er zu alleerst einige Gerichtsurteile erhalten, die bestätigen, dass dieser NES erhoben werden darf. Was auch stimmt. Und dann würden wir kulanter weise anbieten statt 300€ nur 150€ zu verlangen. Tja und sobald sie dem zugestimmt haben, haben wir einen Vergleich geschlossen. Nun kann auch hier Anwalt hier gegen nichts mehr tun.

    Die Betrugsmasche daran? Mit mehr als 50€ NES würde man nur in den absoluten Härtefällen vor einem deutschen Gericht durchkommen.

    Oh und klagewütig ist man auch selbst. Aber kann man ja machen. Anwaltskanzlei und Inkasso“Dienstleister“ …ist ja alles Hausintern.

    Und das ist nur die Spitze des Eisberges.

    Im übrigen waren die Portalkunden ( Abschluss über zb Verivox) noch die, die am besten behandelt worden sind. Weil ein Portal hinter ihnen steht.

    Und von diesen Kunden stammen schon diese ganzen Beschwerden.

    Ich könnte wahrscheinlich spontan 10 Seiten über die Maschen dieser Verbrecher berichten.

    Finger Weg von allen Firmen die zu diesem „Kartell“ gehören.

    Antworten
    • 4. September 2018 um 11:29
      Permalink

      Sie schreiben: „Ich könnte wahrscheinlich spontan 10 Seiten über die Maschen dieser Verbrecher berichten.“
      Sehr gerne biete ich Ihnen diese Plattform! Schreiben SIe mich einfach an via mrmoeschler(at)gmail.com.

      Antworten
  • 24. August 2018 um 08:38
    Permalink

    Hallo!
    Vorab herzlichen Dank für Ihre Arbeit, Sie sind mir und vielen anderen auch sicherlich eine sehr große Hilfe!
    Nun zu meinem Anliegen: Ich habe umzugsbedingt zum 01.07.2017 zu immergrün gewechselt. Vor ca 2 Wochen haben wir dann die erste Abrechnung bekommen mit einem recht großen Guthaben. Also überprüfte ich, in wieweit sich der Abschlag geändert hat und musste feststellen, dass dieser um 10 € pro Monat angestiegen ist. Also habe ich beim Service angerufen und mich erkundigt. Dort wurde mir erklärt, dass dies einer Erhörung des Grundpreises geschuldet ist. Das habe man mir in einer E-Mail am 16.06.2018 mitgeteilt. Das habe ich überprüft und festgestellt, dass an dem Tag eine Mail mit folgendem Betreff eingegangen ist: „Anpassung unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen (für Gewerbekunden und Verbraucher) und Ihrer Preise“. Da ich einen kleinen Bildschirm nutze, habe ich dies als eine der vielen Mails zur Änderung des Datenschutzes gewertet, wie sie die Tage zahlreich eingegangen sind (aufgrund der künstlich in die Länge gezogene Betreffzeile war dies nricht wirklich ersichtlich). Nun würde ich natürlich gern mein Sonderkündigungsrecht geltend machen. Faktisch habe ich von der Preiserhöhung ja erst diesen Dienstag erfahren. Die Mail ging jedoch im Juni ein. Ich bin jedoch unsicher, ob ich dieses Procedere als Verstoß gegen § 41 werten kann. Was meinen Sie dazu? Herzlichen Dank!!!

    Antworten
    • 4. September 2018 um 09:51
      Permalink

      Hallo Kamila,

      ich bin die Exmitarbeiterin aus dem Kommentar über dir.

      Einige Fragen dazu:

      Wann hast du den Vertrag abgeschlossen?
      Wann war Belieferungsbeginn? (Klingt nach Preiserhöhung vor Belieferungsbeginn?)

      Für das Sonderkündigungsrecht ist entscheidend wann die Firma Ihnen die Preiserhöhung geschickt hat, nicht wann sie diese auch gelesen haben. Und das die Mail geschickt wurde, kann das Unternehmen problemlos nachweisen. Wird es aber frühstens bei einer Gerichtsverhandlung nachweisen.

      Dies ist nicht der richtige Ansatz!

      Aber, und auch ohne diese Preiserhöhung konkret gesehen zu haben (zum Glück bin ich dort schon einige Zeit nicht mehr), kann ich Ihnen garantieren, dass die Transparenz und Eindeutigkeit anzuzweifeln ist. Man ist immerhin klüger geworden „…und Ihrer Preise“ im Betreff ist transparenter als alles was vormals kam.

      Sie als Privatperson werden dabei jedoch verlacht wenn sie versuchen etwas zu erreichen.
      Ein Anwalt ist meist auch nicht empfehlenswert, weil diese Fälle sich für Anwälte nicht lohnen und sie normalerweise den ersten auch noch so schlechten Vergleich annehmen. Viele Anwälte haben weniger erreicht als Kunden die normal in der Hotline anriefen.

      So bekommen sie Recht:

      Sie beschweren sich hierüber. Schriftlich per Mail. Sie stellen die Transparenz der Preiserhöhung infrage. Werden sie ruhig konkret. Bezeichnen sie die Preiserhöhung als „verstecke Preiserhöhung“
      Formulieren sie eine konkrete Forderung wie Ihrer Beschwerde abgeholfen werden kann. ( Verlangen sie ein Sonderkündigungsrecht, bis zum Kündigungszeitpunkt wird zum alten Preis abgerechnet).

      Setzen sie lieber keine Frist. Die Frist ist 4 Wochen, aber wenn wir dieses erwähnen, wittern die erfahrenen Mitarbeiter den Braten und ahnen was wir nun vorhaben.

      In den nächsten Tagen/Wochen wird Ihnen nun ein anderer Preis angeboten. Das lehnen sie alles ab. Sie verweisen allerhöchstens auf die Ursprungsforderung.
      (sollte es irgendwann heißen „Kein weiteres Entgegenkommen“ , hat die 365 AG grade auf Ihre restliche Zeit verzichtet 😉

      Und nachdem 4 Wochen verstrichen sind kommt Ihre Zeit.

      Denn nun haben wir die Vorraussetzungen erfüllt uns an die Schlichtungsstelle zu wenden!

      Wir haben uns Beschwert, nach 4 Wochen wurde das Problem noch nicht gelöst. Das ist die Grundvorraussetzung.
      Die EINZIGEN vor dennen diese Leute Respekt haben. Denn ab nun wird es teuer für die 365 AG.

      WICHTIG: Drohen sie während dieser 4 wochen auf KEINEN FALL mit der Schlichtungsstelle.
      Man wird Klage gegen sie einreichen um eine Schlichtung zu verhindern. Egal wie lächerlich wenn sie einen Grund finden, wird geklagt. Klage ist billiger als Schlichtung für diese Firma. Darum nicht drohen, TUN!

      Für gewöhnlich wird allem zugestimmt was die Schlichtungsstelle dann verlangt. Denn wird es nicht sofort geklärt wird es erst richtig teuer für die 365 AG.

      Sehr aufwendig und es wird sie nerven kosten. Ob es Ihnen das Wert ist müssen sie für sich selbst entscheiden.

      Ich wünsche Ihnen jedenfalls alles gute!

      Antworten
  • 21. August 2018 um 12:59
    Permalink

    Hallo,
    auch wir sind auf immergrün reiingefallen. Der Wechsel von unserem alten Anbieter zu immergrün verlief reibungslos. Leider haben wir den Fehler gemacht umzuziehen, und nun begann eine Odyssee.
    Wir teilten unsere neue Adresse mit und die „Service“-Mitarbeiterin eröffnete einen neuen Vertrag, was wir als gierig nach einem Abschlußbonus empfanden. Um nun kündigen zu können, müssen wir diese Firma weitere 2 Monate ertragen. Wir verzogen nur innerhalb der gleichen Stadt und immergrün behauptet jedoch, dass dort ein anderer Arbeitspreis vorliegen würde.
    Wir sind per Internet zu immergrün gewechselt und hatten dabei eine Einzugsermächtigung erteilt und unseren Umzug besprachen wir per Telefon, so dass die zuvor erteilte Einzugsermächtigung nicht mit in den neuen Vertrag übernommen wurde und wir annahmen, dass dies automatisch weiterlief und wir uns um die Zahlung nicht kümmern müssen. Nach wenigen Tagen erhielten wir eine kurze Mahnung und nach versuchter telefonischer Klärung folgte sofort ein Schreiben des bewussten Inkassobüros mit 70 € Bearbeitungsgebühr. Eine Einzugsermächtigung wird nicht automatisch mit übernommen, denn es war ja ein neuer Vertrag. Wir schickten per e-Mail unsere Einzugsermäßigung (inzwischen 3x) und nach ewigen Telefonaten auch postalisch (inzwischen 2x) und wie zu erwarten, erfolgte gerade wieder eine Mahnung mit Androhung. Man war wieder nicht in der Lage, die Einzugsermächtigung umzusetzen. Wir sind zwar erst seit April 18, mit dem neuen Vertrag Juni 18 Kunden, wollen aber schnellstmöglich aus diesem Irrenhaus raus. Besteht eine Möflichkeit, vorzeitig auszusteigen?

    Antworten
    • 21. August 2018 um 17:47
      Permalink

      Aus dem Vertrag kommen Sie aus meiner Sicht nicht vorzeitig raus. Aber Sie können und sollten sich gegen das Inkasso wehren. Aus meiner Sicht ist es die Schuld des Stromanbieters gewesen (ohne nähere Details zu kennen). Wie Sie sich wehren sollten, finden Sie ebenfalls in einem meiner Beiträge.

      Antworten
  • 18. August 2018 um 12:33
    Permalink

    Ich war ein Jahr lang Kunde von Immergrün Energie. Hier meine Erfahrungen:

    Erste Abzockmasche: Es gab einen Neukundenbonus, der nach 90 Tage ausbezahlt werden sollte. Die Auszahlung musste schriftlich angemahnt werden. Daraufhin habe ich beschlossen, den Anbieter nach Ablauf von einem Jahr zu verlassen (ich betreibe bis jetzt kein Stromanbieterhopping!)

    Die Kündigung erfolgte ca. drei Monate vor Vertragsende.

    Zweite Abzockmasche: Mir wurde des Vertragsende auf einen zu frühen Zeitpunkt bestätigt. Dadurch hätte der Anbieter das Recht gehabt, den zweiten Teil des Neukundenbonus, der erst nach einem Jahr Vertragsdauer fällig wird, einzubehalten. Auch hier musste ich widersprechen.

    Dritte Abzockmasche: Die Schlussrechnung wies aufgrund des Neukundenbonus ein Guthaben von 370 € aus. Auch dieses Guthaben wurde über drei Monate lang nicht ausbezahlt, sondern musste (wie fast schon erwartet) angemahnt werden.

    Wer an Zufälle glaubt, kann gerne zu Immergrün wechseln. Ich bin froh, dass ich aus dem Vertrag raus bin.

    Antworten
    • 19. August 2018 um 10:02
      Permalink

      Vielen Dank für Ihren Kleinen Erfahrungsbericht!
      Auch von anderen Verbrauchern erfahre ich, dass sie Opfer von gleich mehreren Methoden werden. Nach meiner Einschätzung ist dies somit kein Einzelfall.

      Antworten
  • 2. August 2018 um 17:01
    Permalink

    Hallo Herr Moeschler,
    ich habe nach meinem Urlaub die Gas- und Stromabrechung von Immergrün im eMail-Postfach gesucht und erst nach einem Anruf bei der Service-Nummer den Hinweis auf die absendene eMailadresse „Kontakt@kundenservice-energie.de“ erhalten. Mit dem Anruf habe ich dann auch erfahren , dass die Vertragsdokumente wegen der DSGVO aus dem Online-Portal entfernt wurden. Mit den gefundenen Unterlagen hatte ich dann auch in der Verbrauchsabrechung des vergangenen Abrechungszeitraumes die Preiserhöhung im Grundpreis von 5,72€ auf 39,00€ pro Monat entdeckt. Die Sonderkündigungsklausel stand dann klein gedruckt darunter. Allerdings ist die Frist bereits abgelaufen, da ich auf vermeintlich unbekannte Mailadressen nicht reagiere.
    Meine Frage an Sie:
    Wie sehen Sie die Möglichkeit aus diesem Vertrag trotzdem herauszukommen?
    1. Argument: Aus der eMailadresse „Kontakt@kundenservice-energie.de“ läßt sich kein direkter Zusammenhang mit Vertragsunterlagen bzw. Abrechnungsdokumenten von Immergrün ableiten. Diese Adresse wurde explizit nur bei der erstmaligen Zusendung der Auftragsbestätigung – auf die man ja wartet – von mir in Zusammenhang mit Immergrün gebracht
    2. Argument: Die Information der Preiserhöhung wurde nicht separat, sondern m. E. nicht transparent gemeinsam mit der Abrechnung mitgeteilt. In der Mail wurde im Anschreiben folgender Text „Ferner liegen der Rechnung – entsprechend der gesetzlichen Vorgaben – weitere wichtige Informationen zu Ihrem Stromliefervertrag bei.“ verwendet. Im Deckblatt der Abrechnung selbst wird mit der Formulierung “ Weitere Rechnungsdetails sowie wichtige Preisanpassungen zu ihrem Stromvertrag finden Sie auf den folgenden Seiten.“ Das Wort „Erhöhung“ findet sich in der gesamten Dokumentation nicht wieder – geschweige eine Gegenüberstellung von alten zu neuen Kosten.
    3. Argument: Sie schrieben, dass eine Information über eine Preiserhöhung vor dem Ende des Abrechnungszeitraumes stattfinden muss. Der Abrechnungszeitraum war am 23.04.2018 abgelaufen und das Schreiben stammt vom 15.5.2018. Gibt es hierzu eine Rechtsgrundlage?

    Fatal ist vor allem der Umstand, dass wir Gas und Strom bei Immergün haben und beide Verträge die gleiche Erhöhung im Grundpreis haben!

    Für eine Einschätzung der Lage wäre ich Ihnen sehr dankbar!

    …und schön das es solch ein Portal gibt!

    Besten Dank

    Antworten
    • 2. August 2018 um 23:05
      Permalink

      Guten Tag,

      Eine Rechtsgrundlage zu 3. kenne ich nicht. Das beste Argument ist aus meiner Sicht, dass der Stromanbieter seinen Gewinnanteil nicht nachträglich steigern darf. Dies ist auch hier beschrieben: http://verbraucherhilfe-stromanbieter.de/preiserhoehung-strom/

      Auch Wunsch kann ich Ihnen ein Schreiben verfassen. Dazu bräuchte ich allerdings das Dokument mit der Preiserhöhung.
      VG
      Moeschler

      Antworten
  • 17. Juni 2018 um 14:03
    Permalink

    Achtung, habe gestern von Immergrün-Energie im Rahmen des Hinweises auf Änderungen der AGB (Gott sei Dank, dass ich mal gründlicher gelesen hatte!!!), die Mitteilung erhalten, dass mein Grundpreis (Gaslieferungsvertrag) von monatlich 6,92 Euro ab 01.08.2018 auf 38,00 Euro monatlich angepasst wird. Das entspricht einer unglaublichen Erhöhung von 449,1 % = 372,96 Euro jährlich. Ich habe Immergrün daraufhin darum gebeten, zu prüfen, ob hier ein Irrtum vorliegt. Sollte ich von Immergrün diese Erhöhung als richtig bestätigt bekommen, werde ich mein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen. Da war es dann. Mit denen nicht wieder.

    Antworten
    • 17. Juni 2018 um 21:31
      Permalink

      Ich kann mir kaum vorstellen, dass es sich hierbei um einen Fehler handelt.
      DIese Preiserhöhung ist unzulässig, weil nur kostensteigerungen weitergegeben werden dürfen – seinen Gewinn darf der Anbieter aber nicht steigern.

      Antworten
  • 15. Juni 2018 um 21:14
    Permalink

    Hallo, im Rahmen der Onlinerecherche bin ich auf diese Seite gestoßen. Vielen Dank, dass Sie diese Infos veröffentlichen. Uns wurde heute eine negative Feststellungsklage mit einem Streitwert von 500 EUR von immergrün bzw. 365 AG durch S M B zugestellt. Wir hätten keinen Anspruch aufgrund eines Mehrtarifzählers. Der Klage sind einige Gerichtsurteile beigefügt, die zugunsten des Anbieters entschieden wurden. Wir haben den internen Verbraucherbeauftragten angerufen, doch die Klage wurde schon vor der Anrufung eingereicht.

    Antworten
    • 17. Juni 2018 um 21:26
      Permalink

      Es tut mir sehr leid, dass Ihnen das gleiche Schicksal ergeht wie mir.
      Aktuell unterstütze ich einen anderen Verbraucher, der auch wegen Mehrtarifzähler vor Gericht gezerrt wurde – allerdings von der Fuxx Sparenergie.

      Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen die gleiche Unterstützung zu kommen lassen, wie dem anderen Verbraucher. Ich erwäge auch den Sachverhalt des anderen Verbrauchers als ERfahrungsbericht online zu stellen.

      VG
      Moeschler

      Antworten
    • 29. Juni 2018 um 21:38
      Permalink

      Hallo,
      ich habe diese Woche ebenfalls eine Klage von SMB mit einem Streitwert von 500€ wg. eines Mehrtarifzählers zugestellt bekommen. Die Info über den Mehrtarifzähler wurde der 365 AG weit vor Vertragsbeginn vom örtlichen Stromversorger zugestellt. Die Klage wurde umgehend nach Einschaltung der Schlichtungsstelle erhoben.
      Was ist der sinnvollste Weg, ich gegen diese Praktiken zu wehren?

      Antworten
      • 1. Juli 2018 um 22:25
        Permalink

        Es ist leider auch mir passiert, dass nach Einschaltung der Schlichtungsstelle das Unternehmen sich entscheidet zu klagen. Damit versucht das Unternehmen die Kosten für die Schlichtungsstelle zu umgehen.
        Letztendlich hilft aus meiner Sicht nur eins: sich wehren. Sie könnten zwar nachgeben, dann tragen Sie aber die Gerichtskosten und auch die Anwaltskosten der Gegenseite. Dies halte ich für nicht sinnvoll.

        Ich bin daran einen Erfahrungsbericht mit Hilfe eines Verbrauchers zu verfassen, bei dem es auch um den verweigerten Bonus wegen Mehrtarifzähler ging. Geklagt hat in dem Fall Fuxx Sparenergie.

        Ich habe hier meine Erfahrungen mit der Feststellungsklage zusammengetragen. Ich denke damit haben Sie schon mal einen ersten Einblick was folgen kann. Ich werde mich bei dem Erfahrungsbericht beeilen, um Ihnen rechtzeitig auch inhaltlich Hilfe anbieten zu können.

        VG
        Moeschler

        Antworten
  • 5. Juni 2018 um 14:14
    Permalink

    Kann mich dem allem nur anschließen Finger weg von diesem Stromanbieter.
    Weil ich im Wohnhaus ein Büro betreibe wird der Bonus von 15% nicht berücksichtigt.
    Mein Jahresstromverbrauch sind 3.732 kWh also der Verbrauch eines ganz normalen Haushaltes.
    Der Grundpreis wurde um 320% erhöht!!
    Wo bleibt da der Gesetzgeber ??
    „Nepper, Schlepper, Bauernfängerei“
    ********************************************

    Antworten
    • 6. Juni 2018 um 22:40
      Permalink

      Der Gesetzgeber handelt zumindest ein wenig. Es wird die Musterfeststellungsklage eingeführt. Dadurch können Verbraucher leichter ihr Recht einfordern. Ansonsten ist mehr von der Schlichtungsstelle zu erwarten. Auch ich sehe hier mehr Handlungsbedarf!

      Antworten
  • 21. Mai 2018 um 17:17
    Permalink

    Habe gerade die gleichen Erfahrungen gemacht. Weder der Boni wurde ausgezahlt noch der Rabatt gewährt. Werde jetzt einen Rechtsanwalt beauftragen.

    Antworten
    • 21. Mai 2018 um 22:46
      Permalink

      Zunächst sollten Sie allerdings der Rechnung widersprechen und dem Unternehmen eine Frist von 14 Tagen zur Korrektur geben. Erst wenn das Unternehmen dem nicht nachkommt, lohnen sich weitere Schritte zu unternehmen. Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, können Sie natürlich einen Rechtsanwalt einschalten. Ganz kostenlos dürfte dies für Sie nicht sein, wegen dem Eigenbehalt. Umsonst ist hingegen – wie beschrieben – eine Beschwerde auf Reclabox zu schalten und die Schlichtungsstelle einzuschalten. Viel Arbeit ist damit nicht verbunden.
      Viel Erfolg!

      Antworten
      • 22. Mai 2018 um 15:27
        Permalink

        Die Rechnung ist o.k. Für das abgelaufene Jahr wurde mit dem angebotenen Arbeits- und Grundpreisen gerechnet. Der angegebene Zählerstand ist ebenfalls stimmig. Die monatlichen Abschläge entsprachen denen meines alten Anbieters. Durch den günstigen Tarif entstand das Guthaben i.H.v. 286,13€, welches zeitnah überwiesen werden soll.
        Der Liefervertrag bestand vom 01.05.2017 bis 30.04.2018. Die Rechnung wurde mir mit Datum 15.05.2018 per email übergeben. Da die Abschläge gleich bleiben sollen, war ich nach dummerweise, oberflächlicher Betrachtung der Meinung, das alles i.O. sei. Erst bei näherem hinsehen, entdeckte ich auf der 2.Seite (recht klein gedruckt) die enorme Erhöhung des Grundpreises um rund 600%. War aber auf dem ersten Blick nicht zu erkennen, da darüber der neue Arbeitspreis steht, der sich nicht verändert hat.
        Arbeitspreis 26,68 Cent/kwh
        Grundpreis 29,00 Euro/mtl.
        das ganze nur kleiner gedruckt.
        Darunter, natürlich noch kleiner, der Hinweis, das ich aufgrund der Preiserhöhung das Recht habe, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist bis zum 30.06.2018 zu kündigen. Auch die Kontaktmöglichkeiten per email oder per Post werden hier genannt.
        Die gestern verschickte email (mit Lesebestätigung) hat wohl noch keiner gelesen. Werde jetzt die postalische Möglichkeit per Einwurfeinschreiben nutzen.
        P.S. vielen Dank für die schnelle Antwort meiner gestrigen mail.
        Ich lasse von mir hören.

        Antworten
  • 21. Mai 2018 um 09:06
    Permalink

    Habe aufgrund der zahlreichen negativen Kommentare meine Abrechnung vom 15.05.2018 genauer unter die Lupe genommen. Der Grundpreis soll sich ab 01.07.2018 von 4,83€ auf 29,00€ !!! monatlich erhöhen. Auf das Recht, den Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist bis zum 30.06.2018 wurde ich hingewiesen. Die enorme Erhöhung des Grundpreises hätte man leicht übersehen können, da mir zeitnah ein Guthaben i.H. von 286,13€ auf mein Konto gutgeschrieben werden soll und sich der monatliche Abschlag nicht verändert hat.
    Ich werde jetzt den Vertrag kündigen. Mal sehen was passiert.

    Antworten
    • 16. Juni 2018 um 09:32
      Permalink

      Kann ich bestätigen. In der Mail vom 15.06.2018 wurde mir mitgeteilt dass eine „Erhöhung des für Sie geltenden monatlichen Grundpreises von 24 Euro“ zum 1.8. stattdinden wird.

      Ich habe direkt angerufen und gefragt ob das ernstgemeint ist. Das wurde bejaht. Allerdings sagte man mir, dass mein zukünftiger Grundpreis 24 Euro betragen wird.
      Das widerpsircht der Aussage in der Mail. Dort steht, dass die Erhöhunh 24 Euro beträgt. Bisher zahle ich 4,67 Euro. Es müssten dann am Ende also sogar 28,67 sein…600% Erhöhung.

      Als ich das Wort Sonderkündigungsrecht aussprach, habt man mir sofort angeboten, ein günsitgeres Angebot zu schicken, das noch günstiger sei, als mein bisheriger Vertrag.

      Die Kündigung werde ich jetzt dennoch schreiben, denn die Erhöhung an sich ist schon die reinste Frechheit.

      Antworten
  • 14. April 2018 um 09:09
    Permalink

    Hallo,

    schön die Bewertungen hier zu lesen.

    Ich habe genau die gleichen Probleme mit immergrün.

    Mein Vertrag läuft bis zum 31.05.18, ich habe Ende März gekündigt und jetzt wollen die die Kündigung nicht anerkennen da ich am 07.04.17 ein Bestätigungsschreiben erhalten habe.

    Dort steht aber nirgends drin, dass die Vertragslaufzeit am 07.04.17 beginnt, es taucht nur der 01.06.17 als Versorgungsbeginn auf.

    Was nun?

    Kann mir jemand helfen was ich nun tun kann?

    Antworten
    • 14. April 2018 um 17:54
      Permalink

      Dieser Sachverhalt wird auf dieser Seite thematisiert (2. Der Vertrag begann zum Zeitpunkt der Vertragsannahme – nicht zum Zeitpunkt der Belieferung). Ich habe von anderen Verbrauchern aus ähnlichen Situationen erfahren, dass nach einer Beschwerde auf Reclabox und bei Androhung, die Schlichtungsstelle einzuschalten, immergrün nachgibt. Eine Garantie gibt es natürlich nicht.

      Antworten
      • 23. April 2018 um 09:08
        Permalink

        Hallo,

        vielen Dank für die Antwort.

        In der Tat hat immergrün, nachdem ich nochmals ausdrücklich auf die Vertragsdetails hingewiesen habe und mit meinem Anwalt gedroht habe mir die Kündigung bestätigt.
        Also hartnäckig bleiben…

        Antworten
  • 9. April 2018 um 17:18
    Permalink

    Finger weg von Immergrün Energie.
    Wir haben einen Vertrag mit einem Paket von kWh 3700 abgeschlossen.
    Verbraucht haben wir aber nur kWh 3300.
    Sollte man doch wohl annehmen, dass man auch nur 3300 bezahlen muss. Nein weit gefehlt…
    volle kWh 3700 muss man bezahlen.
    Also bezahlt man für etwas, was gar nicht bekommen hat. Kann ich mein Geld gleich zum Fenster rausschmeissen. Reine Abzocke und dann der Ärger per Mail oder per Telefon. Das ist nicht zu beschreiben. Ich kann nur jeden warnen…. Keinen Abschluß mit diesen …..

    Antworten
  • 6. April 2018 um 22:01
    Permalink

    GRAUSIGES VORGEHEN!!!! KOMMEN SOFORT MIT INKASSO UM DIE ECKE WEIL WEGEN FEIERTAGEN DIE BANK NICHT GEBUCHT HAT. KANN MUR RATEN FINGER WEG VON IMMERGRÜN!!!!

    Antworten
    • 7. April 2018 um 10:59
      Permalink

      Das bedauerliche daran ist, dass bei Dauerschuldverhältnissen Unternehmen dies tun dürfen. „Normale“ Unternehmen würden erst einmal freundlich an die Zahlung erinnern und nur wenige würden Mahnkosten in Rechnung stellen (die aber unter 5€ betragen müssen). Nur unseriöse Stromanbieter setzten sofort ein Inkasso-Unternehmen ein und bürden den Kunden hohe Kosten auf. Ich befürchte, dass das Inkasso-Unternehmen wirtschaftlich eng mit dem Stromanbieter verbunden ist und somit der Stromanbieter daran mitverdient (dies ist aber nur eine Vermutung von mir). Weiterführende Informationen (auch zur rechtmäßigen Höhe von Inkasso-Kosten) finden Sie hier. Meine Empfehlung ist einfach: Meiden Sie Stromanbieter wie diese. Ich zeige Ihnen auf meiner Seite, wie einfach dies geht.

      Antworten
  • 21. März 2018 um 13:46
    Permalink

    Finger weg von der 365 AG
    Kann mich der Schilderung von Hr. Bauer nur anschließen.
    Habe das alles genau so erlebt. Man wird mit freundlichen Mitarbeitern am Telefon hingehalten, es werden Aussagen von diesen getroffen, die nicht oder nur sehr zeitversetzt eintreten
    (Bonusauszahlung/Rechnungslegung nach Vertragsende/ Kündigungsvollzug/Guthabenauszahlung).
    Erst wenn man schon bösartig am Telefon wird, wird von der anderen Seite verstanden, das man so nicht mit Kunden umgehen kann, die nur ihr Recht einfordern. Diese Firma ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

    Antworten
    • 1. April 2018 um 18:40
      Permalink

      Ich habe umgehend nach meiner schriftlichen Kündigung die Bestätigung per E-Mail erhalten.
      Allerdings habe ich auch mit Rechtsanwalt und Rechtsschutz gedroht.
      Auf meine Bonus-Forderung ist immergrün allerdings überhaupt nicht eingegangen.
      Die Schlussrechnung soll bis zu 6 Wochen dauern, meinen Zählerstand soll ich meinem Netz-
      betreiber melden. Von dort holt sich immergrün die Daten. Ich werde den Stand aber an
      beide melden.
      Kann sich immergrün tatsächlich so lange Zeit für die Schlussrechnung lassen?
      Bei Yello kam die Rechnung kurz nach der Zählerstandsmeldung- die hatten für mich
      den besten Service, sind aber im Moment leider zu teuer.

      Antworten
      • 2. April 2018 um 08:55
        Permalink

        Sie sollten bei der Bonus-Forderung hartnäckig bleiben und nach einer Begründung für die Ablehnung fragen. Gerne unterstütze ich Sie dabei!
        Ich stimme Ihnen zu, dass Sie die Zählerstände an beide melden sollten.
        Die Stromrechnung wird vollautomatisch erstellt. Insofern verstehe ich nicht, warum einige Stromanbieter so lange brauchen.

        Antworten
  • 13. März 2018 um 20:40
    Permalink

    Belieferung ab 01.11.17 von immergrün – ob das der Vertragsbeginn ist, hab ich noch nicht herausgefunden, aber ich werde rechtzeitig kündigen.
    Gestern habe ich den zugesagten Sofortbonuns i.H. von 180 angefordert und tatsächlich ist heute Geld eingegangen. Allerdings nur 140 Eur, aufgrund der Prognose meines Netzbetreibers.
    Machen das Netzbetreiber von sich aus – oder nur auf Anfrage von immergrün- oder überhaupt nicht?
    Ich werde morgen nachfragen. Im Vertrag steht jedoch „abhänging der von Ihnen angegebenen
    Prognose“. Falls der Netzbetreiber nichts weitergegeben hat, werde ich nochmals nachfragen.
    Ich wechsle seit langem jährlich den Anbieter, so etwas hatte ich noch nicht – noch nicht mal bei BEV.
    Bei meiner tel. Nachfrage wurde mir erklärt, dass ich den Rest noch bekomme, falls mein prognostizierter Verbrauch tatsächlich anfällt.
    Mir wurde auch erklärt, dass ich nicht alles glauben soll, was im Internet an negativen Bewertungen steht. Ich habe der Dame freundlich erklärt, dass immergrün soeben diese Negativserie bestätigt hat.

    Wenn ich hier so lese, was nach der Kündigung und Endabrechnung (wenn sie denn erfolgt) noch auf mich zukommen kann……
    Warum wird immergrün od. auch BEV noch auf allen Vergleichsportalen angeboten?

    Antworten
    • 13. März 2018 um 22:38
      Permalink

      Vielen Dank für Ihren Kommentar!
      Ich finde es sehr gut, dass Sie den Mitarbeiter von immergrün zitiert haben, „man soll nicht immer glauben, was im Internet an negativen Bewertungen steht“. Aber was wir auf jeden Fall dürfen ist doch, was in den AGBs von immergrün steht, oder nicht? Dort steht (9(6)): „Alle Boni werden höchstens gewährt auf Grundlage der bei Vertragsschluss geltenden Preise und der bei Vertragsschluss zugrunde gelegten Verbrauchsprognose.“ (Stand: 13.03.2018)
      Aus diesem Grund rate ich Ihnen dringend nachzuhaken und die Erklärung schriftlich einzufordern, dass Sie bei einem höheren Verbrauch auch einen höheren Verbrauch Bonus noch erhalten. Mündliche Aussagen bringen nichts (siehe AGB 16 (3): „Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.“) Gehen Sie am besten so vor: Schreiben Sie den Inhalt des Telefonats auf und bitten um Bestätigung innerhalb von 14 Tagen. Wenn nicht widersprochen wird, haben Sie bessere Chancen den höheren Bonus zu erhalten.
      Ich finde es richtig, dass Verbraucher vorsichtig sind, was im Internet über Stromanbieter geschrieben wird. Manchmal werden Stromanbieter zu gut und manchmal zu schlecht dargestellt. Aus diesem Grund ist es mir ein wichtiges Anliegen, Fakten zu liefern: Ich stelle die Beschwerdestatistik zur Verfügung, berichte über Gesichtsurteile und in diesem Kommentar habe ich auch die AGBs von immergrün zitiert.

      Antworten
  • 7. März 2018 um 15:34
    Permalink

    Ich kann mich den Schilderungen von Herrn W. Bauer nur anschließen.
    Finger weg von 365 AG.
    Ich war vom 15.01.2017 bis 14.01.2018 Kunde bei 365 AG.
    Der Sofortbonus und der Gratis Strom wurden erst auf schriftliche Aufforderung ausbezahlt.
    Die Schlussrechnung wurde erst nach Aufforderung Mitte Februar zugesandt. Unser Guthaben, das zeitnah ausbezahlt werden sollte, ist bis heute noch nicht überwiesen worden.
    Der Schlussbonus wurde bisher mit der Begründung „Einspeisung einer Photovoltaik und Kein Haushalt-Lastprofil“ nicht ausbezahlt. Habe eine Erklärung zur Begründung angefordert, allerdings seit 2 Wochen noch keine Antwort bekommen.
    Fazit: Finger weg von 365 AG.

    Antworten
    • 7. März 2018 um 19:05
      Permalink

      Ich gehe davon aus, dass die 365AG bei google maps nach Ihrem Haus gesucht und dort eine Photovoltaikanlage ausgemacht hat.
      Das Unternehmen wird daraufhin versuchen Ihnen zu erklären, dass dadurch der Bonus nicht gewährt werden kann. Diese Bonus-Einschränkung dürfte jedoch unzulässig sein (insb. wenn Sie den Strom nicht selbst nutzen). Siehe hier: http://verbraucherhilfe-stromanbieter.de/neukundenbonus-verweigert-photovoltaikanlage/
      Gerne unterstütze ich Sie bei der Erstellung eines Antwortschreibens.

      Antworten
  • 27. Februar 2018 um 11:00
    Permalink

    Finger weg von 365 AG und deren Tochterfirmen.
    Hallo zusammen, war von 01.01.17 bis 31.12.17 Kunde von Immergrün. Nach Vertragsentwurf ging der Ärger los
    1. Schussabrechnung wurde nur nach Mahnung durch mich erstellt
    2. In der Schussabrechnung wurde der Sofortbonus und Gratis Strom als ausbezahlt (Februar 2017) angegeben. Diese Auszahlung hat nachweislich nicht stattgefunden. Nach Reklamation durch mich wurde beides kommentarlos innerhalb 2 Tagen (Feb 18) ausbezahlt.
    3. Dafür wird das Restguthaben grundlos einbehalten
    4 der Endbonus (15 % auf den Verbrauch) wird mit falschem und nicht haltbaren Grund verweigert.

    Für mich sind das Betrüger (vortäuschen einer Auszahlung vor einem Jahr)
    Überlege mir deshalb ob ich nich Anzeige erstatte. Auch wegen der Unterschlagung meines Restguthabens.
    Habe Fall der Bundesnetzagentur gemeldet, diese teilte mit, wäre nicht zuständig.
    Ebenso Verbraucherzentrale und Verivox als Vermittler. Deshalb können diese Firmen ja auch unbehelligt ihr Unwesen treiben.
    Also nochmals

    FINGER WEG VON 365 AG !!!!!!

    Antworten
  • 21. Februar 2018 um 13:03
    Permalink

    Ich beziehe seit dem 01.05.2017 Gas und Strom von Immergrün. Beide Veträge haben eine Laufzeit von 12 Monaten mit eineer Kündigungsfrist von 6 Wochen. Jetzt möchte ich den Anbieter wechseln und wie ich denke, habe ich fristgerecht gekündigt. Immergrün sieht das aber anders und ist der Meinung, Vertragsbegin ist das Datum Ihres ersten Schreibens Anfang März 2017. Und die Kündigungsfrist ist somit nicht eingehalten. Jetzt muss ich wohl aufpassen, das ich im Falle einer Erhöhung sofort vom Sondrkündigungsrecht Gebrauch mache. Aber irgendwie glaube ich das nicht, das Vetragsbeginn nicht gleich Versorgungsbeginn ist…

    Antworten
    • 21. Februar 2018 um 18:49
      Permalink

      Dieses Problem kenne ich. Ich habe dazu einen eigenen Beitrag geschrieben: http://verbraucherhilfe-stromanbieter.de/vertragsverlaengerung-trotz-kuendigung/

      Spannend für mich ist, was genau in der AGB zu Vertragsbeginn steht. Wird dort genau definiert, ob z.B. Vertragsbeginn = Lieferbeginn? In den neueren AGBs sagt der Stromanbieter, dass der Beginn des Vertrags auch in E-Mails noch mitgeteilt werden kann. Insofern empfehle ich Ihnen ihre Dokumente durchzuschauen, was Ihnen als Vertragsbeginn mitgeteilt wurde. Wenn kein Vertragsbeginn mitgeteilt wurde, dann wären Sie aus meiner Sicht nicht richtig informiert worden und die frühere Kündigungsfrist wäre damit überraschend und damit auch nicht zulässig.

      Antworten
      • 22. Februar 2018 um 08:04
        Permalink

        Zum Vertragsbeginn steht da nichts drin. Nur zur Laufzeit steht folgender Satz:
        „Der Tarif Spar Klassik hat eine Vertragslaufzeit von 12 Monate und verlängert sich jeweils um 12 Monate, wenn er nicht mit einer Frist von 6 Wochen zum Vertragsende aus zum Ende des Vertragsjahres gekündigt wird.“ Verwirrend, steht wirklich so da.

        Antworten
        • 22. Februar 2018 um 18:05
          Permalink

          Die rechtliche Situation ist aber aus meiner Sicht nicht ganz eindeutig, weil grundsätzlich der Stromanbieter den Vertragsbeginn mit dem Zustandekommen des Vertrages gleichsetzen darf. Das AG Bad Kreuznach stimmte im der 365 AG zu, dass „die Laufzeit eines Dauerschuldverhältnisses grundsätzlich mit dem Abschluss des Vertrages beginnt, hier also mit der Annahmeerklärung der Klägerin, und nicht mit dem Beginn der Belieferung, vgl. BGH, Urt. v. 12.12.2012, Vlll ZR 14/12.“
          Aus meiner Sicht ist der Stromanbieter verpflichtet, den Vertragsbeginn mitzuteilen. Der Stromanbieter muss auch in der Stromrechnung den nächstmöglichen Kündigungstermin und die Kündigungsfrist mitteilen. Tut er dies nicht, so dürfte ein Vertragsbeginn bei Vertragsabschluss überraschend und damit unzulässig sein.
          Wann der Vertrag genau beginnt, sind in den AGBs nicht geregelt. Es wird jedoch in den AGBs aus dem Jahr 2016 erwähnt, dass Kunden über den Vertragsbeginn in z.B. per E-Mail noch informiert werden kann. Dieser Passus ist nicht mehr in den aktuellen AGBs zu finden (Stand Februar 2018).
          Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns Verbrauchern auf dem Laufenden halten würden!

          Antworten
          • 7. März 2018 um 15:51
            Permalink

            Ich habe für beide Verträge eine Kündigung zum Ende der 12 Monate Lieferung gschrieben. Ich habe darauf hingewiesen, das nicht explizit ein anderer Vertragsbeginn genannt wird. Ich somit davon ausgehe das der Vertragsbeginn gleich Liegerungsbeginn ist und die Kündigung somit fristgerecht ist. Ich habe auch darauf hingewiesen, das in den mir vorliegenden AGB nichts von einem abweichenden Vertragsbeginn steht. Jetzt hab ich für beide Verträge einen Kündigungsbestätigung zum 30.04.2018 per Mail bekommen. Geht doch….

          • 7. März 2018 um 19:05
            Permalink

            Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und herzlichen Glückwunsch!

  • 20. Februar 2018 um 09:40
    Permalink

    Nachdem ich meine Kündigung eingereicht habe, wurde das Lastschriftmandat aufgekündigt, ohne mich darüber zu informieren. Da ich nicht täglich ins Konto schaue, habe ich die fehlende Abbuchung nicht mitbekommen. Ich wurde sofort gemahnt. Anstatt das Lastschriftmandat neu einzurichten, bekam ich Post vom Inkasso-Unternehmen.
    Nicht empfehlenswert.

    Antworten

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