immergrün, Fuxx Sparenergie, Strogon, Wunderwerk AG, Elektrizitätswerke Düsseldorf, Enstroga, ‚Energie für uns‘, Deutsche BürgerEnergie (DeBe) & Regionale Energiewerke (REW) haben einen Teil ihrer Kunden die Verträge aufgekündigt. 

aktualisiert am 21.10.2021 um 08:20 Uhr

Tausende Kunden sind betroffen.

Auf dieser Seite informiere ich über

  • die versendeten Schreiben und das Ausmaß,
  • mögliche Konsequenzen für die Kunden und was ich den Kunden nun rate.
  • Zudem tauschen sich betroffene Kunden auf dieser Seite aus.

Seit dem 7.10.21 haben 9 Stromanbieter einen Teil ihrer Kunden die Belieferung mit Strom und Gas aufgekündigt und 2 Anbieter sind insolvent.

Kennen Sie noch weitere Anbieter? Informieren Sie mich bitte via E-Mail an moeschler@verbraucherhilfe-stromanbieter.de

Zuvor fielen => immergrün => Fuxx Sparenergie und => Wunderwerk AG negativ auf (z.B. aufgrund verweigerter Neukundenboni, versteckten Preiserhöhungen, Nichterfüllungsschäden)

 

INHALTSVERZEICHNIS

  1. Neue Ereignisse
  2. Welche und wie viele Kunden sind betroffen?
  3. Die E-Mails der Anbieter
  4. Möglichen Konsequenzen einer vorzeitigen Vertragsbeendigung
  5. Handlungsempfehlungen: Das würde ich tun
  6. Das Insolvenz-Risiko steigt
    (bisher 2 Insolvenzen: Otima Energie AG, Smiling Green Energy)
  7. Neue Eskalationsstufe“: Wie kam es dazu?
  8. Meinungen und Kommentare von Betroffenen

 

I. Neue Ereignisse: immergrün & Fuxx Sparenergie kündigen weitere Kunden

Die Unternehmen immergrün (7. und 18.) und Fuxx Sparenergie (am 8. und 19.) haben zum zweiten Mal Verträge einseitig aufgrund der Preisentwicklungen aufgekündigt. Am 18.10. hat die Verbraucherzentrale NRW Abmahnungen versendet. Daran scheinen sich diese Unternehmen nicht halten zu wollen.

Mir liegen Kündigungsschreiben von 10 verschiedenen Energieanbietern vor, die ihre Kunden seit dem 1.10.2021 außerplanmäßig aufgekündigt haben. Das 10. Schreiben ist in Prüfung.

Betroffene Kunden sollten die Zählerstände ablesen und dem Netzbetreiber melden (zu den Hinweisen)

Der Grundversorger Ziegler ewk kündigt an, die Versorgung zu Ende 2021 einzustellen (Quelle).

Alle Ereignisse im Zeitverlauf seit dem 7.10.2021 finden Sie hier.

 

II. Welche und wie viele Kunden sind betroffen?

  • Die 202 Rückmeldungen vom 8. bis zum 13.10.2021 auf dieser Seite zeigen, dass Kunden aus ganz Deutschland betroffen sind.
  • Der Bremer Energieversorger SWB und der Netzbetreiber Wesernetz (Einzugsgebiet: Bremen und nähere Umgebung) gaben gegenüber dem Weser Kurier an, dass mindestens 700 Kunden betroffen sind. Vergleicht man dies mit den Rückmeldungen betroffener Kunden auf dieser Seite, so muss von einer 4-stelligen oder 5-stelligen Anzahl an betroffenen Kunden in ganz Deutschland ausgegangen werden. 

immergruen-fuxx-sparenergie-strogon Enstroga Wichtige Mitteilung Beendigung Ihrer Belieferung

  • Diese Auswertung legt nahe, dass nur ein Teil der Kunden von immergrün & Co. gekündigt wurden. Rückmeldungen von Kunden gegenüber Verbraucherhilfe-Stromanbieter bestätigen dies.

III. Die E-Mails der Anbieter

Alle nachfolgend aufgeführten Bilder können Sie per Klick vergrößern.

Mit Ausnahme von „Energie für uns“ verwendet keiner der Energieversorger das Wort „Kündigung“, sondern, dass die Versorgung eingestellt wird. Oft heißt es auch, dass die Versorgung „vorübergehend“ eingestellt wird. Dies ist irreführend. Auch an einer Begründung fehlt es. „Angesichts von solchen Schreiben ist es auch nicht abwegig von möglichen Insolvenzen zu sprechen“, schlussfolgert der Rechtsexperte der Verbraucherzentrale NRW Holger Schneidewindt (zitiert im energate-Messenger vom 11.10.2021).

„Energie für uns“ bietet den betroffenen Kunden an, sie bei der Suche nach einem alternativen Energievertrag zu unterstützen.

Grundsätzlich gilt, dass immergrün & Co. am Vertrag festhalten muss.

  • Laut immergrüns eigenen AGBs (3 (2)) müssen Vertragsänderungen mindestens 6 Wochen vorab mitgeteilt werden. Somit verstößt immergrün gegen seine eigenen AGBs. Ähnliche Klauseln finden sich bei den anderen Stromanbietern.
  • immergrün & Co. darf den Vertrag mit seinen Kunden nur dann beenden, wenn ein Sonderkündigungsrecht vorliegt (z.B. Zahlungsverzug oder Stromdiebstahl) oder wenn der Vertrag nach der Mindestlaufzeit ausläuft.
  • Ein weiterer Grund könnte vorliegen, wenn immergrün & Co. (z.B. aufgrund einer Insolvenz o.Ä.) Sie nicht weiter beliefern kann.

Die Deutsche Energiepool hat bereits am 24.9. Kunden gekündigt. Das Unternehmen hingegen spricht von einer Kündigung. Auf seiner Internetseite veröffentlichte das Unternehmen eine entsprechende Erklärung, mit der es eine Sonderkündigung begründet.

 

IV. Mögliche Konsequenzen einer vorzeitigen Vertragsbeendigung

Vorab: Ihre Stromversorgung ist gesichert.

Der Grundversorger wird die Belieferung übernehmen, wenn immergrün & Co. den Vertrag vorzeitig beenden. 

Zukünftig zahlen die Betroffenen höhere Strom- & Gaspreise

Nach der einseitigen Beendigung der Verträge werden die Kunden zunächst vom deutlich teureren Grundversorger mit Energie beliefert. Die attraktiven Konditionen der aufgekündigten Verträge werden aktuell nicht am Markt geboten. Insofern werden die betroffenen Kunden draufzahlen.

Sofern Ihr Anbieter den Vertrag beendet hat, empfehle ich schnell zu einen anderen Anbieter wechseln und oft auch den Vertrag nachträglich vorziehen, sodass diese Zusatzkosten gering ausfallen dürften. Bitte berücksichtigen Sie beim Wechsel Ihres Strom- und Gasanbieters meine Hinweise und wechseln Sie am besten zu Anbietern mit geringerem Insolvenzrisiko.

Es besteht die Gefahr, dass Ihren der Neukundenbonus (anteilig) verweigert wird.

In den Schreiben von Fuxx Sparenergie, Strogon, Wunderwerk AG, Elektrizitätswerke Düsseldorf und Enstroga vom 8.10. wird versprochen, dass die vorzeitige Vertragsbeendigung keine Auswirkungen auf den (anteiligen) Bonus hat. Dieses Versprechen hat immergrün in seinem Schreiben vom 7.10. nicht abgegeben. Vor diesem Hintergrund, und weil sich Kunden in der Vergangenheit schon beschwert haben, dass immergrün den Neukundenbonus verweigert hat, waren viele Kunden von immergrün besorgt. 

In den AGBs von immergrün (Ziffer 9 (4), Stand: 02/2021) steht folgender Passus:

„Die Gewährung des prozentualen Bonus setzt darüber hinaus voraus, dass der Kunde an derselben Abnahmestelle zwölf Monate berechtigt und ununterbrochen durch den Energieversorger im selben Tarif mit Energie beliefert worden ist.“

Am 15.10.2021 hat immergrün – zumindest gegenüber einigen Kunden – klargestellt, dass der Bonus anteilig anerkannt wird:

immergrün Bonus 12 Monate vorzeitige Kündigung

Kontrollieren Sie jedoch vorsichtshalber, ob Ihr Bonus in Ihrer Abrechnung auch tatsächlich korrekt ausgewiesen wird.

 

V. Handlungsempfehlungen für betroffene Kunden

ZUSAMMENFASSUNG:

  1. Widerrufen Sie der angekündigten Vertragsauflösung
  2. Wechseln Sie nur noch zu verbraucherfreundlichen Anbietern mit geringem Insolvenzrisiko
  3. Zahlen Sie auf jeden Fall den Monat Oktober anteilig. Stellen Sie dann die Zahlungen ein
  4. Zählerstand melden
  5. Weitere ToDos in den nächsten Wochen: Schadensersatz einfordern, Rechnung & Guthabenauszahlung kontrollieren

Alle Musterschreiben finden Sie hier.

1. Widerrufen Sie die angekündigte Beendigung Ihres Liefervertrags 

Auch wenn in den Schreiben nicht von Kündigung gesprochen wird, so stuft die Verbraucherzentrale die Erklärungen der Anbieter als Kündigungen ein, da „der Wille zur Vertragsbeendigung hinreichend klar und zweifelsfrei zum Ausdruck gebracht wird.“ (Quelle)

Ob Ihr Vertrag tatsächlich gekündigt wurde, finden Sie so heraus: Gehen Sie auf das Kundenportal. Dort steht „Der aktuelle vertrag wurde zum 19.10.2021 gekündigt.“ Oder fragen Sie bei Ihrem Netzbetreiber nach (Tipp: zur Suche Ihres Netzbetreibers inkl. Telefon-Nr.).

Auch wenn der Liefervertrag beendet wurde und Sie nichts mehr dagegen tun können, würde ich widerrufen. Denn Sie haben dann bessere Argumente, um den Neukundenbonus einzufordern und ggf. Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Schließlich könnten die Energieanbieter behaupten, dass von einer Kündigung nie die Rede gewesen sei. Ob eine derartige Einstellung der Versorgung rechtens ist, um etwa eine Insolvenz abzuwenden, müssen letztendlich die Gericht entscheiden, so Schneidewind (Rechtsexperte der Verbraucherzentrale NRW).

Zum Musterschreiben

Vorsichtshalber sollten Sie dies sowohl per E-Mail als auch per Einschreiben/Einwurf tätigen.

Möchten Sie wissen, ob auch andere Kunden widerrufen?

2. Wechseln Sie nur zu verbraucherfreundlichen Anbietern mit geringem Insolvenzrisiko

Andere betroffene Verbraucher, die die Schreiben erhalten haben, berichten, dass immergrün & Co. die Verträge bereits aufgekündigt haben. Dies haben die Grundversorger bestätigt und auch im Kundenportal ist dies hinterlegt (siehe oben). Vor diesem Hintergrund rate ich, nun zu einen neuen Anbieter zu wechseln. Achten Sie jedoch darauf, auf einen verbraucherfreundlichen Anbieter zu wechseln.

Ich war selber Opfer einer versteckten Preiserhöhung von immergrün (mein Fall). Seitdem helfe ich anderen Kunden sich gegen Anbieter wie immergrün zu wehren und unterstütze sie bei der Wahl eines verbraucherfreundlichen Anbieters. Ich beobachte den Energiemarkt sehr genau und kenne mich daher mit den Anbietern, über die sich Kunden beschweren, aus.

Bitte schließen Sie Ihren neuen Strom- und Gasvertrag über diesen Link zum Tarifrechner von Verivox ab. Ohne dass es Sie etwas kostet, unterstützen Sie das Projekt „Verbraucherhilfe-Stromanbieter“ und tragen dazu bei, dass die Hilfe kostenlos bleibt. Für die Vermittlung des Vertrags erhält das Projekt eine kleine Provision. Vielen Dank!

Nachdem Sie Ihren Vertrag abgeschlossen haben, können Sie Ihren neuen Anbieter bitten, eine Rückdatierung zum 19.10. bzw. 20.10.2021 zu veranlassen. Verwenden Sie hierzu das Zauberwort „ZD2“.

3. Zahlen Sie auf jeden Fall den Monat Oktober anteilig. Stellen Sie dann die Zahlung ein.

Der erste Impuls von vielen betroffenen Kunden ist, die Abschlagszahlungen zurück zu buchen – insbesondere wenn sie eine hohes Guthaben erwarten. Nach meiner Meinung (als Betriebswirt) sind Rückbuchungen nur dann zulässig, wenn Abschläge nach der Einstellung der Belieferung eingezogen oder geleistet wurden (da grundsätzlich Abschläge im Voraus geleistet werden). Wenn Sie die Abschläge davor vollständig zurück buchen lassen, gehen Sie ein großes Risiko ein. Schließlich wurden Sie bisher mit Strom versorgt und immergrün hat zugesichert, seine Leistung bis zum 19.10.2021 zu erbringen. Folglich haben Sie als Vertragspartner die Verpflichtung, Ihren Abschlag zu leisten. Ob Ihnen ein Guthaben zusteht, entnehmen Sie der Stromrechnung (ca. 6 Wochen nach Vertragsende; Auszahlung sollte dann zeitnah erfolgen)

Keine weiteren Abschlagszahlungen leisten

Ich gehe davon aus, dass Sie Ihre Abschlagszahlung für jeden Monat im Voraus zahlen. Sobald der Anbieter Sie nicht mehr mit Strom versorgt, sollten Sie ab sofort keine Abschlagszahlungen mehr leisten. Im schlimmsten Fall könnte diese verloren gehen. Vorsichtshalber würde ich Daueraufträge stornieren und das Lastschriftmandat aufkündigen.

Möchten Sie dennoch die Überweisung zurück buchen?

Dann würde ich Ihnen folgendes empfehlen:

  • Kündigen Sie Ihrem Anbieter die Rückbuchung per E-Mail vorab an. 
  • Überweisen Sie eine Teilzahlung, um nicht in Zahlungsverzug zu geraten (19/31 bei immergrün bzw. 20/31 bei den anderen; also Anzahl der geleisteten Tage des Monats). 
  • Eine Aufrechnung mit dem erwarteten Guthaben bzw. mit dem Neukundenbonus sehe ich als riskant an.

Risiken: Erfahrungen mit BEV (2019)

Bereits bei der Insolvenz von BEV wurde diskutiert, ob Verbraucher nicht das Risiko eingehen und Rückbuchungen dennoch vornehmen sollten. Der Insolvenzverwalter von BEV hat jedoch versucht, die zurück gebuchten Verträge nachträglich einzufordern. Es entstanden Mehrkosten für die betroffenen Kunden. Ich vermute, dass die betroffenen Kunden keine Zahlungen für den anteiligen Monat überwiesen haben. Sicher weiß ich das aber nicht.

Risiken in Form von Mahnungen

Letztendlich muss jeder selber entscheiden, ob er das Risiko eingehen möchte. Um eine entsprechende Entscheidung treffen zu können, sollten Sie jedoch wissen, welche Kosten auf Sie zukommen können: Die Rücklastschrift beträgt üblicherweise 10€ oder weniger, Mahnung dürfen i.d.R. nur maximal 2,5€ kosten, Inkasso wird deutlich teurer (bei ein paar Hundert Euro Gegenstandswert vielleicht 70€). Stellen Sie vor diesem Hintergrund sicher, dass Sie nicht in Zahlungsverzug geraten und holen Sie sich vorsichtshalber rechtlichen Rat ein.

4. Zählerstand zum Vertragsende notieren (machen Sie ein Foto)

Ich empfehle Ihnen, ein Foto vom Strom-Zählerstand zu machen. Dadurch können Sie diesen ggf. zu einem späteren Zeitpunkt nachweisen. Sollte die Stromanbieter tatsächlich den Vertrag beenden, dann teilen Sie möglichst schnell per E-Mail (hier geht es zum Musterschreiben) und Ihrem Netzbetreiber (zur Suche) den Zeitpunkt des Zählerstands (am besten den Tag der Vertragsbeendigung), den Zählerstand sowie Ihre Zählernummer mit. Ich empfehle Ihnen, beim melden des Zählerstandes dieses Musterschreiben zu verwenden, um die Chancen auf eine fristgerechte Erstellung der Abrechnung zu erhöhen.

5. ToDos in den nächsten Tagen und Wochen

Optional: Machen Sie Schadensersatzansprüche geltend

Durch die Vertragsaufkündigung werden für die Kunden Mehrkosten anfallen.

  1. Es können geringe Mehrkosten durch eine kurzfristige Belieferung in der teureren Grundversorgung entstehen.
  2. Am teuersten wird es jedoch, wenn Kunden einen deutlich teureren Tarif abschließen müssen.

Zumindest bei der teureren Grundversorgung zeigen immergrün, idealenergie, Strogon und Wunderwerk AG Kulanz und bieten an, die Mehrkosten zu erstatten. Dies deckt allerdings nur einen Teil der entstandenen Kosten ab.

Zum Recht auf Schadensersatz schreibt die Verbraucherzentrale Nordrheinwestfalen Folgendes: 

„Eine unwirksame Kündigung verbunden mit einer Belieferungseinstellung kann zu einem Schadensersatzanspruch führen. Der Anbieter hat sich für einen bestimmten Zeitraum zu der Belieferung mit Energie vertraglich verpflichtet. Hält er seine vertragliche Verpflichtung nicht ein, indem er die Belieferung einstellt und auch nicht wirksam kündigt, liegt eine Vertragspflichtverletzung vor.

Entsteht durch die Vertragspflichtverletzung ein Schaden, dann besteht ein Anspruch auf Ausgleich des Schadens. Ein Schaden könnte dadurch entstehen, dass die Belieferung durch den Grundversorger oder auch durch einen anderen Anbieter nur zu einem höheren Preis als im ursprünglich vereinbarten Tarif möglich ist. Der Schaden ist dann die Differenz zwischen dem ursprünglich vereinbarten (niedrigeren) Preis und dem neuen (höheren) Preis der Belieferung. Die Differenz zwischen den Preisen erhöht solange den Schaden, bis der Anbieter nach den Vertragsbedingungen die nächste ordentliche Kündigungsmöglichkeit hätte. Auch ein vereinbarter Bonus, der eine bestimmte Belieferungszeit voraussetzt, die aufgrund einer Belieferungseinstellung nicht erreicht wird und aufgrund dessen nicht ausgezahlt wird, stellt einen Schaden dar.

Den etwaigen Schaden müssen Sie gegenüber dem Anbieter darlegen und Ausgleich einfordern.“

Ein Musterschreiben, mit denen Sie Schadensersatzansprüche geltend machen können ist erstellt. Um den Schadensersatz zu berechnen, müssen Sie die jeweilige Zählerstände anführen. Den Schadensersatz können Sie daher frühestens zu folgenden Zeitpunkten einfordern:

  • Wenn Sie lediglich die höheren Kosten aus der Grundversorgung beantragen wollen: Datum, an dem der neue Energievertrag startet
  • Wenn Sie zusätzlich die höheren Kosten für den teureren, neuen Vertrag beantragen wollen: Daum, an dem der Vertrag mit Ihrem beklagten Unternehmen (also z.B. immergrün) hätte frühestens enden dürfen

Das Einfordern eines Schadensersatzes ist nicht trivial. Ich erstelle ein Musterschreiben. Darin wird deutlich werden, was Sie alles zu tun haben. Vorab müssen diese Ausführungen reichen:

Schadensersatzansprüche müssen von Ihnen konkret beziffert und belegt werden, da Sie die Beweislast tragen. Tuen Sie dies nicht, wird Ihre Beschwerde vor Gericht oder im Schlichtungsverfahren abgelehnt (siehe Beispiel). Konkret heißt dies, dass Sie tagesgenau die Mehrkosten zwischen den Vertragskonditionen von Ihren/m neuen Anbieter/n und den Vertragskonditionen mit Ihrem alten Anbieter berechnen müssen. Um diese Berechnung zu vereinfachen, erstelle ich ein Excel-Tool. Wichtig ist dann noch, dass Sie die Nachweise über die Tarifkonditionen 

  • Ihres alten Anbieters (z.B. immergrün),
  • Ihres Ersatzversorgers und
  • Ihres neuen Anbieters

sowie einen Nachweis über die Zählerstände 

  • für Beginn und Ende der Ersatzbelieferung sowie
  • Ende des ursprünglichen Vertragsendes Ihres Vertrags (also z.B. mit immergrün).

dem Schreiben beifügen.

 

Rechnung kontrollieren: auf Bonus, Zählerstände, Preise

6 Wochen nach Beendigung der Belieferung muss Ihnen immergrün die Rechnung zugestellt haben. Wenn dies nicht der Fall ist, dann mahnen Sie. Musterschreiben und eine Anleitung finden Sie hier.

Kontrollieren Sie Ihre Abrechnung. Die häufigsten Mängel sind: Bonus wurde vergessen, die Zählerstände sind falsch, es wurden falsche Preise angesetzt, geleistete Abschlagszahlungen fehlen. Tipps, Musterschreiben und ein Excel-Tool zur Überprüfung der Rechnung finden Sie hier.

Einen anteiligen Bonus auszuzahlen hat immergrün gegenüber einigen seiner Kunden bereits zugesichert. Die Stromanbieter Fuxx Sparenergie, Wunderwerk AG, Elektrizitätswerke Düsseldorf, Strogon und Enstroga haben in den Schreiben zur Vertragsauflösung den anteiligen Bonus zugesichert.

Wenn Ihnen Ihr Bonus verweigert wird, weil Sie weniger als 12 Monate mit Energie versorgt wurden, dann sollten Sie sich wehren Ich bin fest überzeugt, dass dies nicht zulässig ist (zur Argumentation, siehe hier). Selbst bei der insolventen BEV hat der Insolvenzverwalter kein Recht bekommen. Hier liegt meiner Einschätzung nach ein sehr vergleichbarer Fall vor. Von einer Bonus-Verweigerung werden Sie in der nächsten Abrechnung erfahren. Wenn dies der Fall ist, dann können Sie hierüber ein kostenloses Musterantwortschreiben inkl. Anleitung zum weiteren Vorgehen anfordern. Bitte fordern Sie dies zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorab an.

Guthaben konsequent einfordern

Wenn der Anbieter die Versorgung einstellt, so rate ich allen Kunden, mögliche Guthabenauszahlungen schnell und konsequent einzufordern. Schauen Sie hierzu meine Hinweise und Musterschreiben auf dieser Seite an. Sollten Sie zu hohe Abschlagszahlungen tätigen, dann werden Sie mit der Schlussrechnung ein hohes Guthaben erhalten. Dies bekommen Sie dann 6 Wochen nach Rechnungsstellung planmäßig ausgezahlt. Behalten Sie diese Frist im Auge und mahnen Sie unverzüglich, wenn die Frist abgelaufen ist.

 

VI. Das Insolvenzrisiko im Endkundengeschäft steigt

Seit September 2021 steigen die Großhandelspreise für Strom und Gas stark an. Dies setzt insbesondere jene Stromanbieter unter Druck, die ihre Energie kurzfristig an den Spotmärkten beschaffen.

Experteneinschätzungen zum Insolvenz-Risiko

 „Angesichts von solchen Schreiben ist es auch nicht abwegig von möglichen Insolvenzen zu sprechen.“

Holger Schneidewindt (Rechtsexperte bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen) erwartet für die kommenden Wochen und Monaten, dass weitere Stromanbieter in Probleme geraten und in die Insolvenz rutschen (zitiert im energate-messenger vom 11.10.2021).

„Besonders gefährdet sind kleine Versorger“

Zu dieser Aussage kommen Analysten von Euler Hermes und Allianz Research in einer gemeinsamen Studie. Ferner gehen sie davon aus, dass sich die Energiemärkte erst im zweiten Quartal 2022 beruhigen werden. (Quelle: energate-messenger vom 14.10.2021)

„Auftakt zu weiteren Insolvenzen im Markt“

Insolvenzverwalter Tobias Brinkmann von Smiling Green Energy (Quelle: WirtschaftsWoche)

 1. Insolvenz: Otima Energie AG (12.10.2021)

In England sind bereits Ende September neun Stromanbieter zusammengebrochen. Darunter befindet sich auch die Enstroga UK (Quelle).

Am 12.10.2021 hat der erste deutsche Strom- und Gasanbieter Otima Energie AG die Versorgung eingestellt und Insolvenz angemeldet. Als Gründe werden u.A. die massiv gestiegene Großhandelspreise und der damit einhergehende massive Anstieg an Vorauskasse- und Sicherheitsleistungen gegenüber seinen Marktpartnern genannt.

 2. Insolvenz: Smiling Green Energy

Unter der Marke „Natürlich-grün-Strom“ versorgt das Hamburger Unternehmen 1.500 Kunden mit Energie aus regenerativer Erzeugung. 

Handlungsempfehlungen: Was tun, wenn der Stromanbieter pleite ist

(in Erstellung)

 

VII. Wie kam es zu dieser „neuen Eskalationsstufe“?

Wie kam es dazu, dass immergrün gegen gültiges Recht verstößt und Verträge mit seinen Kunden kurzfristig auflöst?

Die Geschäftsmodelle der Stromdiscounter, wozu auch immergrün und Fuxx Sparenergie gehören, sind oft riskant. Hinzu kommt, dass in den vergangenen Wochen die Strom- und Gaspreise an den Börsen stark gestiegen sind. Holger Schneidewindt (Rechtsexperte bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen) erwartet, dass in den kommenden Wochen und Monaten weitere Stromanbieter in die Knie gehen und in die Insolvenz rutschen (Quellen 1, 2).

Ursache 1: Starker Anstieg der Strom- und Gaspreise an den Börsen

immergrün Vertrag beendet nach Preisanstieg bei Strom

Der Großhandelspreis je Megawattstunden Strom betrug im September bereits teilweise mehr 200 €. Dies war der höchste Wert seit zehn Jahren. In diesem Zeitraum hat immergrün bereits Preiserhöhungen von mehr als 50% versendet. Am 7.10.2021, dem Tag an dem immergrün die Versorgung tausender Kunden aufkündigte, stieg der Wert auf 442,90 Euro (siehe Abbildung, Quelle: entso-e). 

Die Preisexplosion ist dramatisch und in Großbritannien sind bereits die ersten Energieversorger pleite gegangen (Quelle).

 

Ursache 2: Die Geschäftsmodelle von Stromdiscountern sind oft riskant

Millionen von deutschen Verbrauchern wissen aus eigener Erfahrung, wie riskant die Geschäftsmodelle einiger Stromdiscounter tatsächlich sind: In den Jahren 2011, 2013, 2017 und 2019 haben die Stromdiscounter Teldafax, Flexstrom, Care-Energy und BEV Insolvenz angemeldet. 

1. Stromdiscounter kaufen Strom häufiger kurzfristig ein

Stromanbieter können entweder konservativ den Strom am Terminmarkt einkaufen – oder spekulativ zu oft günstigeren Konditionen am Spotmarkt. Stromdiscounter kaufen häufiger Ihren Strom und Gas kurzfristig über die Börse ein (Quelle). Daher sind diese tendenziell stärker von den aktuellen Preisschwankungen betroffen. Es ist zu vermuten, dass immergrün & Co. sich auch für die spekulative Strategie entschieden.

2. Verluste aufgrund von Kampfpreisen und Provisionen müssen kompensiert werden

Die Studie von A.T. Kearney aus dem Jahr 2012 zeigt sehr deutlich, warum die Geschäftsmodelle einiger Stromdiscounter riskant sind: Viele Stromdiscounter realisieren im ersten Vertragsjahr Verluste aufgrund geringer Margen, Provisionen an Vermittler und Boni für Neukunden realisieren. Das Geschäftsmodell der Stromdiscounter könne nur dann langfristig profitabel sein, wenn diese Verluste mit Hilfe von schnellen und drastischen Preiserhöhungen und dem Einbehalten von Neukundenboni kompensiert werden. Laut A.T. Kearney ist dieses Geschäftsmodell riskant und geht zu Lasten der Kundenzufriedenheit. An diesem grundsätzlichen wirtschaftlichen Prinzip hat sich seitdem nichts geändert. In der Literatur ist sogar die Rede, dass der Preiswettbewerb zugenommen hat.

3. Wenn sich Kunden wehren, wird es teuer

Dieses Geschäftsmodell geht somit nur dann auf, wenn die Verbraucher dem Unternehmen langfristig treu bleiben. Denn erst wenn die Verbraucher mehrere Jahre Kunde bleiben, können die Verluste des ersten Jahres in den Folgejahren ausgeglichen werden. Wenn der Anbieter es jedoch übertreibt, z.B. mit drastischen Preiserhöhungen um steigende Bezugspreise für Strom und Gas auszugleichen, dann geht die Rechnung nicht auf.

Es können sogar noch weitere Kosten entstehen, z.B., wenn der Energieversorger nicht nachgibt und Kunde die Schlichtungsstelle einschaltet. Diese ist für den Energieversorger kostenpflichtig. Gegen die Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH (Nachfolgegesellschaft der 365 AG) liefen im Jahre 2013 insgesamt 447 Verfahren der Schlichtungsstelle Energie (9% aller behandelten Fälle).

4. Kein finanzieller Puffer aus Netzeigentum

Ein geringes Insolvenzrisiko liegt vor, wenn der Strom- und Gasanbieter ein direktes Eigentum an regulierter Netzinfrastruktur (insb. Strom und Gas) hat. Aufgrund der Anreizregulierung (AregV) erhalten die Unternehmen eine garantierte Verzinsung i.H.v. ca. 4% auf das Vermögen der Netzinfrastruktur. Diese Einnahmen können als Puffer für mögliche Verluste aus dem Vertriebsgeschäft, z.B. aufgrund steigernder Bezugspreise für Strom und Gas, dienen.

Stromdiscounter wie immergrün und FuxxSparenergie haben jedoch häufig kein Eigentum an Netzinfrastruktur. Daher fehlt ihnen der finanzielle Puffer aus dem netzgeschäft. Auch die Stromdiscounter Teldafax, Flexstrom, Care-Energy und BEV, die zuvor insolvent gegangen sind, hatten kein Eigentum an Netzinfrastruktur.

Die 365 AG (Vorgängergesellschaft der Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft) hatte Ende 2018 ein Eigenkapital i.H.v. 4,755 Mio. €. Bei einem Umsatz i.H.v. 311,356 Mio. € beträgt die Eigenkapitalrendite 1,53%.

Was geschah vor dieser „neuen Eskalationsstufe“?

Hr. Schneidewindt bezeichnet die Kündigung der Stromverträge als „neue Eskalationsstufe“. Im Vorfeld haben sich Kunden über folgende Maßnahmen von immergrün (z.B. auf reclabox) beschwert:

  • Versteckte und starke Preiserhöhungen (>20%), die zum Teil laut betroffener Kunden nicht mitgeteilt wurden
  • Abrechnungen wurden erst verspätet erstellt und/ oder waren fehlerhaft (z.B. wurde ein zu hoch geschätzter Zählerstand bemängelt)
  • Guthaben wurde nicht ausgezahlt
  • Zu hohe Abschlagszahlungen
  • Bonus wurde verweigert (z.B. wenn Strom nicht ausschließlich privat genutzt wird)
  • Versteckte Zusatzkosten (insb. Nichterfüllungsschäden aufgrund Kündigung nach Umzug)

Eine genaue Analyse der kunden-un-freundlichen AGBs, auf dessen Basis immergrün Boni verweigert und versteckte Zusatzkosten begründet, finden Sie hier.

In den letzten Monaten hat immergrün hohe Preiserhöhungen versendet. Einem Kunden wurde die Erhöhung des Arbeitspreises um ganze +86% angekündigt. Ein weiterer betroffener teilte mir mit, dass er am 1.10. eine Preiserhöhung von 25,54 auf 39,70 Cent/kWh erhielt. Begründet wurden die Preiserhöhungen „aufgrund außergewöhnlich stark ansteigender Großhandelspreise an den Energiemärkten“.

Preiserhoehung-immergruen-Belieferung

Derartige Preiserhöhungen sind meiner festen Überzeugung nach unzulässig, selbst wenn diese transparent mitgeteilt werden (siehe Argumentation).

Mich überrascht, dass immergrün anscheinend diese Strategie aufgibt und gleich versucht die Kunden loszuwerden. 

 

VIII. Austausch mit anderen Betroffenen

Ich finde es toll, dass Sie sich in den den Kommentaren so umfangreich austauschen und anderen Betroffenen helfen!

Wer ist alles betroffen und wie reagiert immergrün & Co? Buchen andere Betroffene den Oktober-Abschlag zurück?

Um diese Fragen zu beantworten, habe ich auf dieser Seite habe ich eine Umfrage gestartet: Mit dieser Umfrage finden wir die Hintergründe zu den Ereignissen heraus und wissen, wie immergrün & Co. reagiert. Zudem bekommen Sie einen Eindruck, wie andere Betroffene nun handeln.

Ihr

Dr. Matthias Moeschler

Es werden Fakten und die Meinung des Autors wiedergegeben. Trotz aller Sorgfalt wird jedoch keine Haftung übernommen. Es wird auch keine Rechtsberatung geleistet, weil rechtliche Sachverhalte lediglich allgemein dargestellt werden (RDG §2 III, Satz 5) ⇒ weiterführende Hinweise.

9 Stromanbieter stellen teilweise die Versorgung sein: immergrün, Strogon, Fuxx Sparenergie, Wunderwerk AG, Elektrizitätswerke Düsseldorf, Enstroga, Energie für uns, DeBe, REW

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220 Kommentare zu „9 Stromanbieter stellen teilweise die Versorgung sein: immergrün, Strogon, Fuxx Sparenergie, Wunderwerk AG, Elektrizitätswerke Düsseldorf, Enstroga, Energie für uns, DeBe, REW

  • 20. Oktober 2021 um 18:24
    Permalink

    Nachdem ich die Lastschrift für den Monat Oktober zurückgebucht und nur den Anteil 19/31 überwiesen habe, habe ich 3 Tage später von immergrün Post bekommen:
    ===============================

    Köln, den 20.10.2021
    immergrün! • Postfach: 21 07 69 • D-50532 Köln
    Herr
    Günter…
    Vertragsnummer: 220xxxxxxxxx

    die monatliche Zahlung für Oktober 2021 (Details siehe Rückseite) steht bei uns noch zur Zahlung offen.
    In der Alltagshektik können Zahlungstermine schon einmal untergehen. Gerne nutzen wir diese Gelegenheit, Sie an den
    Ausgleich des offenen Betrages in Höhe von EUR 41,82 bis spätestens zum 27.10.2021 (Zahlungseingang bei uns) zu erinnern.
    Bei Ihrer Überweisung geben Sie als Verwendungszweck bitte unbedingt Ihre Vertragsnummer 220xxxxxxx an.
    Hier noch einmal alle zur ÜBERWEISUNG notwendigen Daten:
    Empfänger: immergrün!
    Kreditinstitut: Aareal Bank AG
    IBAN: DE93550104000463752311
    BIC: AARBDE5WDOM
    Betrag: 41,82 €
    Verwendungszweck: 220xxxxxxx
    Sollten Sie den Betrag bereits überwiesen haben, betrachten Sie diese Erinnerung bitte als gegenstandslos.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr immergrün!-Team
    ================================
    Einfach nur unverschämt! Zudem habe ich festgestellt, dass sich die Bankverbindung geändert hat. Meine 19/31- Zahlung ging an eine ganz andere Bank.

    Ich habe mal sehr ironisch zurück geschrieben, dass in der Alltagshektik und im immergrün-Geschäftschaos Zahlungen untergehen können; so vermisse ich immer noch die Bonuszahlung in Höhe von 30€, welche spätestens 6 Wochen nach Lieferbeginn (war der 01.01.2021) auf meinem Konto gebucht werden musste 😉

    Das ist so ein rotzfrecher Verein, um es mal höflich auszudrücken! Jetzt lernen die mich mal von meiner rostigen Seite kennen!!

    PS: Ich bekomme noch jetzt nach Lieferende 19.10.2021 genau 212,30€ von denen, Bonus mal anteilig dazu gerechnet.

    Antworten
  • 20. Oktober 2021 um 15:40
    Permalink

    Hallo,
    auch ich habe am 07.10.21 von Immergrün die Mitteilung bekommen, dass man mich nur noch bis zum 19.10.2021 mit Strom beliefern wird. Ich habe per Email Einspruch erhoben und bis heute keine Rückmeldung bekommen.
    Ich habe einen Tag später im Kundenbereich umgestellt von Lastschrift auf Überweisung und den Abschlag für Oktober durch meine Bank zurückholen lassen. Gleichzeitig habe ich anteilig einen Betrag für die 19 Tage der Belieferung im Oktober überwiesen. Am 14. Oktober habe ich von Immergrün die Mitteilung erhalten, dass die Lastschrift nicht eingelöst wurde und heute kam die erste Mahnung, in der ich aufgefordert werde bis zum 27.10.21 den ausstehenden Betrag zu überweisen.
    Mein zukünftiger Stromlieferant, der mich zum 27.12.21 aufnehmen wollte, hat mir schriftlich mitgeteilt, dass er mich schon vorab Anfang November beliefern wird. Somit rutsche ich nur für 2 Wochen in die Grundversorgung. Das Schreiben von Immergrün und dem Neukundenbonus usw. habe ich auch erhalten, wie alle anderen hier auch!
    Aber was mache ich nun mit der Mahnung? Ein kurzer Anruf bei Immergrün ergab, dass das System die Sache an eine Inkassofirma weitergeben wird.
    Also doch bezahlen und hoffen, dass Immergrün nicht insolvent geht oder „es darauf ankommen lassen“? Auf was auch immer! Bitte um eure Meinung!

    Antworten
  • 20. Oktober 2021 um 09:32
    Permalink

    Bei mir hat der Wechsel zum neuen Stromanbieter Stadtwerke München reibungslos funktioniert:
    Ursprünglich war der Wechsel zum 1.1.2022 vorgesehen und ich habe eigentlich nur nachgefragt, ob man den Termin evtl. vorverlegen könnte. Die haben nicht lange gefackelt und gestern bekam ich eine Mail über ein neues Vertragskonto: der Vertrags wurde auf dem 20.10.2021 zu unveränderten Konditionen vorverlegt. Allerdings sind diese Konditionen schlechter als beim alten Vertrag mit Immergrün: die kwh ist ca. 4,5 ct teurer – Strom ist halt teurer geworden.
    Ich gehe davon aus, dass mir Immergrün dies nicht ersetzen wird – sie haben ja nur von Ersatz bei Grundversorgung gesprochen. Mal sehen, ob und wieviel Neukundenbonus sie ersetzen.
    Riecht aber stark nach Fall für Anwalt (Rechtsschutzversicherung).

    Antworten
    • 20. Oktober 2021 um 18:39
      Permalink

      Ich lasse es selbstverständlich darauf ankommen (siehe meine Antwort auf das immergrün-Schreiben). Da widerrechtlich die Belieferung am 19.10. beendet wurde, werde ich ganz klar auch meine Bezahlung am 19.10. beenden, da ich natürlich auch nur 19/31 Strom im Oktober verbraucht habe.

      Ich habe auch festgestellt, dass immergrün die Bankverbindung geändert hat, meine 19/31-Zahlung ging an eine ganz andere Bank als jetzt der geforderte Rest hingehen soll.

      Ich warte zudem schon seit 8 Monaten auf den „Sofortbonus“, habe ich jetzt auch mit Fristsetzung eingefordert. Immergrün schuldet mir noch ca. 212€, sie sollen sich jetzt mit der Schlussrechnung beeilen, dann können die ja negative Saldi (Rest vom Oktober) mit der Überzahlung verrechnen.

      Ich sehe einer Mahnung ganz cool entgegen…

      Antworten
  • 20. Oktober 2021 um 09:13
    Permalink

    Hallo! Ich bin ebenfalls betroffen, aber immergrün hat meinem Grundversorger nur die Kündigung des Gasvertrags mitgeteilt. Dort bin ich daher seit heute in der Grundversorgung. Die Kündigung des Stromvertrags wurde meinem Grundversorger nicht mitgeteilt. Wie gehe ich denn jetzt damit um? Muss ich da aktiv werden?

    Antworten
  • 20. Oktober 2021 um 08:13
    Permalink

    Aktuell bin ich noch positiv überrascht. Gestern Abend 21 Uhr den Zählerstand bei immergrün im Kundenportal eingegeben, eben gerade bei meinem Netzbetreiber Bescheid gesagt – aber die kannten den Zählerstand schon, da immergrün ihn schon übermittelt hatte (und auch alles richtig). Nun bin ich gespannt wie lange es dauert bis die Schlussrechnung fertig ist und wie lange es dann dauert bis das Guthaben zurücküberwiesen ist…

    Antworten
  • 18. Oktober 2021 um 10:14
    Permalink

    Als betroffener Kunde wollte ich heute 18.10.21 meinen Zählerstand (Strom) an immergrün melden. Das Kundenportal von immergrün ist aber nicht(mehr?) erreichbar: HTTP Error 503.
    Habe parallel dazu aber den Zählerstand meinem Netzbetreiber (avacon) gemeldet, was auch funktioniert hat. Hier war das Ablesedatum allerdings schon fest auf den 19.10.21 festgelegt und nicht änderbar. Neuer Vertag bei EON ist ab 01.11. bestätigt.
    Bin gespannt wie das jetzt weitergeht.

    Antworten
    • 18. Oktober 2021 um 10:30
      Permalink

      Kann ich bestätigen: auch hier ist das Kundenportal von immergrün nicht erreichbar. Ich werde morgen spät am Abend ein Foto vom Zählerstand machen und immergrün (per Email) und meinem Netzbetreiber (im Webportal) melden. Mein neuer Stromversorger (der ja erst ab dem 01.01.2022 versorgen sollte) hat sich leider bis heute noch nicht mit definitiver Antwort gemeldet was nun passiert. In der Tat: es bleibt spannend. Und die Welt geht nicht unter wenn man in der Grundversorgung ist 😉

      Antworten
      • 18. Oktober 2021 um 11:14
        Permalink

        EDIT:
        Geht wieder. war wohl „nur“ überlastet 😉

        Antworten
  • 16. Oktober 2021 um 12:52
    Permalink

    Moin,

    bin zwar nicht betroffen, aber ich halte die Begründung mit dem 313BGB nicht für tragfähig. Den Fehler, langfristige Verträge (fast) ausschließlich mit kurzfristigen Spotmarkt-Einkäufen zu bedienen, haben die Unternehmen selbst und in eigener Verantwortung begangen!

    Antworten
    • 16. Oktober 2021 um 15:25
      Permalink

      …das ist etwas, worüber sich vortrefflich streiten ließe: vor Gericht. Ich denke auch, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist um klare Regeln für die Zukunft zu schaffen und ich denke auch, dass das jetzt passieren wird. Irgendjemand irgendwo wird entweder alleine oder mit einem Verbraucherverband dahinter klagen, und dann wird die Sache ganz nach oben gehen um Rechtssicherheit zu bekommen.

      Antworten
  • 16. Oktober 2021 um 09:03
    Permalink

    Mir wurde von immergrün zum 19.10. meine Stromlieferung gekündigt. Ich habe schon einen neuen Stromvertrag gehabt, allerdings mit Vertragsbeginn 01.01.2022. Mein neuer Anbieter Yello hat meine Email mit der Bitte um Vorziehen noch nicht beantwortet (aber mir immerhin mitgeteilt dass die Bearbeitung dauert). Ich hatte den Vertrag über Check24 gemacht. Ich habe eben mit Yello telefoniert. Dort kannte man die Problematik. Ein direkter Wechsel über Yello wäre deswegen nicht möglich, weil Check24 als Makler „dazwischensitzt“. Ich solle einfach bei Check24 einen neuen Vertrag auslösen, der würde dann bei Yello als Dublette eingehen und dann würde man sich von Yello bei mir melden welcher Vertrag denn nun gelten soll. Klingt logisch – geht leider nicht. Yello ist bei Check24 nicht mehr vertreten. Aber auf dem Portal von Yello kann ich nach wie vor Verträge abschließen. Geringfügig schlechtere Konditionen als die die ich jetzt habe. Aber wirklich SEHR GERINGFÜGIG (unter 2€/Monat). Also nochmal bei Yello angerufen. Dort war man überrascht dass Yello nicht mehr bei Check24 aufgeführt wird. Der Telefonservice hat bei mir jetzt einen Haken gesetzt dass sich jemand vom Vertrieb bei mir meldet (heute noch) und man versucht meiner Bitte nachzukommen, ohne den Vertrag zwischen Check24 und Yello zu verletzen. Das Ganze klingt für mich logisch und die neuen Anbieter sind ja von diesem Paukenschlag genauso kalt getroffen worden wie wir Kunden. Ich werde weiter berichten.

    Antworten
      • 16. Oktober 2021 um 11:02
        Permalink

        Auf Verivox finde ich Yello auch noch. Das hilft aber in diesem Fall nicht, weil ich den Vertrag über Check24 gemacht habe und daher dieser Makler dazwischensitzt. Leider kann ich nicht beurteilen wer da wem gekündigt hat bzw. wer entschieden hat dass dort keine Zusammenarbeit mehr besteht – und ob auch da nervöse Zuckungen des Marktes der Auslöser waren.

        Antworten
        • 19. Oktober 2021 um 10:46
          Permalink

          Heute hat mein neuer Anbieter Yello bei mir zurückgerufen – und ich denke die Problematik ist nicht nur bei Yello so.

          Wenn man seinen neuen Vertrag nicht beim Anbieter direkt sondern über ein Portal (Verivox, Check24) geschlossen hat ist es *nicht* möglich, den Vertrag beim Anbieter selbst nachträglich zu ändern. Das geht nur auf zwei Weisen:
          1) Man schließt über das Portal einen neuen Vertrag ab, der dann mit dem alten kollidiert. Da er einen früheren Start hat löst er automatisch den älteren Vertrag ab – dieser ist dann nichtig.
          2) kann man nicht mehr über das Portal abschließen (wie bei mir) dann schließt man auf der Webseite des Anbieters selbst einen neuen Vertrag ab und setzt ein „ich habe selbst gekündigt“ und „Kündigungstermin 19.10.2021“. Dann löst dieser Vertrag ebenfalls den älteren ab – auch wenn der über ein Portal geschlossen wurde. Die par Tage Überschneidung (weil die Bearbeitung ja auch etwas dauert) stören nicht – man fällt nicht zurück in die Grundversorgung. Der Beginn wird vom Anbieter und vom Netzbetreiber rückwirkend ab dem 19.10. gesetzt.

          Bei mir war das unproblematisch, da sich die Konditionen nur geringfügig voneinander unterscheiden. Ich kann nur jedem raten der ein Vorziehen will es genauso zu machen. Es klingt logisch und geht auch heute (oder morgen) noch. Die Mühe das so haarklein den Kunden zu verklickern macht sich nicht jeder – deswegen antworten viele gar nicht erst auf die Bitte des Vorziehens (oder es dauert und man muss nachfragen wie bei mir) – oder es wird einfach abgelehnt (ist eben einfacher).

          Antworten
  • 15. Oktober 2021 um 22:16
    Permalink

    Guten Tag,
    ich habe einen Gas Liefervertrag bei FUXX-Sparenergie „gehabt“. Vertragsende war ursprgl. der 22.01.2022.
    Die Ankündigungsmail für die Beendigung der Lieferung kam am 08.10.2021. Darin wurde das Ende der Belieferung für den 20.10.2021 angekündigt.

    Interessant ist, daß ich heute am 15.10. einen Brief meines Grundversorgers erhalten habe (Datiert auf den 13.10.), in dem steht Zitat: „… Für Ihre Lieferstelle liegt aktuell keine Anmeldung eines anderen Energielieferanten vor. Dies teilte uns der örtliche Netzbetreiber … mit“

    D.h. das bereits weit vor dem angekündigten Ende der Belieferung die Versorgung vollständig eingestellt wurde.

    Ich hatte mich zeitnah mit der Email von FUXX um einen früheren Vertragsbeginn zum 20.10. beim meinem neuen Versorger gekümmert, was auch erfolgreich war. Daß ich nun aber schon mind. seit dem 13.10. eventuell sogar deutlich früher in die Grundversorgung „zurückgefallen“ bin, daß ist schon hart …

    Antworten
    • 16. Oktober 2021 um 08:17
      Permalink

      D.h. das bereits weit vor dem angekündigten Ende der Belieferung die Versorgung vollständig eingestellt wurde.

      Das ist Quatsch. Basierend auf einer unglücklichen Formulieren des Grundversorgers.

      Antworten
  • 15. Oktober 2021 um 07:31
    Permalink

    Hallo,
    bin bei immergrün und habe ebenfalls Email für Einstellung erhalten. Widerruf zugeschickt. Nun bekomme ich heute diese Mail.

    Sehr geehrter …,

    wir sorgen auch nach der Versorgungseinstellung dafür, dass für Sie keine Nachteile entstehen.

    Finanzielle Mehrbelastungen durch eine kurzzeitige Belieferung in der Grundversorgung werden von uns ausgeglichen, sofern Sie die entsprechenden Belege vorlegen.

    Für etwaige Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr immergrün! Team

    Interessant ist ja das der Satz mit dem Neukundenbonus wird anteilig bezahlt bei mir komplett fehlt. Habe aber auch die 15%.

    Bin ja mal gespannt was da raus kommt.

    Antworten
    • 15. Oktober 2021 um 07:59
      Permalink

      Vielen Dank.
      Ähnlich lautende E-Mails habe ich auch von idealenergie und Wunderwerk AG vorliegen. Die Mehrkosten aus der kurzeitigen Grundversorgung sind sehr überschaubar. Die weitaus höheren Mehrkosten dürften für die meisten betroffenen Kunden der teurere Neuvertrag sein, da die Preise in den letzten Wochen stark angestiegen sind.
      @ Bonus: Bei den mir vorliegenden Schreiben hat immergrün als einziges Unternehmen NICHT erklärt, dass dieser anteilig gewährt wird. Auch nicht in diesem (Standard-)Schreiben.

      Antworten
      • 15. Oktober 2021 um 09:02
        Permalink

        Ah ok.
        Hier in den Kommentaren hier hatte ich jetzt ein paar mal immergrün Email mit diesem Satz gelesen.

        Antworten
        • 15. Oktober 2021 um 10:15
          Permalink

          Heute habe ich auch von Immergrün ne Mail erhalten:

          Sehr geehrter Herr XXX,

          wir sorgen auch nach der Versorgungseinstellung dafür, dass für Sie keine Nachteile entstehen.

          Finanzielle Mehrbelastungen durch eine kurzzeitige Belieferung in der Grundversorgung werden von uns ausgeglichen, sofern Sie die entsprechenden Belege vorlegen.

          Bonuskunden erhalten ihren Neukundenbonus anteilig.

          Für etwaige Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns.

          Mit freundlichen Grüßen

          Ihr immergrün! Team

          Antworten
          • 16. Oktober 2021 um 09:38
            Permalink

            Ein paar Stunden später bekam ich jetzt nochmal eine Mail.

            Sehr geehrter …,

            wir sorgen auch nach der Versorgungseinstellung dafür, dass für Sie keine Nachteile entstehen.

            Bonuskunden erhalten ihren Neukundenbonus anteilig.

            Für etwaige Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns.

            Mit freundlichen Grüßen

            Ihr immergrün! Team

            Komisch das ich zwei Emails mit fast gleichem Inhalt bekomme. Eine redet vom Neukundenbonus die andere nicht

          • 16. Oktober 2021 um 10:37
            Permalink

            Vielen Dank für die Info! Das ist wichtig zu wissen für alle immergrün-Kunden. Könnten Sie oder jemand anderes mir die Original-E-Mail bitte an moeschler@verbraucherhilfe-stromanbieter zusenden? Ich würde diese dann anonymisiert online stellen.
            Vielen Dank!

  • 14. Oktober 2021 um 12:48
    Permalink

    nullWas tun andere Betroffene?
    – Versenden andere Betroffene auch den Widerruf?
    – Lassen andere Betroffene auch den Oktober-Abschlag zurück buchen?
    Bitte nehmen auch Sie an der Umfrage teil. Vielen Dank!

    Antworten
    • 14. Oktober 2021 um 19:21
      Permalink

      – Widerruf versendet (Email + Einwurfeinschreiben)
      – Oktober zurückgebucht (mit der Bitte um Kontoangabe, wohin der 19/31-Anteil überwiesen werden
      soll, da Kundenkonto gesperrt bzw. nicht mehr aufrufbar)
      – 30€ Sofortbonus (fällig seit ca. 8 Monaten) angemahnt

      Antworten
  • 14. Oktober 2021 um 11:28
    Permalink

    „energie für uns – new Sales GmbH
    Schreiben vom 06.10.21 Gasübertragung zum 01.10.21 wegen Einstellung der Gasversorgung bei Gas in
    „mit Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir die Energielieferung mit Ihnen außerordentlich kündigen. Aufgrund nicht vorhersehbarer Preisentwicklung am Energiemarkt können wir die zwischen Ihnen und der „Gas in“ vereinbarten Endkundenpreise nicht halten. Mit solch einer rasanten und nie zuvor dagewesenen Entwicklung konnte mann nicht rechnen. Wir sehen uns daher berechtigt, die Rechte des § 313 BGB geltend zu machen. Ihre Belieferung wird zum 13.10.2021 eingestellt.
    Wir können Ihnen eine weitere Belieferung anbieten, mit einem Aufschlag von 6,00 Cent / kWh zzgl. Umsatzsteuer auf Ihren bestehenden Arbeitspreis. Wenn Sie dieses wünschen“

    Antworten
  • 14. Oktober 2021 um 09:06
    Permalink

    Hallo Herr Moeschler.
    Ich habe am 13.10.21 um 17:09 die unten stehende Email von Immergrün erhalten:
    Es klingt zu schön um wahr zu sein.


    Vertragsnummer: xxx

    Sehr geehrter Herr xxx,

    wir sorgen auch nach der Versorgungseinstellung dafür, dass für Sie keine Nachteile entstehen.

    Finanzielle Mehrbelastungen durch eine kurzzeitige Belieferung in der Grundversorgung werden von uns ausgeglichen, sofern Sie die entsprechenden Belege vorlegen.

    Bonuskunden erhalten ihren Neukundenbonus anteilig.

    Für etwaige Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr immergrün! Team

    Antworten
  • 14. Oktober 2021 um 03:49
    Permalink

    Eine kurze Frage, ich rutsch ab 19.10. in die Grundversorgung .
    Muss ich die Grundversorgung dann selbstständig kündigen?
    Meine neuen Verträge beginnen am 01.01.2022.

    Vielen Dank!

    Antworten
  • 13. Oktober 2021 um 22:48
    Permalink

    energie für uns – new Sales GmbH
    Schreiben vom 06.10.21 Gasübertragung zum 01.10.21 wegen Einstellung der Gasversorgung bei Gas in
    „mit Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir die Energielieferung mit Ihnen außerordentlich kündigen. Aufgrund nicht vorhersehbarer Preisentwicklung am Energiemarkt können wir die zwischen Ihnen und der „Gas in“ vereinbarten Endkundenpreise nicht halten. Mit solch einer rasanten und nie zuvor dagewesenen Entwicklung konnte mann nicht rechnen. Wir sehen uns daher berechtigt, die Rechte des § 313 BGB geltend zu machen. Ihre Belieferung wird zum 13.10.2021 eingestellt.
    Wir können Ihnen eine weitere Belieferung anbieten, mit einem Aufschlag von 6,00 Cent / kWh zzgl. Umsatzsteuer auf Ihren bestehenden Arbeitspreis. Wenn Sie dieses wünschen, ……..

    Für mich zählt die „energie für uns – new Sales GmbH somit auch zu den schwarzen Schafen, Erhöhung über 100% Ap war bei 5,612 ct/kWh. Zudem habe ich das Schreiben des Grundversorgers zur Zählerstandübermittlung am 13.10.21 noch vor der Kündigung bekommen.

    Antworten
    • 13. Oktober 2021 um 23:12
      Permalink

      Sorry, aber was erwarten Sie? „Schwarzes Schaf“ – wenigstens begründet er es transparenter als die anderen. Lieber Insolvenz riskieren? Mal davon abgesehen sind wir doch alle nicht ganz unschuldig an der momentanen Krise.

      Antworten
      • 14. Oktober 2021 um 12:46
        Permalink

        und das wusste „energie für uns“ im September, als sie von „Gas in“ weiss nicht wie viele Verträge zu gleichen Konditionen bzgl. Preis und Laufzeit zum 01.10.21 übernommen haben, noch nicht?
        Um dann am 06.10.21 die außerordentliche Kündigung zum 13.10.21 zu verfassen. Man hat noch nicht mal die Chance sich in 4-5 Tagen einen neuen Gasversorger zu suchen ohne in die Grundversorgung zu rutschen.

        Antworten
        • 14. Oktober 2021 um 13:32
          Permalink

          Selbst bei 6 Cent Preisunterschied zur Grundversorgung würde bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 2500 kWh in 7 Tagen nur ca. 3 € mehr anfallen. Ich empfinde das als Jammern auf hohem Niveau, da wir uns dabei wohl nicht fragen, wie es zu dieser Energiekrise kommen konnte!
          – Nachhaltigkeit in eigenen Leben gibt es nicht
          – Eigener Konsum steht immer an erster Stelle
          – Bloß kein Verzicht oder kleinere Einschränkungen
          – Alles muss billig, aber am besten mit höchster Qualität sein
          – Die Firmem sind immer die geldgeilen und die Angestellten arbeiten da wahrscheinlich pro bono

          Wacht mal auf!

          Antworten
  • 13. Oktober 2021 um 18:54
    Permalink

    Guten Abend in die Runde,

    konnte schon jemand speziell bei Vattenfall die Belieferung vorziehen,
    ohne dass aber sich Grund-und Arbeitspreis verschlechtern?
    Gibt es da Möglichkeiten? Würde sonst bis 31.12.2021 in der Grundversorgung hängen. Und die Dame bei immergrün meinte ne das ist zu lang. Soviele Tage bezahlen wir die Mehrkosten nicht. Hab Sie dann noch mal freundlich dran errinnert, dass Sie den Vertrag ja aufgekündigt hätten.

    Antworten
    • 13. Oktober 2021 um 20:41
      Permalink

      Bin auch bei Vattenfall. Kein Vorzug meines Vertrages ist mit vereinbarten Konditionen möglich. Ich muss einen neuen Vertrag mit sehr schlechten Boni abschließen und dadurch wird mein Vertrag ab dem 1.1.21 ungültig. Das habe ich sein lassen. Für mich ist günstiger in die Grundversorgung zu rutschen. Das ist auch bei Vattenfall. Ich muss lediglich die Grundversorgung nicht vergessen zu kündigen.

      Antworten
      • 13. Oktober 2021 um 20:43
        Permalink

        Korrektur: ich meinte mein Vertrag ab dem 1.1.22.

        Antworten
  • 13. Oktober 2021 um 13:58
    Permalink

    Folgende Email habe ich gerade an den Kundenservice versendet:
    ==========================================

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    da ich bis jetzt von Ihnen weder eine Antwort auf meine Mails noch auf mein Einschreiben bekommen habe, das Kundenportal auch nicht mehr erreichbar ist und Sie meinen bis zum 31.12.2021 24:00 Uhr  laufenden Vertrag offenbar widerrechtlich gekündigt haben, werde ich nun die letzte Lastschrift für den Oktober, in dem die Belieferung offenbar beendet wird, zurück buchen lassen.

    Selbstverständlich werde ich den entsprechenden Anteil für den Monat Oktober (19/31) überweisen. Bitte teilen Sie mir dazu umgehend Ihre Bankverbindung mit, damit ich diese Überweisung veranlassen kann, Ihre Bankverbindung liegt mir bis jetzt nicht vor!

    Sollte ich von Ihnen keine entsprechende Bankverbindung für die anteilige Überweisung erhalten, gehe ich davon aus, dass Sie die Lastschrift für den Monat Oktober mit meinem angesammelten Guthaben und den dazugehörigen Boni nach Vertragsende verrechnen werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    xxx xxx

    Antworten
  • 13. Oktober 2021 um 13:45
    Permalink

    … und jetzt ist auch das Kundenportal von immergrün nicht mehr erreichbar.

    Ich habe jetzt die Oktoberlastschrift zurückbuchen lassen und werde dann, sobald das Geld auf meinem Konto ist, 19/31 direkt überweisen.

    Antworten
  • 13. Oktober 2021 um 13:17
    Permalink

    Und ich habe, wie heute morgen schon berichtet, von immergrün nach wie vor keine E-Mail erhalten bezüglich eines Ausgleichs von finanziellen Mehrbelastungen durch eine kurzzeitige Belieferung in der Grundversorgung und des anteiligen Neukundenbonus.

    Es sieht so aus, als ob diese E-Mail nicht alle Kunden bekommen haben

    Antworten
  • 13. Oktober 2021 um 13:00
    Permalink

    Mich würde interessieren, was Du auf dem Portal, wo Du den neuen Vertrag abgeschlossen hast, für Konditionen heute angezeigt bekommst wenn Du mit den gleichen Eckdaten suchst. Ich habe das bei mir auch getan und bekomme exakt die gleichen Zahlen angezeigt wie die, die ich erhalten habe, als ich vor 4 Wochen den neuen Vertrag abgeschlossen habe. Ich habe von meinem neuen Anbieter noch keine Antwort auf das Vorziehen bekommen.

    Antworten
  • 13. Oktober 2021 um 12:44
    Permalink

    Hallo, „Einstellung der Gaslieferung..zum 20.10“ von Strogon per Mail erhalten. Zum Glück hatte ich schon zum 1.11 zu vattenfall (?!) gewechselt. Vattenfall heute kontaktiert…kein Vorziehen möglich, wäre neuer Vertrag und es wurde mir abgeraten, da jetzige Bedingungen wesentlich schlechter. Jetzt muss ich kontrollieren ob ich den die Bonus_e erhalten habe. Nach Vertragsabschluss will ich mir eigentlich keine Gedanken mehr machen…

    Antworten
    • 13. Oktober 2021 um 12:58
      Permalink

      Die 10 Tage in der Grundversorgung dürften kaum Zusatzkosten verursachen. immergrün hat sogar mitgeteilt, dass es diese Mehrkosten erstatten würde. Da Strogon und immergrün einen gemeinsamen Kundenservice haben, können Sie dies gerne versuchen. Musterschreiben werde ich auf dieser Seite bald einstellen (voraussichtlich am kommenden Wochenende).

      Antworten
  • 13. Oktober 2021 um 08:43
    Permalink

    Irgendwie schräg. Wenn immergrün die Nachteile durch eine Belieferung in der Grundversorgung ausgleicht anstatt einfach die eigene Versorgung weiterzuführen dann bedeutet das für mich dass für sie die erste Lösung billiger ist als die zweite. Wie kann man das wirtschaftlich verstehen bzw. erklären? Auch dass Verträge (wie meiner) der preislich fast die Grundversorgung erreicht hat gekündigt wurde macht nur Sinn, wenn selbst das nicht mehr geboten werden konnte. Ob immergrün & Co. noch am Markt sind, wenn nach dem Kündigungstermin (bei mir der 19.10.) sechs Wochen vergangen sind (sie also die Schlussabrechnung erstellt haben müssen) und dann weitere 14 Tage (in denen dann das Guthaben zurücküberwiesen sein sollte)? Wenn offenbar selbst die Grundversorgung nicht angeboten werden kann: woher stammt dann das Geld mit dem die ganzen Boni und Kundenguthaben zurückgezahlt werden? Oder geht es hier bei allen Handlungen der Anbieter gar nicht um Geld, sondern um Zeit? Hmmmmmm…….

    Und warum bietet ein anderes Unternehmen, zu dem man nun früher wechseln will, in dem Fall schlechtere Konditionen an – wenn doch die Preise auf dem Markt eher steigen als fallen? Hier kann der Grund doch eigentlich nur sein dass man den Vertrag eigentlich gar nicht mehr möchte und den Kunden „vergraulen“ möchte!? Ich bin gespannt was mein neuer Anbieter schreibt wegen des Vorziehens des Vertragsbeginnes (vom 01.01.2022 auf den 20.10.2021). Die Antwort erwarte ich in den nächsten Tagen.

    Antworten
    • 13. Oktober 2021 um 13:03
      Permalink

      Wenn Sie sich einen anderen Anbieter suchen, dann sind die höheren Kosten aus der Grundversorgung überschaubar. immergrün bittet dies zu erstatten.
      immergrün bietet jedoch nicht an, die wohl höheren Kosten zu erstatten, wenn Ihr zukünftiger Tarif teurer ist als der jetzige bei immergrün.
      Das wäre meine Erklärung.

      Antworten
    • 13. Oktober 2021 um 14:39
      Permalink

      Hat wohl was mit dem Stromeinkauf zutun. Vielleicht hat der Lieferant einfach teurer eingelauft als der Grundversorger? Weiß auch nicht so genau, wie das mit der Börse funktioniert, aber selbst Unternehmen wie Eon haben ja probleme mit den aktuellen Preisen beim Stromeinkauf

      Antworten
  • 13. Oktober 2021 um 08:30
    Permalink

    Moin zusammen,
    ich habe von immergrün noch keine E-Mail erhalten bezüglich eines Ausgleichs von finanziellen Mehrbelastungen durch eine kurzzeitige Belieferung in der Grundversorgung und des anteiligen Neukundenbonus.
    Widerruf ist letzte Woche bereits als E-Mail und Einschreiben an immergrün gegangen.
    Werden nur einzelne Kunden angeschrieben?
    Gruß, Dennis

    Antworten
  • 12. Oktober 2021 um 23:05
    Permalink

    null
    Wurde jemand von Deutsche Energiepool direkt angeschrieben? wenn ja, dann senden Sie mir bitte das Schreiben zu. ich möchte es gerne anonym auf die Internetseite zu den anderen Anschreiben stellen.

    Antworten
  • 12. Oktober 2021 um 22:09
    Permalink

    Das sollten Sie wissen [Kontakt #25278593]
    Von kontakt@kundenservice-energie.de
    An XXX
    Vertragsnummer: XXX
    Sehr geehrteXXXX XXX
    wir sorgen auch nach der Versorgungseinstellung dafür, dass für Sie keine Nachteile entstehen.
    Finanzielle Mehrbelastungen durch eine kurzzeitige Belieferung in der Grundversorgung werden von
    uns ausgeglichen, sofern Sie die entsprechenden Belege vorlegen.
    Bonuskunden erhalten ihren Neukundenbonus anteilig.
    Für etwaige Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr immergrün! Team

    Grad neue E-Mail bekommen. Auf meinen Widerspruch noch keine Antwort, dafür diese Mail.

    Mein neuer Anbieter würde den Lieferbeginn vorziehen, aber mit deutlich schlechterem Preis. Ursprünglich 1.1.22 Lieferbeginn. Werde dann den Vertrag auch so belassen, und schauen ob immergrün wirklich die Differenz in der Grundversorgung bezahlt plus Boni. Angemahnt habe ich es ja.

    wie würdet ihr euch verhalten oder wie wertet ihr diese neue Mail. Also mein Bauchgefühl sagt mir irgendwie, dass am Ende des Jahres dann der Insolvenzantrag kommt. Aber wer weiß das schon

    Antworten
    • 13. Oktober 2021 um 08:25
      Permalink

      Hey cool, nun zeigen Sie sich doch kulant und zahlen wohl doch den Neukundenbonus aus? Ich kann nur hoffen!

      Antworten
  • 12. Oktober 2021 um 21:48
    Permalink

    Neue E-Mail heute 21:25 Uhr

    Das sollten Sie wissen [Kontakt #25278593]

    Von kontakt@kundenservice-energie.de
    An xxx
    Vertragsnummer: xxxxxxxxxxxxxxxxx
    Sehr geehrte Frau xxxx,
    wir sorgen auch nach der Versorgungseinstellung dafür, dass für Sie keine Nachteile entstehen.
    Finanzielle Mehrbelastungen durch eine kurzzeitige Belieferung in der Grundversorgung werden von
    uns ausgeglichen, sofern Sie die entsprechenden Belege vorlegen.
    Bonuskunden erhalten ihren Neukundenbonus anteilig.
    Für etwaige Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr immergrün! Team
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    12.10.2021 15:33
    Mein neuer Anbieter würde Belieferung vorziehen, aber natürlich mit jetzt schlechteren Preisen. Werde dann wohl erst mal warten und die Grundversorgung nehmen bis Jahresende. Es darf aber bezweifelt werden das immergrün da wirklich noch was bezahlt, in Bezug Insolvenz usw.

    Wie würdet ihr weiter verfahren?

    Antworten
  • 12. Oktober 2021 um 21:29
    Permalink

    https://www.deutsche-energiepool.de/

    Kündigung von Erdgaslieferverträgen

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    viele unserer Kunden haben in den vergangenen Tagen eine Kündigung ihres Erdgas-Liefervertrages von uns erhalten. Hierzu möchten wir hiermit Stellung nehmen.

    Antworten
  • 12. Oktober 2021 um 21:15
    Permalink

    Panik: sicher nicht. Aber Vertragskündigungen widersprechen (in der Hoffnung dass „alles gut wird“)? Ich weiß nicht…. Ich denke wir stehen am Beginn einer heftigen Umsortierung am Energiemarkt. Die Devise „retten was zu retten ist“ muss hier mich falsch sein. Ich befürchte zwar dass weitere Anbieter der Otima AG folgen werden – aber niemand weiß wann. Ich tendiere dazu eventuelle Kündigungen zu akzeptieren und zu retten was zu retten ist – solange noch kein Insolvenzverfahren eröffnet ist.

    Auch denke ich dass eine Klage gegen die Kündigung wenig hilfreich ist. Was mir eher vorschwebt ist ein Ruf an die Politik: „Es gibt für Unternehmen die Möglichkeit eines Eigentumvorbehalts (für die angebotene Ware). Es muss auch ein Eigentumsvorbehalt für Kunden bestehen. Überzahlte Vorauszahlungen dürfen nicht in die Insolvenzmasse fallen sondern müssen vor der Vereinnahmung in dieselbe zunächst den Kunden zurückerstattet werden, da sie eigentlich noch nicht im Besitz der Gesellschaft waren – sie waren nur in der Verfügungsgewalt der Gesellschaft.“ Das sollten wir anstreben. Und bei dem Erdrutsch der (denke ich) vor uns liegt sollte man ernsthaft darüber nachdenken.

    Antworten
    • 12. Oktober 2021 um 21:17
      Permalink

      mich = nicht (danke liebe Rechtschreibkorrektur)

      Antworten
  • 12. Oktober 2021 um 18:11
    Permalink

    Hallo, danke.
    Wie ist die Fuxx Sparenerige GmbH per Fax zu erreichen?
    FAX (030267 11941410)
    Ist die Nummer 2021 nocht gültig?
    Woher stammt die komische Nummer?

    MfG
    cl

    Antworten
    • 12. Oktober 2021 um 19:39
      Permalink

      Vielen Dank für den Hinweis! Ich kann nicht ausschließen, dass die Nummer nicht mehr funktioniert. Bei immergrün & Co. sind die Fax-Nrn. auch nicht zu finden. ich habe im Internet auch diese Nummer gefunden: 040 65849099. Vor diesem Hintergrund vermerke ich jetzt, dass die Nr. falsch sein könnte.

      Antworten
  • 12. Oktober 2021 um 15:05
    Permalink

    Hallo,
    ich habe tatsächlich auch so eine Mitteilung erhalten…
    ****
    heute kommen wir mit einer unerfreulichen Nachricht auf Sie zu. Wir halten es für wichtig, dies gleich voranzustellen, damit Sie rechtzeitig über Ihre weiteren Möglichkeiten informiert sind.

    Wir möchten Sie hiermit informieren, dass wir mit Wirkung zum 19.10.2021, 24.00 Uhr, in Ihrem Gebiet die Versorgung mit Gas einstellen werden. Dies bedeutet im Ergebnis, dass wir Sie auch nicht mehr in dem von Ihnen gewählten Tarif Gas 24 IG versorgen können.

    Sie haben nun die Möglichkeit, vor Ablauf des oben genannten Datums zu einem anderen Versorger zu wechseln. Wir empfehlen hier eine Auswahl über die bekannten Preisvergleichsportale zu treffen. Der neue Versorger wird sich dann mit Ihrem Wechselwunsch zum nächstmöglichen Zeitpunkt an uns wenden. In dieser Situation werden wir natürlich kurzfristig Ihrem Wechsel entsprechen können.

    Sofern Sie sich nicht entscheiden, zu einem anderen Versorger zu wechseln und uns hierüber zu informieren, werden Sie mit Ablauf der Versorgung durch uns von dem örtlichen Grundversorger unterbrechungsfrei mit Gas versorgt. Sie erhalten dann Nachricht von diesem.

    Die Regeln des Energiemarktes sehen vor, dass Sie jederzeit kurzfristig dann zu einem anderen Versorger wechseln können, da es sich dann um einen Wechsel aus der Grundversorgung handelt.

    Selbstverständlich erhalten Sie nach Ihrem Wechsel von uns eine Schlussabrechnung. Sofern möglich möchten wir Sie bitten, zum 19. Oktober 2021 eine Ablesung Ihres Gaszählers vorzunehmen, um eine reibungslose Abrechnung zu ermöglichen. Teilen Sie Ihren Zählerstand bitte Ihrem Netzbetreiber TWS Netz GmbH und uns formlos per Mail an service@immergruen-energie.de per Telefon unter 0221 985 999 85 oder über den Kundenbereich auf unserer Internetseite https://kundenportal.immergruen-energie.de mit.

    Wir bedauern es sehr, dass wir keine positiveren Nachrichten für Sie haben und sind gleich falls aber sehr zuversichtlich, dass Sie in diesen Tagen schnell einen neuen, unter Umständen noch günstigeren Versorger finden können.
    ****
    Komme aus dem Bundesland BW, und würde gerne Immergrün auf Schadenersatz verklagen. Gibt es eine Sammelklage?
    Welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich?
    Grüsse

    Antworten
  • 12. Oktober 2021 um 13:02
    Permalink

    Verifox (check24) hat in den angebotenen Tarifen sehr hohe Abschlagszahlungen, die mit dem realen verbrauch nichts mehr zu tun haben. Ich bekomme einen Sofortbonus und/oder einen Neukundenbonus, muss aber durch hohe Abschläge in Vorleistung gehen. Das rechnet sich nicht. Sucht euch lieber einen Anbieter mit Zahlung auf Rechnung bei dem der Bonus bereits im Abschlag berücksichtigt wird.

    Antworten
    • 12. Oktober 2021 um 20:03
      Permalink

      Ich teile diese Meinung. Ich bevorzuge den „Sofortbonus“, der oft nach 60 Tagen ausgezahlt wird, gegenüber den „normalen“ Bonus, der zu Jahresende verrechnet wird.
      Es gibt einen Bonus, der direkt auf den Abschlag bezogen wird. So gehen Sie nicht in Vorleistung. Dieser wird aber selten angeboten.

      Antworten
  • 12. Oktober 2021 um 09:06
    Permalink

    Die Webseite von immergrün (bzw. der Kundenbereich) hat auch Mängel die auf nicht erfolgte professionelle Wartung schließen lassen: So ist seit Tagen angeblich die Service-Hotline nicht aus dem O2 und dem Vodafone-Netz erreichbar (keine Ahnung ob das stimmt). Gravierend finde ich aber dass im oberen Teil meiner Kundenseite steht dass der Vertrag zum 19.10. gekündigt ist und etwas weiter unten steht dass der nächste Zahlbetrag am 1.11.2021 fällig ist. Ich würde daher jedem der die Kündigung akzeptiert hat dringend raten das Sepamandat zu deaktivieren. Wer Einspruch eingelegt hat sollte das aber nicht tun, weil es auch eine Form von inkonsistentem Handeln ist. Natürlich besteht die Gefahr dass die dann eingezogenen Beträge ebenfalls weg sind. Was man auch tut: es kann negative Auswirkungen haben…

    Antworten
    • 12. Oktober 2021 um 11:26
      Permalink

      Wo kann man das SEPA Mandat auf der Kundenseite deaktivieren? Ich warte auch gerade ab, ob mein neuer Versorger den Lieferbeginn vorzieht. Bin mal gespannt, wie dann die Endabrechnung ausschaut. Bei der Hotline, ja ich habe wen erreicht, sagte man mir, der Neukundenbonus werde auf jeden Fall verrechnet. Na wer es glaubt. Ansonsten hatte ich einen guten Abschlag, sodass ich kein allzu großes Guthaben erwarte. Werde aber definitiv die Mehrkosten beim Grund und Arbeitspreis bis zum regulären Ende der Versorgung 31.12.2021 bei immergrün anmahnen. Versuch ist es wert. Ein Anruf beim Insolvenzgericht Köln meinerseits ergab, dass jedenfalls noch kein Insolvenzantrag von immergrün vorliegt.

      Antworten
      • 12. Oktober 2021 um 12:36
        Permalink

        Das Sepa-Mandat deaktivierst Du bei deiner Bank. Der liegt das nämlich vor und deswegen daf sie Zahlungsanforderungen beantworten.

        Antworten
      • 12. Oktober 2021 um 20:07
        Permalink

        Insolvenzen werden auf dieser Seite gemeldet. Die Insolvenz von Otima Energie AG habe ich dort aber noch nicht finden können. Keine Ahnung, wie lange es dauert, bis die Meldungen dort eingestellt werden.

        Antworten
  • 11. Oktober 2021 um 15:58
    Permalink

    Ich bin seit dem 01.01.21 immergrün! Stromkunde, natürlich zu unschlagbaren Konditionen. 23,xx ct/Arbeitspreis, 14,xx €/Grundgebühr. Dazu nochmal 25% Neukundenbonus, was einen kw/h Preis von unter 18 Cent ergibt.

    Wie soll ich mich verhalten?

    Bin selbst noch NICHT von einer Kündigung betroffen, mache mir aber doch etwas Sorgen zum einen um den Neukundenbonus, zum anderen um meine zu hoch geleistete Vorauszahlung.

    Kündigen? Abwarten, bis immergrün! kündigt? Auf der Website ist auch nix zu lesen.
    Sollte von immergrün! rund 600 Euro zurückbekommen….

    Antworten
    • 11. Oktober 2021 um 16:11
      Permalink

      Der Text ist inzwischen schon recht lang geworden. Daher gebe ich Ihnen gleich mal den Link zu meinen Handlungsempfehlungen an.
      Ob Sie betroffen sind, finden Sie im Kundenportal heraus, indem Sie nach dem Vertragsende schauen.

        Wenn Sie betroffen sind, dann würde ich zeitnah widerrufen. Hierzu habe ich Musterschreiben bereitgestellt. Das Guthaben können Sie erst mit der Abrechnung einfordern.
        Wenn Sie noch nicht betroffen sind, dann würde ich selber nicht kündigen. Denn so verlieren Sie sehr wahrscheinlich den Neukundenbonus.
      Antworten
  • 11. Oktober 2021 um 14:59
    Permalink

    Anders kann gar nicht möglich sein. Ich habe heute um 8 Uhr beim Grundversorger angerufen und die Kündigung lag bereits vor.

    Antworten
  • 11. Oktober 2021 um 13:44
    Permalink

    Auch mein Vertrag wurde von Immergrün am 07.10.21 zum
    19.10.21 gekündigt.
    Das Versorgungsgebiet ist Ratingen(Kreis Mettmann)

    Antworten
  • 11. Oktober 2021 um 12:27
    Permalink

    Meine Gedanken dazu:

    1) Soll man der Kündigung durch immergrün & Co. widersprechen?
    Das kommt auf die Sachlage an…
    Wenn man recht niedrige Abschläge zahlt und auf keinen Fall eine Überzahlung vorliegt würde ich sagen JA. immergrün & Co. können nicht so einfach kündigen und sind an ihren Vertrag rechtlich gebunden.
    Wenn man recht hohe Abschläge gezahlt hat und schon ein Guthaben bei immergrün & Co. besteht das mit jedem Monat wächst würde ich nicht widersprechen. Hier sollte man sich schnellstmöglich um einen neuen Anbieter bemühen, damit eine Weiterversorgung stattfinden kann ohne dazwischengeschaltete Grundversorgung.
    Es besteht in jedem Fall die Gefahr dass man eventuelle Guthaben bei immergrün & Co. nicht wiedersieht. Wie hoch diese Gefahr ist kann ich nicht abschätzen.

    2) Soll man seiner letzten Lastschrift widersprechen?
    Rechtlich existiert der Vertrag ja noch. Selbst wenn er (ohne dass das zum Zeitpunkt des Lastschrifteinzuges schon feststand) nur bis zum 19. oder 20. läuft: Ich bin mir nicht sicher ob man so einfach widersprechen darf oder ob man einer Rückerstattung überzahlter Beträge entgegensehen muss (Schadensminderungspflicht). Klar: das stößt auch mir übel auf. Aber ein Rechtsstaat bedeutet ja nicht dass alles gerecht zugeht. Es bedeutet nur dass alles rechtlich geregelt ist. Es kann sogar sein dass im Falle eines Widerspruches seitens immergrün & Co. Rechtsmittel verwendet werden. Selbst bei einer nachträglichen Teilzahlung kann das passieren. Dass man schlussendlich bei einem Rechtsstreit vermutlich gewinnen würde denke ich schon. Aber das eigene Nervenkostüm würde kräftig strapaziert werden.

    3) Auf jeden Fall sollte man, wenn man das Vertragsende akzeptiert, das Sepamandat sofort stoppen.

    Zu 2) könnte man auch den Anwalt seines Vertrauens fragen. Aber lohnt sich das bei den Beträgen um die es hier geht? Das muss jeder selbst entscheiden.

    Antworten
    • 11. Oktober 2021 um 14:53
      Permalink

      Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sobald ein Insolvenzantrag gestellt ist, kriegt man als Kunde kein Geld mehr zurück. Das Guthaben wird unter institutionellen Geldgeber aufgeteilt. Und das kann jede Zeit passieren. Auch eine Lastschriftrückbuchung wird gestoppt, weil alle Konten gesperrt werden.

      Antworten
      • 11. Oktober 2021 um 15:44
        Permalink

        Das ist korrekt. Allerdings ist noch kein Insolvenzantrag gestellt. Es sprengt meine Vorstellungskraft dass jemand, der eine GmbH oder eine AG mit mehreren Millionen Euro Umsatz leitet zuerst (rechtswidrig) die Lieferverträge der Kunden aufkündigt und mit einer Verzögerung Insolvenz beantragt. Wo liegt da der Sinn? Dann könnte er doch gleich Insolvenz beantragen! Ich gehe daher zunächst davon aus dass eine Insolvenz nicht die angestrebte Lösung ist.

        Antworten
      • 11. Oktober 2021 um 16:12
        Permalink

        Ihr Guthaben ginge dann in die Insolvenzmasse ein. Bei BEV (Insolvenz 2019) wurden meiner Erinnerung nur 3% des Guthaben zurückgezahlt.

        Antworten
        • 11. Oktober 2021 um 16:15
          Permalink

          Bei der Teldafax Insolvenz habe ich nichts zurück bekommen. Alles wurde unter Banken aufgeteilt.

          Antworten
  • 11. Oktober 2021 um 11:54
    Permalink

    Anruf bei meinem Grundversorger Schleswig-Holstein Netz AG: Auch hier liegt die Kündigung durch immergrün zum 19.10.2021 bereits vor. Wir würden also ab 20.10.2021 beim Grundversorger sein. Da ich zum 01.01.2022 zu einem neuen Anbieter wechsel, wurde mir jetzt noch mitgeteilt, dass ich bei diesem nachfragen kann, ob er den Termin zum 20.10.2021 vorzieht. Ich bin mir hierbei noch nicht ganz sicher, ob man das machen sollte….

    Wahrscheinlich werde ich auch, wie hier schon berichtet, für Oktober nur noch die 19 Tage bezahlen….

    Oh man……

    Antworten
    • 11. Oktober 2021 um 11:57
      Permalink

      Nachtrag:

      Den Widerruf habe ich Freitag per E-Mail geschickt und heute ist das Einschreiben dort eingegangen….

      Antworten
    • 11. Oktober 2021 um 12:20
      Permalink

      Vielen Dank für Ihren Kommentar!
      Ich habe die Vermutung, dass immergrün & Co. den Grundversorger die Vertragsauflösung schon vor dem Wochenende zugesendet haben.
      ==> Wer kann meine Meinung bestätigen bzw. widerlegen?

      Antworten
      • 12. Oktober 2021 um 15:46
        Permalink

        Ich finde es Lustig dass alle eine Kündigung von Immergrün vorliegt bei den Grundversorgung und bei mir nicht. Egal wen ich anrufe kommt es das selbe raus. Ab den 20.10 kein Strom da immergrün mich gekündigt hat aber keine Kündigung bei den anderen vorliegt. Ich bin morgen beim Anwalt. Ich hab vier Kinder da kann man doch nicht einfach Strom abstellen und die Deppen machen nichts 😡😡😡😡

        Antworten
        • 12. Oktober 2021 um 19:33
          Permalink

          Liebe Melanie,
          ich möchte Sie beruhigen. Es handelt sich womöglich um ein abrechnungstechnisches Problem. Ohne Strom werden Sie ganz sicher nicht da stehen. Denn dazu müssten Ihnen der Strom abgeklemmt werden. So schnell geht es nicht – selbst wenn Sie in Zahlungsrückstand wären.
          Der Grund wird wahrscheinlich darin liegen, dass der Grundversorger die Mitteilung von immergrün noch nicht erhalten oder noch nicht bearbeitet hat.
          Viele Grüße, Matthias Moeschler

          Antworten
  • 11. Oktober 2021 um 11:03
    Permalink

    Anruf bei meinem Grundversorger EnBW: Auch hier liegt die Kündigung durch immergruen zum 19.10.2021 bereits vor 🙁

    Ich werde auf alle Fälle die Lastschrift für den Oktober zurückbuchen lassen und dann – wie hier geraten – davon 19/31 überweisen (wieder 38€ „gerettet“).

    Ich bin noch am überlegen, ob ich von meiner Überweisung dann noch den 30€-Bonus abziehen werde, der mir 6 Wochen nach Lieferungsbeginn schriftlich zugesagt, aber nie überwiesen wurde.

    Antworten
  • 11. Oktober 2021 um 10:50
    Permalink

    Ich kann die Service-Hotline von Fuxx Sparenergie (04065849090) nicht mehr erreichen, obwohl Hr. Moeschler durchkommt. Kann es sein, dass Fuxx Sparenergie die Telefon-Nrn. der Kunden gesperrt haben?

    Antworten
    • 11. Oktober 2021 um 12:26
      Permalink

      Im Internet von immergrün (0221 / 985 99 985), Fuxx Sparenergie (040 65 84 90 90), Wunderwerk AG (0211 95 434 434) und Strogon (0228 – 929 535 55) steht: „Leider sind wir aus den Netzen von o2 und Vodafone aufgrund einer Störung nicht erreichbar“
      Ich habe O2 und erreiche alle Anbieter.
      ==> Liebe Kunden, welches Netz haben Sie und erreichen Sie Ihren Anbieter?
      Über einen kurzen Kommentar würde ich mich sehr freuen! Vielen Dank!

      Antworten
      • 11. Oktober 2021 um 17:57
        Permalink

        Aus dem Telekomnetz habe ich gerade immergrün erreicht. Man wird mir in den nächsten Tagen mein Sofortbonus angeblich auszahlen. Die Dame am Telefon meine, dass die Rechtsabteilung die Kündigung für rechtswirksam erklärt habe und daher muss sie rechtswirksam sein. Mit den AGBs nich oder her. Komische Argumentation. Ein Schreiben dazu soll ich auch irgendwann bekommen.

        Antworten
        • 11. Oktober 2021 um 18:01
          Permalink

          Super, vielen Dank für Ihren wertvollen Kommentar.
          Ich möchte Sie gerne um einen Gefallen bitten: Könnten Sie mir das Schreiben zusenden? Ich würde es dann gerne (anonym!) online stellen. Auf diese Weise könnten wir vielen Betroffenen helfen.
          Besten Dank!

          Antworten
          • 11. Oktober 2021 um 18:16
            Permalink

            Gerne. Wenn ich es tatsächlich bekomme.
            Hier habe ich wenig Hoffnung.
            Ich warte noch eine Woche und dann suche ich mir einen Anwalt.

  • 11. Oktober 2021 um 09:55
    Permalink

    In Hamburg hat immergrün dem Grundvorsorger auch bereits die Kündigung vorgelegt. Wann das war, könnte oder dürfte man mir nicht sagen. Ab dem 20.10 falle ich sozusagen in die Grundversorgung.

    Antworten
  • 11. Oktober 2021 um 09:50
    Permalink

    Hallo,
    ich habe gerade mit den Stadtwerken telefoniert, da auch ich zuerst den Vertrag mit immergrün gekündigt hatte und dann die Info erhalten habe, dass zum 19.10. der Betrieb eingestellt wird.
    Die Kündigung für den Netzbetrieb zum 19.10. ( in meinem Fall Gas) ist bereits bei den Stadtwerken durch immergrün eingegangen.
    Da ich sowieso zu den Stadtwerken wechseln wollte, wird mein Versorgungsvertrag zum 19.10. vermutlich vorgezogen.

    Antworten
  • 11. Oktober 2021 um 09:35
    Permalink

    Ich habe versucht Fuxx wegen einer angekündigten Preiserhöhung zu kündigen. Das Sonderkündigungsrecht wurde mir verweigert. Jetzt kommt di Kündigung zum 20.10. Das ist doch Realsatire!!!

    Antworten
  • 11. Oktober 2021 um 08:34
    Permalink

    Habe gerade beim Netzbetreiber (Westnetz AG) angerufen. Dort liegt eine Kündigung von immergrün bereits vor! Ich habe ja schon vorher bei immergrün gekündigt und der neue Versorger sollte zum 01.01.2022 starten. Nach Auskunft des Netzbetreibers sieht es jetzt so aus:

    – Die Kündigung von immergrün liegt vor.
    – jetzt wird ein „Rutschen in die Grundversorgung“ vorbereitet und durchgeführt. Dieser Vorgang ist zwingend und automatisch.
    – wenn ich beim Netzbetreiber zum Kündigungstermin in die Grundversorgung rutsche kann ein neuer Lieferant „übernehmen“. Sollte sich da was um ein paar Tage überschneiden dann wird der neue Lieferant auch ein paar Tage rückwirkend akzeptiert.

    Wichtig ist:
    Das „Rutschen in die Grundversorgung“ muss erst verwaltungstechnisch abgeschlossen sein bevor der neue Lieferant übernehmen kann. Ich solle dem neuen Lieferanten mitteilen dass das aktuell in Bearbeitung ist. Die Bearbeitung dauert nur „ein paar Tage“ – dann kann und soll der neue Lieferant sich beim Netzbetreiber melden.

    Antworten
    • 11. Oktober 2021 um 08:38
      Permalink

      Vielen Dank für Ihre Recherche, Sie sind eine große Hilfe!
      jetzt muss ich arbeiten, werde vielleicht am Mittag die Internetseite aktualisieren können.

      An alle weiteren Betroffenen: Können Sie dies bestätigen?

      Antworten
  • 11. Oktober 2021 um 08:26
    Permalink

    …habe gerade mit meinem Grundversorger gesprochen ( E-Werk-Mittelbaden):
    Sollte ich in die Grundversorgung rutschen kostet die Kwh 30ct bei einer Grundgebühr von knapp 13 Euro.
    Bei Abschluss eines Liefervertrages wird der Preis rückwirkend dem Vertrag angepasst.

    Gruss Klaus Munz

    Antworten
  • 11. Oktober 2021 um 08:08
    Permalink

    Es ist definitiv keine „Absichtserklärung“ sondern eine echte Kündigung. Auch wenn das Wort in der Email nicht drinsteht (die ich von immergrün bekommen habe) – nach Login in meinen Kundenbereich steht dort exakt drin
    ##############
    Der aktuelle Vertrag wurde zum: 19.10.2021 gekündigt. Bis zu diesem Zeitpunkt erfolgt auch weiterhin die Belieferung durch immergrün!.
    ##############
    Also werde ich heute beim Netzversorger nachfragen.

    „Ohne Strom dastehen“ ist genauso definitiv nicht möglich. Es liegt keine direkte Leitung von immergrün (oder wem-auch-immer) zu euch – ihr seid am Verbundnetz angeschlossen. Genauso bekommt ihr (auch wenn ihr reinen Ökostrom bezahlt) aus eurer Steckdose stets den Strommix. Lediglich ist garantiert (??) dass die Menge an Energie die ihr verbraucht auch an regenerativer Energie eingespeist wird. Dem Strom erkennt man weder an wie er erzeugt wurde noch welcher Lieferant ihn liefert. Solange wie euer Zähler nicht abgeklemmt wird (und warum sollte er das) bekommt ihr auch Strom. Lediglich die Abrechnung ändert sich.

    Antworten
  • 11. Oktober 2021 um 00:18
    Permalink

    Also einfach nichts machen und hoffen dass man nicht ohne Strom da steht und warten bis die Grundversorgung kommen , finde ich absolut unmöglich. Nochmal wenn immergrün der Grundversorgung keine Kündigung vorlegt, steht man 100% unter Strom da. So bei uns. Meine Versorgung hat uns mehrmals mitgeteilt dass sie von Immergrün nichts wissen und die Aussage von denen war „Wenn Immergrün uns es nicht Kündigt um es frei zu stellen, werden sie ohne Strom ab den 20.10.21 sein“

    Antworten
    • 11. Oktober 2021 um 07:17
      Permalink

      Sie werden definitiv nicht ohne Strom dastehen. Die Ersatzversorgung springt ein. Wer hat Ihnen das denn gesagt, etwa immergrün? Wahrscheinlich liegt hier ein Missverständnis vor.
      „Die Versorgung der Verbraucher mit Energie ist jederzeit gesichert.“ Nachweis

      Antworten
      • 12. Oktober 2021 um 14:42
        Permalink

        @ Matthias Moeschler
        Dies hat mir mein Grundversorger gesagt. Sie Liefern nicht so lange Immergrün den Vertrag bei denen nicht Kündigt. Neuen Vertrag kann ich nicht machen, da der Vertrag mit Immergrün trotz Kündigung von Immergrün noch besteht laut den ganzen Versorger. Von daher sagt Immergrün sie liefern nicht mehr ab den 20.10. und die Grundversorgung auch nicht da der Vertrag noch besteht laut den Akten.

        Antworten
  • 10. Oktober 2021 um 21:54
    Permalink

    Hallo, steht bei euch im Kundenkonto auch der 19.10 um 00.00 als Lieferstopp drin? Dann sind wir bereits ab dem 19.10 ohne Strom.
    Ich überlege start meine letzte Abbuchung zurück zu holen. Anteilig muss ich nur 18 Tage bezahlen (abzüglich Sofortbonus)
    Oder habe ich einen Denkfehler?

    Antworten
    • 10. Oktober 2021 um 22:08
      Permalink

      Im Schreiben von immergrün steht „mit Wirkung zum 19.10.2021, 24 Uhr“.
      Ich lese es so, dass Sie 19 ganze Tage mit Energie versorgt werden. Insofern müssten Sie 19/31 des Abschlags zahlen, um nicht in Zahlungsverzug zu geraten.
      Also: Wenn Ihr Abschlag jeden Monat 31 € betrüge, dann wären es 19€, die Sie überweisen müssten. Boni etc. würde ich nicht mit einrechnen.

      Ohne Strom sind Sie nicht, wenn immergrün der Ankündigung folgen wird. Der Ersatzversorger beliefert Sie dann mit Energie.
      Ich tendiere auf ein Schreiben des Grundversorgers zu warten. Dann haben Sie Gewissheit. Ich teile die Ansicht in diesem Kommentar.

      Antworten
  • 10. Oktober 2021 um 21:20
    Permalink

    Ich bin Kunde der Wunderwerk AG und habe einen Gas Vertrag und bin ebenfalls von der Kündigung zum 20.10. betroffen. Vertrag begann zum 1.2.2021, Abschlag wurde zunächst auf 63 EUR festgelegt.Nach 2 Monaten behauptet Wunderwerk, der Netzbetreiber hätte die Verbrauchsprognose angehoben und der Abschlag wurde auf 102 EUR ( !!!) erhöht. Dem habe ich mehrfach widersprochen und den Netzbetreiber kontaktiert. Dieser hat mehrfach bestätigt, dass Wunderwerk hier falsche Behauptungen heranzieht und hat Wunderwerk mit rechtlichen Schritten gedroht. Nach 6 Monaten Streit, 43 emails und 4 Anrufen hat Wunderwerk eingelenkt und mir eine Entschädigung zugesagt, von der ich bis heute nichts gesehen habe. Der Vertrag ist nun deutlich überzahlt und nun, zu Beginn der Heizperiode die Kündigung.
    Sehr unseriös, die versuchen, die Kunden in der Sommerzeit mit viel zu hohen Abschlägen in Vorkasse zu zwingen und wollen sich dann um den Bonus drücken und in der Heizperiode plötzlich nicht mehr liefern.
    Habe Sorge, all mein Geld nicht wieder zu sehen und habe jetzt die Mehrkosten am Hals.

    Antworten
    • 10. Oktober 2021 um 21:29
      Permalink

      Vielen Dank für Ihre Schilderung. Es tut mir leid, was Ihnen da passiert ist. Es ist nicht zulässig, dass der Anbieter die Verbrauchsprognose innerhalb des Versorgungsjahres erhöht. Anlass muss die Jahresabrechnung sein, oder wenn Sie Zählerstände unterjährig durchgeben.
      Fordern Sie das Geld schnell zurück und mahnen Sie mir konkretem Datum (z.B.: 20.10.2021).

      Antworten
  • 10. Oktober 2021 um 20:17
    Permalink

    Zuerst habe ich noch gelacht als ich es im Handelsblatt las:
    zum Glück war ich bei der Kündigung von Immergrün schneller (Kündigung betätigt zum 23.9, mich hat noch ein Mitarbeiter angerufen, ob ich wirklich kündigen will). Aber die Mail von Immergrün war schon im Postfach …
    Sonst wie bei den meisten:
    bin in Bayern, Kündigung zum 31.12.2021, Smarttarif mit 25% Neukundenbonus, Mitteilung zur Beendigung am 7.10 um 16:15 Uhr erhalten.
    Vielen Dank an Dr. Matthias Moeschler für diese umfangreiche Webseite – in den Medien gibt es sonst nur Abschriften vom Artikel des Handelblatts. Leider habe ich diese Webseite erst gefunden, nachdem in meinen Widerruf schon abgesendet habe. Aber ist egal was dort drinsteht, denn aus einen ähnlichen Fall mit der Aachener Bausparkasse befürchte ich, dass nur Post vom Anwalt ernst genommen wird.
    Ich konnte übrigens noch auf der Websteite von Immergrün ein Angebot erstellen lassen, allerdings kostet ein kwh gleich 41 Cent !

    Antworten
  • 10. Oktober 2021 um 16:14
    Permalink

    BEV ist übrigens im Oktober kollabiert, genau am 16.10.2019. Der Oktober scheint der Schicksalsmonat für die meinsten Stromdiscounter zu sein. Hier wird es wohl nicht anders enden.

    Antworten
    • 10. Oktober 2021 um 16:34
      Permalink

      Die Chronologie von BEV war folgendermaßen:
      – Dezember 2018: starke Preiserhöhungen wurden ausgesprochen
      – 29.01.2019: Insolvenz wurde angemeldet
      – 16.10.2019: Beschluss über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

      Antworten
  • 10. Oktober 2021 um 08:26
    Permalink

    Vielen Dank für das Musterschreiben, sehr deutsch alles. Es fehlt nur noch das man mit dem Anwalt droht. Ich möchte anmerken das diese Mail von immergrün kein Kündigungsschreiben ist sondern lediglich eine Information.

    Antworten
    • 10. Oktober 2021 um 08:44
      Permalink

      Natürlich ist das als Kündigungsschreiben aufzufassen, zumal der Termin 19.10.2021 im persönlichen Portal als „Lieferende“ vermerkt ist!

      Antworten
      • 10. Oktober 2021 um 09:12
        Permalink

        Zur Information: Ich habe den Kommentar angepasst. Mir ist ein respektvoller Umgang sehr wichtig.
        Matthias Moeschler

        Antworten
    • 10. Oktober 2021 um 14:25
      Permalink

      Ich persönlich sehe es genauso, dass es sich bei der Mail nur um eine Absichtserklärung und um keine Kündigung handelt. Zum einen fehlt es hier, aus meiner Sicht, an der Eindeutigkeit (Es wird in der Mail nicht einmal das Wort Kündigung erwähnt), zum anderen wird die ausschließliche Zustellung einer Kündigung per Mail regelmäßig vor Gericht nicht anerkannt (Stichwort:Spamfilter o.ä.). Für mich wird in der Mail lediglich die Absicht erklärt, dass immergrün ab dem besagten Datum gegen einen rechtsgültigen Vertrag verstossen wird (indem immergrün die Versorgung einstellen wird)!
      Ich werde jedenfalls nicht meinen Versorger aufgrund dieser Mail vorzeitig wechseln (mein neuer Vertrag beginnt am 01.01.22), sondern mich notfalls „grundversorgen“ lassen. Mit einem vorzeitigen Wechsel würde ich die Kündigung gegenüber immergrün aussprechen, und damit unwiderruflich auf meinen Bonus (bei mir immerhin 25%) verzichten.
      Vielen Dank an Dr. Matthias Moeschler für diese Seite!!!

      Antworten
      • 10. Oktober 2021 um 15:01
        Permalink

        Vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich teile Ihre Ansicht. Vollständigkeitshalber würde ich den Widerruf versenden.
        In den nächsten Tagen wird es sich dann zeigen, ob die Stromanbieter die Verträge bereits gekündigt haben. In dem Fall wird sich der Grundversorger postalisch bei den betroffenen Kunden melden.

        Antworten
        • 10. Oktober 2021 um 15:35
          Permalink

          Widerruf per Mail wurde am 08.10.21 versendet. Einschreiben wurde am 09.10.21 zugestellt!
          Ich habe außerdem eben eine Anfrage geschrieben, ob die Bundesnetzagentur bereits Ermittlungen gegen immergrün aufgenommen hat, bzw. beabsichtigt, dies zu tun. Antwort werde ich hier mitteilen.

          Antworten
          • 10. Oktober 2021 um 15:46
            Permalink

            Vielen Dank für Ihr Engagement! Ja, bitte teilen Sie hier die Neuigkeiten.

      • 10. Oktober 2021 um 22:15
        Permalink

        Sie Kündigen bei Wechsel nicht, man kann auch beim Wechsel angegeben das bereits Gekündigt ist, was ja auch der Fall ist, da Immergrün bereits die Kündigung eingeleitet hat und die Belieferung einstellt.

        Antworten
  • 9. Oktober 2021 um 13:28
    Permalink

    Ich wurde auch Opfer dieser Machenschaft. Meinen Stromvertrag der bis zum 31.10.2021 lief wurde so wie bei euch zum 19.10. gekündigt. Aus Zufall kam ich auf diese Website hier. Werde nun falls notwendig die Schlichtungsstelle einschalten, um mein Guthaben und meinen Bonus zu erhalten. Sorgt für die Verbreitung dieser Website, ganz wichtig!

    Antworten
  • 9. Oktober 2021 um 13:07
    Permalink

    Da mir Immergrün ca. 150€ plus 2xBoni schuldet, werde ich meine (Gas)Heizung die nächsten 10 Tage auslassen und mein Haus mit 4 Heizlüftern zu je 2kW/Stunde heizen 😉

    So kann ich den Schaden sicherlich etwas minimieren…

    Ich habe auch festgestellt, leider viel zu spät, dass sich die Beträge bei Vertragsabschluss (24,94 Cent/kWh) zum Onlineportal (25,59 Cent/kWh) und auch die Grundbeträge pro Monat unterscheiden. Wie bereits geschrieben habe ich auch den 30€ Sofortbonus nie erhalten.

    Offenbar war Immergrün schon von Anfang an ein faules Ei…

    Bild berichtet inzwischen auch schon von der Kündigung – ich sehe die Insolvenz eilenden Schrittens herbei eilen, leider 🙁

    Mal gewinnt man, mal verliert man…

    Antworten
  • 9. Oktober 2021 um 09:58
    Permalink

    Eine Frage ist mir noch eingefallen:
    Kann ich den Zählerstand fotografieren, an immergrün schicken, darauf hinweisen, dass sie den aktuellen Abschlag aus meinem Guthaben begleichen sollen und gleichzeitig der Lastschrift widersprechen, ohne dass ich dadurch in Verzug gesetzt werde / der Abschlag eingefordert wird / mir Mahnkosten entstehen?

    Antworten
  • 9. Oktober 2021 um 09:49
    Permalink

    Ich war seit 2017 immergrün-Kunde. Den Bonus habe ich also schon lange erhalten. Ich habe bereits einen Wechsel eingeleitet, dieser sollte zum 01.01.2022 stattfinden. Nun diese Email mit der Einstellung der Belieferung. Da ich sowieso zu hohe Abschläge bezahle möchte ich mir das nicht noch zwei weitere Monate antun – ich habe also meinen neuen Versorger davon in Kenntnis gesetzt und werde, wenn alles klappt, tatsächlich zum 20.10. von immergrün „weg“ sein. Spannend wird nur die Endabrechnung. Ich werde einige hundert Euro an Guthaben dort haben. Ob ich die jemals wiedersehe – weiß ich noch nicht. Ich befürchte eine Lawine. Die ersten die sich nachdrücklich um ihre Rückzahlung bemühen könnten noch Glück haben (und ich hoffe da bin ich dabei – die Hoffnung stirbt zuletzt). Es kann aber sein dass (worst case) irgendwann kein Geld mehr da ist (egal ob vor der Insolvenz oder während der Insolvenzabwicklung) – und dann ist finito.

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 17:51
    Permalink

    Hallo zusammen,
    ich kann aus Hamburg berichten, dass auch wir ein solches Schreiben gestern von immergrün erhalten haben.
    Der Vertrag war fristgerecht zum 31.01.2022 gekündigt worden.
    Die Kündigung wurde Ende September von immergrün zum 31.01.2022 bestätigt.
    Gestern nun die Benachrichtigung das die Belieferung zum 19.10.2021 eingestellt wird.
    Auch der Netzbetreiber Stromnetz Hamburg wurde schon von immergrün informiert, dass es zum 19.10.2021 zu einen Anbieterwechsel kommt.
    Ich bin nun in Widerspruch bei immergrün gegangen und habe parallel eine Verbraucherbeschwerde nach §111a EnWG an immergrün geschickt. Diesen Vordruck gibt es bei der Bundesnetzagentur zum herunterladen. Hierbei muss der Anbieter innerhalb von 4 Wochen reagieren. Das weitere Procedere ist auf der Internetseite der Bundesnetzagentur nachzulesen.

    Vielen Dank für Ihr Engagement

    Antworten
    • 8. Oktober 2021 um 17:56
      Permalink

      Bin auch aus HH. Hat sich das Stromnetz HH selber bei Ihnen gemeldet? Woher haben Sie die Info, dass der Grundversorger informiert ist?

      Antworten
      • 8. Oktober 2021 um 18:42
        Permalink

        Das ist eine sehr gute Frage, Natalie!
        Denn wenn das Stromnetz Hamburg schon informiert wurde, dann würde es bedeuten, dass der Wechselprozess schon eingeleitet wurde. Dieser ist standardisiert und wäre kaum aufzuhalten.

        Antworten
        • 8. Oktober 2021 um 18:59
          Permalink

          Hallo Mstthias, bei mir in Hamburg hat sich keiner gemeldet. Dazu gab es auch keine Zeit. Normalerweise wird man bei solchen Angelegenheiten angeschrieben.
          Mich erinnert das ganze an die Insolvenz von Teldafax. Das Geld ist hochwahrscheinlich weg. Zumindest habe ich jetzt mein Sepa widerrufen.
          Ich überlege, ob ich die letzte Zahlung zurück hole und nur die 19 Tage bezahle. Ist das sehr aufwendig? Habe sowas noch nie macht.

          Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 16:50
    Permalink

    Jetzt berichtet auch die Presse (Handelsblatt)!

    Antworten
    • 8. Oktober 2021 um 17:46
      Permalink

      Irgendwie vermisse ich die Verbrauchersicht. Einfach zu schreiben, dass der Verbraucher nun innerhalb von 11 Tagen einen neuen Anbieter suchen soll, führt zum Missverständnis. Auf die Rechten von Verbrauchern bzw. Versorgerpflichten ist überhaupt nicht eingegangen.

      Antworten
      • 8. Oktober 2021 um 19:24
        Permalink

        Leider ohne Abo nicht zugänglich. Könntest du kurz zusammenfassen. Gibt es neue Erkenntnisse?

        Antworten
        • 8. Oktober 2021 um 20:39
          Permalink

          komisch, ich habe kein Abo und kann den Beitrag vollständig lesen.
          Kurz zusammengefasst:
          – Grund seien die stark steigenden Börsenpreise für Strom und Gas
          – Verträge kann man nicht einfach kündigen (bestätigt meine Einschätzung)
          – Zuletzt wird befürchtet, dass weitere Anbieter dem Beispiel von immergrün folgen könnten.

          Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 14:50
    Permalink

    Ich bin seit dem 01.01.2017 bei Immergrün und habe jetzt im September gekündigt zum 31.12.21. Habe eine Bestätigung bekommen. Gestern dann diese Email. Ich finde das nach den Jahren nur noch unter aller sau. Ich hoffe ich stehe mit meinen 4 Kinder bald nicht ohne Strom da. Eine Belieferung von meiner Stadt kann ich erst hoffen wenn Immergrün es auch dennen bescheid sagt. Bis jetzt haben die nur eine Email bekommen. Ich werde am Montag meinen Anwalt anrufen. In eure stelle würde ich euch alle es auch raten, das immergrün ihre strafe bekommt.

    Antworten
    • 8. Oktober 2021 um 15:08
      Permalink

      Wieso zum Anwalt ? Man kann immergrün nicht zur Weiterbelieferung zwingen.

      In Deutschland steht man nie ohne Strom da außer der Zähler ist gesperrt. Der Strom fließt unabhängig von der Versorgersituation. Ich würde mir bei manchen Kommentaren echt wünschen das die Kunden sich vorher vernünftig informieren bevor sie solche Sätze loswerden

      Antworten
      • 8. Oktober 2021 um 15:15
        Permalink

        nein ich habe meinen stromanbieter von meiner stadt angerufen und er sagte so lange immergrün keine email zur kündigung gibt liefern sie nicht und mein neuer vertragslieferung ab den 31.12.21 sagte sie können mich nicht beliefern wenn immergrün es nicht frei gibt.

        Antworten
      • 8. Oktober 2021 um 15:19
        Permalink

        @peter

        nein ich habe meinen stromanbieter von meiner stadt angerufen und er sagte so lange immergrün keine email zur kündigung gibt liefern sie nicht und mein neuer vertragslieferung ab den 31.12.21 sagte sie können mich nicht beliefern wenn immergrün es nicht frei gibt.

        Antworten
        • 8. Oktober 2021 um 15:27
          Permalink

          Gern erkläre ich es nochmal.

          Der Strom fließt immer, es gibt nur 2 Szenarien bei denen das nicht so ist. Das ist zum einen ein Stromausfall und zum anderen ein gesperrter Zähler.

          Wenn Immergrün sich bis zum 19.10. nicht beim örtlichen Netzbetreiber gemeldet hat um die Versorgungssituation mit den gekündigten Kunden zu klären erhalten diese trotzdem weiter Strom. Es muss dann nur im Nachgang geklärt werden über wen das ganze abgerechnet wird. In Deutschland gibt es eine sogenannte Ersatzversorgung, also selbst Kunden ohne Vertrag werden mit Strom versorgt.

          Antworten
          • 8. Oktober 2021 um 19:07
            Permalink

            Es ist richtig, dass es eine Ersatzversorgung gibt. Insofern werden Sie alle weiterhin mit Strom und Gas beliefert.
            Ich habe Melanie so verstanden, dass Sie immergrün auffordern möchte, am Vertrag festzuhalten. Dem kann ich nur zustimmen!
            Aus meiner Sicht kann ein Rechtsanwalt auch nicht viel mehr tun, als ein Schreiben aufzusetzen – analog zu meiner Widerrufsvorlage.
            Ob Sie Sie sich selber wehren möchten oder ob Sie sich wohler fühlen, zu einem Rechtsanwalt zu gehen, ist natürlich Ihre Entscheidung. Die Motivation meiner Seite ist, Kunden kostenlos zu helfen. Denn so können sich alle wehren.

          • 8. Oktober 2021 um 21:12
            Permalink

            @Peter

            Nochmal ich hatten das Gespräch nun heute mit 3 Geschäftsstellen und dass 10x und dass mit immergrün/ stadt röthenbach stadtwerke wo ich wohne und berlin storm ( neuer anbieter ) die mich ab 31.12 beliefert. und es kommt immer das selbe raus. ab den 20.10 ist der strom aus und stadt röthenbach gibt mir erst strom wenn immergrün auch es sagt. da immergrün nur mit sagt es ist gekündigt und nicht stadtwerke röthenbach wird es kein strom für mich geben. mein strom kommt von stadt röthenbach die aber einen vertrag mit immergrün hat die wiederum aber den stadtwerke nichts gesagt hat nicht akzeptiert die ich bekommen hab. das ist der stand der dinge. berlin kann mich aber nicht strom geben weil stadtwerke röthenbach da go nicht immergrün hat. fakt ist nun ich bin zu 100% am 20. mit keinem strom. und was rechtens ist und was nicht weiss ich nicht ich kann nur sagen was mit immergrün/meine stadt und meine neue versorgen können

  • 8. Oktober 2021 um 13:44
    Permalink

    Die Begründung des Vorgehens von immergrün ist recht simpel.

    In den vergangenen 8-10 Wochen hat sich der Beschaffungspreis für Strom/Gas teilweise verzehnfacht.
    Immergrün zieht hier einfach die Reißleine, da die aktuellen Tarife dies nicht berücksichtigt haben und für ein wirtschaftliches Unternehmen macht es keinen Sinn mehr weiter aktiv zu bleiben wenn man am Ende drauf legen muss.

    Ich finde es gut das nun einige kleine Anbieter verschwinden werden denn niemand brauch 100 verschiedene Energielieferanten.

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 13:15
    Permalink

    Ausgangslage nach emailkündigung durch immergruen-energie:
    Selbst vorgenommene Berechnung bisherigen Verbrauchs seit Vertragsbeginn und Hochrechnung des vermutlichen Verbrauchs bis angekündigtem Belieferungsende.
    Selbstberechnung der hochgerechneten Verbrauchskosten + mtl. Grundgebühren, vermuteter (marginaler) Überschreitung des „Kontingents“ zu den dann fälligen höheren ct/kWh-Kosten sowie Gegenüberstellung mit bisherigen SEPA-Lastschriftamandat-Abschlagszahlungen. (Feststellung: mit dem nächsten Einzug läge meinerseits Überzahlung der selbst berechneten vorr. Gesamtkosten/ erwarteten Schlussrechnung vor (OHNE Berücksichtigung eines im Vertrag genannten „Bonus“, den ich vernachlässigte, weil ich zunächst davon ausgehe, daß dieser nicht gezahlt werden wird/ soll)
    Umstellung der Zahlungsweise auf dem Kundenportal von „SEPA-Lastschriftmandat“ auf „Überweisung“. Eine Bestätigungsmail wurde erhalten. Die Frage ist, ob diese Umstellung der Zahlweise zu einer Mahnung führen wird. Evtl. Mahnkosten in Höhe von 2,50 € (lt. Vertragsunterlagen) wären gegenüber womöglich nicht rückvergüteter Überzahlung zu verschmerzen. Da das angekündigte Lieferende und damit Schlussrechnungsdatum am 19.10.21 0:00 Uhr sein wird, Abschlagszahlung am 15.10. fällig gewesen wäre, gehe ich derzeit davon aus, daß das maximale Kostenrisiko bei dieser Mahngebühr liegen dürfte.
    Eine juristische Bewertung kann ich nicht vornehmen, aber in der meinerseitigen Umstellung der Zahlung von Lastschriftmandat auf Überweisung sehe ich keinen „Vertragsbruch“ meinersesits, der größere „Schadenersatzforderungen“ auslösen könnte.
    Telefonische Sperrung des Lastschriftmandats per 15.10. bei meiner Bank. (Ob dies bei anderen Banken so möglich ist, kann ich nicht mit Sicherheit berichten)
    Nun werde ich in aller Ruhe einen neuen Lieferanten suchen (und wohl zu akzeptablem Preis finden).
    Über den Fortgang der „Angelegenheit“ werde ich berichten.

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 12:54
    Permalink

    Sehr geehrter Herr Dr. Möschler,
    Vielen Dank, das war sehr hilfreich für mich. Ihren Mustervorschlag halte ich für sehr gelungen und werde diesen gern -wie vorgeschlagen- nutzen.
    Es ist wirklich großartig, wie Sie uns unterstützen!
    Es ist bereits das zweite Mal, dass ich auf einen Stromanbieter reinzufallen drohe, hoffentlich geht es jetzt -dank Ihrer Unterstützung- besser für mich aus.

    Mit freundlichen Grüßen

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 12:45
    Permalink

    Wie oben im Artikel beschrieben, massive Preiserhöhung angekündigt. Von 25,75 Ct/kwh auf 44,80 Ct/kwh ab dem 01.11.2021.
    Jetzt noch das Schreiben mit dem Lieferstopp.

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 12:31
    Permalink

    Das ist doch ein Witz, oder ? Vertrag bereits gekündigt zum 01.12.. und Kündigung bestätigt.
    Dann das ? Widerspruch ging heute per Einschreiben und per Mail raus.
    In meiner Region ist Belieferung weiter möglich ( laut aktuellem Tarifrechner Online), also Fake.
    Jetzt kann ich nur warten und den Kopf schütteln über so viel Dreistigkeit.
    Vielen Dank für die schnelle Hilfe Herr Dr. Matthias Möschler. Die Seite ist sehr hilfreich.

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 12:30
    Permalink

    Bei Verbraucherzentrale gibt es ein Musterschreiben
    LÖSCHUNG PERSONENBEZOGENER DATEN NACH BEENDIGUNG EINES STROM-/GASLIEFERVERTRAGS

    Jetzt werde ich davon gebraucht machen

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 12:09
    Permalink

    Lieber Herr Moeschler,
    ich habe gestern genau dasselbe Schreiben bekommen. Ich bin leider schon seit 2017 bei Immergrün Kunde! Knapp 1 Jahr danach bekam ich eine Art Info-Schreiben mit allgemeinem „Gelabere“ Website-Verschönerung etc. und habe das (leider) nicht weiter beachtet. Dahinter versteckte sich aber eine dort nicht zitierte (rechtlich unzulässige) Preiserhöhung, die ich dann bei der nächsten Rechnung (mein Fehler!!) irgendwie übersehen hatte. Im nächsten Jahr fiel mir der ca. 20-25% höhere Preis dann Gott sei Dank auf und ich fragte bei Immergrün nach, warum ich eine Preiserhöhung ohne explizites Anpassungsschreiben bekommen hatte. Man verwies mich auf das nichtssagende Schreiben, das ich oben schon erwähnt habe. Daraufhin hatte ich mir sofort einen Neu-Lieferanten gesucht, der mich unglücklicherweise (anscheinend als „Bonus-Hopper“) vor Vertragsbeginn ablehnte. Dadurch kam dann leider keine Kündigung zustande, so dass ich noch ein weiteres Jahr bei Immergrün hängengeblieben bin. Im Frühjahr diesen Jahres habe ich dann gekündigt und bin zu E.ON gewechselt mit Vertragsbeginn 1.1.2022. Warum jetzt für die letzten 2 Monate noch gekündigt wird, kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Als ehemaligem E.ON-Mitarbeiter beschämt mich meine eigene Unaufmerksamkeit natürlich besonders. Ich war aufgrund meiner eigenen Tätigkeit davon ausgegangen, dass die Energieversorger grundsätzlich alle seriös sind. Jetzt endlich ist mir auch klar, dass da eine Menge schwarze Schafe unterwegs sind. Ich hoffe, Sie können mit meinen Anmerkungen etwas anfangen…

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 11:22
    Permalink

    Hallo,
    ich bin mir nicht sicher, ob die obige Adresse für den Widerspruch richtig ist. In AGB ist die folgende Adresse angegeben:
    (3) Alle Kündigungen sind zu richten an: Rheinische Elektrizitäts- und
    Gasversorgungsgesellschaft mbH, Im Mediapark 8, 50670 Köln.

    Das ist doch ein Widerspruch der Kündigung seitens immergrün…

    Weiterhin weiß ich nicht, ob ich in der Adresse noch c/o immergrün-Energie GmbH schreiben soll. Für eine Hilfestelung 1000x Dank

    Antworten
    • 8. Oktober 2021 um 12:26
      Permalink

      Die Verwirrung ist komplett. In der E-Mail steht noch eine weitere Adresse
      Postanschrift:
      immergrün!
      Postfach 21 07 69
      D-50532 Köln

      Wohin soll ich bloß den Widerspruch senden?

      Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 11:12
    Permalink

    Bundesland Mecklenburg-Vorpommern
    Ich habe meinen Stromvertrag bei immergrün zum 31. Oktober 2021 gekündigt und auch dieses Schreiben am 07. Oktober erhalten.

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 11:11
    Permalink

    Hallo,
    auch ich habe die E-Mail mit gleichem Wortlaut gestern erhalten. Ich wohne in Panketal im Bundesland Brandenburg. Der Vertrag mit Immergrün begann am 01.12.2020 und wurde von mir im Laufe des Jahres zum 30.11.2021 schriftlich gekündigt. Die Kündigungsbestätigung liegt vor. Die Auszahlung des Sofortbonus in Höhe von 30 Euro erfogte erst nach Aufforderung. Der Vertrag beinhaltet einen Neukundenbonus in Höhe von 15% und offensichtlich will das Unternehmen dessen Verrechnung verhindern. Ich werde den Vertrag von meiner Seite erfüllen und erst mal nichts unternehmen. Ein vorübergehender Rückfall zum Grundversorger ist jetzt auch kein Weltuntergang.
    Das es für Firmen wie Immergrün mit einem solchen Geschäftsgebahren in Deutschland nach wie vor möglich ist tätig zu sein, ist schon ein Schock.

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 11:09
    Permalink

    Guten Morgen,

    auch mir (21031 Hamburg) wurde der Stromvertrag zum 19.10.2021 gekündigt (idealenergie.de). Alleine 12 Tage Vorlaufzeit sind eine absolute Frechheit. Ich habe kurz vorher schon von selbst gekündigt – allerdings erst zu Anfang November.
    Hatte schon geantwortet bevor ich Ihre Seite gelesen habe und das SEPA Lastschriftmandat gekündigt. Es stünde jetzt noch eine Abschlagszahlung aus, die ich dann manuell überweise (evtl. anteilig gekürzt, wie von Ihnen vorgeschlagen).
    ACHTUNG übrigens: In der versendeten Email ist von Belieferungsstopp am 19.10.2021 24:00 Uhr die Rede (also am Tagesende), im Portal steht allerdings 00:00 Uhr (also Anbruch des Tages) – was gilt denn hier bitte?!

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 11:06
    Permalink

    Hallo Herr Moeschler,
    auch ich möchte mich für die Hilfestellung bedanken.
    Auch wir haben gestern das Kündigungschreiben erhalten.
    Wir vergleichen und wechseln ggf. jedes Jahr.
    Die fristgerechte Kündigung (Wechsel 17.08.21) wurde von unserem neuen Stromanmieter mainova fristgerecht zum 30.11.20021 durchgeführt. Es kam dann auch von immergrün die schriftliche Kündigungsbestätigung per Mail am 21.08.21 zum 30.11.2021!
    Ich habe das super vorbereitete Widerspruchs-Schreiben angepasst und per Mail an die Adresse verschickt von der das Kündigungsschreiben kam und auch nochmals an die service@immergruen-energie.de.
    Zur Sicherheit schicke ich das Schreiben auch nochmals per Einwurf-Einschreiben an die von Ihnen angegebene Adresse sowie an die Postanschrift von immergrün.
    Ich gehe davon aus, dass immergrün auf diesem Wege versucht die Bonuszahlung zu umgehen.

    Muss man sich eigentlich zusätzlich an eine Schlichtungsstelle von immergrün wenden?

    Freundliche Grüsse

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 11:00
    Permalink

    Hallo Zusammen,
    gleiche Masche bei mir auch.
    Stromvertrag über ein Jahr, im Sept 21 zum Ende 21 gekündigt. Kündigungs-Bestätigung eingegangen und am 7-10-2021 Lieferende zum 19-10-2021 angekündigt.
    Bin in BW nähe Karlsruhe.
    Werde natürlich auch Einspruch erheben. Gibt es nicht rechtliche Möglichkeiten eine „einstweilige Verfügung“ zu bewirken etc. hat von Euch jemand Erfahrung hiermit . Lasst uns zusammenhalten und unsere Rechte einfordern, denn hier muss klar gemacht werden, dass wir nicht in einem rechtfreien Raum leben. VERTRAG IST VERTRAG
    Viele Grüße Dominik

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 10:12
    Permalink

    Hallo!
    Auch ich habe die Mail gestern um 16:25 Uhr erhalten.
    Mein Nachfolger EON hat den Vertrag bei immergrün zum 31.12.2021 gekündigt (Lieferbeginn bei immergrün war 01.01.2021). Kündigung zum 31.12.2021 wurde am 28.08.2021 per Mail durch immergrün bestätigt.
    Ich werde der Kündigung mit ihrem Musterschreiben (vielen Dank dafür!!!) widersprechen!

    Antworten
    • 8. Oktober 2021 um 11:04
      Permalink

      Nachtrag:
      Bundesland:Niedersachsen
      Ort: 38446 Wolfsburg

      Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 10:06
    Permalink

    Hallo,
    meine beiden Stromlieferverträge mit immergrün habe ich aufgrund einer Preiserhöhungsankündigung vom 17.09.2021 am 28.09.2021 zum 31.10.2021 gekündigt. Dies wurde mir per E-Mail vom 30.09.2021
    bestätigt und ich habe zum 01.11.2021 einen neuen Stromlieferanten (E wie einfach) beauftragt.
    Am 07.010.2021 habe ich (PLZ 21521) die Mitteilung von immergrün bekommen, daß die Belieferung
    am 19.10.2021 ab 24.00h eingestellt wird.
    Ich werde Einspruch erheben und danke Herrn Dr. Moeschler für die Hilfe

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 09:58
    Permalink

    NRW Bielefeld
    Gekündigt zum 8.1.22
    Spar Smart Sofort 12

    Frage, die hier noch nicht gestellt wurde: bei mir ist ein Neukunden Bonus in Höhe von 25 % inklusive gewesen. Bedeutet, dass dieser nicht nach zwölf Monaten ausgezahlt wird. Sollte ich die vorzeitige Beendigung annehmen? Oder auch widerrufen, wie sie es hier empfehlen?

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 09:48
    Permalink

    Moin zusammen,

    1. Bundesland: Brandenburg
    2. Ja, auch dieses Schreiben erhalten (Einstellung Stromversorgung am 19.10.21), obwohl ich nicht gekündigt habe und ich erst 4 Monate dabei bin. (Laufzeit 07/21-06/22)
    3. Stromvertrag / Tarif Spar Smart Premium 12
    Hatte am 21.09.2021 im Kundenpostfach eine Erhöhung des Arbeitspreises am 06.11.2021 von 28,79 Cent auf 37,10 Cent pro KWh mitgeteilt bekommen.

    Ich werde nach dieser kurzen Laufzeit die Beendigung der Belieferung annehmen und mich nach einen verlässlicheren Versorger umschauen.

    Danke an das Team um Dr. Matthias Moeschler und an alle, die hier wertvolle Infos in ihren Kommentaren mitgeteilt haben.

    Grüße aus der Lausitz

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 09:36
    Permalink

    Hallo,
    auch uns („Bonushopper“) hat es getroffen:
    Mail (Einstellung der Belieferung am 19.10.21 für den Tarif „Spar Smart Sofort 12“ mit 25% Neukundenbonus nach 12 Monaten) um 7.10.21 um 16:13 Uhr erhalten. Abschlagszahlungen wurden per SEPA-Lastschrift regelmäßig und pünktlich beglichen.
    Gebiet Brandenburg, Hohen Neuendorf (nahe Berlin).
    Ich habe den Vertrag am 23.09.21 gekündigt. Am 29.09.21 bekam ich die Kündigungsbestätigung von immergrün fristgerecht zum 31.12.21.
    Immergrün möchte hier auch sicherlich, die in vielen Bundes-Ländern beginnenden Herbsferien nutzen, um möglichst wenig „Gegenwehr“ zu erhalten.
    Ich werde in jedem Fall die Ferien nutzen, Immergrün die einseitige Kündigung so schwer wie möglich zu machen (danke für das Musterschreiben). Und im schlimmsten Fall (2,5 Monate Grundversorgung: Soviel teurer ist dies auch nicht (habe mal bei e.on edis nachgeschaut).

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 09:35
    Permalink

    Sehr geehrter Herr Dr. Moeschler,
    haben Sie besten Dank für Ihre Hilfestellung.
    Auch ich habe gestern diese Nachricht von Immergrün! erhalten.
    Ich lebe allerdings in 22605 Hamburg und bin schon seit fast 2 Jahren Stromkunde dort, habe meinen Vertrag allerdings vor knapp einem Jahr zum 20.11.2021 gekündigt. Diese dadurch entstehende Lücke von exakt einem Monat ist natürlich sehr nervig.

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 09:31
    Permalink

    Hallo,
    bei mir auch Kündigung Stromvertrag zum 19.10.21 – Vertrag war bereits gekündigt durch mich zum 31.10.21.
    Gebiet: Saarland/Saarbrücken
    Auf Trustpilot zahlreiche ähnliche Fälle aus ganz Deutschland.
    Danke für Ihren Einsatz! Die einzige Hilfe im Internet zu dieser weiteren unrühmlichen Episode von immergrün.

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 09:23
    Permalink

    Mein Immergrün Vertrag läuft zum 30.11.2021 aus, bzw habe ich gekündigt. AB dem 1.12. bin ich bei EON. Gestern habe ich das schreiben der Immergrün bekommen PLZ 44797.
    Ich werde Einspruch erheben.

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 09:11
    Permalink

    gerade mit einem Berater am Telefon gesprochen, der mir bestätigt hat dass die Belieferung zum 19.10. endet. Aufgrund steigender Energiepreise blablabla wird unsere Region nicht mehr beliefert.
    Auf der Homepage geht es noch soll aber in den kommenden Tagen dann nicht mehr möglich sein Verträge für unsere Region (85122, Oberbayern) abzuschließen.

    Einspruch geht jetzt erstmal per Post und E-Mail raus und SEPA Mandat wird sofort gesperrt

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 08:31
    Permalink

    Bundesland: BaWü
    Vertrag war bereits gekündigt.
    Vertrag: Spar Smart Sofort 12
    Kündigung zum 19.10

    Hi zusammen,

    wir hatten Anfang des Monats eine Mahnung erhalten, dass keine Abschlagszahlung einging. Als ich einen Nachweis der Überweisung vom 01.10. per Mail übersandte, erhielt ich zunächst die o.g. Kündigung und eine Stunde später die Bestätigung, dass mein Konto saldiert ist, also keine ausstehende Zahlung mehr bestehe.

    Doch alles sehr merkwürdig bei den Jungs und Mädels.

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 08:30
    Permalink

    Guten Morgen, ja, auch wir haben am 7.10.21 um ca. 18.40 eine Mail von immergrün erhalten. Text – Beendigung Ihrer Belieferung zum 19.10.21.
    Am 27.9.21 haben wir, nachdem wir zum 31.12.21 den Stromanbieter gewechselt haben eine Kündigungsbestätigung von immergrün erhalten und zwar zum 31.12.21.
    Auch wir können keinen Rechtsgrund zu dieser Kündigung erkennen. Es scheint eine Masche von immergrün zu sein um den Neukundenbonus nicht zu berücksichtigen. Immergrün straft Kunden ab die den Vertragspartner wechseln. Was kann man tun?

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 08:24
    Permalink

    Hallo,

    bei mir wie bei den meisten.
    Stromanbieterwechsel in den letzten Tagen eingeleitet.
    Neuer Versorger Vattenfall hat den korrekten Wechseltermin bestätigt (31.01.2022).
    Gestern bekam ich nun diese E-Mail von immergrün.
    Aktuell wird aber für das Belieferungsgebiet 96332 auf der Homepage von immergrün
    angezeigt, dass eine Belieferung möglich ist.
    Es geht einzig und allein NUR um die Verhinderung des „Neukundenbonus“.

    Vielen Dank für das Musterschreiben.
    Geht per E-Mail/Einschreiben raus!
    Einfach nur noch traurig …

    Vielen lieben Dank für die Hilfe!

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 08:10
    Permalink

    Morgen!

    haben gestern auch diese E-Mail bekommen.
    Am 06.10. kam noch die Bestätigung der Kündigung zum 10.12.21.
    Jetzt die Mail mit Beendigung der Belieferung zum 19.10.21.
    Kommen aus Bayern (Oberbayern).
    Haben einen Stromvertrag.
    auf der Internetseite von immergrün könnte ich immer noch einen Vertrag für unsere Postleitzahl abschließen.

    Danke für die Unterstützung gegen diese Machenschaften!

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 07:57
    Permalink

    Hallo zusammen,

    auch wir haben gestern die e-Mail von immergrün (Strom) bekommen in der uns angekündigt wird, dass die Stromlieferung zum 19.10.2021 eingestellt wird. Wir haben unseren Vertrag vor einigen Wochen zum 31.12.2021 durch einen anderen Stromanbieter kündigen lassen.
    Tarif: Spar Smart Sofort 12
    Wir kommen aus Sankt Augustin (NRW).
    Mfg
    Familie Schmidt

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 07:46
    Permalink

    Guten Morgen Herr Dr. Moeschler,

    mir wurde auch mitgeteilt, dass mit Wirkung zum 19.10.2021, 24.00 Uhr, in unserem Gebiet die Versorgung mit Strom eingestellt wird.
    Land: Rheinland-Pfalz, 67373 Dudenhofen
    Tarif Spar Smart Sofort 12
    Der Vertrag wurde vor ein paar Tagen zum 31.12.2021 gekündigt. immergrün hat die Kündigung bestätigt und der neue Anbieter hat die Bestätigung übersandt für die Belieferung zum 01.01.2022. Abschläge wurden fristgerecht gezahlt, keine Mahnungen und Kostenerhöhungen.

    Vielen Dank für das Musterschreiben. Dieses werde ich nun per E-Mail und als Einschreiben versenden.

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 07:23
    Permalink

    Moin Zusammen,
    uns wurde auch mitgeteilt, dass mit Wirkung zum 19.10.2021, 24.00 Uhr, in unserem Gebiet die Versorgung mit Strom eingestellt wird.
    Land: Schleswig-Holstein
    Tarif Spar Smart Sofort 12
    Der Vertrag wurde vor ein paar Tagen zum 31.12.2021 gekündigt. immergrün hat die Kündigung bestätigt und der neue Anbieter hat die Bestätigung übersandt für die Belieferung zum 01.01.2022. Abschläge wurden fristgerecht gezahlt, keine Mahnungen und Kostenerhöhungen.

    Vielen Dank für das Musterschreiben. Dieses werde ich nun per E-Mail und als Einschreiben versenden.

    P. S.: Auf der Immergrün-Seite wird immer noch ein Tarif für unser Versorgungsgebiet angeboten…

    Hoffen wir mal das Beste 🙂

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 07:14
    Permalink

    Hallo,
    auch ich habe diese EMail erhalten. Ich komme aus NRW und habe Gas/ Strom bei immergrün. Beide Verträge sind zu Ende November fristgemäß gekündigt.
    VG

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 06:45
    Permalink

    „Wir möchten Sie hiermit informieren, dass wir mit Wirkung zum 19.10.2021, 24.00 Uhr, in Ihrem Gebiet die Versorgung mit Strom einstellen.“
    Land: BW
    Tarif Spar Smart Sofort 12
    Hatte den Tarif auf Ende Jahr gekündigt. Habe in den AGB keine Möglichkeit gefunden, die Belieferung vorzeitig einzustellen (Abschläge fristgerecht gezahlt).

    Ich bedanke mich für das Musterschreiben und werde dieses auch verwenden

    Antworten
    • 8. Oktober 2021 um 06:52
      Permalink

      Nachtrag CW: Allerdings wird mir auf der Immergrün-Seite ein Tarif für das Versorgungsgebiet angeboten…

      Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 06:31
    Permalink

    Hallo,
    auch wir haben diese EMail erhalten. Wir kommen aus Brandenburg und haben Gas und Strom bei immergrün. Wir hatten beides im Vorfeld zum Ende des Jahres fristgemäß gekündigt.

    LG

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 05:47
    Permalink

    Hallo,
    mir wurde am 07.10.21 per E-Mail das Belieferungsende meines Strom – und meines Gasliefervertrag zum 19.10.21 von Immergrün mitgeteilt.
    Ich wohne im Saarland.
    Ich werde Einspruch gegen diese Vorgehensweise einlegen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Stefan Fuchs

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 05:18
    Permalink

    .Hallo zusammen,.

    ich habe den Vertrag schon vor längerer Zeit zum 31.12.2021 gekündigt. Nun habe ich auch die Mail mit der Info, dass die Stromversorgung zum 19.10.2021 endet.
    Ich komme aus Hessen.

    Ich bedanke mich für das Musterschreiben und werde dieses auch verwenden.

    Besten Dank und schöne Grüße

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 00:58
    Permalink

    Nachtrag:
    Das SEPA-Lastschriftsmandat zog ich vorsichtshalber zurück.
    Einzug wäre am 15.10.21
    Es dauert i.d.R. 3 (Bankarbeits)Tage, bis dies bei der Bank wirksam werden wird.
    Also rechtzeitig vor dem 15.10.21
    Ich persönlich halte es für richtig, die Schlussrechnung abzuwarten, um dann darauf zu zahlen.
    Eine rechtliche Prüfung erfolgte bislang nicht.
    Dies hier ist bitte als Bericht meines eigenen Verhaltens, nicht als RATSCHLAG zu verstehen.

    Antworten
  • 8. Oktober 2021 um 00:53
    Permalink

    Hallo,
    ich bin B. Jost aus Hamburg (und Bonus Hopper)
    Mein Vertrag: Spar Smart Premium 12, 01.11.2020 bis 31.10.2021

    Mail von immergrün am 14.09.2021 18:17h bitte ins Kundenpostfach schauen
    dort steht: ab 01.11.2021 Arbeitspreis anstatt 25,57 Cent pro Kilowattstunde dann 46,30 Cent, der Grundpreis bleibt gleich bei 9,20 Euro je Monat
    danach meine Kündigung am 26.09.2021
    29.09.2021 von immergrün: Beendigung am 31.10.2021
    07.10.2021 16:19h von immergrün;
    Wichtige Mitteilung – Beendigung Ihrer Belieferung zum 19.10.2021 [Kontakt #25243061] ist das gleiche Schreiben … mit Wirkung zum 19.10.2021, 24.00 Uhr, in Ihrem Gebiet die Versorgung mit Strom einstellen werden…..
    Viele Grüße
    B. Jost

    Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 23:33
    Permalink

    Ja heute abd. kam auch die Kündigungsmail per 19.10.21 0:00 Uhr.
    Der rund 2 Wochen später endende Jahresvertrag war im Sommer fristgerecht von uns
    gekündigt worden.
    Neue Vertags-Angebote und -Konditionen, abrufbar über die homepage, liegen bei >70% über unserem jetzten Arbeitspreis für das abgeschlossene Kontingent eines durchschnittlichen 4-Familien-Haushalts. Alternative Anbieter sind zwischen 30-40% „teurer“ als unser bisheriger Tarif.
    Ob ein nicht zu berücksichtigender „Neukunden-Bonus“ auch ein Ziel der aussergewöhnlichen Kündigung per 19.10.21 VOR Vertragsende im November ist, bleibt zu untersuchen.
    Wir danken dem Betreiber dieser Site, Herrn Dr. Matthias Moeschler für die zusammengetragenen Informationen und deren Aufarbeitung und Veröffentlichung. Unverzichtbar.

    Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 22:54
    Permalink

    Hallo, hat bereits jemand sich an Verbraucherservice der Bundesnetzagentur für den Bereich Elektrizität
    und Gas gewandt? Ergebnis? Empfehlungen für weitere Schritte?

    Postfach 8001, 53105 Bonn, Telefon: 030/ 22480-500 oder 01805 101000
    (Festnetzpreis 14ct/min; Mobilfunkpreis maximal 42ct/min), Telefax: 030/ 22480-323, E-Mail:
    verbraucherservice-energie@bnetza.de.

    Antworten
    • 7. Oktober 2021 um 23:03
      Permalink

      Vielen Dank für die Anregung. Meine Bitte: Die Erkenntnisse hier im Kommentar reinschreiben. Ich werde dies dann in den Text einarbeiten. VIelen Dank vorab!

      Antworten
    • 8. Oktober 2021 um 16:33
      Permalink

      https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/Energie/BeschwerdeSchlichtung/start.html#FAQ330418

      Die Bundesnetzagentur hat für private Verträge wenig bis keine Befugnis.

      Ich habe eine Verbraucherbeschwerde nach § 111a EnWG an immergrün bzw. den korrekten Firmennamen gesendet. Danach hat das Unternehmen 4 Wochen Zeit zu antworten.
      „fordere Sie auf festzustellen, dass Ihre Kündigung per E-Mail vom 07.10.2021 mit Belieferungsstop zum 19.10.2021 unwirksam ist. “

      Begründung: „Sie bieten weiterhin in meiner Region Tarife an. Der mit Ihnen geschlossene Vertrag sieht keine Kündigung ihrerseits vor, auch nicht mit einer Frist von nur 12 Tagen. Ich habe alle Abschläge rechtzeitig bezahlt, es kann sich daher nicht um eine Sonderkündigung handeln.

      Der Vertrag ist daher weiterhin einzuhalten. “

      Danach kann man sich an die Schlichtungsstelle Energie e. V. wenden und dort einen Schlichtungsantrag stellen.

      Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 22:52
    Permalink

    Nachtrag zu Kommentar von Bernd B. : mein Bundesland ist Niedersachsen PLZ 28857

    Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 22:52
    Permalink

    Hallo aus Niedersachsen,
    wir haben heute ebenfalls diese Mail bekommen. Hatten unseren Tarif fristgerecht zum 31.10. gekündigt.

    Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 22:45
    Permalink

    Habe die Mail heute (07.10.21) um 17:53 bekommen. Habe einen Stromvertrag der durch Nachfolgeanbieter nach 12 Monaten zum 31.10. gekündigt wurde. Der neue Vertrag beginnt glücklicherweise bereits am 01.11.21.
    Vermute dass nun hier der Neukundenbonus (15% auf Gesamtkosten) verfallen soll, wegen der dann fehlenden 12 Tage zum vollen Vertragsjahr.
    Habe mit dieser Gelegenheit auch nachvollzogen dass der Sofortbonus von 30€ auch nicht gezahlt wurde.
    Bin unsicher ob ich jetzt versuchen soll den neuen Vertrag vorzuziehen….???
    Verfolge weiter Ihre Seite und ihre Vorschläge. Danke dafür.

    Antworten
    • 7. Oktober 2021 um 23:02
      Permalink

      Vielen Dank.
      Fordern Sie am Sofortbonus am besten heute noch ein. Musterschreiben finden Sie hier.
      Wenn der Neukunden-Bonus verweigert werden sollte, unterstütze ich Sie sehr gerne mit einem Musterschreiben (kostenlos).
      Ich würde den Vertrag noch nicht versuchen vorzuziehen. Sollten Sie in die Grundversorgung fallen, dann sprechen Sie mit Ihrem neuen Anbieter. Der kann den Vertrag um bis zu 6 Wochen vorziehen.
      VG
      Moeschler

      Antworten
      • 8. Oktober 2021 um 17:22
        Permalink

        Hallo, ich wollte darauf hinweisen, daß im Punkt 3 Abs.2 in AGB steht, dass jede Vertragsänderung mindestens 6 Wochen im Voraus schriftlich mitgeteilt werden muss. Daher verstößt immergrün gegen eigene AGB.
        Zudem habe ich im Schreiben noch hingewiesen, dass ich im Falle einer vorzeitigen Kündigung von immergrün auch den mir entgangenen Neukundenbonus anfordern werde. Also für das ganze Jahr!
        In den Zeiten einer Mustersammelklage ziemlich dämliche Nummer von einem Unternehmen.

        Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 22:26
    Permalink

    Heute 18:18 Uhr besagte nette Mail erhalten. Auch online im Kunden Center ist das Ende 19.10.2021 vermerkt. Gekündigt wurde der Vertrag von mir bereits zum 9.1.2022. Es handelt sich um Strom.

    Verstehe ich Ihre Tipps nun so:

    Einfach nichts machen und abwarten (Zählerstände notieren). Lastschrift laufen lassen?

    1000 Dank

    Antworten
    • 7. Oktober 2021 um 22:40
      Permalink

      erst mal (leider!) ja, ist meine Empfehlung. Ich habe leider zu häufig gesehen, dass betroffene Kunden sich noch mehr Ärger aufgehalst haben.

      Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 21:59
    Permalink

    Hallo,
    Ich habe die Mail auch heute um 16:13 Uhr erhalten. Hatte Stromtarif Spar Smart Sofort 12 termingerecht zum 31.11.2021 gekündigt. Kündigungsbestätigung bekommen und neuen Vertrag ab den 01.11.2021 mit andrem Stromversorger abgeschlossen.
    Welche Schritte kann ich jetzt unternehmen?

    Antworten
    • 8. Oktober 2021 um 00:01
      Permalink

      Vielen Dank!
      Wohne in NRW, habe das Schreiben erhalten, obwohl ich nicht gekündigt habe. Geliefert wird Strom.
      Herzliche Grüße
      Karl-Otto Schmidt

      Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 21:44
    Permalink

    Nachtrag: Da auf Grund der hohen Abschlagszahlungen Immergrün mir zum jetzt angekündigten Kündigungstermin ca. 300€ schuldig ist und auch die Bonuszahlung in Höhe von 30€ 6 Wochen nach Vertragsbeginn (1.1.2020) noch nicht bezahlt hat, bin ich wirklich am überlegen, die letzten beiden Lastschriften in Höhe von je 99€ zurück zu buchen, den Kündigungstermin zu akzeptieren und halt auf den Endbonus in Höhe von ca. 130€ zu verzichten. Die zurückgebuchten Monatsbeiträge können doch mit der berechneten und zu erwartenden Gutschrift verrechnet werden, da dürfte – zumal so kurz (12 Tage) vor der Kündigung – meine Mahnung mehr kommen, oder? Ein Neuvertrag stünde schon bereit…

    Danke fürs Lesen und eure Einschätzung 🙂

    Antworten
    • 7. Oktober 2021 um 21:48
      Permalink

      Ich weiß von der Insolvenz der BEV aus 2019, dass der Insolvenzverwalter in diesen Fällen gemahnt hat. Es ist rechtlich ein strittiges Thema, ein Graubereich. Ich versuche hier für mehr Klarheit zu sorgen.

      Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 21:32
    Permalink

    Hab die mail auch erhalten, hatte kürzlich gekündigt zum 31.12.
    was ist wenn die trotz gekündigter einzugsermächtigung weiter abschläge abbuchen?
    kann man die einzugsermächtigung auch bei der bank sperren?

    Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 21:30
    Permalink

    Noch eine Frage:
    Seit wann ist eine Kündigung per mail rechtswirksam? Kann ja behaupten dass ich diese nie bekommen habe.
    Das ist so schräg, dass ich überlege ob evtl. der Server von denen gehackt wurde und sich jemand einen saublöden Spass erlaubt hat. Was denkt Ihr?
    VG
    Martin

    Antworten
    • 7. Oktober 2021 um 21:32
      Permalink

      Hallo,
      ich habe mich bei Immergrün ins Kundenportal eingeloggt, dort steht das Vertragsende 19.10.2021. Ein gehackter Server müsste also nicht nur Mails versendet haben, sondern auch die Daten im Kundenportal angepasst haben, und das ist eher unwahrscheinlich.

      Antworten
      • 7. Oktober 2021 um 21:40
        Permalink

        Oh doch, das ist dann auch nur noch ein einfacher SQL- Befehl…

        Antworten
    • 7. Oktober 2021 um 21:50
      Permalink

      eine E-Mail ist (nach läufiger Meinung) nicht rechtswirksam, da nicht nachgewiesen werden kann, dass der Empfänger diese auch erhalten hat. Die Mail hätte ja auch im Spam-Ordner untergegangen sein könnne. Wenn Sie jedoch öfters hierüber mit immergrün kommuniziert haben, könnten Gerichte aber auch zu anderer Ansicht gelangen.
      Wie dem auch sei – ich fürchte es ändert nichts.

      Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 21:29
    Permalink

    Hallo und vielen Dank für die bereitgestellten Informationen. Ich habe heute 18:02 Uhr auch besagte E-Mail erhalten. Gerade heute habe ich die fristgerechte Kündigung meines Gasvertrags zu Februar 2022 in den Briefkasten geworfen. Diese kann bei immergrün noch nicht eingegangen sein.
    Ich bin gespannt was dahinter steht und freue mich auf weitere Infos!

    Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 21:24
    Permalink

    Mich hat heute (7.10.21) zur gleichen Zeit die oben dargestellte mail erreicht. Ich hatte meinen Vertrag bei immergrün bereits im April 21 gekündigt und einen bestäigten Kündigungstermin ab 31.01.22. Ich bin jetzt ein wenig ratlos, was zu tun ist. Mein Nachfolgeanbieter hat ebenfalls schon bestätigt, dass er mich ab 1.02.22 mit Gas beliefern wird, aber was tun in der Zwischenzeit?

    Antworten
    • 7. Oktober 2021 um 21:52
      Permalink

      Da würden Sie in die Grundversorgung fallen.
      2 Lösungen fielen mir konkret ein:
      1) wenn Sie in der Widerrufsfrsit sind: Widerrufen und neu abschließen
      2) den Anbieter bitten, den Vertrag vorzuverlegen. Dies sollte um 6 Wochen möglich sein. So verkürzen Sie die Zeit in der Grundversorgung.

      Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 21:17
    Permalink

    Nach meiner Kenntnis ist der Vertragspartner nicht „immergrün“, sondern die Rheinische Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft mbH. Gemäß derer AGB beträgt die Mahngebühr lediglich 0,96 €. Ist es daher nicht doch sinnvoll, den letzten beiden Lastschriften zu widersprechen und abzuwarten? Die Lastschrift zum 01.09. kann ja notfalls auch noch bis zum 12.10. widerrufen werden.

    Dieses Vorgehen hat ja zunächst nichts mit einer Vertragsbeendigung meinerseits zu tun.

    Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 21:13
    Permalink

    Moin!
    Ich habe die Mail auch heute um 16:17 Uhr erhalten. Hatte letzte Woche gekündigt zum 31.12.2021.

    Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 21:12
    Permalink

    Hallo,
    auch ich habe heute die gleichen Mails bekommen, Gas um 17:58h, Strom um 18:18. Auch ich habe die Verträge zum 31.12.2021 gekündigt, da ich zu einem günstigeren Versorger wechseln werde. Auch bei meiner Adresse (47259 Duisburg) ist ein Neuvertrag problemlos möglich. Habe per Mail an die in den AGB genannten Adressen nach den Kündigungsgründen und der Rechtsgrundlage gefragt, Fax-Nummer ist mir leider nicht bekannt.

    Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 21:12
    Permalink

    Guten Abend,

    vielen Dank für die schnelle Information und die Erstellung dieser Seite. Bei uns lief es mit immergrün wie folgt:

    -12-Monats-Vertrag bis 05.11.2021
    – Datum für letztmögliche „normale“ Kündigung: 24.09.2021
    – in der Nacht um 0:30 Uhr nach Ablauf der regulären Kündigungsfrist erfolgte die Einstellung eines Preisanpassungsschreibens im Kundenportal (von ca. 0,23 € auf ca. 0,40), Grundpreis ebenfalls nahezu verdoppelt
    – daraufhin haben wir natürlich zeitnah unser Sonderkündigungsrecht genutzt und auch bestätigt bekommen
    – heute (07.10.) per Mail das o.g. Schreiben bekommen (nur mit einem anderen Tarifnamen)

    Gruselige Vorgehensweise und auch unser Gedanke ist, dass der Neukundenbonus eingespart werden soll…natürlich 2 Wochen vor Ablauf der 12-Monats-Belieferung sehr ärgerlich, aber auch unser Rechtsempfinden fragt: dürfen die das so kurzfristig? Zumal ja scheinbar weiterhin Neutarife abgeschlossen werden (es gibt per heute noch recht viele (leider!) positive Bewertungen bei Check24, dass der Wechsel reibungslos geklappt habe…) …

    Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 21:09
    Permalink

    Hallo zusammen,
    erstmal vielen Dank Herr Dr. Moeschler für Ihre Arbeit und Unterstützung! 🙂
    Bin ebenfalls betroffen, grade selbe email bekommen K. zum 19.10.2021. Habe sofort per mail widersprochen, sollte das besser noch zusätzlich per Fax oder Brief mit Einschreiben machen…?!
    So eine Dreistigkeit habe ich noch nie erlebt. Bin nur froh, dass mein Vertrag eh zum 31.12.21 ausläuft!
    Die paar Tage sind ja auch keine Kündigungsfrist. Diese beträgt 6 Wochen zum Vertragsende. Daran haben sich doch auch gefälligst die zu halten, oder?
    Ich wüsste auch nur einen Grund der möglich wäre. Das ist das böse I…-Wort
    Viele Grüße
    Martin

    Antworten
    • 7. Oktober 2021 um 21:20
      Permalink

      Habe auch zum Dezember gekündigt und nun dieses Schreiben mit der grundlosen Kündigung bekommen.

      Antworten
      • 7. Oktober 2021 um 22:17
        Permalink

        Hallo, bin in gleicher Situation. Gibt es eine Vorlage für ein Widerspruch gegen Vertragskündigung durch Energieversorger?
        Wie soll man auf diese Kündigungsemail reagieren? Ein Widerspruch senden?
        Vg

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    • 7. Oktober 2021 um 21:21
      Permalink

      Hab auch grad nachgeschaut, auch bei mir ist ein Neuabschluss möglich zum läppischen Preis von über 42 Cent/kWh und wehe ich verbrauche mehr Strom, dann wollen se nochmal zusätzlich 5 Cent/kWh. Das ist Wucher!

      Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 20:35
    Permalink

    Sehr geehrter Herr xxxx,

    heute kommen wir mit einer unerfreulichen Nachricht auf Sie zu. Wir halten es für wichtig, dies gleich voranzustellen, damit Sie rechtzeitig über Ihre weiteren Möglichkeiten informiert sind.

    Wir möchten Sie hiermit informieren, dass wir mit Wirkung zum 19.10.2021, 24.00 Uhr, in Ihrem Gebiet die Versorgung mit Strom einstellen werden. Dies bedeutet im Ergebnis, dass wir Sie auch nicht mehr in dem von Ihnen gewählten Tarif Spar Smart Sofort 12 versorgen können.

    Sie haben nun die Möglichkeit, vor Ablauf des oben genannten Datums zu einem anderen Versorger zu wechseln. Wir empfehlen hier eine Auswahl über die bekannten Preisvergleichsportale zu treffen. Der neue Versorger wird sich dann mit Ihrem Wechselwunsch zum nächstmöglichen Zeitpunkt an uns wenden. In dieser Situation werden wir natürlich kurzfristig Ihrem Wechsel entsprechen können.

    Sofern Sie sich nicht entscheiden, zu einem anderen Versorger zu wechseln und uns hierüber zu informieren, werden Sie mit Ablauf der Versorgung durch uns von dem örtlichen Grundversorger unterbrechungsfrei mit Strom versorgt. Sie erhalten dann Nachricht von diesem.

    Die Regeln des Energiemarktes sehen vor, dass Sie jederzeit kurzfristig dann zu einem anderen Versorger wechseln können, da es sich dann um einen Wechsel aus der Grundversorgung handelt.

    Selbstverständlich erhalten Sie nach Ihrem Wechsel von uns eine Schlussabrechnung. Sofern möglich möchten wir Sie bitten, zum 19. Oktober 2021 eine Ablesung Ihres Stromzählers vorzunehmen, um eine reibungslose Abrechnung zu ermöglichen. Teilen Sie Ihren Zählerstand bitte Ihrem Netzbetreiber Netze BW GmbH und uns formlos per Mail an service@immergruen-energie.de per Telefon unter 0221 985 999 85 oder über den Kundenbereich auf unserer Internetseite https://kundenportal.immergruen-energie.de mit.

    Wir bedauern es sehr, dass wir keine positiveren Nachrichten für Sie haben und sind gleich falls aber sehr zuversichtlich, dass Sie in diesen Tagen schnell einen neuen, unter Umständen noch günstigeren Versorger finden können.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr immergrün! Team

    Antworten
    • 7. Oktober 2021 um 20:43
      Permalink

      Zum 31.12 gekündigt. Habe ich vergessen anzugeben.

      Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 20:28
    Permalink

    Hallo,

    uff – ich habe die Email mit dem gleichen Wortlaut auch heute (07.10.2021) bekommen. Ich hatte meinen Vertrag zum 01.01.2022 nach 12-monatiger Laufzeit wegen Wechsel des Stromversorgers gekündigt, wahrscheinlich ist dies die Retourkutsche…
    Ich habe festgestellt, dass Immergrün für meine Adresse problemlos einen Neuvertrag ermöglicht, also nichts mit „keine Stromversorgung in Ihrem Gebiet…“.

    Auf Grund meiner Abschlagszahlungen/Verbrauch erwarte ich aktuell eine Rückerstattung von ca. 300€. Sollte eine Insolvenz von Immergrün bevorstehen, werde ich auf alle Fälle meine letzte Lastschrift zurück buchen lassen müssen.

    Antworten
    • 7. Oktober 2021 um 21:05
      Permalink

      bezüglich Lastschrift zurückbuchenlassen habe ich was geschrieben. Weiterer Text folgt. Bitte nicht voreilig handeln.
      VG
      Matthias Moeschler

      Antworten
    • 7. Oktober 2021 um 21:18
      Permalink

      Hallo, habe die gleiche Email heute erhalten. Mein Vertrag wurde bereits vom Folgelieferant zum 31.12 gekündigt. Welche Schritte kann ich jetzt unternehmen? Vg aus Hamburg

      Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 20:27
    Permalink

    Moin Moin, ich habe mich gleich nach dem erhalt der Mail daran gemacht meinen neu abgeschlossenen Vertag bei meinem neuen Anbieter auf das kündigungsdatum vor zu verlegen.
    Ich hoffe das war jetzt kein fehler.
    Bei immergrün konnte ich niemanden für Erklärungen erreichen, hab dort auch selber nichts gekündigt.

    Antworten
    • 7. Oktober 2021 um 20:34
      Permalink

      Würde ich nicht machen. Es scheint Immergrün um eine Vermeidung der Bonuszahlung zu gehen. Würde noch bis zum 19.10 warten, ob ein Insolvenzantrag eingereicht wird.

      Antworten
      • 7. Oktober 2021 um 21:00
        Permalink

        Ich hab die Mail auch bekommen, nachdem ich vor ein paar Tagen ebenfalls zum 1.1. gekündigt habe. Unfassbar. Bin nun auch am Überlegen, ob ich Stress vermeide und auf den Neukundenbonus verzichte oder nicht. Einen Rechtsgrund zur Kündigung kann ich nicht erkennen.

        Antworten
        • 7. Oktober 2021 um 22:36
          Permalink

          Wir haben Strom & Gas, für beides heute gegen 18 Uhr o.g. Email bekommen. Nicht gekündigt und schon länger als 12 Monate Kunde… Bundesland Bayern

          Antworten
        • 8. Oktober 2021 um 09:51
          Permalink

          Nachtrag: Stromvertrag und bin aus Berlin.
          Und danke, dass Sie so wahnsinnig schnell sind – in der Presse steht ja bisher noch nix..

          Antworten
  • 7. Oktober 2021 um 20:24
    Permalink

    Gekündigt zum 31.12

    heute kommen wir mit einer unerfreulichen Nachricht auf Sie zu. Wir halten es für wichtig, dies gleich voranzustellen, damit Sie rechtzeitig über Ihre weiteren Möglichkeiten informiert sind.

    Wir möchten Sie hiermit informieren, dass wir mit Wirkung zum 19.10.2021, 24.00 Uhr, in Ihrem Gebiet die Versorgung mit Strom einstellen werden. Dies bedeutet im Ergebnis, dass wir Sie auch nicht mehr in dem von Ihnen gewählten Tarif Spar Smart Sofort 12 versorgen können.

    Sie haben nun die Möglichkeit, vor Ablauf des oben genannten Datums zu einem anderen Versorger zu wechseln. Wir empfehlen hier eine Auswahl über die bekannten Preisvergleichsportale zu treffen. Der neue Versorger wird sich dann mit Ihrem Wechselwunsch zum nächstmöglichen Zeitpunkt an uns wenden. In dieser Situation werden wir natürlich kurzfristig Ihrem Wechsel entsprechen können.

    Sofern Sie sich nicht entscheiden, zu einem anderen Versorger zu wechseln und uns hierüber zu informieren, werden Sie mit Ablauf der Versorgung durch uns von dem örtlichen Grundversorger unterbrechungsfrei mit Strom versorgt. Sie erhalten dann Nachricht von diesem.

    Die Regeln des Energiemarktes sehen vor, dass Sie jederzeit kurzfristig dann zu einem anderen Versorger wechseln können, da es sich dann um einen Wechsel aus der Grundversorgung handelt.

    Selbstverständlich erhalten Sie nach Ihrem Wechsel von uns eine Schlussabrechnung. Sofern möglich möchten wir Sie bitten, zum 19. Oktober 2021 eine Ablesung Ihres Stromzählers vorzunehmen, um eine reibungslose Abrechnung zu ermöglichen. Teilen Sie Ihren Zählerstand bitte Ihrem Netzbetreiber Netze BW GmbH und uns formlos per Mail an service@immergruen-energie.de per Telefon unter 0221 985 999 85 oder über den Kundenbereich auf unserer Internetseite https://kundenportal.immergruen-energie.de mit.

    Wir bedauern es sehr, dass wir keine positiveren Nachrichten für Sie haben und sind gleich falls aber sehr zuversichtlich, dass Sie in diesen Tagen schnell einen neuen, unter Umständen noch günstigeren Versorger finden können.

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